Beiträge von Strznievski

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    Kann das sein, dass du, @Strznievski, offensiv verteidigen lässt? Wie oben dargelegt, ist das keineswegs immer der Königsweg. Leider konnte ich deine Trainingsvideos nicht öffnen, so dass ich überhaupt keinen Eindruck von deinen Kindern habe und das einfach nur als Anregung stehen lassen kann.

    Im Grunde ja. Meine Außenverteidiger sind angehalten "mitzuspielen", und der Innenverteidiger sollte "absichern". Wobei absichern weder bedeutet stupide zehn Meter vor dem eigenen Tor zu warten, noch den gegnerischen Stürmer zu bewachen. Der IV bekommt von mir die Aufgabe sich selbstständig so zu positionieren, dass der gegnerische Angriff, entweder durch stellen des Stürmers oder abfangen des Passes unterbunden wird. Manche Spieler erfüllen diese Aufgabe sehr gut, manche weniger.

    Dann haben wir uns ja schlussendlich doch noch auf der selben Wellenlänge getroffen. Deinem letzten Post gibt es eigentlich nicht viel entgegenzusetzen. Die Kritik ist konstruktiv und auch verständlich. Aus diesen Zeilen kann ich sehr viel für die Zukunft mitnehmen. Danke dafür :thumbup:

    Bei den Bambinis passiert das häufig. Unsere Kinder wissen: Wenn ich mit dem Abschlag nicht ÜBER die Kinder komme, dann rechts oder links zum Mitspieler rausrollen. Da kann der Stürmer nur eine Seite zu machen... Welche Variante zu spielen ist, bleibt den Kindern überlassen.

    Ich halte das ähnlich. Bei mir soll der TW immer versuchen den Ball seitlich rauszurollen, oder mit dem Fuß zu passen. Geht das nicht, dann ist auch ein Ausschuss legitim. In besagtem Spiel, war es aber so, dass er meistens ausgeschossen hat, wobei der Ausschuss den er halbwegs beherrscht auf der Mittellinie runterkommt. Die Spieler der gegnerischen Mannschaft haben das aber ziemlich schlau gemacht und genau dort gewartet und wegen ihrer Überlegenheit von dort die nächsten Angriffe gestartet.

    Vielen Dank auch für dein Feedback.


    Meine "Stellungnahme":


    A1> Ich versuch so gut es geht, die Netto-Zeit der Übung, oder des Spiels so lange wie möglich zu halten. Also würde glaube ich auch viel Zeit damit vergehen, bis alle Kinder in Reih und Glied stehen. Augen auf den Trainer usw. Ich glaube auch, dass die eine gewisse Eigenverantwortung der Kinder, damit gefördert wird. Nach dem Motto: Wenn der Trainer etwas erklärt, habe ich mich so zu postieren, dass ich ihn hören/sehen kann. Mache ich das nicht, weiß ich nicht wie es weitergeht.
    Allerdings werde ich das mal (wieder) probieren, mehr "Ordnung" herzustellen und schauen welchen Effekt das auf Dauer und Effizienz hat.


    A2> Duch sprichst hier glaube ich, das zweite Video an. Dieses Spiel haben wir zum ersten Mal gemacht. Also habe ich es ein wenig genauer erklärt. Bei genauerer Überlegung wäre das aber bestimmt präziser und kürzer möglich gewesen.
    A2a> Bei uns gilt die Regel, dass während einer Erklärung nicht gespielt werden darf. Das hat niemand. Außerdem wussten auch alle um was es geht. Gerade der, der mit dem Leibchen wedelt, wirkt abwesend, weiß aber meistens was ich will. Aber du hast bestimmt recht, dass das von Grund auf vermieden werden könnte.


    A3> Interessanter Gesichtspunkt. Denn in der Literatur kann man eigentlich durchwegs lesen, dass es immer besser ist die Übung vorzuzeigen. Ich verstehe einerseits was du damit sagen willst (vor allem weil ich keine Technik-Koryphäe bin), allerdings ist es für mich viel leichter etwas kurz zu demonstrieren, als es lang und breit zu erklären.


