Beiträge von Strznievski

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    Vielleicht keine eigene Übung, aber eine Provokationsregel die bei meinen U7-U8 Spielern Wunder gewirkt hat.


    Jeder kennt das Problem, das der TW in diesem Alter oft gefühlte 7min braucht um eine Entscheidung zu treffen, wem jetzt der Ball zugeworfen werden soll. Darum habe ich durch die "3 Sekunden-Regel" eingeführt.


    Voraussetzung: Für die Spieler sollte die erste Wahl immer der zugerollte Ball sein, der von Hinten kontrolliert (so fern das in diesem Alter möglich ist) nach vorne gedribbelt/gepasst wird. Sollten wirklich alle Spieler vom Gegner zugestellt sein, dann darf der TW den Ball auch über alle Spieler hinweg ausschießen.


    Durchführung: Beim Abschlussspiel unserer Trainings habe ich jedes Mal wenn der TW den Ball in Händen hielt laut 1 - 2 - 3 gezählt (für alle hörbar). Spätestens bei 3 musste der TW den Bal abgeben (dauert dann aber meistens gar nicht so lange).


    Positive Effekte: Der TW sucht sofort nach Anspielmöglichkeiten und trifft fast immer instinktiv die beste Entscheidung und fängt nicht an zu zögern, oder vielleicht nur den besten Spieler (egal ob zugestellt oder nicht) anzuwerfen. Außerdem fangen die Spieler an sich bewusst "freizulaufen" und zwar sofort bei Ballaufnahme des TW.


    Bei den "Wettbewerbsspielen" haben das meine Kids sofort umgesetzt und der Ball wurde vom TW wieder abgegeben bevor der Gegner sich sortiert hat. Sollte die Spieler wieder in alte Muster fallen, reicht es zweimal vom Seitenrand bis 3 zu zählen :P


    Zu meiner Überraschung hat der TW bis auf ganz wenige Ausnahmen meist trotz Zeitdruck die richtige Entscheidung getroffen.

    Danke mal soweit! So wie ich es handhabe, handelt es sich ja eigentlich um eine klassische "Blockperiodisierung" nach technischen Kriterien. Ein Zyklus dauert 4 Wochen. Wie periodisiert du dein Training und nach welchen Schwerpunkten?

    größte Nachteil der Spielformen (das nur ein Ball im Spiel ist)

    Da möchte ich aber widersprechen! Bei meinen Spielformen kann ich ja so viele Bälle wie ich benötige einbauen :P . Aber ich weiß was du meinst.

    Zuerst wünsche ich allen Trainerkollegen, Spielereltern und wer sich sonst noch so in diesem Forum bewegt frohe und ruhige Weihnachten!


    Vor Kurzem wurde ich mit dem Lesen des Buches "Fußball durch Fußball" fertig und bin eigentlich sehr angetan. Hätte ich eine Seniorenmannschaft würde ich sofort den Versuch starten nach "taktischer Periodisierung" zu trainieren. Da ich aber Trainer einer U8 bin, stellte ich mir schon während des Lesens ständig die Frage, ob dies mit meinen Zwergen auch möglich bzw. sinnvoll sei.
    Bis jetzt habe ich alle vier Wochen den technischen Schwerpunkt gewechselt, wobei aber immer durch die vielen Spielformen alle Basis-Elemente (Torschuss, Passen, Dribbling, Zweikampf) in jedem Training vorkommen. Koordination ala "Münchner Fußballschule" oder @Zodiac ist auch Bestandteil jedes Trainings. Außerdem gefällt mir der Coerver-Ansatz recht gut von dem ich auch immer wieder spielerisch verpackte Drills (passend zum Schwerpunkt) eingebaut habe (bis auf einen Spieler macht es den Kids auch großen Spaß).
    Eigentlich war ich der Meinung, dass meine Schützlinge ein sehr gutes Training erhalten. Aber dann muss ich lesen, dass es viel besser sei, nahezu ausschließlich in Spielformen zu trainieren. Im Buch wird behauptet, dass gerade Anfänger so zu trainieren sind. Erklärt wird das, am Beispiel des Passspiels, welches ich jetzt auch verwenden möchte um dem zu widersprechen. Die Autoren genannten Buches behaupten, dass es viel besser wäre Rondo 3v1 spielen zu lassen als Passübungen im herkömmlichen Sinne zu machen. Bei jeder Seniorenmannschaft (egal welches Niveau) würde ich sofort zustimmen. Aber bei Kindern? Die (teilweise) schon mit der Ballmitnahme an sich sehr gefordert sind, ist es denke ich doch viel sinnvoller erst mal diesen Bewegungsablauf "einschleifen" zu lassen. Denn ich glaube schon, dass es durchaus Sinn macht so wie bei Coerver für gaaaaaaanz viele Ballkontakte zu sorgen. Und eine solch große Anzahl an Ballkontakten kann ich in einer Spielform (und sei sie noch so ideal) nie erreichen. Natürlich bin ich auch der Meinung das "Einschleifen" ohne Bezug zum Spiel nicht sinnvoll ist, allerdings haben reine Technikeinheiten durchaus ihre Daseinsberechtigung.
    Außerdem darf man eines nicht außer acht lassen: Von Spielen und Spielformen profitieren in erster Linie die "starken" Spieler, während die vermeintlich "schwächeren" oft außen vor bleiben weil sie einfach viel zu wenig Ballkontakte haben.


