Beiträge von Goodie

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    im STP spielen sie hier ein Turnier nach dem Hammes-System. Das könnte man zum Beispiel auf ne E-Jugend runterbrechen.
    Statt 8-12 Staffeln einzuteilen könnte man mit einer großen Tabelle spielen.

    Dann könnte sich noch jedes Team einstufen, ob er gerne oben, mitte, unten starten möchte und der Rest sortiert sich sehr schnell zusammen. Die je besten vier besten Teams spielen dann überkreislich wobei die Verlierer direkt wieder absteigen und fertig.

    Das ganze KI-gestützt...


    Dann weiß man zwar nur wann man Heimrecht hat und noch nicht wo man Ende März hin muss, aber wen würde das stören? Dann gibts diese Info halt am Mittwoch zuvor.

    Dem Jugendfußball sollte insgesamt daran gelegen sein, einen Spielbetrieb zu organisieren, bei dem alle gegen in etwa gleich starke Gegner spielen können. Da gelingt gerade in der E/D-Jugend selten.


    Aber das Thema wäre wohl ein eigener Strang.

    So werden es bei einem Verbot alle machen Fußballschule XY nimmt dann am Verein Z Teil und schon hat man wieder nichts in der Hand.

    Also in meinem Verband muss ein Spieler eine Erlaubnis haben, bei einem anderen Verein mitzutrainieren.
    Insofern wäre der Vorteil, die Spieler aus jedem x-beliebigen Verein in eine Fußballschule geben zu können, dahin. Und das wäre ja schlecht fürs Geschäft, also müssten sich die Fußballschulen entscheiden, was sie wollen!


    Ich finde den Mischmasch nicht so gelungen

    Warum sollte man den Spielbetrieb nicht auf eingetragene Vereine begrenzen können, wenn man will. Erschließt sich mir nicht. Vereine, die nach der Gemeinnützigkeit handeln, haben einfach andere Voraussetzungen als Wirtschaftsunternehmen. So unterliegen die Fußballschulen ja auch nicht dem Theater mit den Trainingserlaubnissen.

    Mischt man das jetzt munter und lässt Fußballschulen ohne den Hintergrund des Vereins zu, wirds ja endgültig strubbelig. Das gesamte Verbandsregelwerk spricht immer von Vereinen, oder irre ich mich?

    Hallo Katrin,

    man sagt: 10% ist Talent, 90% ist Fleiß.

    Wenn es sich also täglich ne Viertelstunde zu Hause mit dem Ball an eine Wand stellt und dagegen passt, je nach Platz auch um ein paar Hindernisse dribbelt (ne 8 zum Beispiel), ein Paar Coerverübungen macht oder das Ballhochhalten übt, wird er sicher aufholen. Ich habe das durchaus schon gesehen, dass Anfänger in der E aufschließen konnten. Aber dazu müssen die Kinder schon zäh sein. 8)

    Und da sich das Thema Handynutzung eh kaum einschränken lässt, könnte man ihn hier auf Technikvideos aufmerksam machen.


    Wie du schon gemerkt hast, schenken sich Kinder nix. Aber du schreibst ja auch: er ist motiviert. Wat willste mehr! Lass ihn. Wenn er den Spaß verliert, wirst du es merken.

    Meckernde Eltern am Rand ignoriert man ganz einfach gekonnt. Such dir nen schönen ruhigen Platz zum zuschauen. Ist besser fürs Nervenkostüm. Und schon in der D braucht es einen größeren Kader, in der C sind dann auch gerne 20 gefragt. Wo sollen die her kommen wenn nicht aus der E ;)

    Wenn es nicht "von oben" unterbunden wird, kannst du das nicht vermeiden.

    Bei uns im Kreis hat eine Fußballschule einen Verein gegründet mit hohen Beiträgen (dreistellig pro Monat) und gut ausgebildeten Trainern. Geblieben ist nicht viel vom Konzept, den Ansprüchen und der Qualität der Ausbildung. Nach ein paar Jahren war Schluss und der Verein hat sich wieder aufgelöst.


    Das Phänomen, dass man gegen zu gute/schlechte Teams antreten muss, könnte man durch Vor- und Hauptrunden etwas lösen. Passiert bei uns leider nicht.

    Manchmal habe ich das Gefühl dass wir in Deutschland hier einen „Überprotektionismus“ leben und unseren Kindern vorschreiben wollen, was für sie zu viel oder zu wenig ist. Ich kenne viele Kinder, die das im Alter von 10 Jahren durchaus selbst einschätzen können. Deshalb würde ich mein Kind grundsätzlich in alle Entscheidungen mit einbinden und seine individuellen Wünsche an erste Stelle setzen.

    Hier bin ich aber ganz anderer Meinung.

    Natürlich müssen wir unsere Kinder immer wieder einschränken und ein zu viel oder zu wenig für sie definieren. Oder um es positiver auszudrücken: ihnen einen Rahmen geben, in dem sie sich dann austoben können.

