Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich habe das auch schon mal mit Rand gesagt! Ein Junge bei der F, der häufig fehlt und oft zu spät kommt, die Eltern sich nie einbringen und er spielt dennoch und das häufig von Beginn an. Warum? Weil er gut ist.


    Und?


    Will meiner deshalb nicht zum Training? Nein. Ändert sich deshalb meine Einstellung? Auch nicht.


    Ich ärgere mich in dem Zusammenhang über die Trainer die das mit den Eltern nicht besprechen und seit Jahren tolerieren.

    Hallo,


    aus einem anderen Beitrag möchte ich einen Aspekt rauslösen und hier diskutieren.


    Bei den Kleineren, also Bambinis bis E-Jugeend:
    Nach welchen Kriterien stellt ihr das Team auf? Wie sorgt ihr für Rotation? Welches Prinzip funktioniert gut, welches habt ihr wieder verworfen?
    Mit wievielen Kindern zieht ihr los und nach welchen Maßstäben nominiert ihr?
    Was macht ihr mit dem dicken Paul und was mit dem Topspieler?
    Wie steuert ihr die Spielzeiten?

    Ich denke, wenn die Kinder ihre Fahrradprüfung absolviert haben oder sie mit dem Bus zur weiterführenden Schule fahren, dann können sie auch alleinverantwortlich zum Training kommen. Also etwa Ende vierte Klasse, Anfang fünfte.


    @Onkel, ich glaube, ich habe mich hier im Verlauf deutlich geäußert, warum wir es anders machen würden und wie. Unsere Auffassungen dürften nicht kompatibel sein!
    Und lieber Onkel, eins verspreche ich dir auch: Trainer wie du messen meist mit zweierlei Maß. Der Topspieler, der nicht beim Training war, wird spielen und die "Ergänzungsspieler" können sich den Allerwertesten aufreißen, sie stehen dennoch erstmal am Rand.
    Spätestens, wenn der Topper unter der Woche verletzt war und am Samstag da steht und sagt: "geht wieder" wird eingesetzt. Und schon bist du vollkommen willkürlich aufgestellt.

    Aber mal ehrlich: Nehme ich dem guten Kind nicht die Freude am Fußball und die Motivation, sich anzustrengen, wenn jeder gleich viel spielt? Denken die sich nicht dann: Wofür komme ich ins Training und wofür strenge ich mich an wenn eh alle gleichlang spielen Natürlich kommt es da auch auf den Trainer an. Wenn der 100% dahintersteht und das richtig verkauft könnte es klappen. Aber das tue ich nicht. Das muss ich ehrlicherweise zugeben.

    Aber wer muss sich den mehr anstrengen? Der dem es eh zufällt oder der der sich alles mühsam erarbeiten muss? Der schnelle Junge mit Mordskondition oder der dicke Paul?
    Und ist das nicht genau das Argument, alle gleich zu behandeln? (natürlich nicht mit der Stopuhr in der Hand).
    Gerade wenn ihr einen komfortablen Kader habt und viele FS macht, dann habt ihr doch alle Möglichkeiten in der Hand! Fünfmal gemischt, dann mal nur schwächeren nominieren, dann mal alle stärkeren, dann wieder gemischt... So kann man ALLE Kinder entwickeln, oder?

    Hilf mir oder kann ich nicht rechnen?
    Wenn du munter durchrotierst dann hast du (TW mal nicht betrachtet) 300 Spielminuten zu verteilen. Bei 10 Feldspielern spielt jeder 30 Min, bei 8 Feldspielern sind es bei 38 Min.
    In allen anderen Fällen belohnst/bestrafst du das Kind, für etwas, wo es nichts dafür kann. Anders wäre es, wenn du freches oder faules Trainingsverhalten honorieren möchtest. Das haben die Kinder selber im Zugriff.


    Aber ich weiß schon: die Realität sieht anders aus. Die besten drei werden gar nicht ausgewechselt oder wenn, dann erst wenn das Spiel entschieden ist und die Auswechselspieler wechseln für die verbleibenen Kinder... Ich bin ja weder blind noch blöd. :saint::pinch: Und mein Großer ist der, der kaum ausgewechselt wird.


