Beiträge von Skriwer

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    Goodie Es könnte ja um sie selbst oder eine Angehörige gehen.

    Wenn es um den Leistungssport geht macht das schon Sinn, denke ich, wenn es zu mehr Leistung führt oder Verletzungen vorbeugt. Es muss dann natürlich individuell periodisiert werden.

    In Amateurmannschaften kann ich mir aber kein Szenario vorstellen bei dem die Trainerin ein berechtigtes Interesse an solchen privaten Informationen hat.


    Ich denke, dass du wenig Glück haben wirst, denn Athletinnen sind, trainingswissenschaftlich, wesentlich schlechter erforscht als Athleten.

    Ich würde dir vorschlagen, dass du in einer Unibibliothek in deiner nähe gezielt nach Veröffentlichungen zu diesem Thema recherchierst, wenn es dich interessiert.

    Naja du kannst ja ab einem gewissen Niveau auch viele Daten tracken. Wenn du mit einem ambitionierten Amateurverein in der C-Jugend-Regionalliga spielst, ist es nicht zu viel verlangt, dass sich die Spieler ein Gerät um die Brust schnallen, das Herzfrequenz, Schrittfrequenz, Laufstrecke und Geschwindigkeit relativ genau misst. Viele Spieler machen das sowieso. Mit ein bisschen sozialem Geschick bekommst du auch die Daten.Anhand der Daten könntest du dein Training steuern. Standardisierte Leistungstests in regelmäßigen Abständen können dazu noch einfacher einen Trainingsfortschritt messen und den Spielern ein objektives Feedback geben. Ich mache z.b. 3 mal in der Vorbereitung und einmal im Winter einen Koopertest, Beebtest und Sprintmessungen. Die Zeit nehme ich mir um Daten zu sammeln. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Spieler mir mehr glauben und gefühlt die Bereitschaft steigt die Trainingsinhalte umzusetzen.


    Am effektivsten ist vermutlich ein Mischtraining bei dem ein Spieler neben dem Mannschaftstraining noch individuell an seinen Schwächen arbeitet. Dies geschieht dann mit einem Athletiktrainer, der am besten selbst teil des Funktionsteams ist und Zugang zu allen Trackingdaten von Laufstrecke bis Laktatwert hat.

    Warum sollte man den Einwurf nicht trainieren? Stand jetzt existiert er ja noch im Spiel. Selbst im Kindesalter kann man auch Einwürfe trainieren ohne die so wertgeschätzte Trainingszeit zu verlieren. Es kann sicher als Teil der vielseitigen Bewegungsschulung dabei sein.

    Ich sehe im Kifu das Problem eher, dass die Trainer zu wenig Intensität fordern und eher auf erfolgreiche Muster setzen. Wenn es die klare Anweisung gäbe: Ecken, Freistöße und Einwürfe so schnell wie möglich auszuführen wäre es evtl. sogar förderlich den Einwurf dabei zu haben, da es so mehr verschiedene Varianten gäbe auf die man sich schnellstmöglich einstellen müsste. Das könnte dann wiederum die Handlungsschnelligkeit fördern.

    Der Trainer der den kurzfristigen Erfolg will wird auch beim Einkick oder Eindribbling immer auf die 1-2 stärksten oder größten Jungs setzen, die dann irgend einen Standard schön langsam ausführen. Ich würde mir da eher eine 4-Sekunden-Regel wünschen.

    Durchaus interessant wenn es sich einfach um einen indirekten Freistoß handeln würde. Bekommt der Gegner einen Einkick war mein Pressing für die Katz. Bekommen wir einen Einkick könnte es jedoch direkt zu einer Torchance führen. Angriffspressing wird dadurch mehr belohnt als ein Pressing weiter hinten. Negativ wäre saran, dass das Spiel sich noch mehr um Standards drehen würde und Pressing + Standard vermutlich eine legitime Offensivtaktik wäre. Ich sehe schon die ganzen Spiele in denen beide Mannschaften nicht viel mit dem Ball anzufangen wissen und sich hoch pressen. Chaos.

    Ich finde die Abwendung von Vereinen besorgniserregend. Der Trend geht immer weiter zum Individualismus, was nicht schlimm ist, aber ich glaube Menschen haben doch ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Gerade die Kinder die mit dem Auto von Angebot zu Angebot gekarrt werden können hier extrem profitieren. Denn im Besten fall finden sie dann nicht nur ein Sportangebot, sondern auch eine Gemeinschaft.

    Ich finde Vereine stehen sich durch ihre hierarchischen Strukturen oft selbst im Weg. Ich würde mir wünschen, dass Vereine von Grund auf demokratischer werden. Das beginnt bei der Trainingsgestaltung über Teilhabe für Kinder an großen Planungen bis hin zum Wahlrecht für minderjährige Mitglieder( z.B. ab 16).

