Beiträge von Effzeh

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Geht jetzt ein bisschen off Topic. Aber es gibt Spieler, die haben das Talent (sind stark in dem, was sie auf dem Platz machen), haben aber nicht die nötige Einstellung. Da ist es mit zunehmendem Alter der Jungs auch immer schwieriger die Jungs voran zu bringen. Zu jemandem, der nicht nur ein Technik und Bewegungstalent ist, fehlt dann die Einstellung. Ein wahres Talent hat die dann auch noch.


    Generell finde ich das Thema Vereinsstruktur und alles was dazu gehört, was sich hier entwickelt hat sehr interessant. Aber puh...einer bringt gute Argumente für eine Sache, der andere gute dagegen oder aber ein "ja ist super gedacht, aber weil so und so ist es praktisch nicht umsetzbar."

    Gibt es denn jemanden, der es mal erlebt hat, dass die Jugendabteilung sich "selbständig" gemacht hat mit eigener Budgettierung? Also nicht in einen Bestand gekommen ist, sondern wirklich dieses selbständig machen erlebt hat und hierzu Erfahrungen schildern kann? Wäre sehr interessant:/

    Spielst du in beiden Feldern gleich?


    Sonst lass sie doch unterschiedlich spielen. Im zweiten Feld vergrößerst du das Spielfeld, gibst freie Kontakte oder maximal 3, sodass hier kein Druck (auch psychisch "Oh ich muss jetzt mit dem Kontakt passen, obwohl der Ball noch springt") aufkommt und vergrößerst die Überzahl (Bsp.: 16 Spieler beim Training, Rondo 1: 5 vs. 2, Rondo 2: 7 vs. 2) vielleicht klappt es dann besser? Sollte zumindest theoretisch so sein, aber Theorie und Praxis :S

    Wie gewährleistet du, dass die Intensität hoch bleibt, wenn der/die schwächste/n Spieler als Verteidiger agieren es aber nicht schaffen die Ballbesitzenden unter Druck zu setzen?

    Mmh...gute Frage, tatsächlich ist es ja so, dass einige Spieler öfter in die Mitte müssen als andere, dies ist meist wirklich eine Qualitätsfrage. Ich coache diese Spieler mehr. Wenn ich merke, jemand Schwächeres ist oft drin, stelle ich mich zu ihm und helfe im verbal. Fehlerbilder die mir in letzter Zeit auffallen sind:

    - zu fester Stand: die Jungs stehen mit vollem Körpergewicht auf dem ganze Fuß und können daher zu spät reagieren

    - Körperausrichtung: oft stehen die Jungs frontal zu dem Spieler, der ihnen den Ball zuspielt. Dann bleiben sie so stehen und spielen den Ball über einen 90 Grad Winkel zum nächsten Spieler, was dann oft aufgrund der Schwierigkeit misslingt.

    - Spannung im Sprung-/Fußgelenk: Hier fehlt es oft an der Köperspannung, das Gelenk ist nicht angespannt, der Fuß bewegt sich schwabbelig durch die Gegend (Metapher aus dem Buch "Fußball durch Fußball": Bein-Fuß wie ein Hockeyschläge - langer Schläger, kleine Trefferfläche, die aber fest und stabil am Schläger ist)


    Letztlich ist es wie bei jeder Übung, die Besseren machen es besser als die Schwächeren und man muss einen Weg finden die einen zu fordern, ohne die anderen zu überfordern. Grad bei einem Rondo finde ich aber, dass dies nicht das große Problem ist. Die Erfahrung kann ich nur teilweise teilen. Klar sind schwächere Spieler schon mal öfter drin als stärkere, aber es ist nicht so, als würden sich die beiden schwächsten nur abwechseln. Und man kann ja variieren, bspw. 6 Leute pro Rondo. Es gibt feste 2er Päärchen. Jedes Paar muss 2 Minuten in die Mitte, sie bleiben auch bei Balleroberung drin. Es wird die Anzahl der Balleroberung gezählt. Oder du stellst hinter jede Linie ein Minitor (gesamt 4, Wahlweise Hütchentore, aber halt nicht mega ideal wegen Bälle wiederholen, Stören anderen bei wenig Platz etc.) und nach Balleroberung müssen die beiden versuchen trotz Gegenpressing durch die 4 anderen Spieler ein Tor zu treffen und die Tore werden gezählt. Oder beides, Tor zählt 3 Punkte, Balleroberung an sich aber auch schon 1 Punkt. Jede Gruppe ist dann fix 2 Minuten drin und wer macht die meisten Punkte in seinen 2 Minuten. Da gibt es ja ganz ganz viele Varianten.


    Bei krassem Leistungsgefälle vielleicht:

    Rondo 1: die besseren

    Rondo 2: die, die noch mehr lernen müssen

    So wird jeder seinem Leistungsniveau entsprechend gefordert.

    Top, sehr interessant, bin auch auf die weiteren Erfahrungen des Juniors gespannt!

