Bei Verletzungen mit mehrwöchiger Pause zahlt es sich meiner Meinung nach aus in den sauren Apfel zu beißen, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und privat zu einem guten Sportarzt zu gehen.
Beiträge von Strznievski
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Ich habe immer eine "Backup-Übung" (bzw. Spiel) parat. Kennt glaube ich jeder, dass sich die vermeintliche Superübung die man geplant hat als Rohrkrepierer herausstellt. Man muss abbrechen weil es ganz einfach nicht funktioniert und man hat auf einmal 15min wertvolle Trainingszeit über die man mit so einem Backup füllen kann.
Funktioniert natürlich auch wenn man merkt, dass man zu früh mit dem eigentlichen Programm fertig ist. -
Meiner Meinung nach sind es genau diese, vermeintlichen kleinen, Tricks und Kniffe die auf Lange Zeit den Unterschied ausmachen.
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Die vielen mehrere hundert Kontakte bekomme ich trotz 80-120 Torabschlüssen pro Spieler auch jedes Training hin - nur eben abwechslungsreicher und mit mehr Bezug zum Spiel.
So viel ich weiß bietest du ja Training ala MFS an (stark verallgemeinert
). In deinem konkreten Beispiel gehe ich mal von einem endlos Rundlauf aus, wo ca. 5x Finte A, dann 5x Finte B absolviert wird (ggf. mit einer koordinativen Aufgabe) und als "Belohnung" gibts dann einen Torschuss. Super Sache biete ich auch an. Aber spätestens nach 15min (Variationen mit eingerechnet) muss ich den Kids etwas anderes anbieten.
Und bei dem "Coerver-gehopse" komme ich auf eine ähnliche Anzahl an Finten in vielleicht 5 bis 7 min (zugegeben ohne Torschuss). Auch hier sei erwähnt das es den Kids irgendwann reicht und sie etwas anderes machen wollen (auch spätestens nach 15min).
Wenn ich bei dir jetzt aber lese, dass du dabei noch zusätzlich auf 80 Torschüsse kommst. Dann stelle ich mir folgende Frage:Wenn ein Durchgang des Rundlaufs vielleicht eine Minute in Anspruch nimmt, müsste ein ganzes Training nur aus diesem Rundlauf bestehen. Oder liege ich falsch?
(Das wäre bei meinen Zöglingen undenkbar)
aus meiner Sicht muss immer und alles bedarfsgerecht trainiert werden.
... wenn das so einfach wäre

Bitte nicht falsch verstehen. Für mich kann dieses "Balldancing" immer nur ein Angebot unter vielen sein. Aber ich denke es hat schon seine Berechtigung (auch weil es ja in einer gewissen Art die Koordination fördert)
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Für mich sind die Wettspiele im 1 vs. 1 und deren Variationen aus den DVDs hervorragend. Die "Ball Mastery" empfinde ich als absoluten Quatsch, da ich diese Dinge mit mehr Spaß, wettkampfbezogener und motivierender vermitteln kann.
Die 1v1 Wettspiele sind mit die besten "Spiel/Übungsformen" die ich kenne und biete ich immer wieder in verschiedenen Variationen an. Vor allem in Punkto Handlungsschnelligkeit tut sich da viel bei den Kids.
Die "Ballmastery" Drills kann man finde ich auch halbwegs interessant verpacken. Bei den Bambinis waren die Bälle z.B. unsere Haustiere, die "gesund gestreichelt" wurden. Wenn das nicht geholfen hat mit Tempodribbling zu verschiedenen "Tierärzten".
Momentan ist ja "Spielnahes Training" in aller Munde. Das deckt sich dann natürlich nicht unbedingt mit dem "Balldancing". Allerdings ein paar Minuten jedes Training und schon haben die Kids hunderte Ballkontakte.
P.S.: Ich bin kein ausgebildeter Coerver-Coach und habe auch bis auf die Trainingseinheiten die auf Youtube zu sehen sind, keine Coerver Einheit je gesehen. Mein Wissen bzgl Coerver Coaching bezieht sich lediglich auf DVD#s bzw Internet Videos.
