Beiträge von Skriwer

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich verstehe das nicht. Du verbietest doch deinen Jungs auch nicht an einem Spieler vorbei zu Dribbeln der nicht weiß wie man sich im 1 gegen 1 verhalten muss. Warum willst du ihnen dann Verbieten an einem Torwart vorbei zu schießen. Später kommt man auch nicht mehr so einfach an einem gut geschulten Verteidiger vorbei und trotzdem wird es für die Entwicklung positiv bewertet wenn ein Spieler in der F einfach vorbei dribbeln kann. Da sagt man dann: "Er sammelt erste Erfahrungen im 1 gegen 1, damit er später ein guter Dribbler wird." Warum dürfen deine Kinder keine Erfahrungen im Tore schießen sammeln um später gute schützen zu werden?


    Wenn du deine Jungs fördern willst, machs im Training anspruchsvoller (kleinere Tore, mehr Torhüter, Zielzonen etc. ),aber verbiete ihnen doch bitte nicht das schönste am Fußball spielen.

    Ich würde Ihre Position rotieren. Ich würde ihr erklären (nicht vor der Mannschaft, beim Training kurz beiseite nehmen oder so) das sie mir im letzten Spiel zu wenig Tempo gemacht hat. Angreifer müssen ständig Aktiv sein und alles dafür tun Torchancen zu kreieren . Wer Vorne nicht die Wege macht kommt ins Mittelfeld oder die Abwehr, denn da können wir ihre Ballsicherheit und genauen zuspiele mehr gebrauchen. Wenn sie das nicht Aktzeptiert kann sie gerne auf der Bank verbleiben und zugucken, der Trainer sagt wer wo spielt.

    Wenn sie gezeigt hat, dass sie z.B. im Mittelfeld ordentlich Gas gibt würde ich sie wieder im Sturm einsetzen.
    Es kann ziemlich lange dauern. Wenn sie wieder keinen Bock hat: Auswechseln und erklärten warum, wieder einwechseln. Immer wieder bis es klick macht.

    Es kann natürlich auch sein, dass sie komplett unterfordert ist was sehr frustrierend sein kann, weil die Mitspieler die augenscheinlich einfachsten Dinge nicht hinkriegen. Kindern (und vielen Erwachsenen auch) fällt es schwer damit umzugehen und dann selber positiv auf das Team zu wirken und die Initiative zu ergreifen. Dann würde ich ihr dringend den Wechsel in eine gute Jungenmannschaft anraten, da es sehr schwer ist geeignet starke Mädchenmannschaften für die Überfliegerinnen zu finden.

    Positionsspiele und Zonenspiele bieten sich hier besonders an. Eigentlich immer liegt ein weniger variables Passspiel an dem Freilaufverhalten, der Ballmitnahme-Technik und dem Umblickverhalten. Wird sich nicht richtig freigelaufen und der Ball immer geschlossen zur Spielrichtung angenommen kann kein gutes Passspiel entstehen. Sieht der Ballführende den Spieler nicht, naja. In Spielformen ohne oder mit wechselnder Spielrichtung wird gleichzeitig auch die Wahrnehmung in alle Richtungen geschult. Dazu kommt noch, dass Spieler in dem Alter lernen müssen sich vernünftig aufzudrehen. Daher würde ich schon einiges an Training da rein investieren. Ein paar Sachen wurden ja schon genannt. Hier sind noch ein paar Ideen für Spielformen mit unterschiedlicher Schwierigkeit Sie bieten zwar nicht alle den konkreten Schwerpunkt für diagonales Passspiel, aber sie schulen alle ein variables Ballbesitzspiel.




    1. Anspieler zu Anspieler aus den Ecken:
    Die Spieler Kombinieren von einem Neutralen zum nächsten und erhalten dann immer einen Punkt, wenn beide Angespielt werden. Die Aufgaben wechseln nur bei Ballgewinn.

    Variation: Ballkontakte begrenzen, mindestkomntaktzahlen einführen, zurückspielen auf den Anspieler verbieten (1 gegen 1 Variante, der Spieler muss sich fast immer drehen), den Ball übers Standbein zu spielen bedeutet Ballverlust



    2. 4 gegen 2 auf Passtore

    Die Spieler (2 Spieler im Feld und 2 Außenspieler) kombinieren untereinander gegen die 2 Feldspieler des anderen Teams. Nachdem jeder Spieler einmal am Ball war, werden die Passtore freigeschaltet und es kann ein Punkt erzielt werden indem ein Spieler im Feld durch ein Passtor einen Außenspieler des eigenen Teams anspielt.