    Nach langem Überlegen habe ich (vorläufig) für mich entschlossen, die eine oder andere Spielform mehr in mein Training zu integrieren, allerdings werde ich meinen Kids auch weiterhin "Übungen" im herkömmlichen Sinne anbieten. Ich würde mich sehr über eine angeregte Diskussion zu diesem Thema freuen und lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.


    P.S.: Mir ist schon bewusst, dass "Passsspiel" bestimmt nicht das Beste Beispiel für eine U8 ist. Keine Angst: Meine Kindern müssen den Ball im Spiel nicht abgeben und dürfen nach Lust und Laune dribbeln was das Zeug hält. Allerdings haben einige schon den Vorteil eines Passes erkannt und ich möchte ihnen diese Option keinesfalls vorenthalten.


    Nochmals, schöne Feiertage und alles Gute für 2016,
    LG Strznievski

    So! Hab das Buch jetzt fast durch und bin begeistert. Wie Schimanski schon schrieb so kommen bei diesem Buch so denke ich, in erster Linie Trainer die im Jugend- oder Seniorenfußball tätig sind auf ihre Kosten. (Dabei fällt mir auf, dass in diesem Forum so gut wie keine Senioren-Trainer zu finden sind! Warum eigentlich ?( )
    Allerdings konnte ich das eine oder andere direkt für mein aktuelles Training mit meinen Zwergen übernehmen. Vor Allem habe ich aber jetzt eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wo ich mit meinen Zwergen mal hin will.

    Bis auf die RM-typische, manchmal etwas nervig hochgestochene Wortwahl

    Da kann ich dir nur recht geben. Einige Absätze musste ich mehrmals überfliegen um sie auch wirklich zu verstehen :S . Während bei "Taktische Periodisierung im Fußball" noch einige Fragen bei mir blieben, habe ich nach "Fußball durch Fußball" zumindest das Gefühl, dieses Konzept verstanden zu haben. Allerdings habe ich noch ein paar Fragen (was die Umsetzung angeht, nicht inhaltlich) die ich noch gerne mit euch diskutieren möchte und werde deshalb in Kürze einen neuen Thread eröffnen.


    Um wieder zurück aufs Wesentliche zu kommen:
    "Fußball durch Fußball" ist ein sehr gutes Buch (eigentlich das Beste seit "Horst Wein"), dass ich jedem Trainer, der schon genug Erfahrung (vor allem theoretisch) hat, uneingeschränkt empfehlen kann.

    Habe "Fußball durch Fußball" mal durchgeblättert und angelesen. Ersteindruck: SEHR GUT! Das Buch scheint, obwohl es so ziemlich jeden Aspekt des Trainerdaseins anreißt, sehr viel Tiefgang zu haben. Beinahe jedes Argument ist statistisch untermauert, oder (was ich sehr interessant finde) mit Querverweisen per QR-Code auf die Homepage versehen.


    Werde nochmal meine Eindrücke schreiben, wenn ich das Buch durchhabe.


    P.S.: Fußball IQ war mal was ganz anderes, aber sehr kurzweilig und durchaus mit dem einem oder anderen Mehrwert für mich.

    Als erstes suche ich mir einen Schwerpunkt aus, den ich die nächsten 4 Wochen behandeln möchte. Als wir von Bambini in F-Jugend übergingen, habe ich z.B. den Schwerpunkt "Torschuss" gewählt. (Deshalb, weil wir bis dahin "nur" Ballgewöhnungs- und Dribbelspiele gemacht haben und gemessen an anderen Mannschaften in diesem Bereich "hinten nach" waren. Dann erstelle ich eine Excel Tabelle in der ich die einezelnen Übungen (bitte nicht die KIFU-Keule schwingen, keine Angst, es ist (fast alles) in Spiel- und Wettbewerbsform) sammle und ordne. Grundsätzlich ist eine Einheit, dann so aufgebaut:


    1. Spiel zum Aufwärmen, Einstimmen (da nehme ich meist irgend ein Kinderfangspiel wie z.B. versteinerte Hexe und stelle einen Bezug zum Fußballspielen her)
    2. Eine Koordinationsübung ala MFS gekoppelt mit dem jeweiligen Schwerpunkt.
    3. Funino
    4. Ein Spiel ala Spielintelligenz nach Horst Wein
    5. Eine Übung, Spiel, Wettbewerb zum Thema
    6. Abschlussspiel mit Provokationsregel zum Schwerpunkt


    Wenn das Grundgerüst steht, schreibe ich die einzelnen Einheiten mit dem Programm S2S (ein Gratis-Zugang pro beim ÖFB eingetragenen Verein und da es sonst niemanden bei meinem Verein interressiert, nutze ich es). Auch wenn ich es vermeide mich innerhalb einer 4Wochen Peridoe zu wiederholen, werden einzelne Spiele und Übungen immer wieder verwendet und bin dann mit "kopieren/einfügen" ratz fatz fertig.


