Beiträge von Goodie

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    Die dann natürlich auch Anfahrtswege von 50km+

    nun ja, würde man Meldeligen machen, dann könnte man sich aussuchen, ob es diese Wege in Kauf nimmt oder nicht.
    Wieviele Stufen das System dann verträgt, könnte man ja regional festlegen.

    Ich wäre immer noch dafür, dass jeder Verein melden kann, wo es sein Team sieht, dann eine Hinrunde gespielt wird und in der Rückrunde umsortiert wird, wo es nicht passt.

    Das geht vielleicht zwischen Duisburg und Dortmund,

    aufm Papier sicherlich. Es gibt in NRW in der C-Jugend zwei Regionalligen und nicht mal die berücksichtigen die Landkarte. So muss Rödinghausen 300 km nach Aachen und BMG fährt in der anderen Gruppe nach Bielefeld. Auf die Idee muss man auch erstmal kommen.

    Mich hatte seinerzeit genervt, dass ich zig Infos mühseelig zusammenkramen musste:


    Wer ist für was zuständig? (Turnierkoordinator o.ä.)

    Wo bekommt man was? (Schlüssel, Vereinsbekleidung o.ä.)

    Wie funktioniert was? (Platzbelegung für FS oder Rechnungen einreichen o.ä.)

    Welche Info soll man melden? (z.B. wenn man auswärts zu einem FS fährt oder an wen kann man Schäden melden)
    Was wird erwartet (z.B. Teamlisten abgleichen oder so was)

    Wie funktioniert das mit den Spielerpässen?

    Kennen sich die Neuen im DFB.net aus? Wer kümmmert sich um Zugänge, liegen alle Passwörter vor?
    Kontaktdaten weitergeben: Platzwart, Jugendleiter, Zeugwart usw.

    Einweisung vor Ort: Materialhütte, Schlüsselübergabe, Tore wegräumen etc.


    Und natürlich kann man ein Konzept besprechen, so eins da ist. Oder auf die stummen Absprachen und Trainingsgestaltung hinweisen...

    Zurück zum eigentlichen Thema: der Thread ist ja nun schon etliche Jahre alt. Grundlegend hat sich nichts geändert.

    Bei mir ist sogar das Grillfest in den letzten Jahren ausgefallen! 😖

    Und den Eltern ist auch nicht in den Sinn gekommen, dass eine kleine Aufmerksamkeit nett gewesen wäre. Nun ja.

    Wir leben in einer globalen Welt mit globalem Wettbewerb. Die besten setzen sich am Ende durch.

    Das stimmt nicht ganz denn innerhalb der globalen Welt mit dem globalen Wettbewerb schützen wir unsere Grenzen mit Handelsabkommen und Einwanderungsgesetzen.


    Ich glaube, du willst mich nicht verstehen. Und Meinungsfreiheit heißt nicht Widerspruchsfreiheit. In sofern erkenne ich gerne an, dass du hier eine ganz andere Meinung hast. Aber du bist der, der hier "Rechts!" ruft und Sperrung fordert. So geht kein Diskurs. Da das ganze aber schlimm OT ist, kannst du mich gerne per PN kontaktieren oder beim Admin meine Sperrung fordern. Feel free.

    Solche rechte Kommentare sind bodenlos!

    Absolut ekelhaft.

    Was genau findest du denn ekelhaft?


    Dass die NLZs für die älteren Jahrgänge im Ausland scouten, Jugendliche im schlimmsten Fall ohne Deutschkenntnisse mitten in der Endphase ihrer Schulausbildung aus ihrem Umfeld holen, um mit ihren Teams gut da zu stehen? Dass sie sie wahrscheinlich nur holen weil eine fette Prämien im Erfolgsfall in der Kasse klingeln? Ja, finde ich auch.

    Oder glaubst du wirklich, die haben diese jungen Talente urplötzlich in ihr Herz geschlossen und fördern sie aus Nächstenliebe?

    Ich gehe sogar soweit dass das eine Form der Kinderhandels ist. Nur winkt hier viel Geld und Ruhm , da kann mal schon mal wegschauen.


    Spinnt man den Gedanken konsequent weiter, dann verzichten wir doch gleich ganz auf EM und WM. Und auf Nationalmannschaften.

    In den Ligen ist das längst genau so. Komplett international und die Besucherzahlen in den Stadien geben den Machern scheinbar recht. Nur, mich spricht es halt nicht mehr an. Beim Eishockey nicht und beim Fußball auch nicht.

