Beiträge von Goodie

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    Ich mache da gerade bei G und F-Jugend andere Erfahrungen. Die Kinder, die einen Topspieler dabei haben, verlassen sich zu sehr auf ihn. Messi wird es schon richten. In sofern gehört für mich auch der Topper auf die Bank so wie alle anderen auch.
    Wenn man mal die 4 besten bei einem Turnier daheim lässt kann man beobachten wie Kinder die sich bis dahin eher zurückgehalten haben in Führungspositionen begeben.


    @Coach_Carter
    Wenn du auf Grund mangelndem Trainingsfleißes Kinder nicht mitnehmen willst, dann solltest du das über Fakten belegen können. Wir protokollieren die Trainingsbeteiligung über Spielerplus und könnten diesbezüglich jederzeit Rechenschaft ablegen. Kannst du das auch oder folgst du deinem Bauchgefühl?

    Und da fast alle hier immer predigen, dass das Ergebnis nicht im Fokus stehen sollte, finde ich es auch nicht so schlimm, wenn derjenige mitspielt. Insofern er nicht ein Überflieger ist.

    Dann könntest du ja vor dem Spiel das ok des gegnerischen Trainers einholen. Dann ist das ja alles kein Problem... Aber das passiert komischerweise nie. Warum nur? Lass mich mal überlegen... es geht eben doch um einen Vorteil.


    Wir hatten genau so ein Spielfest: Drei Teams G-Jugend, alle junger Jahrgang. Der Vierte im Bunde: ein Misch aus altem und jungem Jahrgang + 2 F-Linge. Die Kleinen hatten zum Teil schlicht Angst gegen diese "Riesen" zu spielen und mehr als ein Kind hat geweint. Geht gar nicht!

    Ich habe das mit meiner Bambinitruppe auch ausprobiert. Ging mit etwas Hilfe ganz gut (den ein oder anderen musste man wecken). Allerdings stößt man dann in einer kleinen Turnhalle echt an Grenzen.
    Wir haben zunächst nur je ein Tor genommen, um das Spiel zu vereinfachen.

    ich finde den Gedanken nicht schlecht und wenn das mehrheitlich gewünscht ist: warum nicht.
    Ich würde das aber delegieren. Jeder Spieler (Eltern) ist für einen Ausflug verantwortlich, recherchiert das Ziel und die Kosten.


    Was mir noch einfällt wäre Beachscoccer, Paddeln, schwimmen, Kletterwald, Zeltübernachtung am Platz, Trampolinpark, Stadionführung, Stadionbesuch.
    Vielleicht bekommt ihr eure erste Mannschaft überredet, mal ne Stunde mit den Kindern zu zocken? Oder ein Eltern-Kind-Spiel?
    Aber gut, wir wohnen im Ruhrgebiet, da ist die Auswahl eh riesig.

    Also ich muss sagen, ich bereue es nicht, mich angemeldet zu haben.
    1. macht es Spaß,
    2. sind die Diskussionen interessant
    3. bin ich bei den Praxisübungen zwar auf dem Niveau vom dicken Paul aber ich bin nicht die schlechteste. :D


    Bei den Praxisübungen sind wir bei der F-Jugend angekommen. Gestern bei der Balljonglage habe ich Fuß-Knie-Knie-Fuß-fangen immerhin einmal geschafft. :thumbup: Ich musste immer vormachen mit dem Kommentar: "wenns die Volleyballerin schafft, dann können es die anderen auch." Alles mit einem Augenzwinkern, vorgeführt fühle ich mich dort nicht. Wenn dann die Übungen auf Zeit gemacht werden, mach ich allerdings immer Pause. Besser für mein Knie und meinen sportlichen Ehrgeiz. Da hab ich eh keine Schnitte und ich übe lieber noch mal langsam, bevor ich über den Platz stolpere.
    Ich sag ja immer: Tempo kommt von alleine.

    Das kommt leider wirklich häufiger vor als man gemeinhin denkt. Auf vier Hallenturnieren habe ich insgesamt 6 Spieler gesehen wo ich mal leise Zweifel am Jahrgang anmelden würde. Mit öffentlichen Anschuldigungen halte ich mich aber auch stets zurück denn bei uns ist der Junge mit dem festesten Schuss auch der größte und kräftigste Spieler. Er steht auch oft unter dem Verdacht, älter zu sein. Ist er aber nicht. Wobei ich es fast bessern fände wenn ein gegnerischer Trainer käme und fragen würde. Irgendwie besser als hinterrücks zu tuscheln. Aber ob die Kollegen auch so denken? Insbesondere falls sie was zu verbergen hätten?
    Unsere Kinder sind letztens zu einem solchen Jungen hin: Wie alt bist du und in welche Klasse gehst du? Antwort: 7 und zweite Klasse.