    Außerden habe ich nun die Möglichkeit mir die Trainingseinheit per App aufs Handy zu übertragen. Da ich mein Training immer schon vorher aufbaue kann ich das gemütlich mit dem Handy machen und spare mir dadurch die Zettelwirtschaft. Einmal aufgebaut, brauche ich eigentlich relativ selten einen "Schummelzettel" und kann so das Handy getrost in der Tasche lassen.


    Dinge die mir aufgefallen sind, die mich gestört haben, die besonders gut funktioniert haben und die schlicht und einfach nicht funktioniert haben, notiere ich mir in einem stinknormalen A4-Heft. Diese Ideen und Anregungen lasse ich dann in die nächste Planung einfließen.

    Als Trainer rufe ich dem Schiedsrichter während des Spiels überrhaupt nichts zu. Tritt die Situation ein, dass ein Brülltrainer es tatsächlich schafft einen Vorteil für sich und seine Mannschaft "heraus zu schreien", nutze ich die Halbzeitpause und erkläre den Sachverhalt dem Schiedsrichter. Einen habe ich mal vollen Ernstes gefragt, ob ihm mit der Schreierei geholfen sei. Denn wenn dem so ist kann ich das natürlich auch machen. Bei vielen Schiedsrichtern passiert das ja auch unbewusst und wenn man ihn mal darauf sensibilisiert sehen sie dass meist auch in einem anderen Licht.
    Nach der Pause, wenn der das erste Mal wieder loslegt rufe ich ihm sinngemäß sowas wie "lass doch mal den schiri in ruh und kümmer dich um deinen Kram!" Und zwar so, dass der Schiedsrichter dass auch mitbekommt. Wirkt Wunder!

    Ganz allgemeine Tipps die ich dir aus Erfahrung gebe (bin aber kein Arzt oder dergleichen):


    1. Lass dir Zeit! Lieber eine Woche zu spät als zu früh einsteigen.
    2. Lass dir Zeit! Selbst bei den Profis kommt es immer wieder vor, dass sie nach einer Verletzung sofort wieder in der Klinik landen, obwohl sie medizinisch betreut werden.
    3. Langsam angehen! Fang wieder mit einem Ausgleichssport an, wo die Belastung nicht so groß ist wie z.B. Schwimmen oder Radfahren.
    4. Step by step! Kannst du schmerzfrei Radfahren, kannst du mal probieren locker zu laufen. Funktioniert das, langsam ins Mannschaftstraining einsteigen. Übungen bei denen du dich nicht wohl fühlst lässt du bleiben.
    5. Keine Angst vor einem Schritt zurück! Merkst du, dass das Mannschaftstraining noch nichts für dich ist, geh lieber noch ne Woche joggen.
    6. Rücksprache mit einem guten Sportarzt oder Physiotherapeuten! Es gibt für jede Verletzung tolle Stabilitäts und Kräftugungsübungen.

    Nun was soll ich euch sagen, auf dem Turnier am Wochenende die letzten zwei Spiele haben mein co und ich uns befohlen nichts zu sagen und nur mal zugucken. Und die Kids haben gespielt als wären da 8 andere Kinder. Wie spielen bei uns im Kreis 6+1 in Fpl. Sie haben bis auf einige Male echt alles fast so umgesetzt wie besprochen und die drei haben haben echt gut mitgemacht. Daher versuchen wir jetzt echt außer gutes zu loben nichts mehr zu sagen.

    Ich rufe eigentlich das ganze Spiel über nur sehr wenig hinein (Spieler die vorne hängen bleiben zum zurücklaufen ermuntern, Spieler aufwecken die "träumen"). Sonst lobe ich eigentlich nur. Und zwar erfolgreiche Aktionen bei den Stärkeren und den bloßen Versuch bei den Schwächeren.
    Jetzt stellt sich mir die Frage: Baue ich das Selbstvertrauen der Schwächeren durch "Lob für Kleinigkeiten" auf, oder suggeriere ich dem Spieler damit sich mit diesen "Kleinigkeiten" zufrieden zu geben.
    Kritik wird wenn überhaupt nur bei elementaren "Fehlverhalten" geübt. Das geschieht dann aber in aller Ruhe wenn der Spieler nach seiner Auswechslung (nicht wegen des Fehlers, sondern im Sinne der Rotation sitzt jeder mal bei mir) neben mir sitzt. Wir gehen geistig die Situation nochmal durch und ich frage ob ihm nicht eine Alternative einfällt, die vielleicht besser gewesen wäre.

