Beiträge von Goodie

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    ich hole den Beitrag nochmal hoch weil ich total happy bin, dass das heute so gut funktioniert hat.


    Wir waren heute mit unseren 10ern bei einem Hallenturnier und haben dort gesehen, dass ein Team nur aus 11/12ern bestand. Alles blutige Anfänger, au weh. Gleich das zweite Spiel gegen diese Kinder...
    Also haben wir überlegt, was wir machen können und es ist voll aufgegangen.


    Unser stärkster Junge: ab ins Tor.
    A. mit starkem Zug zum Tor: du machst heute ein Tor mit links
    der mit dem heftigsten Schuss: ab in die Abwehr
    die Abwehrspieler ab in den Sturm
    und unsere Anfänger aufgefordert ein Tor zu schießen...


    Und das bei Bambinis... Ob das klappen würde? Wir waren sehr gespannt.
    Der Gegner kam vor dem Spiel zu uns und meinte relativ patzig: "wir lassen alle acht gegen euch spielen!" Na wenn er meint...


    Und es ist aufgegangen... A. hat wirklich im dritten Anlauf mit links den Ball reinbekommen und einer der Anfänger hat ein Tor gemacht. Ok, natürlich sind nicht alle immer auf ihren Positionen geblieben und man musste die Kinder ab und an erinnern. Aber da die Positionen bei den Kleinen ja eh eher Empfehlungen sind und den Vorlieben der Kurzen folgen waren wir mit der Umsetzung hoch zufrieden... Am Ende ist es 4:0 ausgegangen.

    Jau, das sind die Übungen. Wenn man diese noch um ein paar Fotos ergänzen könnte wäre es perfekt...


    Zeigen dass man sich die Finger prellt wenn man sie in Ballrichtung streckt... damit ist wahrscheinlich gemeint, dass man die Handflächen nach vorne/außen hält und die Finger nach oben, oder?


    Und was ich auch nicht verstehe ist bei der letzten Übung... der Spieler sprintet Richtung Hütchen und dann wirft der Trainer den Ball entgegen der Laufrichtung?

    Zitat von TW-Trainer

    Was würdet ihr eurer Tochter oder eurem Sohn, die nicht dem typischen Denkmuster (faul, träge, dumm) entspricht an Trainingsunterstützung raten, wenn sie/er sich auf der Torwartposition ausprobieren möchte?

    Mein Kleiner ist eine auffällige Erscheinung im Tor (wenn ich Talent sage, bekomme ich wieder haue weil er noch so klein ist). Wir nehmen es wie es kommt und unterstützen ihn. Eine Spezialisierung wäre aber noch viel zu früh. In sofern stellt sich die Frage nicht.


    Die TW-Position ist gefährlich, keine Frage. Er hat auch schon einen Abschluss (Kopf) hinter sich mit und einmal Finger röntgen. Nach dem Abschluss wollte einige Wochen nicht ins Tor, jetzt ist es wieder vergessen.
    Schon mein Bruder war TW beim Eishockey, insofern bin ich Kummer gewohnt.


    Wir kennen ein TW-Mädchen, da hat die Auswahltrainerin ganz klar gesagt, dass sie raus ist wenn sie in ihrem Verein keinen TW-Trainer hat. Sie müsse sich sonst halt nen anderen Verein suchen.

    Warum viele aber nicht ins Tor wollen? Weil du in dem Alter die ärmste Sau auf dem Platz bist. Kinder wollen spielen und die Action ist auf dem Feld. Da kannst du Tore schiessen, Zauberstückchen machen.


    Und als Torwart? Stehst du mit deinem im Verhältnis zum Tor winzigen Körper fast nur rum, holst die Bälle aus dem Netz und bist sonst meist Statist.
    Da kann ich schon verstehen wenn manche Kinder das ablehnen. Nicht zu vernachlässigen ist der Angstfaktor.

