Beiträge von Skriwer

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    1. Spielpraxis gegen möglichst viele verschiedene leistungsstarke Gegner. Jeder spielt etwas anders und die Kinder müssen sich immer darauf einstellen und lernen dabei viel.

    2. Rotation im Kader. Oft bekommen selbst bei den Kleinsten, in manchen NLZs, die spielschwächeren Spieler fast nur Einsatzzeiten in Freundschaftsspielen. Damit jeder auf seine Spielzeit kommt spielen die Teams oft 1 Freundschaftsspiel die Woche; zusätzlich zum normalen Spielbetrieb.

    3. Scouting: Wenn man gegen viele verschieden Mannschaften spielt, sieht man viele verschiedene Kinder. Vielleicht sieht man ja noch den ein oder anderen der zum NLZ passen würde. (Nur bei den jüngsten Jahrgängen wirklich relevant)

    Ja das Problem ist halt ca. 5-6 sind immer da (über 90% Trainingsbeteiligung) und wollen sich wirklich jedes Training verbessern. Die sind verrückt nach Fußball. Es ist einfach großartig mit solchen Kindern zu trainieren, auch wenn sie im Vereins- und Kreisvergleich eher leistungsschwach sind. Wenn dann aber die Anderen mal heute oder mal morgen kommen kann ich den motivierten Jungs nicht das Training bieten, dass sie allein schon durch ihre Motivation verdient hätten.

    Dazu kommt halt noch, dass die Truppe immer inhomogener wird und wenn die "unmotivierten" dann da sind, es langsam schwer wird gute Trainingsgrüppchen zu bilden. Naja, ich rege mich sonst auch wenig über sowas auf, aber es hatte sich jetzt so gehäuft das es mal raus musste.

    Es ist bei mir momentan nicht möglich ein vernünftiges Training zu veranstalten. Der Schlendrian ist wohl drin. Mal sind es die Hausaufgaben (habe ich ein wenig Verständnis, aber kein absolutes da man sich die Zeit besser einteilen kann) und mal "verletzt" man sich in der Schule. Ein Spieler hatte eine Fingerzerrung (wie das auch immer gehen soll) und kommt deshalb nicht zum FUSS(!)balltraining?!

    Ich sage normalerweise nichts zu Abmeldungen, da ich eigentlich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich sowieso nur Training machen will für die die selber wollen und man ja auch nicht weiß was wirklich ist, aber gestern wäre mir fast der Kragen geplatzt. Ich bekomme 1 Stunde vor Trainingsbeginn die Abmeldung: "Mein Sohn kommt nicht, denn das Wetter setzt ihm zu."

    Ich lasse es jetzt lieber hier aus, als in einer WhatsApp-Gruppe oder so: Dann ist dein Sohn kein Fußballer. Dann soll er einen Sport machen, bei dem man schön drinnen ist und man keine Mannschaft braucht. Evtl. setzt ihm das Wetter ja auch nur zu, weil er den ganzen Tag in der Schule gesessen hat und Bewegung würde da vielleicht Abhilfe schaffen. Das Kind ist 12 Jahre und wird sich doch wohl auch bei etwas erhöhten Temperaturen noch bewegen können. Unser Sportplatz liegt im Schatten und wir Trainer achten bei heißem Wetter immer darauf das es genug Abkühlung (Rasensprenger, Wassereimer etc) und zu Trinken gibt. Ich glaube aber das ist es eh nicht (sonst würde ich mich nicht so aufregen), sondern er hat einfach keine Lust. Dann sag es doch einfach oder verlasse die Mannschaft! Ich habe keine Lust mehr darauf, da ich einfach nicht planen kann. Du denkst es kommen 12 und dann hast du plötzlich nur noch 9, weil 3 kurzfristig aus irgendwelchen Gründen absagen. Jedes Training läuft das so.

    Da es bei dieser Truppe mit einer lockeren Einstellung nicht klappt (bei der letzten Truppe hat es sehr gut geklappt), werde ich wohl in der kommenden Saison wieder nach Anwesenheit aufstellen und Spieler, die zu selten beim Training sind nicht berücksichtigen. Zur Not spielen wir dann auch in Unterzahl.

