Beiträge von FBPapa07

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    Bei uns kommen die meisten Kinder aus behüteten Elternhäusern, und einige haben mehr und einige haben weniger Biss... ich denke, dass Selbstvertrauen und Erfolgserlebnisse hier einiges ausmachen, ist aber auch ne Typfrage. Minispiele helfen hier sicher.


    Einer der inzwischen bissigsten Spieler war zu Anfang noch eher schüchtern, jetzt ist er der aggressive leader der 2. Mannschaft. Das kann sich auch entwickeln. Angst abbauen und Selbstvertrauen aufbauen...

    Wir bezahlen 20 Euro Familienmitgliedschaft, 5 Euro Spartenbeitrag pro Person und 5 Euro Mannschaftskasse im Monat. Ob der Trainer was bekommt weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass der Scheinerwerb finanziert wird.ä

    Ich denke, dass eine Sportart in der Pubertät die schlimmsten Exzesse verhindert. Wer sich gezwungenermaßen voll auf die Schule konzentriert, macht wahrscheinlich mehr Blödsinn als jemand, der nen Ausgleich hat. Zu viel darf es aber auch nicht sein, da hat Christof recht.


    Meine Nichte hat mitten in der Pubertät mit dem Schwimmen aufgehört und hat in der Folgezeit ziemlich viel Mist gebaut. Inzwischen geht's allerdings wieder, und sie schwimmt auch wieder in nem anderen Verein.

    Ich finde funino auch toll aber wenn 80 Kinder (4 Trainingsgruppen) auf dem Platz stehen lässt sich das leider nicht so gut für alle umsetzen. Immerhin haben wir momentan so 8-10 minitore. Ich glaube es gibt nur wenige Vereine die richtig viel funino spielen können.

    Ich denke, hundertprozentig zufriedene Eltern sind wie ein Sechser im Lotto... irgendwer ist immer unzufrieden, da kann auch der beste Trainer nichts machen. Man sollte die eigene Vorgehensweise vorher gut kommunizieren (Keine Überraschungen, Zeit zum Verdauen, Eltern auch mit ins Boot holen und bitten, dass sie die Prinzipien den Kindern auch vermitteln) und dann sein Ding machen und sich von den Eltern nicht groß beeinflussen lassen (sonst kommt jeder 2. mit seinen Sonderwünschen).


    Das bezieht sich hier nur auf die Kommunikation mit den Eltern, wie der einzelne Trainer positioniert und wechselt ist ein ganz anderes Thema, das in diesem Forum schon oft genug diskutiert wird. Ich denke schon, dass die meisten Poster hier genau wissen, wie man Kinder aufstellen und wechseln sollte und ich denke auch nicht, dass Libra hier genug falsch macht, um eine Neueröffnung des Themas erforderlich zu machen.


    Edit: @Ballaufpumper den ehrgeizigen Eltern könnte man ein Verbleiben mit der Ankündigung einer Aufteilung nach Leistung in der Zukunft schmackhaft machen... natürlich nur, wenn genug Kinder für eine Mannschaftsteilung da sind, aber zwischen G und F gibts ja eigentlich relativ viele Neuzugänge

    Wenn die Eltern Rotation wollen, müssen sie auch Positionsrotation akzeptieren. Aber Unzufriedenheit gibt's immer. Ich denke, man sollte den Eltern immer seine Motivation erklären, auf Elternwünsche bei der Aufstellung wird generell nicht eingegangen, aber man muss halt seine Linie auch bei den Spielzeiten durchziehen. Ein Tipp: eigene Regelabweichungen (Aufstellung nach Leistung für ein Turnier) vorher ankündigen. Vor allem unerwartete Änderungen machen Kunden unzufrieden.

    In der Mannschaft von meinem Sohn hat der Trainer seine Frau und zwei A-Jugendliche als Cotrainer, und bei 3 Mannschaften (2 Trainingsgruppen) kann er die auch gut gebrauchen. Einer von den beiden Jugendspielern ist sehr aktiv im Verein und wird hoffentlich dauerhaft als Trainer aktiv bleiben, hat die Mannschaften auch schon als alleiniger Trainer zu Punktspielen begleitet und ist bei den Kindern sehr beliebt.


    Mit dem Jugendleiter sprechen, nen Haupttrainer(in) finden, bei dem die Chemie und die Philosophie stimmen (gerne auch mal was dazu lesen vorher - Horst Wein, DFB zu Kinderfussball, sieht aber so aus als hättest Du das schon gemacht). Ideal wäre natürlich ein Trainer mit Leidenschaft und Erfahrung und nicht jemand, der selbst ins kalte Wasser geschmissen wurde weil sein eigenes Kind gerade mit kicken angefangen hat, aber wenn man mit nem Vatertrainer auf einer Wellenlänge ist, kann das auch gut klappen und die können oft Entlastung gebrauchen.


    Ich denke auch, dass persönlich ansprechen besser ist als anschreiben. Bei uns gibt es auch nen Jugendtrainertreff alle zwei Wochen oder so, da kommen nicht immer alle aber da kann man Leute kennen lernen.