    Egal ob es das 1:1 im Training, das Trainingsspiel oder dann auch letzlich das Punktspiel,
    ich hatte stets zu vermitteln versucht, dass es das Ziel jeden Spielers, ob allein oder in einer Mannschaft
    ist, zu gewinnen. Sei es die Balleroberung beim 1:1, sei es im Trainingsspiel, sei es im Punktspiel.


    Die Aussage, dass es ja im Kinder- und Jugendfussball letztlich um nichts geht, Sieg oder Niederlage
    nicht bedeutend sind, ist für mich gegenüber den Kids eine schlimme Botschaft.

    Ich selbst war zwar nie ein guter Spieler, aber auf dem Niveau auf dem ich mich bewegt habe, war ich stets bereit alles für den Sieg zu geben. Ich würde mich selbst als hart aber fair bezeichnen. Mir wurde damals noch "entweder der Ball, oder der Gegner fliegt" beigebracht. Am meisten gefielen mir immer die Spiele, wo ich (Manndecker) einen Gegenspieler hatte, der so wie ich austeilen aber auch einstecken konnte. Der auch um jeden cm Vorteil fightete. Dann dieses Gefühl nach dem Spiel, auf und auf voller blauer Flecken, mit dem Hintergrund alles gegeben zu haben, mit dem unmittelbaren Gegenspieler auf ein Bier in der Vereinskantine. Ich denke das genau dieses Gefühl für viele der eigentliche Antrieb für Sport welcher Art auch immer ist. Das interessante daran ist, das es im Nachhinein dabei eigentlich wirklich nicht so wichtig war zu gewinnen oder zu verlieren (Obwohl ich es damals gehasst habe zu verlieren). Dieses "Sportler-High" (cooles Wort, oder?) kann man auch nicht erreichen wenn man sich ohne zu plagen 5:0 gewonnen hat, sondern nur wenn man es schafft über seiner Grenzen zu gehen.
    Ich würde heute als Trainer natürlich nicht so weit gehen, meinen Schützlingen absichtliches Foul-Spiel beizubringen (vor Allem keinen 7-jährigen!!!). Außerdem habe ich mir eine Gelassenheit dem Ergebnis gegenüber angeeignet was mir sehr schwer gefallen ist. Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin zu 100% überzeugt, das alles was wir hier beinahe täglich predigen bzgl Kinderfußball richtig ist. Nur glaube ich, dass die Kinder sehr wohl merken, dass ihrem Trainer, obwohl er es nie laut sagt, das Ergebnis scheißegal ist. Als Trainer einer solchen Truppe, ist es unerlässlich das man alles was man macht auch wirklich "lebt". Aber die Kinder sehen jetzt einen Trainer (der ja für Kinder diesen Alters fast gottgleichen Status hat), dem das letzt Gegentor egal ist.
    Um genau diesen Widerspruch geht es mir.

    Die eigene Einstellung und das richtige Vermitteln gegenüber den Kids ist natürlich nicht ganz einfach, aber machbar.

    Klar, das ich den Kindern nicht sage, das mir das Ergebnis egal ist. Aber jeder von euch weiß, wie feinfühlig Kinder sind. Genauso wie sie merken, wenn du gestresst auf ein Training kommst (das sind dann die Trainings wo gar nichts funktioniert), merken sie es, dass dir als Trainer der Sieg egal ist.

    Im Zusammenspiel mit den besseren Kindern fällt die Passivität vielleicht noch deutlicher auf.

    Das ist prinzipiell richtig. Aber bei dem Einen, den ich eingangs beschrieb, ist es ja eben nicht der Fall das er "schwächer" ist. Bei ihm habe ich einfach das Gefühl, dass er faul ist und nicht bereit ist "für den Sieg zu arbeiten" (Ich weiß schon, dass das keine KIFU-Phrase ist, aber mir ist jetzt nichts besseres eingefallen. Hoffe jeder weiß was gemeint ist.)

    Ich freue mich eben einfach darüber, wenn solche Kinder mit Spaß bei der Sache, auch ohne dass die nennenswert zum Spielgesehen beitragen.

    Ich würde mich ja auch damit zufrieden geben, aber ich denke, dass Kinder die aktiv am Spiel teilnehmen einfach mehr lernen.

    Aber es kommt darauf an, wie man es vermittelt. Meine Erfahrungen sind damit, dass es ein Großteil der Trainer als einziges und absolutes Ziel ausgibt und dann auch mit allen, hier im Forum schon oft beschriebenen, negativen Folgen verfolgt. Wird nämlich dann, trotz vielleicht guter Leistung, nicht gewonnen, ist die "Katerstimmung" noch viel größer.

