Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich mache nun den Teamleiter. Da wird ja meine Zielgruppe besprochen :D Vom großen Feld hab ich keine Ahnung und bis dahin sollte unser Kurzer auch mal andere Trainer bekommen.

    Morgen gehts los... ich habe mich todesmutig angemeldet und mir geht der Arsch auf Grundeis.
    Warum hab ich meinen Mann nicht zu einem Tanzkurs überredet???


    Also gehe ich da morgen hin. Ich habe mir extra Fußballschuhe gekauft, will mich ja nicht gleich zum Obst machen, in dem ich in Balettschläppchen dort erscheine :D
    Ich kann auch einen Pass über einige Meter schießen. Aber wehe mich greift einer an! Echt nicht... Au weia... Das soll was werden. :SX/8o

    Ich glaube, ein entscheidendes Kriterium wäre wohl, dass man in der Arbeitswelt mal abschaut und ein Konzept auch einmal jährlich schult. "Was wollen wir, wo stehen wir, was läuft gut, was müssen wir überdenken. Sooo und jetzt weiter machen!" Wenn man sich diese Zeit nicht nimmt (und ja, ich hasse dererlei Termine eigentlich) kann man es auch gleich lassen

    Geht mir auch so. Jeder zusätzliche Termin wie Trainersitzung o.ä. müssen familiär organisiert werden. Wenn es effizient und effektiv ist, dann ist das alles für mich total ok. Aber wenn es bloß blabla ist, dann :S
    Unsere Informationsgesellschaft muss halt einfach mal die Infos geschickt steuern. Ich will, wenn ich Bambinitrainer bin, nicht in einer 3h Marathonsitzung über die Bedürfnisse der A-Jugend reden. Das ist mir zu weit weg. Dann mache ich eine Sitzung Kleinfeld (und die bitte nicht um 18 Uhr, wenn ich am Herd stehe, koche und die Kinder ins Bett bringen muss, sondern später, wenn die pennen) und eben eine weitere Sitzung für die älteren.
    Stattdessen werde ich über jeden Furz informiert aber die relevanten Infos sind nicht dabei.


    Zu den jugendlichen Co-Trainern...
    beim Volleyball hatte ich seinerzeit einen Obulus von 6,50 pro Trainingseinheit bekommen. Die habe ich immer meinen jungen Co-Trainern gegeben. Die konnten es gut gebrauchen und bei mir wäre es im normalen Haushalt versickert. Im Verein war es usus, dass nur der Haupttrainer etwas bekam. Jetzt bei den Fußballern gibts gar nix. Dabei wäre das gelebte Jugendförderung. Eine Mutter sagte mir seinerzeit: "ich finde das gut. Wenn er dir hilft, hängt er in der Zeit nicht am PC."

    @Ersatzbank, dein Frust ist ja auch aus anderen Beiträgen deutlich herauszulesen.
    Ich weiß nicht, ob ich deine Geduld hätte. So viele Kinder, so wenig Hilfe... Sorry, das kann nur an die Substanz gehen.


    Gefrustet bin ich auch. Aber nicht wegen der Kinder / Eltern sondern wegen den Umständen im Verein. Alter Schwede, was hier gerade los ist, reicht für ein Buch. Wir werden jetzt den geordneten Rückzug antreten und uns später in einem Verein engagieren, die unsere Beteiligung hoffentlich zumindest nicht misstrauisch beäugt.
    Letztens hat uns der Vorstand angemacht, weil sich zwei unserer Kinder Trainingsbescheinigungen haben ausstellen lassen. Gehts noch? Jetzt gibts nicht mal für jedes Kind einen Ball in der neuen Größe; acht müssen reichen. Ja nee, is klar.


    Ich mach jetzt in Ruhe meinen Teamleiter Kinder und dann zieh ich weiter.

    In den 90ern waren mal Arbeitsstunden angesagt... das hat man aber auch wieder fallen lassen, da das nachhalten so aufwendig war. Im Grunde müsste man es umdrehen: 100€ kassieren und pro geleisteter Arbeitsstunde 10 zurückgeben.

    Vielleicht bin ich entwöhnt... Wir Volleyballer haben unsere Trikots schon immer selber bezahlen müssen. Und wenn wir was außer der Reihe haben wollten, dann haben wir die Mannschaftskasse gefüttert. Die Vereine haben immer gestöhnt: Hallenmieten, Verbandsgebühren, Investitionen die noch abbezahlt werden müssen, die Argumente waren immer Vielfältig.


