Beiträge von Goodie

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    Was ich mir wünschen würde, wären Ideen für ein abwechslungsreiches Training, dass die Kinder körperlich und geistig fördert. Übungen zur Schulungen der von Trainer E genannten Dinge, wie z.B. Spielintelligenz, Überblick ... wären super! Als nicht gelernter Trainer freut man sich auf Anregungen und gute Beispiele.


    Danke schonmal!

    Wenn du das Team schon seit mehr als 5 Jahren trainierst, wirst du doch ein gewisses Repertoire haben. Wenn nicht, dann kannst du sinnvollerweise entsprechende Bücher zu Rate ziehen, dich mit Vereinskameraden (andere Trainer) austauschen oder mal bei befreundeten Teams hospitieren.

    Ich profitiere immer vom abgucken bei anderen. In nahezu allen Lebenslagen.


    Wenn du spezifischere Fragen hast, dürftest du deutlich mehr Input bekommen.

    das ist ja der Hammer! 24 Werktage (6 Tagewoche) Urlaub?

    In meinem Job würde ich bei diesen Konditionen sofort kündigen. 8o

    Und hier reden wir über Minderjährige... *puh*


    Aber danke für immer neue und interessante Einblicke in dieses Geschäft!

    Es ist zu einfach jeden Trainer der viel und laut kommuniziert als "Schreitrainer" zu deklarieren.

    Das ist aber auch ne billige Rhetorik.


    Ich denke, die zurecht kritisierten Brüllaffen hat jeder vor Augen. Wer sich hier angesprochen fühlt, kann ja mal in sich gehen.

    Die anderen lehnen sich bitte wieder entspannt zurück.

    Was mich aber wirklich ärgert, ist die späte Kommunikation seitens des Vereins. Den NLZ-Leitern und den Trainern muss doch klar sein, dass man als Familie nicht bis Mitte Juni warten kann, um den Urlaub fest zu legen. Aber darauf wird leider keine Rücksicht genommen.

    Das ist ja echt bescheuert! Würde mich auch ärgern.


    Welche "Rechte" hat man als Eltern eigentlich? Gibts so was wie einen Elternsprecher?

    Kiriku, man erreicht eine höhere Intensität zum Teil durch sehr einfache Modifizierungen.


    Beispiel: ein einfacher Staffellauf dauert 2 Minuten.

    -> 2 Gruppen à 6 Spieler machen drei Durchgänge (das ist das was man meist sieht)

    -> 3 Gruppen à 4 Spieler machen in der gleichen Zeit 4 bis 5 Durchgänge

    -> 4 Gruppen à 3 Spieler machen in der gleichen Zeit 6 Durchgänge

    -> 6 Gruppen à 2 Spieler machen in der gleichen Zeit 9 Durchgänge


    Wenn ich wirklich was à la Runden laufen machen will, dann macht man einen Dribbelparcour.



    WolfgangL, manche Kinder hängen sich 10 Min voll rein und sind dann platt. Generell reichen dann aber ein paar Min durchatmen und sie schaffen die nächsten 10 Min. Du kannst ja im Ring tauschen.


    9. Min: A für B

    13. Min: B für C

    17. Min: C für D

    Und dann nachdem Training im Einzelgespräch darauf hinweisen, dass dies nicht in Ordnung war...

    Im Nachgang ists übrigens immer zu spät. Im dümmsten Fall wissen die Kinder gar nicht mehr, wovon du redest. Wenn du das ansprechen willst, dann direkt in der Situation. Dann können die Kinder ihr Verhalten noch anpassen (und du hast ggf. was zum loben <-> positive Verstärkung)

    Ich denke momemtan daran diese Verhalten einfach zu ignorieren und diese kidner machn zu lassen was sie denken, was richtig sei.Und dann nachdem Training im Einzelgespräch darauf hinweisen, dass dies nicht in Ordnung war...

    Du hast 2010er, wenn ich das richtig im Kopf habe, oder?


    In dem Fall würde ich den Eltern sagen: alle kommen freiwillig und können mitmachen. Es ist ein Angebot. Aber wer das Angebot nicht annehmen will, kann auch von dir als Trainer nicht beaufsichtigt werden.