    Wenn Nichtnominierungen unterm Strich (also was die Anzahl der auszusetzenden Spiele angeht) fair laufen, ist das wohl für alle beteiligten kein Problem. Die Motivierten werden sich trotzdem zum Anfeuern am Platz einfinden und die anderen freuen sich über ein freies WE.
    Im Team meines Großen gabs diesbezüglich durchaus Streß: Ein Kind sollte zum vierten Mal aussetzen (auch eher häufiger mal nicht beim Training), meiner noch gar nicht. Moral von der Geschichte: Meiner wurde dann nach Intervention dieser Mutter zu den beiden letzten Spielen nicht nomiert. Zweimal hintereinander hat meiner dann auch überhaupt nicht verstanden und war sehr traurig. Eine gescheite Planung sieht anders aus.
    Den Gerechtigkeitssinn würde ich über die Qualität des zu erwartenden Spiels steuern. Aber das ist ja nur meine bescheidene Meinung.



    Btw: Wir verschweigen auch nichts, ganz im Gegenteil. Ich mache neuen Eltern deutlich, dass wir uns dann definitiv häufiger sehen werden, als man Zeit für seine Freunde hat.
    Ich verweise ggf. auf die anderen Abteilungen im Verein, die mit Wettkampfgeschehen erst viel später einsteigen als die Fußballer zumal wir auch "Erlebnissport" haben, bei dem es gar keine Wettkämpfe gibt.

    Wir haben es aber so gehandhabt, dass in den "Pflichtspielen" bzw. in den für uns bedeutenden Spielen gegen spannende Gegner die Kinder, die wie das hier angesprochene Kind nicht so oft am Training teilnehmen, weniger zum Einsatz kommen als andere. Sprich von 50 Minuten Spielzeit nur 15-25 Minuten spielen.
    Genau aus diesem Grund versuchen wir aber im Frühjahr enorm viele Testspiele zu veranstalten, in denen dann vor allem die Kinder zum Einsatz kommen, die sonst eher weniger Spielzeit kriegen.


    Ich nehme jetzt mal bewusst die Kontraargumentation auf (wobei ich selber anders ticke)


    Willst du also diese Mutter so motivieren, sich mehr zu engagieren: Erst fährt sie samstags eine halbe Stunde zum Auswärtsspiel, dann rumstehen während sich die Kinder warmmachen. Anschließend guckt sie einem Spiel zu, in dem ihr Kind eine Spielzeit von schlechtestenfalls 15 Min. hat. Auf der Heimfahrt hört sich sich dann noch das gemecker des Kindes an, dass es ja eh kaum spielen darf.


    Ehrlich: lasst die Kinder Spieleweise ganz zu Hause und erspart allen Beteiligten Kurzeinsätze!

    Was würdest du in dem Fall denn dann machen? Die anderen Kinder draußen lassen, obwohl sie zweimal im Training waren? Natürlich wird er weiterhin Spielzeit kriegen. Aber nicht so viel wie die anderen. Und das finde ich persönlich auch gerechtfertigt.

    Verrate mir doch mal, auf wieviele Termine pro Woche ihr denn so kommt? In einer normalen Trainingsphase sagen wir mal von nach den Sommerferien bis Ende November? Reichen vier?

    Wir wollen unseren Kindern viele Erlebnisse im Team bieten, daher machen wir viele Freundschaftsspiele und Sonstiges aus. Wir fordern also schon von den Eltern, dass sie ihrem Kind Zeit für den Fußball zu Verfügung stellen. Aber wir geben damit ja auch etwas zurück. Vor allem den Kindern. Aber auch den Eltern. Zumindest denen, die sich integrieren wollen und die sich auch mal einen schönen Tag auf dem Sportplatz mit den anderen Eltern machen können. Es ist sicher ein sehr schwieriges Thema.

    Ich überspitze jetzt mal aber so manchen Eltern gibst du rein gar nichts zurück! Frieren am Fußballplatz, Thekendienste und einen Haufen Dreckswäsche. Dazu der Terminstreß, wie man seine drei Kinder von Pontius nach Pilatus und wieder zurück bekommt und das im Spannungsumfeld Haushalt, Arbeit, Kindererziehung...



