Beiträge von Skriwer

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    BubblesTut mir leid für diese blöde Antwort, aber das Mitnehmen hoher Zuspiele sollte nicht teil der Ausbildung im E-Jugend bereich sein.

    Die können ja nichtmal nen Ball richtig flach Spielen, geschweige denn einen gezielten hohen Ball. Bist du dir sicher das es sich um eine E-Jugend handelt?


    totog Cool das es bei deinen Kinder eine Veränderung im Verhalten eingeführt hat. Bei meinen hat es eher dazu geführt das sie mehr ins 1 gegen 1 gehen, was ich durchaus beführworte, aber das ist ja eine ganz andere Beobachtung :D. Es hängt vielleicht mit dem individuellen Coaching zusammen, wie man die Aufgabe vermittelt.

    Bei solchen spielen darf bei mir ein Torschuss aber fast immer direkt abgeschlossen werden, außer das hastige Danebenschießen nimmt Überhand.

    Also ich dachte wir reden hier über das übliche 14-19 Uhr Turnier mit Kuchenstand. Wenn Ich für meine Mannschaft 3 Tage Futsal geboten bekomme, sind 40 € ok. Das ist dann ja auch was besonderes was nicht jedes Wochenende stattfindet und dann kann ich den Preis auch nachvollziehen.

    Das grenzt für mich an unsportliches Verhalten. Solche Preise gehen gegen eines der tollsten Dinge im Fußball, das was Fußball als Sport zum Größten der Welt gemacht hat . Inklusion. Egal woher du kommst oder wieviel Geld du zu verfügung hast, es ist möglich Fußball zu spielen, in Deutschland sogar in einem Verein.

    Wenn ich sechs Turniere spielen würde von denen 2 bezahlt würden mit Startgeldern von 60€, machte das 80€ im Monat (über 3 Monate).

    Das sind ca. 6€ pro Monat mehr pro Kind. Ich habe Flüchtlinge und Kinder aus ärmeren Verhältnissen im Team bei denen diese 6€ nicht einfach mal so bezahlt werden können, die müssen dann wohl zuhause bleiben.

    Wenn ich höre das kleinere Vereine 3000€ Startgelder zahlen wird mir schlecht. Dafür könnte man so viele Andere tolle Dinge organisieren und nicht zuletzt gutes und neues Trainingsmaterial kaufen.

    Das Spiel mit 2 oder mehr Kontakten ist enorm wichtig für die Entwicklung der Kinder. 2 Mindestkontakte schult die orientierte Ballkontrolle, 3 ein kleines Dribbling und min. 4 zwingt sie ins 1 gegen 1 oder Tempodribbling. Ich gegbe da totog voll recht. Wenn man bei den kleinen damit anfängt, sieht man richtig wie sich im Kopf das Getriebe windet. Ich hab den Ball und nun? Sie lernen schnell von alleine das ein Totstoppen nicht förderlich ist und das der Ball aus den Füßen raus muss (sagt man das so?) um vernünftig weiterspielen zu können. Über lange Sicht verbessert sich so der Mut am Ball und die Spieler stehen auch wie sie mit dem Ball umgehen müssen wenn ihnen ein Pass in die Bedrängnis gespielt wird und sie nicht klatschen lassen können.



    Wenn man Kindern das Training der Ballannahme weiter schmackhaft machen will kann man ihnen auch mal eine Annahmefinte zeigen. Am besten zieht hier immer, die großen Spieler mit einzubeziehen Ich nehme oft Kroos mit seiner tollen Aufdrehfinte und mache sie vor und zeige auch mal ein Video.

    Ich finde die Ausrede: "Ich schreibe morgen einen Test und muss lernen." immer fragwürdig und das kommuniziere ich auch. Wenn du es noch nicht kannst bringen dir die 2 Stunden extra zeit auch nichts. Ganz im Gegenteil, mir hat es immer genützt mich vor einer Arbeit ordentlich auszupowern, da schläft man besser und ist dann im Test weniger unter Stress und ausgeruhter



    Im NLZ kommt dazu, das die meisten Kinder noch auf eine Sportschule gehen, die mit dem NLZ kooperieren. Die Schul(trainings)zeiten sind mit dem Verein getaktet, es gibt eine Hausaufgabenbetreuung und meist ein Internat. Außerdem Schlafplätze sowie ganztägige Betreuung auch für Spieler die nicht im Internat sind. Die Eltern müssen sich nicht wirklich kümmern, zumindest bei uns ind der Gegend, da der Verein auch den Transport für seine Spieler organisiert und dann die Spieler auch schnell in einem Alter sind wo sie die kurzen Strecken allein schaffen. Du gibst dein Kind ab, siehst es fast nur am Wochenende und 7 Jahre später ist es Profi mit Abitur, so ist es zumindest geplant ;) .

