Beiträge von Constantin

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    Angesichts der ab heute fast flächendeckend geltenden "2G" Regel, (selbst in Niedrigstinzidenzbundesländern gilt die schon) haben sich die beiden Figuren ohnehin mit sofortiger Wirkung, spätestens wenn es in die Halle gehen soll, erledigt -geimpft werden die ja wohl kaum sein und es auch nicht vorhaben.

    Joh, jetzt auch in NRW...
    barridh Berichte mal, wer ab morgen die Truppe trainiert... Bin neugierig.

    Markus Anfang

    Weil der Wettkampf in diesem Alter* absolut vorrangig der sportlichen Entwicklung dient. Dementsprechend mache ich hier das, was dazu am besten geeignet ist.


    *nicht falsch verstehen: Das gilt auch bei deutlich älteren Spielern noch

    Dieses wortlose hinnehmen der Entscheidung klappt doch aber in den meisten anderen Sportarten.

    Warum nicht beim Fußball? Beim Hockey (um mal bei Sportarten mit wenigen Treffern zu bleiben) gibt es 0,0 Diskusion zum Schiedsrichter. Beim Handball ist es ähnlich. Da rennt keiner gestikulierend zum Schiedsrichter

    Ich habe mich ja auch in erster Linie auf die Sinnhaftigkeit und nicht auf die Funktionalität bezogen.

    Mal davon abgesehen muss man das von Dir beschriebene Verhalten schon abgrenzen. Das dient meiner Erfahrung nach weniger als Kritik, sondern mehr dazu den Schiedsrichter zu beeinflussen. Hummels hat allerdings ein Fernsehinterview zur Schiedsrichterleistung gegeben...und das kommt meiner Erfahrung nach auch im Handball vor.

    Ich will hier auch nicht alle Fußballspezifischen Unarten des Benehmens verteidigen. Dieses Darmstadt-mäßige belagern des Schiedsrichters finde auch ich nicht in Ordnung.


    Ein Kommentar (auf dem Platz) zur Leistung des Schiedsrichter ist in jedem Fall respektlos.

    Dich möchte ich sehen, wenn der Schiedrichter in einer Unterbrechung zu Dir kommt und berichtet, dass Deine Taktik auf den Flügeln mal überhaupt nicht zum Gegner passt.

    Wäre für Dich ebenfalls respektlos.

    Er spielt (pfeift) sein Spiel und ist auf Kommentare ganz sicher nicht angewiesen.

    Meine Leistung als Trainer beeinflusst aber eher weniger den Erfolg des Schiedsrichters. Umgekehrt sind da die Abhängigkeiten doch deutlich stärker ausgeprängt.

    Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass sich die wenigsten Schiris für die taktische Herangehensweise der Mannschaften interessieren.


    Unabhängig davon: Dass Schiedsrichter das Auftreten eines Trainers kommentieren ist doch eher die Regel als die Ausnahme. Da geht es dann ja auch um einen Bereich, der den Schiedsrichter unmittelbar betrifft. Wenn das dann respektvoll und auf Augenhöhe passiert, bin ich der Letzte, der dem Schiedsrichter einen Strick draus dreht.


    Dein letzter Punkt zeigt mMn ganz gut, wo sich unsere Standpunkte unterscheiden. Wie viel Meinung ist (auf dem Platz) erlaubt und was geht zu weit? Ich halte es so, dass ich auch anderen Personen zugestehe, dass sie ihre Meinung äußern, auch wenn sie mir mal nicht so gut gefällt. Das gilt für Spieler, für andere Trainer und natürlich auch für den Schiedsrichter. Um das auf Dein o.g. Beispiel zu münzen: Wenn der Schiedsrichter das machen würde, wäre ich erstmal natürlich etwas überrascht, es läge mir aber fern ihm per se Respektlosigkeit vorzuwerfen.

    Wie oben gesagt: Was meinst du, wie viele Fußballer sich das angeguckt haben und dadurch den Schluss ziehen, dass der Schiedsrichter Mist war und Unrecht hat und das verallgemeinern? Und was meinst du, wie viele das dann am Wochenende ausleben? Das ist doch Wind auf den Mühlen derer, die sowieso immer den Schiedsrichter unter Verdacht haben, wenn sie ein Spiel verlieren oder einen Platzverweis bekommen!


