Beiträge von M3rlin

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    Ist nichtmal ein Einzelfall... Also wenn ich mich recht erinnere war Galatasaray in der letzten Saison in der Gruppenphase der Euro League gegen den FC Bayern auch schon aufgefallen, in dem die den halben Audi Dome derer Sitze entledigt haben...


    Ich denke aber auch dass diese Auffälligkeiten jetzt nicht mit denen im Fußball verglichen werden kann. Diese beiden Galatasary Vorfälle sind jetzt die einzigen die ich im Bereich Basketball mitbekommen habe in den letzten Jahren. Was für mich jetzt eher die Kulturelle Frage als eine sportartspezifische Frage aufwirft. Jetzt holt bitte nicht die Nazi-Keule oder ähnliches raus, aber wenn ich jetzt relativ wertneutral feststelle, dass im Bezug auf Galatasaray Istanbul sportart unabhängig immer mal wieder sowas vorkommt, ist das mehr ein Indiz für die spezielle türkische Mentalität. Was ich bis zu einem gewissen Maße nichtmal schlecht finde, sondern teilweise bewundere mit welchem Herzblut und Begeisterung man mit diesem Verein geht. Es sollte halt nur im Rahmen der Juristischen Grenzen bleiben und auch ein Stück weit im Rahmen der Guten Erziehung :P

    @ TW Trainer:


    Vom Sinn her stimme ich dir bzgl deiner Elfmeterregel-modifikation voll zu. Ich habe ehrlich gesagt nur die befürchtung, dass diese Regel dann ähnlich der Handspielregel zu viel Ermessensspielraum bietet, und somit auch wieder unendlich viel Diskussionsstoff.

    @ TW-Trainer


    ich finde um eine geeignete Einordnung und Aussage treffen zu können fehlen noch Infos.


    1.) Was wurde im Vorfeld besprochen, gab es Bedingungen für die Kostenübernahme?


    Wie hier einige schon ansprachen, kann es ja durchaus sein, dass die Absprache mit einer Verpflichtung über einen gewissen Zeitraum zusammenhängt.


    2.) Ist der Trainer von sich aus gegangen, oder wurde er vom Verein "vor die Tür gesetzt"?


    Auch ein ganz entscheidender Punkt, der auch im Bezug auf Punkt 1 relevant sein kann.



    Ich kenne das für mich nur so, dass meine Vereine die Kosten stets übernommen haben, diese aber entweder mit der "Verpflichtung über 2 Jahre" einherging, bzw. dass die Kosten über 3 Jahre (Gültigkeit der Lizenz) übernommen wurden. Also jedes Jahr 33% des gesamtbetrages zurückbekommen, sodass nach 3 Jahren 100% übernommen wurden. Ich kenne es auch bisher so, dass nur die Kosten der Lizenz übernommen wurden, nicht entsprechende Fahrten. Ich denke auch, dass ist normal, letztlich ist es ja eigene Organisation. Zumal die meisten Lehrgänge ja sowieso über eine gesamte Woche zentral an der Sportschule, bzw Verbandseinrichtung abgeleistet wird, sodass jetzt auch nicht signifikante große Reisekosten anfallen sollten. Aber auch hier ist es sicherlich möglich mit dem Verein eine Absprache zu treffen. Man muss nur reden...


    Wie gesagt, ob der Vereinsvorsitzende hier zu verurteilen ist, ist stand jetzt nicht seriös beantwortbar

    1. Stelle ich mir die Frage nach den Gründen, weshalb es jetzt einen neuen Trainer gibt?


    2. Systeme und Taktik haben immer auch etwas mit Trainerphilosophie zu tun. Das solltest du - zumindest so wie du hier bisher aufgetreten bist bzw wie du dich hier darstellst - eigentlich nachvollziehen können. Von daher stößt die Aussage: "Stößt bei mir auf Abneigung" auf Unverständnis. Vielmehr solltest du als aus deinem eigenen Verständnis heraus ambitionierten Trainers eigentlich die Situation reflektieren können und dich mit den Ideen, die der Trainer hat auseinandersetzen können. Prinzipiell ist es immer sinnvoll auch ein zweites, oder drittes Spielsystem spielen zu können. So lässt sich auf Spielsituationen beliebig reagieren. Eigentlich solltest du also froh sein,dass da jetzt ein Trainer ist, der ggf aufgrund einer höheren Variabilität ein zweites System eintrainieren lassen will. Zumal - wie du sagst - ihr eigentlich nur dieses eine System bisher spielen könnt, nämlich das 4-2-3-1.


    3. Was die Gründe sind, und ob es sinnvoll ist, solltest du nicht uns fragen, sondern deinen Trainer, der wird dir seine Bewegründe wohl erläutern (können). Wir dagegen können da nur spekulieren, was nicht unbedingt zielführend ist.


