Beiträge von Goodie

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    In der aktuellen FTJ wird auch davon gesprochen, dass es nicht verkehrt ist ohne Leibchen zu spielen. Fördert den Kopf.

    *hüstel* ich glaube, das hat noch Zeit...

    Ich habe nun 4-5 Jährige, die ein Vierteljahr Training à la "stell dich an, schieß einmal drauf und stell dich wieder an" genossen haben (dazu hatten sie drei Väter, die versucht haben, die Warteschlange zu bändigen :D.) Da fang ich also ganz von vorne an.

    Hier wäre das Fass dann übergelaufen...

    Also meine Zündschnur ist länger. Ich würde das entsprechend pointiert kommentieren und mir dem Rest denken:

    "ich freue mich auf alle motivierten Spieler, wir treffen uns auf dem Vorplatz, bis später!"

    nein, das nicht. Aber irgendwas nicht anzusprechen, weil die Eltern das nicht hören wollen oder anders sehen, wäre auch nicht der richtige Weg.

    da hast du Recht.


    Aber wie hat Chris Tall mal so schön gesagt: "man muss uns Dicken nicht sagen, dass wir dick sind. Das können wir sehen"


    Na ja, ich glaube, die Argumente sind ausgetauscht, am Ende muss Bussfallgott entscheiden, was er macht.

    Allerdings sind die Anrufe meist vergeblich, weil die Trainer (verständlicherweise) im Job nicht ständig private Gespräche annehmen (können). Was das Ganze dann irgendwie auch wieder sinnlos macht.

    Genau das ist auch der Grund, warum ich WA-Nachrichten als sinnvoll erachte. Ne Nachricht kann ich auch um 11 Uhr tippen, einen Anruf um die Uhrzeit ist wohl eher nicht so ideal. Also mein Handy hat offiziell Funkstille während der Arbeit.

    Ich habe mit allen Eltern es so kommuniziert, dass die Kinder bei mir anrufen müssen, wenn sie nicht zum Training kommen. Das wurde so auch von allen umgesetzt. Dieses eine Elternpaar hat es allerdings nach 3 Jahren immer noch nicht verstanden und schreibt mir ständig eine Nachricht, was ich dann natürlich als unentschuldigtes Fehlen bewerte. Obwohl ich sie mehrmals darauf hingewiesen habe, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich regelkonform zum Training abmelden bei unter 5%.

    Ich finde, dein Problem ist ein gutes Beispiel, wie man sich gegenseitig das Leben schwer machen kann.


    Du weißt, ob er kommt oder nicht und kannst planen. Das ist erstmal gut.

    Mein Lebensmotto ist: form follows function. Mir wäre es egal, wie mich diese Information erreicht, solange sie rechtzeitig da ist.


    Wie alt sind die Spieler? Bei einem 15 Jährigen würde ich ihn wohl selber mal anmachen nach dem Motto: "ist ja süß, dass immer noch Mutti für dich absagt." Bei einem 11 Jährigen haben die Eltern das Heft noch fest in der Hand, da würde ich den Jungen in Ruhe lassen.

    Zuletzt wurde ich vom Vater dumm angemacht, weil ich zu einem wichtigen Turnier sein Sohn nicht mitnehmen wollte, obwohl er ja ein guter Fußballer ist.

    ZDF statt ARD

    Zahlen Daten Fakten statt Alle Reden Durcheinander.

    Du wirst die Statistik sicher in einer App haben (hoffentlich ohne Nachnamen der Spieler, DATENSCHUTZ!). Somit kannst du dem Vater diese Daten jederzeit unter die Nase halten und damit die Diskussion beenden. "wenn er 60% trainiert, spielt er 60 %"




    Das gute an deinem Problem ist, dass du sehr schnell 80% des Ärgers vom Tisch bekommst, wenn du deine Einstellung zu diesen Eltern änderst. Du wirst sie nicht ändern können, das hast du versucht, es hat nicht geklappt. Rauswerfen findest du unangemessen und willst den Jungen behalten.

    Bleibt also nur, dich mit dem Marotten abzufinden. Einfach ignorieren.

    Mein Vorschlag:

    Führe ihn gedanklich(!) als Gastspieler, den man zwar gerne dabei hätte aber leider nicht wirklich bekommt.

