Beiträge von Skriwer

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    Um zu verstehen warum die Kinder so "Ausrasten" (In meiner D-Jugend reden die Kinder nur noch über Fortnite), habe ich das auch mal ausprobiert.

    Auch wenn ich natürlich sau schlecht darin bin muss ich sagen es macht schon Spaß. Ich würde es jedem, der wenigstens ein bisschen was mit Videospielen am Hut hat, empfehlen mal rein zu schauen. Es lohnt sich nur schon um die Kinder besser zu verstehen.

    Was mir allerdings auch ziemlich befremdlich ist, ist das viele zuschauen bei Streamern. Ich verstehe schon den Entertainment-Faktor: Coole Persönlichkeit, wir sind uns ähnlich denn wir spielen das gleiche Spiel etc., doch irgendwie ist das für mich schon surreal, wenn ich einem Anfang-20-Jährigen beim Zocken zuschaue. Naja, immerhin weiß ich jetzt was die Kinder meinen und was sie bewegt, wenn sie über diese Leute reden und kann wenigstens ein bisschen besseren Zugang zur jüngeren Generation finden.


    PS Haha^^ Dafür gucke ich halt Anfang-20-Jährigen beim Fußballspielen zu, ob das so viel anders ist weiß ich jetzt nicht.

    Ich würde auf ein Tor mit Umschaltzone als Spielform agieren. Eine Seite Jugendtor, andere Seite Umschaltzone (3 Meter tiefe). Verteidigende Mannschaft fängt mit Ballbesitz an. Um Angriffsrecht zu erspielen muß in die Umschaltzone gespielt werden und der ball da kontrolliert werden(andere Mannschaft darf umschaltzone nicht betreten)

    Da bist du aber nicht mehr wirklich am Schwerpunkt. Das Ballgewinnspiel steht nicht im Vordergrund denn der Spieler wird nicht belohnt für erfolgreiche Ballgewinne, sondern muss erst das Spiel in zwei (!) Richtungen aufbauen. Du bist hier dichter an Koordination (besonders Orientierungsfähigkeit) und Spielaufbau dran. Durch das Ändern der Richtung könntest du zwar tatsächlich das richtige Verhalten einer Kette trainieren (besonders Fallenlassen und Aufrücken) aber ich denke nicht das das Thema ist.


    Es ist halt wieder wie immer bei diesen Fragen: Ohne Kontext des Lehrgangs kann man eigentlich nicht wissen, was mit der Aufgabe gemeint ist. Du musst nochmals in deine Unterlagen schauen und dich darauf besinnen was die Prüfer sehen wollen, denn darauf kommt es an.


    Zum Coaching gibt es im 4 gegen 4 (wie beim Futsal, nicht das Kettenspiel) je nach Alter Punkte, die beachtet werden müssen:


    1.) Individualtaktik: 1 gegen 1

    2.) Individualtaktik: Verteidigen in Unterzahl: 1 gegen 2

    3.) Gruppentaktik: Verteidigen zu zweit: 2 gegen 1 und 2 gegen 2

    4.) Gruppentaktik: Verteidigen in Unterzahl: 2 gegen 3 und 3 gegen 4


    In deinem Jugendprofil solltest du ja all diese Situationen besprochen haben (war bei mir jedenfalls so), aber wenn du noch Fragen hast stelle sie ruhig. Bei uns wollten sie in der Prüfung nur Individualtaktik sehen. Halte dich daran was deine Prüfer sehen wollen, dann geht auch alles gut!

    Wenn sie nur hibbelig sind kann eine Platzrunde ganz hilfreich sein. Wenn sie aus anderen Gründen immer wieder stören gibt es Trainingsausschluss. Obwohl man das auch vom Alter abhängig machen muss.

    Naja, Leistungsvergleiche sind ja nicht der Teufel. Irgendwann müssen die Kinder ja auch das Verlieren lernen. Das ist mMn sogar eine der wichtigsten Aufgaben des Breitensports. Stichwort: Persönlichkeitsentwicklung.

    Schlimm ist halt das Wie. Man muss ja den Sieg nicht immer Überhöhen durch die größten Pokale und Lobeshymnen bei der Siegerehrung. Am schlimmsten ist es dann wenn sich die Trainer dann auch noch feiern lassen.

    Man kann ja auch ohne großes Tohuwabohu einen Sieger benennen und jede Leistung an erkennen.


    Edit: Würden sich alle Eltern und Trainer besonnen zurück lehnen, kindsgerecht trainieren und spielen und nicht gleich T-Shirts drucken wenn sie u9 Staffel-Sieger werden bräuchte es keine Fairplay-Liga.