    Ich für meinen Teil muss TW-Trainer sogar bedingt widersprechen. das 4-4-2 mit Raute hat ziemlich viele Vorzüge. Im speziellen für körperlich schwächere Mannschaften, da insbesondere im Zentrum aufgrund der quantitativen Überzahl besser die Räume besetzt werden können, und somit ein kompakteres Stellungsspiel gegen den Ball möglich ist. Wie gesagt können wir nur spekulieren, weil wir dein Team nicht kennen, deren spielerische, physische, individuelle Qualitäten. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass ein 4-4-2 im offensivbereich, durch einen zusätzlichen klaren Stürmer, und eben die einfachere kompaktheit gegen den Ball ein gutes Gegengewicht zum 4-2-3-1 ist. Eine weitere Spekulation könnte auch sein, dass der neue Trainer nicht der Meinung ist, dass ihr über Starke Außenstürmer verfügt, die zum Beispiel von der Indiviualität oder der Laufstärke dem System entsprechen.


    Nur weil man etwas kennt, heißt es nicht, sich nur auf diesen fokussieren zu sollen. Aber das muss ich dir ja, der ja auch gerne hier von seinem Fachwissen gebrauch macht erklären ;)

    Mir stellt sich die Frage nach dem Sinn irgendwie, was konkret bezweckst du mit so einer Maßnahme? Was sind die Motive, wieso du so etwas machen willst? Spaßkick schließe ich mal aus. Mich würde es interessieren, was du da für Ziele mit verbindest, für die du und deine TW-Schule stehen, und welche auf der Agenda stehen.


    Ich finde Günters Einwürfe ganz wichtig:


    Ich würde das als Trainer prinzipiell nicht verbieten wollen, solange es nicht mit meinen Plänen kollidiert. Ob ich mich darüber freue, ist ne ganz andere Geschichte, und in meinen Augen hier auch gar nicht relevant. Letztlich ist das eine freizeitliche Entscheidung des Jungens. Genauso, wie er sich in der TW-Schule angemeldet hat. Über diese Freizeit wage ich nicht zu entscheiden.


    Meinem Verständnis nach, dürfte deine Idee allerdings von Verbandsseite problematisch werden. Sofern das Hallenturnier ein offizielles, also vom Verband auch entsprechend genehmigt, muss eine Spielberechtigung vorliegen. In deinem Fall, hast du für deine Spieler keine Spielberechtigung. Somit sind diese nicht für dich bzw deine TW-Schule einsatzberechtigt. Ich bezweifel auch, dass dieses Problem temporär behoben werden kann, aber das ist sicher eine Frage, die du dem zuständigen Typen im Verband der jeweiligen Landesverbände fragen musst!

    im WFLV ist die Regel klar. Somit für den TE relevant:


    - Ein A-Jugendspieler, darf, wenn er vorsenioriert ist an einem Tag in der A-Jugend und der Ersten Senioren Mannschaft zum Einsatz kommen. (Einsatz in einer zweiten/dritten Senioren-Mannschaft ist unter keinen Umständen erlaubt.)


    - Ein Jugendspieler darf in keinem Fall an einem Tag in zwei Jugend-Spielen zum Einsatz kommen.


    - Ein C-Jugend Spieler darf am Samstag in der C-Jgd und am Sonntag in der B-Jgd spielen. Auf Kreisebene kann sich dieser Spieler auch nicht festspielen, sodass dieser jedes Wochenende 2 Spiele machen kann.


    - Spielt ein Team überkreislich zählt die normale Festspielregel (2 Spiele innerhalb von 4 Wochen = 10 Tage Schutzfrist)


    Damit sollten glaube ich alle Regelfragen geklärt sein :)

    Hi,

    ist bezirksliga sowas wie leistungsklasse oder niederrheinliga?


    also zweite oder dritte klasse, wenn man die stadtliga als erste nimmt?

    In Westfalen ist die Bezirksliga soetwas wie eine Zwischenliga zwischen Leistungs- und Niederrheinliga. Dort gibt es schlicht mehr Ligen, dass heißt, man muss letztlich eine (C-Jugend) bzw 2 Ligen (B & A-Jugend) um auf die Verbandsligaebene zu kommen. Ob das beim TE ähnlich ist, weiß ich allerdings nicht :D
    Generell frage ich mich speziell am Niederrhein eh, ob das Ligen-System soo glücklich ist, wenn jedes Jahr bis auf die ersten 4 jeder NRL Relegation spielen muss, bzw direkt absteigt. Die Qualitätsfluktuation ist schon hoch, mal abgesehen von der Planungssicherheit von Vereinen. Da wäre eine klare Auf und Abstiegsregelung in meinen Augen angenehmer. (Komme ursprünglich vom Niederrhein, daher kenne ich mich da aus :) ) Vom Niveau ist die Bezirksliga vermutlich irgendwas zwischen untere Niederrheinligisten und oberes Drittel Leistungsliganiveau.

    Für mich bleibt es eine sehr naive Vorstellung.