    3 h Bildschirmzeit sind total gaga! Zumal du hier davon ausgehen kannst, dass das Kind zusätzlich noch vor dem TV hockt.

    Aber auch hier gibts zig Schulungen, Informationsveranstalungen, Flyer; im Kindergarten, der Grundschule und auch die Weiterführenden bemühen sich redlich. Aber wie immer erreichst du nur die, die zuhören wollen.


    Die U-Untersuchungen sind natürlich bis zum 10. Lebensjahr ein Indikator der Entwicklung, aber es gibt immer Eltern, die meinen es besser zu wissen.

    Und du meinst, wenn ein Trainer das Thema anspricht, dann sagen diese Eltern: "Ach so, klar, wusste ich noch nicht" ?


    Ich bin eigentlich jemand, der auch gerne mal das ein oder andere in (in meinen Augen) geeignetem Rahmen und Ton angesprochen hat.


    Beispiel:

    "Du, dein Sohn (8) hat meinem erzählt, dass er 123 Online-Freunde hat. Bist du sicher, dass das alles Kinder sind?"

    Antwort "ja, klar, die chatten ja immer abends."

    "Meine Kinder dürfen nur Online-Freunde haben, die sie persönlich kennen. Die Gefahr, dass sich Pädophile einklinken ist mir viel zu groß"

    "Ach so schlimm ist das alles nicht, das sind nette Kinder."


    Das beste was man rausholen kann ist, dass der Gesprächspartner nicht angesickt ist. Natürlich kann im Nachgang eine Einsicht und/oder Verhaltensanpassung eintreten, hab ich aber erst einmal erlebt.

    Ich würde davon komplett abraten!


    Mal ernsthaft: glaubst du nicht, dass die Eltern sehen, dass das Kind zu dick ist? Die U-Untersuchungen der Kinder sind zwar mit 10 Jahren zu Ende aber bis dahin sich die Mutter jährlich angehört haben, dass ihr Kind im oberen Bereich der Perzentilenkurve liegt. Zumal das Thema ja ein aktives beim Kinderarzt zu sein scheint. Und auch die Lehrer in der Schule werden das beim Elternsprechtag wenns um die Sportbenotung geht, kommentieren.


    Mit 11 Jahren obliegt auch nur noch ein Teil der Ernährung den Eltern. Kiosk, Imbis, Eisdiele und sogar in den Schulmensen - überall locken Süßigkeiten und hohle Kalorien. Fastfood, Limo und Fertiggerichte erledigen den Rest. Ein Ernährungsplan ist freilich nur so gut, wie sich über 24 h dran gehalten wird.


    Aber: All das wissen Eltern sehr wohl! Außer sind sie komplett ignorant - dann wird ein Gespräch nix bringen. Wenn sie komplett im Bilde sind - dann brauchen sie eure Einwürfe nun wirklich nicht.




    Ich habe mal Eltern eines Achtjährigen auf dessen merkwürdigen Laufstil hingewiesen, der mir in der Turnhalle aufgefallen ist weil man ihn beim Laufen gehört hat. Und dass da einfach mal bei Zeiten der Kinderarzt drauf schauen möge. Sie waren komplett beleidigt!

    Zudem stellt sich mir die Frage, wie groß muss der Altersunterschied sein, damit die Kids einen mit Respekt begegnen?

    Das hat in meinen Augen nicht viel mit dem Altersunterschied zu tun sondern mit dem Standing.

    Egal welche Altersklasse man trainieren möchte, man sollte sich immer fragen was einen qualifiziert.

    Welche Altersklasse haste denn ins Auge gefasst?


    Ich kenne einige sehr junge Trainer. Da sind tolle Jungs dabei, die schon sehr früh ein Team sehr erfolgreich geleitet haben. Also erfolgreich in dem Sinne, dass es für alle Beteiligten entspannt ist.

    Andere junge Trainerkollegen spielen sich auf wie nix gutes und wollen Eltern erklären, wie die Spieler zu ernähren sind. Das wird in dieser Form sicher nicht lange gut gehen.

    Vielleicht werden die heute Abwesenden dann auch team-intern viel mehr in die Pflicht genommen...

    von dem Gedanken kann man sich, glaube ich, getrost verabschieden. In der Pubertät ist das Gehirn im Umbau und folgt nicht den für uns logischen Pfaden.

    https://www.sueddeutsche.de/wi…austelle-gehirn-1.1833081

    Halten sich Kinder noch gut an Regeln und Vorschriften, so pfeifen viele Jugendliche drauf weil es keinen persönlichen Wert generiert.

