Beiträge von luibo

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    Da läuft dann aber einiges in der Moderation der Mannschaft schief.

    Ich gebe als Trainer die Art vor.

    1. Durch mein eigenes Verhalten

    2. Durch das Unterbinden von Fehlverhalten innerhalb der Mannschaft


    Meine Kids kommen nicht auf die Idee, einen Mannschaftskameraden für einen Fehler zu kritisieren.

    Egal ob dadurch ein Tor fällt oder nicht.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass es auch an meinem Verhalten liegt.

    Ich mache das nämlich auch nicht. Das Kind hat ganz sicher gemerkt, dass die Situation gerade subotimal gelaufen ist.

    Brauche ich Ihm nicht auch noch sagen.

    Ich konzentriere mich lieber auf das positive oder baue das Kind wieder auf.

    Dieses Verhalten sehe ich auch bei meiner Mannschaft.

    Sie kritisieren Ihre Mannschaftskameraden für Fehlverhalten. Das mache ich nämlich auch.

    Bleibt jemand einfach stehen oder ihm fehlt das bemühen gibt es von mir deutliche Kritik.

    Das haben die Kids auch übernommen.

    Die Mannschaft ist da oft ein sehr guter Spiegel der/des Trainers.

    (alles unter der Voraussetzung man musste keinen Sauhaufen übernehmen)


    Ganz oft erlebe ich es, dass die spielbestimmende Person des Gegners sich am meisten "daneben" benimmt.

    Und nahezu nie sehe ich, dass das Kind für sein Verhalten auf dem Platz sanktioniert wird.

    Dieses Wochenende wieder besonders schlimm. Völlig deplaziertes gemotze gegen wirklich jeden auf dem Platz. Ob Gegener oder Mitspieler. Selbst vor seinem Trainer=Vater hat der Bengel keinen Respekt gezeigt. ("Du hast doch keine Ahnung")

    Da er aber der stärkste Spieler seiner Mannschaft war, hat er durchgespielt.

    Als Sahnehäubchen war er natürlich der Kapitän seiner Mannschaft... Das Kind ist 8.

    Warum sollte das Kind sein Verhalten überdenken... Wird doch von allen hofiert.


    Ich verstehe auch nicht ganz, wie man Spiele immer mit seiner stärksten Aufstellung beginn kann. Warum lässt man sich nicht die Optionen, seine Mannschaft im laufe des Spiels stärker bzw. schwächer zu machen? Das schwächere Kind merkt, dass es nur ran darf wenn es eh wurscht ist. Das stärkere Kind denkt, dass das Spiel abgeschenkt wird.

    Man schafft sich völlig unnötig unmut in der Mannschaft.

    Von Derbystar kann ich nur abraten. Wir hatten zwei verschieden Versionen.

    Bei beiden das Problem, dass sie extrem schnell die Luft verlieren.

    Ich musste jede Woche min. 10 Bälle aufpumpen.

    Wir haben jetzt die Erima Hybrid.

    Da muss ich wenn es hoch kommt alle 2 Monate aufpumpen.

    Von der Fußballschule eines Bundesligisten hat mein Sohn Nike-Bälle bekommen.

    Diese sind seit knapp einem Jahr im Dauereinsatz...

    Aufgepumpt hab ich die noch nie.

    Auch dJako-Bälle halten die Luft sehr gut und sind extrem günstig

    Ich bin mir nicht sicher, aber definitiv hat die E2 weniger Kinder als wir. Ich denke 10-12. Der Trainer möchte an der jetzigen Konstellation nichts groß ändern.

    Allerdings würde es mich stören, wenn sie mehr auf der Bank oder zuhause bleiben muss als sie spielt. Und deshalb haben wohl viele Eltern Bedenken, da das teilweise jetzt schon so ist bei manchen Kindern.


    Waum gehen die betreffenden Eltern mit ihren Kindern nicht in die E2?

    Wenn mein Kind wenig Spielzeit bekommt, weil es Leistungstechnisch nicht reicht (Wobei ich dass in einer E1-Jugend sehr bedenklich finde) würde ich doch die alternative mit mehr Spielzeit vorziehen.

    Ich kann mich übrigens sehr gut in die Lage dieser Eltern hinein versetzen. Mein Sohn gehört in seiner Handballmannschaft nicht zu den ersten 7 und spielt oftmals in Spielen nur 10 Minuten oder auch mal garnicht. Das ist auch ein Mannschaftssport und deshalb finde ich es trotzdem blöd für meinen Sohn dass er kaum Spielzeit bekommt.