    A4> Ich versuche mein Coaching zu variieren. Das kann von fast gar nichts (die Kinder spielen und selbst probieren lassen) bis in zu dem gehen, was auf den Videos zu sehen ist. Ich habe mir nach unserer hohen Niederlage vorgenommen die Kinder positiv zu pushen, was mir glaube ich ganz gut gelungen ist. Dass das Ganze dann eigentlich so hektisch ist, ist mir selbst erst nach Betrachtung der Videos aufgefallen. Ich habe mich regelrecht erschrocken, wie oft ich "Geht schon" sage. So etwas fällt einem selbst ja gar nicht auf.


    Die Positionsrotation beim TW mache ich normalerweise auch. An diesem Tag wollte aber nur dieser eine ins Tor. Ich will niemanden zwingen ins Tor zu gehen. Wenn der TW die Übung mitmachen will kann er das auch (beim Koordinationsteil muss er auch meistens) und wir schießen auf verschiedenste Schusszonen im leeren Tor.

    Meine Gedanken:
    Soll und darf ich das als Elternteil einfordern, dass mein Junge diese Position spielen darf.
    oder
    ist es für meinen Jungen besser wenn er immer wieder andere Positionen spielt.

    Ja und Ja.


    Ich würde sagen, dass du es zumindest mit dem Trainer besprechen kannst, dass dein Zögling AUCH, ABER NICHT NUR auf dieser Position spielen darf. Er wird langfristig bestimmt davon profitieren, wenn er auf mehreren Positionen eingesetzt wird.


    Einfordern ist so eine Sache. Aufstellung am Spieltag ist Sache des Trainers! Vielleicht hat er ja einen Hintergedanken bei seiner vorgehensweise, der ja auch zum Wohle deines Sohnes sein könnte. Vielleicht denkt er sich, dass er auf der ZM-Position sowieso alle Altersziele erfüllt und lässt in deshalb auf anderen Positionen spielen. Allerdings ist es durchaus legitim zu hinterfragen warum er das tut. Bedenklich finde ich, dass der andere ständig dort zum Einsatz kommt.

    Danke mal für dein Feedback!

    Teil 2: Hier kommt mir die reine Laufzeit der Übung (also die Zeit, die die Kinder wirklich mit Ball am Fuß etwas machen) relativ kurz vor.

    Da gebe ich die absolut recht. Diese Übung habe ich zum ersten Mal gemacht und sie hat auf dem Papier wesentlich interessanter ausgesehen als "on the Pitch". Ich habe dann noch versuch zu Retten, was zu Retten ist und die "Strecke" halbiert. Diese Übung werde ich in dieser Form nicht mehr machen.

    eil 3: Ich habe erstmal einige Augenblicke genötigt, bis ich den Übungsablauf nachvollziehen konnte. Das ist ein ganz schönes Wirrwarr. Der rote Faden ist nicht sofort zu erkennen - zumindest für mich... Ich glaube, dass es für Dich hier relativ schwer ist, die 4 "Einzelübungen" alle zu beobachten bzw. dann die Schwerpunkte zu coachen.
    Natürlich ist es gut, dass Du die Stillstandszeiten gering halten möchtest. Wenn aber wie du sagst, die Kinder die Übung größten Teils falsch ausführen, weis ich nicht, ob das zielführend ist.

    Mir geht es bei dieser Übung in erster Linie um den Koordinationsteil, auf den ich mich beim Coaching auch konzentriert habe. Übersteiger (natürlich gibts da auch immer was zu verbessern) und Torschuss sind ja eigentlich eh Selbstläufer. Die "Beschäftigungstherapie" auf dem Rückweg ist eigentlich auch etwas das die Kinder kennen und können (sollten). Als ich das Video betrachtet habe ist mir erst aufgefallen, dass der große Bub in Jeans (großer Bruder der mich fragte, ob er mitspielen darf) den anderen die Übung vollkommen falsch erklärt :cursing: . Ist aber auch nicht so tragisch, da ich es immer noch besser finde die Kinder beschäftigen sich (auch wenn es nicht so ist wie vorgeschrieben) mit dem Ball, als wenn sie in der Schlange stehen. Außerdem lag mein Fokus auf dem Koordinationsteil, bei dem deutlich zu erkennen ist wie es am Anfang eher zäh funktioniert und am Schluss dann schon sehr gut klappt.

