Beiträge von Goodie

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    Es wurden doch beide Positionen in dem Bericht aufgeführt...

    Dass man mit solchen Berichten versucht, Aufklärung zu betreiben in Richtung derer, die noch nie ein Funino-Festival live gesehen haben, ist doch sinnvoll.


    Ersatzbank hat hier in genau diesem Beitrag doch sehr offen und auch kritisch immer wieder berichtet, welche Erfahrungen sie in Erlangen gemacht haben. Lies das halt nochmal nach. Oder geh mal hin zu einem solchen Festival.

    U10 aktuell....

    es ärgert mich, dass ich das Gefühl habe, dass diese Lustlosigkeit von vielen Eltern übermittelt wird...Da wird halt ganz klar gesagt, dass es egal ist wie sie Fußball spielen...

    Kann man von zwei Seiten sehen.

    Ich war am WE bei einem E-Jugend Pokalfinale. Da haben die Eltern trotz 15 m Abstand derart Theater gemacht, das war nicht mehr schön. Sie haben sich sogar - trotz Führung - auf einen Jungen aus dem eigenen Team eingeschossen: "boar, Philip!!! Was machst du!" Und niemand hat diese Idioten gestoppt. Mit tat der Junge leid dem am Ende nix mehr gelang.


    Goncare vielleicht ist am Ende der Saison nur etwas die Luft raus? Eltern, denen das alles egal ist, haben ja auch ihre Vorteile :saint:.

    Der Mythos "das große Geld"... man kann auch Lotto spielen.


    Zwei meiner Kollegen waren Profifußballer. Und warum sind das wohl meine Kollegen, hm? Richtig, weil auch von den Handverlesene auch nur ein Bruchteil reich wird.

    Kann man natürlich nicht so wirklich vergleichen. ;) Aber es zeigt mir, dass auch Männer eigentlich gerne singen.

    Das mit den schiefen Tönen schaffen die Frauen auch ;) und auch beim Chor versinken die schrägen Töne im Gesamtklang. Unser Chorleiter sagt immer: "das bekommt man kaum hin, einen schrägen Ton gegen 20 Sänger zu singen, ohne dass der Ton schön wird.

    Ich muss vor allem euch - liebe Männer - mal was fragen: Warum schaffen es zig Tausende Männer jede Woche, in den Stadien aus ganzem Herzen die Vereinshymne zu schmettern aber wenn man die gleichen Männer fragt, ob sie nicht mal einen (Gospel)Chor ausprobieren wollen, winken alle ab. Am Umstand "Singen an sich" kann es ja eigentlich nicht liegen. Gospel ist christlich, da sind dann sicher einige raus aber 'verstaubt' sollte das zumindest nicht klingen.


    Also: raus mit der Sprache!

    Wenn man "keine Zeit" (daran kann man ja nix ändern) und "kann nicht singen" (das ist quatsch und ein oller Vorwand) als Argument einfach mal nicht zulässt, was bleibt dann noch?

    Und wie kann man die Hemmschwellen abbauen?


    Wir haben aktuell ne Kiste Bier ausgelobt, wenn sich 10 Männer zu einer Chorprobe einfinden... bin mal gespannt. Ich befürchte allerdings, dass wir Frauen uns heute abend selber opfern und uns der Kiste annehmen müssen =)

    Wie wäre es, wenn du dir auch die zweite Seite der Geschichte erzählen lässt? Vielleicht hatte sie horrende Gehaltsforderungen o.ä.... Ich finde, man sollte sich erst ein Urteil bilden, wenn man alle Fakten beieinander hat.

    Die 08er hängen ja nicht in der Luft, wenn man das nicht aus Team- sondern aus Vereinssicht betrachtet.

    Ich weiß durchaus, dass in den meisten Vereinen jede Mannschaft vor sich hin wurschtelt und es insgesamt wenig miteinander gibt.

    Im Grunde muss man dann schon früh beginnen, dafür zu sorgen, dass sich die Kinder kennenlernen, etwa in dem man jetzt sofort(!) die Trainings gemeinsam mit allen Kindern eines Jahrgang bestreitet.


    Wenn sie sich dann etwas kennengelernt haben, sind auch die entsprechenden Wechsel leichter.

    wir hatte heute auch so einen unschönen Tag. Der Schiri hatte die Pfeife nur als Zigarettenersatz. Wenn ein SR sich nicht traut, in die Pfeife zu blasen, dann soll er es doch besser ganz lassen. Ohne SR ist's mittel, mit schlechtem SR wird's hingegen ganz übel. Denn was passiert? Ein Kind wird gefoult, guckt zum SR, nix passiert. Das kann man in den weiteren Minuten häufiger beobachten und dann gehts los: die Kinder sind gefrustet, die Eltern fangen das Krakelen an und das Spiel wird immer ruppiger.