    Und ich fände auch interessant, wie die Zeit U15-U19 so ablief. Sehe bei uns vermehrt, dass die Jungs Talent haben, aber aufgrund verschiedener Sachen (Freundin, Bierchen, Ausbildung, noch mehr Party etc.) hier nicht mehr so gut durchlaufen wie bei deinem Sohnemann. Blieb Fußball immer die Leidenschaft Nr. 1?

    Also bei uns bei der B-Lizenz haben wir folgendermaßen das Defensive Umschalten trainiert. Passt nicht zu 100%, aber die Unterzahl Momente kommen auch immer wieder vor!


    Coachingteam (Blau) spielt im 4-4-2 (Ausgeschnitten die Stürmer und Mittelfeldaußen)

    Sparringteam (rot) spielt auch 4-4-2 (ausgeschnitten ist die 4erKette)


    Blau hat zunächst den Ball. Muss aber vom Abstoß innerhalb von 10 Sekunden in ein Minitor treffen. Durch den hohen Zeitdruck wird es Zwangsläufig zu Ballverlusten kommen und Rot kann dann schnell kontern. Hier wird es immer wieder zu Überzahl von Rot kommen, sodass Blau in Unterzahl verteidigt. Hier kannst du dann coachen.

    Ganz wichtig: Immer darauf achten, dass bei neuem Abstoß des Keepers (hier startet die Übung nach jedem Tor oder Ausball) die richtige Spielposition einnimmt. Die 6er und IV breit aufstellen (in der Zeichnung schlecht wiedergegeben).


    Vielleicht nicht ideal, aber kann man sicherlich durch Systemumstellungen zu deinen Gunsten (Zugunsten des Themas) varieren. Vielleicht hilft es ja, viel Erfolg!!:thumbup:


    Das sehe ich ganz anders. Rondos sind perfekt, um unter geringem bis mittlerem Gegnerdruck das Passspiel und die Ballmitnahme zu trainieren.

    Auch gerade Anfänger profitieren sehr davon, auch wenn es etwas dauert bis es flüssig läuft.

    So sehe ich das aus. Wenn man immer das klassische 4 vs.2 oder 5 vs. 2 was ich bei vielen Kreisliga Seniorenteams vorm Training sehe, dann ist es entweder irgendwann langweilig oder der sportliche Sinn ist nicht gegeben, da der einzige Zweck Beinschüsse sind.

    Aber wenn ich Rondos aufpeppe mit Punkten/Sonderaufgaben, dann läuft das immer deutlich besser. Ich habe meinen Jungs, die schon immer vor Trainingsbeginn da sind und "eine Ecke auf machen" (ein Rondo spielen) gesagt, sie sollen einfach spielen und wenn sie 20 Pässe schaffen die Mitte 10 Liegestützen machen lassen. Schwupp ist das plötzlich schon vorm eigentlichen Training richtig was los. Lautes Zählen, lautes Lachen, wenn jemand verliert, lautes (spaßiges) meckern, wenn jemand nach 17,18 oder 19 Kontakten einen Fehler macht etc.


    Peppt man das ganze mit Toren oder Verlagerungen nach Anzahl Pässen X auf oder ähnlich, dann ist da richtig Pfeffer drin. Klar, das gilt nur, wenn die Jungs ein gewisses Niveau haben, sonst ist der Spielfluss doch ziemlich zäh.


    Aber bei Anfängern, würde ich es vereinfachen; alleine durch die Spielfeldgröße hat man da schnell etwas Druck für die ballbesitzenden Spieler rausgenommen. Es wird meiner Erfahrung nach recht schnell besser und es bringt den Jungs meiner Meinung nach viel. Es kommen andauernd ähnliche spielnahe Situationen vor, die gelöst werden müssen, sodass das Passspiel unter extrem spielnahen Bedingungen trainiert wird.


    Wichtig ist halt gegen die Langeweile immer zu variieren und immer den Wettkampf reinzubringen. Aber wenn man die Rondos für die taktischen Aspekte nutzt, kommt das ja ohnehin von alleine :)

    Ersatzbank : Aber wenn ich doch so argumentiere, dann dürfte ich als unbezahlter Trainer ja gar nicht tätig sein, sondern müsste für das normale Training, die Spiele, die Fahrtzeit, die Trainings- und Spielvorbereitungszeit auch bezahlt werden und zwar mit Stundenlohn in Höhe von mindestens dem Mindestlohn oder nicht? :/


    Klar, wir machen es ehrenamtlich und jeder muss für sich selber entscheiden, wie viel Aufwand (in jeglicher Hinsicht!) er betreiben kann und möchte! Das es dafür keinen richtig angemessenen wirtschaftlichen Gegenwert gibt, ist denke ich allen klar.