    Vielleicht haben wir ja ne komische Truppe aber bei unseren Sechsjährigen wollen fast alle gerne ins Tor. Bei der Frage wer am Samstag beim Turnier ins Tor möchte, gingen spontan von sechs möglichen Händen vier nach oben. Nicht alle machen es gleich gut aber alle gerne.


    Hat es vielleicht auch was mit dem Selbstverständnis zu tun? Wenn wir mal Übungen mit rotierendem TW machen, dann loben wir viel. Fällt im Spiel ein Tor, dann achten wir darauf, dass die Kinder nicht auf dem TW rumhacken. Klar gibts Spiele, die eher langweilig sind. Aber da jeder nur eins von 3-4 Spielen im Tor ist, ist das auch nicht so dramatisch.


    Was ich nicht verstehe ist, warum man nicht bei den Handballern abschaut und die Tore für die Kleinen abhängt. Einfach ein Brett an zwei Haken, fertig. Und schon könnten auch Kinder an die Latte kommen.

    Wir haben einen Trainerkollegen, mit dem gabs im Vorfeld die Abmachung: "mal gucken, ob wir ein Unentschieden hinbekommen" Selten war ein FS so entspannt. Die Trainer standen beieinander, haben sich um jeweils ihre Kinder gekümmert und die ein oder andere Situation mit einem Blick, einem Schulterzucken oder einem kurzen Kommentar zu beiderseitiger Zufriedenheit gelöst. Am Ende war das Ergebnis zwar deutlich weil der Trainerkollegen zwei Kinder vom Spiel ausschloss, weil sie sich nicht benommen haben aber auch das hat der Stimmung auf Trainerseite keinen Abbruch getan.


    Ich bin selber total betroffen: mit jedem Meter näher am Feld bin ich mehr im Geschehen und es fällt mir schwer meine Klappe zu halten. Bei 15 m gucke ich entspannt zu. Und selbst wenn dann dort den Eltern ein Kommentar rausrutscht: das verstehen die Kinder nicht mehr. Und das ist auch gut so. Was sollen die Kinder mit so hilfreichen Kommentaren wie "schieß, schieß, schiiiieeeeß doch endlich" oder "pass auf"


    Am Rande der F-Jugend wird es immer dann unentspannt, wenn es grob unfair und sehr körperlich wird. Wobei sich hier meist die Eltern des betroffenen Kindes sehr ruhig aufstellen und sich der Rest echauffiert. Da kann ich aber auch nur schwer anmich halten wenn mein Junior zum vierten Mal gefoult wird, der gegnerische Spieler nur die Schultern zuckt und der Trainer lapaloma pfeift.
    Stünden die Trainer beieinander, dann könnte man schon sagen: "willste dem 7er nicht mal ne Pause gönnen, der ist bißchen drüber, oder?"

    Die FPL krankt immer an dieser Regel


    Zitat

    Beide Trainer unterstützen die Kinder aus der gemeinsamen Coaching-Zone und geben nur die nötigsten Anweisungen. Sie verstehen sich als Vorbilder und Moderatoren im sportlich fairen Wettkampf

    die gemeinsame Coachingzone... ich lach mich tot. Wir haben es bei jedem Spiel versucht, wir scheitern jedesmal an "flüchtenden" Mittrainern. Das soll natürlich nicht heißen, dass es jedesmal zu Unstimmigkeiten mit den Kollegen kommt aber meist gehen die Trainer auf räumlichen Abstand.

    Na ja, bei meinen schnellsten Bambinis werfe ich den Ball knapp 9 m weit (erstes Aufprallen). So weit dürfte kaum einer von den Kidnern werfen und die Kids sollen ja rennen. Bei den Anfängern sind es eher nur 4-5 m, bei jedem so, dass er ihn gerade noch bekommt.
    Ist ne Tempoübung - vorallem für die Trainer - macht aber allen Spaß. Durch die schnelle Wurfabfolge haben die Kinder keine nennenswerten Wartezeiten. Geht auch super in der Halle, dann müssen die Kids schon mal über ne Weichbodenmatte laufen oder über ein Kastenteil springen.