    Ich habe tatsächlich auch überlegt, ob man dem Jungen einen anderen Verein empfehlen sollte, in dem bereits mit G-Jugendlich leistungsorientiert gearbeitet wird. Aber macht es Sinn, ihn jetzt schon von seinen Kindergarten(!)-Freunden zu separieren, nur damit er besser gefördert wird?

    Es ergibt schon Sinn zu wechseln, aber nicht in einen Verein, der leistungsorientiert arbeitet. Ein NLZ welches bewegungsbegabten Kinder sammelt, einen Verbleib für mindestens ein Jahr garantiert und Kindsgerechtes Training anbietet und außerdem gleiche Einsatzzeiten für alle garantiert wäre eigentlich optimal. Die Gefahr bei einem NLZ ist bloß immer, dass der Weg zurück so schwerfällt. Wenn der Junge den Sprung in den nächsten Jahrgang irgendwann nicht mehr schafft ist das ziemlich frustrierend. Dagegen habe ich mit den meisten Großvereinen generell keine guten Erfahrungen gemacht, was Leistungsdruck angeht. Hier ist es aber oft noch möglich in eine untere Mannschaft zu gehen, sollte es für die Erste nicht mehr reichen.

    Kinder in dem Alter finden so schnell neue Freunde, da würde ich mir keine Gedanken machen. Das Problem sind eher "komische" Eltern, die man bei leistungsorientierten Vereinen oft sieht und nicht richtig in Schach gehalten werden.

    Erstmal einfach normal weiter trainieren. Wenn er in der jungen F immer noch so extrem heraussticht kann man immer noch schauen. Rede aber jetzt mit den Eltern! Vermutlich klopfen die Vereine eh früher oder später an und da ist es besser schon mit den Eltern gesprochen zu haben. Nicht das er bei irgendeinem Großverein mit schlechten Trainern und zu viel Leistungsdruck landet, weil die ihm das Blaue vom Himmel versprechen. Es ist besser, wenn die Eltern sich schon mal erkundigen konnten und er dann in einen Verein mit sehr guter Jugendausbildung kommt. Ein so großes Talent lange halten würde ich nicht, das gibt nur ärger, wenn dann der Wechsel so weit ist. Proaktiv den Jungen in einem sehr guten Verein unterbringen ist mMn die beste Möglichkeit, falls der Junge und die Eltern Lust darauf haben.

    Ich spiele es am Anfang meist mit leichteren Regeln, wird ein Foul von der Ballführenden Mannschaft (Ball nach vorne gespielt etc.) begangen verliert die Mannschaft einen Versuch, später verschärfe ich die Regeln auf Ballwechsel. Wenn eines deiner beiden Bänder (man sollte links und rechts eines haben) abgezogen wurde legt es der Spieler an der Stelle ab und dein Team verliert einen Versuch. An dieser Stelle wird das Spiel nun fortgesetzt indem der Spieler der "gefangen" wurde den Ball nach hinten durch seine Beine rollt, ein Teamkollege ihn aufnimmt und zu einem dritten Mitspieler passt. Erst nachdem man den Ball durch seine Beine gerollt hat, darf man das Band wieder am Hosenbund befestigen und wieder mitspielen.

    Tag-Football

    Ich habe nochmals nachgeschaut und wir spielen es eher nach Touch-Rugby regeln.

    1. Anstoß ist ein Dropkick

    2. Kein Pass darf nach vorne gespielt werden

    (3. Kicks nach vorne nur unter Knie-Höhe)

    4. Kein Körperkontakt! Sonnst Ballwechsel!

    5. Spielfortsetzung duch einen "Touch"

    -Der Spieler dessen Band abgerissen wurde legt den Ball auf den Boden und rollt ihn durch seine Beine. Ein weiterer Spieler nimmt ihn auf und Passt ihn nach hinten. Die Verteidiger müssen 5m Abstand halten.