    So eine Mist, ehrlich!

    Ich habe jetzt zwei Spiele mit so richtig schlechtem SR erlebt, beide Spiele total übel. Und immer waren die SR erwachsene Männer.

    Im Wald lassen sich doch sicher div. Teamspiele machen


    Wieviele Spieler passen auf einen Baumstumpf oder liegenden Baumstamm?

    Auf einem Baumstamm stehend (alle) müssen sich die Kinder in einer gewissen Reihenfolge aufstellen ohne dass einer runter fällt. (etwa nach Größe oder Trikotfarbe)


    Eichhörnchenspiel: Ein Team versteckt in einem 50 x 50 m großen Areal binnen 5 min. Nüsse (markierte Steine o. ä, edding mitnehmen.), das anderes Team darf zuschauen und muss diese dann mopsen, hat aber nur 1 min Zeit.


    Die Kinder müssen in Teams Zapfen sammeln (begrenzte Zeit). Dann auf einem Weg den ersten Zapfen werfen und mit den Team bis zum Zapfen vorrücken. Nächsten zapfen werfen. Wer kommt am weitesten?


    Oder Zielwurf mit zapfen auf einen kräftigen Baum. Welches Team schafft zuerst 10 Treffer?


    Alle Arten von Pendelstaffeln.

    maider187

    es geht nicht darum ob jemand geeignet ist oder nicht (davon gehe ich jetzt erstmal aus) sondern darum, dass man Neulinge gescheit einführt. So ein Leitfaden ist ja auch hilfreich für den, der den neuen Kollegen mit den Infos versorgen soll. "Hab ich an alles gedacht?"


    Ich habe vor zwei Jahren im neuen Verein auf die Frage: wo komme ich denn neue Spielerpässe her? zur Antwort bekommen, "das macht Michael". Aha. Und wer ist das? "Einer von den alten Herren". Ach so, ich Dummerchen. Mit der Erklärung sollte ich den doch auf so ner Platzanlage finden, oder?

    Was für viele Alteingesessene klar ist, ist für Neulinge eben doch noch schwierig / ungewohnt.



    Und so manchem muss man augenscheinlich sagen, dass man in Sportklamotten kommt und die Kindergartenkinder in Augenhöhe ansprechen soll.

    Ein umfangreiches Konzept ist sicher ne gute Sache. Was ich aber viel mehr vermisse ist ein Leitfaden für Neueinsteiger, vorallem für die Trainer der Kleinsten, die zumeist das erste Mal Kontakt mit dem Amt haben.


    Neben den allgemeinen Werte des Vereins sollte da drin stehen, wie ein Anfänger-Bambinitraining aussehen sollte.

    Aber auch ganz praktische Fragen: Wo bekomme ich die Schlüssel her, wo geht das Licht an?

    Wie funktioniert das mit den Spielberichten?

    Trikots, Elternabend, Fortbildungsmöglichkeiten.

    Eine Telefonliste mit allen wichtigen Ansprechpartnern.

    Links zu Spielerpassanträgen, Buchtipps, vielleicht ein erstes Handout für eine Bespielstrainingseinheit.

    Wir leben in einer Informationsgesellschaft und je mehr Informationen über die unterschiedlichsten Kanäle zur Verfügung gestellt werden (Bücher, ebooks, Webpräsenzen, Videos) desto seltener nehmen wir uns die Zeit, oder? Es ist schon aufwändig genug, gute von schlechten Quellen auseinander zuhalten, so dass man bis zum gewünschten Content kaum noch vordringt...


    Früher ist man in eine Bücherei gegangen, hat sich eins der fünf vorhandenen Bücher zum gefragten Thema mitgenommen und gut wars...

    - KIFU ist Breitensport.Der Wunsch des Spitzensports nach möglichst technisch perfekt ausgebildeten Spielern sollte bzw darf bei der Organisation des Breitensports keine Rollespielen.

    Hier möchte ich noch was zu loswerden. Ich bin ja "Hauptberuflich" Volleyballerin und hatte auch hier schon div. Trainerämter im Anfängerbereich.

    Wenn ich beim Volleyball die Techniken nicht technisch perfekt schule, dann tun sich die Spieler weh!