    Aber vielleicht bin ich da als Volleyballer im Vorteil. Den Schockwurf setze ich dir für diese Übung auf jeden gewünschten Meter :D:D:D Ach ja, wir haben auch ein paar andere Bälle dabei (zwei 3er, einen Volleyball) Die springen ja wieder anders...
    Die Übung hab ich mit pupertierenden Volleyballern gemacht und mit Kindergartenkindern bei den Handballminis. Funktioniert immer.

    haha, du bist ja lustig, lieber Ersatzbank! Warum sollte sich deine Gruppe gesundschrumpfen wenn sie - und davon gehe ich aus - bei dir Spaß haben?


    Kollegen vom Nachbarverein haben mir erzählt, dass sie auch bei 28 angekommen waren und dann trennen wollten. Es wurde keiner gefunden. (Auch wenn es hier einige aufregt, so ist es dennoch usus, die Trainer häufig aus der Elternschar zu rekrutieren... Lasst uns das bitte nicht schon wieder diskutieren.)
    Dann haben die Trainer ein Ultimatum gesetzt. Wir behalten 16 Kinder, alle neu dazu gekommenen schicken wir wieder weg. Auch das hat zu keinem Umdenken beigetragen und sie haben dann durchgezogen. Ich kann das gut verstehen.



    Zu deinem Frust:
    Da würde ich nicht kegeln gehen sondern erstmal Klartext sprechen was das Selbstverständnis von Verein und Mannschaft angeht.
    So was wie vor der Zeit vom Turnier abhauen geht gar nicht...

    Ersatzbank:
    machst du das Team alleine? Oder hast du Hilfe? Diese Hilfe könnte ja mal während des Trainings zu einer Gesprächsrunde bitten.


    Ich würde mal ganz allgemein einen Elternabend machen. Dann könnten sich die Eltern mal vorstellen nach dem Motto: "ich bin die Mutter von Käwin-Schantall..."
    Erzwingen kann man freilich nichts aber es hilft natürlich wenn sich die Eltern verstehen. In sofern kann ich dein Anliegen schon nachvollziehen.


    In der F meines Großen sind die Eltern auch sehr unterschiedlich (Alter, Schulbildung, Niveau) Da hab ich auch nur engeren Kontakt mit 2-3 anderen Müttern. Mich nervt dabei auch immer die angedachte Geschlechtertrennung: Frauen backen die Kuchen und stehen am Verkaufstresen, waschen die Trikots... und die Männer machen... ähhh, ach ja, sie helfen, das Tor auf den Platz zu bringen. ^^ Ich habe ja allen ernstes mal einen polnischen Mann zum benachbarten Aldi losgeschickt, Brezeln zu kaufen. Der hat Schnappatmung bekommen und hat die Aufgabe weiter delegiert - an eine Frau.
    Ich kann auch mit Typen nichts anfangen, die beim Elternabend äußern, dass man jetzt mal ordentlich anziehen müsste. Die Kinder bräuchten mehr Druck und Ordnung.


    Bei unseren Bambinis läuft es seit dem ein drittel das Team intern gewechselt hat, sehr gut. Die Meckerfritzen sind weg und der Rest ist sympatisch. Da entstehen keine Freundschaften und viele sind freundlich-distanziert zu einander. Aber alle haben halt einen eigenen Freundeskreis und solange sich die Kinder nicht näher befreunden wird das wohl auch so bleiben... Dennoch waren wir schon gemeinsam zelten und das hat sehr gut geklappt.