    Ich habe schön langsam das Gefühl, dass bei mir das Gegenteil der Fall ist. Bei uns ist es so, dass wenn wir wie letzte Woche 6:5 verloren haben, unsere 5 Tore erwähnt und "gefeiert" (für jedes erzielte Tore wir einmal "Schuss, Tor" geschrien), während die sechs Tore des Gegners unerwähnt bleiben.

    Allerdings führt aus meiner Sicht eine "das Ergebnis ist egal Einstellung" des Trainers dazu, dass die Ehrgeizigen irgendwann unzufrieden sind.

    Das ist auf jeden Fall so. Deshalb möchte ich ja den Ehrgeiz bei allen fördern, bin mir nur nicht ganz im Klaren wie ich das vermitteln soll, ohne den so oft zitierten unnötigen Druck im Kinderfußball aufzubauen.

    Dies betrifft Kritik, aber genauso auch das Loben. Immer wieder beobachte ich, wie das überschwängliche Loben der "Stars" dazu führt, dass andere Kinder sich zurück nehmen und denken, sollen doch die anderen mal machen. Das geschieht vielleicht gar nicht bewusst, aber wenn ein Mitspieler ständig für seine tollen Aktionen gelobt wird, dann wird der Ball halt gern diesem Spieler überlassen, schließlich will man doch gewinnen.

    Ich habe auch beobachtet, dass mein passiver Spieler sich dann auch kränkt, wenn niemand zu ihm abspielt. Glaube nicht dass das eine Ausrede von ihm ist, ich glaube, dass er sich dann wirklich benachteiligt sieht. Ich erklär ihm dann immer, dass er aber die meiste Zeit selbst dafür verantwortlich sei, sich den Ball zu erobern.

    Am vergangenen Wochenende hatte ich wieder die Situation, dass die gegnerische Mannschaft 3 Spieler in der Abwehr stehen ließ. Wirklich, die meiste Zeit standen die Kinder.

    So etwas ist leider immer wieder zu beobachten und obwohl mir die Kinder leid tun, tut es gut zu wissen dass dieser Trainer/ diese Mannschaft mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hat, die von viel elementarer Natur sind als dieses Problem, dass wir hier behandeln.

    Das bedeutet konkret, dass er anfangs gegen gleichstarke Spieler z.B. das 1:1 angeht....und sich dass dann so steigert, dass er es auch gegen Stärkere versucht zu bestehen. Über die "Gleichstarken" tankt er das Vertrauen....und darüber dann -hoffentlich- dass er es versucht, dem Stärkeren Paroli zu bieten.

    Prinzipiell sicher eine gute Idee, aber ich lasse die Spieler immer wieder in verschiedensten Spielen gegeneinander antreten. Da schlägt er sich eigentlich immer recht wacker. Letztens machten wir eine "Fußballolympiade" (Fußballdecathlon nach Horst Wein in leicht abgeänderter Form) wo besagter Spieler den ersten Platz erreichte.

    Vielleicht ist er technisch super....und nicht dumm. Vielleicht gehört er aber auch eingentlich in die F 3...da er z.B. einfach langsamer ist und deshalb keine Schnitte hat.

    Der ist alles andere als Dumm. Ein gewiefter Kerl der schnell lernt und begreift und wie gesagt den anderen weder technisch noch körperlich unterlegen ist. Meiner Meinung nach haperts eigentlich nur daran, dass es ihm eigentlich egal ist, ob jetzt der gegnerische Spieler an ihm vorbeidribbelt oder ein Tor schießt.

    Eventuell wäre es eine Option...ihn mal im Rahmen der Rotation in den Sturm zu stellen.

    Wir spielen nach wie vor 4+1 dadurch haben wir lediglich 2 Position (Feldspieler und TW). Habe jetzt viel über deinen Absatz nachgedacht und natürlich könnte es sein, das er mit offensiv- und Defensivaufgaben gleichzeitig überfordert ist. Ich werde es jedenfalls mal versuchen ihn als "Stürmer" aufzustellen. Allerdings finde ich es nicht richtig ihn für seine "Faulheit" zu belohnen und ihn von Defensivaufgaben zu entbinden.

    Provokationsregeln wäre: WER STEHT und sich nicht bewegt...(freiläuft...umschaltet auf Verteidigen bei Ballverlust usw....nicht mit angreift...nicht als Ballnahester "kämpft", sattdessen vom Mitspieler, vom Gegenspieler, vom Trainer dabei ertappt wird...Pause zu machen...rumzustehen usw.....sorgt für einen Ballverlust an den Gegner....hä watt bin ich wieder fies.

    Gut und schön, aber wie kann man als verteidigende Mannschaft den Ball verlieren ?(


    ... und vielleicht ist es in meinem ersten Post nicht ganz klar rübergekommen. Mir geht es auch um den Widerspruch als Trainer zu vorzuleben, dass der Ausgang des Spiels nicht wichtig ist und zeitgleich von seinen Spielern unbedingten Siegeswillen zu erwarten.