    Für mich ist deine Sichtweise günter etwas naiver. Beziehungsweise um es anders auszudrücken, aus dir spricht der Fußball-Romantiker in meinen Augen. Deine Sichtweise, ist sicherlich eine Ideal-Wunsch-Vorstellung. In der Praxis aber häufig schwer realisierbar. So ein Aufstieg ist für viele Vereine ein Ritt auf der Rasierklinge. Auch eine Abwegungsentscheidung. Will man die Spieler für ihre "Arbeit" Belohnen, will man den Leistungsgedanken vertreten und eventuell auf dem Aufstieg heraus aufbauend einen Leistungsstärkeren Gedanken im Verein aufbauen. Nimmt man es nur als Abenteuer und sagt: Egal was passiert, wir machen das mit unseren Jungs, ist das auch verständlich. Und dann hat Günter sicherlich recht, wenn er einen "Zukauf" von externen Spielern verurteilt.


    Ich habe bei uns ein gutes Beispiel von negativen Aktionismus. Verein A steigt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit einer Jugendmannschaft in den überkreislichen Wettbewerb (hier auch Bezirksliga) auf. Verein holt planlos aus Aktivismus und auch aufgrund fehlender Zeit (Aufstiegsspiel war eine Woche vor Ende der Wechselfrist) zig Spieler. In dem Fall ist dies schief gegangen. Verein steigt direkt wieder ab, viele Spieler sind dann auch wieder vom Verein weggegangen. Die Gefahr besteht zweifelsohne! Und das wäre sicherlich der absolute Worst case. Denn jetzt ist der Verein wieder zwingend auf die Spieler angewiesen, der man in dem Jahr zuvor nicht mehr wollte, oder für nicht gut genug eingestuft hatte.


    Man sollte sich also einen genauen Plan machen, wie man alles einigermaßen Zusammenfügen kann. Eine Analyse was für Spieler für die nächste Saison vorhanden sind, ist da der erste richtige Schritt. Im nächsten würde ich mir Gedanken machen, wie ich denn vorhabe mit den Spielern spielen zu wollen. Das heißt, auch ausgehend von den Spielern, die die Qualität nicht haben. Denn eins sollte klar sein, 15 neue Spieler wird es nicht geben, bzw darf es nicht geben.


    Schritt 1: Nimm die 4-5 Spieler denen du jetzt bereits die Qualität zutraust, und schau, in welchem Positionsbereich, du Sie installieren willst, bzw wofür du Sie verwenden kannst.


    Schritt 2: Mach dir Gedanken, welche Positionen du unbedingt qualitativ richtig gut besetzt haben musst/willst. In der Regel (so ist es bei mir) sind das beide IV-Positionen, beide 6er-Postionen, ein Stürmer, und eventuell ein Außenspieler. Damit einhergehend natürlich die Frage, was ist dein Positionsanforderungsprofil? IV in der Regel: groß, schnell, Zweikampfstark, Stürmer in der Regel: gut im Abschluss, schnell, technisch gut (?) usw usw.


    Schritt 3: Wenn du die Fragen was brauchst du für Qualitäten auf welcher Position, was hast du bereits im Verein erledigt hast gibts nun den nächsten Schritt, bzw die nächste Frage: Externe Spieler. Von einem Sichtungstraining halte ich in der Regel nicht so wahnsinnig viel. Häufig kommen da überwiegend Spieler, die vermutlich noch schwächer sind, als die Spieler, die du bereits hast und für nicht taglich empfindest. Also geh dir Spieler aktiv anschauen. Einfach mal Spiele ansehen, die bei euch in der direkten Umgebung anstehen, bzw auch Spieler, die gegen euch spielen. Fallen dir da welche auf, notiere sie dir. Und dann gehts letztlich darum, sie anszusprechen, die Möglichkeiten auszuloten, einzuladen und zu überzeugen.


    Schritt 4: Ich möchte nochmals darauf verweisen, dass ich nicht eine Unzahl von Spielern holen würde. 5-8 sollte die absolute Schmerzgrenze sein. Du hast deine Spieler, die eh schon im Verein sind, suchst dir punktuell Spieler, die die anderen für dich wichtigen positionen besetzen können uns sollen, und die 1-2 freien Stellen füllst du dann mit den Spielern aus, die du im Verein hast, die vielleicht aber (noch) nicht die Qualität haben. Die werden sich entwickeln! So wirst du am Ende ein Verhältnis von 60:40 / 70:30 von alten zu neuen Spielern haben. Das ist denke ich in Ordnung und auch aus Vereinssicht völlig legitim. Es kann und wird ja vermutlich auch eine A2 geben.


    Wichtig ist auch: Du brauchst nicht den Anspruch haben direkt oben mitzuspielen, sondern dein Ziel sollte es sein, die Jungs auszubilden, und wenn möglich die Klasse zu halten. Der gesamte Verein wird mit der Zeit dann auch in die Ligen und die Qualität hineinwachsen. Es macht ja eventuell mal Sinn schonmal 2-3 Bezirksliga Spiele zu sehen, um abschätzen zu können, wie das Niveau dort ist. Dann kannst du nämlich noch mehr abschätzen was benötigt wird, um erstmal ne Chance zu haben. Alles weitere kommt dann über Training und Einstellung der Jungs.