    Erst jubeln wir alle einem Erling Harland ein paar Monate zu, dann zieht er weiter. Natürlich kann man sich an seiner Leistung erfreuen. Dann kann ich aber auch gleich nur noch Premier League oder La Liga schauen und kann meine BMG-Tasse verschenken.

    Wir haben oder hatten jedoch ein System, das auf Lokalpatriotismus basiert, auf Identifikation; der Verkauf von Tickets und Merchandising ist wichtiger Bestandteil des Systems.
    aber: die Stadien sind voll - insofern denkt eine sehr breite Masse anders als ich.


    Ich bin lediglich der Ansicht, dass der DFB sich um den deutschen Nachwuchs kümmern soll. Aber muss ich ausgerechnet dir erklären, dass Deutsche heutzutage nicht Klaus-Dieter und Karl-Heinz sondern eher Leon, Sergej und Serhat heißen?


    Andererseits ist es auch unsere Weichspül-Methode im Bezug auf Leistungsorientierung.

    Ich glaube, das trifft auf mich durchaus zu! =)=)=) Mein Augenmerk geht immer zu den Vielen, die dem System zum Opfer fallen denn zu den Wenigen die es schaffen werden, denn die werden zumindest fürstlich entlohnt.


    Na ja, aber ich trainiere ja auch die Kurzen im Dorfverein, von daher passt es.

    Ich habe das auch schon mal bei den Bambinis gesehen. Allerdings konnte man bei genauerer Betrachtung sehen, dass das a) einstudiert war (immer der exakt gleiche Weg des Balls) und b) nur drei Spieler beteiligt waren (im 7vs7)

    Die Trainingszeit, etwas einzustudieren, was sich im Verlauf der Zeit von alleine einstellt, ist eher verschwendete Zeit...

    Ergänzend fände ich noch eine Selbstverpflichtung sinnvoll, auf Ausländer zu verzichten. Damit meine ich echte Zuzüge aus dem Ausland, nicht unsere Migranten.


    Insgesamt sollte es im Interesse des deutschen Fußballs sein, in erster Linie deutsche Fußballer auszubilden. Mir kommt das ehrlicherweise auch in der Buli zu kurz.

    Sonst scheidet unsere N11 am Ende schon in der Vorrunde aus. 😁


    Oder wir lassen das alles sein mit Vereinsbindung und allem was da dran hängt und erkennen an, dass wir internationalen Stars zuschauen bei der Ausübung ihrer Profession. Das funktioniert im Zirkus auf höchstem Niveau von sportlicher Leistung. Ganz ohne Meisterschaften.




    Zur Selektion mit 12-15... Ich finde das grob fahrlässig und die dropout Zahlen sind heftig.

    "der Fusballkindergarten ist jetzt zu Ende, die Jungs müssen Leistung bringen, das ist hier kein Spaß mehr, das musst du verstehen,die anderen sind stärker, wir müssen die Klasse halten..."

    Wo, an welcher Stelle steht bei solchen Aussagen das Interesse des Spielers im Vordergrund?

    Nirgends, aber sie finden statt. Und das in einem Alter, wo die Pubertät startet, die Jungs dank Wachstumsschub mit ihren neuen Proportionen umgehen müssen und die noch kleinen sich mit großen Gegnern rumschlagen dürfen.


    Und das findet nach meiner Beobachtung in fast allen Vereinen statt jenseits der Niederungen der untersten Klassen.




    Ich finde durchaus auch, dass das spielen für FC Lieblingsverein natürlich ein lohnendes Ziel ist. Nur ist das je nicht automatisch auch das anfragende NLZ. 50% der Kinder tragen schließlich BVB oder Bayerntrikots.


    Wenn man davon ausgeht, dass eine erfolgreiche NLZ Laufbahn im bezahlten Fußball endet, dann gibt man sein Kind quasi in eine Berufsausbildung. Bei einem 16 Jährigen sehe ich da kein Problem, bei einem 12 jährigen schon.

    Ein Aspekt, der mir noch fehlt ist der familiäre...

    Wer übernimmt die Fahrdienste zum Training?

    Bei den jüngeren Jahrgängen fängt das Training um 17 Uhr an, also so gegen 16:45 Uhr muss man da sein, die Wege auf den Gelände sind ja gerne etwas weiter. Also ist man mittendrin im Berufsverkehr, gerade im Ruhrgebiet muss man das einkalkulieren.