    Einen wunderschönen Sonntag Vormittag wünsche ich allen Trainerkollegen!


    Ich kämpfe (innerlich) momentan mit folgender Situation. Als Trainer einer Dorf F-Jugend (eben erst von der G gewechselt) habe ich obwohl wir schon über zwei Jahre miteinander trainieren nach wie vor einige wenige Spieler, die sehr passiv am Spiel teilnehmen. Natürlich ist mir das Ergebnis komplett egal und alle Spieler spielen (beinahe) die selbe Zeit. Bei meinen geschickteren sehe ich eigentlich kaum Probleme, was den Siegeswillen angeht. Die geben immer Vollgas. Bei den passiveren Kickern kommt es mir aber so vor, als ob sie es in Ordnung finden würden, mal einen Gang zurückzuschalten. Nach dem Motto:" Der Trainer hat ja gesagt, wenn ein Fehler passiert macht das nichts". Einen habe ich dabei, der technisch zu den Besseren gehört, koordinativ mit Abstand der Beste ist und der auch körperlich nicht hinterherhinkt. Der freut sich riesig wenn wir ein Tor schießen und ist bei den Trainings mit Freude bei der Sache. Von den Spielen hat er aber fast gar nichts, weil er eigentlich nur zusieht, wie Freund und Feind an ihm vorbeilaufen. Er wird auch nicht von seinen Eltern unter Druck gesetzt oder so. Wirklich Gas gibt er eigentlich nur, wenn wir gegen heillos unterlegene Gegner spielen.
    Ich möchte die Kinder keinesfalls unter Druck setzen, allerdings bin ich davon überzeugt, das ein Kind, das aktiv um den Ball fightet, mehr lernt als jemand, der das Spiel einfach "passieren" lässt. Ich sage meinen Kindern immer, dass sie keine Angst vor Fehlern haben sollen und alles probieren dürfen, dass sie aber aktiv sein sollen und nicht einfach "nichts" machen sollen.


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Wie seid ihr damit umgegangen?
    Oder ist es in irgendeiner Form doch gut, einen Sieg von seinen Spielern zu "fordern"?

    seht ihr Spiel von euren Kindern Finten und wenn ja was für welche ?
    Wie kann ich die Kids dazu bringen, dass sie es auch im Spiel machen?
    Und was mich vor allem interessiert ist, ob ich die Tricks überhaupt im Spiel fordern soll, da natürlich auch die Abspiele drunter leiden.

    Mein Team hat gerade von G auf F-Jugend gewechselt.


    1. Als reine Finte ist bei meinen Kids eigentlich nur eine einfache Körpertäuschung zu sehen. Technisch anspruchsvolleres, aber nicht unbedingt eine Finte ist öfters zu sehen, wenn das Spiel "zum Stehen" (z.B. bei extremer Rudelbildung) kommt. Dann versuchen sie den Ball mit der Sohle zurückzuziehen und dann weiterzuverarbeiten (selten aber doch, die schöne Variante wo dann der Ball hinter dem Standbein vorbeigespielt wird).


    2. Ich denke das die im Training erlernten Finten erst im Spiel umsetzbar sind, wenn der Ablauf vollkommen automatisiert ist (Eben um nicht auch noch an das denken zu müssen, während eh schon so viele Eindrücke auf einen Spieler prasseln). Dazu braucht es ja was-weiß-ich-wie-viele-tausend Wiederholungen. Also glaube ich, dass die Spieler eigentlich nicht dazu "gebracht" werden können.


    3. Bei mir war/ist es eigentlich umgekehrt. Das Passspiel an sich war bei uns eigentlich noch kaum Thema (weil ich eigentlich wollte, das JEDER Spieler lernt selbst Verantwortung mit dem Ball zu übernehmen), aber meine Spieler haben von selbst die Vorteile erkannt, wenn der Ball abgespielt wird. Ich bin davon überzeugt, dass es den Kindern in diesem Alter zugute kommt, wenn sie immer wieder dazu ermutigt werden 1v1 Situation (muss ja nicht zwangsläufig mit einer Finte zu tun haben) zu suchen. In deinem speziellen Fall, wo der Übersteiger jetzt zwei Wochen trainiert wurde kann man die Spieler durchaus dazu ermutigen, genau diese Finte auch einzusetzen. Man darf dann halt nicht enttäuscht sein wenn es doch niemand macht.


    Grundsätzlich lege ich keinen Wert darauf, dass meine Spieler (in diesem Alter) Finten und Tricks anwenden. Allerdings wird auch schon der bloße Versuch mit Szenenapplaus und dickem Lob von meiner Seite belohnt.

    Wie lange bist du schon Trainer?