    Ersatzbank Was meinst du mit "Viel zu wenige Dreiecke"? Mit was vergleichst du die Spielform denn da? Das ein 4 gegen 4 nicht unbedingt optimal ist um Dreiecksbildung zu trainieren mag ja sein, darum geht es in der Lehrprobe ja aber auch nicht.

    Was ich aber auch noch gerne wüsste ist, was mit Rollball gemeint ist und um welches Alter sich die Lehrprobe dreht.

    Im 4 gegen 4 kann man durchaus gut das "Ballgewinnspiel" bis hin zur Gruppentaktik trainieren, aber Rollball ist schon ziemlich unspezifisch, wenn es das ist, was ich mir darunter vorstelle.

    PS Oh ich sehe gerade das soll eine Trainingsform sein. Was ist Rollball?

    Behauptung: Kinder, die Spaß mit dem Ball haben, werden länger Fußball spielen als "Passmaschinen" oder Schussspezialisten.

    Das Eine schließt das Andere doch nicht aus.


    Was mich jedoch sehr nachdenklich stimmt ist der allgemeine Konsens, dass man ein Kind was von sich aus viel Dribbelt vermehrt zum Passen auffordert und ein Kind was vermehrt lieber kombiniert versucht zum Dribbler zu machen. Was ist denn damit Stärken zu fördern? Natürlich müssen die Dribbler auch Passen können und umgekehrt, aber warum bringe ich die Spieler nicht in Situationen, die ihnen am meisten Spaß machen? Insbesondere auch im Breitensport?

    Ich habe das Gefühl, dass auch genau das das Problem ist mit dem auch viele NLZs zu kämpfen haben. Es kommen oben technisch und athletisch sehr gut ausgebildete Spieler an, doch im Zuge der Ausbildung wurde das gewisse Etwas weggeschliffen.

    Also viele kleine Spiele sind schon mal sehr gut um wirklich alles mit Spaß zu trainieren. Von schnellen Verbesserungen solltest du dich jedoch verabschieden. Besonders wenn du nicht die leistungsstärksten Kicker hast könnte es sehr frustrierend werden. Alles dauert seine Zeit und man muss den Kindern auch die Zeit geben um Gelerntes anzuwenden.


    Am besten sind erstmal Übungen und Spiele die viel Spaß machen. Wenn Glückshormone ausgeschüttet werden lernt man besser. Lass viel in Schwerpunkten spielen und verbinde Übungen immer mit Torschüssen. Wenn du dann noch viel Lobst bist du schon gut dabei.

    Wenn du Zeit hast, schau dich hier im Forum um oder geh auf die Seite des DFB und gucke dir aktuelle Trainingseinheiten an. Dann würde ich dir noch empfehlen, bei anderen Trainern mal zuzuschauen und evtl. in ein Konzeptbuch zu investieren: Horst Wein, Ausbilden mit Konzept etc. Aus all den Infos bastelst du dir dann deine eigene Trainingsidee zusammen.


    PS Viel wichtiger als die Übungen ist das Coaching. Du musst immer wissen was du beibringen willst und das dann tatsächlich auch tun.

    Naja was du beschreibst kann durchaus eine F-Truppe sein bei der die Kinder halt Kinder sein dürfen und nicht das Manndecken und Ordnung aufgezwungen bekommen. Wenn alle im Pulk spielen gibt es immerhin keine Blümchenpflücker und alle spielen mit. Ich sehe es nicht so kritisch (Soweit ich es beurteilen kann), denn die Entwicklung wird schon noch kommen, es dauert halt nur. Man muss nicht immer Alles optimieren, besonders wenn es um kleine Kinder geht, die eigentlich nur Spaß haben wollen.

    Hattet Ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und Tipps/Ideen, wie man mit einer solchen Situation umgehen kann?

    Naja, schon, aber bei mir hat der Verein immer reagiert.

    Bei schlimmen Schreihälsen wurde der Trainer entfernt und bei einem ähnlichen Fall wie bei dir macht er jetzt zusammen mit einem Elternteil die Bambinis (Funktioniert super, da es keinen Spielbetrieb gibt und die Kinder ihn sehr mögen). Trainer zu "entlassen" wenn es nicht passt ist aber ein Luxus, den sich viele Vereine nicht leisten können. Besonders nicht im Hinblick auf die WM. Sollte Deutschland Weltmeister werden brauchen wir hier eher 5-10 neue Trainer, da sich Kinder zu häuf anmelden kommen.

