Beiträge von Goodie

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    hat er eigentlich schon geschrieben , dass er Geld nehmen möchte ?
    Die Begriffe "Kunden" und " Gewerbe" deuten darauf hin , aber in es darum geht Gewinn zu machen und wenn ja , für wen, könnte ich nicht rauslesen (oder habe es überlesen)

    Ein Gewerbe MUSS meines Wissens eine Gewinnerzielungsabsicht haben... Sonst fällt das unter Liebhaberei. Ein Steuerberater wird das sicher ausführlich erklären können

    Zitat von Mapo

    Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass nur ein Bruchteil der Menschen andere Sportarten ausüben und Fußball am populärsten ist. Ich denke, es würde beim Volleyball genauso oft eskalieren, wenn die Anzahl der Sporttreibenden und die Popularität/Reputation genauso hoch wäre wie beim Fußball und umgekehrt.

    Tausche Reputation gegen Geld und dann bin ich bei dir.
    Es ist nicht so als ob die Gemüter beim Volleyball nicht mal hochkochen. Ganz im Gegenteil. Aber da überlegt man sich halt gut, ob man eine gelbe Karte riskiert und damit ein Punkt zum Gegner geht oder nicht. Vorallem weil das ja immer in dern Endphase eines Satzes passiert.
    Dass sich bei einem Jugendvolleyballspiel die Eltern aufführen wie Rumpelstielzchen hab ich erst ein einziges Mal erlebt und das war ein aktiver Volleyballbundesligaspieler-Papa der sowieso einen gewissen Ruf hat. Was umso verherender ist, als dass das fünfköpfige Schiedsgericht von Anfang an (ab E-Jugend) von den Kindern gestellt wird. Das wusste nach 3 h die gesamte Volleyballgemeinde der Region und das geht gar nicht.

    Für Probetrainings können sich die Vereine versichern... Unserer hat eine solche Versicherung.
    Probetrainings muss man deshalb noch lange nicht genehmigen lassen. Ich kenne mich jetzt nicht in jeder Sportart aus aber ich behaupte mal dreist: das ist einmalig.


    Angenommen, ich bin in zwei Fußballvereinen Mitglied, dann kann ich natürlich nur für einen spielen aber warum will mir jemand verbieten können, in beiden zu trainieren? Ich frage mich ja, ob das vor einem ordentlichen Gericht bestand hätte.

    Also hier gibts Fußballschulen an jeder Ecke und immer steht ein ehemaliger Profi mit seinem Namen davor oder dahinter. Aber ok.
    Dann beantworte mir bitte folgende Anfrage (fiktiv, bitte keine Rückschlüsse auf meine Kinder!!!)



    1. Ich habe eine sechsjährige Tochter, die Torwart werden möchte.
    Was kostet ein Zusatztraining bei Ihnen und wann findet dies statt? Mit wievielen Teilnehmern wird das Training stattfinden? Faiererweise teile ich Ihnen mit, dass mein Kind Aspergersyndrom hat.



    2. Für meinen Achtjährigen suche ich für die zweite Osterferienhälfte ein Camp. Bitte beachten Sie bei der Mittagsverpflegung, dass er eine Laktoseintoleranz hat. Für gelegentlich auftretenden epileptischen Anfälle geben wir dem Kind das Notfallmedikament mit.



    Bitte senden Sie mir Ihre AGBs und Ihr Trainingskonzept zu.