    Hummels stellt sich dahin und haut erstmal verbal auf alles drauf. Erstens wird diese Kritik nichts daran ändern (sondern die Folgen für ihn eher verschlimmern) und zweitens brauch ich in der Kreisliga niemanden, der sich nach dem Spiel hinstellt und den Schiedsrichter für Niederlagen oder Platzverweise verantwortlich macht.

    Es ist aber nunmal im Fußball so (bei einem "low scoring game"), dass die Schiedsrichter manchmal durch Fehlentscheidungen Spiele entscheiden. Genauso war es doch am Dienstag auch, ohne diese Entscheidung nimmt das Spiel einen völlig anderen Verlauf.


    Wir haben im Amateursport aber mMn auch gar nicht das Problem, dass die Schiedsrichter für Dinge verantwortlich gemacht werden, für die sie garnichts können. Vielmehr geht es darum, dass es Menschen gibt, die sich bei einer (gefühlten) Ungerechtigkeit nur noch mit verbaler und körperlicher Gewalt zu helfen wissen. Da bräuchte man Vorbilder. Dass man von mir aus auch mal miteinander Streiten kann, ohne dass Respekt vor dem Gegenüber verloren geht. Nur wird Respekt vorm Schiedsrichter von manchen als ein wortloses Hinnehmen jeder Entscheidung interpretiert.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass so eine Auffassung nicht in eine demokratische Gesellschaft passt. Ich empfinde den Fußball ein bisschen als Spiegel unserer Gesellschaft. Und da gehört es für mich auch dazu, dass man im Sport (respektvoll) seine Meinung sagen kann.


    Ich hatte vor ein paar Wochen ein Spiel:

    Ich war mit der Schiedsrichterleistung nicht wirklich einverstanden und habe nach ca. 10 Minuten (wörtlich, das ist so auf Video) dem Schiedsrichter zugerufen: "Ich finde, dass Ihre Linie absolut nicht zum Spiel passt...beide Mannschaften sind absolut fair und Sie pfeiffen hier jeden Körperkontakt ab"

    Der Schiedsrichter ist daraufhin zu mir gekommen und hat mir mitgeteilt er würde mich beim nächsten Kommentar zu seiner Leistung von der Trainerbank verweisen.

    Das Ganze kann ja jeder für sich bewerten, ich habe das damals weder als herablassend noch respektlos von meiner Seite empfunden.

    Meiner Meinung nach gab es in dieser Aktion nicht den Hauch einer Chance, dass sich Antony hätte verletzen können. Hummels ist weder zu spät (im Gegenteil ist er ja sogar "im Weg" von seinem Gegenspieler), noch hat er eine offene Sohle, noch ist sein Bein in der Luft. Für mich ist das weder rücksichtslos, noch verletzungsgefährdend.


    Das ist ein Foul, keine Frage, weil Antony schneller reagiert und Hummels deswegen auch den Ball nicht trifft. Und aufgrund der Intensität ist hier auch die gelbe Karte richtig. Aber trotzdem ist die rote Karte mMn klar falsch. Es gibt hier kein wirklich valides Argument um einen Platzverweis zu rechtfertigen. Aus der Perspektive von Michael Oliver sieht es vermutlich so aus, als Treffe Hummels seinen Gegenspieler mit den Stollen, aber wozu haben wir denn den VAR?


    Ich finde auch, dass es in Ordnung ist, den Schiedsrichter zu kritisieren:

    Diese "Der Schiedsrichter hat immer recht"-Mentalität zeugt mMn von einem gesellschaftsverständnis, was ich persönlich schwierig finde. Genauso wie man in der Lage sein muss, mit Kritik umzugehen, so muss es auch möglich sein, die Entscheidungen des Schiedsrichters zu kritisieren. Hummels war ja nicht polemisch oder hat dem Referee bspw. Bestechlichkeit vorgeworfen. Er hat nur eine Fehelentscheidung (mMn) sachlich und zugegeben auch emotional kritisiert.

    In der Regel sollten alle Fußballer, die auf hohem Niveau erfolgreich sein wollen, mit beiden Füssen umgehen können. Das gilt selbstverständlich auch für den Torwart.


    Wie wichtig es in dem konkreten Fall dem NLZ Trainer ist, können wir natürlich schlecht beurteilen, ein Fehlen dieser Fähigkeit dürfte sich aber in jedem Fall negativ auswirken.