    Was du machen kannst ist halt die Mannschaft oder den Verein wechseln. Anscheinend gehen die Vorstellung/Erwartung von dir und deiner Tochter mit dem des Trainers und dem Rest der Eltern auseinander. Wenn man Dinge als Problem sieht, die die Mehrheit jedoch gut findet sollte man sich beugen. Es hilft dir und deiner Tochter nicht wegen so etwas einen Streit vom Zaun zu brechen. Bedanke dich bei dem Quatsch-Opa für seine gute Betreuung und sage das deine Tochter sich nun aber etwas mehr in Richtung Leistung umorientieren möchte. Wenn er so nett ist wie du sagst wird er vermutlich auch Verständnis zeigen. Im Optimalfall luxxt du ihm noch ein Versprechen raus, dass deine Tochter immer in die Mannschaft zurückkommen kann, sollte sie sich es anders überlegen.

    Welche wichtigen Änderungen gibt es bezüglich Trainings und Spiels

    Das hängt ganz vom Stand deiner Mannschaft ab und es gibt auch keine klare Grenze. Es ist ja nicht so das die Kinder alle auf einmal 11 sind.

    Darüber können wir hier eigentlich nichts sagen.

    und wie bereite ich meine Jungs und Mädels auf das neue System/ neue Feldgröße und Regeln etc. vor, kennt ihr da Übungen?

    Brauchst du eigentlich nicht. Wenn du besorgt bist, dass deine Jungs in den ersten Spielen überrumpelt sind von der Umstellung, mach einfach ein paar Freundschaftsspiele. Kinder können sich in der Regel sehr schnell umstellen. Dabei siehst du dann auch was gar nicht läuft und kannst in deinem Training darauf reagieren.

    Meistens ist doch eh der "Fehler", das nicht der Torabschluss gesucht wurde. Wer einen Angriff nicht zu Ende spielt wird ausgekontert, deswegen müssen die Kinder früh lernen wann ein Abschluss günstig ist. Die meisten Kinder sehen aber das Tor noch gar nicht wenn noch ein Spieler vor ihnen steht und müssen nochmals ins 1 gegen 1, obwohl ein Schusskanal dagewesen wäre. Wer dann noch zu viele Abspiele vor dem Tor fordert bildet meiner Meinung nach nicht langfristig aus, sondern ist auf den jetzigen Erfolg bedacht. Da wird dann nochmals quergelegt, wenn man 10 m vorm Tor ist, nur damit der Andere einschieben kann... Der Ball muss aus dieser Distanz volle Möhre in den Winkel, da braucht es in der D-Jugend keine spielerische Lösung. Natürlich ergibt die sich zwar immer wieder, besonders gegen schwächere Gegner, aber spätestens in der C-Jugend schießen die Spieler keine Tore mehr, wenn sie bis dahin den Ball nur ins Tor getragen haben.

    Warum unterscheidest du zwischen D und E? Warum in der E komplett rotieren?

    Ich habe diese Saison einen Altjahrgang E. Meine "Leistungsträger" sind immer da, egal welches Wetter, egal ob Schnupfen, geben immer 100 %. Mit Leistungsträger meine ich die, auf die ich mich voll verlassen kann, unabhängig von ihren fußballerischen Fahigkeiten.

    Dann gibt es diejenigen, die zwar fast immer da sind, aber eher dabei als mittendrin sind. Sprich: wenn die Übung klappt ok, wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Und wenn es anfängt weh zu tun (Kondition) ist plötzlich der Schnürsenkel auf und geht nicht zu.

    Schließlich die zum Glück kleinste Gruppe: wenn nichts weiter anliegt, dann komme ich zum Training.

    In der Altersklasse meiner Mannschaft entscheiden die Kinder schon überwiegend selbst über ihr Hobby, nicht mehr die Eltern. Warum soll ich dann die Kinder gleichbehandeln, wenn für sie der Sport/ die Mannschaft einen unterschiedlichen Stellenwert hat?

    Ich unterscheide nicht streng nach E und D sondern mache das vom Entwicklungsstand der Kinder abhängig. Es ist vielmehr ein Richtwert. Viele Jungjahrgang E-Jugendlich haben nach meiner Erfahrung noch nicht die mentalen Kapazitäten zu Verstehen warum mehr Trainingsbeteiligung auch mehr Spielbeteiligung bedeuten könnte. Sie empfinden so etwas oft als ungerecht. Zumal das abkapseln von den Eltern erst wirklich in der D beginnt. Wenn ein Spieler komplett von der Willkür der Eltern abhängig ist ob er zum Training kommt oder nicht wäre es unfair ihn im Spiel zu benachteiligen obwohl er nichts dafür kann. Da unterscheiden sich unsere Erfahrungen wohl, bei mir sind fast alle in der E noch sehr abhängig von ihren Eltern gewesen.