    Außerdem hätte ich diese Übung "links" vom Tor aufgebaut, dann wären die Kinder nicht immer mitten durch das Spielfeld gelaufen und hätten den Torschuss gestört.
    Wenn Du hier den Übungsaufbau anders wählst (bspw. der Koordinationsteil nicht horizontal zur Tor sondern vertikal also Richtung Mittellinie), ist der Rückweg länger und Du könntest hier einen einfach Dribbelparcours aufbauen (in abgewandelter Form von Teil 2 vielleicht).

    Ja. Wäre wahrscheinlich zielführender gewesen.

    Teil 5: Hier hast Du den doppelten Übungsaufbau gewählt. Klar, wieder die geringeren Stillstandszeiten, außerdem sind beide Füße dabei.
    Hier könntest Du noch ein wenig besser darauf achten, dass sich die Kinder beim Torschuss nicht in die Quere kommen. Teilweiße schießen 2 Spieler gleichzeit aufs Tor und ein drittes Kind befindet sich auch noch im Weg, weil es nicht schnell genug den Ball holt. Das macht das Ganze für mich wieder relativ unübersichtlich und du kannst relativ schwer auf das Einzelcoaching schauen..

    Du hast zwar mit deiner Beobachtung recht, allerdings möchte ich dir widersprechen. Einer der Punkte auf die ich bei meinen Kids besonders stolz bin, ist der, dass sie "den Kopf oben haben". Sie beobachten also die Umgebung. Mir ist aufgefallen, dass die Kinder vor dem Torschuss jedesmal beobachten, ob sich jemand in der Schusslinie befindet oder nicht. Sie schießen jedes mal in die freie Ecke. Niemand bolzt blind einfach drauf. Ich finde, dass das eine Eigenschaft ist die durchaus begrüßenswert ist. Weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Kinder wirklich beeilen, den Ball so schnell wie möglich aus dem Tor zu holen.
    Ich finde es viel wichtiger, dass die Kinder in Bewegung sind und nicht stehen. Natürlich könnte ich mehr "Ordnung" in die Übung bringen, will ich aber gar nicht. Ich nehme mir immer wieder Kinder auf die Seite um ihnen etwas zu erklären. Die anderen machen derweil einfach weiter. Es ist doch wesentlich besser, dass die Kinder selbstständig - wenn auch unbeobachtet - üben, als wenn sie darauf warten würden weitermachen zu dürfen.

    Wer aufhört sich bei anderen Trainern Dinge abzuschauen, macht einen großen Fehler!
    Noch Heute klaue ich jede geile Übung die ich auf dem Platz sehe und schaue genau hin wenn ich im Italienurlaub an einem Platz vorbei fahre auf dem trainiert wird.

    Keine Angst. Ich werde weiterhin kopieren (aber an die Bedürfnisse meiner Kinder angepasst), was das Zeug hält. Ich halte es dabei ähnlich wie du. Ich kann mir fast überall etwas Abschauen. Es kommt ja nur bedingt auf die Spielform oder Übung an. Viel mehr ist der Kontext der Übung/Spielform zum Ausbildungsplan, das Coaching und der Spaß der Kinder ausschlaggebend für langfristigen Erfolg.


    Ich fand nur die Aussagen von @TW-Trainer widersprüchlich.


    P.S.: In meiner Trainingseinheit vom 07.09. wirst du ein paar Elemtent deiner Trainingsphilosophie bestimmt wieder erkennen.

    Bei uns ist es auch Gang und Gäbe, dass die Kids bei Seniorenspielen "absammeln" gehen. Ähnlich wie bei @Abbelwoi habe ich das früher als Kind schon gemacht. Als Dank haben wir dann jeder einen Schlecker bekommen.
    Jetzt habe ich ein wenig Einblick in die Vereinsführung und muss sagen, dass da ganz schön viel Geld zusammenkommt. Das zahlt sich auf jeden Fall aus. Es gebietet aber der Anstand, dass dieses Geld dann auch tatsächlich für die Jugend hergenommen wird.


