Beiträge von Goodie

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    Warum sollte man das auch jedes mal erwähnen, wenn man mit und überFußballtrainer spricht?


    Ja, ich persönlich bin fachfremd. Aber ich bin erfahrene Trainerin mit Kindern und mache das schon ungefähr 12 Jahren. Aber ich mache das ja auch nicht Hauptverantwortlich sondern nur als Co... Dazu bin ich eine gute Beobachterin und stehe nunmehr seit 4 Jahren an der Seite eines Fußballplatzes. Ich habe daher eigentlich erstmal nur Kifu näher kennengelernt.


    So ziemlich die meisten Anfänger-Elterntrainer sind Fußballer und müssen erstmal Kindertrainer werden.


    Die meisten fangen erstmal an und machen sich erst viel später Gedanken über den Unterschied von Erwachsenen und Kinderfußball...


    Wenn ich hier etwa lese, dass bei einem Kind, welches fußballerisch schwächer ist, die Motivation zum Anstrengen in Frage gestellt wird nur weil er gleich viel spielen soll, dann drehen sich mir die Nackenhaare. Dann hat der Trainer noch nie von intrinsische Motivation gehört. Diese "softskills" sind aber gerade mit den Kleinen extrem wichtig...

    Nein es ist mir nicht egal was aus den schwächeren wird. Gerade deshalb stelle ich die Frage ja. Welche Motivation hat ein schwächerer sich anszutregen, wenn er doch eh spielt egal was er macht?

    Vielleicht ist es ja genau anders herum und der schwächere strengt sich total an. Es ist vielmehr das Talent, dem alles zufällt, der sich noch nie reinhängen musste, noch nie etwas mühsam erlernen musste. Vollspann oder Dribbling? Kein Problem. Das Talent kann das einfach. Otto-Normalo muss das lernen...

    weiß denn ein sechsjähriger von sich aus, dass er schwächer ist? Oder ist er nicht vielmehr der Meinung, sich total anzustrengen?
    Oder strengt er sich gar total an und kann aus welchen Gründen auch immer nicht mehr leisten?
    Oder ist einer total motiviert aber superstill?


    Problematisch sind die Kinder, die man nicht sinnvoll in eine Gruppe integrieren kann. So wird in Mütterforen immer wieder geraten, verhaltensauffällige Kinder beim Fußball anzumelden, damit sie sich dort austoben können. *irgs*
    Wir haben mit Eltern, deren Kinder sich auch nach einem Jahr noch nicht integrieren ließen (einer etwa hat immer geschlagen und gespuckt) das Gespräch gesucht und die Eltern gebeten, sich eine andere Alternative zu suchen. Natürlich gabs zuvor div. andere Gespräche.


    Wenn aber jedoch in einer Warteschlange nur Blödsinn macht, dann ist das wieder anders zu bewerten. Dann ist die Warteschlange zu lang oder die Übung zu schwer/leicht.
    Schlussendlich kann das aber niemals dazu führen, dass man Kinder aussortiert! Ich jedenfalls finde das unerträglich, auch wenn ich es schon erlebt habe. X( So hat man ein Mädchen mit 5 jahren weggeschickt, sie würde das nie lernen. Jetzt, einige Jahre später, spielt sie in der Landesauswahl.

    Wenn immer alle Kinder spielen egal wie gut oder schlecht sie sind, und das auch noch zu gleichen teilen (ob es nun im gleichen Spiel oder gegen verschiedene Gegner ist), suggerieren wir den Kindern dann nicht, dass es egal ist wie gut sie sind, es wird "immer" reichen um bei den "besseren" mitzumischen?
    Oder, egal wie sehr sie sich anstrengen (oder eben auch wie wenig) sie werden immer mitgezogen. Geht da nicht vielleicht auch eine wichtige Lektion fürs Leben verloren?

    Bei Kindern im Alter von 5 bis sagen wir mal 12 Jahren? Leiste was sonst biste nix? Findest du das wirklich erstrebenswert beim HOBBY der Kinder? Reicht nicht der Druck der über die Schule und die Gesellschaft kommt?