    Dazu kommt noch das es immer schwierig ist grundlegende Dinge innerhalb der Saison zu ändern. Habe ich am Anfang des Altjahrgangs E noch komplett rotiert und merke aber das es langsam nötig oder möglich wird auf Aufstellung nach Trainingsbeteiligung umzustellen, werde ich das in der laufenden Saison nicht ändern. Ich mache dann am Anfang der neuen Saison einen Elternabend und gebe die neue Ausrichtung bekannt. So kann ich Missverständnissen und unnötigen Konflikten aus dem Weg gehen.

    Warum gibts eigentlich für Pyrotechnik, dann kein Stadionverbot in allen deutschen Stadien, wie wenn ich das beim Spiel eines Bundesligisten mache? Wenn ich lese mit den Leuten wurde ein Sicherheitsgespräch geführt und Folgemaßnahmen angedroht kann ich nur lachen.

    Schwer zu sagen, es kommt auf den Verein an, aber Spielvereinigungen sind eher die Ausnahme. Wir sind ein normal großer Verein und stellen meist 4 Mannschaften in jeder Altersklasse bis einschließlich D. Wir haben kein Problem 3 C-Jugenden zu bilden. In der B haben wir noch immer 2 Teams und in der A hängt es vom Jahrgang ab. Manchmal nur 1 Team manchmal 2. Hier haben wir das Problem das leistungsschwache B-Jugendliche eigentlich keinen Platz mehr im Verein haben nach dem wechsel in die A.

    Wenn man Sich die A-Jugend raussucht gibt es in der Bezirksliga 5- Staffeln mit je 10 Teams, in der Landesliga 2 Staffeln mit je 13 Teams und in der Verbandsliga spielen 14 Teams. Wir kommen also auf ca. 90 regional Spielende A-Jugend Teams und dazu noch ein paar überregionale (Empor, Hertha 03, Viktoria 89 etc.)

    In der B-Jugend sieht es etwas anders aus. In der Kreisliga wurde zur Rückrunde eine Staffel gestrichen und es verbleiben 5 Staffeln mit 10-11 Teams. Dazu kommen 4 Bezirksliga Staffeln (ca. 11 Teams), 2 Landesliga Staffeln (13 Teams) und 13 Verbandsligisten. In der B haben wir nach Ablauf der Saison also ca. 135 regionale Teams gehabt.

    Schwund ist also da und manche Mannschaften wurden abgemeldet, aber noch kann von einem Mannschaftssterben nicht die Rede sein.

    Wir haben hier eigentlich einen gegenteiligen Effekt. Es werden immer mehr Mannschaften gemeldet. Bei uns gibt es nur zu wenig Trainer, das Mannschaftssterben scheint wohl ein ländliches Problem zu sein:

    Zitat

    Für 2018 erwartet der Berliner Fußball-Verband (BFV) den nächsten Anfragenrekord. Das hängt vor allem mit der Weltmeisterschaft in Russland zusammen. Nach großen Turnieren, so die Erfahrung, ist das Interesse von Kindern am Fußball besonders groß. Waren es 2013 noch insgesamt 134.641 Jungen und Mädchen unter 18 Jahren, die in den Berliner Vereinen organisiert Fußball spielten, sind es vier Jahre später schon 150.959. Tendenz steigend. Was die Zahl der gemeldeten Mannschaften betrifft, überbietet ohnehin jedes neue Jahr das vorangegangene. In die Saison 2017/18 gingen 2036 Jungen- und Mädchenmannschaften. Bereits 2015, also im Anschluss an die WM in Brasilien, wurde erstmalig die Zahl von 2000 Teams durchbrochen.


    Quelle: Morgenpost

    Viele Spieler werden deshalb auch schon in den ganz jungen Jahrgängen (aus)sortiert, da Leistungsstarke vereine ein Überangebot an Kindern haben. Alternativ (Wenn der Platz da ist) machen die Vereine eben 9-10 G-D-Jugendteams auf und können damit überregionale Großfeldmannschaften finanzieren.

    Was hier teilweise abläuft ist schon nicht mehr ok, aber das ist ein anderes Thema.

