Beiträge von Skriwer

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    meint ihr man könnte nach dem normalen durchlauf, die kleinen Tore durch normale E-Jugend Tore ersetzen, um noch ein bisschen den Torabschluss zu fördern oder wäre das eher kontraproduktiv. Wäre für eine F-Jugend

    Das kannst du beruhigt machen. Ich würde aber vorher die Variante mit den Minitoren machen, denn diese ist einfacher für die Angreifer im 1 gegen 1 und liefert erstmal mehr Erfolgserlebnisse. Um es kontinuierlich schwieriger zu machen rücke einfach die Minitore immer weiter zusammen bis die äußeren Pfosten so weit auseinander sind wie die Pfosten von normalen Kleinfeldtoren. Wenn du Kleinfeldtore benutzt könntest du auch noch eine Schusszone markieren, falls dir zu viel aus der Distanz geschossen wird. Oder natürlich eine umgekehrte Schusszone, falls die Spieler versuchen den Ball ins Tor zu tragen ;)

    Ähhm euch ist schon klar das sämtliche Mannschaftstaktik, im modernen Fußball, in Defensive wie Offensive darauf beruht das die Abseitsregel gilt? Mannschaftstaktik hat in der E-Jugend und D-Jugend und auch eigentlich in der C-Jugend nichts zu suchen. Selbst Individualtaktik, besonders offensive, kann man meines Erachtens nur talentierten E-Jugendlichen beibringen. Beim Rest fehlt einfach die Grundlage. Wie soll denn ein E-Jugendlicher die Entscheidung treffen (und Taktiktraining ist immer Entscheidungstraining), in welchen Fuß er einen Pass spielt, wenn er gar nicht die Wahrnehmungsfähigkeit besitzt überhaupt den Unterschied zwischen den beiden Optionen in einer Spielsituation zu erkennen. Von fein differenzierter Technik brauchen wir da gar nicht erst reden. Beim Dribbling muss man schon echt fit sein und den Gegner sowie möglicherweise entstehende Räume beobachten können, um zu erkennen warum ein schräges Andribbeln vielleicht besser ist als gerade drauf zu. Wenn ich nicht verstehe warum ich wie etwas mache, kann ich keine guten Entscheidungen für diese Handlungen treffen. Ich kann nur einstudierte gleichbleibende Muster abfahren.

    Ich will gar nicht davon anfangen wie man ein Pressing (Mannschaftstaktik) in der C-Jugend trainieren will, wenn die Kinder nicht mal Grundverhaltensweisen in einer ballorientierten Viererkette kennen und diese sauber spielen können (das ist Gruppentaktik). Die meisten haben noch heftigere Probleme in anderen gruppentaktischen und auch individualtaktisch Verhaltensweisen. Man sieht selten einen der auf seiner Position ein sehr gutes Freilaufverhalten hat, dabei ist das Individualtaktik und müsste ja sitzen.


    Wer von Gruppentaktik und Spielaufbau in der E-Jugend redet sollte sich nochmal hinterfragen.

    Wenn ich dann noch von Indivduialtaktik in der F-Jugend lese, frage ich mich nur. Wie?

    Es gibt halt Leute, die sind noch nicht so lange dabei oder mussten sich noch nicht damit beschäftigen. Woher soll man denn wissen das solche Regularien Verbandsabhängig sind? Besonders wenn der DFB sich immer wieder als Übervater der ganzen Jugendausbildung darstellt. Auf der DFB Seite finde ich es nicht und wozu sollte ich meine Verbandsseite besuchen? Alle relevanten Informationen sind ja eh auf Fußball.de.

    Ich sehe keinen Schaden in solchen Fragen, es ist ja nicht so, dass das Forum an Posts überquillt und die vielen interessanten Beiträge im Abgrund der Seite 2 verschwinden.

    Ich weiß ja nicht, solche Ergebnisse sind bei uns in den unteren Mannschaften an der Tagesordnung. Wir spielen in der Stadt und das Gefälle ist groß. Es gibt Vereine mit 9 oder mehr E-/D-Jugenden und welche die gerade mal 1-3 Hinbekommen. Als untere Mannschaft kann man leider nicht nach Spielstärke melden (1-2 Spielen in Liegen) sondern man spielt einfach gegen die gleichrangingen Mannschaften, nach der Hinrunde wird dann nach Leistung sortiert. Du kannst dir ja vorstellen was passiert, wenn die 3. D eines Vereins mit knapp 3 D-jugenden gegen die 3. D eines Vereins mit 10 D-Jugenden Antritt. Da ist es eine sehr gute Leistung, wenn es 0:10 aus geht.