    Wie alt ist dein Sohn?

    luibo: Du hast dir nicht nur die Tabelle angesehen oder? :) Ansonsten höchsten Respekt! Ich hatte mir das nicht so genau angesehen und war bei beiden Spielen Leitershofen-Diedorf dabei. Habe jetzt mal den Trainer gefragt, wie es zu dem 20:0 kam. Antwort folgt.

    Ich wußte, dass es beim Basketball Minuspunkte gibt für Nichtantritt. Der Rest war höhere Plutimikation ?

    Zu allen anderen Fragen muss ich mir erst Gedanken machen... Dafür hab ich erst auf Arbeit Zeit???

    Aber er ist doch Jugendleiter<X||

    Der Zusammenhang ist ganz sicher da.

    In meiner Mannschaft hat fast jedes Kind ein Elternteil mit Vergangenheit im Mannschaftssport.

    Ich habe in 3 Jahren nie ein Problem gehabt eine Mannschaft voll zu bekommen.

    2 Turniere an einem WE... Kein Problem.

    Wir wollen mit den Kids übers WE wegfahren... Kein Problem

    Kann jemand bei einer anderen Mannschaft aushelfen... Kein Problem

    Andere Trainer, die aus meiner Sicht ein gutes und abwechslungsreiches Training anbieten haben da weit mehr Probleme.

    Und wenn man sich da die Mannschaft ansieht fällt schnell auf, dass die meisten Eltern nicht aus dem Sport kommen.

    Da sind andere Dinge halt wichtiger.

    Allerdings kann ich einen Mannschaftssport nur gemeinsam betreiben. Wenn alle Mitglieder diese Einstellung haben wird es auf Dauer schwer diese Gruppe aufrecht zu erhalten. Gleiches gilt für alle anderen Gruppenaktivitäten (Musik, Feuerwehr etc. etc.)

    Gerade in den jungen Jahren bekommt man die Werte wie Verantwortungsbewußtsein vermittelt. Und wenn ich mich einer Gruppe verantwortlich fühle, werde ich auch zum Training gehen.

    Wenn ich aber vorgelebt bekomme, dass ich bei jedem erstbesten Grund die Gruppe im Stich lasse kann, wird es schwer dieses Bewußtsein zu vermitteln.

    Das werden dann auch nicht die Spieler sein, die in der Hobbytruppe dauerhaft kommen und damit die Grundlage für das Spiel bzw. Training bilden.

    Ich spiele nur noch in einer Freizeittruppe ohne Spielbetrieb. Einmal die Woche knödeln ohne Verpflichtung. Wenn es draußen regnet denke ich nicht, so ein scheiß ich bleib zu Hause...

    Ich denke eher, dass wenn ich nicht hingehe vielleicht kein Spiel zu stande kommt...

    Also gehe ich.

    In der Truppe denken viele so... 0 Grad und strömender Regen... 14 Freizeitkicker stehen auf dem Kunstrasen ;-).

    Kinder sind schon faszinierende Wesen.

    Manchmal sollte man ihnen einfach mehr zutrauen.

    Ich hatte im Training eine Gruppe mit 7 F-Kindern.

    Geplant waren 8 Kids. Eines musste aber kurzfristig absagen.

    Ich wollte ursprünglich auf unterschiedlichen Feldgrößen und Feldformen 4 gegen 4

    mit wechselnden Zusammenstellungen spielen.

    Da ich nun eine ungerade Zahl hatte musste ich umdisponieren.

    Ich entschied mich für ein 3 gegen 3 mit einem freien Mitspieler.

    Wohlwissend, dass es selbst bei den Senioren genug Spieler gibt, die als freier Mann völlig die Orientierung verlieren.

    Das passierte bei den Kids aber überhaupt nicht. 3 Kinder waren nacheinander freier Mann. Keiner von denen hatte Probleme, sich auf neue Spielrichtungen und Mitspieler einzustellen.

    Das funktionierte Blitzschnell.

    Es hat richtig Spaß gemacht ihnen zuzusehen und sich gleichzeitig daran zu erinnern, wie überfordert manche Seniorenspieler damit sind.

    Vor lauter grinsen habe ich sogar vergessen, die Feldgrößen zu variieren.:D

    DenSen

    Mir musst du das nicht sagen.

    Meinen Kindern ist das Grätschen z.B. kpl. verboten.

    Aber ich erlebe es immer wieder, dass Kinder mit Ansage austicken.

    Man sieht, dass sie sich nicht unter Kontrolle haben. Werden aber von ihren Trainern nicht vom Feld geholt.

    Einfach weil sie häufig einer der Leistungsträger sind.