    Hall uzu,


    ich versuche mich mal so diplomatisch und vorsichtig wie möglich auszudrücken, ohne irgendwelche Gefühle oder sonstiges zu verletzten. Ich finde es schonmal gut, dass du selbst schon geschrieben hast, dass du hier sehr empfindlich reagierst. Genau das ist auch mein Eindruck. Du kritisierst Kollege "16" dafür, dass er ein "Problem gegen die Migranten" haben würde. Finde ich jetzt bei diesem Thema nicht nachvollziehbar. Vielmehr könnte man dich auch kritisieren, dass du bei dem Thema auch unreflektiert und stur deine ich nenne es mal Migranten-Fraktion zu schützen, zu verteidigen, zu vertreten. Das ist zwar alles legitim, und verurteile ich auch nicht, aber das deine subjektiven Standpunkte einem korrekten Umgang mit dem Thema ermöglichen, glaube ich nicht. Es ist wie so häufig im Leben: Partei A sagt etwas, Partei B fühlt sich angegriffen, schlägt zurück, setzt sich aber nicht mit dem Thema auseinander, darauf hat Partei A wieder drauf, und eine Lösung ist in weite Ferne gerückt.


    Du hast recht, wenn du sagst du lässt dir in deiner Freizeit nicht deine Muttersprache verbieten. Absolut in Ordnung, das steht auch niemanden zu. Ich sehe es aber in bestimmten Situationen durchaus als notwendigen Umgang, auf seine Muttersprache zu verzichten. Kurz hierzu ein Bezug auf deine Beispiele aus dem Job.


    - Natürlich kann dir kein Arbeitskollege verbieten, mit einem dritten Kollegen in eurer Muttersprache sich zu unterhalten. Ob das in einem Arbeiter-Gemeinschaftlichen Umgang sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Das sich der dritte ausgegrenzt fühlt, und seine Phantasie dadurch befeuert wird, ob es ggf um ihn gehen könnte, halte ich für jetzt nicht komplett absurd, und negativ. Das es also Unstimmigkeiten hier geben kann ist letztlich mutwillig in Kauf genommen. Das ist nach wie vor nicht verboten, aber man darf sich eben auch nicht wundern, wenn sich darüber beschwert wird.


    - Im Arbeitsumfeld gibt es in meinen Augen aber sehr wohl eine Person, die die Befugnis hat, eure Muttersprache zu untersagen. Das ist der Chef. Wenn er angibt, dass die Umgangssprache Deutsch zu sein hat, ist das so, und daran hat sich dann auch jeder in meinen Augen daran zu halten. Obs einen passt oder nicht.


    - Wie Leute sich auf der Straße oder Zuhause mit Freunden, Familie, Bekannten unterhalten, geht niemanden etwas an, und ist daher auch völlig Frei.


    Ich möchte jetzt im folgenden noch auf das eigentliche Thema eingehen. Eine allgemeine Sprache im Fußball wird es nicht geben. Ist auch Quatsch. Das auf internationalen Turnieren wie hier angeführt sind, dieser Vergleich quatsch ist, sollte jedem einläuchten. Das bei internationalen Spielen (zB Länderspielen) es auch unterschiedliche Sprachen exisitieren ist auch logisch und nicht verwerflich. Wir reden hier aber auch von proffessionellen Fußball, bzw internationalen "Freundschafts" Spielen/Turniere.


    Ich kann 16 schon mit seiner Thematik verstehen, und teile auch seinen Wunsch, das vor ab. Es geht hier um einen nationalen Vereinssport, man kann es auch deutschen Vereinssport nennen. Klingt härter, als ich es meiner, aber wird im folgenden eventuell etwas klarer. Vorweg: Ich unterstelle hier auf keinen Fall, dass Migranten ihre Muttersprache aus Gründen zu Beleidigen, Gewaltprovozierenden Hintergründen beim Fußball nutzen. Nun sind wir aber hier in Deutschland, das heißt die allgemein verwendete Sprache in Vereinen, Schule, Betriebe, usw usw ist deutsch. Jetzt gibt es im Fußball regeln, wie der Verbot von Beleidigungen, die unter Strafe gestellt sind. Jetzt beleidigt Spieler A auf deutsch, und wird dafür völlig zurecht bestraft. Ein Spieler B beleidigt auf XYZ jemanden. Der Schiedsrichter ist dieser Sprache nicht mächtig, kann da also auch nicht die faire und korrekte Bestrafung vollziehen. Ist das im Sinne des Fair Plays? In meinen Augen auf keinen Fall. Von daher ist es für mich schon nachvollziehbar, dass man sich mit der hier vorliegenden Situation nicht unbedingt glücklich schätzt.