    Somit ists den Jungs in der Tat gleichgültig, ob das Team einen Schaden nimmt, wenn doch an diesem Tag chillen oder daddeln ansteht...


    Die soziale Kontrolle, die du meinst, greift erst wieder nach der Pubertät. Alles andere würde mich wundern.

    Im LV Niederrhein kommt man auch langsam weiter:


    https://fvn.de/4558-0-Neue-Spi…rweiterte-Pilotphase.html


    Ich habe diesen Link in Bambini-Whatsappgruppen eingestellt...

    au weh, da war aber der Grundtenor komplett negativ! Leider ohne ein einziges Argument, nur Polemik. Am Besten hat mir folgende Aussage gefallen: "ich wäre für 11vs11 auf großem Platz und statt Mittelkreispunkt und 11-Meterpunkt je ein Planschbecken mit zwei Spielbällen!"

    Das Thema: "es werden immer die gleichen als letztes gewählt" ist so und lässt sich im Grunde leicht lösen: die beiden letzten dürfen beim nächsten Mal wählen.

    Dennoch gibts einige Möglichkeiten, diesen Wählprozess besser zu gestalten: zwei werden ausgesucht, einer stellt beide Teams zusammen und der andere darf aussuchen, in welches Team er geht.


    Ich finde wählen aber eh doof und stecke die Teams selber zusammen. Wenn sie dann "unfair" sind, bin wenigstens ich "schuld"

    Aber wenn es so sein sollte, müssen wir uns doch die Frage stellen, warum man beim Funino Talente besser erkennen kann?

    Na ja, es ist ja so, dass am Ende eines Festivals die besseren Spieler auf den "Siegerfeldern" befinden müssten und man halt nur noch dort gezielt schauen müsste...


    Ich sehe aber gerade das entspannt. Wenn die vorhandene Talentförderung schon jetzt behauptet, kein Kind zu übersehen, dann kann es ja egal sein, ob es den Beobachtern leichter gemacht wird.

    Zumal wir ja über G/F reden, da ist das Thema ja eh nicht sehr relevant.

    Wer meint, die Karriere des Sohnes schon mit sechs Jahren befeuern zu müssen, wird das eh tun.


    Und ganz ehrlich? Wenn ich die Situation für alle verbessern kann dann nehme ich die ein oder andere Nebenwirkung in Kauf.

    die Summe deiner Werbungskosten den Gesamtbetrag der Einnahmen aus dieser Tätigkeit übersteigt

    ja aber dazu muss halt auch Geld geflossen sein. Meines Wissens ist es so:

    Wenn du 2400€ bekommen hast und 2900 € Kosten belegen kannst, dann werden die 500 vom übrigen Einkommen steuerlich abgezogen.


    Arbeitest du komplett unentgeltlich, dann haste Pech.

    Das ist keine Leistungsmannschaft, aber haben heutige Eltern wirklich schon die meisten Wochen ellenlang im Voraus ver/geplant?

    Also ich weiß schon heute, wo ich am 1.5.2020 sein werde. Gebucht sind weiterhin eine Woche im Herbst und die Silvesterwoche. Dazu eine Familienfeier Mitte September und eine am. 3.10.

    Also ja, es gibt Familien mit einem sehr gut gefülltem Kalender.


    Darüber hinaus sind meine Jungs sehr trainingsfleißig und wir halten uns die Spieltage idR frei....

    Aber ich kann auch die Familien verstehen. Die den Aufwand nicht betreiben wollen oder das erst lernen müssen. Gerade bei jungen Eltern, die selber wenig Gutes mitbekommen haben kann es noch zu einem Lernprozess kommen.

    Es ist nicht ausreichend, dass man nur kommt wenn alles passt.


    Vielleicht bin ich auch einfach nur zu altmodisch und das ist Teil einer neuen Generation.

    na ja, aber eben der neuen Elterngeneration...

    So traurig wie das ist: solche Teamnotwendigkeiten muss man scheinbar heutzutage schulen.

    Tragisch wird es nur, wenn man trotz allem Engagement die Eltern nicht erreicht und sie das Tun des Trainers so mit Füßen treten.