    Wenn du einen großen Kader hast, dann wirst du wahrscheinlich zu den Spieltagen nominieren, richtig? Dann würde ich einen solchen Spieler zu den eher langweiligeren Spielen mitnehmen und ihn zu den Interessanteren nicht einladen. An der Spielzeit würde ich jedoch nach Möglichkeit nicht rütteln. Wie gesagt, solange die Kinder fremdbestimmt sind!

    So ein Thema hat ja immer zahlreiche Facetten.


    • Ärgerlich wird das für mich immer dann, wenn man Kinder wegen übervollem Teams wegschicken muss und dafür eine Familie einen Platz blockiert, ohne wirkliches Interesse zu haben. Man kann dann besagtes Kind in den "Überhang" nehmen aber das ist auch kein langfristig tragbares Modell denn wenn dann mal alle da sind, steht man mit 20 Kindern in einer Mini-Keksdosen-Turnhalle...
    • In einem Team wo es auf jeden einzelnen ankommt, ist es auch doof. An jedem Wochenende zu bangen ob das Kind kommen darf oder nicht ist dem Trainer und dem Team gegenüber unfair.
    • Entspannt können sich wohl nur die zurücklehnen, die ein gesundes Polster an Spielern haben.


    Bei Eltern/Kindern, die prinzipiell Interesse haben, weiß man warum ein Kind nicht kommt. Kommunionsunterricht, Omas Geburtstag, Schule, allgemein ein Motivationstief... mit all dem kann man gut umgehen. Wenn aber einer mit dem Trainer "lalelu" spielen will - sorry, da bin ich auch raus. Da würde ich dann auch deutlich.
    Wobei wir gleich am Anfang, wenn wir ein Kind aufnehmen, mit den Eltern über unsere Erwartungshaltung sprechen. Dass wir schon im Spielbetrieb sind und dass wir uns die Unterstützung der Eltern wünschen, sowohl das Kind regelmäßig und pünktlich zum Training und zum Spiel zu bringen, wie auch das restliche Drumherum wie Kuchen backen oder Trikots waschen. Das absolute Minimum ist, das Kind rechtzeitig abzumelden, wenn es nicht kann. Das klappt übrigens bei uns gut.


    Ich glaube, wenn man ein Gespräch sucht, spielt man lediglich das Zünglein an der Waage, dass ein Kind dann entweder mitziehen kann/darf oder aufhört. Beides wäre für mich jeweils in Ordnung denn mittelfristig würde die Entscheidung eh in diese Richtung gehen. Wenn es aufhört, muss man ja auch nicht im Stress auseinander gehen und ggf. findet das Kind den Weg zurück.


    Für mich ist im Sport die intrinsische Motivation entscheidend. Alles andere ist Käse und führt zu nichts. Wobei das für einen außenstehenden schwer zu erkennen ist, ob ein Kind von sich aus kommt oder weil es die Erwartungen des Umfeldes erfüllt. Das herauszufinden fällt ja so manchem Erwachsenen schwer.



    Was aber meiner Meinung nach gar nicht geht ist ein Kind, welches noch nicht selbstbestimmt agieren kann (Stichwort: Mutter zieht nicht mit), abzustrafen und beim Spieltag nicht mitmachen zu lassen. Das halte ich sogar für kontraproduktiv bei einem Kind, welches erst ein halbes Jahr dabei ist. Gerade vor dem Hintergrund, dass ein Spiel zu Kifu-Zeiten doch als dritte Trainingszeit betrachtet werden sollte... Oder käme jemand auf die Idee zu sagen: wenn du dienstags gefehlt hast, darfst du donnerstags auch nicht kommen?

    Goodie: dass ich als Jüngerer in einer Altersklasse höher spielen darf, das nutzen die NLZ ja oftmals. Dies geht im Jugendbereich gut, beim Übertritt in den Erwachsenenbereich ist dies jedoch eingeschränkt.

    Ist das denn dann noch von Nöten?