    Ich trainiere aktuell nicht im Grundlagenbereich, mit der U15 trainieren wir 3x die Woche. Es geht mir wirklich nur rein um die Idee an sich, wer weiß was mal wird und wo man mal wieder trainieren wird. Ich fand es halt echt interessant als ich das gelesen habe und hab zunächst gedacht "Die spinnen doch, 3x die Woche mit der F-Jugend trainieren". Aber dann hab ich gedacht..."Mmh, gute Begründung!"


    Das es für viele schwierig ist dies umzusetzen (Platz- und Zeittechnisch) ist sonnenklar. Aber was haltet ihr generell von dem Ansatz?



    SG-Nr8 : Ja wir verfolgen das gleiche Ziel! Schöne Erfahrung, die du da gemacht hast und umso schöner, wenn es zahlreiche Möglichkeiten gibt, an denen ihr kicken könnt :thumbup: Genau, es geht mir drum, ob Trainer im Grundlagenbereich durch "ungezwungene Zusatzeinheiten" dafür sorgen sollen, dass die Jungs öfter am Ball sind.

    Abseits des Vereinsgeländes, spontan und unregelmäßig.

    Hier ist ja je nachdem wo man wohnt das Problem. In den Städten gibt es ja immer weniger Möglichkeiten, wo die Jungs so kicken können.


    Spontan und unregelmäßig waren unsere Bolzplateinheiten eigentlich auch nicht. Wir haben 2x die Woche im Verein trainiert und haben 2x die Woche auf dem Bolzplatz gekickt, immer die gleichen Tage. Aber natürlich ohne Zwang, wenn einer mal nicht kam, war das ja total egal, niemand hat sich drum gekümmert, ob der kleiner Paul da war oder nicht.

    Eine einfache Nachricht in die Whatsapp-Gruppe am Vormittag: "Bin heute mit meinem Kind und paar anderen auf Spiel-/Bolzplatz XY.

    Wer lust hat kann sich uns gerne anschließen." Das sollte reichen. Ganz ohne Druck, ganz ohne Verpflichtungen.

    Stimmt, die Idee dies spontan und nicht fest jeden Mittwochmittag zu machen, ist natürlich eine gute Idee.

    Das mit der Verpflichtung kann man ja zu Saisonbeginn klar kommunizieren. Mo. + Do. trainieren wir. Am Mi. bin ich auch hier, da können die Jungs vorbei kommen und kicken, wenn sie Bock haben.

    Ist halt doof, wenn du da stehst und gar keiner kommt...^^


    Es geht mir bei dem Ansatz nicht darum, den Jungs vorzuschreiben, öfter bei mir zu trainieren, um nachher Profi zu werden etc. Der Trainer würde quasi seine Zeit opfern, um den Jungs das kicken auf dem Platz des Vereins zu ermöglichen, damit die Jungs - falls sie Bock haben - dort kicken können. Ist halt keine so schlechte Alternative zum PS4 zocken oder ähnlichem. Man muss halt selber die Zeit haben.

    Ich persönlich finde die Idee, je mehr ich drüber nachdenke, immer sinniger, frage mich aber, ob das so wirklich umsetzbar ist.

    Moin Moin,


    in meinem Urlaub habe ich drei Bücher gelesen und daher leider vergessen, welches Buch die Quelle meiner hier gemachten Ausführungen ist...entweder ist es "Trainer wann spielen wir endlich" oder "Modernes Passspiel" beides von Peter Hyballa und te Poel. Ich mein es war in einem der Exkurse, die in "Trainer wann spielen wir endlich" gemacht werden.


    Darin ging es darum, dass Kinder früher im Grundlagenbereich ein oder zwei Trainingseinheiten im Verein absolviert haben. Heute ist dies ja zumeist noch genau so. Der wesentliche Unterschied ist aber, was die Kinder in der Zeit machen, wenn kein Training ist. Heute geht doch kaum noch ein Junge "kicken", damals sind die Jungs mehr oder weniger täglich nach der Schule raus auf den Bolzplatz.

    Wenn man dieses freie rumspielen als Trainingseinheit zählt - und das ist es ja - dann haben die Kids früher 4-5 Einheiten (Training, Spiel, Bolzplatz) locker gehabt, während viele heute nur noch auf 2 (1x Training & 1x Spiel) kommen.


    Würde es unter diesen Gesichtspunkten schon Sinn machen, im Grunde bei den ganz kleinen 3x die Woche zu trainieren + Spiel am Wochenende, um auch auf die Anzahl der Einheiten zu kommen? Das man quasi ein oder zwei "normale" Trainingseinheiten macht ein eine weitere Einheit zu freien Kicken anbietet.

    Auf der ersten Blick klingt es natürlich schon sehr heftig, dass man dann 3x trainieren würde, aber auf der anderen Seite, ist die dritte Einheit die "Bolzplatz-Einheit", die die Kids früher vermutlich noch öfter hatten.