    Jemand der teilhat und mit gestaltet, muss sich zwangsläufig mehr mit dem Verein identifizieren.

    Gleichzeitig lernen die Kinder grundlegende Kompetenzen zur Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft. Damit würde sich die Nachwuchsförderung schon allein Gesellschaftlich lohnen. Für den Verein lohnt es sich dann allemal, da die Spieler durch die extrem gesteigerte Identifikation eher bleiben, zurückkommen und andere Funktionen im Verein übernehmen werden.

    Trainingsinhalte werden von alleine Kindsgerecht und ich glaube es würde in der Breite zu einer Leistungssteigerung kommen.

    Arbeitet man weiter wie viele Vereine derweilen arbeiten Lohnt sich die Ausbildung in der Breite mMn nicht.


    Was würde das für den Leistungsbereich bedeuten? Geht das überhaupt, wenn ständig die Spieler getauscht und mit vermeintlich besseren ersetzt werden? Ich denke Vereine werden, da sie im NLZ-Bereich Wirtschaftsunternehmen sind, eine so starke Partizipation nicht zulassen. Eine verstärkte Teilhabe am Ausbildungsprozess würde jedoch die Qualität dieser Berufsausbildung enorm erhöhen.

    Einige Profivereine arbeiten bereits so. Hier geht es, soweit ich weiß, um Zielvereinbarung, Pläne für gezieltes Stärken/Schwächen-Training, die mit dem Spieler ausgehandelt werden und teilweise selbstständige Analyse. Stichwort Individualisierung. Aber warum nicht mehr? Warum bringt der Trainer/Sportvorstand die Philosophie und die Taktik mit?

    Die offene Frage im Training erzeugt ein Mitdenken über den Inhalt, geht aber auch nicht darüber hinaus. Teilhabe an planerischen Prozessen würde eine art Metakognition erzeugen. Die Spieler denken über ihre Gedanken und ihr Handeln nach und ordnen es im System Fußball ein. Sie formulieren die offene Frage selbst und verstehen warum sie gestellt wird. Sie sind bereit mehr zu Leisten und noch härter zu arbeiten da sie engagiert sind und Verantwortung übernehmen.


    Ich hoffe mein Beitrag passt hier her. Ich möchte, dass er auch als Aufruf, die Kinder mehr partizipieren zu lassen, verstanden wird. Das würde ich mir wünschen.

    Das die Spieler aufgrund der Spielklasse den Verein wechseln ist so gewollt. Das fungiert als Sieb, durch das die „feinsten“ Spieler schließlich beim NLZ ankommen sollen. Wenn man das ändern wollte, würde man vermutlich auf sehr viel Widerstand treffen.

    Ich lasse alle Sachen , die mit Geld zu tun haben, über die Eltern laufen.

    Beim ersten Elternabend werden ein bis zwei Kassenwarte bestimmt und wie die Person das dann regelt ist mir egal. Einmal gabs ein Konto, einmal war alles bar. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme.


    Ich würde das jetzt kurzfristig über ein Elternteil machen, die verlässlich sind und sich bereit erklären. Wie die dann das Geld haben wollen wäre ihnen überlassen.

    Nein meine Aufgabe ist es nicht und mein Handeln hängt dann auch mit dem abgebenden Verein zusammen, aber ich würde es dennoch so machen, da ich niemanden auf die Füße treten will. Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir zur Zeit sowieso nur Spieler aus Vereinen zum Probetraining nehmen die in unserer Spielklasse unterwegs sind. Da kennt man eigentlich alle Trainer. Andere Spieler können dann zu Sichtungsterminen im Frühjahr kommen.


    Alles was ich aber eigentlich sagen wollte ist, dass sich viele eigentümliche Leute in Vereinen rumtreiben, die plötzlich irgendwas persönlich nehmen. Deswegen sollte man bei Wechseln und der gleichen immer Bedenken wie es wirken könnte, wenn man nicht alle Informationen hat. Wie man dann handeln möchte muss jeder selbst entscheiden.

    Dem möchte ich widersprechen. Von meinem Sohn (2010) haben auch schon Freunde und Verwandte einfach mal so mittrainiert. Selbst in der C-Jugend im Breitensportverein kommt das bei mir vor.