    Ich übertreibe jetzt mal absichtlich aber wenn ich Kunde bin, dann habe ich auch Ansprüche.
    Ich würde dir raten, in einem entsprechenden Unternehmen zu hospitieren. Oder dir mal die AGBs der anderen Schulen durchzulesen.
    Bei uns ziehen die Schulen der Profivereine wohl schon den Großteil der Kunden ab. Zumal diese jetzt auch bei Kooperationsvereinen tingeln. (Siehe Real Madrid)

    Gegenfrage: warum liest man nur vom Fußball von diesen Auswüchsen? Ich habe noch nie gelesen: "Tulmulte beim B-Jugend-Basketballlokalderby" oder "nach Fehlentscheidung: Eltern gehen auf Handballschiri los"



    Aber wer verneint, dass es einen Unterschied gibt ob man direkt an der Seitenlinie oder mit etwas Abstand zuschaut, der muss wohl von Anfang an mit soviel Schaum vor dem Mund zuschauen, dass ihn die Distanz emotional nicht erreichen kann.

    Wir machen schon mal gemeinsame Trainings mit den Eltern, z.B. das letzte vor Weihnachten. Gemeinsam Mattenrutschen macht ne Menge Spaß. Und bei den Staffelläufen machen wir es für die Eltern schwer bis unmöglich zu gewinnen. (unter einer Bank durchkrabbeln :D ) Aber auch unsere koordinativen Geschichten müssen die Eltern ausprobieren. Das gibt immer viel Gelächter.
    Im Jungjahrgang haben wir die Hallenzeit genutzt, das DFB-Schnupperabzeichen zu machen, auch hier waren die Eltern an den Stationen eingespannt.


    Generell ist es zwar wünschenswert, wenn sich die Eltern gut verstehen, zumal man sich ab der F-Jugend im Grunde jede Woche zu den Spielen sieht, aber erzwingen lässt sich freilich auch nichts.




    Was ich damit sagen möchte ist, dass unsere Kinder nicht plötzlich anders geworden sind, jedoch in einer etwas anderen Umwelt aufwachsen, wo sie manche Erfahrungen fast gar nicht mehr machen können.

    Richtig. Und da hilft der Blick zurück auch nur wenig weiter wenn es keine Gräben mehr gibt, weil alle längst zugeschüttet sind. :thumbdown:
    Wir wohnen so, dass wir unseren Jungs ne Menge Freiraum bieten können und einen sehr großen Aktionsradius. Ich weiß manchmal 2-3 h nicht, wo sich mein 8 Jähriger rumtreibt. Aber damit bin ich in der Minderheit. Der Überwachungswahn der Eltern hat längst um sich gegriffen. "Weißt du was alles passieren kann?" ist genauso ein Killer wie "welche Versicherung zahlt denn wenn was passiert?"


    Und auch beim Schulsport in der Grundschule war in den letzten Jahren jeglicher Wettkampf verpönt, weil es Verlierer mit entsprechenden Tränen gibt. Das hat dazu geführt, dass viele einfach gar nicht mehr verlieren können und es gibt wieder eine moderate Gegenbewegung. Früher auf dem Bolzplatz durfte der Dicke Paul nur mitmachen, wenn man ungerade war. Fertig. Was das mit dem Kind gemacht hat, hat die Kumpels nicht interessiert.


    Die Ablehnung der Bundesjugendspiele geht ja in die gleiche Richtung.


    Ich weiß auch keinen goldenen Mittelweg. Ich verstehe, dass man sich im sportlichen Wettkampf messen möchte und ich finde, die guten müssen auch gut sein dürfen... Ich verstehe aber auch, dass man keinen Zwang möchte. Aber manche Gutmenschen können ja schon nicht ab, dass nur die Besten in eine Schulmannschaft kommen. ("Aber mein Arthur-Sören hat sich doch angestrengt...")


    Schwierig. Denn das Problem ist, dass man mit dem Leistungsgedanken einfach immer früher anfängt. Das finde ich schädlich. Wenn die ganze Förderung im Fußball erst konsequent mit der D-Jugend losginge und auch die NLZs die jüngeren noch in Ruhe ließen, wäre wohl schon etwas Luft zum Atmen da.

