Beiträge von Skriwer

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    Und wie es den anderen Kindern erklären?

    Da gibt's nichts zu erklären. Jeder spielt, das habe ich schon immer so gemacht und hatte noch nie Probleme. Jeder muss mal aussetzten, nach einer festen Reihenfolge und damit hat sich die Sache. Wenn wir zufällig nicht genug Spieler haben kann eben ein Kind mitkommen was sonnst nicht dabei gewesen wäre.
    Ich sage es nochmals: Die Kinder können nichts dafür, ob sie beim Training sind oder nicht. Es sind die Eltern.
    Warum aber das Spielen am Wochenende eine Belohnung für's fleißige trainieren sein soll erschließt sich mir immer noch nicht. Das ist für mich Erwachsenen- und Leistungssportlogik und hat nichts mit Kinderfußball zu tun.t.

    Was hat das denn bitteschön mit Bestrafen und Belohnen zu tun? Und warum sollte ich überhaupt ein Kind wegen sowas bestrafen/belohnen?

    Kann mir das mal jemand aufdröseln, ich steige da nicht so ganz hinter die Logik.

    Also wenn etwa zum Funino sich die Zahl der Ballkontakte anschaut, dann ist ja das eine die reine Zahl; aber viel wichtiger und statistisch nicht so einfach zu erfassen ist ja die Qualität der Ballkontakte. Viel wichtiger als die reine Zahl, ist ja die Bedeutung eines Ballkontaktes für die Lernentwicklung.

    Was sind denn qualitativ hochwertige Ballkontakte und was meinst du mit "Bedeutung eines Ballkontaktes"?

    Ich meine mittlerweile, dass alleine Fragen der Organisation (also etwa ob Funino oder kleinere Tore) nicht die Lösung darstellen. Mir fehlt der spezifisch fußballerische Ansatz.

    Es ist eben doch eine Lösung. Nicht in der Spitze, aber in der Breite. Mit Spitze meine ich all jene Mannschaften, deren Trainer sich fortbilden und engagiert sind. Diese Mannschaften brauchen Funino nicht zwangsläufig. Aber in Deutschland gibt es 2000000 Kinder und Jugendliche die Fußball spielen und in der Breite sind die Trainer nun mal schwach. Ein systemischer Wandel der Wettkampfformen, wird auch einen Paradigmenwechsel in der Trainingsgestaltung nach sich ziehen, daran glaube ich. Durch die Spielform wird kindgerechtes Training immer ein wenig garantiert, selbst beim egoistischen Trainer, der nur raus fährt, um zu gewinnen. Die schwächsten müssen nicht mehr die Bank drücken, sondern dürfen gegen gleich schwache Spielen. Der Egotrainer wird sein Training anpassen, um den größten Erfolg beim nächsten Funinofest zu haben. Es wird nicht alles perfekt, aber vieles besser.

    Am besten ist doch der Kommentar von der erwachsenen Frau, die in der Halle eine Feldspielerin ist und beim Beachhandball im Tor steht, weil es ihr Spaß macht. Da kriege ich schon wieder das Grauen, wenn ich daran denke, wie beim Fußball sehr oft schon sehr früh die Spieler nicht meh unterschiedliche Positionen spielen dürfen.

    Naja, so unlogisch ist das gar nicht, wenn man als Jungjahrgang nur auf der Bank gesessen hat. Das sehe ich immer wieder, ich vermute es zumindest, da in den C-Jugend-Spielen oft die kleinen auf der Bank sitzen. Nicht das es beim Ersteller so ist, aber ich sehe es halt öfter.

    Die Idee ist grundsätzlich sehr gut, doch würde ich eine richtige eingehängte Querlatte besser finden.

    Diese würde nicht nur für schöne Abpraller sorgen, sondern wäre vermutlich stabieler und dadurch haltbarer, sowie einfacher einzusetzen.

    Man sollte sich aber durch solch eine kleine Kritik nicht von notwendigen Neuerungen abhalten lassen.


    Zum Thema Kosten:

    Beim Handball kosten diese Torabhängungen zwischen 100 € und 200 € (bei Sport-Thieme, gibt bestimmt noch andere Anbieter), 100€ für ein Abhängnetz, 200€ für eins mit richtiger Querlatte. Ich denke die Preise dürften im Fußball ähnlich ausfallen.

    Dass es besonders in den unteren Liegen große Leistungsunterschiede gibt, ist wohl überall so. Ihr habt ja noch das glück, dass ihr selber Melden dürft. Bei uns wird man in Staffeln eingeteilt und wenn man pech hat spielt man gegen 8 Großvereine und bekommt jedes Spiel zweistellige klatschen.

    Ich hatte letztes Wochenende, aber auch eine Begegnung der anderen Art. Schreiender old-school Trainer, aber eigentlich ganz nett, Opatyp halt ... dazu kam aber ein Vater-Co-Trainer der gar nicht ging. Durch die Stimmung von Außen wurde das Spiel natürlich aufgeheizt. Der Co-Trainer war mega agressiv und hat dann schlussendlich einen meiner Spieler bedroht. Man sieht sich dann wohl vor dem Sportgericht wieder. Muss denn sowas sein? Das sind doch nur Kinder die kicken wollen.