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Abgesehen davon: Vielleicht bin ich ja etwas zu spießig, aber ich finde die Darstellungen z. T. ein bisschen zu "professionell", um nicht zu sagen "ein bisschen peinlich". Die Kinder sind maximal 8 (=acht) Jahre alt und werden dargestellt (wollte schon schreiben "vermarktet") wie die "wahren" großen Fußballhelden.
Ich glaube in diesem Alter dürfen sie sich ruhig wie Ronaldo höchstpersönlich fühlen. Ich schneide für meine Kids immer ein Video des vorhergegangenen Halbjahres zusammen, mit fetziger Musik im Hintergrund, auf dem es den Anschein hat als wären alle meine Kinder mit Abstand die Besten der Welt. Kommt bei Eltern und Kindern super gut an und ich habe das Gefühl, dass die Kids nach dem "Film" wieder einen cm gewachsen sind.
Ergebnisse oder Statistiken kommen dabei aber nicht vor (Wir gewinnen aber auch bei weitem nicht so viel
). Ist halt eine schöne Erinnerung und als solches glaube ich legitim. Genauso wie die Homepage. -
Das Traurige daran ist, dass das viele "Experten" gar nicht mitbekommen werden...
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In deinem Fall, hätte ich auch keine Bedenken, den Jungen aufzunehmen. Aber auch in diesem "eindeutigen" Fall, würde ich den Kontakt zum abgebenden Verein suchen.
Ich selbst versuche ja meinen Stammverein in der Jugend so aufzustellen, das sich die Kinder der umliegenden Ortschaften auch überlegen bei uns Fußball zu spielen. Einfach weil bei uns mehr Spaß, Action, Rahmenprogramm usw... stattfindet als anderswo. Ich würde aber nicht so weit gehen Eltern anderer Vereine Flauseln in den Kopf zu setzen um "gute" Spieler abzuwerben. Bei uns ist jedes Kind willkommen das Spaß am Fußball hat.
Sind die Kinder dann älter und wirklich daran interessiert Leistungsfußball zu spielen, wäre es vermessen solche Ambitionen von Grund auf zu zerstören. -
Eintrag gelöscht! Falscher Thread

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Ich glaube ihr habt das falsch Verstanden. Ich interpretiere die kryptischen Zeilen @Andre s so, dass es nur eine logische Konsequenz sei, dass Spieler so leicht von NLZ's abgeworben werden können, weil die Vereine an der Basis kein Konzept, menschlich schwache Trainer, egoistische Vorstände und ahnungslose Ehrenamtler haben.
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Wo steht geschrieben das nur Breitensportverein 6 Jährige trainieren dürfen?
Das habe ich ja nie behauptet. Ich kenne den Trainer sogar und muss sagen, das er vernünftige Ansichten vertritt und bestimmt gutes Training anbietet. Aber ich denke, dass erstens sein Training nicht besser als meins ist (ich will hier nicht angeben, aber ich bin tatsächlich zu 97% überzeugt von meinem Training. Die restlichen 3% hinterfrage und reflektiere ich regelmäßig), zweitens der lange Weg für einen 6-jährigen nicht notwendig ist und drittens sich dieses Kind bei mir pudelwohl fühlt und mit Eifer und Freude bei der Sache ist.
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Deren direktes Einzugsgebiet ist doppelt so groß wie das meines Vereins; für die ist es aber anscheinend bequemer, einfach Spieler einzusammeln, als selbst vernünftig auszubilden.
In meinem konkreten Fall ist das Einzugsgebiet 30 mal so groß. Und bei besagtem Verein ist die Jugendabteilung auch nicht Teil einer Akademie (denke vergleichbar einem NLZ in Deutschland). Die Rahmenbedingungen dort sind zwar nicht schlecht (eigener Physiotherapeut, eigener Athletiktrainer), aber so viel ich weiß rückt dort so gut wie kein Jugendspieler in die Kampfmannschaft nach (auch nicht via Amateurmannschaft). Die Jugendtrainer dort sind auch nicht hauptamtlich angestellt. Der Bambini-Trainer hat auch gar keine Trainerausbildung des ÖFB (was jetzt nicht unbedingt erforderlich ist, aber für einen Verein der 2. Bundesliga spielt ein Armutszeugnis darstellt).