    Variation: Es müssen 5 (10 ... etc.) Pässe gespielt werden bevor die Passtore freigeschaltet sind.



    3. Ballhalten gegen diagonalen Torschuss:

    3 Spieler + 1 neutraler halten den Ball gegen 3 Verteidiger. Sie erzielen nach 5 Pässen einen Punkt. Gewinnen die Verteidiger den Ball können diese ein Tor in der zur Ballgewinn diagonalen Zone erzielen und erhalten 3 Punkte. Danach wechseln die Aufgaben.

    Variation: Es dürfen jeweils nur 2 Spieler des gleichen Teams sich in der gleichen Zone aufhalten, die Ball haltende Mannschaft erzielt Punkte für das Bespielen von Zonen (Pass innerhalb einer Zone), nach Ballgewinn ein Zeitlimit für das Tor einführen.



    4. 3 gegen 3, Spieler befreien:

    Die Spieler kombinieren untereinander, wenn sie einen Spieler im "Gefängnis" anspielen , dribbelt dieser mit dem ersten Kontakt hinaus und kombiniert weiter. Der Spieler der den Spieler befreit hat, nimmt seinen Platz ein. Sobald alle Spieler befreit wurden, erhält die Mannschaft einen Punkt

    Variation: Ein Spieler der in der Runde schon im Gefängnis war, kann keinen Spieler befreien.


    5. Durch 3 Zonen mit 3 Neutralen

    Die Spieler erhalten einen Punkt, wenn sie von einer Endzone zur anderen Kombiniert haben. Dabei darf die Mittelzone nicht überspielt werden. Nur der zentrale neutrale Spieler darf die Zonen wechseln. Die neutralen Außenspieler bewegen sich entlang der kompletten Außenlinie.

    Man sieht es ja jeden Spieltag in der Bundesliga. Es wird gerempelt und geschoben, am Trikot gezupft und nachgehakt. Vieles geht ohne Foul durch. Für den Entertainment-Faktor einer Profiliga ist das sicherlich gut, aber es entwickelt sich daraus dann eine Spielkultur die sich bis in die Kreisklassen der F-Jugenden fortpflanzt.

    Meine lieblings Ausrede ist mittlerweile doch den Ball gespielt zu haben, nachdem man seinen Gegenspieler volle Kanne umgesenst hat und den Ball leicht mit der Zehenspitze dabei berührte.

    Bei uns geht es aber eher glimpflich zu. Das ändert sich jedoch abrupt, sobald man die Stadtgrenze überschreitet. Meine Theorie ist, dass es viel damit zu tun hat, dass wir hier fast ausschließlich auf Kunstrasen (aka Teppich) spielen. Da muss man es sich schon zweimal überlegen ob man die Schmerzen einer Grätsche oder beim Hinfallen in Kauf nehmen möchte. Außerdem wird der Ball meist so schnell, das es zu viel weniger Rempelsituationen kommt. Einmal den Ball berührt sind schwupps ist er im Aus.

    Super gleich bestellt.:thumbup: mal sehen was mir alles so einfällt mit den Buzzern.

    Mit unrunden Bällen zu spielen ist sehr gut für die Koordination und hat auch einen großen Spaßfaktor. Man muss jedoch besonders bei älteren Spielern aufpasssen das sie gut erwärmt sind, da man öfter mal neben den Ball tritt.

    Mich interessiert leider sehr was Andere von mir denken. Wenn ich mal wieder was bescheuertes gesagt habe oder mich auf eine dämliche Diskussion eingelassen habe denke ich noch sehr lange darüber nach. Es geht mir dann meistens im Nachhinein darum wie ich wohl auf die andere Person gewirkt habe. Rechthaberisch? Überheblich? Ignorant? Ich habe halt gewisse besserwisserische Tendenzen die ich gerade versuche in den Griff zu bekommen. :)

    Lob oder Kritik von anderen Trainern kriegt man ja eher selten. Ich glaube das liegt aber daran, dass viele mit Kritik nicht umgehen können und sich persönlich schnell angegriffen fühlen. Ich würde mir einen größeren Austausch wünschen. Deshalb frage ich oft nach Anregungen, aber selbst da haben sich die meisten eher zaghaft, als ob sie ein Geheimnis hüten würden.