    Heute wäre bei uns ein Pokalspiel gewesen. Gegner wäre eine (deutlich) unterklassige Mannschaft gewesen...die dann allerdings zum Spiel einfach nicht aufgetaucht ist.


    Ich meine, dass man mal nicht antreten kann, weil man keine Spieler hat oder von mir aus einfach keine Lust. Aber selbst dann, kann man doch wenigstens vorher absagen. Das kann man doch unabhängig von Liga o.ä. erwarten? Oder wie läuft das bei diesen Trainern dann im Berufsleben?


    Für die Jungs war es auf jeden Fall mega frustrierend. Man freut sich auf ein Spiel und wird dann so enttäuscht.

    Jeder (gut geführte) Verein sollte die Kosten für alle Lizenzen übernehmen.

    Ehrlich gesagt finde ich es nie Aufgabe der Eltern über die Aufstellung zu sprechen. In gut geführten sportlich ambitionierten Vereinen gibt es Entwicklungsgespräche. Man kann sicherlich auch außerhalb dieser Gespräche mit den Trainern sprechen, aber eben nur über das eigene Kind. Warum die anderen Spieler nicht im Training sind wurde auch nicht geklärt, eventuell trainieren sie ja zusätzlich in einer höheren Jugend mit und dies ist so abgesprochen? Man darf ja nicht immer nur vom Schlechtesten ausgehen, diese Schilderung hier ist mir etwas zu einseitig.

    So meinte ich das im Grundsatz eigentlich schon. Dass Diskutieren ist in einer U10 Breitensportmannschaft genauso daneben.


    Im Leistungssport kommt aber noch dazu, dass man sich hier im Zweifel ins eigene Bein schießt.


    Wenn die Spieler da mit dem Trainer das Gespräch suchen, gar kein Problem. Das muss man als Trainer in diesem Altersbereich abkönnen und da muss man dann auch in der Lage sein, seine Entscheidungen/sein Vorgehen zu erklären.


    Aber alles andere was Du vorschlägst finde ich nicht nur gänzlich unpassend, sondern langfristig auch äußerst schädlich fürs eigene Kind. Wenn sowas bei mir passieren würde, dann würde der Spieler, dessen Eltern sowas "anzetteln" nicht mehr lange in der Mannschaft spielen. Auf dem Niveau, über das wir hier reden, gibt es genug Spieler, die gerne in der Mannschaft dabei wären, dass man auf Einzelne nicht angewiesen ist.


    Im Konkreten: Kümmert Euch als Eltern nur um die Interessen Eurer eigenen Kinder. Wenn sie nicht spielen, kann man mit dem Trainer das Gespräch suchen, auch von Seiten der Eltern - das ist natürlich legitim. Wenn die anderen Jungs nicht spielen dürfen, dann werden die früher oder später den Verein verlassen. Aber es ist die Verantwortung des Trainers alle Spieler "bei Laune" zu halten und sportlich weiterzuentwickeln (!). Wenn ihm das nicht gelingt und nach der Saison viele Spieler den Verein verlassen, dann wird das auch negativ auf den Trainer zurückfallen. Aber es ist nicht Aufgabe der Eltern, ihn davor zu schützen, sondern Aufgabe des Vereins, das zu steuern.


    Wenn jemand total unzufrieden ist, dann kann derjenige ohne Probleme zum Winter wechseln. Selbst bei 6 Monaten Sperre, wäre der Spieler zur Rückserie wieder spielberechtigt.

    Genau so ist es. Leistungssport !

    Mit dem Trainer kann man da leider nicht wirklich reden. Ganz am Anfang der Saison hat’s ein Vater versucht, mit dem Ergebnis das der Sohn seine Klamotten abgeben dürfe und nicht mehr zum Training sollte

    In der U15 Verbandsliga (Vermutung...bei 150km Anfahrt?) ist es aber auch ehrlicherweise nicht die Aufgabe der Eltern mit dem Trainer über die Aufstellung zu reden. Wenn überhaupt, dann über die Belange des eigenen Kindes, aber selbst da finde ich den Weg über den Jungen selber sinnvoller.


    Aber dem Trainer zu erklären, dass er die falschen Spieler aufstellt, davon würde ich auf dem Niveau ganz dringend abraten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der nämlich überzeugt davon ist, sportlich richtig zu handeln. Bestimmte Argumente sind dann für den sportlichen Laien auch nicht immer ganz nachzuvollziehen.