    Ich weiß jetzt nicht wie weit es der Fragensteller hat aber wenn man so gegen 16 Uhr aus dem Haus muss, dann muss man sich die Frage stellen, wie man das organisiert. Sind um diese Uhrzeit beide Elternteile schon zu Hause? Oder bleibt das an der Frau hängen? (bitte keine Genderdebatte!)
    Gibt es wohlmöglich noch Geschwister? Sind die alt genug, alleine zu Hause zu bleiben oder muss man die sogar mitschleppen weil sie noch zu klein sind? Können Oma/Opa hier aushelfen?
    Ganz praktisch ist auch, wenn ein Elternteil bringt, das andere holt später ab. Aber das heißt auch doppelte Fahrtkosten. Auch nicht gerade wenig wenn man sich die Spritpreise ansieht.
    Um 19 Uhr sind die Kinder dann geduscht, der Heimweg geht meist schneller.

    Wann wird der Rest vom Haushalt erledigt?


    Die Zeitspanne fürs Kind zwischen heimkommen aus der Schule, Essen, Hausaufgaben darf man schon als knapp bezeichnen, kommen hier noch Fahrtzeiten zur Schule dazu, wird es richtig eng.

    In den älteren Jahrgängen wirds ja nicht besser, da der Aufwand für Schule stetig steigt.



    Ich kenne eine Familie, da hat die Mutter ihrem 15 Jährigen mittags warmes, gesundes Essen in die Schule gebracht, dann nach dem Nachmittagsunterricht sofort ins Auto, durchs halbe Ruhrgebiet zum NLZ. Die Trainer dort haben die Trainingszeiten gerne mal um ne knappe Stunde verlängert (Taktiktafel oder so was) und da standen dann die Eltern in der Kälte. Na Glückwunsch! Der Gesamtaufwand für die Familie war so immens, dass der Junge nach einem Jahr NLZ aufgehört hat und er möchte sich lieber auf die Oberstufe fokussieren. Was das mit dem Geschwisterkind macht, möchte ich gar nicht wissen.


    Ich finde, man darf da nicht nur ein Kind in den Mittelpunkt rücken sondern muss die ganze Familie betrachten. Macht ja keinen Sinn, wenn ein Kind gefördert wird und auf der anderen Seite zwei andere unbeachtet bleiben.


    Ich will die Jugend nicht komplett pauschalisieren, aber ich hätte gerne meinen Sohn im NLZ als 3 Tage in der Woche mehr frei wo er nichts mit der Zeit anzufangen weiß, dass bekomme ich nämlich öfter bei vielen anderen mit.

    Ich kann deinen Gedanken nachvollziehen, finde ihn aber falsch.

    Dein Sohn kommt in ein paar Jahren in die Pubertät, die Peergroup wird immer wichtiger, die Kinder ziehen alleine in die Welt... Hier bei uns gibts etwa ne Wasserskianlage, die die Jugend anzieht.
    Auch eine zweite Sportart wäre eine sinnvolle Ergänzung, die die Kinder vom Gammeln vor dem PC abhalten. Schul-AGs, ein Instrument, mal ins Kino, im Sommer ins Freibad, die ersten Herzchen...

    Die Welt ist so groß und ich finde, man muss sie den Kindern anbieten.

    Folge ich deinem Gedanken, dann setzt du nur auf angeleiteten Fußball als Gegenentwurf zum Zocken. Mir wäre das ehrlich gesagt zu einseitig.

    Von kostenpflichtigem Zusatztraining in Fussballschulen halte ich zB gar nicht. Das ist eigentlich nur "Geldverdienen am vermeindlich talentierten Kind".

    Auch das ist eine Pauschalaussage - deine Meinung, hab ich schon verstanden - aber eben auch nicht allgemeingültig.

    In der E-Jugend wollte mein Sohn zum Beispiel in seinem Team bleiben (soziale Aspekte), fand aber gleichermaßen, dass er im Training kaum gefordert sei. Da war eine Fußballschule eine gute Zwischenlösung. Der STP macht ein Jahr später ja nix anderes: zieht die besseren Kinder zusammen und bietet ein Zusatztraining an.

    Wobei ich stets innerlich zusammenzucke wenn ich lese dass sich die ganz kleinen über Wettbewerbe freuen. Das ist einfach nicht richtig. Das startet erst mit 6-7 Jahren. Klar, manche mögen das schon eher aber das gros kann mit Niederlagen noch nicht umgehen. Wo einer gewinnt, verliert ein anderer und das führt nicht selten zu Tränen.