    Wäre doch blöde den runter zu nehmen, wo es doch gerade im Klempnerei Röhrich und Söhne Hallenpokal für F-Junioren total Spitz auf Knopf läuft. Da brauch ich doch meine "Agressiv Leader".

    Schon oft genug erlebt.

    Und diese Kinder empfinden dabei keinerlei Schuldgefühle...

    In allen Fällen sage ich:

    Ich habe es kommen sehen!

    Da kommt dann wieder das gewinnen wollen ins Spiel.

    Häufig sind diese übermotivierten Spieler Leistungsträger ihrer Mannschaft.

    Die werden nicht runtergenommen obwohl man sieht das der Kessel schon kocht.

    Die Lösung beginnt am Anfang der Fußballerkarriere.

    Sie hat etwas mit Respekt zu tun.

    Diesen muss ich vorleben und einfordern. Von Kindern und von Eltern.

    Dann funktioniert das auch. Die Kinder wissen bei mir, dass ich auf Respektlosigkeit allergisch reagiere.

    Es gab eine Situation, bei der ein Kind den Gegner nicht abklatschen wollte.

    Auch nach dem ich Ihn dazu aufgefordert habe. Und es ist völlig unerheblich was vorher war.

    Das Kind durfte sich umziehen gehen.

    Der Gegner ist nicht mein Feind. Er ist mein Spielpartner. Ohne den kann ich garnicht spielen.

    Das schließt ja nicht aus, dass ich ehrgeizig bin. Oder im Rahmen der Regeln aggressiv.


    Die Problematik an der Sache mit der Selbstregulation ist aber das man erstmal erkennen muss, dass man etwas falsch macht.

    Und das muss von außen vorgelebt werden. Ein Bewußtsein für richtig und falsch.

    Ein Kind was im Spiel viel Foul spielt wird anschließend oft gelobt, weil es ja so gekämpft hat.

    Eltern springen auf der Tribüne auf, wenn der Filius in der Halle grätscht und der SR das unterbindet.

    Dazu wird mit Leidenschaft über den Schiedsrichter gemeckert.

    Was bleibt beim Kind hängen? Ich bin richtig, der Schiedsrichter ist Scheiße.


    Warum sollte sich das Kind also regulieren? Falsch sind ja die anderen.


    Ich habe ein Kind dabei, dass aus Frust gerne mal Nachtritt. Der Gegner ist schneller also langt er hin.

    Macht er das ist er sofort unten. Da gibt es kein Pardon. Und er darf dann auch gerne noch in der Kabine des Gegners sich dafür entschuldigen.


    Ich durfte mal einer Situation beiwohnen, in der ein F-Junior den Schiedsrichter direkt nach Abpfiff als "blöden Wich..." beschimpfte.

    Er gab ein Tor nicht.

    Der Trainer schnappte sich den Spieler und er musste sich dafür entschuldigen. Soweit erstmal richtig reagiert.

    Dann begann der Trainer aber direkt mit dem SR über die Diskusion zu diskutieren. Das er Sie verpfiffen hat etc. etc.

    Was wird wohl bei dem Kind hängen geblieben sein???


    Wir sind verantwortlich für das Handeln unserer Kinder.

    Gerade die, die seit der G ihre Mannschaft begleiten, haben viele Möglichkeiten Einfluß zu nehmen.

    Einen versauten Haufen übernehmen gestalltet sich wahrscheinlich schwieriger.

    Gestern ein Erlebnis der besonderen Art gehabt.

    Zu einem Turnier hat sich der Nachwuchs eines 2. Ligisten angekündigt.

    Die Kinder waren extrem aufgeregt gegen die zu Spielen.

    Gekommen ist der Jahrgang 2012...

    Alle 1,10 Meter mit erhobenen Händen...

    Direkt mit dem Anpfiff fielen die über meine 2010ner her.

    Es war eine Freude denen beim Spielen zuzusehen.

    Eine solche Aggressivität (positiv gemeint) hab ich noch nicht gesehen.

    Meine Jungs hatten keine Sekunde Zeit im Ball besitz.

    Wenn sie am ersten vorbei waren kam sofort der nächste.

    Faszinierend.

    Bei einem Kind fühlte ich mich an Messi Youtube Videos aus seiner Kindheit erinnert.

    Übersteiger, Revilino, Zidandrehung. Alles im Repertoire. Und das in einer Geschwindigkeit und technischen Sauberkeit die faszinierend war.

    Dazu jede Menge Standtricks.

    Diese Sachen spielte er aber nicht für die Galerie, sondern setzte sie bewußt und effizient ein.

    Das alles mit 6 Jahren.

