Beiträge von Goodie

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    Natürlich gibt es noch weit mehr "reine" Väter, die das tun.

    Das glaube ich aber auch! Eltern, die Ihren Kindern pro Tor nen Oiro versprechen, andere die Sprüche kloppen wie "Tor? Das ist doch was für Warmduscher" oder die hilfreichen "schiiieeeeeeeß"-Rufe.


    Ich bin echt sehr gespannt, ob man einen Haufen neuer Eltern auf seine Philosophie einschwören kann. Wir übernehmen eine neue F-Jugend im Mai/Juni...

    Im perfekten Fall wüsste auch kein Elternteil oder Trainer, dass ich eine längere Trainerlaufbahn vorzuweisen habe. (Wenn ich diesen Satz von einem Vater höre - egal in welcher Altersklasse -, dessen Sohn ich zum Probetraining einladen will, dann ist es eigentlich immer der selbe "Typ" Vater. Ganz klar ein Punkt auf der Negativseite, bei der Entscheidungsfindung, ob ich den Sohn dann auch ins Team hole.)

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht... Du nimmst ein Kind nicht, wenn der Vater sagt: ich habe auch schon mal ne Truppe trainiert? Oder wie? *aufmschlauchsteh*

    Und Kinder - gerade in so jungen Jahren - können nicht zwischen Vater und Trainer unterschieden, wenn es um Kritik geht. Sie nehmen die sachliche Kritik des Vatertrainers, als Kritik an ihnen als Person wahr.

    Das ist zwar wahr, lässt sich aber auch oft einfach lösen. Wir jedenfalls hatten noch zwei andere Väter als Helfer und wenn es was "kritisches" zu sagen gab, dann hab ich mein Kind immer an die anderen delegiert. Wenn man ganz alleine ist, dann würde ich eher empfehlen, ein anderes Elternteil zu verhaften. Verein hat auch was mit Mitmachen zu tun. *find*


    Kostruktives kann man doch auch so transportieren, dass es gar nicht als Kritik aufgefasst wird, oder? Klassische Kritik ist eh schwierig, wo schon viele Erwachsene nicht zwischen Kritik an der Sache und an der Person unterscheiden können.


    Muss man sich dabei entscheiden, ob man es fürs Kind macht oder für sich selber? Macht man das nicht perfekterweise für beide gleichermaßen? Wenn es einer macht, nur(!) weil es kein anderer macht, dann ist es wahrscheinlich anders als wenn es einer macht, der im Laufe der Zeit Spaß an der Sache entwickelt und sich fortbildet...
    So ist es mir zumindest gegangen. Vom Betreuer und Orga-Chef über den "Winterhallenbeauftragen" :D ("kannste mal eben was schönes aufbauen?") zur "bei den Kindern anerkannten Größe" aufgestiegen... und dann ab zum Lehrgang.

    Mir war es heute auch mal wieder viel zu laut am Platz.
    Ein Team, allesamt ein Jahr älter, gewann das Spiel (1 x 20 Min) mit 9:0 und die Trainer haben die Kinder bis zuletzt befeuert. Wer es braucht!
    Ich bin einfach weiter weg gegangen, aufregen bringt nix und in einer Funktion bin ich in diesem Team auch nicht.


    Ich habe aber noch nie erlebt, dass für Kleinfeldspiele abgekreidet worden wäre!!! Ein paar Hütchen und los gehts. 16er? Gibts nicht, dürfen die Kinder eben auch selber entscheiden. Hat schon zu lustigen Abschlägen in etwa auf Höhe der Mittellinie (die es natürlich auch nicht gibt) geführt. Aber egal...