    Im Grunde geht es doch bei diesem Thema um die Grenzen des Vereins-Kleinkleins im Kinder- und Jugendfußball. Große SGs und JSGs und JFVs mit vielen Kindern haben viel mehr Möglichkeiten entsprechend des Entwicklungsstandes und der Fähigkeiten der Kinder zu differenzieren.

    Wir haben zur Zeit drei 2010er Teams mit je 12 Kindern. Die sind nicht sortiert und ich glaube, das würde im Verein auch Mord und Totschlag geben. Dieses Differenzieren ist nämlich überhaupt nicht gewünscht (Kinder/Eltern) und wir möchten auch keine selektierte Truppe sondern erfreuen uns an den Kindern die wir haben und versuchen alle gemeinsam weiter zu bringen. Man wächst doch zusammen, sowohl Kinder/Trainer wie auch die Elternschaft.



    Vor Jahren hatte ich in meiner Volleyball-E-Jugend einen Jungen dabei, der hätte C-Jugend spielen müssen. Nicht sonderlich groß und gänzlich talentbefreit spielte er schon vier Jahre bei den Kleinen mit. Ich bin dann immer zu den gegnerischen Trainern, hab ihn vorgestellt und gefragt, ob ich ihn einsetzen dürfte. Die Trainer haben beim Einspielen einen Blick auf ihn geworfen, mir mitleidig auf die Schulter geklopft und ihr Einverständnis gegeben.




    Wie Kinder einteilen würden? Ganz einfach: die besten vier gegen den ganzen Rest! Hilft den Nixkönnern aber auch nicht.

    Allerdings kommen diese Unterschied bereits daher das versucht wird Unterschiede in der Entwicklung auszugleichen. Frühentwickler können auf Antrag (und ich glaube Test) eher Beginnen. Spätentwickler können zurück gestellt werden. Das ganze zielt ja bereits wieder darauf ab ein starres System bzw. eine starre Einteilung den wahren Gegebenheiten im Kinderbereich anzupassen. Nix anderes würde man sich eben im Fußball auch wünschen.

    Das stelle ich mir jetzt aber beliebig kompliziert vor. Du kannst ja immer ein Kind einen Jahrgang höher spielen lassen, insofern kannst du einem Überflieger gerecht werden.



    Natürlich könnte man sich an der Klasseneinteilung der Schulen (gleicher Stichtag) orientieren, so könnten wenigsten Klassenkameraden in der gleichen Mannschaft spielen. (bei den Stichtagen gibts ja sogar von Bundesland zu Bundesland unterschiede... :S ) Doch am Ende hast du immer Kinder, die nahe am Stichtag liegen.


    Was aber machst du ggf. mit einem Spätentwickler der bei den jüngeren spielt und der dann seinen Entwicklungssprung endlich gemacht hat? Muss er dann mitten in der Saison das Team wechseln? Die Tücke liegt wie immer im Detail.


    Hier bemüht man sich, die Kinder gemäß ihres Leistungsstandes zu Staffeln zusammen zu stellen. Und es wird auch korrigiert, wenn ein Team gänzlich falsch zusortiert ist. Einzelne Kinder jetzt noch umzustecken dürfte sich kaum in ein Regelwerk integrieren lassen, welches ja für alle Eventualitäten gelten muss. In dem Zusammenhang könnte man ja auch noch Inklusion diskutieren. Dann wird man gar nicht mehr fertig.

    Natürlich sind die Kinder abhängig von ihren Eltern, solange sie auf das Mamataxi angewiesen sind. So was muss ja auch alles familiär darstellbar bleiben.
    Mein Gedanken geht aber in eine andere Richtung und basiert auf meinen ganz persönlichen Erfahrungen: du kannst dir den allerwertesten aufreißen, Trainingscamps machen, Ausflüge, immer pünktlich, immer freundlich, immer da...


    Am Ende des Tages ist das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner und Spieler kommen oder gehen (ist ja beides auch legitim).


    Schlussendlich befinden sich die Vereine ja durchaus in Konkurrenz. Die Vereine die auf JSGs angewiesen sind, werden auch eifersüchtig auf eure Strukturen sein und versuchen gegenan zu kämpfen um nicht ganz aufgeben zu müssen. In unserem "Dorf" hat schon vor Jahren ein Verein aufgeben müssen. Zur Zeit geht es hier in der Region vermehrt denen an den Kragen, die noch einen Ascheplatz haben.