    Die Diskussion erinnert mich an meine Erfahrungen mit der Sprachdidaktik... Spielformen entsprechen der Kommunikation und Technik entspricht der Grammatik. Nur Grammatik ist Todlangweilig und bereitet nicht gut genug auf reale Kommunikation vor, nur Kommunikationssituationen und die Grammatik bleibt fehlerhaft.


    Und Asiaten machen in der Schule zu viel Grammatik und zu wenig Konversation...

    Um Missverständnissen vorzubeugen: ich bin nicht der Trainer, möchte unserem Trainer aber keine Löcher in den Bauch fragen, der opfert schon genug Zeit für unsere Kinder. Ich denke, die Kinder gewinnen momentan zu oft in einer schwachen Staffel, aber das war so nicht abzusehen. Ich würde halt gerne wissen, wie groß die Unterschiede zwischen den Staffeln sind. Ich weiß schon, dass es in Hamburg erheblich bessere Mannschaften gibt und solche, die gerade erst begonnen haben und Kinder aus jüngeren Jahrgängen dabei haben.

    So weit ich weiß, können Kinderteams in Hamburg als schwach, stark oder mittel gemeldet werden. Wie viel % der Mannschaften sind als schwach gemeldet (ich schätze fast 2/3) und wie groß sind die Leistungsunterschiede da in der F? Wie stark sind die als Mittel gemeldeten Teams?


    Das würde mich interessieren weil die Mannschaft meines Sohnes inzwischen Fortschritte zeigt aber selten hohe Tordifferenzen erzielt. Zudem sind die Spieler meist kleiner und leichter als die Starspieler der Gegner.

    So, Ende der Hallensaison:


    Die Hallensaison hat 6 Spieltage mit je 4 Spielen. Sie lief eher gewöhnlich an, Zitat von einem Vater: "wenn die heute noch was reißen, lauf ich hier nackt durch die Halle!" Am 3. Spieltag hat dann irgendwas "klick" gemacht, die Mannschaft hatte 3 Siege und ein Unentschieden. Damit war irgendwie der Knoten geplatzt, und sie schafften es, bis zum Ende der Saison kein Spiel mehr zu verlieren und am letzten Spieltag sogar alle vier Spiele zu gewinnen (kein Gegentor, ein Eigentor).


    Ich denke, dass mein Sohn einen angemessenen Anteil an diesem Erfolg hatte. Unsere Torleute werden selten gefordert, weil Verteidigung und Mittelfeld vorher alles abräumen, und er gilt als der beste Verteidiger der Mannschaft, was aber auch für Probleme sorgt, weil die Mitspieler ihn gerne hinten sehen. Er hat in der Hallensaison insgesamt 3 Tore geschossen, zwei davon als nomineller Verteidiger. Er ist oft bei Gegnerischen Abstößen als erster am Ball, spielt den Ball gut nach vorne und kann auch hohe Bälle annehmen oder köpfen. Im letzten Saisonspiel stand die Mannschaft gegen ein Team mit starken Einzelkönnern unter Druck, und als er von der Bank kam, war er es, der das Spiel wieder in die gegnerische Hälfte verlagerte. An einem der schlechteren Hallenspieltage zu Anfang hatte er eine hartnäckige Bronchitis, stand 2 Spiele im Tor und war im Feld nicht sonderlich spritzig. Aber wahrscheinlich überschätze ich ihn als Vater, weil ich natürlich mehr auf ihn schaue als auf die anderen Spieler.


    Die Stärken der Mannschaft sind Einsatz und Zusammenspiel, alle arbeiten nach hinten mit und auch nach vorne kann es ziemlich schnell gehen. So ziemlich alle können Tore erzielen, aber keiner ragt heraus. Deshalb gibt es wenig Alleingänge und niemanden, der sich zurückhält.


    (Edit:) die Mannschaft vom Nachbarverein, die im Herbst als 3.F in der falschen Staffel gemeldet war und gegen unsere 2. F mit 10:0 oder so gewann, wurde im Winter in der Hallensaison als 2. F gemeldet und hat trotz deutlicher körperlicher Überlegenheit zwei mal 0:1 gegen unsere 1. F verloren. Für die Trainer dieser Mannschaft war es der richtige Schritt, gegen andere Mannschaften schneiden sie immer noch gut ab aber sind nicht mehr so drückend überlegen wie im Herbst und somit mehr gefordert. Das Problem der Mannschaft sind körperlich weit entwickelte Kinder, die es gewohnt sind, sich alleine durchsetzen zu können, und deshalb zu wenig zusammen spielen. (Ende Edit)


    Von der 2. Mannschaft habe ich diesmal nicht so viel mitbekommen, weil wir nur einen gemeinsamen Spieltag hatten (nacheinander in der gleichen Halle). In dem Turnier hatten sie einen Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen, beide 0:1, also keine Klatschen. Einige Spieler, die ich als relativ schwach eingeschätzt hatte, zeigten deutliche Fortschritte. Trotzdem war die kollektive Abwehrleistung erheblich schlechter als in der 1., so dass der Stammtorwart seine Fortschritte zeigen konnte. Er ist schon ziemlich lange in der Trainingsgruppe, der erfahrenste Spieler in der 2., und ich denke, dass er Probleme mit dem Selbstvertrauen hatte, weil viele neuere Spieler ihn überflügelt hatten, aber als Torwart hat er an diesem Spieltag trotz geringer Größe eine Klasseleistung abgeliefert, großartig pariert und viele Bälle souverän festgehalten. Ich hoffe, dass ihm das Auftrieb gibt. Die Stimmung bei den Eltern in der 2. Mannschaft ist jedenfalls gut. Bei einem Jungen gab es Tränen aufgrund der 2 Niederlagen, aber ich denke, in ein paar Tagen ist das vergessen und er ist wieder heiß auf das nächste Spiel.