    Klar würde es neben den anderen Hobbys der Kids vermutlich schwierig werden, zum Bolzplatz ist man halt nicht hingegangen, wenn man keine Zeit hatte. Aber irgendwie fand ich die Ausführung doch sehr schlüssig. Vorausgesetzt, man lässt die Kids dann wirklich auch kicken, um Spielerfahrung zu sammeln. Aber das ist ja wie immer, da ist der Trainer gefordert einen guten Job zu machen, wie auch immer dieser aussieht :S


    Was haltet ihr von diesem Gedankengang? Auf den ersten Blick total übertrieben, aber auf den zweiten Blick gar nicht dumm gedacht oder?

    Füge jedem Feld jeweils zwei Mini- oder Stagentore hinzu, die nach einer bestimmten Anzahl von Pässen freigeschaltet werden.

    Die Möglichkeit ein Tor zu erzielen, erzeugt viel mehr Motivation, als ein fiktiver Punkt für die gespielten Pässe.

    :thumbup: Danke!

    Guter Einwand, werde ich übernehmen und beim nächsten mal testen! Hat sich der Threat für mich schon wieder gelohnt!

    Hey,


    ich denke die Übung kennen viele, aber ich wollte sie nochmal so hier darstellen, da es sich in meinen Augen um eine super Weiterführung des klassischen 4 vs. 2 handelt. Mich ärgerte, dass bei uns das 4 vs. 2, 5 vs. 2 oder wie auch immer die Zahlenverhältnisse sind, bei uns nicht so richtig läuft, wenn wir Trainer nicht dabei stehen und uns das angucken. Wenn man halt mal alleine ist und 2 oder gar 3 Gruppen hat, ist es natürlich schwieriger da immer alles im Blick zu haben. Daher spielt man dann natürlich öfter 7 vs. 2 oder 3 oder löst das Problem auf eine andere Weise.


    Mit der hier gezeigten Variation erhält man in meinen Augen aber den Vorteil, dass die Spannung bei den Jungs höher ist, da der Wettkampf Gedanke größer ist und die Jungs zudem eine wirkliche Variation haben. Ob 4 gegen 2 oder 6 gegen 2 wird ja nicht wirklich als Variation von den Spielern aufgenommen.



    Es wird ganz normal 4 gegen 2 gespielt. Rund um das große Feld werden Bälle verteilt. Schafft die Gruppe, die in Ballbesitz ist 10 Pässe, bekommt sie einen Punkt. Die verteidigende Mannschaft kann punkten, indem sie den Ball erobert und zu den beiden Mitspielern im anderen Feld spielt. Gelingt dies, rücken die beiden roten und zwei blaue Spieler nach und es wird in dem anderen Feld 4 vs. 2 mit Ballbesitz rot gespielt.


    Gepunktet wird also immer bei 10 Pässen oder einer geglückten Verlagerung.


    Im Gegensatz zum normalen 4 vs. 2 muss der Ball hier also nicht nur abgewehrt, sondern erobert und dann zielgerichtet weitergespielt werden. Geht der Ball ins Aus, spielt die Mannschaft mit einem neuen Ball in ihrem Feld weiter, die jetzt "Einwurf" hätte. Zudem gibt es den Umschaltmoment von Offensive auf Defensive, da sie durch einen Rückgewinn des Balles die Chance haben, weiter in Ballbesitz zu bleiben, statt direkt in die Mitte zu müssen und mit einer neuen Runde anzufangen.



    Wie gesagt, ich denke die meisten kennen die Übung, aber vielleicht gefällt dem ein oder anderen die Übung ja als schöne Variante zum klassischen 4 vs. 2:)

    Bei der Spielform müssen -alle- beteiligten Spieler ohnehin schnell umschalten. Einwurf ist für mich in kleinen Spielformen

    eher hinderlich, da der Spielfluß und die Schnelligkeit leidet. persönliche meinung mag jeder gern anders sehen.


    Variation wäre für mich in der Spielform z.b. das es verschiedenfarbige Hütchen gibt(z.b. Rot und Gelb) und je nachdem welche Farbe

    das Hütchen hat von dem der ball geholt wird, wechselt das anzugreifende Tor. Bringt auch die TW dann mehr ins Überlegen....

    Hui...

    Das ist gut!:thumbup::thumbup: Das wird die Köpfe zum rauchen bringen, ich sehe die Jungs schon das falsche Tor angreifen :S

    Ja das mit dem Einwurf habe ich mir auch überlegt. Habe mich aber dagegen entschieden, da es bei der kleinen Spieleranzahl auch immer wieder Momente gab in denen ein Spieler alleine mit seinem Torspieler auf dem Platz war. Hier wäre er immer noch in Unterzahl, wenn beim Gegner dann einer einen Ball wiederholen muss. Jetzt würde er das Spiel verschleppen und den Ball einfach nicht umgehend einwerfen....


    Klar, hier könnte man ein Zeitlimit setzen o.ä., aber ich finde das eindribbeln oder einpassen in der kleinen Gruppe besser.