    Als er dann noch nen Pass durch zwei Gegner durchsteckte konnte ich meinen Zettel "Bester Spieler" ausfüllen.

    Nach dem 2.!!! Turnierspiel.

    Und ich gebe solche Zettel normalerweise leer ab.

    Ich hab mich fast ein wenig geärgert, dass wir am Ende gewonnen haben. Das war schon extrem toll anzusehen.

    Wir hatten bloß die Körperlichkeit entgegenzusetzen.

    Selten einer anderen Mannschaft mit soviel Genuß beim Fußballspielen zugesehen.

    Aus meiner Erfahrung:


    Kinder entscheiden selber

    Wie das funktioniert hängt stark von der Erziehung und der Wertevermittlung der Kinder ab.

    In der Regel treffen wir auf Mannschaften, bei denen dies überhaupt kein Problem darstellt.

    Allerdings werden Foulspiele fast nie eingefordert. In den letzten 1 1/2 Jahren hätten wir mit Sicherheit 10 Strafstöße bekommen müssen.

    Meine Kids halten aber in der Regel die Klappe und versuchen weiterzuspielen. Und ich werde einen Teufel tun sie zum reklamieren aufzufordern.

    Spielen wir gegen Mannschaften die ähnlich wie wir ticken ist es mir lieber wir spielen ohne Schiedsrichter. Der Spielfluß ist deutlich höher.

    Spielst du aber gegen Mannschaften, bei denen der Fairplaygedanke in der Ausbildung vergessen wurde. Ist mir eine "neutrale" Instanz deutlich lieber.

    Dazu möchte ich anmerken, dass gerade Jungschiedsrichtern mit den F-Juniorenspielen Praxis verloren geht.


    Trainer agieren gemeinsam
    Finde ich Persönlich extrem wichtig. Viele Konflikte entstehen überhaupt nicht, wenn man direkt zusammen steht.

    Die Atmosphäre ist deutlich entspannter. Vielleicht lässt man das "Tier" nicht raus, da man direkt unter Beobachtung steht?

    In der Halle sind wir meist wieder deutlich weiter auseinander. Da entstehen eher Konflikte bzw. Missverständnisse.


    Abstand zum Spielfeld

    Die mit Abstand beste Regel.

    Ich pfeife auch kein Spiel an, bei dem das nicht umgesetzt ist.

    Außnahmen sind bauliche Gegebenheiten.

    Auf unserem Platz sind die Eltern mindestens 20-25 Meter vom Feld entfernt.

    Und ich genieße das. Dabei habe ich so ziemlich die besten Eltern auf diesem Planeten.

    Wenn wir mal auf einem Platz spielen müssen, bei dem dieser Abstand nicht eingehalten werden kann empfinde ich die Spiele immer als hektischer.

    Und das hat auch nichts damit zu tun, dass von den Eltern sich irgendjemand daneben benimmt. Es wird automatisch unruhiger.

    Ganz klar ist das nicht...

    Wenn ein Arzt ein Attest ausstellt, in dem bescheinigt wird, dass das Kind nicht seines altersentsprechend entwickelt ist geht das durchaus.

    Eine Mutter hat das bei uns im Verein gemacht.

    Das ganze ist vom Verband durchgewunken worden.

    Ob ich das gut und richtig finde steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Wir machen das jetzt im 3. Jahr.

    Die Eltern finden es eher gut, dass wir mit den Kids rausgehen. Beteiligung ist sehr gut.

    Von mittlerweile 19 Kindern sind in der Regel min. 15 Kinder da.

    Die Beteiligung unterscheidet sich nicht signifikant zur Halle.

    Für die Kinder ist es überhaupt kein Problem. Die Funktionskleidung ist heute so ausgereift, dass Temperaturen bis -5 kein wirkliches Problem darstellt.

    Unterzieher gibt es mittlerweile für nen schmalen Taler. Trainingsjacke und winddichte Regenjacke drüber.

    Das reicht schon völlig aus.

    Mütze, Loop und Handschuhe und los geht es.

    Für die Eltern ist es kalt...:saint::P Aber die müssen nicht zwangsweise am Rand stehen.

    Dafür steht nen warmes Vereinsheim mit Kaffee, Tee und sonstigen Getränken zur Verfügung.

    Helikoptereltern haben wir keine

    https://www.dfb.de/paule/schul…-schnupper-abzeichen/?m=1

    Diese Stationen waren es.

    Interessanterweise haben fast alle ca. 80 Kinder das Abzeichen in Gold geschafft.

    Nur bei einem Kind mussten wir uns verrechnen 8o