    Du kannst die schwachen weniger spielen lassen und dich auf die Besten konzentrieren. Wer sollte dich aufhalten außer deiner Vernunft?
    Wenn es dir nämlich nicht gelingt, den Kader könnenstechnisch möglichst beieinander zu halten wird folgendes passieren: Die Besten haben irgendwann keine adäquaten Mitspieler mehr und werden weiter ziehen zu einem ambitionierteren Team oder einem, wo die Kinder mit anderen guten zusammenspielen können.
    Und? Zieht dein Sohn dann irgendwann weiter oder bleibt er übrig? Und ist es dir wirklich egal, was aus den anderen Kindern wird? Wenn das so ist, dann solltest du wirklich deine Motivation überdenken.



    Btw: bei uns gibts keine Tabellen. Fertig. Die Kinder fragen danach und die Antwort ist: "Gibts erst ab der E-Jugend. Hat dir das letzte Spiel Spaß gemacht?" Und schon sind sie abgelenkt und zufrieden. Denn auch hier gilt: der Blick auf die Tabelle macht nur den Besten Spaß!

    Du sagst, die Traineraufgaben machen dir sehr viel Spaß und du erkennst in deiner Arbeit eine gute Entwicklung der Mannschaft. Warum trainierst du dann nicht eine andere Mannschaft?

    Na das ist ja leicht beantworten: Weil einem dann wertvolle Familienzeit verloren geht.
    Wenn du (kleine) Kinder hast, dann bist du eh im Spannungsfeld aus Beruf, Familie, Hobby und der Haushalt will auch noch erledigt werden.


    Wenn ich mir vorstellen würde, dass ich meine beiden Jungs zu jeweils ihren Trainings und Spieltagen kutschieren dürfte weil mein Mann "gemütlich" ne D-Jugend trainieren würde - na sauber. Genauso ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich meinen Kindern nicht 2-3 mal pro Woche entziehe um mit anderen Kindern Volleyball zu spielen.


    TW-Trainer: hast du (kleine) Kinder? Die Zeit, wo sie mit uns nichts mehr zu tun haben wollen (Pupertät) kommt so schnell und es wäre fatal, diese wenigen Jahre fahrlässig verstreichen zu lassen. Später kann man ja immer noch schauen, was man aus seinen Trainerambitionen macht. Bleibt man dabei? Zieht man weiter? Man weiß es noch nicht


    Mein persönliches Credo war schon immer: wenn ich meine Kinder eh bringen und abholen muss, kann ich mich auch einbringen und helfen. Das ging schon mit der Krabbelgruppe los, dann übers Kinderturnen weiter zu den Handballminis und jetzt eben beim Fußball. Aber das ist wohl ne Einstellungssache.
    Soziales Engagement folgt bei uns jedenfalls den Lebensumständen!

    Wir gehen einen anderen Weg... Wir nehmen alle Kinder mit zu Spielfesten und Turnieren. Dann muss jedes Kind ein Spiel ganz aussetzen. Die betroffenen Kinder bekommen ein Leibchen um (da stehen die voll drauf) so dass man im gewusel gleich sieht wen man einwechseln muss und wen nicht.


    Und wen es in welchem Spiel trifft kommunizieren wir im Vorfeld. Dann wissen die Eltern gleich wann Zeit ist für Kuchen

    Noch ein Gedanke: wie ist man denn in diese Position gekommen? Also in die als "Finalist"... doch wohl auch mit dem dicken Paul, oder? Dann hat er doch auch ein "Recht" darauf, mitzumachen, oder?


    Ich habe es auch erlebt: Relegationsspiel zum Aufstieg in die Oberliga. Ich habe 5 Sätze zugeschaut. Wir sind aufgestiegen aber ich konnte mich nicht freuen denn mir war klar: ab jetzt habe ich einen Stammplatz auf der Bank.
    Ich habe mir das noch eine Zeit lang angeschaut und dann die Brocken hingeworfen! Ab da nie wieder Ligabetrieb.
    Man wird nie zu alt für diese Gefühle...