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Sehe ich genauso. Vertretungsberechtigt ist der Vorsitzende bzw. in Jugendangelegenheiten vielleicht der JL. Ich würde daher den Vorsitzenden bitten, das Schreiben an den anderen Verein zu fertigen bzw. zu unterschreiben.
Genauso würde ich das Schreiben auch den Vorsitzenden bzw. den JL des anderen Vereins adressieren.
Eine kleine Pressemitteilung hat auch mehr Gewicht, wenn sie vom offiziellen Vertreter des Vereins abgegeben wird.Es wäre interessant zu erfahren, ob es ähnliche Erfahrungen auch bei anderen Vereinen in der Umgebung gibt. Wenn nämlich gleich mehrere Vereine das gezeigte Verhalten des Zweitligisten anmahnen, gibt es gleich eine ganz andere Wirkung.
Vermutlich habt ihr recht, den Schrieb vom Obmann unterfertigen zu lassen. Das ich mir solche Privilegien öfter rausnehme liegt daran, das ich eigentlich an jeder unserer vier Jugendmannschaften direkt beteiligt bin.
Vor allem "mittelgroße" (blödes Wort, aber mir fällt nichts besseres ein) Vereine, die mehr Mitglieder als unser Verein haben klagen immer wieder über die vorgehensweise des 1.FC Haudaneben.
So ist der richtige Weg. Der Heimatverein wird über das Interesse informiert und eine schriftliche Bestätigung über die Teilnahme am Training beim NLZ erbeten.
Weiß ich nicht ob da jetzt rein mein Ego aus mir spricht, aber ich wäre gerne in diesen Prozess eingebunden als Trainer.
Erstens weil ich das Kind/die Kinder die in Frage kommen gut kenne und man gemeinsam mit Eltern und scoutenden Verein an einer Lösung arbeiten könnte die dem Willen und Wohle des Kindes entspricht.
Zweitens weil ich denke mir eine gewisse Wertschätzung verdient zu haben und diese mir durch ein gemeinsames Herangehen zu Teil werden würde.
Drittens fühle ich mich beleidigt wenn Spielervätern per Telefon erklärt wird, das er erst beim großen Verein vernünftiges Training unter gleichgesinnten erhalten würde. -
Ich glaube, dass ich mich freuen könnte wenn ein renomierter Verein, anfragen würde, bei dem ich weiß, dass das Umfeld auch passt. Betroffener Verein hat aber schon mal folgende Vorgehensweise bei einem 15-jährigen an den Tag gelegt.
1. "beobachtete Spieler" zu "zwanglosen" Probetrainings eingeladen.
2. Nach einigen Trainings dem Spieler mitgeteilt dass er den Anforderungen entspricht.
3. Dem Spieler (bzw. seinen Eltern) gesagt, da er sich auf das Probetraining gemeldet hat, will er ja zum großen Verein und nicht zwangsweise umgekehrt. Dadurch muss auch der Spieler für die Ablösesumme beim kleinen Verein aufkommen. Falls der Spieler dann weiterverkauft wird, erhält er, die von ihm bezahlte Summe zurück.
4. Der Spieler tritt an unseren Verein heran, dass er gerne wechseln würde, die Ablösesumme aber (klarerweise) nicht stemmen könnte und darum bittet ihm die Zukunft nicht zu verbauen.
5. Weil man sich in kleinen Dörfern halt beinahe jeden Tag sieht, einigt man sich auf eine Summe die der Spieler (bzw. Eltern) auch übernehmen können. Schließlich will man sich ja noch ins Gesicht schauen können....ich habe mir damals geschworen, so eine Herangehensweise nicht gutzuheißen und mir vorgenommen keinen Spieler mehr an diesen Verein abzugeben und entsprechende Aufklärungsarbeit geleistet. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Trainern, die ihre Spieler als "Eigentum" betrachten und in der "Kartoffelliga" versauern lassen. ABER: Ich bin der Meinung das jeder Verein, der ein tatsächliches Interesse an einem Jugendspieler hat, die vom Verband vorgegebene Höchstsumme für Jugenspieler übernehmen kann und auch muss. Aus Vereinssicht, habe ich diesen Spieler acht Jahre lang ausgebildet nur um ihn dann um einen Pappenstiel an einen "großen" Verein abzugeben.