    @AKjfv,du sprichst mir aus der Seele.
    Kürzlich habe ich das Thema mit einer Sportlehrerin diskutiert und sie war auch der Meinung dass es immer weiter bergab ginge. Doch dann hat sie mal Ergebnisse von Bundesjugendspielen verglichen und festgestellt dass das so nicht stimmt. Die sportlichen sind immer noch sportlich und die unsportlichen sind immer noch unsportlich.


    Was sich meiner Meinung nach geändert hat ist, dass sich das "draußen toben" in den Sportverein verlagert hat.
    Auch sind die Kinder heutzutage viel länger in den Betreuungssystemen und so bleibt vor dem Training keine Zeit mehr. Oder es fehlen die Spielkameraden...
    Die Gründe sind vielfältig.


    Und auf der anderen Seite buhlen die Vereine immer früher um die Kinder... So ziemlich jede Abteilung bietet inzwischen Minigruppen an und allzu häufig geht das mit einer Spezialisierung einher.
    Hier würde allen etwas mehr Gelassenheit wohl gut tun.

    Seh ich anders. Bei den Bambinis ist in der ersten Zeit ein ständiges kommen und gehen. Viele probieren sich ein paar Wochen aus und sind dann wieder verschwunden. Wenn man sie mitmachen lassen möchte (kein Kind soll ausgeschlossen sein), dann muss schnell ein Spielerpass her. Der administrative Aufwand steht in keinem Verhältnis zum nutzen. Wie gesagt... bei den Kleinen. (ab E-Jugend klingt ja richting gut!)


    Anderes Beispiel. Mein 8Jähriger ist sich nicht sicher, ob er noch in der richtigen Mannschaft ist. Ich glaube, es würde ihm gut tun, mal wo anders zum Training zu gehen um entweder festzustellen dass es woanders besser ist oder dass es in seiner Mannschaft doch gut ist. Geht aber nicht, ohne die Pferde unnötig scheu zu machen. Denn mal im ernst: das wird einem Kind sofort zum Nachteil gereichen, wenn von Wechselabsichten was bekannt wird, ob die dann zum Tragen kommen oder nicht. Mit welcher Berechtigung muss ich einen Verein fragen, ob ich mal wo anders zum Training darf. Das kenne ich von anderen Sportarten nicht.


    Mir geht es ja nicht um die notwendigen Regeln, damit man einen Spielbetrieb aufrecht erhalten kann. Das muss ja sein.


    Viele Regeln wurden offensichtlich eingeführt, damit man das Geschäft Fußball handhaben kann und dann runtergebrochen bis zu den kleinsten. Andere dienen der Disziplinierung.
    Und es scheint ja einen bunten Strauß an Regeln und Verordnungen je nach Verband zu geben...

    Ich finde, in keinem anderen Sport ist der Regulierungswahn so ausgeprägt wie beim Fußball. Wie seht ihr das? Sind die Regeln notwendig (und wenn ja, warum) oder eine Quelle für Geldeinnahmen? Welche sind sinnvoll, welche renovierungswürdig oder gar abzuschaffen?


    Ich finde z.B. eine Trainingsgenehmigung extrem schwachsinnig.
    Spielerpässe bei 5-6 Jährigen?
    Warum muss ich bei Kindern den Trikotsponsor angeben sollen?


    Müssten die, die die Regeln aufstellen nicht auch deren Einhaltung sicherstellen und Kontrollen durchführen?

    mir ist auch nicht klar, warum das für die Spieler ein Nachteil sein soll. Bisher habe ich noch nie ein Kind jammern gehört.


    Wo soll man auch eine Bande hernehmen, wenn die Halle z.B. wegen einer Tribüne keine hat... Und wenn es nur Handballtore gibt, dann ist das eben so. Deswegen kutschiert man doch keine 5m-Tore durch die Landschaft.

    Was mich aber extrem gestört hat, ist der Umstand, dass es doch vollkommen klar ist, dass ein 2010er Team niemals ein Problem haben wird, gegen eine 2011/2012er Mannschaft haushoch zu gewinnen. Erst recht gilt das, wenn man mit den Kindern gutes Training macht. Und das unterstelle ich bei Dir. Ich finde es ja auch gut, dass Ihr Euch Gedanken gemacht habt, es nicht zu deutlich zu mache.

