Genau , sie sollen die Dinge Probieren. Zum Probieren brauch man aber keinen Trainer, der ihnen sagt in welchem Winkel sie den Fuß halten sollen. Ich gehe hier voll nach Horst Wein. Die Verantwortung des Trainers liegt hier darin Übungen und Spiele zu konzipieren, die das gewünschte Verhalten provozieren bzw. erzwingen ohne das der Trainer eingreifen muss. Natürlich kann man dazu auch mal z.B. vorgeben: Wir Spielen nicht direkt, Spiel mal hier den Ball nur mit Links oder wir dürfen jetzt nicht mehr übers Standbein spielen. Das hängt dann sicherlich von der Komplexität der Übung / des Spiels ab.
Ein Beispiel ähnlich der Übungen II.2.13-14 aus Spielintelligenz im Fußball:

(Ich nehme 2 Hütchentore statt 1 um genaueres Passspiel zu provozieren, man kann durch 1 Hütchentor auch schräg Passen durch 2 nicht.)
Bei solch einer Übung und im Wettkampf, kann ich durchaus verlangen welcher Fuß verwendet wird, da die Übung sehr einfach ist. Hier erzwingt die Vorgabe des (in der Richtung linken) Fußes aber sofort ein Drehen in die offene Stellung und ein Mitnehmen mit dem ballfernen Fuß, da man im Wettkampf sonnst wertvolle Zeit verliert. Der Annehmende muss hier immer seine Körperhaltung anpassen und auch auf schlecht gespielte Bälle reagieren. Da zeigt man als Trainer natürlich schonmal die Lösungsmöglichkeiten auf, wenn diese gar nicht bekannt sind. Dies ist aber eine Übung die ich schon für Grenzwertig halte. Macht man zu genaue Korrekturen und zu wenig Wettkampf gehört es für mich nicht mehr in die E-Jugend. Mehr Übung als "Regeln verstanden" braucht es mM nicht.
PS: Ein besserer Wettkampf als auf Zeit, ist immer gegen einen Torschuss. In der Zeit in der ein Team z.B. 10 Pässe spielt, hat ein anderes Zeit um Tore zu erzielen. Dann wird getauscht.