    Die meisten die nur Schulvolleyball gespielt haben, wissen wovon ich spreche. Da verstaucht man sich Finger, da werden die Unterarme rot. Gerade, wenn man einem Sport langfristig treu bleiben will, benötigt man korrekte Techniken, damit es nicht zu vermeidbaren Langzeitschäden kommt.


    Story am Rande: auf unserer Beachanlage hatte der seinerzeit amtierende deutsche Beachvolleyballmeister mit einem meiner Schützlinge (seinerzeit 10 Jahre und Anfänger) gespielt. Er hat sich - wie es die Erwachsenen so tun - mit ca. 8 m Abstand zu dem Jungen aufgestellt und ihm den Ball zugepritscht! Ich habe das Spiel unterbrochen und ihm erstmal was von Kindervolleyball erzählt. Dass man das erstmal nur mit 4 m Abstand spielt, hab ihm gesagt, er solle den Ball sanft im Schockwurf in die Hände des Jungen werfen. Auf einmal gings. Er ist inzwischen selber Vater und einer der besten Jugendtrainer, den ich kenne. Schade dass meine Kinder nicht Volleyball spielen wollen.


    Das kann doch im Fußball nicht grundsätzlich anders sein. Es muss doch jedem Trainer, egal wie ambitioniert oder nicht daran gelegen sein, die Kinder möglichst gut auszubilden. Und es muss doch im Interesse jeden Trainers sein, die Dinge kindgerecht zu machen. Sicher war es für den Beachvolleyballer erstmal seltsam, sich von mir kritisieren zu lassen aber er hat es angenommen und gelernt.

    Wer nur einen Ball in die Mitte schmeißt und "Los gehts" ansagt, der ist mE kein Trainer sondern der führt bestenfalls Aufsicht.

    Wo sind die Punkte, wo sich G- und F-linge wehtun können? Da fallen mir spontan zwei Dinge ein: beim Zweikampf und beim Pike-schießen.

    Schaue ich mir den Knubbelfußball an, wo viele wild nach dem Ball treten und immer wieder auch Füße getroffen werden, dann denke ich mir: nee, keine gute Spielform. Ich habe ein 3:3 auf Funino-Maße (die ja recht groß sind) bei den Bambinis noch nicht im Reallife gesehen. Der Trainingsbetrieb jedenfalls sah bei uns so aus, dass die Kinder es zumeist nur noch mit einem Gegenspieler zu tun hatten, max. zwei. Somit sinkt die Unfallgefahr.

    Meine zweite Aussage war übrigens, dass Funino nix bringt, WENN DIE NLZs diese starken Dribbler und Außenbahn - Spieler nicht aufnehmen, weil diese zu klein sind und keinen kurzfristigen Erfolg versprechen!!!

    Ich bin für diese Aussage scheinbar zu doof.

    Wieviele Spieler spielen in einem NLZ? Sagen wir mal: wenige! Warum sollte also Funino für fast alle anderen nix bringen, nur weil Verantwortliche in NLZs diese Spieler nicht wollen?
    Übrigens ist es ja nun nicht so, dass man wegen Funino klein und zart beibt. :/

    Das Problem an der ganzen Sache ist das Wort "KANN". Ja, man kann alles irgendwie machen. Man kann unendlich viel Spiele, Turniere organisieren. Man kann mit viel Aufwand Statistiken über die Einsatzzeiten, Positionen. etc führen.
    Aber wie viele (Ehramtliche) können (wollen) das wirklich? Da es keine flächendeckende Möglichkeit gibt, das Trainerverhalten zu kontrollieren, bleibt nur die Chance es in die richtige Richtung zu steuern.

    Das Steuerungselement ist der Spielbetrieb. Wir müssen die Verhältnisse ändern und nicht darauf hoffen, dass das Verhalten richtig ist.

    Das sehe ich so wie du! Mich treibt aber eher die Frage an, warum sich die "Parteien" zum Teil unversöhnlich gegenüber stehen. An welcher Stelle passiert in der Kommunikation was?


    Ich habe im Vereinsumfeld ja auch schon diskutiert. Und gerade die alten Hasen sind sehr schwer von etwas neuem zu überzeugen. Ein älterer Kollege kam gar mit dem Satz: "Haste schon gehört, jetzt wollen sie die Tore abschaffen, die spinnen doch beim DFB".

    Im direkten Gespräch bekommt man über Körpersprache oder Stimmlage meist gut mit, an welcher Stelle des Gespräches das Gegenüber auf Gegenwehr umstellt. Das ist im schriftlichen ja nicht möglich...