    Libra, ich würde das mal mit eurem Staffelleiter besprechen! Vielleicht kommt der mal gucken und findet ein paar Takte.
    Lass dich auf keinen Fall unterkriegen! Zahlreiche Forschungsergebnisse kommen doch immer wieder zu den gleichen Ergebnissen, nämlich dass es sich langfristig auszahlt, wenn man die Kinder möglichst ungesteuert spielen lässt. "sag mir weniger, dann seh ich mehr"


    Vielleicht muss man die Kinder wirklich gegenüber gegnerische Brüllaffen abhärten aber wohl eher mit Erklärungen warum man selber das nicht macht als mit "gegenhalten"

    Angefangen in der G Jugend. Und mal ehrlich. In der G ist es wenn ich so zurück schaue einfach nicht nötig einen erfahrenen Trainer einzusetzen.

    Vielleicht kommt das falsch rüber aber das klingt, als wäre es quasi egal, wer es macht. Und da würde ich sehr vehement widersprechen wollen.


    Natürlich spricht überhaupt garnichts gegen Anfänger aber die sollte sich dann mit der Materie schon auseinandersetzen. Vor meinem ersten Traineramt habe ich zuvor hospitiert, mich über die Besonderheiten der Kindervarianten (Kleinfeldspiele) und der Technikvermittlung (hier Volleyball) an Kinder sehr sorgfältig und umfassend informiert.
    Und auch beim Kifu kann man das sehr einfach lernen.


    Aber es ist wie immer: man kann es gut oder eben wenig gut machen.


    Ich finde es zum Beispiel sinnvoller, wenn sich ein Anfänger bei den fertigen Trainingseinheiten des DFBs bedient als wenn ein super Fußballer die Kinder erstmal drei Runden warmlaufen lässt und dann die Kinder zu zweit gegenüber passen lässt und sich wundert, warum alle kreuz und quer rennen.

    Ich glaube, dass man für Elterntrainer auch was in die Wagschale werfen kann.


    Nämlich dass sie mitten in entsprechenden Entwicklungsstufe der Kinder stecken. Man kennt ja nicht nur das eigene Kind sondern eben auch noch zahlreiche Kameraden der Kinder. Dementsprechend kann ich mich zum Beispiel recht gut in die Bedürfnisse und in die Verhaltensweisen der entsprechenden Jahrgänge versetzen.


    Schlussendlich ist bei uns Fußball zu einem Familienhobby geworden. Ich begleite meine Kinder gerne zu den Spielen. Wer weiß, wie lange sie mich überhaupt noch dabei haben wollen. Irgendwann wird man ja bekanntlich peinlich...
    Würde ich zum jetzigen Zeitpunkt eine andere, "fremde" Mannschaft betreuen, dann ginge uns allen wertvolle Familienzeit verloren. Und dazu bin ich nicht bereit. Das muss also noch warten.
    Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, alleine in Skiurlaub zu fahren oder alleine ins Schwimmbad. Ich WILL ja die Zeit mit meiner Familie verbringen. Außer meine wöchentliche Auszeit beim Volleyball, die ist mir rel. heilig, wobei ich hier auf Grund von Knieproblemen zur Zeit auch raus bin.


    Ich glaube, mein Mann hat durchaus Interesse, die Mannschaft des Großen zu übernehmen, wenn diese aufs Großfeld wechseln.


    Ob ich mir dann - wenn ich wieder losgelöst von meinen Jungs agieren kann - nochmal ne Bambini-Fußball oder ne Volleyballmannschaft suche, ist vollkommen offen.

    Lauter
    und bestimmt trete ich auch auf.


    Aber die Antworten gingen an die Mutter eines 3,5 Jährigen und das fand ich schon erstaunlich.


    Für mich erklären diese Statements eher, warum den Brüllaffen nicht die Kinder weglaufen.

    Beim Volleyball werden Nachholspiele gerne ohne SR gespielt. Klar kann man jetzt sagen, dass man dort komplett ohne Fouls auskommt :D aber man kann sich über Touch ja/nein oder technische Fehler ebenso vortrefflich in die Köppe bekommen. Spiele ohne SR laufen immer fair ab und die Spieler geben ihre Fehler freiwillig zu. Wird man sich partout nicht einig, wiederholt man halt den Punkt...


    Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich hier mitbekomme, wie unterschiedlich von Kreis zu Kreis gespielt wird. Zum Teil wird ja bei den Bambinis 5:5 gespielt, wir 7:7, mal in Spielfesten, mal im Ligabetrieb, additiv noch Funino. Wie bekommt man denn nun heraus, welche Methode am Besten ist? Und warum wird 2017 eigentlich immer noch "experimentiert"? Oder fällt das unter "weiterentwickeln"?


    Ein SR dem alle beteiligten respektvoll begegnen, ist doch ne gute Sache! Die SR-Regel finde ich am wenigsten kritisch...


    btw. meine erste Regeländerung - wenn ich erstmal König der Fifa bin - wird "monieren" sein. Gezeter aufm Platz? 5 Min. Pause. Wutentbrannt auf den SR zurennen? 5 Min aufs Sünderbänkchen... Denn die SR, auch die die dafür Geld bekommen, haben Respekt verdient. Und das müsste sich dann bis unten durchsetzen.

    Ich kann nur aus Elternsicht schreiben: Was ich absolut nicht verstehen kann, ist, wie man seine Kinder solchen Typen anvertrauen kann.

    oh, das kann ich dir sagen... aus einem Mütterforum:


    es geht um einen 3,5 Jährigen der bei einem Probetraining war.



    Zitat von Mütterforum

    Jetzt das Dilemma. Mein Sohn war und ist vollends begeistert. Er will da weiter machen. Aaaaber ich fand den Trainer so dermassen unsymphatisch. Sein autoritärer Ton gefiel mir gar nicht. "Mach das, Geh dahin..." Stellte die Kids sogar an die Wand wenn sie net hörten...

    Antworten: (Auszüge)

    • Der ton beim fußball ist immer etwas ruppig. Da hat man keine Zeit für “bitte lieber fynn-luka sei so nett und spiel den ball zu torben-malte“. Da wird gebrüllt “spiel ab jetzt!“. (16 Likes)
    • Das ist normal. Lol
      Meine Tochter ging damals zum Judo. Am ersten Tag empfand ich die Art und Weise wie der Trainer sprach, doch sehr streng. Und dachte immer. *Mein armes Kind*. Aber das musste so sein. So lernen die Kinder Regeln und Disziplin. (5 Likes)
    • Und ja, die Trainer sind hier nicht anders. Es ist Fußball, da passt kein Mimimi. Mein Sohnemann kommt super klar, obwohl ich mir anfangs viele Gedanken gemacht habe. Trainer müssen hart durchgreifen, sonst bringt das ganze nix. Da sind ne Menge Jungs, und die müssen im Zaum gehalten werden. Wenn alle aus der Reihe tanzen und machen, was sie wollen, braucht man kein Training. (5 Likes)
    • Man soll's nicht glauben, aber gerade die Jungs lieben Trainer, die n ordentlichen Ton angeben und straight ihr Training durchziehen.
      Nix mit Totgestreichel wie Zuhause und im Kindergarten. Endlich mal eine männliche Bezugsperson mit Biss.
    • unser Trainer ist sehr laut. Nicht böse laut aber laut. der ist da mut ganzem herzblut bei und wenn er beim Spiel am rand steht, hat man das Gefühl beim derby im stadion zu sein. ein kind gabs mal, dass damit nicht klar kam und nicht mehr kam aber ansonsten kommen alle mit zurecht.
    • In 10 Jahren kommen dann auch die Sprüche "wenn du weiter so kacke spielst schicke ich dich wieder zu den Mini kickern"
    • Lass deinen Sohn ruhig mit machen er lernt Respekt und Disziplin dadurch.
    • Ich habe Fußball gelernt ohne irgendwelche Phantasie reisen und es hat mir nciht geschadet. Natürlich soll ein Hobby Spaß machen aber Pille Palle kann ich im Kindergarten haben. Da muss ich nicht für auf den Platz gehen
    • Fußball ist ein harter Sport und wenn man was erreichen will, ist ein betüddeln überflüssig. Wer sein Kind mit 4 zum Fußball schickt, weiß, worauf es ankommt

    Was ich damit sagen will: Ich habe total spass an der Sache, mache es jetzt vier Jahre aber ich frage mich, ob das für meinen Sohn auf Dauer gut ist, wenn der Alte weiterhin trainiert und er nicht auch mal andere Trainer (fachlich bessere?) kennenlernt.