    Irgendwelche Perspektivteams (U11 und drunter) sind ja nicht teil des NLZ, ist das Kind aber in diesen Teams wird es schon aufwendiger da die Eltern die Wege machen müssen und trotzdem jedes Wochenende 1 oder 2 Spiele/Turniere anstehen.

    Am Thema vorbei ist sie wohl kaum: "ÜBUNGEN FÜR BALLAN- U. MITNAHME SOWIE AUFDREHEN GESUCHT" = erster Kontakt?!
    Sie enthält alle 3 der gesuchten Technikbestandteile. Offene Stellung ist vielleicht das falsche Wort, es muss halt eine Vororientierung bzw. ein Drehen des Körpers in Spielrichtung stattfinden, bevor der Ball verarbeitet werden kann. Du hast recht es geht mehr ums Aufdrehen und deswegen finde ich es auch Grenzwertig, da die Übung zu Isoliert von jeglicher Entscheidungsfindung stattfindet.
    Nicht nur die Wahrnehmung sollte geschult werden, sonders auch das Handeln. Ich könnte z.B. mich hinter einen Spieler stellen und im Moment des Passes ein Hütchen hoch halten, er soll mir dann die Farbe nennen und dann den Pass verarbeiten. Aber selbst das ist ja nicht wirklich das Gelbe vom Ei, da ja nur wahrgenommen wird und keine Entscheidung aufgrund der Wahrnehmung getroffen werden muss.
    Ich komme halt immer wieder zum selben Schluss das eigentlich nur Spielformen eine angemessene Komplexität haben um Fußball vernünftig zu trainieren, gerade für Kinder. Die beste Übung für die Ballan- und Mitnahme und auch offene Stellung in der E ist deshalb vermutlich Funino mit 2 Mindestkontakten.

    Ich rede hier von Hallenturniern zu denen wir Fahren, und zwar nicht weit. Jedes Hallenturnier ist mit dem öffentlichen Nahverkehr in 30 min. erreichbar (mit dem Auto schneller) und meinetwegen geben die Eltern ihre Kinder ab und gehen dann shoppen oder sonnst was. Ich biete sogar meist einen Treffpunkt an und fahre dann mit den Kindern gemeinsam hin, da müssten die meisten eltern nichtmal das Haus verlassen. Aus einem 15er Kader nehme ich zu Futsalrunden eh nur 8-9 Kinder mit, also hat man auch mal frei und in den Ferien oder Feiertagen ist ja sowieso kein Turnier. Ich halte das für machbar, zumal ich es weit im Vorraus ankündige.

    Genau , sie sollen die Dinge Probieren. Zum Probieren brauch man aber keinen Trainer, der ihnen sagt in welchem Winkel sie den Fuß halten sollen. Ich gehe hier voll nach Horst Wein. Die Verantwortung des Trainers liegt hier darin Übungen und Spiele zu konzipieren, die das gewünschte Verhalten provozieren bzw. erzwingen ohne das der Trainer eingreifen muss. Natürlich kann man dazu auch mal z.B. vorgeben: Wir Spielen nicht direkt, Spiel mal hier den Ball nur mit Links oder wir dürfen jetzt nicht mehr übers Standbein spielen. Das hängt dann sicherlich von der Komplexität der Übung / des Spiels ab.

    Ein Beispiel ähnlich der Übungen II.2.13-14 aus Spielintelligenz im Fußball:

    (Ich nehme 2 Hütchentore statt 1 um genaueres Passspiel zu provozieren, man kann durch 1 Hütchentor auch schräg Passen durch 2 nicht.)

