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Beiträge von Goodie
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Ich habe auch ein Kind bei den 16ern und würde daher auch grundsätzlich gerne "zurück" in die F wechseln.
Ich habe die Entscheidung dem Jugendleiter überlassen und er wollte mich weiterhin bei den 13ern behalten.
Muss man nicht verstehen. Da haste als JL ausnahmesweise mal einen der die Altersklasse F/E schon kennt und man er nutzt das nicht. Schade eigentlich.
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Die Beiträge können aber nun mal nicht eklatant steigen, da man für ein Team eben elf Spieler braucht. Der Zugang zum Fußball muss niedrigschwellig bleiben. Es ist ja kein Tennis, wo ein einziger Spieler reicht.
Das sehe ich anders. Guck dir an, wieviele Fußballschulen ihr auskommen haben, was Musikschulen fragen, was Schwimmkurse kosten. Nur der Sportverein, der darf nix kosten. Das Problem ist nämlich inzwischen, dass sich durch gesellschaftliche Veränderungen viele Mitglieder als Konsumenten aufgestellt haben. Verein in seinen ursprünglichen Strukturen war eber eher was zum mitmachen.
Konsument zum Preis vom Mitglied - das funktioniert nicht (mehr lange).Btw sind auch sehr viele Vereine sehr viel teurer als auf dem Papier steht. Hier wird ein Trikotsatz gekauft, da jeden Monat 5 € in die Mannschaftskasse gefragt, dort ne Umlage abkassiert.
Die Lösung ist einfach und auch hier schon mal niedergeschrieben: Hohe Beiträge, die man durch aktive Mitarbeit wieder senken kann. Und von mir aus auch einen Sozialtarif für Bedürftige...
Ich glaube indes immer noch nicht, dass sich jemand, der in Lohn und Brot steht, mit einem Trainerentgelt locken lässt, ein Amt anzunehmen. Damit kann man sicher junge Leute erreichen und das sollte man auch tun aber ein Elternteil hat entweder Zeit und Lust oder eben nicht. -
Zu den Trainerlizenzen und Entschädigungen:
ab D-Jugend haben alle Trainer Lizenzen und bekommen auch eine Entschädigung.
Bis zur E haben alle Trainer mindestens den Kindertrainer, zwei sogar die B-Lizenz. Gehen aber alle leer aus.
Ich würde mir in solchen Vereinen immer eine Regelung wünschen, wonach Trainer, die noch in der Schule oder Ausbildung stecken, vernünftig bezahlt werden und die anderen verzichten. Bei uns wird kein Jugendtrainer entschädigt. Wir arbeiten alle für die berühmte Bratwurst. Ich würde jedoch total gerne die Vereinsjugend und jungen Erwachsenen versuchen, mit einem Entgelt zu locken. Ich glaube nämlich, dass sich hier der ein oder andere engagieren würde, statt zu kellnern.
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ScuBac, nur aus Interesse... Warum machst du nicht die 11er oder 16er?
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In unserem Betrieb hängt ein Schild:
Wenn du jemandem vertraust, dann stell ihn ein.
Wenn du jemanden eingestellt hast, dann vertrau ihm.
In diesem Sinne
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Oder wenn du den Elan verloren hast. Sich das einzugestehen, ist manchmal nicht so leicht, Außenstehende merken das jedoch meist ganz gut. Dann fällt hier mal ein Training aus, da ist man mal nicht vorbereitet, dort meckert man mal mehr als nötig...
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Im Mädchenbereich ist das an einer unserer Grundschulen wohl ganz erfolgreich...
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Manchmal wünsche ich mir die Unbekümmertheit anderer (z.B. olympischer) Sportarten im Jugendbereich auch für den Fußball.
Na ja... in Mannschaftssportarten mag das noch so sein aber in Einzelsportarten finde ich im oberen Drittel keine Unbekümmertheit.
Fechten im Leistungszentrum: mit 12 Jahren 4 mal Training PflichtSchwimmen? 6 Uhr vor der Schule keine Seltenheit
Rudern? 6 Einheiten plus Wettkämpfe
Turnen? Eiskunstlauf? Tennis?
