Beiträge von Big Bopper

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    Moin,


    nein, ist nicht kontraproduktiv.


    Ständiges (d.h. jedes Training) Koordinationstraining (auch mit Ball) plus Kräftigungstraining, d.h. "Krafttraining" (Gymnastik - kein Dehnen) mit dem eigenen Körpergewicht gehören ebenfalls in jedes Training.


    Präziser: Koordinationstraining ohne Ball --> z.B. Leiter, Reifen ähnliches, aber auch Laufkoordination (d.h. dynamic stretching und Lauf-ABC), Koordinationstraining mit Ball --> Wenden, Kappen innen/aussen, Moves usw. Gymnastik --> zur Beweglichkeit z.B. die Klassiker reichen schon, "Krafttraining" --> von Klassikern wie Kniebeugen bis hin zu Brücke usw. Das gehört in jedes Training. Nicht lange, aber regelmässig, damit eine gewisse Nachhaltigkeit gegeben ist.


    Wir haben halt die Bewegungsdefizite der Kids mit aufzuarbeiten. Dem muss man sich als moderner Trainer stellen... Nur klassisches Fussballtraining ala DFB reicht schon lange nicht mehr aus.


    ciao
    BB

    Warum ohne Musik?
    Und warum soll der Trainer übergewichtig sein?

    Moin,


    weil ich wenig Steckdosen auf dem Fussballplatz gesehen habe und noch weniger eine PA-Anlage habe, die 1. Wetterfest und 2. Lestungsstark genug ist... Und noch viel weniger habe ich Zeit, den ganzen Quatsch vor dem Training aufzubauen, während des Trainings darauf aufzupassen und nach dem Training das auch noch abzubauen. Ein normale Ghetto-Blaster wird dort kaum reichen...


    Ich bin gewichtsmässig mal von den "Trainern" ausgegangen, die ich hier kenne...


    ciao
    BB

    Moin,


    sehr witzig anzusehen - meine Knie schmerzen jetzt schon beim anschauen... :D


    Sicherlich eine hervorragende Sache für einzelne Spieler um Koordination zu verbessern. Aber sicher nichts für eine ganze Mannschaft. Man stelle sich das mal vor wie sowas ablaufen soll. 16 Kids und ein übergewichtiger Trainer auf dem Sportplatz, ohne Musik .... ach ich komme aus dem Lachen überhaupt nicht mehr raus...


    Das ist was für interessierte Kids in ihrer Freizeit, aber nicht für ein "normales" Fussballtraining. Bis man da alle Kids mal auf einem Level hätte, vergehen schon viele Stunden, die man mit Ball sicherlich deutlich sinnvoller nutzen kann.


    ciao
    BB

    Moin,


    schönes Thema...


    Fragt die Kids was ein guter Trainer ist. Je mehr zufrieden sind, desto besser ist der Trainer... Die sind übrigens nicht so doof und unmündig wie man sie immer darstellt.


    Kundenzufriedenheit ist immer das wichtigste Argument eines guten Trainers.


    ciao
    BB

    Moin,


    Schule geht immer vor alles.... Das ist aus Trainersicht, die übrigens sehr egoistisch ist, natürlich machmal nicht einfach zu verstehen.


    Ansonsten hat sich der Trainer komplett aus der Erziehung rauszuhalten. Als Trainer weiss ich aber auch, das man mit der Vermittlung gewisser Grundeinstellungen, die für Sport (speziell Mannschaftssport) komplett gegen die Eltern argumentiert. Man vermittelt schlicht und einfach andere Grundwerte.... Das ist sehr gefährlich!


    Standpunkt darlegen und Entscheidung akzeptieren - mehr bleibt nicht als Trainer. Schliesslich sind ja wirlich noch andere im Team.


    Eine Bewertung der Entscheidung, ob richtig oder falsch, kann man sowieso nicht geben, da man nicht Teil der Familie ist.


    Bei gut geführten Bundesligisten ist es übrigens genauso: Man kann noch so ein Mörderkicker sein - ohne gute Zeugnisse ist man ganz schnell weg vom Fenster!


    ciao
    BB

    Moin,


    wie Thom sagte: das darf man auf keinen Fall hinnehmen. Nur was sinnvolles tun?


    Die Kids der Tretermannschaft können einem eigentlich nur leid tun. "Schuld" ist eigentlich nur der "Trainer".


    Solche Sachen erlebt man wirklich wöchentlich auf den Fussballplätzen Deutschlands und das immer häufiger schon bei den Allerkleinsten. Das bestärkt meine Meinung, das man mindestens 50% aller "Trainer", die mit kleine Kids trainieren, überhaupt nicht auf Kinder loslassen dürfte. Aber der Trainermangel macht so einiges möglich. Die Kleinfeldmannschaften sollten aber erst mal abwarten, was dann auf Grossfeld los ist. Da kann man wunderschön jeden Angriff durch einen sinnlosen Abseitspfiff unterbinden. Da braucht man gar nicht mehr zu treten, um das gegnerische Spiel zu unterbinden....