    Die Eltern sind bei mir sehr entspannt. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass die Hälfte unserer Staffel sortierte Leistungsmannschaften sind, die die anderen Teams meist zweistellig weghauen(Das ist ja natürlich ein Problem für sich) unser Team ist da eher aus den Jungs die keiner haben wollte. Da sehen sie schnell, dass sich das relativiert wenn man oft hoch verliert. Ich glaube aber auch das sie halt sehen, was ich mir für eine Mühe gebe und das sie glücklich sind das sich jemand so engagiert obwohl die Jungs nicht so gut und manchmal ziemlich anstrengend sind. ;)

    Ich würde ihn daheim lassen. Natürlich kann er gerne Zuschauer sein wenn er möchte.

    Kriterien zur Auswahl des Kaders können unterschiedlich sein, sollten jedoch im Vorhinein kommuniziert worden sein. Konsistenz ist extrem wichtig.

    Wichtigstes Kriterium für mich ist im Normalfall die Trainingsbeteiligung. Ich gehe hier einfach Mal davon aus daß es sich um keine Leistungsmannschaft geht.

    Pressing spielen ist ätzend. Man läuft und läuft und kommt dem Ball im schlimmsten Fall keinen Schritt näher. Bis man als Spieler das mentale und athletische Gerüst aufgebaut hat um ein ordentliches intensives Pressing zu spielen, dauert es eine Weile. Frag dich Mal, was du da eigentlich verlangst.(wenn du das nicht schon längst machst.) Versuch dich Mal an die E- und D-Jugend zu erinnern. Wie lange hat es gedauert bis die Spieler selbstbewusst im Spiel fintiert haben? Bei Einigen ging das sofort, andere werden es bis heute nicht gelernt haben. So ist es auch bei taktischen Aufgaben, bloß dass man hier halt immer alle Spieler braucht. Also behaglich weiter trainieren und die Spieler so gut es eben geht auf ihre Zeit als Senioren vorbereiten.


    PS. In Spielform und Spiel-Ausschnitt trainieren. Da lernen die Jungs taktisch am meisten. Bei sehr groben Fehlern einfrieren und die Situation durchspielen. Wenn keine groben Fehler mehr passieren, dass Ganze dann verfeinern usw.

    -Naja ich mache es halt vom Leichten zum Schweren, 1.1 und 1.2 sind halt einfacher als 2.. Drittens lasse ich zum Ausprobieren aber schon am Anfang spielen.


    -Weil sonnst clevere Verteidiger nur das Minitor zustellen. Da über Außen kein Punkt mehr erzielt werden kann können sie einen Durchbruch auf außen einfach zulassen ohne gleich dort den Ball zu gewinnen. Es ist für den Angreifer nicht lohnenswert auf der Außenbahn vorbei zu gehen, ein Schuss in so einem spitzen Winkel auf ein Minitor ist fast unmöglich wenn es zugestellt ist, desweiteren simuliert das Stangentor einen Pass richtung Zentrum (Man kann das Stangentor durchpassen und muss nicht durchdribbeln.). Außerdem muss der Verteidiger, wenn er beides Verteidigen will, gleich eine optimale Stellung einnehmen, wie man sie auch im Spiel haben will. Habe ich das Stangentor nicht, muss ich erklären warum der Verteidiger nicht einfach nur vor dem Minitor steht. Das Stangentor zwingt den Verteidiger so zu agieren wie ich es möchte und ich muss nur sehr wenig korrigieren und kann viel mehr loben ;) .

    bob-rooney Ich habe mit 1.1, 1.2 und dem 2 gegen 2 Spiel begonnen. 2. habe ich erst gemacht nachdem 1.1 und 1.2 (halbwegs) gut liefen. Das Spiel war aber immer dabei.


    zur. 2 Grafik:

    Der Angreifer hat auf dem Flügel, sollte er sich für das 1 gegen 1 entscheiden, zwei Optionen. Entweder er versucht nach innen, richtung Tor, zu ziehen und ein Tor zu schießen oder einen Schnittstellenpass zu spielen (Abschluss auf das Minitor) oder er versucht auf Außen durch zu brechen und einen Pass (später dann auch Flanken aber hier nicht) in die Mitte zu spielen oder entlang der Grundline richtung Tor zu Dribbeln. (Durchspielen des Stangentors von der rechten Seite) Die Grafik stellt beide möglichkeiten da ein Tor zu erzielen. Der Schlenker der gewellten Linie richtung Tor soll eine Finte darstellen.