    Ich habe ja vor, dass nächste Woche erneut zu spielen. Dann müssten wir in etwa 5 vs. 5 Feldspieler + 2 Keeper sein. Dann werde ich das mit dem Einwurf einführen und der Ball darf nur 2 Sekunden festgehalten werden.



    Die Kommunikation war jetzt auch echt gut. Die Jungs haben sich immer wieder gegenseitig motiviert und aufgefordert umzuschalten. Oftmals hat der Spieler, der den Ausball durch den Gegner provoziert hat selber ja den weitesten Weg zu dem neuen Ball auf der gegenüberliegenden Seite. Er hat dann den zum Ball nächsten Spieler aufgefordert umzuschalten, falls dieser nicht selber hellwach war.

    So..gestern haben wir trainiert und ich habe 2 Übungen gemacht, die echt gut funktioniert haben und den Jungs auch Spaß gemacht. Leider weiß ich nicht, wie ich Bilder in den Text kopieren kann, daher habe ich diese als Anhänge angefügt. Vielleicht kann mir einer eben erklären, wie das geht :)


    Die Situation stellt sich so dar, dass wir bei einer U15 bisher aufgrund von Urlaubszeiten 8 Spieler zur Verfügung haben, wovon keiner Keeper ist.


    Zunächst haben wir das Rondo mit Koordinationsaufgaben gemacht, dazu habe ich meine Erfahrung im Threat „Trainingstagebuch Kreisliga U17“ geschrieben, da ich es daher habe :)


    Aus dem Rondo habe ich dann folgende Gruppenspielform aufgebaut:

    Es wird in einem Feld klassisch 4 gegen 2 gespielt. In dem anderen Feld, kleiner Abstand von 1 bis 2 Metern zum anderen Feld, stehen je ein blauer und ein roter Spieler. Zu Beginn lief es nicht so gut, da habe ich mitgespielt und wir haben dann 5 gegen 2 gespielt, die größere Überzahl hat es vereinfacht. Anschließend lief die gesamte Übung auch im 4 gegen 2, für den Einstieg ging es mit größerer Überzahl aber natürlich besser.


    Die 4 Spieler versuchen in ihrem Feld 10 Pässe zu schaffen, dies würde einen Punkt bringen. Der dritte rote Spieler darf jeder Zeit das Feld wechseln, um das Überzahlverhältnis etwas zu minimieren. Er darf aber dann nicht hin und her wechseln, einmal rüber ist rübergegangen. Sobald in dem Feld 3 rote Spieler sind, dürfen die blauen Spieler auch ihren Mitspieler im anderen Quadrat anspielen. Für eine solche Verlagerung würde es auch einen Punkt geben. Hierfür müssen keine 10 Pässe gespielt worden sein. Sobald der dritte rote Spieler ins Feld kommt, darf verlagert werden.

    Gepunktet werden kann also entweder durch 10 Pässe der 4 Spieler in einem Quadrat oder durch einen Pass auf den Zielspieler bei der Verlagerung. Die Jungs sollen erkennen, dass sich Zahlenverhältnisse ändern/der Gegner seine Pressingstrategie ändert und daraufhin das Spiel verlagern.

    Erobern die roten Spieler den Ball, dürfen sie auf das Minitor kontern, die blaue Mannschaft muss schnell auf Abwehr umschalten.



    Die zweite Spielform war unsere Abschlussspielform:


    Ein Spielfeld aufbauen und am Rand Hütchen verteilen, auf jedes Hütchen kommt ein Ball. Da wir keinen TW hatten, haben wir Minitore genommen. Unsere „größeren“ Minitore sind ca. 2m breit und ½ m hoch. Wir haben 4 Durchgänge gespielt, jeden Durchgang wurde der Torspieler gewechselt. Der Torspieler darf die Hände nicht benutzen, ist aber der einzige Spieler, der unmittelbar vor das Tor darf. Hätte es nicht von alleine mit dieser Vorgabe gut geklappt, hätte ich eine Zone markiert, in die nur er darf.

    Es wurde also im freien Spiel 3 gegen 3 gespielt, die Torspieler durften natürlich auch mitspielen, sodass je nach Verhalten des Keepers auch Überzahlmomente geschaffen wurden.

    Geht ein Ball ins Aus, muss immer der Spieler, der ihn zuletzt berührt hat diesen wiederholen. Die Spielfortsetzung ist immer am diagonal gegenüberliegenden Hütchen von dem Punkt, an dem der Ball ins Aus gegangen ist. Die Spielfortsetzung erfolgt durch eindribbeln oder Pass, egal wie, hauptsache schnell! Der Spieler, der den Ball wiederholen muss, muss ihn auf das freie Hütchen legen und zwar so, dass er liegen bleibt. So entstehen auf jeden Fall immer wieder unterschiedlich große Überzahlsituationen, sodass die Jungs sowohl das Verteidigen als auch das Angreifen in Über- und Unterzahl erleben. Zudem ist das Spiel ziemlich intensiv und trainiert so gut die Fitness. Nebenan ist eine andere C-Jugend von uns ohne Ball gesprintet…Der Spieler, der den Ball wiederholt, beeilt sich natürlich auch, da er ja weiß, dass sein Team in Unterzahl ist. Wir haben immer um 15 Liegestütze für den Verlierer gespielt, sodass auch die nötige Motivation da war, wirklich schnell wieder zurück zu kommen, da ja keiner verlieren wollte. Hat super geklappt, am Trainingsende wollen die Jungs eigentlich noch weiter spielen, obwohl sie ziemlich fertig waren.