    Ich hole jetzt nicht die komplette Integrationsschiene raus, aber was ist denn bitte so verwerflich, wenn sich auch Migranten in einem Gruppenorganisierten Sport auf die allgemein gültige Landessprache beschränkt? Warum will man sich durch verwenden von Fremdsprachen von anderen abgrenzen? (Im übrigen reden wir hier von F-Jugend, also kommt mir auch nicht mit taktischen Gründen)


    Es ist für mich völlig logisch, dass der Verband das Fremdsprachen nutzen nicht verbieten kann und wird. Allein vor Angst der Fremdenfeindlichkeit etc. Was ja sowieso soetwas wie ein totschlag Argument ist. Für mich ist hier der Trainer gefragt. In einer Mannschaft sollte dieser darauf hinwirken, dass deutsch gesprochen wird. Der Gegner oder der Schiedsrichter haben da keine Möglichkeiten des eingreifens. Wenn sich dann einzelne Leute angegriffen fühlen in ihrer Ehre, oder in das verwenden ihrer Muttersprache müssen diese halt einen anderen Verein suchen, den ein ordentlciher Integrierter Umgang egal ist. Die krasseste Lösung wäre vermutlich eine eigenständige Liga einer Migrantengruppe. Meinetwegen eine türkische Liga, in der nur türkische Vereine spielen. Da können die dann auch türkisch reden, ist ja auch irgendwo dann wieder fair.


    Sicherlich eine harte Aussage, aber bin ich jetzt böse, gar Fremdenfeindlich? Ich glaube von mir behaupten zu können, dass ich unglaublich tolerant sein kann. Aber eines bin ich noch viel mehr: Ich bin jemand der Gerecht behandelt werden will, einer der das Fair Play und die Regeln eingehalten werden sehen will. Und das beinhaltet, dass sich speziell jetzt im Fußball darum geht es: Jeder der allgemein gültigen Landessprache unterwirft, um so einen ordentlichen Umgang untereinander zu gewährleisten.


    Eine letzte Provokante Aussage jetzt: Türkischer Spieler ruft etwas auf türkisch. deutscher Schiedsrichter, nicht der türkischen Sprache mächtig, interpretiert das gesagt als Beleidigung, und gibt rot. In Wahrheit war das aber keine Beleidigung. Und trotzdem muss er vom Platz. Ist das im Sinne der Fairniss? Ist das Gerecht? Sicherlich nicht, aber zumindest selbstverschuldet und billigend in Kauf genommen.

    Am besten selbst die Pässe kontrollieren und mit dem Spielberichtsbogen vergleichen, die Spelberichtsbögen werden vom Spielgruppenleiter kontrolliert wenn es Unregelmäßigkeiten gibt oder man ihn höflich darum bittet. Oder dem Schiedsrichter sagen er soll doch bitte kontrollieren.

    In vielen Kreisen und Verbänden ist das so nicht ganz zutreffend.


    Zuerst einmal ist kein Schiedsrichter dazu verpflichtet, noch meistens sogar dazu befugt, die Spielberechtigung zu kontrollieren. Er ist nur dafür verantwortlich durch Passkontrolle sicherzustellen, dass die Spieler auf dem Spielbericht auch mit den Spielern auf dem Platz übereinstimmen.


    Ähnlich verhält es sich mit dem Staffel/Spielgruppenleiter auch dieser ist nicht für die Einhaltung der 10Tage bzw der Spielberechtigung in diesem Fall verantwortlich. Bzw darf in vielen Fällen da auch nicht einfach so tätig werden (im FVN ist das meines Wissens so)


    Es bedarf eines Einspruchs eines Vereins, oder aber manchmal auch einer bloßen Bitte an den Staffelleiter das doch mal zu kontrollieren, ehe man den Einspruch erhebt (ist immer zwingend notwendig). Wobei der Staffelleiter spätestens bzw verpflichtend erst mit dem erfolgten Einspruch tätig werden MUSS. Die Bitte ist eine freiwillige entgegenkommende und freundliche Handhabung des Staffelleiters.


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    Kurz noch: Diesen Quatsch für das nichtveröffentlichen der Spielernamen finde ich höchst brisant. Genau dadurch, kann man genau so ein vorgehen, von außen betrachtet, fördern, was schonmal per se, einen negativen Blickpunkt ausrichtet.


    Ich bin froh, dass der FLVW zumindest den überkreislich spielenden Teams verbietet die Namen nicht zu veröffentlichen (außer ein Elternteil gibt dies schriftlich an den Verband an, dass man den Spielernamen nicht veröffentlicht haben will)


    EDIT: Mist Marcello war schneller, teile seine Aussage in vielen Punkten s.o,

    Dennoch widersprichst du personalityX, wie ich finde, überhaupt nicht, denn es geht ja um die Frage, ob F-Junioren sich gegenseitig mittels "Dreh!" und "Klatsch!" coachen können. Und nein, das können sie nicht, das wird meiner Meinung nach erst in der E-Jugend halbwegs funktionieren, und auch da eher so in Richtung zweites Jahr.