    Ball & Koordinatives schließt sich auch überhaupt nicht aus.
    Meine Lieblingsübung - Sportartenübergreifend und für jede Altersklasse sieht so aus:


    Ein Ballreservoir mit Bällen (hier tuts zur Not ne Schubkarre). Die Kinder rechts und links in zwei Gruppen neben die Schubkarre. Du nimmst einen Ball und wirfst ihn im Schockwurf (beidhändig von unten) in einem Bogen in den freien Raum. Der erste Spieler läuft los und muss den Ball fangen, bevor er zum zweiten mal auftippt.
    Dann wirfst du den nächsten Ball, die Spieler starten immer abwechselnd aus beiden Warteschlangen. Wer den Ball hat, läuft außenrum zurück und legt den Ball wieder zurück. Wenn jeder einen Probelauf hatte, erhöhst du das Tempo. (Du wirst ins schwitzen kommen). Über die Wurfdistanz kannst du den Schwierigkeitsgrad perfekt steuern. Wenn mal einer zu weit gerät feuere ich das Kind immer lautstark an...
    So. Und dann kommen die Zusatzaufgaben und hier sind die Möglichkeiten schier unendlich:

    • Start aufm Bauch/Rücken
    • Drehung um die eigene Achse
    • Halbe Drehung vor dem Auffangen
    • Purzelbaum
    • unter gegrätschten Beinen durchkrabbeln
    • hinterm Rücken klatschen
    • diverse Laufarten
    • eine Matheaufgabe lösen
    • die Hand genau dorthin legen, wo der Ball zum zweiten Mal auftippst
    • auf den Boden werfen, so dass der Ball beim zweiten Mal auf den Po doppst
    • kurz vor dem Boden fangen mit hinschmeißen
    • Auffangen mit einem Hütchen
    • zu zweit Auffangen mit einem Handtuch (ein paar Küchenhandtücher mitnehmen)
    • jede Kombinationsform der Aufgaben...

    (unsere Bambinis schaffen einen Purzelbaum und eine Drehung und schnappen den Ball in ungefähr der Hälfte der Fälle, bei der F-Jugend war es ein absolutes Trauerspiel, 4 Kinder konnten nicht mal einen Purzelbaum)


    zweite Übung, gleicher Aufbau. Diesmal rollst du den Ball und die Kinder müssen ihn vor einer Linie stoppen. Auch mit Zusatzaufgaben. (hier bietet sich z.B. auch Ballmitnahme & Torschuss an.)


    dritter Teil: du mischst werfen und rollen. Wichtig ist, dass du deutlich hinter dem Spieler stehst und er nicht pfuscht. Er weiß also nicht ob der Ball von oben oder unten kommt.


    Mach das ne Viertelstunde am Anfang... alle haben Spaß, sind warm und haben sowohl Reaktionsfähigkeit, Orientierung im Raum, Sprints und Koordinatives gemacht.




    Aber wenn du, lieber Onkel jetzt noch verneinst, dass es sinnvoll ist, abschätzen zu können wo der Ball runter kommt, dann fall ich vom Glauben ab.

    mir macht am meisten Spaß, den Kindern irgendeinen "sinnvollen Blödsinn" zu zeigen und dann in die Gesichter der Kinder zu gucken. Mattenrutschen kam super an, vorallem als wir Großen mitgemacht hatten. Oder ne Runde Verstecken in der Turnhalle. "echt?!? 8o Cool :thumbup: "


    Mein Mann hat mal an einem Freitag gesagt: "so heute abend zeitig ins Bett, ne? Morgen sind wir auf einem wichtigen Turnier". Am nächsten Tag erzählte eine Mutter, dass sie ihren Sohn noch nie so früh und so unproblematisch ins Bett bekommen hätte. "Der Trainer hat gesagt...!" <3

    Wenn du jemanden für den Orgakram findest: super.
    Denn zur Orga gehört Netzwerken: Angenommen, du siehst auf einem Turnier eine sympatische Truppe und möchtest ein FS verabreden. Dann wirst du den Trainer direkt ansprechen wollen und nach Kontaktdaten fragen. Das klappt aber nicht weil du gerade die Kinder coachen musst. Wenn du dich später erneut umsiehst, findest du ihn nicht mehr und suchen geht nicht weil dich die Kinder schon wieder bearbeiten... Da kannste froh sein, wenn dir zwischendurch mal einer ne Pommes besorgt. Nur so als Beispiel.
    Man braucht einfach eine zweite Person.
    Ganz konkret gibts meist Whatsappgruppen für Freundschaftsspiele oder auch Foren bei denen Turniere gepostet werden. Ein funktionierender Verteiler im Verein ist auch hilfreich.