    Einige davon (Leistungsträger aber auch andere) wurden zuletzt immer wieder durch Versprechen und Zusagen meist an die Eltern in den Vereinen gehalten. Nun soll scheinbar auch unser Hallenergebnis dazu verwendet werden Spieler (oder vielmehr Eltern) von einem Wechsel abzuhalten.

    Meinst du wirklich, dass sowas gelingt?
    Vielleicht sollte man dem Thema (warum gelingt ein Verein/Team und warum nicht) mal eigenen Raum geben...

    Ich wäre froh, wenn die gegnerischen Trainer im Zweifel nach den Pässen fragen würde. Wir haben nämlich auch zwei Riesen dabei. Große, kräftige Kinder, die den Rest um fast einen Kopf überragen. Das Getuschel kann man zwar immer gut hören aber ein offenes Wort sucht kaum einer.


    Auf der anderen Seite würde ich mir einfach Ehrlichkeit wünschen. Was würde passieren, wenn der Gegner kommt und sagt: "Wir haben zwei dabei, die sind zu alt, wir haben sonst kein Team zusammenbekommen"? Wahrscheinlich nicht viel außer der Ansage, beim nächsten Mal dann jüngere statt ältere mitzubringen.

    Ist in der FPL vorgesehen Spieler die ein Foul begehen vorübergehend auszuwechseln? Wäre mir neu.
    Klar bei einem absichtlichen Foul sollte man mal schauen, was man macht, aber wer will den hier Absicht zwischen Unkoordiniertheit (gerade in der F) unterscheiden?

    Nein, ist nicht vorgesehen aber ich finde das dennoch ein gutes Mittel.
    Man kennt ja seine Kinder: A grätscht ohne Rücksicht auf Verluste, B nimmt immer wieder den Ellbogen hoch bis auf Hals/Kopfhöhe des Gegenspielers, C schubst mit den Händen. Immer wieder weist man im Training darauf hin. Es ändert sich eher wenig.


    Da wir nicht viel davon halten, die Kinder quer übern Platz zurecht zuweisen, das aber auch nicht dulden wollen, wird das Kind bei uns eben kurz rausgenommen und mal wieder aufgefordert, den Arm unten zu lassen, nicht zu grätschen und nicht zu schubsen.


    Die Fouls, die sich auf Grund von Ungeschicklichkeit ergeben, meine ich damit nicht.

    Hast du schon mal mit einer F1 gegen Greuther Fürth oder den Club gespielt? Du wirst dich wundern, wie die zu Werke gehen und was der Trainer dort für Ansagen macht.

    Ganz ehrlich? Die interessieren mich nicht. Auch nicht BVB oder HSV oder wie sie alle heißen.
    Es geht mir um Otto-Normal-Vereine. Mit normalen Kindern, mit normalen Trainern.


    Hier im Kreis musste JEDER Trainer von FPL-Teams vor der Herbstrunde zu einer Schulung. Genutzt hat es augenscheinlich wenig. Während es draußen alles noch ganz ok war, war es nun in der Halle grauenhaft. Die Eltern nah dran (lässt sich ja nicht anders machen), die Trainer übermotiviert, die Turnierleitung musste dann doch noch unbedingt ein "Vergleichsspiel" abhalten...



    Bei unseren Bambinis achten wir penibel darauf, dass die Kinder fair spielen. Wenn einer ein Foul begeht, wird er ausgewechselt, belehrt und darf dann kurz danach wieder rein. Bei absichtlichem Foul (ja, Nachtreten kam auch schon vor) ist dann auch schon mal ein paar Min. an des Trainers Seite fällig. Für uns vollkommen normal! Ich hoffe, das läuft bei unseren Hallenterminen besser als bei der F am Wochenende.


    Ich glaube prinzipiell an die FPL! Aber in der Halle scheint das gar nicht zu klappen. Boar können Erwachsene bescheuert sein! Warum suchen sich die Sympatieträger kein eigenes Hobby. Ich empfehle ab einem gewissen Alter Skat.