    Der Stürmer läuft den ZIV frontal an, die beiden Flügelspieler jeweils die Halbverteidiger (ballnah). Der ballferne Flügel versucht nach Einrücken eine (flache) Verlagerung auf den entfernten Außenverteidiger zu verhindern.


    Der eigene Außenverteidiger läuft den gegnerischen Außenspieler an. Im Zentrum herrscht Gleich- oder Überzahl. Hier kann mannorientiert verteidigt werden. Wenn durch Einrücken des ballfernen Flügels Überzahl erreicht werden kann, sollte ein freier Spieler (normalerweise der ballferne 6er) als freier Spieler vor der Kette absichern.

    Fortsetzung folgt wahrscheinlich...

    Hier die Fortsetzung (und hoffentlich das Ende der Geschichte): Wir haben heute 3 Punkte am grünen Tisch bekommen, die uns natürlich auf dem Rasen lieber gewesen wären. Aber es hat sich herausgestellt, dass die Vermutung richtig war: Das Spiel sollte verlegt werden und Corona war da ein willkommener (aber nicht zulässiger) Grund. Es gab dann natürlich keine Nachweise und der Staffelleiter hat die Wertung vorgenommen. Wäre ja auch noch schöner, wenn man damit durchgekommen wäre.

    Versüßt mir ein bisschen den Tag gerade zu hören, dass man mit solchen Aktionen nicht ungestraft davon kommt.

    Dann müssen sich halt die beiden Trainer jeweils eine Halbzeit hinstellen und pfeiffen. Ein Spiel wegen fehlendem Schiedsrichter (in dem Bereich in dem es keine angesetzten gibt) abzusagen, wäre schon etwas strange.

    Mit 10 gegen 0 (oder eher 11 gegen 0) ist gemeint, dass man Abläufe mit dem Ball (eher selten auch gegen den Ball) nicht mit Gegenspielern, sondern statischen Hindernissen, wie z.B. Freistoßmännchen, trainiert. Das ist z.B. sinnvoll um den Spielern konkrete taktische Abläufe im Sinne einer Trockenübung nahe zu bringen. Damit das wirklich sinnvoll ist, ist Voraussetzung, dass der Trainer wirklich eine sehr genaue Vorstellung der Details hat, die er von seinen Spielern sehen möchte. Das 11 gegen 0 ist in seiner Idee also sehr trainerzentriert und dementsprechend auch sehr stark vom Coaching abhängig.


    Das ist allerdings weder Stoff der C-Lizenz, noch für Deine Altersklasse relevant. Selbst im Leistungssport hat sowas vor der U15/U16 nichts verloren, im Breitensport mMn in keiner Altersstufe.

    Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Je höher der Trainer gespielt hat (und entsprechend je kürzer der Weg in das jeweilige Amt war), desto weniger Substanz hatte das Coaching.


    1.Zone (links) 6gg2

    2.Zone 3gg3

    3.Zone 3gg1


    In der ersten Zone müssen die Spieler (je nach Feldgröße und konkreter Spielerzahl) z.B. 4 Pässe erreichen. Danach ist es das Ziel, den Ball in Zone 3 zu spielen. Gewollt ist natürlich die Zuhilfenahme der Spieler in Zone 2, um ein realistisches Defensivverhalten zu erzwingen, sollte es allerdings auch erlaubt sein direkt zu verlagern. Nachrücken in Zone 2 ist für die Spieler grundsätzlich erlaubt. Das braucht auch im Prinzip keine Beschränkung, weil in den seltensten Fällen mehr als 2 Stationen in dieser Zone möglich sind.

    Nach einer Verlagerung wird entsprechend aufgefüllt und C spielt in Zone 3 gegen B.


    Im Prinzip hast Du im Zentrum die Anforderung an die Spieler zu erkennen, ob sie einen Gegner im Rücken haben oder die Möglichkeit aufzudrehen. Realistischerweise werden die Spieler in der Konstellation oben, meistens den Klatschball wählen (welchem meist auch eine gute Freilaufbewegung vorausgehen muss), aber das kann man schon so steuern, dass sich die Häufigkeiten verändern (bspw. indem man im Zentrum einen Verteidiger rausnimmt).