    Denk dir andere Szenarien aus:

    • dein Sohn ist ein Nerd, steht in allen Fächern 1 außer in Sport und dennoch lernt, lernt, lernt er.
    • dein Sohn zockt zu viel und er erklärt dir wortreich, dass das nicht zu viel ist weil er ja auch als E-sportler werden könnte.
    • Gemüse ist doof, Schokolade ist auch Obst und überhaupt, warum ist die Kiste Cola schon wieder leer.

    Die Fußballer trainiern insgesamt echt wenig. Bei Turnern o.ä. sind Einheiten von >3h üblich. Aber die Anzahl der blockierten Tage muss man wirklich im Auge behalten. Schule, Hausaufgaben, Training, Schlafen... repeat. An wievielen Tagen ist das anders? Wo könnte er sich mit seinem Kumpel verabreden?

    Hi,


    Ihr habt echt gute Tipps dabei, vielen Dank! Werde ich nächste Woche gleich ausprobieren. SpielerPlus hab ich, deshalb mach ich das sehr gern, dann kann ich mir die Kids anschauen. Und ich kann denen dies auch erklären, warum. Sie sind ja ein Team und auch die Großen haben Spielerbilder von sich ;)

    und immer an die Fotografiererlaubnis denken X/ ich hoffe, das ist inzwischen in allen Vereinen geregelt.

    Da gibt es u.a. auch 3:0 Übungen, was sich völlig sinnfrei liest.

    ja, genau so lange bis man es mit den Kurzen mal ausprobiert hat und feststellt, dass das durchaus eine ordentliche Herausforderung ist.



    Generell möchte ich beitragen, dass man bei den Bambinis oder auch den F-lingen gerne Kinder sieht, die es ja schon können. Auf die fällt dann immer das Augenmerk.
    Von denen die es können haben einige große Brüder und sind somit schon lange und intensiv im Training. Und einige haben auch schon so früh ein Spielverständnis. Aber das darf man nicht als Maßstab hernehmen. Alle anderen können das halt noch nicht.


    Wenn du den Kindern nun eine Spielverlagerung oder einen Passweg oder sonst was bei bringst, dann geht das durchaus. Es dauert etwas, dann funktioniert das leidlich. Und dennoch solltest du das sein lassen. Denn die Zeit die du dafür aufwenden musst fehlt bei den altersgemäßen Inhalten wie dribbeln und Tore schießen (als Vorstufe des Passens). Den Raum entdecken die Kinder im Laufe der Zeit von ganz alleine.

    Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe ist, die vier Minitore mitten im Spiel zu versetzen. Somit müssen sie sich immer wieder orientieren aber anders als Mitspieler bleiben sie dann wenigstens dort stehen. (Bis ich wieder vorbei komme und sie umstelle oder auch mal umdrehe)

    Gibt es da Erfahrungen wie man es verbessern könnte?

    wenn ich mal viel zu viel Zeit und Geld haben sollte, werde ich gegen diese Passagen in der Satzungen/Verordnungen klagen. In finde diese ein Unding.

    Was willste da auf Vereinsebene verbessern? Du wirst immer Menschen finden die nach dem Motto agieren: ich habs angeleckt, es ist meins. <X

    Verhalten der Eltern am Spielfeldrand, keine Torprämien, Datenschutzerklärungen (Fotoerlaubnis u.ä.) würden mir ergänzend noch einfallen.

    Halleluja, was für ein Kindergarten.

    Da lässt man mal zwei Nächte drüber ins Land gegen, dann setzt man sich zusammen, stellt gemeinsam fest, dass es a) alles eigentlich gar nicht so schlimm war und b) bei beiden die Contenance wohl mal kurz abhanden gekommen ist und dann macht man sich gegenseitig ne Flasche Bier auf.


    Wenn das nicht klappt, schaltet man als Mitglied den Obmann oder wen auch immer im Vorstand mit der Bitte zur Vermittlung ein.

    Nicht alle Mannschaften besitzen ausreichend Spielfeldbegleiter für 3-4 Teams.

    Da muss ich mal widersprechen da in der Altersklasse so ziemlich alle begleitet zum Spielfest kommen. Das kann jeder übernehmen!


    Und ein Spielfest bei den kleinsten kannste planen wie du willst, es kommt eh anders.

    49 Min Spielzeit für die Kleinsten ist in meinen Augen zu lang. Im Turnierverlauf verweigern immer mehr Kinder und wollen nicht mehr mitmachen, besonders die schwächsten Teams bröseln im Tagesverlauf auseinander. In sofern treten hier immer wieder Teams mit 5 oder gar 6 Kindern an um den ganzen Spieltreff durchzuhalten.

    Jeder gegen jeden, wie es bei uns gefordert ist, ist zudem für die schwächsten Teams total ungeeignet. Hier haben wir schon häufiger den Turnierplan umgeworfen, haben die starken nochmals gegeneinander antreten lassen und den schwachen Teams dieses Desaster erspart.