Völlig anders lief es bei anderen Bundesliga Vereinen die einen professionellen Eindruck gemacht haben.
In diesem Sinne hätte ich gerne meinem Ärger Luft gemacht und dies betroffenem Verein mal mitgeteilt.
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Danke mal für die schnellen, Antworten, die lobenden Worte und die gutgemeinten Ratschläge. Oben seht ihr den ersten Entwurf meines Mails, dass ich an die Geschäftsleitung sowie die Jugendleitung schicken möchte. Würde gerne eure Meinung dazu hören.
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Sehr geehrter Sportsfreund!
Leider weiß ich nicht, wer für mein Anliegen zuständig ist. Daher habe ich dieses Schreiben allgemein gehalten und möchtes ie bitten dieses Mail dem/den zuständigen Mitarbeiter/n zu übermitteln.
Mir ist durchaus bewusst, dass der Wind für einen Bundesliga-Verein anders weht. Mir ist vollkommen klar, dass ab einem gewissen Alter Spieler gescoutet und selektiert werden. Aber ich denke dass ein mehr oder weniger großer Verein, auch eine gewisse Verantwortung trägt. Verantwortung der eigenen Jugend gegenüber, Verantwortung gegenüber den Vereinen der Umgebung, aber vor allem Verantwortung gegenüber den Kindern. Einen 6-jährigen aus seinem gewohnten Umfeld zu holen, weg von seinen Freunden KANN NICHT IM SINNE DES KINDES SEIN! Egal wie gut die Ausbildung dort auch sein mag. Ich verrate ihnen einmal, dass ein 6-Jähriger in der heutigen Zeit sehr wenig Zeit zum freien Spielen hat. Er hat geht zur Schule, hat im Vergleich zu früher viel mehr Aufgabe, muss vielleicht den Hort besuchen weil beide Eltern berufstätig sind und ist sofern er in einem ambitionierten Verein Fußballspielt auch dort drei mal die Woche im Einsatz. Denken sie wirklich, sie tun dem Kind einen Gefallen, noch zusätzlich zu jedem Training oder Spiel mindestens eine Stunde Wegzeit im Auto zu verbringen? Ein Vater eines Spielers von mir hat mir erzählt, dass sie ihm genau das gerade vorgeschlagen haben. Natürlich nicht mit meinen Worten, sondern so, dass es vielleicht doch lohnendfür den Vater klingt.
Jeder, der ein wenig gesunden Menschenverstand in sich trägt weiß, dass sich ein 6-Jähriger am besten dort entwickelt, wo er sichwohl fühlt. Ich unterstelle ihnen einmal dass es ihnen rein um die Reputation ihres Vereines geht. Darum mit möglichst vielen Jugendmannschaften, an so vielenTabellenspitzen wie nur möglich zu stehen. Ein positives Vereinsimage erreicht man auf lange Sicht aber anders. Mit ein wenig Aufklärungsarbeitlässt sich aber der Druck vom Verein nehmen, damit man sich dann tatsächlich um die Ausbildung der Kinder und nicht um der Ergebnisse am Wochenende kümmern kann. Wenn sie wollen stelle ich ihnen gerne entsprechende Elternbriefe zuVeranschaulichung zur Verfügung.
Vielleicht sollte ihr Verein mal einen Blick in das Land des Weltmeisters wagen. Dort sind die großen Jugendakademien teilweise wieder von dem Gedanken weg gekommen im Kindesalter Spieler zu transferieren (Unter anderem aus oben genannten Gründen). Dort werden die wirklich talentierten Kinder anders gefördert. Dort stellen die großen Vereine den kleineren immer wieder Trainer zur Verfügung um dieses Talent auch entsprechend zu fördern. Da werden immer wieder interne Fortbildungen für den/die Trainer vor Ort abgehalten um einerseits das Kind bestmöglich zu unterstützen und andererseitsauch auf sein Wohl zu achten. Außerdem kann niemand, eine seriöse Erfolgsprognose in diesem Alter abgeben.