Ich kenne wirklich viele ehemalige Spitzensportler weil die alte Bayer AG über ihre Sportvereine den Leuten neben einer sportlichen auch eine berufliche Perspektive geboten haben. Leider ist Bayer ja auch nicht mehr das was es mal war und die meisten Vereine haben mit Bayer nichts mehr zu tun außer dem Namen. Aber ich fand das seinerzeit eine gute Sache - um mal eine neue Sicht auf diese Thematik anzubieten. Einer meiner Kollegen hat nach der Schule beim Fußball erst in der zweiten Mannschaft gespielt und seine zweijährige Ausbildung beendet und dann den Schritt in die erste Liga vollzogen / geschafft.
Andere Talente in der Leichtathletik oder Badminton wurden dank der Vereine mit Ausbildungsverträgen versehen und großzügig zu Sportereignissen freigestellt.
Die Internate lassen ja hoffen, dass sich Schule und NLZ optimal verzahnen. Wäre das nicht auch mit einer Berufsausbildung denkbar?
Denn das dürfte in den anderen Sportarten bei fast allen Sportler anstehen, und sei es die Sportförderkompanien beim Bund / Polizei.
Und natürlich kann man in der vierten Liga auch Geld verdienen aber was kommt danach? Was wenn der Körper nicht mehr mitmacht? -
lea_044 das Problem bei den Trainings ist immer der Spagat beim Können der Kinder. Sind alle in etwa gleich weit, ists einfach, doch wo ist das schon so? In sofern sind alle Spiele geeignet wo jeder seinen eigenen Ball hat und in seinem Tempo agieren kann. Und vorallem sollte man meiner Meinung nach die Möglichkeiten der Halle nutzen. In Form von Parcouren kann man folgendes unter bekommen:
1. über eine Straße aus kleinen Matten die im Zickzack liegen dribbeln. Schwieriiger: zwischen die Matten noch einen Ring einklemmen oder eine Pylone draufstellen.
2. Kastenteile oder umgelegte Bänke als Prallwände oder "Gegenspieler" nutzen, gerne im 45° Winkel als "Passgeber" vor dem Torschuss3. Elemente aus dem Kinderturnen einbauen: zum Beispiel den Ball in die Hand nehmen und in einen kleinen umgedrehten Kasten rein und raus klettern. Oder auf große Kästen klettern, auf ne dicke Matte springen, Rolle vorwärts unten
4. häufig kann man eine Stange niedrig waagerecht aufbauen, dort wird der Ball drunter her gespielt und über die Stange springen.
5. Was zum drunter her krabbeln oder hüpfen lässt sich auch meist leicht aufbauen mit dem was ne Halle so hergibt.
Bambini heißt ich und mein Ball aber eben auch allgemeine koordinative Bewegungsschule. Wenn du hier gute Grundlagen legen kannst, kannst du später die Ernte einfahre und ich persönlich liebe die Möglichkeiten, die mir eine Halle bietet mit ihren Wänden, Linien und dem Kram aus der Materialgarage.
Ich habe mir übrigens Leibchen in vier Farben besorgt. Ich spiele häufig mit 2, 3 oder 4 kleinen Teams, entweder sind alle im Einsatz (Halle nochmal halbiert) oder ein oder zwei Teams pausieren.
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Bei youtube sind auch ein paar brauchbare Beispiele...
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schau mal was passiert wenn du die Matten bei 3vs.3 je eine 5m quer vor die Tore legst mit Toren die 3-4m Breite haben.
Klär mich doch bitte auf, dann muss ich es nicht ausprobieren. Ich würde erwarten, dass ein paar Kinder versuchen, den Ball mit Kraft über die Kante der Matte zu schießen, anderen können den Ball schon lupfen. Ich schätze, dass das Hochschüsse fördert. Das wäre eher kontraproduktiv, oder?
Oder meinst du, 5 m Abstand vom Tor? In der Halle sind bei mir die kleinen Matten an die Wand gelehnt gerne die Tore. Was haben die? 1,5-2 m? In der kleinen Halle teile ich das Feld nochmal in zwei Hälften so dass jede Fläche so 12 x 14 m hat. -
Ich beobachte dies eigentlich jedes Jahr aufs Neue und das legt sich bei Vielen nach 2-3 Spielen, bei anderen erst später.