    Konsequenz: Die Eltern sind in der Aufsichtspflicht und müssen vor Ort bleiben.


    Das dürfte dann zu Hause ein pädagogisches Gespräch geben und eine Entscheidung, ob die Kinder künftig mitmachen oder ganz fernbleiben. Denn keine Mutter oder kein Vater stellt sich dauerhaft an den Platz um zuzuschauen, wie ihre Kinder nicht mitmachen.

    Generell kannst du den Spielerpass ja zum 30.6. abmelden und falls ihr euch noch einig werdet, den Jungen wieder anmelden. Und falls nicht, könnt ihr ihn in einem anderen Verein unterbringen.


    Vielleicht hilft es, jemanden aus dem Vorstand dazu zu bitten... normalerweise ist für sowas der Jugendleiter zuständig

    Ich kann mich Luibo nur anschließen. Dennis Ga dein Engagement in allen Ehren. Wirklich top, wenn du/ihr das so hin bekommt.


    Aber ich finde, wir müssen auch hier nochmal unterscheiden: reden wir von den schlimmesten 5% unter den Chaoten oder nur von den "normal auffälligen"? Bei den letzten 5% müssen Fachleute ran. Solche Kinder benötigen dringend professionelle Hilfe! Das kann Verein definitiv nicht leisten.


    Wenn ein Kind 90% der Aufmerksamkeit bedarf, man als Trainer im Grunde seinen Blick nicht abwenden kann ohne dass etwas passiert, dann wirds unentspannt. Wir haben bisher zwei Kinder in Absprache mit den Eltern "rausgeworfen". Der eine ist mehrfach in unbeobachteten Momenten abgehauen (im Winter aus der Turnhalle raus, die Tür fiel ins Schloss und er konnte nicht mal wieder rein), ein anderer hat andere Kinder gebissen und bespuckt und das nicht nur einmal sondern wiederholt und vorallem komplett ohne erkennbaren Anlass. Der ist an einem Mitspieler vorbei gegangen, hat sich dessen Arm geschnappt und reingebissen.


    Dass bei normalen Chaoten eine klare Kante hilft, habe ich sehr eindrucksvoll bei einem Nachbarskind beobachtet, der sowohl bei mir wie auch nebenan nach entsprechenden klaren Ansagen und je einem Gartenverweis nie wieder Ärger gemacht hat. Die Mutter konnte es kaum glauben.

    Ich bin übrigens auch selbstkritisch genug zu wissen, dass ich kein Toptalent adäquat entwickeln könnte. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass sich viele Trainer da einen Hut aufsetzen, der ihnen nicht passt. Klar wollen wir alle gute Spieler aber werden wir den besten 7% überhaupt gerecht?


    Ich für mich habe entschieden: nein, ich kann das nicht!

    Wenn wir deine Kritikpunkte mal alle akzeptieren, dann bleibt dem gegenüber dennoch folgende definitiv nicht wissenschaftliche Überschlagsrechnung:


    es gibt ungefähr 55 NLZs und sagen wir nochmal 45 Vereine, die ähnlich aufgestellt sind. Macht 200 Teams (2 Jahrgänge mit 12 Spielern) = 2400 Spieler in der F-Jugend. Bei ungefähr 35.000 Kindern in den normalen Vereinen machen das ganze 7% aus.

    Von diesen 7 % schleppen die Hälfte der Eltern ihre Kinder sowieso zu Talenttagen etc, auf dass ihre Kinder bloß nicht übersehen werden. Bleiben also 3,5% übrig.


    Willst du wirklich 96,5% aller Kinder im Alter von 5 - 8 Jahren eine erwiesen bessere Spielform verwehren? Müssen die besten 3,5 % (oder von mir aus auch alle 7 %) derart geschützt werden vor den bösen bösen Scouts? Oder obliegt das weiterhin den Eltern, die ja auch schlichtweg nein sagen können.


    Aufklärung tut Not!