    Wir sind jetzt noch in einem Verein tätig, wo wir auch alles selber organisieren müssen. Hütchen oder Trikots? "Musste halt mal gucken." Der Verband stellt jetzt bei den Kleinen auf 3er Bälle um - wir bekommen 8 Bälle. Nicht mal für jedes Kind einen... Ach was rege ich mich auf. Wir haben inzwischen andere Pläne...


    Ich kenne auf der anderen Seite einen Verein, der sein Glück schon länger im Kurssystem sucht. Nichtmitglieder können für eine ordentliche Gebühr in Kursform teilnehmen. 10 x Rückengymnastik kostet dann eben x€. Das ist zumindest überall dort, wo kein Wettkampfsport dahinter steht, eine ganz gute Möglichkeit, zumindest die Kasse vollzubekommen.


    Die Kundenmentalität nervt mich ja durchaus auch. Aber ich finde es fehlt den Vereinen nicht so sehr an Geld sondern mehr an Engagement. Kleinteiliger müsste man die Aufgaben verteilen. Viele müssten ein bißchen beitragen. Für Leute die sich nicht langfristig binden möchten gäbe es sicher genug in "Projektform" wie mal die Kabine zu streichen oder so was.

    Ein Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Monat ist für gute Betreuung gerecht. Das sind circa zwei Euro pro Spiel oder Training. Was kostet Kino?

    Äh, was hilft mir denn ein solches Feedback?


    Dieses Aufrechnen und das Vergleichen mit kommerziellen Angeboten kann man ja diskutieren aber dann ist ein Umdenken auf allen Ebenen nötig. Denn wenn ich bereit bin, viel zu investieren (vergleichbar mit z.B Fitnessstudios), dann erwarte ich als Kunde oder auch als Angestellter (ehem. Trainer) aber auch ganz andere Leistungen.

    Auch junge Erwachsene können sehr wohl als (Co-)Trainer einsteigen. Von meinen als C-Jugendlichen trainierten Jungs sind inzwischen zwei selber Trainer. Die haben wir zum Teil schon mit 15 versucht, bei den Kleinsten als Co-Trainer zu integrieren...
    Auch das ist bei vielen Sportarten gang und gäbe, dass sich die Aktiven um den Nachwuchs kümmern.

    Ich habe letztens einigen Erwachsenen am Fußballplatz zugehört, die über ein Volleyballspiel einer Tochter (U16) sprachen.
    Mit Abscheu und Unverständnis hatten die zu berichten, dass die Mädchen ja mehr am singen und tanzen wären als sich auf den Ball konzentriert hätten. Das wären ja komplette Choreografien gewesen.
    Ich konnte das überhaupt nicht verstehen, da das a) total Spaß macht und b) die Mädchen das Spiel wohl auch gewonnen hatten.


    Solche Choreografien entstehen von ganz alleine. Selbst jetzt noch mit Mitte 40 fällt uns immer noch neuer Blödsinn für zwischendurch ein und fast immer sind diese entspannten, lustigen Truppen auch erfolgreich. Mit Kampf und Krampf? Ist doch doof. Natürlich kann ich meinen Nebenmann anmeckern, wenn er einen doofen Fehler macht. Wir stellen uns dann lieber in einen Kreis und hauen uns gemeinsam auf ein Kommando mit der Hand an die Stirn und lachen.

    Zum Thema Mithilfe: Ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht, dass man die Hand reicht und am Ende ist der Arm ab.
    Die zu erledigenden Aufgaben werden immer auf die eh schon aktiven delegiert...


    Ich glaube, dass die Form der Ansprache das Problem ist.
    Wenn ich in eine Gruppe rufe: wer macht denn bitte dies und das, dann gucken alle in die Luft.
    Bitte ich jedoch in einem 1:1 Gespräch jemanden um Mithilfe, so hatte ich bisher eine Trefferquote von ca. 50%, was ich persönlich gut finde.

    Unser Kindergarten hat vor drei Jahren erstmalig an einem Kiga-Fußballturnier teilgenommen. Das ganze wurde als Projekt über drei Monate aufgezogen, mit Fähnchen basteln, Teambuilding, Training und als Höhepunkt das Turnier selber.
    Auf der Liste: 21 Kinder, davon 7 Mädchen.


    Irgendwann das erste Training auf dem Fußballplatz: von den 7 Mädchen haben nur zwei mitgemacht, die anderen fünf hatten sich das so nicht vorgestellt und sind lieber an den Absperrungen turnen gegangen. Anders als erwartet, sind sie aber dabei geblieben. (In dem Kiga wurde zu der Zeit so wenig neben der Routine gemacht, dass wohl jede Abwechselung willkommen war.)
    Zum Turnier selber waren sie dann wieder vollkommen euphorisch. Die Stutzen sahen schließlich aus wie die Strümpfe von Pippi Langstrumpf und die Mädchen waren mit dabei. Allerdings haben sie auch gesehen, dass vor dem ersten Anpfiff zahlreiche Mädchen eine Cheerleading-Darbietung vorführen durften.