    6. jedes Team hat 6 Versuche (nach dem 6 "Tackle" ist ein Ballwechsel)

    7. Gepunktet wird durch das Ablegen des Balles hinter der Ziellinie.

    Also, vielseitige Bewegungsschulung und Koordination ist immer relevant. Besonders bei hohen Trainingszeiten wird diese wichtiger. Ein Spieler, der sich gut bewegen kann ist verletzungsresistenter und kann auch in unüblichen Situationen Fußball relevante Bewegungen improvisieren und koordinieren. Als Beispiel könnte man da Boatengs Rettungsaktion auf der Linie gegen die Ukraine nennen. Dass er den Ball klären kann, hat er einer überragenden Koordination zu verdanken, denn niemand würde je auf die Idee kommen das Klären im Rückwärtsfallen aus der Drehung zu üben. Breitensportler werden jedoch besonders gesundheitlich profitieren und können ihren Lieblingssport bis ins hohe Alter ausführen.

    Man muss nicht zwingend mit der Erwärmung direkt auf den Hauptteil vorbereiten.

    Man kann es machen und trotzdem schon vieles an Koordination mitnehmen. Wenn man z.B. ein Rondo im 5 gegen 2 spielt (Thema könnte Passen bei einer D-Jugend sein) und die Jungs das schon gut können, gebe ihnen doch einfach noch einen zweiten Ball in die Hand, der geworfen werden muss oder auf Dribbeltoren sind "Krakenverteidiger" (Auf allen Vieren auf dem Rücken) etc.. Es gibt so viele Möglichkeiten relativ Fußballspezifisch zu sein und dennoch sich vielseitig und abwechslungsreich zu Bewegen. Man muss nur kreativ sein.

    PS

    Für mich ist jetzt schon ein Klassiker das Flag-Football-Spielen. Die Kinder lernen hier nicht nur Räume zu erkennen und aggressiv anzulaufen, sondern sie verlieren auch die Scheu vor Zweikämpfen und können Körpertäuschungen ausprobieren. Dazu kommt noch, dass es ein sehr gutes Sprinttraining ist. Ich mache das mittlerweile immer, wenn ich den Schwerpunkt auf das 1 gegen 1 lege für ca. 30 Minuten.

    Naja, Kritik ist es wohl weniger, als ein: "Die arbeiten noch am Konzept, man muss sich halt finden.". Das was er über die u23 sagt kann ich nicht einschätzen. Es scheint ihm vor allem an der internen Kommunikation zu hapern. Trotzdem finde ich solche wenn auch kleinen, aber wohl ehrlichen, Einblicke ziemlich cool. Der Herr Walter geht ja aus diesem Interview auch eher als Gewinner hervor, der aber schön auf dem Boden geblieben ist. Ob das nun noch von der Pressestelle des FCB abgesegnet ist oder nicht kann man nicht so leicht sagen ;)

    Ne, die meisten Trainer (und ich schließe mich mit ein) haben halt keine Ahnung und nicht das Auge, sie sind ja auch nicht dafür ausgebildet. Dazu stehen sie noch weiter weg und in ungünstigen Winkeln zum Geschehen.

    Dann kommt meistens noch eine Fehleinschätzung der Qualität zu tragen: Der Schiri wird anhand einer oder wenigen Fehlentscheidung extrem negativ bewertet, dabei waren alle anderen 20 Entscheidungen sehr gut.

    Und dann gibt es natürlich noch die Pappenheimer, die meckern obwohl die Entscheidung richtig war, weil es gegen die eigene Mannschaft geht. Ein Dialog hilft auch eh meistens nicht, denn was soll dir der Schiri sagen außer: "Ich habe es so gesehen, deshalb habe ich es so entschieden." Nur wenn du wirklich nicht weißt was genau gepfiffen wurde lohnt sich ein Nachfragen.

    Der Unterschied an Informationen die ein Spieler im 3 gegen 3 im Gegensatz zum 7 gegen 7 bekommt ist enorm. Daher kommen auch die Torhüter die beim Abstoß stehen, einen freihen Mitspieler angucken, aber diesen nicht anspielen.

    Dazu kommt ja noch, das man beim Funino nicht zugestellt werden kann, da die Spieler ja bis der Ball in Bewegung ist nicht in deine Schusszone dürfen. Ist der Ball erstmal in Bewegung hat man als Angreifer eigentlich einen Vorteil und man kann mit den ersten paar Dribbelkontakte schon mal Mut für die anschließenden Aktionen sammeln. Das die Spieleröffnung im Funino anspruchsvoller ist als im 7 gegen 7 ist einfach Quatsch. Einen Spielaufbau gibt es ja eigentlich sowieso nicht. Ist das Spiel eröffnet ist man ja fast schon vor dem Tor.