    Einwurf gehört schon ins Training, als Koordinationsübung mit z.B. Zielwerfen auf Ringe, die am Boden liegen oder so. Jeder Ballsportler sollte einen Ball, auch mit beiden Armen, halbwegs vernünftig werfen können. Man sieht aber trotzdem immer wieder Bogenlampen und den berühmten sterbenden Schwan, bei dem viel Wurfkraft verloren geht.

    Taktisch als Standartsituation eher nicht muss man es nicht trainieren.

    Ich glaube aber eh, dass der Einwurf irgendwann abgeschafft wird und gegen einen Einkick oder Eindribbeln ersetzt wird. Er passt einfach nicht ins Bild des Fußballs und stellt im Profibereich fast immer einen Nachteil für die ausführende Mannschaft da. Das macht das Spiel weniger attraktiv und es widerspricht eigentlich dem Grundsatz: Aus einem Vorteil kann kein Nachteil entstehen.

    Follkao Du beschreibst genau meine Mannschaft... und wir sind D-Jugend. :/

    Es ist halt aber auch schwer einen so präzisen und temperierten Pass zu spielen, den dann der Spieler noch unter höchstem Druck verarbeiten muss. Ich möchte zwar immer das meine Spieler den kurzen Abstoß versuchen, sage aber immer wenn es nicht geht der Ball lang kommen darf.

    Das richtige Freilaufverhalten lernt man übrigens auch beim Training: 1 gegen 1 mit Verteidiger im Rücken, Spieler noch nicht am Ball.

    Ich lasse das nicht nur als sehr offensive Variante Trainieren, sondern bringe auch immer mal wieder Situationen die bei einem Abstoß beginnen.

    So ich habe mich nochmal ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und möchte ein kurzes (rein Finanzielles) Beispiel geben:

    Ich habe mir mal die Transfererlöse von Spielern angeschaut, die bei Hertha BSC zwischen den Saisons 02/03 (erstes Jahr NLZ) und 13/14, also 11 Jahre, in der U19 gewesen sind. Insgesamt wurde für 28 Spieler eine Ablöse (innerhalb der gesamten jetzigen Karriere) für 115,79 Millionen Euro gezahlt. Davon hat Hertha 33,79 Millionen Euro erhalten und andere Vereine 82 Millionen. Leider ist es schwer, einen Mehrwert auf das Spielen in der ersten Mannschaft zu setzen, deswegen habe ich nur Transfererlöse angeschaut.


    Wenn man die Kosten eines NLZs auf ca. 2 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt (Schätzung hier entnommen),

    wurden in der Zeit ca. 11 Millionen Euro durch den eigenen Nachwuchs erwirtschaftet. Klar wird beim genaueren Hinschauen jedoch auch, dass das meiste Geld erst für ältere Spieler bezahlt wird, die sich als erstligatauglich erwiesen haben. Es würde sich also vermutlich immer lohnen, Weiterverkaufsklauseln in einen Vertrag zu setzen, um was vom nächsten Transfer abzubekommen.

    Es lohnt sich also vermutlich für Hertha ihr Leistungszentrum zu unterhalten, denn selbst wenn man 3 Millionen Euro im Jahr dafür bezahlt würde man noch im Plus sein und hätte ein paar Spieler, die zumindest kurz in der eigenen Mannschaft spielen.

    Wenn man jedoch den eigenen Profit maximieren will, lohnt sich eine gute Scouting-Abteilung vermutlich mehr.

    PS Die Transferdaten habe ich von Transfermarkt.de

    Aber ich würde die Entstehung des Tores nicht auf Vrsaljkos Defensivverhalten reduzieren. Kroatien steht einfach offen wie ein Scheunentor. Mandzukic ist zu früh am Boden, Brozovic kommt zu spät zum Doppeln (was übrigens für deine nach innen lenken These spricht)...der Sechserraum ist nicht besetzt, Vida sticht zu passiv heraus.


    Ja das war blöd formuliert. Ich wollte lediglich sagen, dass evtl. nicht die optimalen Entscheidungen getroffen wurden. Aus welcher Sicht meinst du rechts von der Innereren Linie? (Ich kann mir den Clip gerade nicht angucken.)


    Das Problem ist halt, dass man sich nur noch einzelne Szenen angucken kann und die, bei denen der Verteidiger den Ball gewinnt, sind natürlich keine Highlights. :P



    Heißt das nicht im Umkehrschluss, dass Flugbälle noch häufiger beim Gegner landen, da die Mitnahme des hohen Balles technisch noch anspruchsvoller ist?

    Ja, das gilt aber auch für die Gegner, die können den auch nicht verarbeiten. Ich habe beobachtet das selbst bei besseren Teams ein Flugball eher eine 50:50 Variante ist, selbst wenn man bei einer kurzen Eröffnung fast alle Bälle verlieren würde aufgrund des Leistungsunterschieds.

    : kannst du bitte das mit dem "zu beweglich" etwas ausführlicher erklären? Danke.


    Kann ich gerade tatsächlich nicht, ich hatte das von einem DFB-Lehrer gehört und beim Nachlesen, um deine Nachfrage zu beantworten, stellt sich raus, dass man diese Aussage von mir sehr kritisch betrachten sollte. Alles was man dazu findet bezieht sich darauf, dass ein Vordehnen Leistungsmindernd sein kann und dass manche Sportarten wie z.B. Sportgymnastik eine höhere Beweglichkeit erfordern. Ich editiere mal meinen Post, um darauf aufmerksam zu machen.

    Naja, wieder gelernt, dass man nicht alles glauben sollte was man hört.