    Zum Thema Imagepflege könnte man ja z.B. einen gemeinsamen Ausflag machen, Foto in die lokale Zeitung, ein kleines Begleitschreiben: Danke liebe Zuschauer! Dieser Ausflug wurde durch ihre Spende möglich!

    Keine Sorge, lieber Threadöffner. du bruachst den Kindern nicht sagen, dass 0:26 ein unfassbares Ergebnis ist, um den vroher benutzten Begriff zu vermeiden. Das wissen auch achtjährige von allein.

    Bemerkung am Rande: An diesem WE waren lediglich zwei achtjährige dabei :P .


    Ein Großteil meiner Mannschaft hat das nicht als "Blamage" wargenommen. Ich glaube nicht, dass sich ein Kind geschämt hat (Ich hatte zumindest nicht den Eindruck). Natürlich waren sie (kurz) "traurig" ob der niederschmetternden Niederlage, aber bereits bei der Heimfahrt war diese "Trauer" verflogen.

    Was mich störte und was in unserer gesellschaft immer mehr um sich greift, diese unsägliche Verharmlosung und Relativiererei.

    Mir ging es nie um Verharmlosung, sondern um Ursachenforschung. Wenn ich die Ursache für diese Niederlage kenne, kann ich daran arbeiten wenn es sich um ein lösbares Problem handelt, bzw. kann ich es hinnehmen, wenn es sich um ein nicht lösbares Problem handelt.


    Allerdings möchte ich hier auch noch etwas anderes einwerfen:


    Mich stört extrem die klassifizierung unserer Kinder nach Ergebnissen! In ein paar Jahren sieht die Sache anders aus. Aber sechs-, sieben-, oder achtjährige Kinder, die zwar die besseren Fußballer sind, müssen nicht zwangsweise die besseren Ergebnisse bei den Spielen am WE erzielen. Die Gründe dafür wurden ja schon öfter genannt.
    Abgesehen davon habe ich erst vor kurzem einen Artikel gelesen, in dem die Erziehung von "erfolgreichen" Menschen unter die Lupe genommen wurden. Da hieß es sinngemäß, dass Kinder die für ihren Einsatz -unabhängig vom Ergebnis das sie erzielten- gelobt wurden, wesentlich erfolgreicher waren, als Kinder die für das erzielte Ergebnis gelobt wurden. Da war zwar von Schule und Hausaufgaben die Rede, allerdings bin ich auch der Meinung dass beim Fußball(-training) der Einsatz und Fleiß belohnt werden sollte.
    Das einzige Problem bei dieser Herangehensweise ist, dass sie Raum für sehr viele Ausreden lässt. Dazu muss man seine Kinder kennen, um zu erkennen, wann sie sich wirklich Antstrengen. Das bloße Ergebnis ist natürlich leichter messbar.

    Jedes Ergebnis ist einem Momentaufnahme, es kann beim nächsten Mal ganz anders ausgehen.

    Das kann ich behaupten, wenn ich 5:8 verloren habe. Da befindet sich der Gegner auf "Schlagdistanz". Bei 0:26 fiel/fällt mir dieser Gedanke sehr schwer.

    Trotzdem braucht man ein 0:26 nicht schönreden zu wollen, indem gesagt wird...jaaaa wir haben zwar verloren, aber wir habend en schöneren fussball gespielt. Das hast du nicht geschreiben, aber ein Mitdiskutant.
    Welche Police würdet ihr kaufen: Garantiezins 1,25 % mit Schlussbonus bis zu 50 % (nicht garantiert) oder Garantiezins 4 % mit Schlussbonus garantiert 10 %.

    Ein 0:26 kann man ja gar nicht schönreden. Ich bin auch der Meinung, dass man bei 0:26 NIEMALS den schöneren Fußball gespielt hat, während das bei anderen Ergebnissen (vor allem im Kifu) durchaus möglich ist.


    Erklär mir bitte noch die Zins-Metapher und was sie mit einer hohen NIederlage, bzw. dem schöneren Fußball zu tun hat.