    Ebenso wie es hilfreich ist, auf dem Platz einen Co zu haben. Derjenige muss auch nicht unbedingt Ahnung vom Fußball haben. Einfach mitgucken, dass aufm Platz keiner groben Unfug macht oder eben solche Mobbinggeschichten im Keim zu unterbinden. Oder schon mal das erste Fangenspielchen leitet, während du noch was zu Ende aufbaust....


    Alternative Angebote wie Grillabend, ne Übernachtung aufm Platz, Trainingswochenenden, Kletterpark o.ä. löst in der Regel die unguten Mannschaftsstrukturen nicht auf. Aber sie machen allen Spaß.
    Achtjährige haben eine genaue Vorstellung davon wer in Ordnung ist und wer nicht. Das lässt sich zum Teil auch nicht mit Spielchen auflösen. Dann hilft nur, mit den Betroffenen zu besprechen, dass man nicht jeden mögen muss, dass respektieren reicht. Dass jeder ein gleich wichtiger Teil für das Gelingen eines Teams ist.


    Wie gesagt: lass dich unbedingt über Unfallverhütung aufklären (Sportbrillen, Schmuck, Torsicherungen, Aufsichtspflichten)! Außerdem brauchst du wahrscheinlich ein erweitertes Führungszeugnis. Frag deinen Jugendleiter nach diesen Punkten!


    Manche Dinge sind total einfach: Ein Tag etwa, wo man absolut keine Zeit für eine Trainingsvorbereitung hatte erklärt man zum "Festtag". Die Kinder dürfen sich dann ihre Lieblingsübungen aussuchen...

    Administrativ:
    Mannschaftskasse
    Turnierbuchung/ Organisation
    Mannschaftslisten
    Trainersitzungen
    Material- und Sponsoren besorgen
    Elternkommunikation
    neue Kinder aufnehmen (Spielerpass, Aufnahmeantrag)


    (Wir haben uns noch von allen eine Fotografiererlaubnis geben lassen)



    Training:
    roter Faden festlegen
    Vorbereitung
    Durchführung (Helfer auf dem Platz )
    Nachbereitung (Eindrücke, Beteiligung etc.)



    Spieltag
    Heimspiel organisieren (Verkauf )
    Treffpunkt festlegen
    Spieler nominieren und nachhalten
    Wer wäscht die Trikots?



    Ganz profane Dinge wie "wo kann ich den Ballsack lagern"



    Für jeden dieser Punkte brauchst du eine Lösung. Was machst du selber,was ist über den Verein oder die Eltern gelöst, wo möchtest du Hilfe und wer würde das machen?


    Unbedingt Leute unter vier Augen ansprechen. Fragen in die Runde verlaufen meist im Sande.



    Fachlich könntest du dir überlegen einen Trainerschein zu machen. Büchertipps gibt es hier zu hauf und fertige Trainingseinheiten kannst du beim DFB finden.


    Ach ja, ganz wichtig: lass dich aufklären wegen Unfallverhütung und Aufsichtspflichten. Kenntnisse in erste Hilfe schadet auch nicht.



    "Weil sonst keiner da ist" ist kein gutes Argument. Du solltest min. das Gefühl haben dass du volle Unterstützung (nicht nur Lippenbekenntnisse) vom Verein hast. Wenn du schon jedem Schlüssel hinterher laufen musst dann lass es.

    In der F-Jugend plane ich ein Turnier zu machen - wahrscheinlich jeder gegen jeden und ohne Tabelle und Preise - weder für den ersten noch für den letzten (aber die gibt es ja bei mir sowieso nicht :) ).

