Beiträge von Manndecker

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    guenter


    ich hab sogar zwei davon (in Ihrer Leistungsklasse), aber hätte gerne 11 ;-). Klaro, wer hier das Rezept hätte, würde vermutlich den Fussballnobelpreis bekommen. Irgendwo habe ich mal in einem Interview eines renomierten Bundesligatrainers gehört, dass ein Knipser aus der Kreisliga auch in der Bundesliga sein Tore machen würde, wenn dann vielleicht auch der Rest nicht passen würde,


    Aber ist das wirklich nicht trainierbar? Handlungsschnelligkeit, Spekulation, guter Schuß, breites Sichtfeld, Raumgefühl, wenig denken, Instinkt, beidfüssigkeit...?


    Ein Knipser, wie ich ihn meine, hat eine hohe Torquote, macht aus nix ein Tor, weiss genau, wann der Pass kommt, wann er starten muss.

    Hallo Trainer,


    ihr kennt das ja bestimmt auch. Es gibt ihn einfach, den Torgefährlichen, den Knipser, den der die Dinger einfach reinmacht.


    Doch was zeichnet Ihn aus?
    Kann ich aus jedem Spieler einen Knipser machen?
    Ist es vor allem Kopfsache?
    Oder ist es Schußtechnik?
    Oder Geschwindigkeit?
    Was ist wichtiger?


    Und: Ändert sich das im Laufe eines Spielerlebens oder ist die Torgefährlichkeit eine fixe Spielereigenschaft?


    Eure Meinung? Eure Übungs/Spielform?

    Hi,


    ich würde versuchen, Trainingsspiele gegen andere Mannschaften durchzuführen und dort mit mehreren Pausen spielen lassen, villeicht 4x20 Minuten. In diesen Spielen ganz bewusst das Thema betonen und entsprechend darauf hinweisen

    Ich denke, der Weg führt über Vertrauen und direkte Gespräche, und wenn nicht, dann gilt es das zu respektieren.


    Ich habe natürlich den Wunsch, dass die Spieler nach dem Spiel duschen. Zum Training kommen eh die meisten mit dem Fahrrad oder zu Fuss, da geht nach der Abschlussrunde jeder seines Weges, manche duschen, manche nicht.


    Letztlich ergab sich das Problem beim Spiel nicht, es dusch(t)en inzwischen alle. Trotzdem war es zu Anfang so, dass zwei bis drei Spieler nach dem ersten Spiel nicht geduscht haben, weil sie es nicht kannten, gewöhnt waren. Ich habe sie dann persönlich, ohne Druck, kurz gefragt, ob sie nicht duschen möchten, bzw ob es einen Grund gibt. Dies ist natürlich eine Frage des Vertrauensverhältnisses. Ich würde aber nicht im Mannschaftsverbund das Thema aufkochen, also wie Jenny82 schon so schöne geschrieben hat:


    <ZITAT>Aber wenn einer (oder eine) eben nicht möchte, dann mach ich doch kein Fass auf.</ZITAT>


    Fingerspitzengefühl und Elternabend ist gefragt, aber auch Akzeptanz.


    Vielleicht fährt mancher mit der "Es ist so und basta, alle duschen"-Variante auch gut, schliesslich ist das ja auch nur eine Frage der Gewöhnung, aber das bin ich einfach nicht.


    Du hast natürlich Recht, bei Auswärtspielen gibt es vielleicht eine indirekte Duschpflicht, wenn nicht meist die Eltern mitfahren würden. Machen sie aber. Und wie oben gesagt, es duschen ja auch alle nach dem Spiel. Vielleicht könnte man von "subtil vermittelter Duschpflicht" sprechen. Aber ich forumliere keine Regel und lass den Deckel drauf


    Aber wer so eine Regel aufstellt, muss auch eine Antwort haben, wenn jemand nicht will. Was bleibt dann?


    Wahrscheinlich machen wir eigentlich das Gleiche, sehen es aber unterschiedlich

    Im Gegensatz zu Anderen stimme ich nicht überein, hier eine Pflicht einzuführen. Warum? Ihr seid unter der Dusche nicht dabei. Was dort gesagt wird, hört Ihr nicht und wie die jeweilige Erziehung und die Sitten bei den Junioren sind, wisst Ihr auch nicht im Detail. In diesem Privatbereich hat keiner was zu bestimmen.