    Ich erhöhe auf D-Jugend, da kann, da sollte es wirklich funktionieren können. Vereinzelt sicher auch in der E-Jugend, aber das erscheint mir ne Ausnahme. Ich habe zur Zeit Übergangsweise eine U12, die sogar schon Leistungsorientiert ist und war, und da ist es so ungefahr 50/50. Viele sind selbst da noch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie noch Coaching für andere übernehmen könnten und würden. Aber es wird :)

    Günter an deinem letzten Beitrag kann ich mich nur bedingungslos anschließen


    Guenter, wie würdest Du es denn mit den Einsatzzeiten halten, wenn es in G, F und E bereits um Aufstieg, Meisterschaften usw. geht? Gleiche Einsatzzeiten für alle, die beim Spiel anwesend sind oder schon mal so eine leichte Differenzierung mit Kompensation durch Freundschaftsspiele? Ab welchem Alter geht es denn mit der "leistungsorientierteren" Einsatzzeit los?




    Das ist eine ganz ehrliche Frage meinerseits, weil ich weiß, dass erhebliches Konfliktpotential schon zu F-Jugend-Zeiten gegeben ist, wenn es eben um solche Dinge geht wie Meisterschaften usw.. Und bitte jetzt nicht antworten, dass es in diesem Alter so etwas nicht geben dürfe. Das ist leider so.

    holzi: Ich kann dir deinen gefallen jetzt leider nicht tun, aber es ist zumindest im WFLV so, dass es in der G & F-Jugend keine Tabellen gibt. Die Spiele werden alle offiziell als unentschieden gewertet, es gibt also keine offizielle Meisterschaft. Diese beginnt erst ab der E. Aber auch hier ist es so, dass es zumindest kein Auf/Abstieg in irgendwas gibt, sodass auch hier dieses Konfliktpotential nicht in dem Ausmaß gegeben ist.


    Ich kritisiere gerne und viel (in meinen Augen auch berechtigterweise) den Verband, aber hier muss ich sagen, dass dieser mal eine richtig ordentliche Regelung getroffen hat. Das es nicht in jedem Verband so gehandhabt wird, glaube ich auch sofort, ist aber jammerschade...

    Günter


    so wie du jetzt begründest scheint es mir, als hätte ich die Aussage vllt etwas falsch gedeutet, bisher hatte ich bei allen Beiträgen von dir den Eindruck, als wärest du ein klarer Fürsprecher des Themas "jeder Spieler soll gleich viel spielen"


    Die eben angeführten Punkte machen mir jetzt den Eindruck, dass deine Sicht vllt doch nicht so krass ist, daher rudere ich mal etwas zurück ;)


    - Ob A oder B-Bundesliga ist in meinen Augen nicht ehreblich, beides wird gleich bewertet.


    - Du hast recht, dass dieser Anspruch diese Herangehensweise letztlich für jede Mannschaft zählt, die den Leistungs(sport)gedanken in den Fokus stellt.


    - Ich habe in meinen ersten Beitrag hier, ganz am Anfang, ja eh bereits deutlich gemacht, dass die Herangehensweise Jeder MUSS spielen, und alle möglichst gleich viele Sekunden für mich eh nur bedingt beachtet wird.


    - Ich gehe sogar soweit, da bin ich dann bei den NLZ-Standart Ausbildungsphrasen das der angepriesene Ausbildungsgedanke nicht an der Spielzahl, der Spielzeit oder den Einsätzen festgemacht werden kann, sondern vielmehr im Training, bzw in der Gesamtheit aller Aktionen, Möglichkeiten whatever.


    - Damit das nicht falsch rüberkommt: Im KiFu bin ich sehr wohl der Meinung, dass die Spielanteile insgesamt einigermaßen verhältnismäßig gleich verteilt werden sollten, und erst recht das dort alle Spieler die am Samstag im "Kader" sind auch ausreichend Spielzeit erhalten sollten, aber sobald wir dann im Leistungsorientierten Bereich, oder auch im Jugendlichen Bereich sind, ist das nicht mehr mein Augenmerk. Und wenn sich jemand hinstellt und sagt: Ja wir waren voll Leistungsbezogen, in den höchsten Ligen, und dann sagt, bei mir haben alle gleich viel gespielt, gleich viel ausgesetzt und so weiter, dann muss der einen FC Bayern-Deluxe Kader haben, oder eben wohl doch nicht so Leistungsbezogen ausgerichtet sein, wie er angibt, denn die Realität ist das richtig gute Spieler eben mehr spielen als nicht so gute... Ob im NLZ, in einem kleineren Leistungsverein, oder eben im Dorfverein.