Wenn sie wirklich interessiert an der Entwicklung des Kindes sind, lade ich sie herzlich ein, an einem meiner Trainings zu hospitieren. Danach könnten wir in gemütlichem Rahmen sowohl über denTrainingsinhalt als auch über die Entwicklung des Kindes unterhalten.
Ich weise nochmals darauf hin, dass mir in erster Linie das Wohl des Kindes am Herzen liegt. Von unserem Verein wurde noch nie einem wirklich talentierten Spieler Steine in den Weg gelegt. Wir haben jeden, der auch wirklich die Chance hatte, selbige auch ermöglicht. Jugendspieler gingen von uns unter anderem zur Admira, nach Sturm Graz und auch zum1.FC Haudaneben (Obwohl da die Optik reichlich schief war. Ist aber ein anderesThema und würde den Rahmen sprengen.). Allerdings müssen sie sich die Frage gefallen lassen: Was machen ihre Trainer in der U7 bzw U8? In unserem Ort leben16 Buben der Jahrgänge 2008 und 2009. Bei entsprechender Werbung schafft man es, 8 dieser 16 Jungs zum vereinsmäßigen Fußball zu bewegen. Die Vermutung liegt Nahe, dass in Haudaneben ungleich mehr Jungs in dieses Alter fallen. Ich möchte jetzt den Vorschlag machen dass ihr genau dort Werbung in Kindergärten und Schulen macht und eure Spieler selbst ausbildet. Auch der Spieler, der von euch umworben wird, hat bei seinem ersten Turnier kein einziges Tor geschossen. Er kam nicht als Mini-Messi auf die Welt. Erst mit intensivem aber kindgerechten Training, viel Geduld und Einfühlungsvermögen, sowie engem Kontakt zu den Eltern hat sich dieser Bub entsprechend entwickelt. Selbstverständlich stellt dieses Kind eine Ausnahme dar. Aber ich denke auch in Haudaneben findet sich das eine oder andere Kind aus dem sich diese Eigenschaften herauskitzeln lassen (entsprechendes Training vorausgesetzt). Natürlich ist mir klar, dass der 1.FC nicht der einzige Verein in Haudaneben ist. Allerdings ist es mit ein bisschen Fleiß durchaus möglich den 1. FC Haudaneben zur Anlaufadresse Nummer 1 im Haudanebner Jugendbereich zumachen. Schließlich spielt ihr doch im Gegensatz zu Arminia Haudaneben, den Haudaneben Kickers und Union Haudaneben doch die eine oder andere Spielklasse höher. Auch in diesem Fall kann ich euch gerneunter die Arme greifen bzw. entsprechende Literatur zur Verfügung stellen.
Also kurz und knapp: Statt in der 30km entferntenProvinz vermeintlich kleinen Vereinen die Kinder weg zu nehmen und dem Kind die Möglichkeit zu nehmen Zeit mit seinen Freunden zu verbringen, solltet ihr im Einzugsgebiet Haudaneben Spieler selbst ausbilden. Dort wo Kinder unterFreunden sein können. Hier ist nicht die Rede von Jugendlichen die den Willen und Talent haben sich bei höherklassigen Vereinen durchzusetzen. Da ist mirdurchaus bewusst, dass es im Sinne des Spieler und BEIDER Vereine sein kann,den Spieler "nach oben" abzugeben.
Ich gehe von einem Irrtum ihrerseits aus, der auf Unwissen zurückzuführen ist und bin daher gerne bereit ihnen unterstützend zur Seite zu stehen. Sowohl was die Akquise von Kindern oder auch die Ausbildung selbiger betrifft. Sollten sie tatsächlich (wirkliches) Interesse an diesem Spieler haben wäre es überhaupt kein Problem gemeinsam unter Einbezug der Eltern an der Zukunft des Spielers zu arbeiten (Konzepte die in diese Richtunggehen, sind oben nachzulesen). Außerdem gebietet es einem Verein der Größe des1.FC einem einheitlichen Ausbildungskonzept zu folgen, dass sich als roter Faden durch dasgesamte Training (von den Bambinis bis zu Kampfmannschaft) zieht. Online konnte ich dazu leider nichts finden. Es würde mich brennend interessieren wie dieses Ausbildungskonzept bei euch aussieht und wie viele Jugendspieler von euchtatsächlich den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen.