    Wenn ein Spieler vereinslos ist oder sonnst eine andere Sportart betreibt geht das und das hatte ich früher im Breitensport auch öfter. Ein Spieler hatte manchmal Freitags einen Freund zum übernachten bei sich, der durfte dann mitmachen. Das ist klar. Ich würde aber heute keinen Spieler mehr trainieren lassen, wenn nicht zumindest der Trainer von einem Probetraining weiß. Die Trainerwelt ist zu klein und man ist zu sehr auf sein Netzwerk angewiesen, als dass ich mir irgendwas nachsagen lassen möchte. Besonders wenn es viele gibt die so kleinlich reagieren wie der Kollege hier. Im Zweifel frage ich dann sogar lieber nach.

    Schriftliche Anfragen werden gestellt wenn ein Verein einen Spieler haben möchte à la: Hans spielt bei einem Landesligisten und wird von einem höherklassigeb Team gescoutet. Dieses Team stellt nun eine offizielle Anfrage und regelt die Wechselbedingungen (Freigabe, Ausbildungsvergütung usw.)

    Für Probetrainings kenn ich das nicht, aber da Deutschland viele Verbände hat, kann das schon sein.


    Unabhängig wie inkompetent sich der Trainer und die Vereinsleitung verhalten, möchte och aber auch zu bedenken geben dass es aus deren Sicht auch ganz anders wirkt. Das soll ihr Verhalten natürlich nicht entschuldigen.

    Ein Spieler macht kein Probetraining um nur mal so mitzumachen, egal wer da in der Mannschaft ist. Aus der Sicht des Trainers und Vereins will der Spieler wechseln oder sich für die kommende Spielzeit neu umschauen und sucht einen Vorwand dies nicht aussprechen zu müssen. Das sollte der Trainer dann, mit euch, im Einzelgespräch besprechen und natürlich nicht vor versammelter Truppe. Ich vermute mal, dass sich irgendwer persönlich Angegriffen fühlt und deswegen so reagiert wird.

    Wenn ihr jetzt wechselt beständigt ihr natürlich eine etwaige Vermutung, aber dass kann euch egal sein.

    Ich würde, schon allein wegen des Verhalten des Trainers die Mannschaft im Sommer verlassen. Vielleicht findet ihr ja im Gespräch mit der Jugendleitung auch noch die Möglichkeit eine Freigabe zu erhalten.


    Warum ein Spielerfoto verschwindet kann ich mit nicht erklären.

    Ich bin selber in einem ähnlichen Verein wie dein Bruder tätig und die würden nicht zulassen, dass ich nebenher noch irgendwo eine andere Mannschaft trainiere. Zweigleisig fahren kannst du dir abschminken, aber vllt sind die ja da anders. Zeitlich würde ich dir aber sowieso davon abraten.


    Du musst dir überlegen, ob du, früher oder später, in den Leistungsfußball willst oder nicht. Wenn ja, dann geh. Die Zusammenarbeit mit Spielern und Trainern auf so hohem Niveau wird dich extrem voranbringen. Von den Möglichkeiten zum Netzwerken ganz zu schweigen. Wenn die Jugendleitung Erfahrungen aus dem Leistungsfußball hat und du dich möglichst sauber verabschiedest, wird sie Verständnis haben.


    Die Mannschaft bricht auseinander, Spieler gehen sind betrübt oder sauer. Das ist im Leistungsfußball das tägliche Geschäft. Du wirst jede Woche in enttäuschte Gesichter gucken, denn ihr habt nur 18 Kaderplätze. Du wirst Spielern(Kindern/Jugendlichen) sagen müssen, dass sie nich mehr in der Mannschaft verbleiben können oder dass sie die Leistung nicht bringen um überhaupt reinzukommen . Es werden sich Spieler freuen, wenn sich ihre Konkurrenten verletzt und wenn du zu lange mit irgendwelchen Eltern redest kommst du vom Glauben ab.

    Das Trainergeschäft knapp unterhalb der NLZs ist ein Haifischbecken. Alle Konkurrieren um die besten Spieler und die Erfolgreichsten Trainer sind meistens die, die diese Spieler holen und halten können. Das hat wenig damit zu tun wie toll du trainierst.

    Ohja, zufällig gestern wieder erlebt: Abteilungsleiter (gleichzeitig D-Jugendtrainer von zwei seiner Söhne) möchte ein D-Jugendspiel mitten in der Woche von 16er zu 16er spielen, somit könnten drei andere Mannschaften gar nicht trainieren. Als Kompromiss habe ich als Jugendleiter angeboten, dass er auf einer Platzhälfte spielt (die Fläche ist auf den Meter genau die gleiche, der Kunstrasen hat sogar die entsprechenden Linien dafür) und die anderen Teams sich die andere Hälfte für das Training teilen, aber er besteht darauf. Die Diskussion wird darauf reduziert, dass meine Mannschaft auch von einem eventuellen Trainingsausfall betroffen wäre und ich nur das nur deswegen nicht will. Nein, im Verein muss man eben oft Kompromisse finden und wenn der Kompromiss keinem weh tut, ist es eine ziemlich gute Lösung. Sein Argument "Ich als Abteilungsleiter kann das so entscheiden".