    In der Kreisliga gelten die Durchführungsbestimmungen deines speziellen Verbandes bzw. sogar die deines Kreises. Der Dachverband Westdeutscher-Fußballverband ist nur für die Regionalligen zuständig, deshalb kann man dir mit der Aussage: "Wir spielen in NRW" nicht wirklich helfen.

    Meistens findet man auf den Seiten der Verbände/Kreise entsprechende Dokumente:

    Westfalen , Niederrhein - Durchführungsbestimmungen der Kreise, Mittelrhein


    Beim Mittelrhein musst du noch nach den Durchführungsbestimmungen suchen, diese findet man unter Spielbetrieb - Junioren.

    Man kann schon 2-mal Trainieren denke ich. Dann sollte das Training aber sehr abwechslungsreich sein.

    Wenn man jedoch nur "Fußballtraining" macht würde ich es bei 1-mal belassen.

    Bei uns Trainieren die Bambinis 2-mal. Sie sind im Sommer einmal draußen und einmal in der Halle. Im Winter haben sie 2 Hallenzeiten.

    In der Halle ist es wohl mehr wie Kinderturnen und dazu werden alle möglichen Ballsportarten trainiert (So sollte es jedenfalls sein, ob das wirklich so stattfindet weiß ich nicht). Von der Länge machen sie 90 Minuten, wobei sie vielleicht auf 60 Minuten Nettotrainingszeit kommen. Wenn das so umgesetzt wird finde ich das eigentlich ziemlich Optimal. Am Spielbetrieb nehmen die Mannschaften nicht teil, ab und zu werden aber zusätzlich Freundschaftsspiele gemacht.

    Die Sachbuchreihen des DFB sind ganz gut, aber natürlich trocken und für Trainer ausgelegt. Es wird jedoch eine gute Einführung gegeben und es werden einzelne Situationen anschaulich erklärt. Als Spieler kann man hier viel mitnehmen, wenn man sich da durcharbeitet.

    Wenn es generell um Taktik und Unterhaltung geht kann ich die beiden Bücher von Tobias Escher empfehlen:

    Vom Libero zur Doppelsechs und Zeit der Strategen. Diese Sind anschaulich geschrieben, unterhaltend und man lernt einiges dazu. Sie geben jedoch einem Spieler nicht wirklich was mit an die Hand, was von praktischem Nutzen wäre.

    Dann gibt es noch das Buch Revolution auf dem Rasen. Ein anschaulicher Querschnitt durch die Taktikgeschichte, ganz unterhaltsam.

    Direkt für junge Spieler ist das Buch: Dinge die clevere Spieler tun geschrieben, aber da wird er vermutlich nicht wirklich was lernen. Es fokussiert sich auf Individualtaktische Verhaltensweisen, die man eigentlich im Training lernen sollte. Naja, Evtl. mal eine Leseprobe herunterladen und gucken ob es vielleicht doch was ist.

    Man kann das schon spielen lassen zum Erlernen der Basistechniken: Dribbling, Passen und Ballmitnahme. Ich sehe darin kein Problem, es ist halt ein kleines Spiel und je schwächer die Spieler, desto größer macht man das Feld. Man darf sich halt nicht dazu verleiten lassen das Verhalten der Kinder in diesem Spiel, wie das von Älteren zu bewerten. Statisches spielen ist erstmal nicht schlimm, ich würde einen F-ling dann erst dazu ermutigen, mit dem Ball kurz zu Dribbeln, anstatt ein aktives Freilaufen ohne Ball zu fordern. Schon ist Bewegung drin, wenn man sich nicht auf den Füßen stehen will. In anderen Varianten z.B. alle Angreifer haben einen Ball kann man die Kinder mit Ball an kleine Feldmaße gewöhnen und das Erkennen von Räumen trainieren. Ist einem das zu eintönig, kommen halt noch Dribbelzonen oder Hütchentore hinzu in denen man Punkte erzielen kann.