    Bei solch einer Übung und im Wettkampf, kann ich durchaus verlangen welcher Fuß verwendet wird, da die Übung sehr einfach ist. Hier erzwingt die Vorgabe des (in der Richtung linken) Fußes aber sofort ein Drehen in die offene Stellung und ein Mitnehmen mit dem ballfernen Fuß, da man im Wettkampf sonnst wertvolle Zeit verliert. Der Annehmende muss hier immer seine Körperhaltung anpassen und auch auf schlecht gespielte Bälle reagieren. Da zeigt man als Trainer natürlich schonmal die Lösungsmöglichkeiten auf, wenn diese gar nicht bekannt sind. Dies ist aber eine Übung die ich schon für Grenzwertig halte. Macht man zu genaue Korrekturen und zu wenig Wettkampf gehört es für mich nicht mehr in die E-Jugend. Mehr Übung als "Regeln verstanden" braucht es mM nicht.

    PS: Ein besserer Wettkampf als auf Zeit, ist immer gegen einen Torschuss. In der Zeit in der ein Team z.B. 10 Pässe spielt, hat ein anderes Zeit um Tore zu erzielen. Dann wird getauscht.


    Naja, das kriegt man aber raus aus den Eltern. Bis vielleicht bei den ganz hartnäckigen Narzissten die sich durch ihr Kind selbst verwirklichen wollen, aber ich Verhandle nicht mit Terroristen ;)
    Ich mach immer zu Saisonbeginn einen Elternabend in dem ich alles bequatsche und mit mir reden lasse. Ich stelle mein Konzept vor und begründe alle meine Standpunkte. Wer nicht da ist, darf das Protokoll lesen, sich aber nicht beschweren (die nicht da sind sind eh nie das Problem). Dort sage ich auch immer: "Ich weiß jedes Kind ist was besonderes, aber ich habe hier kein Kind gesehen das Fußballerisch eine Granate ist. Bei mir geht es darum das sie später noch Freude am Fußball haben und nicht nur unterste Amateurliga spielen. Das gilt auch für die vermeintlich besten aus der Mannschaft"

    Einmal hatte ich von mehreren Eltern etwas Protest, da habe ich (und ich fühlte mich etwas schlecht dabei) einfach den selektierenden Nachbarverein zum Freundschaftsspiel eingeladen und die haben uns dann zweistellig weggehauen. Danach noch mal ein kurzes Gespräch geführt, darüber das auch diese Kinder nicht die besten sind und gut war.

    Ich hab jetzt halt nur Probleme mit Eltern die sich nicht engagieren und es für eine Zumutung halten jedes Wochenende im Winter ein Hallenturnier zu spielen :(

    Edit:

    Goodie : Da gebe ich dir voll recht.

    Gibt's keine Mittellinie-Regel bei euch? Bei uns darf man ab Bambi-Spielbetrieb den Ball als Torhüter(Abstoß und jeder Ball der mit der Hand kontrolliert wurde) nicht über die Mittellinie schlagen. Das führt dann dazu das "pressing" das Erfolgsrezept ist und die Erfolgreichsten Mannschaften studieren ihre Spieleröffnung wie einen Standard ein, aber immerhin haben die Kinder viele 1 gegen 1 Situationen mit ihren Manndeckern.

    Ich würde mich sowas von über diese Eltern aufregen. Ich rege mich ja jetzt schon auf :) .

    Ich wette wenn man den Sohn vor die Wahl stellt, ob er Fußballer oder Arzt wird, würde er den Fußballprofi wählen.

    Darum geht es ja aber auch nicht. Es geht um die guten Erfahrungen die auf solchen Turnieren gemacht werden. Die Erinnerungen die man mitnimmt und die persönliche Entwicklung die daraus resultiert. Momente die Kinder glücklich machen! Ein Tor gegen Hertha BSC geschossen, wie geil ist das denn! Abends mit den anderen Kindern Süßigkeiten essen und blödsinn machen. Man trifft auf Gleichaltriege aus anderen Ländern, Kulturen oder auch nur Orten und merkt ,dass das ja auch coole Kinder sind. Vielleicht sitzt ja der Arzt-Sohn in 15 Jahren auf der Couch und erinnert sich, dass er gegen diesen Spieler da im Fernsehen ja auch mal gespielt hat. Wegen sowas fährt man auf solche Turniere und deswegen sind die wichtig. Da könnten die Eltern ja auch sagen: "Mein Sohn will Anwalt werden und nicht Biologe, deswegen fährt er nicht mit auf die Klassenfahrt an den See." oder: "Wozu muss mein Kind am Geschichtsunterricht teilnehmen? Er will doch Arzt werden und kein Historiker."