    Nur zur Erinnerung! Das kam von dir, nicht von mir! Daraus resultierte dann auch die Bemerkung, dass ein respektvoller Dialog mit den Gegnern ohne Hintergedanken sich auch für die Mannschaft positiv auswirkt, weil hier Fairness praktiziert wird. Das war ebenfalls in der Betrachtung, dass man jedes Ziel dahingehend überprüfen sollte, ob es zum allgemeinen Nutzen der Kinder ist und deshalb nicht allein kurzfristigen Gewinnstreben geschultet ist. Ich hoffe, es wird jetzt klar?

    Schön langsam kommt Licht ins Dunkel. Allerdings ist mir noch immer nicht klar, an welchem Punkt ich unfair dem Gegner gegenüber war. Nur weil ich schrieb, das wir den "schöneren" Fußball spielen? Das ist lediglich mein subjektives Emfpinden (ob es nun stimmt oder auch nicht) und hat meiner Meinung nach nichts mit Fairness zu tun.
    Außerdem würde mich interressieren wann ich kurzfristiges Gewinnstreben befürwortet habe?

    Es wäre falsch, eine (hohe) Niederlage allein am Torwart festzumachen, weil auch eine gute Defensive die Vorarbeit leistet, damit der Kepper immer eine gute Chance besitzt, einen Ball erfolgreich abzuwehren.

    Habe ich ja auch nicht. Der schwache TW war nur ein Punkt von vielen, der aber in diesem Spiel schwerer zur Geltung kam.

    Das dabei hin und wieder ein Tor kassiert wird, dafür gebührt zunächst einmal auch der Respekt an die Leistungen des Gegners.

    Ich glaube auch, dass ich in keinster Weise die "Leistung" der anderen Mannschaft nicht anerkannt hätte. Ganz im Gegenteil. Dieser Thread kam ja eigentlich nur zu Stande, weil ich mit der Situation überfordert war so derart dominiert zu werden.

    Sechster Teil:


    Freies Abschlussspiel 4v4 auf große Tore. Bewusst enger Raum, und bewusst auf Coaching verzichtet. Ich spar mir das Video. Das Abschlusspiel war relativ zäh. Für das warme Wetter war der Trainingseifer finde ich durchaus in Ordnung.

    Dritter Teil:


    Ein Koordinations-Technik-Parcours bei dem ich mich beim Coaching auf den Koordinationsteil konzentriere. Nach dem Torschuss war ein Ballgewöhnungs-Teil eingepant, bei dem die Kinder abwechselnd Zurückziehen-Innenseite mit dem linken und rechten Fuß machen sollten. Dieser Teil war eigentlich dazu gedacht, die Stehzeiten am Koordinationsteil zu minimieren und somit viel zu kurz. Außerdem sind es nur wenige Spieler, die diesen Teil richtig ausführen.


    https://drive.google.com/file/…VSjRMOFU/view?usp=sharing


    https://drive.google.com/file/…3YUtTZXM/view?usp=sharing

    Erster Teil:


    Nach einer kurzen Tummelphase, habe ich 2 Felder aufgebaut. 18x18m mit 6m Dribbeltoren. Gespielt wird das Spiel 2v2 auf gegenüberliegende Tore laut Horst Wein.


    Auf dem Feld, auf dem mitgefilmt wurde, ist ein ziemlich passender Querschnitt meiner Spieler zu sehen. Im Team "Deutschland" (mit den weißen Trikots) spielen Tobi (2008er Jahrgang, eigentlich recht geschickt, allerdings ein sehr verspielter Träumer, der sich leicht abklenken lässt, dem das Fußball-spielen eigentlich relativ egal ist. Er genießt es Zeit mit seinen Freunden zu verbringen) und Annika (2008er Mädl, sehr engagiert, sehr robust in den Zweikämpfen, technisch aber ein wenig limitiert). Sie haben die Aufgabe die blauen Dribbeltore zu verteidigen und auf die weißen anzugreifen. Im Team "Brasilien" spielen Nici (2009er, sehr geschickt und trickreich mit dem Ball, sehr engagiert, aber einer der kleinsten) und Timi (2009er, sehr engagierter Anfänger, der erst vor wenigen Monaten begonnen hat Fußball zu spielen). Sie haben die Aufgabe, die weißen Dribbeltore zu verteidigen, und auf die blauen anzugreifen.