    Es ist vielleicht noch wichtig zu sagen, dass der Angreifer immer von der torfernen Seite starten sollte, also in der Grafik rechts.

    Danke für die Komplimente :)

    Coach_123 Die Größe der Felder hängt vom können und vom Alter der Spieler ab. Ich habe die Stangentore zwischen 2 und 3 m gewählt und die Felder Pi mal Daumen 12m breit und so 20m lang um am Anfang mehr Platz zu gewähren. Ich könnte mich aber auch irren da ich nur mit Schritten messe :) . Die Minitore sind bei uns glaube ich 1m hoch und 1.5 m breit.


    Stone Genau ich habe 1.1 und 1.2 in der ersten Grafik gemeinsam festgehalten um Platz zu sparen.

    Der Angreifer geht nicht durch das Stangentor, weil dies nicht möglich ist ohne, dass es auch möglich wäre ein Punkt (mit einem Pass) durch das Stangentor zu erzielen. Solange der Verteidiger richtig steht muss der Angreifer einen Durchbruch auf außen oder am Stangentor vorbei erzielen. Sollte es dem Angreifer gelingen zwischen Stangentor und Verteidiger zu gelangen ist dem Verteidiger ein fataler Fehler unterlaufen. Im Spiel wäre das eine Situation bei der der Angreifer frei auf das Tor zu dribbelt. Die dargestellte Situation ist eher eine 'Robben'-Situation ;) , du kannst aber auch mehr Punkte für das Durchdribbeln geben wenn du das möchtest, denn ein Durchpassen selbst aus schlechtem Winkel ist viel einfacher und nicht immer eine Spielnah.

    Genau, diese Regelung habe ich gemacht da es um das 1 gegen 1 geht, mir ist es wichtig das die Spieler vorbeigehen können und es schaffen einen Ball "vor das Tor" zu bringen. Das ist für meine Kids schwer genug, dennoch möchte ich eine große Belohnung haben, wenn sie es Schaffen einen Mitspieler zu finden, da dies ja das eigentliche Ziel ist. Eine Fortführung könnte z.B. sein, dass es nur einen Punkt gibt, wenn ein Mitspieler erreicht wurde und 3 wenn dieser danach (evtl. direkt) ein Tor auf ein Minitor erzielt. Das grenzt für mich dann aber schon fast zu sehr an die Positionsausbildung für Stürmer in einer Doppelspitze.


    Allgemein sollte man noch beachten das sich Angreifer außen Festdribbeln können, ich zähle dann immer an (von 5 runter) um sie zu Lösungen zu zwingen. Man muss aber aufpassen, bei manchen Kindern erzeugt dieses Anzählen sehr viel Stress. Generell erlaube ich einen Konter. Als ich 1. in einer Art Rundlauf gemacht habe (Angreifer wird Verteidiger, Verteidiger stellt sich wieder in die andere Richtung an) konnten die Verteidiger einen Punkt erzielen indem sie den Ball gewinnen und einen Pass auf den Spieler der gerade wartet spielen.

    Man sollte die Übungen auch immer beidseitig ausführen, also die Pärchen mal die Seiten wechseln lassen.

    Ich möchte euch drei Variationen einer Übung vorstellen mit der ich meiner D-Jugend die Individualtaktik des 1 gegen 1 offensiv und defensiv schneller als erwartet beibringen konnte und weiter beibringen werde. Individualtaktisch entspricht es dem 1 gegen 1 am Flügel auf kurzer oder langer Distanz.


    (Erstellt mit dem Soccerdrills.de SD-board, er zeigt bei mir irgendwie nicht das Symbol auf den Grafiken an.)


    1.) Wir beginnen mit der 1 da diese am einfachsten ist. Es wird in einem Feld 1 gegen 1 gespielt auf die seitlichen Stangentore. In einem Feld spielen jeweils 2 Pärchen. Es können auch 4 Pärchen Spielen, dann gibt es Wartezeiten, die sind aber ganz gut aufgrund der hohen Intensität.

    1.1 Es wird jeweils nur auf einer Seite gespielt, d.h. der Ballführende kann das Tor nur von einer Seite Angreifen

    1.2 Der Angreifer darf auch die Seite wechseln.


    Hier lernen die Spieler intuitiv eine seitliche Stellung in der Verteidigung einzunehmen und den Abstand zu verkürzen. Es Simuliert die Basics des Frontalen 1 gegen 1, aber macht es in 1.1 leichter für den Verteidiger, da ein Durchbruch nur über eine Seite erfolgen kann. Der Verteidiger lernt nicht den schwachen Fuß zu identifizieren und zuzustellen.