    Hat damit jemand Erfahrung?
    Lebt man ruhiger, wenn man unbeteiligt als Zuschauer nur dabei ist?

    Man lebt definitiv ruhiger in der Fanzone!


    Ich überlege mir seit geraumer Zeit, ob ich in zwei Jahren, wenn mein Kleiner aus der F-Jugend rutscht, nicht wieder bei den Bambinis anfangen soll. Wenn es sich zeitlich einrichten ließe, könnte ich mir das echt vorstellen. Wäre das was für dich?
    Mein großer wäre dann 11 und könnte mir schon helfen (falls er Lust hätte)...

    Das heißt natürlich nicht, daß nicht fast alle FPL Spiele in einem angenehemen Rahmen ablaufen; das sind aber genau die Spiele, die bei meinem älterem auch so abliefen. Die, bei denen es unangenehmer wird, empfinde ich jetzt als schlimmer, und nach den Reaktionen meiner Kinder zu urteilen, geht denen das genauso.

    Ok, mit dem Gedanken kann ich mich sehr gut anfreunden.
    Die schlimmen Spiele finde ich auch sehr schlimm. Aber meist hat es mit dem Charakter der anderen Trainer zu tun. Ich glaube, ein SR würde dies weder verhindern noch verbessern. Der Brass würde sich nur auf den SR verlagern. Wenn das dann noch ein Jung-SR ist, täte mir der nur noch leid!
    Mein Anliegen ist es halt, das Übel da zu bekämpfen wo es entsteht, also bei den Brüllaffen. Das macht man doch im Arbeitsleben auch so. Wenn ne Pumpe kaputt ist kann man nen Eimer drunter stellen und regeln dass dieser regelmäßig geleert wird oder man repariert die Pumpe.

    Guck dir mal die Jugendherberge in Haltern am See an. Die haben einen Kunstrasenplatz (ok, einen kleinen) aber eben auch andere tolle Möglichkeiten wie paddeln oder Klettern


    Oder die in Verden.


    Außerhalb der NRW Ferien kannst du auch den Eyller See googeln (Jugendzelplatz) dort gibt es nen großen Rasenplatz und einen Badesee

    aber wenn wir jetzt mal Utopia bemühen und unterstellen, dass die Trainer allesamt ihren Aufgaben voll gerecht würden, was meinst du: ab wann benötigen die KINDER einen Schiri?


    Ich denke erst, wenn Abseits dazu kommt, oder?



    Ich glaube, man würde dem Kinderfußball insgesamt einen größeren Gefallen tun, wenn man die Trainer zu einem kindgerechten Verhalten anleitet als den Kindern einen Schiri an die Seite zu stellen damit die überehrgeizigen Trainern Ruhe geben.

    Wer als Trainer davon ausgeht, dass Spieler später einmal die Mannschaft oder sogar den Verein wechseln, der sollte seine Ziele hinterfragen?

    haha, meinst du mich?


    Mir hat man hier an anderer Stelle "vorgeworfen", ich würde in einer heilen Welt leben. Mit Nichten. Und ich bin eine gute Beobachterin.
    Ich kenne eine Mannschaft, da hat der Trainer viel für die Ausbildung eines Torwartes investiert, einen externen TW-Trainer organisiert etc. Der Junge hat sich in dieser Saison so stark verbessert, dass andere Vereine aufmerksam wurden. Und was war? Der Junge hat nach besagter Saison den Verein hin zu einem mit "Namen" gewechselt.