    Mich ärgert es überhaupt nicht, wenn ein dicker Paul zu alt ist. Aber häufig wollen die Trainer sich dann eben einen Vorteil damit erschleichen. Die 09er Kinder fallen ja nicht auf weil sie einen Kopp größer sind sondern weil sie gut UND einen Kopp größer sind.
    Ich hatte mal so einen Nixkönner beim volleyball. Ich bin dann zum gegnerischen Trainer und habe gefragt ob der mitmachen darf. Die haben ihn kurz beim Einspielen gesehen und mir dann immer milde-mitleidig ihre Zustimmung erteilt. X/



    Im Zweifel kann man sich ja die Pässe zeigen lassen... wo ist das Problem? (Außer dass evtl anschließend Krieg zwischen den MV herrscht :D )

    Wir waren auf einem nahegelegenen Zeltplatz. Hier konnten auch die Heimschläfer morgens wieder kommen. Beim Bambinis vielleicht nötig, bei einer U11 hoffentlich nicht mehr.
    Wobei ich 5 Tage auch zu lang finde. 3 würden mir als Mutter auch reichen.

    Ihr seid echt lustig. Und irgendwie schade, dass ihr wahrscheinlich noch nie in einer Frauenumkleide wart. :D


    Ist ein Team eine Zweckgemeinschaft, dann kann das auch langfristiger klappen. Ist es eine Gruppe Freundinnen, dann ist das Scheitern vorprogrammiert weil in diese Strukturen nur die wenigsten Neuen rein kommen. Da ist es schlicht Zufall, ob die Neuen integriert, toleriert oder bekämpft werden.


    Meine Trainer haben immer gejammert, dass ihnen die Kabinengespräche entgehen und sie deshalb nie wüssten was wirklich läuft.

    Welcher weibliche Mannschaftssport kann es denn von Medieninteresse her mit Männerfusball, Männerbasketball, Männerhandball, Männereishockey, Männerfootball etc aufnehmen?


    Wenn überhaupt nur Beachvolleyball...
    Und das hat vermutlich keine sportlichen Gründe

    und du meinst, dass mangelnde Medieninteresse sagt irgendetwas aus? Die MEDIEN sind nicht interessiert. Die Medien können aber auch Interesse schüren. Ich sage nur Steffi Graf. Damals haben ALLE vor dem TV gesessen, wenn Tennis kam. Und es kam oft Tennis!


    In den letzten Jahren war es dann Biathlon, welches über die Medien gehypte wurde. Damen wie Herren, vollkommen gleich berechtigt. Also bitte, es geht. Beim Rodeln, Skispringen, Biathlon gibts inzwischen Mixed-Wettbewerbe.


    Damenfootball ist vielleicht wenig attraktiv aber mir fallen aus dem Stegreif ne Menge attraktiver Sportarten ein, die ich durchaus gerne häufiger sehen würde als alle vier Jahre zu den Olympischen Spiele. Wasserspringen zum Beispiel.


    btw: heute kommt auf Sport1 anstatt Bundesliga irgendwelche Ballerspiele im Livemitschnitt. Na Glückwunsch. Dann vielleicht doch Damenfootball

    So, ich habe heute Frustabbau vom allerfeinsten betrieben.


    1. bei den Eltern unseren Ausstieg bekannt gegeben
    2. dem Jugendvorstand die Brocken vor die Füße geworfen
    3. meine weitere Mithilfe (über den reinen Trainingsbetrieb hinaus bis zum endgültigen Ausstieg) schriftlich aufgekündigt und dabei einen schön großen Mailverteiler gewählt


    So! Jetzt gehts mir in der Tat besser.


    Ich beende jetzt in Ruhe meinen Trainerlehrgang und wenn ich damit fertig bin, ist die "Kündigungsfrist" auch rum.

    Hehe, die erste Praxiseinheit ist schon mal vom Winde verweht worden - dem Sturmtief sei dank :D Aber der Kurs ist lustig! Aus vielerlei Gründen auf die ich hier nicht eingehen möchte.