    Na ja, da kommte es wohl auch noch arg auf die Alterklasse an. Bei einer Bambinispielstunde sind wohl andere Fähigkeiten von Nöten als bei einer D-Jugend.
    Ebenso wie jeder, der sich etwas einliest, einem Erst- und Zweitklässler das Rechnen beibringen könnte. Da kann man sich einlesen. Und das ist ja was ich meine: der Anfang ist im Grunde wohl eher leicht. Die Frage ist dann, was der Trainer-Anfänger dann draus macht!


    Ich hatte meine Volleyballkinder trainiert, dann bei Handballminis geholfen und jetzt bei den Fußballbambinis... da ist man eher Spaßmacher, Motivator, Organisator. Bisher nehmen mich die Kinder jedenfalls für voll. ICH weiß, dass ich vom Fußball schlussendlich keine Ahnung habe und überlasse alles fachliche getrost meinem Mann. Der ist der Fußballer in der Familie, er macht auch die Fortbildungen etc. Und wir ergänzen uns gut, vorallem beim Wintertraining in der Turnhalle. :D


    Um das nochmal zu konkretisieren: beim Volleyball gibts kaum Elterntrainer, das muss sich aus den Seniorenbereichen rekrutieren. Und wenn man höher als Verbandsliga spielen will, dann braucht man eine Jugendabteilung. Also wissen alle Volleyballer spätestens ab der A-Jugend, dass auch das Trainerdarsein dazu gehört. Ja, ist auch schwierig Trainer zu bekommen... Aber es funktioniert. Da steht dann eben der Abteilungsleiter vor den Erwachsenenteams und sagt: "sucht euch einen aus, der das macht, sonst können wir euch nicht melden."

    Jetzt muss ich aber doch mal ne Lanze für die Eltern-Trainer brechen.
    Hier im Umkreis und auch im Verein sind ausschließlich Eltern im Einsatz.


    Die Frage ist dann eher, was diese Väter daraus machen!
    Viele dürften sich auf ihre Erfahrungen als Spieler stützen. Und je nachdem welche Schule sie selber durchlaufen haben, ist das Training dann mehr oder weniger für die jeweilige Altergruppe geeignet.
    Nach der Anfangseuphorie gehts dann aber IMO ins Eingemachte: bin ich bereit, mich auf moderne Kifu-Methoden einzulassen oder brauche ich am Ende des Tages die goldene Ananas? Und hier trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen.
    Was ich vorallem bei Turnieren beobachte ist, dass 85% der Trainer die goldene Ananas spätestens ab F-Jugend alter Jahrgang zwingend brauchen.


    Was dem entgegen wirken könnte ist Fortbildung. Und damit verbunden die Erkenntnis, dass die Kindervarianten einer jeden Sportart mit der Erwachsenenversion meist nur das Spielgerät gemein haben. Doch man kann sich einlesen, fortbilden, erleuchten lassen.
    Die traurige Bilanz dürfte jedoch sein, dass das die wenigsten machen.


    Wobei auch alles jenseits eines Buches schwierig wird. Familiär sind diese Väter schon 2-3 mal die Woche raus. Wenn dann noch ein Trainerlehrgang 2 x wöchentlich abends dazu kommt, dann dürfte das schon zu gemurre in der Familie führen.
    Denn zum Traineramt kommen ja die Nebenarbeiten hinzu... Trainersitzung hier, Trikots besorgen da, Turnier finden, Mannschaftslisten führen, den Anmeldungen hinterher rennen, hier fehlt ein Schlüssel, da muss sich der Trainer auch noch um den Kaffeeverkauf kümmern...
    Und innerhalb eines Vereins kann auch Krieg ausbrechen wegen absolutem Kleinkram. Bescheuert aber Realität.


    Für uns galt daher schon immer der Gedanke: das soziale Engagement muss den Lebensumständen folgen. Als unsere Kinder noch Babys/Kleinkinder waren, hätte ich meinem Mann den Hals umgedreht, wenn er noch 3 x die Woche für irgendeine Mannschaft weg gewesen wäre. Und auch den Kindern hätten wir das nicht antun mögen.
    Dementsprechend war mein Mann derjenige, der dem Start des 10er Jahrgangs durchaus entgegengefiebert hatte während ich nachmittags bei einer Ballsportstunde meiner Jungs als Co-Trainerin mitgeholfen hatte.