    Allerdings fahre ich ebenfalls die Linie, dass Spieler, die nach dem Spiel nicht duschen dann von den eigenen Eltern zu transportieren sind.

    guenter: Zumindest im NFV wäre das schon so wie es thomasg damals erklärt wurde. Spieler dürfen pro Kalendertag einmal eingesetzt werden, nicht pro Spieltag. Das heisst, sie dürfen sehr wohl am Samstag und Sonntag für verschiedene Mannschaften auflaufen. Sie spielen sich allerdings ab C und B in höheren Altersklassen genauso wie in höheren Mannschaften fest.


    Lediglich G-D-Junioren und A-Junioren im Herrenbereich spielen sich in höheren Altersklassen nicht fest, nur in höheren Mannschaften der gleichen Altersklasse.


    Geregelt in §5 der Jugendordnung. Jeder Kreis kann das natürlich nach gutdünken ändern:


    (1) Ein Junior kann grundsätzlich in den verschiedenen Mannschaften seiner Altersklasse als
    auch in Mannschaften einer höheren Altersklasse bzw. im Jahrgangsspielbetrieb in einer
    höheren Jahrgangsgruppe eingesetzt werden.

    Als höhere Mannschaft im Sinne dieser Bestimmung gelten:
    - eine Mannschaft einer höheren Altersklasse (z.B. C-Jun. in B-Jun.),
    - eine höhere Mannschaft derselben Altersklasse (z.B. B2 in B1),
    - einer höheren Jahrgangsgruppe ( z.B. U14 in U15 ).


    (2) Der Junior ist jedoch in einer höheren Mannschaft festgespielt, wenn er in zwei
    aufeinander folgenden und ausgetragenen Pflichtspielen derselben Mannschaft eingesetzt
    wurde, unabhängig davon, ob es sich um Pflichtspiele der Hin-, Rückserie oder
    Nachholspiele handelt. Er ist auch dann festgespielt, wenn er zwischenzeitlich in einer
    unteren Mannschaft eingesetzt wurde.

    Mourinho_für_arme


    Oft gibt es eine Ergänzung, dass Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs dann jahrgangstiefer spielen dürfen, wenn der Verein keine eigene Mannschaft im eigentlichen Jahrgang stellt. Wenn Ihr also keine B-Mädchen habt, könnten die 99'er in der C mitspielen. Ich meine, das ist in Braunschweig so. Im Kreis Wolfsburg dürfen die Mädchen so auch im Jungenkreis jahrgangstiefer mitspielen.


    Das muss in Eurer Spielordnung drinstehen.


    <edit>:


    Aus Spielordnung Kreis Braunschweig:


    9.3 Jüngere B- und C-Juniorinnen (pro Mannschaft zwei), dürfen in der jeweiligen niedrigeren Altersklasse eingesetzt werden, wenn in ihrer Altersklasse keine Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet ist. Eine Sondererlaubnis hierfür ist beim spielleitenden Frauen- und Juniorinnenausschuss zu beantragen.


    </EDIT>

    Letztes Training war so geplant, mit zwei Trainern als Schwerpunkt Spielverlagerung und Verteidigungssichel zu trainieren sowie einen Technikteil. Dazu hatte ich im Internet eine Übung in youTube herausgesucht, die ganz gut zum Thema gepasst hat. Diese Übung versorgt in der Grundform 10 Spieler. Die anderen 10 Spieler sollten parallel eine Technikparcour durchlaufen. Wie gesagt, zwei Trainer geplant. dazu ein 4 - 4 - 2 - Warmup auf zwei Feldern.


    Nachmittag meldet sich mein Kollege krank, dazu meldeten sich aufgrund Schule mehrere Spieler ab. Folge: 15 Spieler, 1 Trainer. Also umplanen. Das WarmUp etwas größer gestaltet, beginn mit Steigerungsformen, jeder mit Ball (statt des 4 - 4 - 2). Hier war mir wichtig, dass genug Ballkontakte und Individualbewegungen sowie Geschwindigkeitssteigerungen für jeden enthalten sind. Das wäre beim 5 vs 5 + 5 wohl nicht der Fall gewesen.


    Den Technikparcour habe ich trotzdem aufgebaut, hier habe ich die Stellen, an denen eigentlich mein Kollege eingreifen sollte, mit Spielern besetzt, diese wechselten sich dort ab. Dadurch kommt zwar der Faktor Korrektur vermutlich zu kurz, aber die Spieler haben gut kommuniziert und sowas entwickelt eine gewisse Eigendynamik. Die Anzahl der Spieler in Trainerrolle soweit erhöht, dass die Übung flüssig läuft. Auf die youtube - Übung habe ich verzichtet, sondern lieber im Schlußspiel das Thema eingebaut...