Sollte es sich in diesem Fall um Kalkül handeln muss ich sie darauf hinweisen, dass ich als Trainer und wir alle beim ATSV Dorfverein so ein Verhalten nicht gutheißen und sie bitten davon Abstand zu nehmen unsere Spieler bzw. deren Eltern mit Argumenten zu locken die keine sind und zu belästigen.
Egal ob es sich um einen Irrtum oder Absicht handelt, möchteich ihnen ins Bewusstsein rufen, dass sie ihrem Verein (vor allem im Sinne vonRufschädigung), den betroffenen Vereinen, abervor allem den Kindern [/b]keinen Gefallen mit dieser aggressiven Keilereimachen.
Ich verbleibe zwar mit gemischten Gefühlen, aber dennoch mit Zuversicht und hoffe bald von ihnen zu hören bzw. zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Steiner (Kinder- und Jugendtrainer ATSV Dorfverein)
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Ist so etwas denn in diesem Alter / Leistungsklasse normal ? Erlaubt ? Unmoralisch ?
Hi, Kollegen!
Ich würde gerne nochmal auf das eigentliche Thema diese Threads zurückkommen, da es mich gerade selbst betrifft.
Einer meiner Spieler (Jg.2009!!!) wurde gerade von einem Verein, der zweite österreichische Bundesliga (ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und würde sie ca. vom Niveau her mit der deutschen Regionalliga vergleichen) angeworben. Konkret wurde dabei dem Vater des Spielers (selbst kein Fußballer) Honig ums Maul geschmiert. Mit Argumenten wie regelmäßigem Training, viele Turniere und Spiele, größter Verein der näheren Umgebung... wurde der Vater dabei gelockt. Besagter Vater nahm den Anrufer mal den Wind aus den Segeln, in dem er behauptete, dass das bei uns eigentlich genauso sei (bis auf den großen Verein). Zum Glück ist mein Verhältnis zu Spieler und Spielervater so gut, dass sie mal kein Interesse bekundet haben.
Ich bin gerade dabei ein Mail an betroffenen Verein zu senden (wenn ich fertig bin würde ich den Schrieb hier gerne posten) in dem es eigentlich um die Bedürfnisse des Kindes geht und sie diese auch beachten sollten. Der Verein liegt ca. 30km entfernt, was bei jedem Training bzw Spiel mind 30min hin und 30min retour mit dem Auto bedeuten würde. Diesbezüglich möchte ich die konkrete Frage von @Spieler-papa nochmal stellen.
Ist das in diesem Alter überhaupt erlaubt? (Also das "aggresive ankeilen" von Kindern)
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Unabhängig von der Frage, wie altersgerecht bei einer U8/U9 ein Wettlauf im Passdreieck ist
Spielerisches Kennenlernen der Grundtechniken (Dribbeln, Passen, Schießen, Ballkontrolle). Wurde wortwörtlich von dfb.de zum Thema F-Junioren in dieses Forum kopiert. Wenn ich mich nicht irre ist der von mir genannte Wettlauf genau das.
Wie schon geschrieben, ist hier halt der Trainer gefragt, um zu verhindern, dass Paule als Sündenbock fertig gemacht wird.
Ich schreibe noch einmal gerne, dass das nicht nur mir sondern wahrscheinlich fast allen Trainern durchaus bewusst ist. Ich habe auch nie behauptet, dass es bei mir im Speziellen oder auch bei allen anderen im Allgemeinen ein großartiges Problem sein sollte. Eben weil es Mittel und Wege gibt dagegen zu steuern. Ich wollte damit lediglich zu Bedenken geben, so toll Wettbewerbe (in welcher Form auch immer), auch sind, auch Nachteile haben, die es zu bedenken gibt. Meistens sind dann die geschickteren Kinder natürlich die, die dann (um bei meinem Beispiel zu bleiben) mit dieser künstlich erzeugten Zeit-Druck-Situation umgehen können, während sich die tollpatschigen Kinder schwerer tun. Hätte ich lauter motorisch begabte Kinder würde ich ausschließlich mit Wettbewerben trainieren lassen. Da dem aber nicht so ist, muss man den schwächeren Kindern auch weiterhelfen.