Gründe:
1. Die Eltern machen ein Ding draus. Das kann schon am Abend vorher losgehen, da werden die Kinder mit den Worte: "du musst morgen fit sein" ins Bett gebracht. Dann werden Fotos im Trikot geschossen, die Oma wird eingeladen und Sprüche wie "jetzt gehts um was" fallen
2. Die Kinder selber sind sehr geflasht vom drum herum. Auswärts, alles fremd und gleichzeitig unglaublich stolz ein Trikot zu tragen. Und dann kommen da wildfremde Kinder gegen die man spielen soll.Einer meiner kleinen pfiffigen meinte nach seinem ersten Auswärtsspiel: "Duhuuu, ich möchte lieber wieder in unserem Verein spielen". Ein schüchtener Junge meinte leicht verzweifelt: "da sind so viele andere Kinder". Der kleine Torwart (ja ja, immer noch 7vs7
) wollte unbedingt die Handschuhe haben und ist dann auf der Torlinie in Schockstarre gefallen und war ebenfalls nicht mehr ansprechbar. Und bei uns stellen sich die Teams im Kleinfeldbereich gegenüber auf und brüllen sich ihre Schlachtrufe zu. Das war beim Gegner so laut, dass zwei Angst bekommen hatten. Haste dann noch laute Eltern, ist doch das Chaos endgültig perfekt, oder?Beim allerersten Spiel meines Kleinen seinerzeit wussten 13 Mit- und Gegenspieler noch gar nicht was los ist, als meiner schon das erste Tor geschossen hatte.
(Typischer kleiner Bruder eines Fußballers)
Einer war so nervös, dass ihm schlecht war und wieder heim musste...
Verhindern kannste das eigentlich nur, wenn du eine rollierende Gruppe hast, wo immer schon ein paar Kinder schon mal gespielt haben und neue dazu kommen. Wenn du eine Gruppe ganz neuer hast, musste da halt durch.
In der F bejammern viele, dass die Kinder nicht wirklich angreifen. Hier wollen viele dann dem anderen nicht weh tun oder haben Angst davor, dass es weh tut... -
Wie kann man denn hier in diesem Thread die Fahne hochhalten, dass das ein NLZ eine tolle Erfahrung ist, man nur nicht zu hohe Erwartungen haben darf und dann Jugendliche kritisieren, der sich durch ein G8-Abi schlagen müssen und die augenscheinlich sehr viel realistischere Zukunft im Blick haben?
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Andere Baustelle: Beim Übergang von der U13 in die U14 geht es in Hamburg von 7+1 auf Halbfeld ohne Abseits zu 11er Großfeld mit Abseits. Wer denkt sich so was aus? Warum kein 8+1 mit Abseits von Strafraum zu Strafraum in der U14?
Warum überhaupt in jedem Landesverband, ja zum Teil von Kreis zu Kreis anders? Denn hier gibts in der D das 9vs9
Hier spielen dafür die Bambinis immer noch 7vs7.
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Im U11- Jahrgang gibt es in Hamburg auch keine Festivals mit Champions League- Modus mehr, sondern kleine Turniere im 7v7 mit 4 Teams im jeder-gegen-jeden-Modus. Und diese Form des Wettkampfs scheint einigen Teams nicht auszureichen.
Den Kindern oder den Erwachsenen?
Am letzten Wochenende hatte mein Sohn beim Volleyball (12 Jährige) ein Turnier. Die Hinrunde ist vorbei, offiziell gehts erst im März weiter und da haben sich die Teams der Hinrunde zu einem Vorbereitungsturnier getroffen. Es ging also um gar nix, nicht mal um nen Lolli. Trotzdem war da so viel Feuer drin, bei allen Spielen und die Kinder haben agiert, als ginge es um die Weltmeisterschaft - mindestens.