    Google mal "NLZ und Kritik". Das Netz ist voll von Berichten und Studien die sich sehr kritisch mit den Leistungszentren auseinandersetzen und sehr wohl verneinen, dass eine frühe Förderung die besten Voraussetzungen ergibt. Ganz im Gegenteil!

    Na klar, mit jedem Hochziehen schwächt man ja auch den entsprechenden Jahrgang...

    In vielen Vereinen wird ab der D nach Leistung sortiert. Das sollte dann aber in einem Konzept verankert sein. Und wenn dem so ist, dann sollten die Trainer auch mitziehen.

    Wobei es ja meist drum geht, die besten des Alt- und Jungjahrgang zu fusionieren.

    Der TE überlegt aber, eine Jugend zu überspringen.

    Genauso gibt es Spieler, die eigentlich in eine jüngeren Jahrgang gehören, z.B. weil sie körperlich noch zurück hängen. Ich finde es fatal, dass es dafür im DFB keine Möglichkeit gibt. Natürlich gäbe es sicher Trainer, die das ausnutzen würden

    Hier könnte ich mir eine sehr einfache und prakmatische Lösung vorstellen: man meldet solche Kinder an und die dazugehörigen Vereine senden einen Trainer in eine Kommission des Kreises.


    Diese Kommission guckt sich diese Spieler an und geben ihr ok oder eben auch nicht.


    Warum sollte man so was nicht etablieren können? So wie es Sichtungstrainings nach oben gibt, könnte man doch auch schwache Kinder begutachten. Um wieviele Kinder ginge es? Auch hier doch eher um Einzelfälle. Und schwerpunktmäßig sicher nur bis zur E-Jugend.


    Angenommen, in einem Kreis wären 20 Spieler betroffen, dann stünden auch 20 Trainer zur Verfügung. Man könnte also in zehn Zweiergruppen zu den Vereinen fahren und ein Training beobachten... zwei Termine, eine Woche Mehraufwand!



    Sitzenbleiben und überspringen... beides sollte analog zur Schule möglich sein.

    Auch das Selbstbewusstein kann je nach Gegner drunter leiden. Es wird nicht die gleiche Anzahl an Erfolgserlebnissen haben wie im eigenen Jahrgang. Das heisst, man "beraubt" dem Kind all diese Möglichkeiten.

    ich sehe das hochziehen auch kritisch aber mir sind deine Aussagen dennoch zu pauschal. Wenn ein Spieler vollumfänglich in der Lage ist, den Ausbildungsinhalten zu folgen und sie "zu rocken", sehe ich kein Problem.

    Diese Kinder sind in ihren Jahrgängen so weit weg von den normalen Gleichaltrigen, dass sie spielerisch isoliert sind. Wenn ein pfeilschneller, technisch starker Spieler ein Dribbling anzieht und keiner der Mitspieler kann ohne Ball folgen... Wem soll er den Ball denn zuspielen? Was folgt? Der Spieler fängt an, alles im für ihn(!) Schlafwagenmodus zu spielen.


    Du solltest auch sehen, dass längst nicht jedem der Weg in ein NLZ offen steht weil es schlicht familiär nicht zu schaffen wäre, die Wege zu weit, der Aufwand zu groß... Stützpunkte sind ja auch gerade deshalb flächendeckend entstanden. Wir hier in NRW haben ja an jedem zweiten Laternenpfahl ein Stadion aber in Sachsen-Anhalt? oder in Baden-Würtemberg? Da will ich sehen, ob jedes talentierte Schwarzwälder nach Freiburg gekarrt wird. Wohl kaum.

    Hehe, mein Trainer (Ski alpin), meinte dazu als ich Kind war: "Wir trainieren auch wenns Katzen hagelt! "

    Den Satz hab ich nie vergessen...

    Als das Telefon erfunden wurde, waren die Rauchzeichenjungs ja auch nicht sauer, weil Ihre Methode der Nachrichtenübermittlung überholt war.

    Einspruch, euer Ehren! Ich glaube, dass die Bewahrer von althergebrachtem immer die größten Feinde von Innovationen sind. Vieles "Neumodische" wurde zunächst abgelehnt oder sogar bekämpft.