    Im Jahr drauf waren auf Grund der gemachten Erfahrungen nur noch 14 Kinder am Start, davon zwei Mädchen und die dann auch angemeldete Cheerleadertruppe umfasste 15 Mädchen, keinen Jungen.

    oder liegt es daran, dass die Mädchen Jungsfußball spielen "müssen"?
    Bzw. würde das Ergebnis anders ausgefallen, wenn neue Mädchen sofort in reine Mädchenteams kämen?


    Spekulativ... keine Frage.


    Ich glaube, dass die Mädchen erst später auf den Trichter Fußball kommen und die Jungs dann so viel weiter sind, dass sie gleich mal keine Chance mehr auf Anschluss haben. Und wenn es dann zunächst nur die Möglichkeit gibt, bei den Jungs mitzu machen, ist der Frust vorprogrammiert.

    Die Debatte mit der Ballgröße ist interessant und haben wir im Verein mal so ähnlich geführt.


    Der FVN stellt dieses Jahr für G/F-Jugend auf 3er Bälle um. Die alteingesessenen Trainer waren empört. Bis ich mal gefragt habe, welche Schuhgröße denn so ein durchschnittlicher A-Jugendlicher hat... Die drum herumstehenden Jungs antworteten auch promt: "ich hab 47". Wenn ein 5er Ball zu Schuhgröße 47 passt, warum sollte dann ein Kind mit Größe 32 nicht mit einem 3er Ball zurecht kommen.


    In sofern wäre ein 4er Ball bei Frauen wohl folgerichtig...



    Beim Volleyball sind die Bälle identisch aber das Netz 19 cm niedriger als bei den Herren.

    Verheimlichen, verdrängen, ihr Kind vor Stigmata beschützen, die Gründe dürften vielfältig sein.


    Aber ganz egal, welche Beweggründe die Eltern auch haben: du wirst da nicht viel machen können außer du nimmst in Kauf, dass die Eltern ggf. wutschnaubend mit ihrem Kind abrauschen.
    Kritik am Heiligtum - dem eigenen Kind - da wird das Elternteil an sich zum Hulk. Das kannst du in soviele Wattebäuschlein einpacken wie du willst, das kann man so gut wie nie vermitteln. Das gelingt heutzutage nicht mal mehr Lehrern, die pädagogisch geschult sind und dessen Wort früher Gewicht hatte...


    Ich würde es lassen.

    Die Frage ist, ob Frauen mit unterschiedlich großem Brustumfang, wenn sie auf gleicher Höhe stehen auch gleich bewertet werden sollen, oder ob eine größere Oberweite zu einem früheren Abseits führt.

    :D:D:D
    Ich hab herzhaft gelacht.
    Wobei das ja eigentlich noch längst nicht durch ist. Noch immer gibt es Unterschiede. Stabhochsprung und Skispringen ist jetzt seit kurzem erlaubt aber ich warte immer noch auf Schwebebalken und Synchronschwimmen der Männer.


    Beim Volleyball hat man den Damen vor einigen Jahren körperbetonte Trikots verordnet, was in so manchem Damen-Bundesligateam zu Einteilern ähnlichn Badeanzügen geführt hat. Hats zu mehr Zeit im TV verholfen? Nein. Beachvolleyball hätte das Potential, in den Medien durchzukommen, tuts aber auch nicht.
    Mich nervt es total, dass die Sportschau ausschließlich eine Fußballschau ist. Dank Internet-TV kann man ja etwas mehr mitbekomen aber traurig ists schon

    klassisch wachsen Mädels viel behüteter auf . Jungs dürfen draußen spielen und sich die Hosen aufreißen , Mädels oft nicht .
    Jungs kriegen mit 3 Jahren ihren ersten Ball geschenkt , Mädchen ein Kuscheltier .
    Die Koordinativen Grundlagen im Durchschnitt sind also bei Mädchen und Jungs sehr unterschiedlich .Und das ist

    Und dass soll dann die Erklärung sein, warum ein Mädchen nicht weiß, wie man schnell anläuft?
    Na jetzt bin ich aber baff...


    Hört doch mal auf, die Mädchen mit den Jungs zu vergleichen. Was soll das bringen? Sie sind anders. Ja. Und?