    Ich werde die Übung nächste Woche definitiv wiederholen, wenn ich meine beiden Keeper dabeihabe.


    Hat jemand vielleicht noch spielnahe Variationsmöglichkeiten?

    Aber wie kommst du dann auf "zu lapidar"?
    Also ich glaube, da musst du dir keine Sorgen machen! Ich habe auch kein großes Detailwissen zu Horst Wein und Funino, als ich im Grundlagenbereich tätig war, war ich leider nicht so informiert wie heute.

    Aber nach allem was ich dazu oberflächlich mal gelesen habe, muss ich sagen, dass hier das Gegenteil der Fall sein müsste. Deine Jungs müssten wirklich Spaß daran haben. Was will ein 10 Jähriger denn mehr, als mehr oder weniger ungezwungen einfach Fußball zu spielen?

    Einziges Argument, was ich mir vorstellen kann ist "Ich will auf ein richtiges Tor mit TW" schießen. Das könnte ich mir vorstellen, habe sonst aber auch keine Erfahrungswerte. Aber viele Ballkontakte und Erfolgserlebnisse zu haben, ist ja das, was jeder haben möchte

    Ich sehe das folgendermaßen:

    Überlege dir, wie du spielen lassen möchtest und halte dieses für die folgenden 4-Spielphasen fest:

    - Was möchten wir bei eigenem Ballbesitz machen?

    - Wie wollen wir bei Ballverlust reagieren?

    - Wie verhalten wir uns bei gegnerischem Ballbesitz?

    - Was machen wir beim Ballgewinn?


    Hierzu gehören dann die Sachen wie: Pressingart, -höhe, Ballgewinn im Zentrum oder auf dem Flügel, Art des Spielaufbaus, Herausspielen von Torchanchen durchs Zentrum oder über den Flügel etc.


    Meiner Meinung nach Unterscheide ich beim Spielsystem (den Dingern die aussehen wie so Telefonnummern) nur folgende:

    · 3er- oder 4er-Kette

    · Außenpositionen doppelt oder einfach besetzt?

    · 2 oder 3 zentrale Mittelfeldspieler


    Hier suche ich mir dann die Punkte raus, die für mein System wichtig sind. Beispielsweise bevorzuge ich 3 zentrale Mittelfeldspieler, da ich wir den Ball entweder direkt vom AV gewinnen wollen, oder aber im zentralen Bereich. Wir machen den gegn. AV zum Pressingopfer, geben aber immer mal wieder den ballnahen 6er als Lösungsoption. Das heißt, wir lassen diesen zunächst augenscheinlich frei, um ihn dann zu attackieren und hier den Ball zu erobern. Wenn es immer auf den AV geht, wird er sich verstecken, um nicht mehr angespielt zu werden, das ist dann auch eher blöd, wenn er mein einziges Pressingopfer ist…


    Da wir also variieren wollen, ob wir den AV oder den 6er des Gegners attackieren wollen, um dort den Ballgewinn zu haben, bietet es sich für uns an, die Außen doppelt zu besetzen, dass zentrale Mittelfeld aber auch 3fach. Also gucken wir, welche Formation gibt das für das Spiel gegen den Ball her?

    Hier bin ich dann schnell beim (die 1 für den TW lasse ich der Übersicht halber weg) 4-2-3-1 oder 4-3-3. Die Frage ist, wo sind hier wesentliche Unterschiede? Gibt es offensichtliche, klare, feste Unterschiede? Ich finde nein! Für mich ist es eine Frage, wie die einzelnen Spieler ihre Position interpretieren bzw. spielen sollen. Wie offensiv die beiden offensiven Außen spielen, kann ich ja in beiden Systemen frei vorgeben. Genauso habe ich in beiden Systemen 1 zentrale Spitze und 3 zentrale Mittelfeldspieler. Wie ich diese dann anordne…für mich wieder so, dass ich es gleich flexibel verschieben kann. Beim 4-1-4-1 ist es ähnlich.


    Übrigens ist es so, dass ich vorm Spiel, wenn ich meine Aufstellung auf der Tafel habe und den Jungs zeige, ein 4-4-2 aufgeschlagen habe. Dieses ist mit unseren Prinzipien im Spiel mit Ball besser zu gebrauchen. Gegen den Ball ist es dann ein 4-4-2 mit abkippender Spitze, sodass es faktisch zum 4-2-3-1 wird, aber die beiden Stürmer je nach Situation immer wieder die Positionen des Stürmeres und 10ers variabel tauschen.