    Oh man, beim Kinderfußball hat sowas echt keinen Platz. Man kann doch als Elternteil seine freude darüber das das Kind Fußball spielt und seine Dankbarkeit dem Verein gegenüber auchg anders ausdrücken. Diese Eltern sollten ihre Energie lieber auf den nächsten Kuchenverkauf fokussieren, als illegales Feuerwerk zu kaufen, damit wäre allen mehr geholfen.

    Lass nicht wählen, viel besser ist's wenn du einfach sagst: "So Jungs, macht mal 2 gleich große Teams". Dabei erfährst du viel über die Gruppendynamik, ohne dass jemand immer als letztes gewählt wird". Es ist auch viel näher am Geschehen des Bolzplatzes dran, denn da wird auch nicht gewählt, sondern entschieden und kurz diskutiert. Der einzige Nachteil ist, dass es evtl. etwas länger dauern könnte, die Teams sind auch eigentlich immer unterschiedlich.


    @"Powerzwergenpapa" Mir bricht das immer das Herz. Ich hatte neulich ein Freundschaftsspiel gegen eine leistungsschwächere Mannschaft eines sonnst Leistungsstarken Vereins. Der Gegner hatte für eine 7+1 D-Jugend 14 Spieler dabei. Zwei feste Torhüter. Rate mal wie lange der zweite Torhüter gespielt hat. 4 Minuten, als sie klar vorne lagen. Er hat auch nicht auf dem Feld gespielt. Die einzige Aufgabe, die er hatte war den anderen Torhüter warm zu machen. Die 3 schwächeren Spieler durften immerhin so 15 Minuten ran.

    Ich hatte mal einen Spieler, der sozial extrem Auffällig war. Übungen und Spiele wurde aktiv sabotiert und die anderen Spieler geärgert. Als er sich dann bei einem Freundschaftsspiel weigerte die Position zu tauschen (Er wollte auch die zweite Hälfte ins Tor), habe ich ihn in die Umkleide zum Umziehen geschickt. Es ging noch ein bisschen weiter so und ich musste ihn noch glaube ich 2-mal vom Training ausschließen. Einmal hatte er z.B. nachgetreten. Er hat dann den Verein gewechselt und ich glaube dann mit dem Fußball aufgehört. Im Nachhinein denke ich mir, dass ich einen besseren Einfluss gehabt haben könnte, wenn ich mehr mit dem Spieler geredet hätte und nicht nur mit der Mutter. Heute würde ich den Spieler anders behandeln.


    @"Trainer E" Bei mir Spielen öfter mal die gleichen Spieler durch. Wer immer im Training ist bekommt die Spielzeit. Dass das nun immer die gleichen Spieler sind, die dann natürlich auch noch Leistungsstärker sind kann man sich vielleicht denken. Aber jeder bekommt bei mir mindestens die Hälfte der Spielzeit (meistens mehr), alles andere fände ich Gemein. In einer F und auch E würde ich es aber anders machen und komplett gleich rotieren.

    Da möchte ich mal kurz eingrätschen.

    Damit meine ich, dass man in der E.Jugend schon langsam einen gesunden Ehrgeiz der Spieler und als Mannschaft einfordern darf. Die Zeit wird weniger. (Gewagte Aussage hier, ich weiß.)

    Ok kannst du das auch begründen? Warum ist das so?

    Die Aussage ist hier eigentlich nur gewagt wenn dahinter nichts steckt.

    Wir haben ihm sogar einmal ein Einzeltrainings angeboten. Er kam nicht.


    Wollte er das denn? Das muss ich sagen finde ich in der F etwas übertrieben.

    Und diesem hat er eben nicht die nötigen Schritte machen können

    Was waren diese Schritte und wofür waren sie nötig?


    Seid ihr nun eine Leistungsmannschaft oder nicht? Deiner Beschreibung nach ja eher nicht, aber ich muss von dem was du sagst schon davon ausgehen, dass du (und vermutlich einige Eltern) sich das wünschen. Eventuell musst du einfach mal überprüfen ob die Ausrichtung des Vereins und besonders deines Teams zu deinen eigenen Vorstellungen passen. Wenn nicht musst du evtl. den nächsten Schritt tun (z.B. in einen Leistungsverein wechseln) um zukünftige Frustration und Spaßverlust deinerseits zu verhindern.

    Ich habe in dem Alter noch auch noch nie erlebt, dass Kinder andere aufgrund der Leistung von sich aus ausgrenzen oder nörgeln. Es sind immer die Eltern und Trainern, bei denen sich die Kinder sowas abschauen. Entweder redet Papa beim Abendbrot schlecht über den dicken, Paule, bzw. sie hören bei Gesprächen zwischen Eltern zu, oder die Kinder merken es durch dein Auftreten im Training.