    Wieso, das wird an die Eltern delegiert. Bei den Jüngsten sind die doch eh dabei, wieso können die dann nicht das Spiel betreuen?

    Das hat auch nichts mit Freiwillig zu tun, das wird dann einfach so gemacht wie das Trikot waschen. Liste aufgesetzt und jeder muss mal, fertig. Wer nicht mitzieht hat Pech gehabt, dessen Kind kann halt nicht im Verein spielen. Vorher holt man sich natürlich Rückendeckung beim Vorstand ab.

    Der Fairness halber würde ich dann noch immer ein Elternteil der anderen Truppe auch mit als Betreuer ran ziehen, die dann helfen. Evtl. rotiert man als Trainer auch einfach. Ein Wochenende wird die stärkere Truppe vom Trainer betreut und die schwächere von einem Elternteil, das andere Wochenende ist es andersrum.

    Ist vermutlich ok. Wenn du es genau wissen willst musst du in die Jugendspielordnung deines Verbandes schauen, da steht das alles drin.

    Jeder Verband/Kreis hat da anderere Regelungen.

    In Spanien ist es teils üblich, dass das Jubeln im Training vorkommt und gefordert wird. Zum Beispiel als Abschluss nach einer Torschussübung. Warum? Es macht Spaß und ist Mentaltraining. Im Fussball geht es nicht nur darum mit negativen Emotionen (z.B. nach einer Niederlage) umzugehen, sondern auch überwältigende positive Emotionen zu verarbeiten. Das Spiel geht nach einem Tor ja meist noch weiter und man muss sich zusammenreißen und konzentriert weiter spielen, selbst wenn es das Tor in der Nachspielzeit im Pokalfinale ist. Nur so als Beispiel.

    Ersatzbank Das ist eine Übungsform und keine Spielform.

    Ich weiß jetzt nicht ob die bei dem Schlagwort Spiele auch Wettkampfformen (von Übungen) zulassen. Bei mir war das damals nicht der Fall. Da würde ich im Zweifel nochmals fragen, da Wettkämpfe beim Torschuss besonders einfach umzusetzen und motivierent sind.


    Wenn es nur um Spielformen geht sind Überzahlspiele gut bei denen nur wenige Spieler Treffen dürfen.

    z.B.



    1. 2+2 gegen 2+2 an den Enden

    2. 2+2 gegen 2+2 an den Seiten

    Es fallen viele Tore. Zusatzregel könnte sein, dass Tore doppelt zählen wenn die Spieler abwechselnd treffen oder wenn eine bestimmte Technik (Vollspann, Zwirbeln mit dem Innenrist, Außenrist etc) eingesetzt wurde.

    3. 2 gegen 2 + 3:

    3 Neutrale Spieler. Zusatzregeln: Der Neutrale darf keine Tore machen. Tore durch den Neutralen zählen doppelt. Technikvorgabe etc.

    4. Freies Spiel mit Bonustoren: Jeder Spieler der ein Tor erziehlt hat darf (muss) einmal mit Technikvorgabe auf ein Minitor am Rand schießen und den Ball dann zur Markierung zurücklegen. Das Spiel geht dabei einfach in Überzahl für die andere Mannschaft weiter. Zusatzregel: Die Mannschaft bei der zuerst alle Spieler ein Tor + Bonustor erziehlt haben gewinnt sofort, sonnst gewinnt die Mannschaft mit den meisten Treffern.


    Man sollte immer genügend Bälle am Rand haben und die Spiele schnell fortsetzen lassen: keine Ecken und Einwürfe, das Spiel wird immer vom Torhüter fortgesetzt. Also statt einer Ecke nimmt sich der Torhüter, der Mannschaft die eine Ecke bekommen hätte, schnell einen neuen Ball und eröffnet das Spiel. Die Felder sollten ziemlich kurz sein um schnell Abschlüsse zu ermöglichen. Für ein 4 gegen 4 im C-Jugend bereich maximal den doppelten Strafraum, eher kleiner.

    Also bei diesem Wetter würde ich die Halle nicht mehr nehmen.

    Warum?