    Ich frage deshalb, weil ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass das eigene Auftreten enorm wichtig ist. Auch (oder gerade bei) den Kleinsten, muss man absolut souverän agieren. Dazu gehört


    - Selbst überzeugt von sich und seinem Training zu sein
    - Gut vorbereitet zu sein (nicht schnell mal einen fertige Trainingseinheit 15min vor Training ausdrucken und im schlechtesten Fall zum ersten Mal während der Übungserklärung lesen, sondern das Training selbst zu schreiben und zu wissen WAS und WARUM man das jetzt trainiert)
    - Kindgerechtes präsentieren (weniger erklären mehr herzeigen, oder herzeigen lassen)
    - die eigene Körpersprache ist ein Instrument das ENORM WICHTIG ist.
    - Versuch schon beim "Erklären" ein Lächeln auf die Lippen der Kinder zu zaubern


    Bei mir ist das sogar soweit gegangen, dass ich wenn möglich bis zu 45min vor Trainingsbeginn auf dem Platz bin, in Ruhe alles aufbaue und dann geistig noch mal alles durchgehe. Die Qualität des Trainings ist dadurch ungemein gestiegen im Vergleich dazu, wenn man kurz vor Beginn ankommt, mit dem Aufbau der Einheit nicht fertig wird und den Kindern beim ersten "Hallo" schon gestresst entgegentritt.

    Ich habe selber diese ungünstige Sache so vorgenommen, was zunächst an mangelndem Wissen lag und später daran, dass der TW restlos spielerisch unterlegen war. So rotierte er zwar nachdem ich das Wissen hatte, aber halt nicht oft, weil er es ums verrecken nicht wollte. Empfehlung war deswegen...eine erste Jugendmannschaft und vielleicht auch noch die zweite nach "Möglichkeiten / Können / derzeitigem Niveau" zu besetzen (Leistungseinteilung). Gute Spieler die bei Freunden spielen wollen können das gern tun...einen tiefer spielen...aber niemals umgekehrt...wäre meine heutige Denke.

    Bei mir ist es so, dass alle Spieler am Feld zum Einsatz kommen und im Tor diejenigen, die wollen. Und das unabhängig von der Spielstärke. Es ist auch nicht so, dass ausschließlich die schwachen im Tor spielen wollen.

    Wer als TW-Training anbieten will...an Interessierte im Zusatztraining...ok. Besser fände ich jedoch, wenn man einfach mal einen Trainingstag nimmt, wo alle Torwarttraining mitmachen. In späteren Jahren z.B. D...kann man auch mal einen Torwarttag einlegen, ...wo die anderen die interessierten Torwarte mitschulen und sie bedienen mit vielen Bällen und in Spielübungen zu dem Thema als Variante.

    Das ist ja jetzt eben meine grundlegende Frage. Wenn ich allerdings näher darüber nachdenke und es als "Zusatztraining" anbieten würde, bin ich überzeugt davon, dass nahezu alle Kinder kommen würden.

    -jeder spielt auf jeder Position (Rotation)
    -jeder spielt mindestens die halbe Spielzeit (ohne Stoppuhr den Willen drauf bekräftend)
    -altersgerechtes an Machbarkeiten angelehntes Training
    -kein negatives Gebrüll vom Rand seitens Trainer und Zuschauer; lautes Lob erwünscht
    -es wird nur das bewertet, was auch den Alterszielen entspricht

    Amen, Bruder :P

    Optimal wäre es, wenn ein TW-Trainer zu dir zum Training käme und mit allen Spielern deines Teams für ca. 10 Minuten TW-Übungen machen würde. Die Vorteile liegen auf der Hand: jeder lernt auch diese Position unter Fachanleitung und mit Spaß kennen.

    Wäre es nicht besser, mal eine- oder zwei Wochen zu "opfern" um das ein bisschen intensiver zu betreiben. Ich stelle mir das ganz einfach so vor, dass es dann ganz einfach statt z.B. Schwerpunkt "Dribbling" mal Schwerpunkt TW-Training an die Reihe kommt.

    Übrigens startet in der aktuellen Fußballtraining junior die Artikelserie: Torwartschule junior. Teil 1 in 03/15 thematisiert das Basiswissen zum Torhütertraining.

    Immer wieder interessant, wie schnell man Dinge wieder vergisst. Freue mich schon sehr, wenn näher auf das Kindertraining eingegangen wird.

    @TW-Trainer
    Kennst du Bücher oder Videos für kindgerechtes TW-Training?

    Für eine (zufriedenstellende) Antwort auf diese Frage wäre ich auch sehr dankbar.

    Hab grad gesehen die Broschüre zur Kurzschulung gibt es sogar online:

    Dankeschön. Interessanter Link.

    Durch meinen Trainerlehrgang, wo wir TW-Training hatten, bin ich auf Frans Hoek aufmerksam geworden. Er erklärt das in seinem Buch mMn ganz schön.

    Habe gerade im Internet ein wenig gestöbert. Kann es sein, dass das Buch vergriffen ist? Kennt irgendjemand Alternativen (am Besten mit kindgerechtem Inhalt)?

    Dadurch erhoffe ich mir auch, dass sie die Angst vor dem geschossenen Ball verlieren. Also ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken.