    Es war früher schon so: gute Spieler/Mannschaften kann man nur durch zusammentreten stoppen...


    Was aber tun?
    - Staffelleiter ansprechen --> bringt nichts, der interessiert sich dafür überhaupt nicht
    - andere Trainer ansprechen --> sinnvoll, aber was bringt einem das für die frustrierte Mannschaft?
    - Verband schreiben --> geht leider auch unter, da es niemanden interessiert. Was soll denn auch passieren?
    - Gegnerischem Vorstand/Jugendleiter schreiben --> sehr sinnvoll, gibt aber Ärger zwischen den Vereinen
    - sonstiges???


    Ich sehe da keinen sinnvollen Ansatz. Die einzige sinnvolle Lösung für solche Probleme wären nur duch die Verbände zu realisieren. D.h. Abschaffung sämtlicher Tabellen, Abschaffung von Abseits bei Spielen ohne angesetzten Schiedsrichtereassistenten.


    ciao
    BB

    Moin,


    diese angesprochenen Clips sind auf keiner mir bekannten DVD drauf... Die stammen irgendwie aus Australien.


    Diese Noch ein paar Coerver-Sachen und andere... letzten 5 stammen von einer original Coerver DVD --> 5er Pack "Make your move"


    Die mittleren 3 stammen aus einem Video "Brasilianische Fussballschule", also nichts von Coerver.


    Die oberen 3 sind wahrscheinlich ein paar Werbesachen von Coerver-Camps.


    Diese Coerver Coaching Tipps - Changes of direction stammen ebenfalls von dem 5er Pack, das oben genannt ist.


    Die Dubais würde ich heute nicht mehr einsetzen, zumindest nicht die stupiden Drills am Anfang. Die Passkominationen hinterher sind aber wieder sehr sinnvoll...


    ciao
    BB

    Moin,


    Vorsingen, zur Weihnachtszeit ein Weihnachtsgedicht usw. Das ist perfekt! Die meisten schämen sich in Grund und Boden und Verfehlungen jeglicher Art sind mit einem Mal aus der Welt geschafft.


    Nur muss man halt als Trainer den Mut haben soetwas zu machen und auch durchzusetzen. Falls sich erst einer weigert, wartet man halt solange bis das klappt. Das gibt eine Gruppendynamik, die man sich immer wünscht....


    Man kann und muss sehr kreativ bei diesen "Strafen" sein.


    ciao
    BB

    Moin,


    ja Turniere sind meistens langweilig...


    Das ergibt sich automatisch aus den unterschiedlichen Erwartungen der Beteiligten an das Turnier. Der Veranstalter will Geld verdienen durch den Verkauf von Essen und Getränken. Dazu braucht er möglichst viele Mannschaften, möglichst auch aus derm Umgegend, damit auch Oma, Opa, Tante usw. kommen können. Das erhöht die Einnahmen und die Wartezeiten, senkt aber die Spielzeiten.


    Die Trainer wollen meistens gegen neue unbekannte Mannschaften spielen und das möglichst viel/lange.


    Die Kids wollen eigentlich die ganze Zeit spielen oder manche eben auch nur essen, Lose kaufen usw.....


    3 unterschiedliche Erwartungshaltungen, die nicht zueinander passen.


    Sportlich machen sogenannte Miniturniere mit 3 oder maximal 4 Mannschaften Sinn.


    ciao
    BB

    Moin,


    sobald mein Sohn monatlich 1000 Euro vom Verein überwiesen bekommt könnte man mit einem Strafenkatalog arbeiten.


    Da das nie passieren wird, könnte ein falsch gepolter Trainer noch so viele Strafenkataloge aufstellen wie er will. Soll er doch sehen wo er das Geld eintreiben kann...


    Strafenkatalog --> Megaschwachsinn. Das ist Freizeit, Breitensport.


    ciao
    BB

    Moin,


    das "Amt" des Kapitäns ist in der Jugend völlig überbewertet. Oder anders ausgedrückt: er hat absolut nichts zu tun.


    Einfach permanent, d.h. von Spiel zu Spiel, einen neuen Kapitän (wenn es denn überhaupt sein muss...) bestimmen, so das jeder mal dran kommt.


    Fertig ist die Sache...


    ciao
    BB

    Moin,


    es ist in Hoppenheim ja nicht so wie z.B. vielfach in England (Geld rein, "grosse" Stars kaufen usw.) Mir scheint (als Aussenstehender) das Geld in sofern gut angelegt zu sein, als das dort ein ganzheitliches Konzept für einen Verein verwirklicht wird. Das dieses nur mit Geld geht ist klar. Aber eben nicht so eindimensional wie eben in England oder teilweise in Russland.