Ich halte es für gemacht, dass man im Kinder- und Jugendbereich zwischen Freundschaftsspielen und Meisterschaften unterscheidet. Das aufzulösen wäre der richtige Weg, weg vom larifari hier und weg vom Druck da. Ab in die Mitte. Wettkampf und sportlicher Ehrgeiz im hier und jetzt. Nicht mit Blick auf die Tabelle sondern mit Blick auf diesen jetzigen Tag! Und morgen kann es wieder anders sein. -
Ich kenne zwei Jugendliche, die sich zur Oberstufe hin klar in Richtung Schule orientieren und im NLZ aufgehört haben, weil der Aufwand zu hoch ist. Es kommt ja gerade in den Ballungsgebieten nicht jeder in das räumlich erste NLZ sondern man fährt ja ggf. auch mitten im Berufsverkehr durch die Gegend.
Und auch solche Kaderplätze werden immer wieder aufgefüllt. -
Zeig mir den Trainer, der in einem Finale allen Kindern mindestens die Hälfte der Spielzeit gibt.
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oder nur eine kleine Spielform mit Provokationsregeln angebracht ist (zh.B. 2 Ringe ins Feld die der Ball nicht durchqueren darf
Ich habe diesen Gedanken aufgegriffen (auf einer Turnhallenhälfte, also 12x15m mit 2vs2 gespielt) und den Kindern zwei kleine Matten in den Weg gelegt (tiefe Pfützen, in denen man glibbrige, kalte, blaue Füße bekommt) und in jedem Durchgang die Matten wo anders hingelegt. Mal in die Mitte, mal eher außen, der letzte Durchgang dann ohne. Hat super funktioniert! Danke für diesen Input!
Btw und zu Thema Disziplin: war es letzte Woche in beiden Gruppen chaotisch, so war es diese Woche super. Den Großen habe ich ein komplettes Spiel-Training mit nur einem kleinen Zwischenspiel zur Erholung gebaut.Bei den Kleinen hatte ich viele Neuzugänge, so dass ich die Halle zweigeteilt hatte, die ganz neuen haben dann im Hauptteil eher kleine Aufgaben mit dem Ball gehabt, die anderen haben auch das Spiel mit den Matten gemacht. Bei allen war nach 45 Min Feierabend, sie hatten keine Lust mehr.
Ich habe dann mit ihnen Schlafkönig gespielt und die Eltern waren ziemlich erstaunt, wie leicht man diese Rasselbande unter Kontrolle halten kann. Als ich nach 5 Min erklärt hatte, dass die Kinder gewonnen hätten, war der Hallenboden schweißnass wo sie gelegen hatten. So intensiv hatte ich das Training gar nicht eingeschätzt! Aber man lernt ja nie aus. -
HansUwrat deine Methode scheitert sofort, wenn zwei Kids stören. Dann haste die beiden da hocken und nix funktioniert so wie du dir das wünschst. Eine zwei Minuten-Auszeit, dann nochmal ne kurze Ermahnung die mit den Worten "machste jetzt wieder mit? Prima" endet und weiter geht es. Und ein echter Systemsprenger bleibt auch nicht brav auf der Bank sitzen...
Was wäre denn dein Vorschlag wenn einer dein ganzes Training stört, Hütchen umwirft und partout nicht mittrainieren will?
Systemsprenger würde ich abholen lassen. Wenn Trainer und Kind eine Situation so eskalieren lassen, dann ist das halt mal nötig.
Man muss immer gucken, was vorfällt. Wir hatten mal ein Kind, dass mehrfach andere gebissen hat. Auflage war dann: die Mutter muss dableiben und mit beaufsichtigen - wollte sie nicht weil der Junge ja nie was macht
. Wir haben ihn dann ganz rausgeworfen. Es gibt Grenzen denn ich bin ja keine Psychologin.
lea_044
Wenn du auf eine Situation eine Hilfestellung haben willst, dann solltest du sie möglichst genau beschreiben.
Es ist halt einfach ein Unterschied, ob dir das immer gleiche Kind auf der Nase herumspringst, du ein Training mit langen Warteschlangen machst, Kinder ein bestimmtes Spiel verweigern, dein Training komplett langweilig oder viel zu anspruchsvoll ist oder du Kinder mit EDS (Erziehungsdefizitssyndrom) erwischt hast oder man einen gebrauchten Tag erwischt hat wie ich ihn oben beschrieben hatte.Hast du den Aufbau spielen - üben - spielen mal versucht?