    Das Training in der Hallensaison findet gemeinsam mit der 2. 2006er Mannschaft statt, die vom selben Trainer trainiert wird. Dort hörte ich von einer Mutter, dass einige Eltern bei den 2006ern mit der Rotation und "ewigen Wechselei" unzufrieden sind, in der Mannschaft gibt es einige Neue, ein größeres Leistungsgefälle und inzwischen 15 Kinder oder so, und die E spielt ja 4+1 in der Halle. Einige Eltern können noch nicht ganz verstehen, dass da auch mal gute Kinder zugunsten der Schwachen zu Hause gelassen werden müssen. Aber der Trainer macht das natürlich richtig, er muss seinen Prinzipien folgen und spätestens in 1,5 Jahren, im ersten Sommer in der D, braucht er so viele Spieler.


    Momentan sind die 2006er in den gemischten Abschlussspielen (4 Teams in Rotation) eher unterlegen, Teamgeist und Technik reichen bei zu wenigen Spielern an die 1. 2007er heran.


    Einer der Cotrainer aus der A-Jugend ist in letzter Zeit eher weniger zu sehen, der andere ist aber eigentlich immer dabei, übernimmt manchmal komplette Spieltage (der Haupttrainer hat ja 3 Mannschaften) und ist bei den Kindern sehr beliebt.

    Hallo Taner,
    wenn Du dieses Forum verfolgst, wirst Du merken, dass es immer Leute gibt, die etwas zu nörgeln haben, etwas möglicherweise negatives herauspicken, spekulieren und kritisieren. Aber ich denke, dass die meisten hier gesehen haben, dass Du viel ehrenamtliche Arbeit in die Sache steckst und dabei etwas Tolles herausgekommen ist. Denk ein bisschen darüber nach, überlege, ob es vielleicht doch etwas gibt, was man ein bisschen anders/besser machen könnte (Du kennst Eure Situation am besten) und nimm Dir den Rest nicht all zu sehr zu Herzen. Wenn eine Mannschaft viel gewinnt, sieht es so aus, als ob sie gegen zu schwache Gegner spielt oder zu viel Druck bekommen könnte, aber wenn Kinder mit viel Spaß, Leidenschaft, Einsatz und Fachkenntnis trainiert werden, werden sie natürlich langfristig besser spielen als gleichaltrige mit einem Aushilfstrainer.


    Als ich hier mal gefragt habe, wie ich mit meinem Sohn in unserer Freizeit zum Spaß trainieren kann, kamen auch hilfreiche Antworten und etwas spekulative Kritik (zu viel Druck etc etc, das können die Leute hier auch nicht einschätzen, ohne uns zu kennen). Die Leute hier im Forum wollen alle nur das Beste für die Kinder, manche schießen über das Ziel hinaus.


    Es ist auf jedem Fall gut, dass Du Dich hier mal gemeldet hast, und ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg (im Sinne von Spaß und spielerischer Weiterentwicklung, das muss man für manche Leute hier klar stellen) mit Eurem Projekt.


    edit: Bei uns in der Gegend gibt es auch einen Verein, bei dem die Trainer und Eltern regelmäßig Spiele filmen, Ich fand das zunächst auch etwas übertrieben, bin aber sehr dankbar dafür, dass sie sich die Arbeit machen, da ich auf höfliche Anfrage auch Zugriff auf ein Spiel meines Sohnes gegen diesen Verein bekam. Dieses Video ist die einzige Aufzeichnung eines kompletten Spiels meines Sohnes, die ich habe, und ich bin mir sicher, dass sie in einigen Jahren ein wertvolles Erinnerungsstück für uns sein wird.

    Ich bin als Abstinenzler nicht betroffen, aber ich würde im Sinne des Mannschaftsgeistes sagen, entweder dürfen alle (nur mit Genehmigung der Eltern und bei besonderen Gelegenheiten) oder keiner, da dürfen die 16-jährigen dann auch mal solidarisch sein.

    Bei uns bei den 2007ern: Trainer teilt Teams ein, Teams sollen die Aufstellung selber machen. Normalerweise werden 2-3 Verteidiger in einer 6er oder 7er Mannschaft aufgestellt, meist die Neuen oder die Spezialisten. Es gab früher auch mal Spiele ohne Verteidiger aber das ging dann sehr nach hinten los, das haben die Kids selbst gemerkt.