    Hier gibt es immer für jedes Kind eine kleine Medaille (kosten < 1 €). Aber so ganz ehrlich? Ich weiß schon gar nicht mehr wohin mit den Dingern... :D Aber die Kinder stehen drauf

    Das finde ich auch einen sehr guten Ansatz! Wenn man es den Eltern direkt am Anfang sagt, wissen sie sofort, woran sie sind. Wenn sie es, wie du sagst, nicht akzeptieren, können sie das mit der Anmeldung gleich lassen.Das Problem bei uns ist leider, dass wir das Thema eben nicht so klar angesprochen haben im Sommer. Und wenn man jetzt im Winter ankommt und sich beschwert, wirkt das sicher etwas unglaubwürdig.

    Finde ich gar nicht:


    Liebe Frau X,
    der Y ist jetzt ein halbes Jahr dabei. Was sagt er denn zu Hause? Macht es ihm Spaß oder müssen Sie ihn zum Training eher drängen? Uns ist aufgefallen, dass er deutlich häufiger nicht zum Training kommt als der Rest der Mannschaft. Wenn er aber nicht regelmäßig trainiert, dann kann er in dieser Mannschaft keinen Anschluss halten. Was wäre denn aus Ihrer Sicht eine gute Lösung?


    Und schon biste im Gespräch... Feigheit hilft nicht und die Würfel sind längst gefallen. Du kannst höchstens die Zeit abkürzen. Entweder gibt die Mutter dem Drängen des motivierten Kindes nach und kommt regelmäßiger oder das nicht motivierte Kind wechselt die Mannschaft oder hört ganz auf.


    Wenn das Kind motiviert ist, dann gibts immer Lösungen (Fahrgemeinschaften etwa)

    Hallenzeiten für FS in den Wintermonaten zu bekommen ist hier sehr schwierig. Daher haben wir einige Hallenturniere gemeldet.


    Allerdings war ich als ich den Spielplan des ersten Turniers gesehen habe auch mächtig entsetzt:
    Von 14:30 - 18:30 mit acht Teams jeder gegen jeden, je 8 Min. Spielzeit. Da sind wir ja niemals vor 20 Uhr aus der Halle raus. Und das bei Bambinis. Sorry, das geht gar nicht und da fragt man sich schon was das soll. In unserem Kreis würden wir eine solche Planung gar nicht genehmigt bekommen. Aber gut, jetzt ist es so. Sind wir fürs nächste Jahr schlauer!


    FS können die bessere Alternative sein, müssen aber nicht. Hier haben wir leider auch schon unschöne Erfahrungen machen dürfen. Aber wenn man die Teams und Trainer kennt und mit ihnen auf einer Wellenlänge liegt ist das sicher super.

    bisher bei den Spielfesten der Bambinis (4 Miniturniere mit 4 Spielen gegen die gleichen Gegner) haben wir das auch so gemacht. Das erste Spielfest haben wir auf uns zukommen lassen und danach so sortiert: gegen das stärkste Team haben unsere Anfänger pausiert, gegen die Anfänger in gelb hatten die besten Pause, bei den beiden anderen Gegner war es durchmischt.
    Sonst hätte wir das eine Spiel vielleicht immer verloren (was solls!!!) aber wir hätte auch die Anfänger mit 12:0 vom Platz geschickt. Muss doch nicht sein!
    Auch hier kann man doch mit Augemaß vorgehen - in sportlichem Miteinander.


    In der F-Jugend geht das freilich nicht mehr so einfach. Bis dahin brauchen wir ein funktionierendes System. Und wie man sieht, ist das ja sehr vielfältig...

    Gegenbeispiel: mein Sohn knickt sonntags um und kann dienstags nicht trainieren. Donnerstags schont er den Fuß lieber noch weil er am Samstag für das Spiel fit sein will.


    Nach deiner Logik muss er zugucken
    Nach meiner Logik spielt er weil er da ist
    Nach der Logik seiner Trainer spielt er weil er einer der Leistungsträger ist.