    Dann erläutere doch mal, was du gemacht hättest...

    @holzi, fällt das jetzt unter "Haar in der Suppe suchen"?


    Die "Aufstellung" folgt wie schon gesagt den Vorlieben der Kinder. Die Kröten wollen unbedingt vorher hören, wer Stürmer ist und wer in die Abwehr geht: "Ich will diesmal Stürmer sein". "Darf ich ins Tor, darf ich ins Tor?" Und wir haben auch Kinder, die sich hinten wohler fühlen. Aber müssen muss bei uns noch keiner. Wir fragen und fertig.


    Mit den Fundis kann ich nichts anfangen. Ich bin der Meinung, dass man einfach auch seinen Kindern gerecht werden muss. Und es gibt - anders als die Publikationen glauben machen - einen Übergang von Bambinis zu F-Jugend. Lies mal nach: bei den Bambinis nur Spielstunden, dann bei der F-Jugend auf einmal "richtige" Übungen. Sorry, soooo ganz funktioniert das dann auch nicht. Unsere wollen nicht 60 Min. Feuer-Wasser-Luft o.ä. spielen. Auch mit einer "Drumherum"-Geschichte braucht man unseren Strategen nicht kommen. Wir haben viele kleine Brüder von fußballspielenden Geschwistern und die wissen ziemlich genau was Phase ist.
    Daher ist unser Training ein Mischmasch aus Bambini- und leichteren F-Jugend-Übungen, die dann ggf. vereinfacht werden. Etwa dass man statt eines kleinen Kastens einen großen nimmt, um die Trefferfläche zu vergrößern. Das heißt ja deshalb noch lange nicht, dass wir die spielerischen Element vernachlässigen. Ganz im Gegenteil!


    Positionen heißt für uns, dass sich die Kinder beim Anstoß entsprechend aufstellen und z.B. beim Abstoß des gegnerischen TW sich entsprechend verteilen. Mehr nicht. Aber die Kinder sind ja nicht doof und haben schon verstanden, dass man im Rudelhaufen den Ball nicht spielen kann weil überall Füße im Weg sind. Einige laufen sich schon frei, andere stehen etwas verloren rum. Ganz normal eben.


    Für mich ist es ein nicht auflösbarer Zirkelbezug wenn man keine Positionen vorgeben, es aber Abwechselung geben soll. Rotieren kann ich erst, wenn es auch Positionen gibt. Soweit sind wir noch nicht. Mein Sohn zum Beispiel kann man in den Sturm schicken, nach drei Minuten bleibt er wieder hinten und wehrt ab. "Mama, ich passe lieber hinten gut auf"


    Ich finde es jedenfalls spitze, wenn sich die Kinder entgegen ihrer Lieblingspositionen auf einer anderen versuchen (und somit zeitgleich der gegnersiche TW vor den harten Schüssen geschützt wird) und wenn ein Sechsjähriger absichtlich ein Tor mit dem schwachen Fuß macht und stolz wie bolle zum Trainer läuft.
    Und eins kannst du mir glauben: wir waren die einzigen, die überhaupt Rücksicht auf die ganz kleinen genommen haben.

    ich hole den Beitrag nochmal hoch weil ich total happy bin, dass das heute so gut funktioniert hat.


    Wir waren heute mit unseren 10ern bei einem Hallenturnier und haben dort gesehen, dass ein Team nur aus 11/12ern bestand. Alles blutige Anfänger, au weh. Gleich das zweite Spiel gegen diese Kinder...
    Also haben wir überlegt, was wir machen können und es ist voll aufgegangen.