    Der Angreifer lernt im Tempo an dem Verteidiger vorbei zu gehen, da sonst die Aussicht auf einen Torerfolg ziemlich gering ist. Dadurch das 2 Pärchen gleichzeitig spielen, müssen die Angreifer immer wachsam sein um nicht in einen Unbeteiligten zu dribbeln.


    2.) Nun wird es schwieriger. Der Angreifer bekommt eine Möglichkeit zum Abschluss auf ein Minitor hinzu und die Situation ist wesentlich Spielnäher. Der Angreifer muss hier nach einem erfolgreichen Durchbruch auf der Innenseite einen präzisen Abschluss unter gegnerdruck abgeben (Man kann auch den "richtigen" Fuß einfordern). Dies ist eine große Herausforderung. Gleichzeitig fungieren die Minitore als Kontertore für die Verteidiger.

    Der Verteidiger lernt, dass ein guter Dribbler der auf der Innenbahn einen Durchbruch erlangt, sehr schwer zu verteidigen ist und es das wichtigste ist eben diese innere Linie zu decken. Ein Durchbruch auf Außen kann man dagegen noch Verteidigen. Deshalb soll der Verteidiger die Außenbahn zum Durchbruch anbieten.


    3.) Dies ist eine Variante als Spiel. Es wird 2 gegen 2 gespielt und jeder Spieler muss auf seiner Seite bleiben. Bei einem Pass durch das Stangentor gibt es 1 Punkt. Wird ein Pass durch das Stangentor gespielt der beim Mitspieler ankommt gibt es 3 Punkte. Variation: Sobald ein Spieler des angreifenden Teams die Seite wechselt muss es ihm der andere gleichtun. Sie kreuzen. Hierbei könnte man auch mal eine Ballübergabe zeigen und trainieren.

    Man kann natürlich auch auf gruppentaktisches Verteidigen eingehen und zeigen wie die 2 Spieler sich gegenseitig absichern sollen.

    Mir fallen noch weitaus schwierigere Varianten ein, doch sind meine Spieler noch nicht soweit und deshalb belasse ich es erst mal bei diesen 3 Varianten, bis ich die Anderen Erproben konnte.


    allg. Coaching-Punkte:

    Angreifer: Fintieren, Tempowechsel, Richtungsänderungen, mit welchem Fuß Dribble ich? , schräges andribbeln, Schusstechnik.

    Verteidiger: tiefer Körperschwerpunkt, auf Vorderfüßen stehen, seitliche Stellung, innere Linie decken, eine Seite anbieten, richtig mitbewegen, anlaufen (je nach Abstand)

    Ich mag das neue Design. Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass es nur den Titel des Threads in der Tab-Leiste anzeigt, wenn man diesen Tab auch gerade offen hat. Ist man in einem anderen Tab zeigt es nur "Hey Trainer!". Ist irgendwie blöd, wenn man so wie ich auch mal 20 verschiedene Tabs auf hat und 5 davon sind Trainertalk-Seiten. Es ist dann halt schwer den richtigen Tab auf Anhieb zufinden.

    Viele hier sind entspannt in dem Sinne, dass sie nicht rumbrüllen. Was mich aber sehr stört sind die leisen Kommentare die die meisten Trainer ablassen. Mit leise meine ich, dass ich sie wahrnehmbar für mich und Ersatzspieler beider Mannschaften sind, vielleicht auch noch für einen Außenspieler der gerade da steht. Von "Wie schlecht ist der eigentlich" über "hau ihn um" bis beleidigen des Schiris und meiner Spieler habe ich schon alles vernommen und wir sind eine schlechtere Truppe die oft verliert. Dazu kommt noch das Gnadenlose gegen die eigenen Spieler und gegnerische Mannschaft. Da sitzen Jungs in einer umkämpften ersten Halbzeit komplett draußen und werden erst gebracht sobald das Team hoch führt und sofort wieder ausgewechselt sollte sich das Ergebnis anpassen. Wenn es 10:0 steht wird weiter angefeuert und sich über jeden Schuss der daneben geht geärgert und am Ende hört man dann aus der Kabine "Wir hätten höher gewinnen müssen". Es ist dieser grenzenlose Narzissmus, ohne Rücksicht auf Verluste, bei dem ich kotzen könnte und der ist leider sehr weit verbreitet.