    Aus der Arbeitswelt kenne ich folgenden Ansatz: (ich übersetze mal in den Sport)


    Frage: "Was läuft gut, was nicht?"


    Du gibst jedem Spieler 6 Karteikarten, drei rote, drei grüne. Auf die grünen sollen die Spieler drei Dinge aufschreiben, die ihnen gut gefallen (Je Karte ein Aspekt). Auf die roten drei Dinge die sie nerven. (Vollkommen unmoderiert, da kann dann von kratzigen Trikots bis zur letzten Teamfahrt alles drauf stehen).


    Dann soll jeder reihum seine Karten vorstellen und erläutern (du auch!). Sie kommen dann an die Wand. Mehrfahrnennungen sind gut und werden zusammengehängt. Wenn sich aus der Vielzahl der Karten drei Favoriten (pos./neg.) rauskristallisieren, dann kannst du gleich weiter gehen. Wenn nicht, dann musst du fragen: "welche Punkte findest du am wichtigsten?" Jeder malt einen Punkt neben die entsprechende Karte.


    Wenn die drei wichtigsten positiven und negativen Punkte identifiziert sind, stellst du die nächste Frage. Was kannst du tun, damit die guten Dinge verstärkt werden und was damit die negativen Punkte abgebaut werden können. Auch hier: Karten ausgeben und jeden seine Ergebnisse präsentieren lassen.


    Lass dich überraschen, wo die Kids die Probleme sehen und ob sich das mit deiner Wahrnehmung deckt oder nicht.

    Hmpf


    Am Sonntag war das erste Hallenturnier der F-Jugend. Gespielt wurde nach FPL, allerdings hat es ab und an einen Pfiff vom Turnierleiter gegeben. Wann war vollkommen offen. Mal kam ein Pfiff, meist nicht. :S Das ist ja schon mal bescheuert.
    Was mich aber wirklich aufregt ist, dass KEIN einiger Trainer im gesamten Turnier jemals einen Spieler nach einem Foul vom Platz geholt hat.


    Folgende Szenen konnte man so oder ähnlich über Stunden beobachten. Rot gegen blau. Die 5 in blau wird gefoult, die Mannschaftskameraden schreien foul, es passiert nix, das Spiel geht weiter. Der Trainer der blauen macht nix, der Trainer der roten Mannschaft zuckt mit den Schultern. Beim dritten fiesen Foul an Nr. 5 in 10 Min. Spielzeit liegt der Junge heulend am Boden. Die Eltern der blauen fangen an zu Maulen, der Trainer der roten dreht sich zu den Eltern um und signalisiert hilflosigkeit. Nr. 5 wird wütend und überdreht sichtlich. Auch dieser wird nicht vom Platz geholt.


    Eine Mannschaft in grün hat sich gar so einen Ruf erarbeitet, dass jedes Spiel gegen dieses Team von einer unglaublichen Grundaggressivität geprägt ist. Da stellt sich ein Vater in grün bewußt und absichtlich hinter die Eltern der Gegner und brüllt lautstark.
    Auch diese Eltern fangen irgendwann an zu prollen... GRAUENHAFT



    Was soll so was? Und wo ist es anders? Wie weit müssen wir wegziehen? X(

    Hallo,
    ich wurde über die Grundschule auf dieses Organisation aufmerksam: http://bildungsspender.de
    Dort können sich e.V.s anmelden um so Spenden zu erhalten.


    Das Prinzip folgt der Bannertechnik. Man geht über die Vereinsseite zu seinem ausgewähltem Shop, tätigt seinen Einkauf und der Verein bekommt die Bannerprämie aufs Konto. Ohne Anmeldung, keine Registrierung nötig. Unser Förderverein hat so binnen 2 Monaten 280 € eingenommen...


    Vom Kleinstbetrag bis zur satten Prämie ist alles dabei. Ich habe heute eingekauft und über Verivox Gas und Stromanbieter gewechselt. Macht rund 40€ in die Kasse. :D
    1600 Shops machen dort mit, auch viele Sportartikelhändler: Sportbedarf.de, Sport-Saller, eckball.de, Decathlon, Sport Thieme...