    Fazit: In Großgruppen kann gut auf die Resource "Spieler" als ordnenden Faktor zurückgegriffen werden.

    Jugendabteilung,
    Du kannst doch nicht erwarten, hier einfach nur die Meinungen zu hören, die Du erwartest. Du hast bereits viele Antworten auf Deine EIngangsfrage bekommen, diese scheinen Dir halt nur nicht zu passen, oder wie?


    Die Frage, ob Dein Verein Deinen Kader aufgrund einer Sichtung zusammengestellt hat und allen Beteiligten von Anfang an klar ist, dass bei Euch die Luzie abgeht und das Ziel die Etablierung höherklassigen Fussballs ist, oder ob die Spieler erstmal davon ausgehen, als Vereinsmitglied ein Sportangebot wahrzunehmen, ist doch absolut berechtigt!


    Falls ersteres der Fall ist: Dann solltest Du den Jungen in eine Breitsportgruppe der zweiten Kategorie schicken. Das kann natürlich eine zweite oder dritte Mannschaft in eurem Verein sein. Falls dem aber nicht so ist, falls der Junge also das Breitensportangebot wahrnimmt, dann solltest, nein, falsch, dann musst Du damit klar kommen.


    Vielleicht hab ichs überlesen, aber ich habe noch keinen Hinweis darauf gefunden, ob Du Dich mit dem Jungen schon direkt und in guter Atmosphäre unterhalten hast oder dies planst, um seine Sicht der Dinge zu erfahren.

    @JA: Ich kann mir vorstellen, wie das aussieht und ich kann auch verstehen, dass Dich das ärgert, zumal die anderen Spieler gut mitziehen.
    Dein Spieler scheint sich in einem Boykottmodus zu befinden. Die Ursache kann natürlich vielfältig sein. Du kannst Dich ärgern oder den Spieler versuchen anzutreiben, das wird aber an der Situation nichts ändern, sondern führt höchstens dazu, dass der Junge dann irgendwann wegbleibt.


    Letzlich weisst Du ja nicht, was die Ursache ist. Du weisst auch nicht, was zu Hause passiert, wie es dem Jungen in der Schule ergeht usw. Du kannst Ihn eigentlich erstmal nur direkt fragen, was in antreibt und was Du machen könntest, damit er aus sich heraus kommt und was Du machen kannst, damit er im Training voll mitzieht. Wenn ihr ein Vertrauensverhältnis habt, wird er Dir vielleicht Hinweise geben. Er wird dir aber keine umfassende Erklärung liefern ;)


    Letzlich kannst Du meiner Meinung nach Deine Situation verbessern, wenn es Dir gelingt, den Jungen für Deine Übungen zu begeistern. Es gibt die Möglichkeit, über geeignete Belohnungen Motivationssteigernd zu wirken, dass hat auch kurzfristig Erfolg, ändert aber nichts an der Grundeinstellung. Es gilt also, die Übungsform zu finden, die Ihn begeistert. Aus Deinen Beiträgen geht ja hervor, dass Du ein vielfältiges Training anbietest, aber er scheint bislang den Sinn noch nicht erkannt zu haben.


    Ein Gespräch unter Augen der Eltern dürfte ein Trennungsgespräch werden.


    Ich kann mich auch an einen Jungen erinnern, der ständig an allem rumgemotzt hat und der nicht zu körperlicher Anstrengung zu bewegen war. Im Rückblick bin ich der Meinung, dass damals nix zu machen war. Im Rahmen meiner Fähigkeiten habe ich alles versucht, nach einem Jahr habe ich Ihn dann altersbedingt abgegeben, er hat dann auch irgendwann aufgehört und spielt jetzt kein Fussball mehr. Im E-Jugend-Bereich tummeln sich noch Spieler, die mit den Anforderungen von uns Trainer nicht übereingehen, für die ein Trainingsbetrieb mit "Ball in die Mitte schmeissen und bolzen" viel besser wäre, die dann an uns ambitionierten Trainern scheitern, die hier eine für diese Zielgruppe total überzogene Motivation und Erwartungshaltung besitzen

    "Freier Raum" ist ein abstrakter Begriff, der sich Kindern nicht erschliesst. Was Du eigentlich willst, ist eine gruppentaktische Umsetzung des Spiels 7 gegen 7. Damit wirst Du bei der Mannschaft der von mir vermuteten Spielstärke nicht punkten können. Ich setze mal voraus, dass die Mannschaft eine typische E-Junioren-Ausbildung hat und in der Lage ist, gerade, feste Pässe zu spielen und auch zu verarbeiten. Falls nicht --> Back to the basics.