    Für mich ist demnach die Aufstellung der Spieler auch nicht ganz so wichtig, wichtiger ist, wie soll sich in welcher Phase verhalten werden und welche Räume/Positionen sollen dann bespielt/besetzt werden. Ob der Spieler links vorne dann Linksaußen oder Linkesmittelfeld ist, ist dann unwichtig.


    Aber scheinbar, scheinst du ganz andere Themen zunächst trainieren zu sollen, damit die Jungs die Schwächen in den anderen Bereichen aufarbeiten, ehe du dich um solch komplexe mannschaftstaktische Angelegenheiten kümmerst.

    Sir Alex : Interessanter Ansatz, der für mich sehr plausibel scheint.

    Ich gebe dir recht, gegen einen Gegner, der sich völlig schlecht verhält, Stichwort "Cowboy-Position" (die Beine gespreizt, beide Füße parallel, fester Stand, gerade Position). Steht der Verteidiger so, gehe ich einfach mit vollem Tempo dran vorbei, ohne Finte oder anderen Schnick-Schnack. Das würde ja nur Zeit kosten und wäre demnach nicht mehr richtig.


    Um also in Situationen zu kommen, wo ich das lehrbuchhafte Verhalten an den Tag legen soll, muss sich auch mein Gegenspieler entsprechend verhalten. Daher kann es tatsächlich Sinn machen, erst den Verteidiger zu schulen.


    Gut finde ich aber den Einwand von Trainero , dass sich nach 5 Jahren Fußballerfahrung keiner mehr total blind verhält, sondern ja Spielerfahrung gesammelt hat.


    Ich würde sagen, dass man einen allgemein gültigen Weg hier nicht vorgeben kann. Vieles hängt doch davon ab, welchen Leistungsstand hat deine Mannschaft in dem Alter, in dem du Individualtaktik trainierst. Hierbei sind doch folgende Dinge entscheidend:

    - Wie wurde die Mannschaft bisher trainiert? Hat der Trainer nach den DFB-Richtlinien trainiert bzw. sich zumindest an diesen orientiert. Und vor allem, wie detailliert wurde hier trainiert/gecoacht/verbessert? Problematisch ist ja nun mal, dass die Vereine ihre "besten" Trainer nicht in den Grundlagenbereich geben, sodass hier meist B-Jugendliche oder aus der Not heraus Väter trainieren, sodass es nicht gegeben ist.

    - Spielt die Mannschaft die bisherige Zeit so zusammen oder gab es unterschiedliche G-F-, ggf. E-Jugendtrainer? Das kann schon schnell Auswirkungen haben, da die Jungs zügig lernen.

    - Wie gehst du mit "Talenten" vor? Wenn deine Mannschaft weder gut im offensiven, noch im defensiven 1 gegen 1 ist, wie verbessere ich das Talent? Sowohl in der einen, als auch in der anderen Situation, wird er den Zweikampf von 10 Versuchen 9x gewinnen, egal, ob er sich richtig verhält oder eine "coole" Lösung wählt.

    - Wie viel Fußballerfahrung haben die Jungs? Hieraus sieht man ja schon, welche Sachen instinktiv/aus Erfahrungen richtig gemacht werden und welche eben nicht.

    - Wie viel Fußball spielen die Jungs neben dem Training? Vor allem beim freien Bolzen mit Älteren und Jüngeren werden viele wertvolle Erfahrungen gemacht.


    Für mich stellt sich die Situation also so dar, dass man seine Mannschaft individuell betrachten muss. Aber alleine die Idee zu sagen "Hey, ich drehe das System um und verbessere zunächst das Defensive 1gg.1, da ich nur mit geschultem Verteidiger auch ein gutes Offensives 1gg.1 trainieren kann" ist schon sehr gut und ich danke für den interessanten Gedankengang, den ich mir mal zu meinen Unterlagen nehme für den Fall, dass ich nochmal wieder im Grundlagen bzw. D-Jugendbereich trainieren sollte.


    Sir Alex :Gut finde ich übrigens deine Ausführungen dazu, dass ein Pass der ankommt nicht unbedingt ein guter Pass ist!

    Würdest du denn schon beim Technikerwerb (der kleine F-, E-Jugendliche) so weit einsteigen, dass du ihm nicht nur den Innenseitpass beibringst, sondern auch, dass er in den offenen bzw. in den gegnerentfernten Fuß gespielt werden muss etc. Oder sind das Punkte, die man trainiert, wenn ein Spieler relativ gut den Innenseitpass spielen kann? Wenn ich das alles in diesem Zeitraum trainiere, bleibt dann Zeit für andere Dinge? Grad heute wird ja drüber diskutiert, wie und wie häufig wird das dribbeln trainieren. Sollte nicht tatsächlich zunächst hierauf der Fokus gelegt werden?