    Leider nicht das erste mal, dass er das Wohl seiner Mannschaft (und Söhne) über die Gesamtheit des Vereins stellt, sowas ist Gift für einen Verein.


    Was genau ist denn bei dir vorgefallen?

    Das wäre der Moment gewesen, in dem ich mein Amt als Jugendleitung niedergelegt hätte und vermutlich auch meinen Trainerposten abgegeben hätte.

    Steigere deine Trainingsintensität und das Laufvolumen.

    Je mehr laufen man gewöhnt ist, desto mehr kann man auch laufen.

    Das ist nicht unbedingt was körperliches, obwohl eine gute Ausdauer sich natürlich positiv auswirkt, sondern oft auch was psychologisches. Die gefühlte Intensität verschiebt sich.

    Oft wird mit einer zu geringen Intensität trainiert. Es gibt zu viele Standzeiten, Pausen und die Felder sind zu klein.

    Wie sollen die Spieler die Wege auf dem Großfeld machen, wenn sie nur kürzere Wege aus dem Training gewöhnt sind?

    Ich habe im Breitensport immer lieber einen größeren Kader und stelle nach Trainingsbeteiligung auf. Bei (fast) gleicher Beteiligung kommt Trainingsleistung zum tragen. Trainingsleistung ist Konzentration und Einsatzbereitschaft, nicht ob jemand gut spielt. Jeder der im Kader ist bekommt am Spieltag mindestens die Hälfte der Spielzeit.

    Ich habe mit diesem System über die Jahre gute Erfahrungen gemacht, denn es führt dazu, dass du langfristig eh nach Leistungsprinzip aufstellst und die Spieler einen positiven Leistungswillen entwickeln. Wer immer da ist und mit vollem Einsatz dabei ist wird fast immer der bessere Spieler werden. Aber es wird nicht belohnt, dass er der bessere Spieler ist, sondern dass er sicch mehr reinhängt.

    Wer viel in den Verein und in die Mannschaft gibt sollte einfach auch viel rausbekommen, egal ob Breitensport oder nicht.

    Ich glaube der DFB schießt sich mit der Voraussetzung, in bestimmten Vereinen trainiert haben zu müssen selbst ins Knie. Wenn man an die Dokus denkt, bei denen Trainer im NLZ für 450€ einen Vollzeitjob oder mehr ausgefüllt haben nur für den Traum des Aufstiegs, schaudert es mir bei dem Gedanken, dass solche Jobs jetzt verpflichtend für die Lizenzen sein werden.

    Theoretisch könnte man es auch in Gruppen aufteilen, ist aber in der Praxis oft schwierig, da nicht so viele Trainer zur Verfügung stehen.

    Dadurch könnte man das Training spezifischer gestalten.

    Praktisch geht das auch mit einem oder sogar keinem Trainer.

    Mach deinen Spielern klar, dass dein Training ein Angebot an sie ist. Dieses Angebot können sie entweder wahrnehmen, oder halt nicht. In einer A-Jugend spielen (fast) Erwachsene, die sollten das schon auf die Reihe kriegen und besonders in einer Konditionsspielform brauchen sie ja auch nicht wirklich ständiges Detailcoaching.

    Solange da nichts von dir im DFBnet steht wird es schwierig dir da was nachzuweisen. Ist das Freundschaftsspiel umgemeldet interessiert sich niemand dafür. Sollte man dir jedoch was nachweisen können sind nach meinem Verständnis Geldstrafen für den Verein fällig, da ein Spieler ohne Spielberechtigung eingesetzt wurde. Ob es zu sperren kommt kann ich dir nicht sagen.

    Hier im Onlinseminar erklärt Paul Schomann was die einzelnen Begriffe für den DFB bedeuten.

    Die Prozentzahlen sind jedoch etwas anders.


    Edit:

    Ok, das Ausbildungskonzept scheint neuer zu sein deswegen könnte sich was geändert haben.

    Mit Laufen und Bewegen sind jedoch immer auch Spiele und Wettkämpfe gemeint, vom Fangspiel bist zur Staffel kann alles dabei sein.

    Freies Spiel heißt spielen ohne Coaching und eigenständiger Spielfortsetzung bei Torerfolg oder Aus.

    Dein 2 gegen 1 würde eher in den erwerb der Basistechniken fallen.

    So sehe ich das zumindest.