    Falls ja, dann könntest Du das Verhalten erstmal darauf untersuchen, ob die Spieler in der Lage sind, zu zweit zu agieren, also Aktionen wie einfache Doppelpässe unter Gegnerdruck zu spielen, Auftaktbewegungen usw. Dazu kannst Du auch einfache Manöver demonstrieren, fordern und fördern. Können die Spieler dieses dann im Spiel umsetzen, kannst Du die Anzahl der beteiligten Spieler an der Gruppentaktik langsam hochschrauben.


    Du schreibst: Im Training funktioniert das schon ganz gut. Dann scheint das Training nicht spielnah zu sein. Schildere doch mal, wie du das konkrete Thema im Training angehst.

    Zweikampfführung:
    Zwei Tore ( 1 + 2) , beide Tore stehen nebeneinander, Abstand nicht klein (15 m oder mehr) , in beide Tore (kann) ein Keeper
    Trainer (TR) steht recht weit vor den Toren (vlt 30 m), Blickrichtung zum Tor, Position mittig zwischen den Toren
    Spieler A1 steht links vom TR, mittig vor dem Tor 1,
    Spieler B1 und C1 stehen rechts und links vom Tor 1
    TR spielt den Ball A1 in den Lauf, und zwar entweder nach aussen oder in die Mitte
    Mit dem Anspiel gehen auch B1 und C1 in Abwehrstellung, stellen den Spieler möglichst weit vor dem Tor
    Je nach Anspiel ist B1 oder C1 der Stellende, der andere dann der Absichernde
    nach dem Abschluß geht A1 auf die Position B1, B1 geht auf C1, C1 geht auf A1


    Zeitgleich kannst Du auf das zweite Tor das gleiche machen lassen. Du kannst auch die Angreifer zu zweit kommen lassen.
    das sind 8 - 10 Spieler zeitgleich im Eingriff
    Die Eröffnungspässe musst Du nicht selber spielen.
    Die Zeit für den Abschluß begrenzen.

    Hi, das Thema interessiert mich auch brennend. Deshalb mach ich mal den Anfang:


    1. WarmUp Spielform
    Hier mache ich gerne Spielformen 4 vs 4 + 2 auf zwei Feldern. Dabei halten sich zwei Spieler außerhalb des Feldes auf und spielen immer mit der Ballführenden Mannschaft mit. Werden sie angespielt, wechseln sie wahlweise ins Feld oder spielen nur einen Doppelpass. Ich postiere mich dann mit Blick auf beide Gruppen, das klappt ganz gut. Das ganze kann beliebig variiert werden (4+4+3 oder 5+5+2, wie auch immer)


    2. Pass-Parcour
    Ein Pass-Parcour entsprechender Komplexität. Die Anzahl der Spieler kann über die Anzahl der eingesetzten Bälle und Stationen kompensiert werden.


    3. Dribbeln im Kleinfeld
    Ein Dribbelspiel mit mehreren Gruppen, die untereinander Pässe schlagen, ( 6 + 6 + 6 oder ähnlich), mit Spezialaufgaben.


    4. Nach dem Pass ist vor dem Pass:
    Lege eine Anzahl Markierungsteller auf ein Feld mittlerer Größe (Abstand zwishcen den tellern ca 5-8 m), mehr Teller als Spieler.
    Die Spieler erhalten eine Anzahl Bälle (Starte mit zwei Bällen)
    Regel 1: Der Ball wird nie zurückgespielt
    Regel 2: Hast Du einen Pass geschlagen, bewegst Du Dich zu einem neuen leeren Teller
    Regel 3: Du benennst den Angespielten mit Namen. Hier können Namen auch aus Aufgaben erfolgen (Zum Beispiel: Leibchen mit Nummern, aufaddieren, Ziffer mitgeben. Wer eine Schnapszahl bekommt, macht einen Purzelbaum)
    Durch entfernen von überzähligen Tellern und die Erhöhung der Ballzahl wird das Spiel komplexer.


