Beiträge von Goodie

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    Wir waren auf einem nahegelegenen Zeltplatz. Hier konnten auch die Heimschläfer morgens wieder kommen. Beim Bambinis vielleicht nötig, bei einer U11 hoffentlich nicht mehr.
    Wobei ich 5 Tage auch zu lang finde. 3 würden mir als Mutter auch reichen.

    Ihr seid echt lustig. Und irgendwie schade, dass ihr wahrscheinlich noch nie in einer Frauenumkleide wart. :D


    Ist ein Team eine Zweckgemeinschaft, dann kann das auch langfristiger klappen. Ist es eine Gruppe Freundinnen, dann ist das Scheitern vorprogrammiert weil in diese Strukturen nur die wenigsten Neuen rein kommen. Da ist es schlicht Zufall, ob die Neuen integriert, toleriert oder bekämpft werden.


    Meine Trainer haben immer gejammert, dass ihnen die Kabinengespräche entgehen und sie deshalb nie wüssten was wirklich läuft.

    Welcher weibliche Mannschaftssport kann es denn von Medieninteresse her mit Männerfusball, Männerbasketball, Männerhandball, Männereishockey, Männerfootball etc aufnehmen?


    Wenn überhaupt nur Beachvolleyball...
    Und das hat vermutlich keine sportlichen Gründe

    und du meinst, dass mangelnde Medieninteresse sagt irgendetwas aus? Die MEDIEN sind nicht interessiert. Die Medien können aber auch Interesse schüren. Ich sage nur Steffi Graf. Damals haben ALLE vor dem TV gesessen, wenn Tennis kam. Und es kam oft Tennis!


    In den letzten Jahren war es dann Biathlon, welches über die Medien gehypte wurde. Damen wie Herren, vollkommen gleich berechtigt. Also bitte, es geht. Beim Rodeln, Skispringen, Biathlon gibts inzwischen Mixed-Wettbewerbe.


    Damenfootball ist vielleicht wenig attraktiv aber mir fallen aus dem Stegreif ne Menge attraktiver Sportarten ein, die ich durchaus gerne häufiger sehen würde als alle vier Jahre zu den Olympischen Spiele. Wasserspringen zum Beispiel.


    btw: heute kommt auf Sport1 anstatt Bundesliga irgendwelche Ballerspiele im Livemitschnitt. Na Glückwunsch. Dann vielleicht doch Damenfootball

    So, ich habe heute Frustabbau vom allerfeinsten betrieben.


    1. bei den Eltern unseren Ausstieg bekannt gegeben
    2. dem Jugendvorstand die Brocken vor die Füße geworfen
    3. meine weitere Mithilfe (über den reinen Trainingsbetrieb hinaus bis zum endgültigen Ausstieg) schriftlich aufgekündigt und dabei einen schön großen Mailverteiler gewählt


    So! Jetzt gehts mir in der Tat besser.


    Ich beende jetzt in Ruhe meinen Trainerlehrgang und wenn ich damit fertig bin, ist die "Kündigungsfrist" auch rum.

    Hehe, die erste Praxiseinheit ist schon mal vom Winde verweht worden - dem Sturmtief sei dank :D Aber der Kurs ist lustig! Aus vielerlei Gründen auf die ich hier nicht eingehen möchte.


    Die guten Nachrichten: ich bin nicht alleine. Wir sind mit drei Frauen und insgesamt fünf Nichtfußballspielern.

    Ich glaube nicht, dass man viel Einfluss hat, ob ein Eltern/Kind-Gespann bleiben oder weiterziehen. Entweder, die Chemie passt oder eben nicht. Ich sage ja gerne: jeder Trainer bekommt im Idealfall die Mannschaft die zu einem passt.


    Wir spielen mit unseren Bambinis im dritten Jahr und sind bei den Teams im Kreis vorne mit dabei. Wir gewinnen idR die Spiele, Niederlagen kommen vor aber wir wurden noch nie überrannt o.ä. Wir hatten schon Zugänge deswegen und die Eltern hatten wohl die Erwartung auf ein erfolgsorientiertes Team zu treffen. Einige ließen sich überzeugen, dass Leistung was anderes sein kann als Erfolg. Aber einer dieser Jungs verlieren wir jetzt an eine wirklcih erfolgsorientierte gecastete Truppe. Wir könnten das gesamte Training ausschließlich auf dieses Kind zuschneiden, sie würden dennoch gehen. Das Gras ist eben auf der anderen Seite doch immer grüner.