    Das ist ja glaube ich die Hauptaufgabe. Denn mittlerweile werden die Bälle mit ganz schön "Schmackes" geschossen.

    Wenn man einen TW-Trainer hat, ist es natürlich um so besser.

    Ich hab leider nicht wirklich einen TW-Trainer. Das wäre nur jemand gewesen, den ich bei einem (oder vielleicht zwei :whistling: ) Bier gefragt hätte. Aber vielleicht hat er wirklich mal Zeit ein Training zu machen (allerdings in Absprache mit mir, zwecks kindgerecht usw.)

    Da ist immer die große "Gefahr", dass er es den Kindern so beibringt wie er es vor 20 Jahren gelernt hat.

    Darum hätte ich ja das Training geimeinsam gemacht. Die Väter die ja sowieso mit ihren Kindern im Garten bolzen, könnten dann das eine oder andere ja dann auch mal machen. Kein Training im eigentlichen Sinn, aber jeder 7jährige geht ja mit seinem Vater (hoffentlich) auch mal raus kicken.

    Ich melde mich mal wieder mit einem "Lagebericht" und einer anschließenden Frage.


    Ich bin gerade dabei mit meiner G in eine F zu wechseln. Meine Kids werden nach KIFU-Richtlinien ausgebildet. Also habe ich bis jetzt auch die Torwartposition regelmäßig rotiert. Frei nach dem Swinger-Motto "Alles kann, nichts muss". Mittlerweile haben sich 3 TW "herauskristallisiert". Natürlich ist mir klar, dass das nächste Woche schon wieder anders sein könnte, aber über mehrere Monate hinweg sind es eben diese 3 die jedesmal "ICH" rufen wenn ich frage wer ins Tor möchte. Momentan bin ich dabei in Spielformen "verstecktes" Techniktraining (Grundlagen) und kindgerechtes Koordinationstraining anzubieten, was wunderbar funktionert. Über mehrere Woche hinweg beschäftigen wir uns mit einem Schwerpunkt. Außer Frage steht für mich, dass die TW auch auf dem Feld spielen. Das ist meiner Meinung nach selbstverständlich.


    Ich möchte auch meinen TW (ev auch allen anderen) in irgend einer Form die Grundlagen des TW-Trainings (Technik und grundlegendes Verhalten) vermitteln.


    Es gibt allerdings zwei "Probleme":


    1. Ich selbst bin absolut ahnungslos was dieses Thema anbelangt
    2. Bin ich mir nicht im Klaren, in welcher Form ich dieses Training anbieten soll


    Meine Gedanken bzw. Lösungsansätze dazu:


    1. Sollte jetzt nicht unbedingt das große Problem sein. Ich spiele mit dem Gedanken die gängigen Übungen in Absprache mit einem TW-Trainer ein wenig auf "kindgerecht" umzumodeln.


    2. Ich habe mir überlegt,
    entweder einmal alle zwei Wochen ein freiwilliges TW-Training für alle Interessierten anzubieten. Da habe ich mir ein Papa-Kind Training forgestellt, wo die Daddys auch mitmachen und dann zu Hause mit ihren Kids "üben" können.
    Oder mal über ein oder zwei Wochen mal den Schwerpunkt TW-Training anzubieten. Da wären halt dann alle meiner Spieler mit dabei, was aber glaube ich kein großes Problem wäre, da bis auf ein Mädel niemand etwas dagegen hat, auch mal ins Tor zu gehen.


    Abschließend meine Frage(n):


    Gibt es etwas das dagegenspricht?
    Welchen Weg würdet ihr bevorzugen?


    Ich freue mich jetzt schon auf die vielen, interessanten Meinungen :thumbup:


    LG Thomas

    Es darf halt nicht dazu führen, dass man jeden Quatsch aufschreibt und dann nichts mehr vom Spiel mitbekommt. Wenn ich aber vielleicht drei Minuten vom Spiel damit beschäftigt bin, Notizen zu machen und den Rest des Spiels aber sehe, dann finde ich's vertretbar.

    Ich habe ja auch nicht vor, alles auf "Punkt und Beistrich" zu dokumentieren. Die Art und Weise wie du sie handhabst gefällt mir schon mal recht gut. Allerdings habe ich mir das in ähnlicher Weise auch schon vorgenommen, konnte es aber noch nie wirklich in die Tat umsetzen (ohne jetzt genaue Gründe dafür nennen zu können).

    Rufst du viel ins Spielfeld rein?

    Nein! Eigentlich so gut wie gar nichts. Allerdings habe ich jedesmal das Gefühl, dass so eine Partie lediglich 3min dauert. Das Spiel vergeht jedes mal so schnell, dass es mich immer wieder aufs neue wundert.


    Ich habe auch schon die Möglichkeit eines Diktiergerätes in Betracht gezogen. Da könnte man dann, gleichzeitig das Spiel beobachten.