    Aber frage ich mal in die Runde:
    Wo sind denn die jungen, erwachsenen Fußballer, die die Jugend mit hoffentlich guten Trainern durchlaufen haben und nun in deren Fußstapfen treten wollen? Wird da irgendetwas getan, überhaupt zu vermitteln, dass man auch was zurückgeben kann?
    In meiner Sportart war es "Pflicht", dass aus jeder Seniorenmannschaft mindestens einer eine Jugendmannschaft trainert... Das hat zwar den Bedarf auch nicht gedeckt aber es war ein Grundstock. Und schon B- und A-Jugendspieler wurden zum Co-Trainerdarsein angehalten... Ich hatte es übrigens so gehalten, dass ich meinen jugendlichen Co-Trainern meine spärliche Aufwandsentschädigung abgetreten habe. Die Jugendlichen konnten das Geld besser brauchen als ich...

    1. Ist es leichter die neuen Trainer zu überzeugen, wenn die FPL-Liga in diesem Gebiet schon seit mehreren Jahren gespielt wird?
    2. Läßt sich ein Meinungsunterschied bei den Trainern und Eltern vor und nach ihrer ersten Saison in der FPL-Liga erkennen?
    3. Welche Erfahrungen aus der FPL-Liga werden in die E-Jugend übernommen?

    Zu 1 und 3 mag ich mich gerne äußern...


    1) Wir (vorranging mein Mann) haben die FPL überhaupt nie hinterfragt. Das ist so und gut. Die Regeln - für mich sehr einleuchtend und überzeugend - haben wir vor dem ersten Spiel unseren Eltern erläutert und seid dem halten sich alle daran. Ok, fast immer. Denn was uns allen nicht bekommt ist, wenn wir auf Grund von beengten Platzverhältnissen dann doch mal direkt an der Seitenlinie stehen. Schon wird reingerufen *nerv* Aber im Alltag ist das für uns alle kein Thema. Es hinterfragt ja bei den Großen auch keiner Abseits...


    3) Hier im Verein freuen sich kurioserweise alle darauf, dass es in der E-Jugend endlich losgeht. Tabellenplätze, Ergebnisdienst, Schiri und Turniere mit ko-System... Das alles wird herbei gesehnt. Keine Ahung warum.
    Was hier im Kreis jedoch gut klappt ist, dass die Eltern hinter den Balustraden bleiben...

    ok, das ist nicht zu lang. (hier gibt es einige Gaskranke, die bei den Bambinis bei FS schon 3 x 20 Min. spielen wollen <X )


    Auf eine Belohnung würde ich nicht setzen. Die intrinsische Motivation kann sogar leiden, wenn man sie versucht durch äußere Anreize (Anweisungen, Belohnung) zu steuern.
    Kannst du das durch Ein- und Auswechselungen steuern oder seid ihr immer knapp besetzt?


    Ansonsten wäre ich einfach geduldig. Die Kinder sind ja echt noch klein und wenn ihr am Ende noch ein 11m Schießen hängt sind eigentlich alle Ergebnisse schnell vergessen...

    Hallo,


    mein Sohn wird diesen Winter erstmalig ausschließlich draußen trainieren.
    Daher stellt sich mir die Frage, welche Jacke dafür am sinnvollsten ist.


    Trainingsjacke, Allwetterjacke, Stadionjacke, Coachjacke oder doch ne Softshell?


    Drunter ist klar: Funktionswäsche, Trainingstrikot, Pullover - Zwiebelschicht eben. Aber außen? Was würdet ihr empfehlen?

    Das ist Mist. Vielleicht übernehme ich nächste Saison mal wieder eine Bambini-Truppe, mal sehen. Jedenfalls wäre momentan dann mein Plan, sie nicht zum Spielbetrieb anzumelden, sondern stattdessen zu versuchen, auf eigene Faust Freundschaftsbegegnungen zu vereinbaren, bei denen dann funino, vielleicht auch mal im 3+1 oder 4+1 gespielt würde. Zum 6+1-Spielbetrieb würde ich sie aktuell erst anmelden, wenn sie in die E-Jugend kommen.

    Und wie willst du dann die Gegner finden? Die haben dann nämlich schon jede Woche Spieltag...