    Die oben beschriebene Übung finde ich aber dennoch nicht wirklich gut. Auch nicht für ältere (Ich halte den Wechselpass für eine F-Jugend eh für zu kompliziert). Sie nimmt durch den Sprint vom Hütchen den Spielformcharakter und wird zur Übungsform. Der Angreifer verliert den Ball und dann darf er erstmal abschalten. Der Verteidiger gewinnt den Ball und kann sich ausruhen? Was ist das Ziel der Vorgabe das jeder den Ball berührt haben muss? Spielt man im Spiel einen Pass aus einer überladenen Zone in eine überladene Zone? Eher nicht, man versucht eigentlich immer einen freien Mann zu finden, der bei einer schlechten Verlagerung eher in Gleichzahl oder sogar Unterzahl ist.Dazu kommen noch längere Wartezeiten, in denen die Spieler keine Aktionen haben.

    Ich trainiere sowas eher im klassischen Zonenrondo bei dem das Spiel nicht unterbrochen wird:




    Verteidiger A geht rauf, Verteidiger B verteidigt den Pass in die Tiefe. Bei gelungenem Wechselpass geht B ins Feld und A verteidigt die Tiefe in der Mittelzone. Keine Pass- oder Kontaktvorgaben. Der Wechselpass soll dann gespielt werden wenn er gut möglich ist. Haben die Spieler das verinnerlicht benutzen sie sowieso alle Spieler.

    Sowas dann aber auch erst ab der D-Jugend oder mit einer guten E, wobei man das coaching auf Individualtaktik beschränken sollte. Implizit wird hier aber schon Gruppentaktik gelehrt.

    Naja gut, ich dachte hier geht's hauptsächlich um E-Jugend.

    Das mit den wirklich Akzelerierten Spielern habe ich hier nur Selten, da wir (fast) nur gegen den gleichen Jahrgang Spielen. Grätsche : Von welchem Jahrgang sprichst du?

    Da du ja jetzt einen Trainingspartner mit dem anderen Jungen hast und der sicherlich auch Verantwortung übernehmen will könntest du auch folgendes Tun: Alle zwei Wochen übernimmt dein neuer Co-Trainer einen kompletten Hauptteil (nach Rücksprache was wie gemacht wird) und du Übernimmst in der Zeit das Torhütertraining. In diesem Torwarttraining trainierst du nicht nur deine Torhüter, sondern hast auch deinen Torhüter-Co-Trainer dabei der dir Hilft. Er kann/soll auch mittrainieren. Nach dem Training besprichst du das Torwarttraining mit deinem neuen Torhüter-Co-Trainer. Was lief gut/schlecht? Erkennt er seine eigenen Schwächen? Was hat er gelernt? Die Woche drauf soll er nun ein Torwarttraining zum gleichen Thema selber Leiten, während du ein Auge darauf hast.

    Wenn der Junge sich engagiert wird dadurch er nicht nur ein besserer Trainer, sondern auch ein besserer Torhüter.


    Meine Erfahrung mit so jungen Trainern im Allgemeinen ist, dass sie nicht richtig coachen. Sie sagen zu wenig oder haben noch das Bedürfnis sich unspezifisch ("Konzentrier dich doch mal.") auszudrücken und legen zu viel Wert auf die einzelnen Übungen anstatt auf das Coaching. Sie sind meist mehr Übungsleiter als Trainer. Insofern wäre es für die Jungs eigentlich besser, wenn sie in jüngere Jahrgänge gingen, wo eher die Qualität eines Übungsleiters, als die eines Trainers, gefragt ist. Man kann sich das aber auch zu nutzen machen, indem man die Jungs Trainings Planen lässt, man selber jedoch das Coaching übernimmt.

    Ich verstehe das immer nicht. Wie kommt es denn in der E zu so vielen Distanzschüssen bei gleich starken Gegnern? Da würde ich mir eher Gedanken machen warum mein Team nicht in die Zweikämpfe geht/kommt. Das der Ball bei einer Spieleröffnung durch den Torhüter gerne mal beim Gegner landet kenne ich auch, aber Distanzschüsse nicht. Außer ihr meint damit das irgend ein kräftigeres Kind mal aus seiner eigenen Hälfte schießt, aber dadurch sollten auch bei den schwächsten Torhütern ja nicht allzu viele Tore fallen.