Wobei wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Wenn ich (Breitensport!) nur darauf achten würde, echte "Gewinnertypen" zu formen, würden viele auf der Strecke bleiben. Aber natürlich sieht die Situation in NLZ anders aus.Ich hoffe ich konnte mich jetzt einigermaßen verständlich ausdrücken.
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Es gibt ja nicht nur die normale Spielform als Wettbewerb. (Mal davon abgesehen, dass auch da vor allem in der U8 oder U9 eher der beste Spieler das Spiel gewinnt, als das der schlechteste Spieler das Spiel verliert.)
Habe ich ja nie behauptet, dass die normale Spielform der einzige Wettbewerb ist. Außerdem möchte ich dir widersprechen. Z.B. bei einer Passstaffel in der sich der Ball im Dreieck zugepasst wird (ist glaube ich sogar hier in den Soccerdrills-Übungen vorhanden), die dann um die Wette durchgeführt wird (welche Gruppe schafft zuerst 10 "Runden") ist die Gruppe mit Paule in massivem Nachteil.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich würde deshalb nie auf solche Wettbewerbe verzichten (wie schon erwähnt ist es das einzig sinnvolle Mittel auf ein Maximum zu heben). Außerdem ist mir schon klar, dass man das gewissermaßen steuern kann/muss. Ich habe lediglich behauptet dass man eben dem Paule keinen Gefallen damit tut. Auch weil diese Kinder mal grundsätzlich keine "Wettbewerbstypen" sind.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, den Beitrag gar nicht gesehen zu haben, sondern habe mich lediglich auf @Schimanski s Post gestützt. Dort war die Rede von "echten Typen" und Wettkampfcharakter und auf das bin ich dann eingegangen (interessantes und vielschichtiges Thema).
Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage mal Zeit habe, mir das Video anzusehen. Denn das Trainieren in "Spielformen" ist auch ein Thema das ich sehr interessant finde, welches aber in einem anderen Thread von mir leider wenig Zuspruch fand.

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1. Ich kann mir nicht vorstellen, das es in NLZ zu wenig "Wettbewerb" (egal in welcher Form) gibt.
2. Ich versuche so oft es geht (U8) die Übung bzw. Spielform zuerst ohne Gegner oder Zeitdruck anzubieten. Dabei werden die Kinder von mir ermutigt selbst Lösungen zu finden, wie denn jetzt das "Problem" am besten gelöst werden kann. Dann wird das ganze nochmal mit Druck (z.B. zwei Gruppen um die Wette) durchgeführt. Sollten jetzt noch immer einige die komplett falsche Technik anwenden (relativ selten) werden sie von mir gecoached.
3. Ich denke (wie schon in einem anderen Thread erwähnt), dass es nicht ganz authentisch ist, einerseits von seinen Kids zu verlangen alles zu geben, während der oft genannte dicke Paule (von dem jeder weiß, dass er es nicht bringt) auch zum Einsatz kommt, wenn es ein enges Spiel ist. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin felsenfest überzeugt, dass der Paule (sofern er so wie alle anderen fleißig trainiert) zum Einsatz kommen MUSS. Aber aus Sicht des Minimessis, der der pro Spiel 4Tore schießt und sich immer den A... aufreißt, gibt der Trainer nicht alles für den Sieg.
4. Es ist dann gerade eben dieser Paule, dem man mit Training in Wettbewerbsform keinen Gefallen tut. Stichwort: Mit dem Paule haben wir eh schon verloren...
5. Der Wettbewerb (logischerweise mit Siegern und Verlierern) egal ob im Training oder beim Spiel ist ja eigentlich das "Salz in der Suppe" eines Sportlers.
6. Wettbewerb im Training ist eigentlich das einzige sinnvolle Mittel (vor allem bei Kindern) die Intensität auf ein Maximum zu heben.