    Unser Verein meldet in dieser Saison zum 2. Mal seit einigen Jahren eine G-Junioren-Mannschaft (Kinder ausschließlich Jg. 2010) für sogenannte Turnierrunden. Hier werden 4 oder 5 Mannschaften zu Gruppen zusammengefasst, jede Mannschaft ist mal Gastgeber eines Turniers "jeder gegen jeden". Gespielt wird jeweils 15 Minuten 1:4 auf "Kleinfeldtore".

    So spielen wir auch. Ich würde es bevorzugen, wenn zu jedem Spieltag die Turniere sagen wir mal unter 8 Teams neu gemischt würden denn die Kinder wissen spätestens nach dem zweiten Turnier, dass sie gegen die in gelb sowieso verlieren und lassen u.U schon vorab die Köpfe hängen. War letztes Jahr ganz schlimm weil nur ein Team 09er dabei hatte und alle anderen nur mit 10/11ern unterwegs waren.



    Ich hab mal gegoogelt: null Einträge bei Funino und Fußballverband Niederrhein. Wird hier also definitiv noch dauern... Bis dahin sind die Kinder dann wohl schon in der Pupertät

    Mal aus einem anderen Blickwinkel...


    Wir haben bei den Bambinis einen Jungen, der immer vorne rumsteht. Manchmal 3 m vor der Torlinie, mutterseelenallein mit dem gegnerischen TW. Aufforderungen, mitzuspielen, ignoriert er. Er steht da, hat den Arm oben und will den Ball.
    Wenn die Kinder in der Vorwärtsbewegung sind, dann sehen die ihn gar nicht. Soweit können die noch gar nicht schauen und ggf. passen. Der Knabe nimmt sich also selber komplett aus dem Spiel raus. Wenn er dann doch mal den Ball vor die Füße bekommt, flippt der Papa fast aus und ist so was von begeistert. So bestärkt findet man ihn 90 % der Zeit ganz vorne. :S Da kannste reden, reden, reden, das nutzt (noch) nix.


    In der F-Jugend meines Großen versuchen sich einige Gegner auch an "diesem Erfolgsmodell". Unsere Kinder spielen zur Zeit 2-3-1 in der Vorwärtsbewegung wobei die beiden Abwehrspieler dann immer einen bestimmen, der weiter hinten bleibt um ggf diese Spitze abzulaufen oder den Pass abzufangen. Dabei wechseln sich die Kinder ab und regeln das vorallem selber. Einige der Abwehrspieler sind so schnell dass sie den Ballführenden immer mindestens stören können. Der dicke Paul freilich muss dann etwas näher am Mann bleiben... aber das stört ihn weniger, denn laufen ist ja doch nicht so sein Ding.



    In sofern glaube ich eher nicht, dass das in der F-Jugend schon eine gesteuerte taktsiche Anweisung vom Trainer ist. Eher nach dem Motto: wenn der schon vorne rumsteht, dann spiel ihn halt auch mal an.


    Der lange Pass vom F-Jugend-TW ist für mich ein anderes Phänomen: die guten Jungs können einfach schon zu weit für die Platzlänge schießen... In der E-Jugend relativiert sich das dann schnel wieder.


    Wobei ich gerne auch zu Protokoll gebe, dass meine Beobachtungen nicht repräsentativ sind.

    Langfristig wird der Verein wohl eher auf dem absteigenden Ast sein.
    Ich kenne Vereine, die sich in eine Kursstruktur retten. 12 x Turnen kosten dann 100 €, für Mitglieder nur 40€. Das läuft wie geschnitten Brot. Auch die Fußball- oder auch Musikschulen machen es ja erfolgreich vor. Am Geld scheint es also nicht zu mangeln, eher an Zeit.


    Wenn man davon ausgeht, dass die Kinder und Jugendlichen immer länger in den Schulen und Hortsystemen stecken und immer mehr Eltern arbeiten (zum Teil beide VZ) auch dann muss man sich nicht wundern, warum man Verein nicht mehr als "Heimat" sondern als zusätzliche Belastung versteht.


    Die Schulen und die Vereine müssten ganz anders kooperieren. Aber das bedarf wieder Personal und schon ist man wieder bei der Professionalisierung angekommen.