    Ich möchte mich davon eigentlich nicht beirren lassen aber kalt lässt einen so was freilich nicht.

    Ich gucke gerne, was ein Haushalt so alles anbietet und auch da wird man fündig...


    Für je zwei Kinder ein Handtuch, damit kann man super Sachen machen: Ball hochwerfen oder von a nach b transportieren.
    Bei Staffelläufen kann man Memoriekarten mitnehmen (immer ein Pärchen aus z.B. 8 Karten finden) oder Stapelbecher oder im Sommer Wasser mit Schwämmen vom einen Eimer in den nächsten transportieren...
    Wäscheklammern für Fangenspiele (ans Trikot heften)
    Der gute alte Eierlauf (mit Kartoffeln) lässt sich super in ein Dribbeltraining einbauen.
    Mit Leergutflaschen (bei Windstille :D ) kann man super Sachen machen

    Gerade im unteren Jugendbereich gibt es sehr viele Elterntrainer, deren einziger Lichtblick darin besteht, sein Kind beim Hobby zu unterstützen, doch vergessen, dass auch alle negativen Randerscheinungen innerhalb des Verins tief ins Familenleben einfließen und so einen immer größeren Raum des Austausches negativer Erlebnisse einnimmt.

    Das trifft es schon mal sehr gut.


    Weiterhin stört mich, dass so ziemlich jedes Kind mal aussetzt wegen "heute keine Lust". Nur mein Kleiner, der muss mit. Denn ich habe ja die Schlüssel, die Bälle, die Hütchen, den Plan... Und um ihn alleine daheim zu lassen ist er noch zu klein.


    Der neuen Verein, den wir im Auge haben, hat zumindest schon mal ein Materiallager vor Ort. Da kümmert sich jemand um Trikots und Bälle und es gibt ein Vereinslokal welches den Namen auch verdient, was den leidigen Kuchenverkauf und dessen Organisation erspart. Bisher, so aus der Ferne, sind unsere Eindrücke gut. Na ja, bis zum Frühjahr ist ja noch was hin. Der Kontakt ist aufgenommen...


    Weniger ist mehr, das haben wir uns jedenfalls fest vorgenommen und werden uns nicht mehr vor unnötige Karren spannen lassen.

    Für meine Geschmacksnerven können die Senioren wurschteln wie sie wollen. Ich würde einen anderen Weg bevorzugen nämlich die Jugendarbeit komplett eigenständig zu sehen und zu fördern. Hier und nirgendwo sonst wird ein gesellschaftlicher Mehrwert geschaffen.
    Nicht die Amateure sondern die Kinder brauchen die Kohle.


    Ob dann die Bezirksligisten ein Handgelenk erhalten oder nicht kann dann der Markt Regeln.

    Ich habe das Gefühl, als ob uns alles durch die Finger rinnt und wir es nicht aufhalten können.
    Die geistigen Hauptschüler haben die Hohheit gewonnen, der Dorftratsch wird zur Wahrheit erhoben und man kann nichts dagegen tun, als aufzugeben.


    Einzelkämpfer auf so vielen Ebenen! Das ist mir auch erst in den letzten Wochen so deutlich bewusst geworden. Obwohl es schon sehr viel länger zu sehen war. Wir haben nur nicht richtig hingeschaut.

    Ich mache nun den Teamleiter. Da wird ja meine Zielgruppe besprochen :D Vom großen Feld hab ich keine Ahnung und bis dahin sollte unser Kurzer auch mal andere Trainer bekommen.

    Morgen gehts los... ich habe mich todesmutig angemeldet und mir geht der Arsch auf Grundeis.
    Warum hab ich meinen Mann nicht zu einem Tanzkurs überredet???


    Also gehe ich da morgen hin. Ich habe mir extra Fußballschuhe gekauft, will mich ja nicht gleich zum Obst machen, in dem ich in Balettschläppchen dort erscheine :D
    Ich kann auch einen Pass über einige Meter schießen. Aber wehe mich greift einer an! Echt nicht... Au weia... Das soll was werden. :SX/8o

    Ich glaube, ein entscheidendes Kriterium wäre wohl, dass man in der Arbeitswelt mal abschaut und ein Konzept auch einmal jährlich schult. "Was wollen wir, wo stehen wir, was läuft gut, was müssen wir überdenken. Sooo und jetzt weiter machen!" Wenn man sich diese Zeit nicht nimmt (und ja, ich hasse dererlei Termine eigentlich) kann man es auch gleich lassen

