Das ist hier ja zu einer interessanten Diskussion über Vereinstreue geworden. Ich möchte dazu mal sagen, dass es in meiner Jugend überhaupt nicht zur Debatte stand zu einem anderen Verein zu wechseln. Man hat mit seinen Freunden zusammen gespielt und das wars. Sicher waren da auch mal Spieler zwischen, die in der Kreisauswahl gespielt haben und besser waren als alle anderen im Team, aber niemand ist damals so schnell gewechselt. Ich finde diese Entwicklung furchtbar!
Der Spieler um den es hier in meinem Thread geht ist 11 Jahre alt und wechselt nun zum vierten!!! Verein. Ich wusste von Anfang an, dass es dem Vater nur darum geht seinen Sohn in eine Mannschaft zu bringen, die Erfolg hat. Er sieht seinen Sohn zu höherem berufen und schleppt ihn so von Verein zu Verein. Er stellt es selbstverständlich so dar, dass dies alles von seinem Sohn ausgeht und er ihm diesen Wunsch (Vereinswechsel) nur erfüllen würde.
Nun ist es ab nächste Saison der Verein geworden, der fast alle Spieler unseres Stützpunkts in einen Verein zusammengezogen hat. Er bekommt dort keine Einsatz-oder Startelf Garantie. Bei uns wäre er Stammspieler. Also lieber beim ambitionierten Verein auf die Bank, als beim alten Verein Stamm.
Ich hätte mir im Sinne des Spielers einfach gewünscht, dass er nun einfach mal in der Mannschaft weiter spielt, in der er sehr gut aufgenommen und angekommen war.
Kleine Nebenstory zum Thema: Der Vater soll nun die Ausbildungsentschädigung, welche unser Verein zu bekommen hat, aus eigener Tasche zahlen! So sehr möchte man also diesen neuen Spieler bei sich haben...