    @yvdreger Immer wenn du dir eine Übung überlegst, könntest du dich fragen ob es auch ein Spielt tut. Wenn du kein Spiel findest schaust du als nächstes ob du einen Wettkampf aus der Übung machen kannst.
    Ein Spiel kann hierbei alles sein bei dem Spieler direkt gegeneinander antreten und möglichst keine Wartezeiten sind. Statt einer Passübung machst du ein Rondo, statt Slalomdribbeln Spielen die Kinder 2 gegen 2 auf Dribbeltore usw.

    Ich habe das in den letzten Tagen auch immer wieder. Die Kinder haben einfach zu lange Schule und müssen sich erst daran gewöhnen. An den Tagen wo manche direkt aus der Schule zum Training kommen ist es am schlimmsten.
    Ich halte das jetzt immer so dass ich erstmal 20-30 Minuten Spielen lasse, coache jedoch dabei im Verlauf immer mehr zu dem heutigen Thema. Dann ruf ich sie kurz zusammen erkläre das was folgt und was ich zum heutigen Thema machen will. Dann gibt es 30-40 Minuten Spielformen und Übungen bei denen die Konzentration hoch sein muss und dann mach ich ein Abschlussspiel bei dem ich nur am Rand sitze und organisatorische Sachen kläre oder mich sonne.
    Ich habe zumindest das Gefühl, dass das freie Spiel mit dem zunehmenden Coaching gut auf das kommende vorbereitet und die Konzentration etwas erhöht ist. Sie wissen schon was auf sie zu kommt und was ich heute von ihnen erwarte. Sie können sich also langsam auf das Training einstellen. Das klappt teilweise auch mit dem klassischen Aufwärmen zum Thema, aber aus meiner Erfahrung nicht so gut wie ein Spiel.

    Wobei man sicher auch im E-Jugend Bereich noch mehr mit spielen trainieren kann als später dann.

    Womit soll man denn später dann Trainieren? Das Spiel gewinnt mit steigendem Alter eher noch an Bedeutung im Training.
    Die Anforderungen an einen Spieler werden, besonders im taktischen Sinne, immer komplexer. Wie sollen solche komplexen Inhalte ohne ebenso komplexe Spiele, die diese realen Situationen simulieren, effizient trainiert werden?
    Sog. Automatismen werden nicht im Hütchenwald entwickelt, sondern in Spielreihen. Erfahrende Spieler haben dann halt den Vorteil, dass man explizit mit ihnen darüber reden kann, was mit Kindern nicht geht. Nach dem Motto: "Hans, ich will das du beim nächsten Durchgang, sobald Herbert angespielt wird, in die Tiefe startest, um den Raum vor ihm zu öffnen, verstanden?" - " Siehst du Hans, so hatte Herbert Platz und konnte eine Torchance kreieren! Das Tor geh auf dich, weil du dich optimal bewegt hast!"
    Funino ist für mich auch keine Philosophie, sondern eine weitere Spielform in meinem Werkzeugkasten. Während sie in den jungen Jahren als Hauptform eine gute Trainingsform bildet kommt sie bei älteren Spielern, aufgrund der hohen Intensität und vielen Ballaktionen, eher in Form des Wahrnehmungs- und Athletiktrainings zum Einsatz.

    Im Alter E-Junioren kann man das nicht mehr so uneingeschränkt unterschreiben, denn das vollzieht sich ja Kinderentwicklungstechnisch ein Sprung. Ein Forenkollege hat das mal hier schön ausgedrückt das mit dem Eintritt in die E die "Entwicklung vom Spiel- zum Lernalter" einsetzt.

    Das sollte aber nicht heißen das man nun plötzlich wie wild passschleifen Trainiert und jede Bewegung korrigiert. Unangeleitetes Spielen muss weiterhin fester Bestandteil jedes Trainings sein, schon allein, weil es am meisten Spaß macht. Lernalter heißt für mich vermehrt angeleitetes Spielen, da Kinder nun langsam einen Zusammenhang zwischen Provokationsregeln und Lernerfolg herstellen können (Obwohl Einigen das noch bis ins Erwachsenenalter abgeht.) oder auch mal Spiele ohne Torerfolg, wie ein Ballhalten. Besonders Übungen ohne Wettkampfcharakter sollte man tunlichst meiden.