    Geht mir auch so. Jeder zusätzliche Termin wie Trainersitzung o.ä. müssen familiär organisiert werden. Wenn es effizient und effektiv ist, dann ist das alles für mich total ok. Aber wenn es bloß blabla ist, dann :S
    Unsere Informationsgesellschaft muss halt einfach mal die Infos geschickt steuern. Ich will, wenn ich Bambinitrainer bin, nicht in einer 3h Marathonsitzung über die Bedürfnisse der A-Jugend reden. Das ist mir zu weit weg. Dann mache ich eine Sitzung Kleinfeld (und die bitte nicht um 18 Uhr, wenn ich am Herd stehe, koche und die Kinder ins Bett bringen muss, sondern später, wenn die pennen) und eben eine weitere Sitzung für die älteren.
    Stattdessen werde ich über jeden Furz informiert aber die relevanten Infos sind nicht dabei.


    Zu den jugendlichen Co-Trainern...
    beim Volleyball hatte ich seinerzeit einen Obulus von 6,50 pro Trainingseinheit bekommen. Die habe ich immer meinen jungen Co-Trainern gegeben. Die konnten es gut gebrauchen und bei mir wäre es im normalen Haushalt versickert. Im Verein war es usus, dass nur der Haupttrainer etwas bekam. Jetzt bei den Fußballern gibts gar nix. Dabei wäre das gelebte Jugendförderung. Eine Mutter sagte mir seinerzeit: "ich finde das gut. Wenn er dir hilft, hängt er in der Zeit nicht am PC."

    @Ersatzbank, dein Frust ist ja auch aus anderen Beiträgen deutlich herauszulesen.
    Ich weiß nicht, ob ich deine Geduld hätte. So viele Kinder, so wenig Hilfe... Sorry, das kann nur an die Substanz gehen.


    Gefrustet bin ich auch. Aber nicht wegen der Kinder / Eltern sondern wegen den Umständen im Verein. Alter Schwede, was hier gerade los ist, reicht für ein Buch. Wir werden jetzt den geordneten Rückzug antreten und uns später in einem Verein engagieren, die unsere Beteiligung hoffentlich zumindest nicht misstrauisch beäugt.
    Letztens hat uns der Vorstand angemacht, weil sich zwei unserer Kinder Trainingsbescheinigungen haben ausstellen lassen. Gehts noch? Jetzt gibts nicht mal für jedes Kind einen Ball in der neuen Größe; acht müssen reichen. Ja nee, is klar.


    Ich mach jetzt in Ruhe meinen Teamleiter Kinder und dann zieh ich weiter.

    In den 90ern waren mal Arbeitsstunden angesagt... das hat man aber auch wieder fallen lassen, da das nachhalten so aufwendig war. Im Grunde müsste man es umdrehen: 100€ kassieren und pro geleisteter Arbeitsstunde 10 zurückgeben.

    Vielleicht bin ich entwöhnt... Wir Volleyballer haben unsere Trikots schon immer selber bezahlen müssen. Und wenn wir was außer der Reihe haben wollten, dann haben wir die Mannschaftskasse gefüttert. Die Vereine haben immer gestöhnt: Hallenmieten, Verbandsgebühren, Investitionen die noch abbezahlt werden müssen, die Argumente waren immer Vielfältig.


    Wir sind jetzt noch in einem Verein tätig, wo wir auch alles selber organisieren müssen. Hütchen oder Trikots? "Musste halt mal gucken." Der Verband stellt jetzt bei den Kleinen auf 3er Bälle um - wir bekommen 8 Bälle. Nicht mal für jedes Kind einen... Ach was rege ich mich auf. Wir haben inzwischen andere Pläne...


    Ich kenne auf der anderen Seite einen Verein, der sein Glück schon länger im Kurssystem sucht. Nichtmitglieder können für eine ordentliche Gebühr in Kursform teilnehmen. 10 x Rückengymnastik kostet dann eben x€. Das ist zumindest überall dort, wo kein Wettkampfsport dahinter steht, eine ganz gute Möglichkeit, zumindest die Kasse vollzubekommen.


    Die Kundenmentalität nervt mich ja durchaus auch. Aber ich finde es fehlt den Vereinen nicht so sehr an Geld sondern mehr an Engagement. Kleinteiliger müsste man die Aufgaben verteilen. Viele müssten ein bißchen beitragen. Für Leute die sich nicht langfristig binden möchten gäbe es sicher genug in "Projektform" wie mal die Kabine zu streichen oder so was.