    Darum ist bei der Zielgruppe ab 4 Jahren - wie bei dieser Anfrage hier - der Hinweis auf Wettkampf einfach falsch.


    Ich habe aktuell zwei 5 jährige die sofort dicht machen, wenn ich als Trainerin versuche, einen Ball zu erobern. Dieses Verhalten habe ich jedes Jahr und es legt sich dann, je mehr Vertrauen die Kinder aufbauen.

    Ein Vierjähriger der wirklich unglaublich sportlich ist, versteckt sich bei den Spielen gegen einen Gegner. Alles normal soweit - das legt sich alles.

    Aber bei einem Aktionstag ist das wirklich kritisch. Bei den Kindergartenkindern gilt: Jeder einen Ball, jeder in seinem Tempo.


    Gutes Thema sind z. B. Tiere.

    Wie laufen Hasen? Hospen. Störche stehen auf einem Bein, usw. Mit Ball:

    Elefanten rollen den Ball mit dem Rüssel, Affen werfen ihn hoch, Kängurus Rollen sich den Ball durch die Beine und stoppen ihn mit ihren großen Füßen und welches Tier den Ball mit den Füßen mitnimmt, wissen die Kinder :D


    Oder Weltraum und zum Mond fliegen.

    Oder paw patrol. (örks)


    Die Eltern einbinden ist aber prima. Breitbeinig hinstellen, Kind spielt den Ball durch die Beine, herumlaufen und wieder von vorne. Nach 5 mal Wechseln...

    Schwerer: Elternteil versucht vor dem Kind zuerst an den Ball zu kommen und verlieren das hoffentlich immer knapp. Bei älteren Kindern kann man den Eltern ein Hütchen als Wendemarke vor die Füße legen.

    Das Ziel, neue Kinder in den Verein zu bringen ist klar. Der Weg dahin scheint mir noch nicht eindeutig festgelegt zu sein.


    Wie viele Kindergärten wollt ihr bearbeiten? Wie viele Gruppen (Kinder) hat die jeweilige Einrichtung? Wie viele Kinder spielen schon in anderen Vereinen (könnte Stress geben!) Habt ihr überhaupt schon positives Feedback der Einrichtungen?

    Ich finde es aus Elternsicht immer recht kritisch, wenn jemand in die Kita kommt, um die Kinder für was auch immer anzuwerben und so den Druck auf die Eltern auszuüben. Bei uns war das die private Musikschule, die ein solches "Angebot" gemacht hatte.


    Natürlich kannst du das als Fußball-AG für einen Zeitraum von sagen wir 6 Wochen von Ostern bis Sommerferien anbieten und den Eltern so Gelegenheit geben, sich dafür anzumelden. Hier könnte aber das Phänomen auftauchen, dass sich die schon aktiven Kinder melden und andere nur mitmachen, weil es mal was anderes ist.


    Unsere Kita hatte ein paar Jahre an einem Turnier teilgenommen und auch vorher ein paar Trainings auf einem benachbarten Fußballplatz gemacht. Anmeldung auf Grund dieser Aktion? Null.


    Zum Ablauf selber:

    Vier- und Sechsjährige ticken sehr unterschiedlich. Ein Sechsjähriger kurz vor der Einschulung steht durchaus schon auf Wettbewerbe. Ein Vierjähriger mag das zumeist noch überhaupt nicht. Hier sind kooperative Spiele viel sinnvoller.

    Alles mit Anstehen (Torschuss aus diversen Entfernungen) kannste im Grunde vergessen.

    Das was ihr Fuchsjagd nennt, kann bei den ganz Kleinen zu Tränen führen weil sie es nicht mögen, dass man ihnen was in die Hose steckt oder dass man ihnen was wegnimmt. Bei Sechsjährigen zumeist kein Problem mehr. Das gleiche gilt für alle Staffelspiele.


    Richte dich darauf ein, dass zwar alle Kinder Fußball spielen wollen aber kaum einer Fußball trainieren möchte. Wir haben eine Kita im Ort, wo die Kinder mit einem Schaumstoffball unter einer kleinen Überdachung auf eine Wand pölen dürfen. Das ist für diese Kinder Fußball. Wenn sie nun etwas angeleitet machen sollen, kann es zu Enttäuschungen kommen.