    Auf Asche läuft das Training immer mieserabel. Die Bälle rollen gefühlt kilometerweit weg und die Jungs sind unaufmerksam (weil auf der anderen Platzhälfte auch jemand trainiert). Trainingseinheiten, die auf dem kleinen Platz gut funktioniert haben, klappen auf Asche überhaupt nicht.
    Kleinfeldspiele auf Minitore geht nur mit Hütchen/Stangen, da ich die Popups nicht befestigt bekomme. Aber dann holen die Kinder nur Bälle zurück...

    Kannst du die Popuptore irgendwie (sicher) beschweren? Schulranzen sind heutzutage ziemlich schwer wenn die Kids (Eltern) kein Problem damit haben das sie etwas Asche abbekommen. ;) Falls das nicht möglich sein sollte kannst du immer Dribbeltore/Zonen, Anspielzonen oder Anspieler benutzen um Spiele zu gestalten.

    Baue die Trainingsübungen so auf , dass die Kinder nicht in die Richtung der anderen Mannfschaft schauen falls sie warten müssen. Dass die Bälle wegrollen ist eine Technik/Gewöhnungsfrage. Wenn du öfter auf unterschiedlichen Untergründen trainierst gewöhnen sich die Kinder daran und ihre gesammte Ballbehandlung sollte besser werden und das Problem behebt sich von alleine.

    Laufen ist wie schon gesagt Kopfsache, es hilft viel Spielen. Was du aber glaube ich meinst ist nicht das Freilaufen. 99% aller Trainer, mit denen ich bis jetzt geredet habe, meinen eigentlich das Gewinnen von freien oder halbfreien Bällen durch schnelles erlaufen. Also eigentlich "Aggressivität" gegen und mit dem Ball. Hierfür braucht man Mut und Handlungsschnelligkeit sowie eine gute Antizipationsfähigkeit. Das lässt sich gut in 1 gegen 1 Übungen integrieren, bei denen vorher Bälle erlaufen werden müssen sowie ein Coaching (innerhalb von z.B. Funino) des "Vorwärtsverteidigens". Hast du gute Dribbler werden hier die Kinder oft überspielt werden, sie lernen jedoch schonmal ein gutes Timing gegen den Ball (enorm wichtig), wenn du ihnen zeigst wo sie zu überstürzt agiert haben.

    Was mir in deinen Punkten fehlt ist der Torschuss... Dribbling und Passen ist schön und gut, aber wenn der dadurch freiwerdende Spieler keine Tore machen kann ist das auch blöd. Man sollte sich hier nicht auf die 2-4 Spieler verlassen, die das Tore schießen schon mitbringen, jeder Spieler muss aus jeder Lage ein Tor erzielen können (manche können es natürlich besser). Zumal es so viel Spaß macht. Ich integriere den Torschuss in jedes Training (als Anschlussaktionen, Spielformen mit vielen Torschüssen) und habe noch Trainingseinheiten, die sich nur um das Tore schießen drehen.

    Wieso, sie waren doch pünktlich auf dem Platz. Warum soll eine junge F Jugend eine Stunde vorher da sein, wenn sie sich schon so schnell umziehen können. Warm zu machen gibt's da Nichts. Ich verstehe schon was du sagen willst, aber dein Beispiel ist echt nicht gut gewählt.


    Edit: Das mit dem Platzaufbau ist natürlich blöd, kann aber durch bessere Kommunikation direkt davor meist behoben werden. Fast Niemand ist so ein Arsch und sag :"Ich bau den Platz mit dir nicht auf.", vermutlich kannten die Trainer nur schon aufgebaute Plätze und haben nicht weiter darüber nachgedacht. Meistens denken Leute nicht nach oder wissen es nicht besser wenn sie sich daneben benehmen, selten ist es Absicht.

    Ich suche mir einen kleinen Verein, baue einen sehr starke Mannschaft auf und mache mir dadurch einen Namen

    Das ist gar nicht so einfach und hängt im Jugendbereich zu 90% von dem verfügbaren Spielermaterial ab. Wenn du im Kinderbereich starke Spieler hast und auf Sieg spielst haust du eigentlich alles weg (auch NLZs), da kann man nicht viel falsch machen und macht sich auch keinen Namen. Natürlich sind solche Mannschaften in ambitionierten Vereinen auch sehr begehrt. Im oberen Jugendbereich sieht die Sache anders aus, solltest du es schaffen aus mittelmäßigen Spielern eine tolle Mannschaft zu formen die viel gewinnt macht das schon die runden. Die Vereine die halbwegs starke B/A-Junioren stellen können und einen Trainerposten frei haben sind jedoch rar gesät. Ohne Vitamin B geht eh gar nichts. Du musst wohl als Co (oder mit Glück Cheftrainer) in einem ambitionierten Verein anfangen und dann die richtigen Leute kennenlernen, die dich auch noch mögen.