    Leider ist die Perspektive schlecht, dass nicht alle Tore zu sehen sind. Wir spielen das selbe Spiel später aber nochmals, wo man das gesamte Spielfeld sieht. Außerdem ist der Rasenmäher leider sehr lästig, aber das meiste kann man glaube ich ganz gut verstehen.


    https://drive.google.com/file/…Zc093WnM/view?usp=sharing

    So! Auf Anregung von @TW-Trainer lasse ich jetzt die Hosen runter und bin bereit eine komplette Trainingseinheit von mir zu zeigen.


    Kurze Vorgeschichte:


    Nach dem wir uns letztes Jahr intensiv mit den Themen 1v1, Ballgewöhnung und Finten beschäftigt haben. Habe ich mir für dieses Halbjahr für 2v2 als große Überschrift entschieden. Das Grundgerüst sollen die Spielformen von Horst Wein bilden. Ziel ist es, das die Kinder behutsam an das Thema gemeinsam verteidigen, sowie gemeinsam angreifen herangeführt werden. Kurz gesagt, sollen sie auch entdecken, dass ein Pass zum besser postierten Mitspieler erfolgsversprechender sein KANN als ein Dribbling. Ich möchte ihnen aber nicht diktieren, was sie zu tun haben, sondern dass sie selbst die Entscheidung treffen.


    Sekundärziel ist das Festigen der bereits erlernten Finten, weiterhin Ballgewöhnung und Koordination.


    Ich freue mich schon auf eure Meinung dazu und hoffe vielleicht sogar, den einen oder anderen inspirieren zu können.

    Im Thread "Wie konnte das passieren?" rätst du mir, Anregungen bei @Zodiak zu suchen und in diesem Thread unterstellst du mir praktisch, dass das nur Anfänger tun. Irgendwie bin ich abermals ratlos.

    Das heißt, mittlerweile hast du eine Erklärung? Dann frag ich mal ganz direkt und aus echtem Interesse: Wie würdest du dieses "Debakel" erklären?

    Das habe ich ja eigentlich schon. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass da auf jeden Fall, mehrere Gründe dafür verantwortlich waren.


    Der "Hauptpunkt" war bestimmt, dass der Gegner auf jeden Fall ganz einfach (viel) besser war als wir.


    Gegen körperlich überlegene Teams, die spielerisch mit uns nicht mitkommen, können wir uns zumindest wehren. Gegen dieses Team, dass uns sowohl körperlich, als auch spielerisch überlegen war ist uns das überhaupt nicht gelungen.


    Ein weiter Punnkt:


    Meine Mannschaft ist es gewohnt viele Ballaktionen zu haben und "scheitert" in der Regel daran ausgekontert zu werden. In diesem Fall war uns die andere Mannschaft aber derart überlegen, dass meine Kids gar nicht dazu kamen etwas mit dem Ball zu machen. Das Verteidigen an sich ist dann sowieso unsere "Schwäche" die dann gegen diesen Gegner noch schwerer zu tragen kam.

    Außerdem war es bestimmt auch ein Stück weit so, wie @Trainero es beschrieben hat.


    ...und ich habe einen ziemlich schwachen TW.


    Zu diesem Punkt möchte ich aber noch ein wenig ausholen:


    TW ist die einzige Position, wo jeder der dort spielen will, dort spielen darf, aber niemand muss. Hat ganz einfach den Hintergrund, dass sich in Anfangstagen manche Kinder regelrecht dagegen gewehrt haben (Angst vor dem geschossenen Ball, usw.). Momentan ist es so, dass es eben nur einen Spieler gibt, der TW spielen will. Wenn der TW auch am Feld spielen will, überrede ich normalerweise einen der geschickteren Kinder, was normalerweise auch kein Problem ist. An diesem Tag wollte der TW aber weiter im Tor spielen. Im Nachhinein betrachtet, war es auf jeden Fall die falsche Entscheidung, den Spieler weiter im Tor spielen zu lassen.


    Normalerweise kommen die TW-Schwächen auch nicht so zur Geltung, wenn die meisten Angriffe, die der Gegner fährt Konterangriffe sind. Wenn die Bälle im Minutentakt auf den Keeper niederprasseln sieht die Sache natürlich anders aus.