    Der Ansatz des Aufräumenspiels funktioniert gut, etwa dass im Zauberwald die Bäume (Hütchen) umgeschossen werden müssen, die sich wie aus Zauberhand wieder aufrichten. Ich führe solche Aufgaben immer ein in dem ich zunächst die Hütchen wieder aufstelle. Nach geraumer Zeit gebe ich die Aufgabe dann an die Kinder ab.




    Ich mache mal Gegenvorschlag: Ihr ruft einen Tag der Bambinis aus, bewerbt das auf allen sozialen Medien, Zeitung, Aushänge beim Rewe und vielleicht dürft ihr das auch im Kindergarten aushängen usw. Und dann bietet ihr was auf eurer Platzanlage/Turnhalle an. Vielleicht ist eine Bundesligist in eurer Nähe und das Maskottchen kommt. Vielleicht spielt bei euch als STP-Heimat auch das DFB-Mobil mit... Keine Ahnung. Torwandschießen, Elfmeter schießen, vielleicht gibts ne Geschwindigkeitsmessung bei euch, ein Dribbelparcours, 5 mal gegen eine Wand spielen... so was als Stationen aufgebaut mit einer Ablaufkarte. Wer die Karte voll hat, bekommt eine Urkunde. Oder ihr nutzt den DFB welcher das Paule-Schnupperabzeichen in zwei Varianten anbietet. DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen :: Die Abzeichen :: DFB-Fußball-Abzeichen :: Sportlich :: Projekte & Programme :: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.

    Warum nach Pass spielen und nicht nach Zugehörigkeit zur Liga, dann entfallen auch die weiten Reisen.

    Weil dann das letzte Fünkchen Identifikation auch noch wegfallen würde.

    Ich persönlich mag es schon nicht, dass in der Bundesliga Spieler aus allen Herren Länder spielen und ich soll ihnen dann mit Lokalpariotismus zujubeln... Erschließt sich mir schon lange nicht mehr.

    Sollen sie doch ein Firmenschild an die Stadiontür nageln. Dann wäre es glaubwürdiger. 🤷‍♀️

    Meine Jungs sind schnell und technisch stark. Was ihnen komplett fehlt ist das "den Ball wollen", "Ballgeilheit" oder ganz klassisch Durchsetzungsvermögen.

    Ich habe mal einer hochklassigen C-Jugend zugeschaut, da haben sich die Jungs für jede gute Aktion gefeiert. Es war laut, auf sportliche Art aggressiv, es wurde abgeklatscht...
    Unabhängig vom Können dürfte man so ein Verhalten schon kopieren können. Dieses Pushen sieht man ja in vielen Sportarten, Basketball oder Eishockey voran...

    Du könntest ein passendes Video als Anchauungsmaterial raussuchen und damit dein Glück versuchen...

    Ich habe in der Halle eine Lieblingsübung die in allen Altersklassen funktioniert. Du benötigst einen großen Kasten, bei dem du das Oberteil umdreht. Dort hinein legst du alle Bälle. Damit stellst du dich ans Tor/unter den Basketballkorb und die Spieler stellen sich in zwei Gruppen rechts und links vom Kasten auf.

    Die Grundform ist simpel. Du wirfst einen Ball im Schockwurf nach vorne, der Spieler sprintet hinterher und muss den Ball vor dem zweiten auftippen fangen. Dann außen herum zurück, den Ball zurück in den Kasten und wieder anstellen.


    Da du zwei Warteschlangen hast kann der nächste Ball sehr schnell nach dem ersten geworfen werden. Je höher die Schlagzahl desto mehr Power kommt in die Übung.


    Wenn das funktioniert nach 2-3 Durchgängen ergänzt man das um Zusatzaufgaben. Hinter dem Rücken klatschen. Vor dem Auffangen halbe Drehung, unterwegs ganze Drehung, Rolle vorwärts, über ne Weichbodenmattelaufen, drei Hüpfer, da hinsetzen wo der Ball runter kommt, liegend starten...der Phantasie sind hier ja keine Grenzen gesetzt. Auch die Annahme mit Fuß oder Knie kann gespielt werden.


    Dann kommt Teil B: der Ball wird jetzt gerollt und muss vor einer definierten Linie nach spätestens 3/4 der Strecke angenommen werden. Auch hier mit Zusatzaufgaben.


    In Teil C schiebe ich den Kasten 1-2 Meter zurück und variiere ob ich den Ball werfe oder Rolle, die Spieler gucken nach vorne und werden überrascht (peripheres Sehen)


    Sprints, Reaktionsvermögen, Koordinatives und macht Spaß.