    Unser stärkster Junge: ab ins Tor.
    A. mit starkem Zug zum Tor: du machst heute ein Tor mit links
    der mit dem heftigsten Schuss: ab in die Abwehr
    die Abwehrspieler ab in den Sturm
    und unsere Anfänger aufgefordert ein Tor zu schießen...


    Und das bei Bambinis... Ob das klappen würde? Wir waren sehr gespannt.
    Der Gegner kam vor dem Spiel zu uns und meinte relativ patzig: "wir lassen alle acht gegen euch spielen!" Na wenn er meint...


    Und es ist aufgegangen... A. hat wirklich im dritten Anlauf mit links den Ball reinbekommen und einer der Anfänger hat ein Tor gemacht. Ok, natürlich sind nicht alle immer auf ihren Positionen geblieben und man musste die Kinder ab und an erinnern. Aber da die Positionen bei den Kleinen ja eh eher Empfehlungen sind und den Vorlieben der Kurzen folgen waren wir mit der Umsetzung hoch zufrieden... Am Ende ist es 4:0 ausgegangen.

    Jau, das sind die Übungen. Wenn man diese noch um ein paar Fotos ergänzen könnte wäre es perfekt...


    Zeigen dass man sich die Finger prellt wenn man sie in Ballrichtung streckt... damit ist wahrscheinlich gemeint, dass man die Handflächen nach vorne/außen hält und die Finger nach oben, oder?


    Und was ich auch nicht verstehe ist bei der letzten Übung... der Spieler sprintet Richtung Hütchen und dann wirft der Trainer den Ball entgegen der Laufrichtung?

    Zitat von TW-Trainer

    Was würdet ihr eurer Tochter oder eurem Sohn, die nicht dem typischen Denkmuster (faul, träge, dumm) entspricht an Trainingsunterstützung raten, wenn sie/er sich auf der Torwartposition ausprobieren möchte?

    Mein Kleiner ist eine auffällige Erscheinung im Tor (wenn ich Talent sage, bekomme ich wieder haue weil er noch so klein ist). Wir nehmen es wie es kommt und unterstützen ihn. Eine Spezialisierung wäre aber noch viel zu früh. In sofern stellt sich die Frage nicht.


    Die TW-Position ist gefährlich, keine Frage. Er hat auch schon einen Abschluss (Kopf) hinter sich mit und einmal Finger röntgen. Nach dem Abschluss wollte einige Wochen nicht ins Tor, jetzt ist es wieder vergessen.
    Schon mein Bruder war TW beim Eishockey, insofern bin ich Kummer gewohnt.


    Wir kennen ein TW-Mädchen, da hat die Auswahltrainerin ganz klar gesagt, dass sie raus ist wenn sie in ihrem Verein keinen TW-Trainer hat. Sie müsse sich sonst halt nen anderen Verein suchen.

    Warum viele aber nicht ins Tor wollen? Weil du in dem Alter die ärmste Sau auf dem Platz bist. Kinder wollen spielen und die Action ist auf dem Feld. Da kannst du Tore schiessen, Zauberstückchen machen.


    Und als Torwart? Stehst du mit deinem im Verhältnis zum Tor winzigen Körper fast nur rum, holst die Bälle aus dem Netz und bist sonst meist Statist.
    Da kann ich schon verstehen wenn manche Kinder das ablehnen. Nicht zu vernachlässigen ist der Angstfaktor.

    Vielleicht haben wir ja ne komische Truppe aber bei unseren Sechsjährigen wollen fast alle gerne ins Tor. Bei der Frage wer am Samstag beim Turnier ins Tor möchte, gingen spontan von sechs möglichen Händen vier nach oben. Nicht alle machen es gleich gut aber alle gerne.


    Hat es vielleicht auch was mit dem Selbstverständnis zu tun? Wenn wir mal Übungen mit rotierendem TW machen, dann loben wir viel. Fällt im Spiel ein Tor, dann achten wir darauf, dass die Kinder nicht auf dem TW rumhacken. Klar gibts Spiele, die eher langweilig sind. Aber da jeder nur eins von 3-4 Spielen im Tor ist, ist das auch nicht so dramatisch.