    Es geht mir aber auch so, dass Spieler (vermutlich nicht mal bewusst) in eine Wohlfühlzone entschwinden und vor allem, dass eine Fehlerkorrektur einzelner kaum mehr möglich ist.

    Hi,


    wir haben auch immer wieder das Thema mit den Nicht-Vereinsmitgliedern. Unser Verein hat extra seine Absicherung um eine Nichtmitgliederklausel erweitert. Wie Günter schon angemerkt hat: Es geht nicht um die Erstversorgung, sondern um Schadensersatzansprüche. Ein umgeknickter Daumen ist da schnell ein paar tausend Euro wert. Und wenn was passiert, sind's alle mal beste Freunde gewesen.


    Siehe zum Beispiel: http://www.lsbh-vereinsberater.de/leseobjekte.pdf?id=1453o


    Sieh es mal so: Am Ende eines Unfalls, den natürlich niemand wünscht und erwartet, steht immer jemand in der Haftung. Dies sollte keine Privatperson sein, sondern ein Verein, der dann entsprechend abgesichert sein sollte. Für andere Aktivitäten wie Mannschaftsfahrt oder Ausflüge lassen wir uns immer einen Haftungsausschluß unterschreiben. Die Eltern kennen das schon und da wird auch nicht diskutiert.

    Wir haben im Verein durchaus auch Anhänger der Strafregelung. Das hängt wohl von der persönlichen Erfahrung ab. Eine Vorgabe gibt es da nicht. Es ist einfach "unsere" (unser Trainerteam der U15) persönliche Überzeugung. Und bislang brauchten wir auch noch keinen Jugendlichen "überreden".


    Wir haben aber auch ein gutes Verhältnis, untereinander, mit den Spielern und den Eltern. Und die Spieler sind auch alle motiviert.


    Ich kann aber auch Trainer verstehen, die ein gutes Training anbieten, vielleicht (zu) knapp geplant haben und dann mit einzelnen Spielern Probleme bekommen und sich fragen, was sie jetzt zur Rettung des Spielbetriebes tun können. Ich bin aber überzeugt, dass durch Druck keiner der Problemspieler anders wird. Wenn die Spieler/Trainermischung nicht passt, ist's schwierig.

    @TW


    Wir sehen das henau so und haben das der Mannschaft auch klar kommuniziert. Unser Ziel ist es, dass alle Spieler freiwillig und mit Begeisterung zum Training kommen. Niemand braucht Ausreden erfinden. Wir möchten nur wissen, ob jemand kommt oder nicht. Das warum wollen wir gar nicht wissen. Wenn wir nur noch zu acht oder weniger (von jetzt 18) sind, dann läuft etwas anderes falsch. Aber wenn wir uns hinsetzen und eine Übung planen, dann brauchen wir manchmal mindestens X Spieler (z.B. Tschechenrolle, glaube 12 Spieler). Verletzung und Krankheit wegen des Spieles am Wochenende sollten auch gesagt werden.


    Neue Spieler gucken da immer erstmal etwas irritiert, aber Ehrlichkeit und Vertrauen gehören einfach dazu.


    Manchmal, wenn wir etwas besonderes geplant haben, antworten wir auf eine Absage mal mit: Hey, wir haben dies und das geplant und bräuchten Dich dafür... Wenn's machbar ist, kommen sie dann trotzdem, planen etwas anderes um. Wenn nicht: Schade, aber damit ist auch gut. Die Übung kann man auch nächstes mal machen.


    Die Resonanz ist sehr gut, die Fehlzeiten sind gegenüber Mannschaften mit Strafregelung nicht höher, ob niedriger, weiss ich nicht. Glaube, das hängt nicht an Strafregelungen. Wir haben in der ganzen abgelaufenen Saison seltenst unter 10 (von damals 15) und nie unter 6 Spielern dagestanden, und das auch immer bereits mit Kenntnis vorher. Trotz Konfimation, Schule und Freundin.


    Du läufst vielleicht Gefahr, in der Rangliste der zuerst abgesagten Tätigkeiten an Nr. 1 zu landen, aber wie gesagt, bisher ist alles gut. Vielleicht gibt es Konstellationen, in denen ein Spieler auch mal zu seinem Glück gezwungen werden muss, weiss ich nicht, und wenn die Beteiligung jetzt zusammenbrechen würde, müssten wir vielleicht auch reagieren, aber es ist eben nicht so. Klopf, Klopf