    Ich würde sofern du eine Mannschaft zusammen kriegst auf jeden Fall fahren und die anderen bleiben halt zuhause. Die Kinder die mitfahren werden es dir danken. Ich hatte auch einige solche Eltern, bei denen sind die Kinder 2 mal nicht mitgefahren (warum auch immer). Beim dritten mal haben die Kinder so viel Druck gemacht das sie mitkommen dürfen, dass die Eltern nachgegeben haben.

    Ich halte so ein gezieltes Techniktraining bei einer E Jugend für ein wenig verfrüht, jedoch kann man schon spielerisch die Grobformen der einzelnen Techniken trainieren. Hierbei ist am wichtigsten zu coachen, wann welche Technik angewandt wird. Denn die Entscheidung für die "falsche" Technik bei der Ballannahme bedeutet oft einn Ballverlust oder mindestens eine hohe Drucksituation. Die richtige Technik ,gut ausgeführt in den richtigen Raum bedeutet dagegen oftmals eine Überzahlsituation, da man einen Gegenspieler durch seinen tollen ersten Kontakt bereits aus dem Spiel genommen hat.

    Doch der 6er sollte schon abkippen bei einem aggressiven Vorstoß des Innenverteidigers. Er muss Absichern. Stell dir mal vor der IV dribbelt sich fest und hat niemanden um nach hinten abzuspielen. Dann ist dein Team blank, falls der IV den Ball verlieren sollte und es wird arg gefährlich wenn er abdreht, da er keine Anspielstation hat. Außer evtl. einen mittellangen Ball zum Keeper. Dann bleibt nur noch der lange Ball, aber vermutlich ist das ja nicht der Spielplan, da man ja mit einer kurzen Eröffnung gespielt hat. Selbst wenn ist man wieder unsortiert falls dann der Ball Postwendend zurück kommt, da der IV ja noch in der Rückwärtsbewegung ist um seine Position einzunehmen, dadurch öffnet er vermutlich den Raum vor sich für den 10er der Gegner.

    Auch wenn der 6er absichert behält man eine Überzahl, da der IV durch sein Dribbling min. eine Spitze schon überwunden hat und durch das Andribbeln einen weiteren Gegenspieler bindet. Es ist also eigentlich die gleiche Situation wie wenn der 6er durch einen Pass angespielt wird und sich drehen kann.


    PS: Ich meine natürlich nicht eine Ballmitnahme von 2-3 m in einen freien Raum, sondern schon ein 10-20m Tempodribbling ins Mittelfeld.

    Ich denke im Spitzensport werden sich weiterhin vermehrt variable Spieler durchsetzen. Besonders in der Offensive sehe ich aber zukünftig weiter die Spezialisten als die aufregenden Spieler .

    Taktische Variabilität ist halt irrelevant wenn ein Spieler einen kompakt stehenden Defensivverbund im Alleingang knackt. Das man in der E Jugend dennoch variabel spielt sollte klar sein. Selbst der talentierteste Dribbler kann leider nicht das gewünschte Tempo in der Pupertät mitbekommen und dann war's das leider mit dem Traum vom Flügelspieler. Für Breiten- und Gesundheitssport ist das eh egal. Hier ist die bestmögliche Ausbildung gleich dem größtmöglichen Spaß. Welche "Position" ein Kind spielt sollte immer das Kind entschieden. Da viele Kinder jedoch die gleiche Position spielen wollen, ergibt sich eine Rotation von selbst und damit auch schöne erzieherische Möglichkeiten.

    Das mit den Geburtstagen verstehe ich fast nie. Wenn alles gut läuft sind wir um 11 mit dem Spiel durch, da kann man ja wohl immer noch zur Geburtstagsfeier gehen, selbst wenn man eine halbe Stunde später kommt.

    Du markierst den Torraum 4m von jedem Pfosten und 4m ins Feld hinein und den Strafraum ebenso bloß halt mit 12m. Der Abstoß wird innerhalb des Torraums ausgeführt.


    Zum Rest kann ich dir nicht viel sagen, da es nicht in den Regeln steht. Ich vermute aber schon das der Abstoß von jedem Spieler des Teams ausgeführt werden kann und auch den Strafraum verlassen muss bevor der Ball im Spiel ist. Da ja keine Exraangaben gemacht werden sollten die normalen Fußballregeln gelten.