    Unser gefordertes System ist gruselig starr und funktioniert im Grunde nie wie geplant. Am Ende läuft es dann doch immer irgendwie aber das System ist Käse.


    "Wir sind doch nur mit einem Team gekommen"

    "Wir sind mit 18 Kindern da aber konnten nur zwei Teams melden"

    "Wir sind nur zu dritt aber einer heult!"

    Und du stehst da mit dem schicken, zuvor verteilten Spielplan vom Jugendleiter und denkst: aha...


    btw: das ist kein Plädoyer gegen die Kleinfeldspiele! Wohl aber gegen die bestehenden Vorgaben. Aber hier darf ja eh jeder Kreis sein eigenes Krönchen aufsetzen und King Kasperle spielen.

    am besten, du rufst mal beim Passwesen des LV an.

    Am Niederrhein bekam ich die Aussage: "ist alles Freundschaftsspiel per Definition aber die Spieler werden durchs System gesperrt. Daher aufnehmender Verein stellt Antrag beim Kreisjugendvorstand und dann wird die Sperre aufgehoben."


    So wars dann auch gekommen. Die Freigabe lag dann nach 3 Wochen vor

    Warum sollte es einen Shitstorm geben?

    Wir können mit dem Frauensport im Grunde aufhören, wenn biologische Frauen nicht unter sich bleiben können.


    Im Hobby und Amateurbereich kann man das natürlich alles auch entspannter sehen. Wenn ich mich mit der Leistung der betroffenen Person bereichere, ists nicht ok. Wenn ich mich damit nicht bereichere, kann man im Zuge sportlicher Fairness eine Lösung finden.

    Dann redet man mit dem Gegner: "Guck dir bitte die 17 an und sag mir ob ich sie/ihn einsetzen darf."


    Ich hatte vor Jahren einen Volleyballspieler in der E-Jugend, 3 Jahre zu alt, genau so klein wie alle anderen und grottenschlecht (weshalb er bei den Kleinen war): auf meine Frage ob ich ihn einsetzen darf gabs meist ein mitleidiges lächeln und ein ok. Kein Wunder, sichere Punkte für den Gegner.

    Anders herum standen mal ohne jede Absprache Kinder aus der F bei den Bambinis aufm Platz - bei einem Spieltreff der Jahrgangsjüngeren Kinder. Die F-linge waren waren in der zweiten Klasse und wollte gegen die Zwerge spielen. Die habe ich runter geschickt und den empörten Aufschrei des Trainers ertragen.

    Wenn man mit 21 und als Trainer einer D-Jugend ins Herrentraining oder eben zu den Kollegen der A-C Jugend geht, dem Kollegen dort seine Ambitionen und Ziele erläutert, dann wird er einem sicher weiterhelfen oder kennt einen im Verein der einen kennt...


    Muss doch gar nicht kompliziert sein!


    Vor meiner allerersten Trainingsgruppe habe ich auch hospitiert!



    Übrigens, wenn es um eine Finte o.ä. geht, dann musst du es langsam können, nicht schnell. Einem schnellen Bewegungsablauf kann man kaum folgen. Tempo kommt immer von alleine dazu. (Ist wie beim 10-Finger-Tippen) Oder du guckst, welches Kind diese eine Finte schon kann und der darf vormachen.

    Man kann sich bei so was meist gut durchpfuschen.

    Wir haben ja letzten November angefangen und einige der Kinder haben inzwischen ein Alter erreicht, wo sie den ersten Anweisungen auch folge leisten. D.h. zum Beispiel machen beim Schwungtuch inzwischen fast alle mit. Kreisspiele mit "an die Hand nehmen" klappt inzwischen auch.
    Am Ende baue ich inzwischen 5-10 Min "um die Wette laufen" mit rennen, hüpfen, krabbeln etc. ein.
    Mal fungieren die Eltern als "ganz schlechte" Fänger auf der Mittellinie, mal stehen sie als "Höhlen" mit gespreizten Beinen im Weg.

    Daran war noch Ostern nicht zu denken, da haben über 50% der Kinder dicht gemacht. Jetzt ist es nur zwei, einer verweigert und der andere ist noch zu klein.


    Sollte sich das so weiter entwickeln, dann haben wir zu Ostern 25 die ersten Kinder, die ich in ein Bambinitraining entlassen werde und die dann schon grob wissen, wie ein Fußballtraining aussieht. Das sollte vorallem die Bambinitrainer entlasten, die ja gewöhnlich auch Anfänger sind und sich einer schier nicht zu bändigenden Menge von Kindern gegenüber sieht.

    Natürlich durchlaufen nicht alle künftigen Bambinis unser Kleinkindangebot aber eben einige. Die können dann die Basis schaffen, an denen sich die strubbeligen orientieren können.