3 h Bildschirmzeit sind total gaga! Zumal du hier davon ausgehen kannst, dass das Kind zusätzlich noch vor dem TV hockt.
Aber auch hier gibts zig Schulungen, Informationsveranstalungen, Flyer; im Kindergarten, der Grundschule und auch die Weiterführenden bemühen sich redlich. Aber wie immer erreichst du nur die, die zuhören wollen.
Die U-Untersuchungen sind natürlich bis zum 10. Lebensjahr ein Indikator der Entwicklung, aber es gibt immer Eltern, die meinen es besser zu wissen.
Und du meinst, wenn ein Trainer das Thema anspricht, dann sagen diese Eltern: "Ach so, klar, wusste ich noch nicht" ?
Ich bin eigentlich jemand, der auch gerne mal das ein oder andere in (in meinen Augen) geeignetem Rahmen und Ton angesprochen hat.
Beispiel:
"Du, dein Sohn (8) hat meinem erzählt, dass er 123 Online-Freunde hat. Bist du sicher, dass das alles Kinder sind?"
Antwort "ja, klar, die chatten ja immer abends."
"Meine Kinder dürfen nur Online-Freunde haben, die sie persönlich kennen. Die Gefahr, dass sich Pädophile einklinken ist mir viel zu groß"
"Ach so schlimm ist das alles nicht, das sind nette Kinder."
Das beste was man rausholen kann ist, dass der Gesprächspartner nicht angesickt ist. Natürlich kann im Nachgang eine Einsicht und/oder Verhaltensanpassung eintreten, hab ich aber erst einmal erlebt.