    Auf Schalke ist das Problem dass die Verantwortlichen zu schnell kalte Füße bekommen....
    10 Verletzte und der Trainer ist Schuld? Witzig

    Witzig das du das mit den Verletzten anführst... Ich bin im übrigen der klaren Meinung, dass der Trainer, der Verein, das Umfeld da sehr wohl was für können. (Nein ich springe nicht auf den aktuell debatierten Zug mit dem der Rasen ist schuld auf)


    In meinen Augen darf man sich als Trainer sehr wohl Gedanken machen, ggf sogar ankreiden lassen müssen, dass eine enorm hohe Zahl an Spieler immer wieder verletzt sind. Und wenn man sich damit mal genau auseinandersetzt, sind das in 80% Oberschenkel, oder generelle Muskelverletzungen! Wer glaubt, dass das in der vielzahl Zufall ist, ist in meinen Augen Naiv.


    Ich möchte nicht sagen, dass Keller daran im Alleingang schuld hat, aber er ist zumindest ein Punkt, den man zwingend ansprechen muss in dieser Thematik. Denn letztlich ist Keller nicht unwesentlich für das Drumherum, den Betreuerstab, und allen voran für die Trainingssteuerung verantwortlich.


    Im übrigen das Herr Höwedes jetzt sogar schon anfängt indirekt nachzukarten, in dem er Preis gibt, dass die Mannschaft nicht fit ist, spricht auch nicht unbedingt für den Trainer, auch wenn ich diese Art von Höwedes mal in Frage stellen würde, weil das letztlich wiederum nur Ausreden waren, für eine mal wieder erbrachte Nicht-Leistung im CL-Spiel gestern.

    In 2 Monaten ist wieder Theater weil Schalke schäbigen Fußball spielt. Den Leuten kann mans nicht Recht machen, die Fans würden wohl am liebsten mit einem 0-7-3 System spielen lassen damit attraktiver Fußball gespielt wird und die würden sich trotzdem noch beschweren wenn ein Gegentor fällt. Ist jz nicht überall anders, aber auf Schalke ist es echt enorm. zB die Sache mit Viagogo. Hammerhart. Hätten die durch das fehlende Geld keine neuen Spieler holen können wäre das Geschrei auch groß gewesen

    An anderer Stelle wird diskutiert, dass Fußball doch eigentlich so einfach wäre, dass man da gar nicht stundenlang drüber diskutieren müsse, vor allem aus Muttersicht. Hier ist der Fall aber tatsächlich einfach: Das einzige was die Fans wollen ist Erfolg. Gibt es Erfolg, sind Sie zufrieden, und lassen sogar den beliebten Keller in Ruhe... Wenn man kein Erfolg hat, sollte man zumindest Leidenschaft haben, selbst damit kann sich ein gemeiner Fan zufrieden geben. Gibt es keinen Erfolg - gerade für Vereine mit den Ansprüchen von Schalke, dass sie Meister werden müssen - kann es entsprechend logischerweise und konsequenterweise keine Ruhe geben.

    Jaja, Schalke und die Fans.
    Die haben meh Macht als einem lieb sein kann

    Ist für mich ein Pseudo-Grund, die es sich zu einfach machen. Ist wie beim HSV... Zu viel fehlende Kompetenz auf den entscheidenen Posten innerhalb des Vereins. Da wird dann gerne der Fan-Kult herangezogen, um dies zu verschleiern.


    Was sollen die Fans denn an Macht haben? Spieler kaufen, verkaufen? Trainer einstellen und entlassen? Was haben die denn an Macht mehr als zB in Hamburg, Köln, Dortmund, Bremen? 99% der Fans sind schlicht einfach gepolt. Gibts Erfolg sind sie glücklich, gibts Misserfolg sind sie unglücklich. In beiden Fällen machen die es auch lautstark kund. Viele Fans geben sich ja sogar schon zufrieden, wenn sie merken, dass ihre Mannschaft alles gibt trotz Misserfolg... Siehe Braunschweig letztes Jahr.


    Warum die Fans Macht haben? Misserfolg, keine fußballerische Linie, keine Leidenschaft, keine Überzeugung, keine Kompetenz. Ich wäre als Schalke Fan zur Zeit auch sauer...

    @ Günther:


    Jetzt mal ernsthaft... Dieser Punkt mit den NLZ sind doch absurd. Natürlich kann man im Kinder, Jugendfußball darüber sprechen, möglichst vielen Spielern ausgewogene Spielzeit zu ermöglichen. Im Breitensport sogar überall keine Frage.


    Jetzt aber diese Thematik an ein NLZ im A/B Jugend Bundesliga/Regionalliga Bereich zu verknüpfen, und das dann als fehlgeschlagen darzustellen, geht mir etwas weit. Es ist doch völlig absurd, in dem Altersbereich und in dem Ligabereich, noch davon auszugehen, dass alle Spieler gleich viele Minuten spielen sollen. Man kann sich eben nicht vom Leistungsgedanken freisprechen. Am Ende zählt der Erfolg, Punkt aus. Mal abgesehen davon, kannst du in diesen Fällen doch gar nicht einschätzen, ob Verletzungen, Angeschlagenheiten, schlechte Trainingsleistung, bzw überragende Trainingsleitungen anderer die Gründe dafür sind. Und am Ende des Tages muss ein A-Bundesligatrainer eben auch Erfolg nachweisen, sonst isser weg!