    Der Weg ins NLZ geht eigentlich nicht über die Initiativbewerbung (versuchen schadet ja trotzdem nicht), alle Trainer die ich da kenne waren entweder Jugendspieler im gleichen NLZ oder kannten einen Trainer der den als Co geholt hat. Naja, oder sie sind halt schon immer da, bzw. ex-Profi...

    Es kann aber trotzdem noch gelernt werden, es dauert länger und erfordert mehr Aufmerksamkeit. Der Spieler muss neben dem Training auch aktiv in Spielformen und im Wettkampf sich immer wieder dafür entscheiden seinen schwachen Fuß zu benutzen, wenn es der "richtige" ist. Dann wird auch noch ein 20-Jähriger irgendwann selbstverständlich mit dem schwachen Fuß spielen. Das Problem ist, das den Kindern in unserer Gesellschaft viel zu oft eine Fehler-Vermeidungs-Mentalität anerzogen wird. Das beginnt schon damit das nur Erfolge gelobt werden und nicht ein Versuch. Damit meine ich nicht irgendwelche Partizipationspokale, sondern konkrete erzieherische Maßnahmen Zuhause, in der Schule und im Verein.

    Es hat sich wohl schon viel verändert in den Schulen (ich kenne es nur aus Erzählungen), aber zumindest in den Vereinen sieht man es noch zu häuf. Das geht los damit, dass Trainer ihre Emotionen nicht im Griff haben und sich über Ballverluste und verschossene Abschlüsse ärgern, bis hin zu dem antrainieren von: "Lieber früher spielen als den Ball verlieren." und "Die Null muss stehen.". Dazu kommt in einer Fußballmannschaft noch der Gruppendruck. Die Kinder kriegen direkt und indirekt immer wieder gesagt: "Mach keinen Fehler!".

    Wie soll man dann jemanden dazu kriegen den Fuß zu benutzen mit dem Fehler wahrscheinlicher sind?

    PS Natürlich wird ein Spieler später nicht mehr so gut, aber ein solides Passspiel und einfaches Dribbling und angemessene Abschlüsse kann jeder noch mit seinem schwachen Fuß lernen wenn die anderen technischen/koordinativen Voraussetzungen stimmen.

    Selbstverständliches Spielen mit BEIDEN Füßen wird er aber leider kaum noch lernen, der Zug ist m.e. abgefahren in der C. (JA ES GIBT AUSNAHMEN).

    Die Ausnahmen sind die Spieler die es trainieren. Allzu viele Trainer/Spielern vergessen irgendwie, dass man bis man mit dem Fußball aufhört weiter an den Basics arbeiten sollte, wenn man denn besser werden möchte.

    Ein gewisses Maß an Grundlagenaußdauer muss jedoch auch trainiert werden, zumindest im Herren- und oberen Jugendbereich. Eine gute Grundlagenausdauer hat positive Effekte auf: Gesundheit, Verletzungsprofilaxe, generelle physische Leistungsfähigkeit, verbesserte Regeneration und schnelleres erreichen alter Leistungen nach einer Pause (z.B. Sommerpause oder Verletzungen)

    Grundlagenausdauer kann man sehr effizient mit Rundläufen etc. Trainieren, wenn man diese in entsprechender Dauer (>15 min) und Intensität durchführt. Im Aeroben Bereich ist es eher schwer in Spielen zu trainieren , da einzelne Spieler in zu hohe Belastungen kommen können. Besonders wenn man nicht die Erfahrung und modernen technischen Hilfsmittel (tracking, Blutwert Analyse etc.) hat.

    Fußball spielen?

    Große Felder und ordentliches Coaching (keiner darf sich verstecken) und du bist im klassischen Ausdauerbereich. Kleine Felder und weniger Spieler und du hast viele kurze Sprints.

    let1612 Darum geht es doch überhaupt nicht. Die Spielerin will an ihrer Konzentrationsfähigkeit pfeilen. Dabei geht es vor allem darum mit negativen Emotionen (langeweile, lieber was anderes machen wollen etc.) klar zu kommen. Wenn ich die Spielerin mit schwierigen Aufgaben überfrachte hat sie ja gar keine Zeit sich ablenken zu lassen, dabei soll sie diese Emotionen empfinden und überwinden.