    Die guten Nachrichten: ich bin nicht alleine. Wir sind mit drei Frauen und insgesamt fünf Nichtfußballspielern.

    Ich glaube nicht, dass man viel Einfluss hat, ob ein Eltern/Kind-Gespann bleiben oder weiterziehen. Entweder, die Chemie passt oder eben nicht. Ich sage ja gerne: jeder Trainer bekommt im Idealfall die Mannschaft die zu einem passt.


    Wir spielen mit unseren Bambinis im dritten Jahr und sind bei den Teams im Kreis vorne mit dabei. Wir gewinnen idR die Spiele, Niederlagen kommen vor aber wir wurden noch nie überrannt o.ä. Wir hatten schon Zugänge deswegen und die Eltern hatten wohl die Erwartung auf ein erfolgsorientiertes Team zu treffen. Einige ließen sich überzeugen, dass Leistung was anderes sein kann als Erfolg. Aber einer dieser Jungs verlieren wir jetzt an eine wirklcih erfolgsorientierte gecastete Truppe. Wir könnten das gesamte Training ausschließlich auf dieses Kind zuschneiden, sie würden dennoch gehen. Das Gras ist eben auf der anderen Seite doch immer grüner.


    Ich möchte mich davon eigentlich nicht beirren lassen aber kalt lässt einen so was freilich nicht.

    Ich gucke gerne, was ein Haushalt so alles anbietet und auch da wird man fündig...


    Für je zwei Kinder ein Handtuch, damit kann man super Sachen machen: Ball hochwerfen oder von a nach b transportieren.
    Bei Staffelläufen kann man Memoriekarten mitnehmen (immer ein Pärchen aus z.B. 8 Karten finden) oder Stapelbecher oder im Sommer Wasser mit Schwämmen vom einen Eimer in den nächsten transportieren...
    Wäscheklammern für Fangenspiele (ans Trikot heften)
    Der gute alte Eierlauf (mit Kartoffeln) lässt sich super in ein Dribbeltraining einbauen.
    Mit Leergutflaschen (bei Windstille :D ) kann man super Sachen machen

    Gerade im unteren Jugendbereich gibt es sehr viele Elterntrainer, deren einziger Lichtblick darin besteht, sein Kind beim Hobby zu unterstützen, doch vergessen, dass auch alle negativen Randerscheinungen innerhalb des Verins tief ins Familenleben einfließen und so einen immer größeren Raum des Austausches negativer Erlebnisse einnimmt.

    Das trifft es schon mal sehr gut.


    Weiterhin stört mich, dass so ziemlich jedes Kind mal aussetzt wegen "heute keine Lust". Nur mein Kleiner, der muss mit. Denn ich habe ja die Schlüssel, die Bälle, die Hütchen, den Plan... Und um ihn alleine daheim zu lassen ist er noch zu klein.


    Der neuen Verein, den wir im Auge haben, hat zumindest schon mal ein Materiallager vor Ort. Da kümmert sich jemand um Trikots und Bälle und es gibt ein Vereinslokal welches den Namen auch verdient, was den leidigen Kuchenverkauf und dessen Organisation erspart. Bisher, so aus der Ferne, sind unsere Eindrücke gut. Na ja, bis zum Frühjahr ist ja noch was hin. Der Kontakt ist aufgenommen...


    Weniger ist mehr, das haben wir uns jedenfalls fest vorgenommen und werden uns nicht mehr vor unnötige Karren spannen lassen.

    Für meine Geschmacksnerven können die Senioren wurschteln wie sie wollen. Ich würde einen anderen Weg bevorzugen nämlich die Jugendarbeit komplett eigenständig zu sehen und zu fördern. Hier und nirgendwo sonst wird ein gesellschaftlicher Mehrwert geschaffen.
    Nicht die Amateure sondern die Kinder brauchen die Kohle.


    Ob dann die Bezirksligisten ein Handgelenk erhalten oder nicht kann dann der Markt Regeln.

    Ich habe das Gefühl, als ob uns alles durch die Finger rinnt und wir es nicht aufhalten können.
    Die geistigen Hauptschüler haben die Hohheit gewonnen, der Dorftratsch wird zur Wahrheit erhoben und man kann nichts dagegen tun, als aufzugeben.


    Einzelkämpfer auf so vielen Ebenen! Das ist mir auch erst in den letzten Wochen so deutlich bewusst geworden. Obwohl es schon sehr viel länger zu sehen war. Wir haben nur nicht richtig hingeschaut.