    Man darf gespannt sein wohin das Ganze langfristig hin führt. Aber im Endeffekt macht man dort nichts anderes als bei anderen Spitzenklubs üblich ist, nur eben aus einem Dorfverein. Wobei es ja auch zu bedenken ist, das ja z.B. auch Waldhof Mannheim mit ins Boot geholt werden sollte. D.h. die ganze Region dort wird gestärkt.


    Ich persönliche sehe die Sache nicht sehr kritisch. Wenn der Herr Hopp sein Geld so ausgeben möchte, warum nicht? Es gibt bessere Möglichkeiten, aber auch sehr viel schlechtere. Ich sehe nichts verwerfliches daran.


    Beziehungsgeflechte (oder Neudeutsch Networkmanagement) gehört nun mal zum Business, denn nichts andere ist es. Und als Profi, der Hopp nunmal ist, bedient man sich der besten Leute, die für Geld zu bekommen sind.


    Man wird sehen was sich dort langfristig entwickelt und kann derzeit nicht viel negatives dort sehen. Was nur nervt sind die ewigen Diskussionen darüber. Gerade auch die Störfeuer der restlichen Bundesligisten sind lediglich grenzenloser Neid. Wenn alles gut läuft, dann ist die Bundesliga um eine attraktive Mannschaft reicher. Wenn nicht der Herr Hopp um einige Millionen ärmer. Also insgesamt nichts worüber man sich den Kopf zerbrechen sollte...


    ciao
    BB

    Moin,


    nicht besonders viel Neues.


    Diese Informationen standen vorher auch schon irgendwo. Jetzt sind sie grafisch überarbeitet und unter einem Menüpunkt gesammelt worden. Übersichtlicher und ansprechender gestaltet. Die für mich sinnvollen Sachen sind aber nicht mehr so leicht zu finden... Alles in allem ein überarbeiteter Webauftritt und alter Wein in neuen Schläuchen.


    Ansonsten finde ich eben nicht, das ein Anfänger in die DFB-Philosophie gut geleitet wird. Gerade Anfänger suchen gleich konkrete Hilfe wie man was warum machen sollte/kann. Das wäre mir, wenn ich als Trainer anfangen würde, zu unübersichtlich und zu wenig konkret.


    ciao
    BB


    Mein Klassiker immer noch: "Das Ehrenamt - einfach unbezahlbar"

    Moin,


    ich will Eure Diskussion nicht stören:


    1. Spruch: ein guter Sportler ist fast immer ein guter Schüler.
    Er kann sich seine Zeit einteilen, weiss wann was zu machen ist und kann sich auf den Punkt konzentrieren. Das gilt aber erst für ältere Semester.


    2. Bundesligisten
    Ich weiss von Bundesligisten das die teilweise sehr viel Wert darauf legen, das die Kids gut in der Schule sind. Natürlich müssen die auch ab und an mal fehlen. Aber das korrespondiert dann wieder mit der ersten Aussage.


    ciao
    BB

    Moin,


    Schule geht immer vor.


    Allerdings sind diese Ganztagsschulen/Gesamtschulen usw. zunehmend schon ein Problem für die Vereine. Ich kenne Kids die kommen erst um 17:30 Uhr nach Hause. Da ist mit denen auch nicht mehr viel im Training anzufangen. Und lernen muss man ja schließlich auch noch einiges.


    Wenn die Schule als Alibi herhalten muss für "kein Bock", dann merkt man das sehr schnell. Man muss nur den Kids etwas zuhören. Ausserdem fallen diese Kids automatisch zurück.


    Bei schlechten Noten werden die Eltern schon auf den Trainer zukommen und das Kind wird für bestimmte Zeit freigestellt um den Kopf wieder frei zu bekommen. Allerdings hier auch wieder das Elternproblem. Wenn ich Hauptschulempfehlung habe und aufs Gymnasium gehen muss (weil die Eltern das wollen) dann ist der Stress vorprogrammiert. Ansonsten ist Sport aber ein sehr guter Ausgleich zum Schulleben.


    Organisation ist tatsächlich ein grosser Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. Nur wer soll organisieren? Die 9 jährigen Kids bestimmt nicht. Da sind wir wieder beim Elternproblem und deren Scheissegal-Einstellung...


    Fazit: Das Problem wird bleiben und sich weiter verschärfen. Gewöhnt Euch schon mal daran...


    ciao
    BB

    Moin,


    genau das was Andre zum Schluss sagte ist das entscheidende: Warum schreien? Es macht überhaupt keinen Sinn und die angeführten Bundesligisten machen das richtig (kann ich übrigens bestätigen).


    Noch jemand sagte was von aussen steuern... Wie soll das denn funktionieren? Wissen die Spieler nicht selber, durch überragendes Training, was sie auf dem Platz machen sollen? Wir wollen doch selbständige Spieler/Kids...


    Aber das driftet jetzt ziemlich ab und wir haben das in einem anderen Fred schon fast genauso gesagt ---> Trainer am Rand


    ciao
    BB