    Ich freue mich auf deine Antwort, deine Ansätze sagen mir sehr zu!:thumbup:

    So würde ich das z. Zt. noch nicht sehen.


    Wenn ich das System runterbreche, wäre eine 7 vs. 7 in der E-Jugend auf E-Jugendfeld (50 x 30) das Äquivalent zum 11 vs. 11 auf Großfeld.

    Mir selber ist aber völlig klar, dass man das trotzdem nicht 1 zu 1 vergleichen kann, eben weil beim 7 vs. 7 im KiFu immer noch mehr "Dampf" für jeden Spieler drin ist als beim 11 vs. 11 im Großfeldbereich.

    Ich glaube nicht, dass man das System wirklich runterbrechen kann. 7 gegen 7 ist intensiver als 11 gegen 11, also daher würde der Teil des extensiven Konditionstraining weg fallen. Damit würde der ja der Teil der Periodisierung fehlen und du würdest immer intensiv oder noch "härter" trainieren.

    Zudem müsste es glaub ich so laufen:

    Es wird über einen Zeitraum (Beispiel: 5x5 Minuten) 7 gegen 7 gespielt. Hierbei steht die Fußballfitness im Vordergrund. Das bedeutet, dass dieser Schwerpunkt alle anderen Schwerpunkte überlagert. Um aber wirklich die gewünschte Intensität zu erreichen, musst du die Jungs über den Zeitraum ohne Pause spielen lassen. Du musst also dafür sorgen, dass neue Bälle schnell wieder im Spiel sind, damit es nicht zu Unterbrechungen kommt. Das ist ja noch gut machbar. Aber: Du kannst nicht vernünftig coachen! Du kannst vielleicht noch Szenen kommentieren, aber ob das einen Nutzen hat? Du kannst auf keinen Fall das Spiel einfrieren/unterbrechen, Szenen nachstellen lassen und Lösungswege aufzeigen oder mit den Jungs durch gezielte Nachfragen Lösungen erarbeiten.


    Das zusätzliche Problem ist - wenn ich nicht auf dem falschen Dampfer bin - dass man solche Einheiten regelmäßig macht. Klar, du würdest vermutlich die Fußballfitness fördern. Die Frage ist aber: Was förderst du noch? Du machst quasi immer freie Spiele; 7 gegen 7, 5 gegen 5, 3 gegen 3, 2 gegen 2 (Wichtig: 7 gegen 7 bedeutet immer: 6 + TW gegen 6 + Tw, da beim Spiel auf Tore mit TW die Intensität immer automatisch noch höher ist.). Die Jungs werden dadurch viel lernen, da sie viele Erfahrungen machen. Das kann ein sehr interessanter Trainingsansatz sein. Die Frage ist welcher Zweck dahinter steckt. Bei dir scheint es mir jetzt gerade in dieser Diskussion nicht darum zu gehen, wie die Jungs Techniken, Taktiken oder ähnliches trainieren, sondern hier möchtest du wissen, ob du durch das Modell nach Raymond Verheijen die Kondition deiner Jungs fördern kannst.

    Hier lege ich dir nahe:

    Keep it simple - halt es einfach

    Mach dir keine Gedanken, ob du diese Woche 7 gegen 7 oder 2x 3 gegen 3 im Abschlussspiel machen möchtest. Mach dein normales Training, halte Standzeiten kurz, achte darauf, dass bei Spielformen alle in Bewegung sind und sich keiner verpisst. Im Schlussteil spielst du dann Funino, 5 vs. 5 oder ähnliche Spielchen. Achte darauf, dass die Jungs Gas geben.

    Dein Hauptteil und dein Schlussteil sind dadurch ja gut dosiert.

    Nimm von Verheijen eins mit: Kondition trainiere ich nicht durchs Laufen! Kondition trainiere ich durch Fußball, ich trainiere Fußballfitness.

    Nur mach es nicht zu deinem Schwerpunkt. Lass die Jungs viel in Trainingsformen ohne Wartezeiten trainieren, dann kommt die Fußballfitness von alleine. Die Frage ist ja wirklich, wie viel "Kondition" braucht ein E-Jugendlicher und wie viel bauen die Kids im Alltag durch allgemeine Bewegung und Sport sowieso schon auf? Wenn du doch mal einen oder mehrere hast, die da wirklich was nötig haben sollten, dann lässt du die Jungs wirklich im Abschlussspiel mal in einer Turnierform spielen. 2 Parallelspiele a 3 gegen 3. Du bist bei Feld A, dein Co-Trainer bei Feld B. Jeder von euch sorgt dafür, dass immer ein Ball im Spiel ist und es nie zu einer Pause kommt. Dann spielst du mit Hin und Rückrunde, dann hast du 6 Spiele a vielleicht 3 Minuten.


    Na ich glaub man versteht was ich meine, auch wenn ich mich grad etwas umständlich ausdrücke...;)