    Deine angegebenen Ausbildungskriterien mit denen die NLZ werben, begründen sich ganz sicher nicht auf die Spielzeit. Frustrierend eventuell, aber in meinen Augen völlig logisch, und auch absolut in Ordnung. Wenn man den Schritt in ein NLZ oder in eine LEistungsmannschaft macht, muss man sich eben auch im klaren sein, dass Leistung am Ende des Tages auch zählt...


    Klingt hart, ist aber so.

    Meine Überlegungen waren zum einen, dass es doch deutlich besser ist wenn Kinder Kinder coachen anstatt der Trainer.

    Vom Grundgedanken sicherlich gut, aber in der Praxis hochgradig unwahrscheinlich. Wenn wir über Kinder sprechen, würde ich Bereich E-Jgd und jünger damit verbinden, ab D- Jgd sind das ja schon fast jugendliche ?! oO


    Ich behaupte, dass der Kinderfußball nicht vom Coaching per Se lebt, erst recht nicht vom Coaching der Kids untereinander. Ich finde es ausreichend, wenn die Kinder die Bälle fordern, oder Grundworte benutzen. Dreh, Klatsch usw halte ich in dem Bereich definitiv für zu viel. Detailliertes Coaching bzw Coachingworte ab der D-Jugend halte ich aber für absolut sinnvoll und notwendig.

    @günther


    das ist ja eigtl das was ich gesagt hatte ;)


    Des Spaßes halber, mach ich mich mal an das Bayern Spiel gestern. Grundformation im Ballbesitz, ist hier sicher die spannenste Frage, geordnet gegen den Ball kam ja quasi nicht vor!


    Ich würde behaupten, dass es eine Art 2-5-3 war. Boateng und Benatia in der Abwehrreihe als Pseudo-Absicherung. Partiell Alonso, der sich in das Duo fallen lässt, und es so zur Dreierkette im Spielaufbau macht. Alaba, der zumindest laut Fernsehen teil der Dreierkette war, hat zumindest im Ballbesitz eher eine Art 8er gespielt. Mittelfeld ist relativ einfach mit Rafinha und Bernat über die Außen, Lahm, Alonso, Alaba eben im Zentrum. Die obligatorische Dreier-Reihe eben mit Lewa, Ribery, Götze.


    Aber speziell bei Bayern ist eben das Prinzip, dass feste Positionen einfach nicht mehr vorkommen. Auffällig ist ja auch, dass Lewa so unfassbar häufig auf dem Flügel auftaucht, dass es schon fast beängstigend wird. Das Problem gestern ist wohl auch, dass gegen Rom, ein defensiv System quasi nicht notwendig war, wenn man gegen einen Gegner, der eine 5er bzw 6er Kette am 16er hat und eine 3-4er Kette 5m davor....


    Spannender wäre es doch mal über Schalke 04 und deren fußballerischen Probleme zu reden, bzw warum Di Matteo ein Griff ins Klo sein wird :thumbup:

    Thomas:


    Wenn du strikte Vorgaben machst, wäre es ja auch in dem Sinne kaum noch eine Spiel, sondern fast wieder mehr ne Übungsform.


    Was man aber je nach Schwerpunkt ganz gut hinbekommen kann, ist die Spielform so aufbauen, dass die vorher eingeübte Übung in der Spielform einen Vorteil verspricht. Beispiel: Kopfball... Tore per Kopf zählen doppelt, oder sowas.

    @ DSV


    Die Kommandos Dreh/Klatsch sind eigentlich recht weit verbreitet. u.a. prägt auch Horst Hrubesch den Begriff, wenn ich mich jetzt nicht komplett irre.


    Kommando Dreh:


    - Spieler B bekommt von Spieler A ein Zuspiel und soll den Ball in die Ziel-(Bewegungsrichtung) mitnehmen. Hier wird in aller erster Linie Wert auf das sogenannte Aufdrehen, Ballannahme mit Ballfernen Fuß, sowie das "nicht totstoppen" des Balles gelegt.


    Kommando Klatsch:


    - Gleiche Vorgehensweise wie beim Dreh, nur nimmt der Spieler B den Ball nicht an, sondern spielt den Ball je nach Zielvorgabe direkt zu Spieler A zurück, bzw lässt diesen in den Raum prallen, damit Spieler A, dann den Ball nachlaufend weiterspielen kann.


    Die Traditionelle Dreh-/Klatsch-Übung ist wohl die Rauten Passform, die dann einfach als Rundlauf so durchgeht. Step 1 ist die Festlegung auf Dreh, oder Klatsch als Kommando, dass Spieler A fordern muss. Step 2 dann, die freie Entscheidungsgewalt bei Spieler A, der sich einfach zwischen den beiden möglichkeiten frei entscheiden kann.