    Was ich nicht verstehe ist, warum man nicht bei den Handballern abschaut und die Tore für die Kleinen abhängt. Einfach ein Brett an zwei Haken, fertig. Und schon könnten auch Kinder an die Latte kommen.

    Wir haben einen Trainerkollegen, mit dem gabs im Vorfeld die Abmachung: "mal gucken, ob wir ein Unentschieden hinbekommen" Selten war ein FS so entspannt. Die Trainer standen beieinander, haben sich um jeweils ihre Kinder gekümmert und die ein oder andere Situation mit einem Blick, einem Schulterzucken oder einem kurzen Kommentar zu beiderseitiger Zufriedenheit gelöst. Am Ende war das Ergebnis zwar deutlich weil der Trainerkollegen zwei Kinder vom Spiel ausschloss, weil sie sich nicht benommen haben aber auch das hat der Stimmung auf Trainerseite keinen Abbruch getan.


    Ich bin selber total betroffen: mit jedem Meter näher am Feld bin ich mehr im Geschehen und es fällt mir schwer meine Klappe zu halten. Bei 15 m gucke ich entspannt zu. Und selbst wenn dann dort den Eltern ein Kommentar rausrutscht: das verstehen die Kinder nicht mehr. Und das ist auch gut so. Was sollen die Kinder mit so hilfreichen Kommentaren wie "schieß, schieß, schiiiieeeeß doch endlich" oder "pass auf"


    Am Rande der F-Jugend wird es immer dann unentspannt, wenn es grob unfair und sehr körperlich wird. Wobei sich hier meist die Eltern des betroffenen Kindes sehr ruhig aufstellen und sich der Rest echauffiert. Da kann ich aber auch nur schwer anmich halten wenn mein Junior zum vierten Mal gefoult wird, der gegnerische Spieler nur die Schultern zuckt und der Trainer lapaloma pfeift.
    Stünden die Trainer beieinander, dann könnte man schon sagen: "willste dem 7er nicht mal ne Pause gönnen, der ist bißchen drüber, oder?"

    Die FPL krankt immer an dieser Regel


    Zitat

    Beide Trainer unterstützen die Kinder aus der gemeinsamen Coaching-Zone und geben nur die nötigsten Anweisungen. Sie verstehen sich als Vorbilder und Moderatoren im sportlich fairen Wettkampf

    die gemeinsame Coachingzone... ich lach mich tot. Wir haben es bei jedem Spiel versucht, wir scheitern jedesmal an "flüchtenden" Mittrainern. Das soll natürlich nicht heißen, dass es jedesmal zu Unstimmigkeiten mit den Kollegen kommt aber meist gehen die Trainer auf räumlichen Abstand.

    Na ja, bei meinen schnellsten Bambinis werfe ich den Ball knapp 9 m weit (erstes Aufprallen). So weit dürfte kaum einer von den Kidnern werfen und die Kids sollen ja rennen. Bei den Anfängern sind es eher nur 4-5 m, bei jedem so, dass er ihn gerade noch bekommt.
    Ist ne Tempoübung - vorallem für die Trainer - macht aber allen Spaß. Durch die schnelle Wurfabfolge haben die Kinder keine nennenswerten Wartezeiten. Geht auch super in der Halle, dann müssen die Kids schon mal über ne Weichbodenmatte laufen oder über ein Kastenteil springen.


    Aber vielleicht bin ich da als Volleyballer im Vorteil. Den Schockwurf setze ich dir für diese Übung auf jeden gewünschten Meter :D:D:D Ach ja, wir haben auch ein paar andere Bälle dabei (zwei 3er, einen Volleyball) Die springen ja wieder anders...
    Die Übung hab ich mit pupertierenden Volleyballern gemacht und mit Kindergartenkindern bei den Handballminis. Funktioniert immer.