    Immer wieder kann man sich hier im Kreis unterhalten, immer heißt es: wir hatten eine super Truppe zusammen, dann kam Verein XY und hat die besten drei abziehen können... Selbst einer unserer Bambinis ist schon dort hin gegangen "weil die ja doch bessere Möglichkeiten bieten"

    zu zweit gegenüber mit ca. 3-5 m Abstand (je nach Alter). Die Spieler machen Schnick-Schnack-Schnuck, der Sieger ist Fänger, der andere muss sich umdrehen und bis zu einer Markierung weglaufen. Partner wechseln...


    zu zweit, einer steht mit Ball hinter dem anderen, beide gucken in Laufrichtung. Der hintere rollt den Ball nach vorne, der vordere muss den Ball vor einer gewissen Linie stoppen. Oder als Wettkampfform gewinnt der, der denn Ball am kürzesten hat rollen lassen.


    Dreiergruppen: zwei passen hin und her und der dritte muss die beiden dabei einmal laufend umrunden. Die beiden zählen ihre Ballkontakte. Dann wechsel. Nach drei (6, 9) Durchgängen werden dann die Punkte gezählt und der Sieger gekürt.


    Überhaupt kannst du immer eine Gruppe was mit Ball machen lassen, z.B. kurzes Dribbling mit Torschuss (Punkte zählen) während die andere Gruppe ein Laufspiel macht (Staffel). Danach wechseln. Das spornt auch immer an...

    ich finde, jedes FPL-Spiel hat einen Spielleiter, genau genommen sogar zwei, nämlich die beiden Trainer. Wenn die ihren Job ernst nähmen, dann gäbe es kaum Probleme.


    Ich stehe auch schon reichlich viele Jahre am Rand von FPL-Spielen und ja, ich habe auch schlechte Erfahrungen machen müssen. Das ging bis zum Facebook-Bashing. Solange das auf Erwachsenenebene stattfindet, ist mir das auch alles noch leidlich egal aber wenn die Kinder drunter leiden müssen, dann hört der Spaß auf.
    Beim letzten Hallenturnier hatte ich einen Jungen dabei, der sein erstes Spiel überhaupt gemacht hat- Beim letzten Spiel versuchte er sich erstmal in einem Zweikampf und tat prompt seinem Gegenspieler weh. Das tat ihm sichtlich leid, er war aber so geflasht, dass er nichts sagen konnte. Der andere Trainer sprang wie eine Furie aufs Feld und machte meinen Spieler zur Schnecke und unterstellte ihm Absicht. Ich habe das Kind dann vom Platz nehmen müssen denn er war total aufgelöst und kämpfte mit den Tränen.
    Aber egal welche unschönen Szenen ich abrufe, immer waren es die Trainer, die eben nicht "im fairen sportlichen Wettkampf wenn nötig regulierend eingreifen".


    Eine Lösung in meinen Augen wäre ein Spielbeobachter, der die Trainer im Zaum und in der gemeinsamen Coachingzone hält und bei Unstimmigkeiten der Kinder und Trainer die Entscheidung trifft.
    Ich wäre auch für einen FPL-Beauftragen in den Vereinen, an den man dann Beschwerden richten könnte, ohne gleich den Kreis informieren zu müssen.

    Die Probleme, die man hier immer wieder liest und auch selber im Reallife erleben darf, sind definitiv sehr ärgerlich. Aber auch wenn viele nach schlechten Erfahrungen auf die FPL schimpfen, so ist es doch eigentlich meist auf andere Ursachen zurückzuführen.


    1. die Trainer halten sich nicht an die Trainerregel
    2. die "braveren" Teams werden benachteiligt, was wieder irgendwie zu 1. führt.


    Was aber kann man tun, damit es eben nicht immer mal wieder irgendwo eskaliert?


    Der Ruf nach einem Schiri ist immer schnell ausgesprochen aber würde das wirklich anders aussehen, wenn ein 12 Jähriger ein F-Jugendspiel pfeifen würde? Würde ein Brüllaffe sich deshalb zurückhalten? Bei jeder kleinen Fehlentscheidung eines Schiris geht doch das Theater so richtig los. Das kann man doch keinem jugendlichen Schiri zumuten.


    Bei uns lautet der Wortlaut der Trainerregel

    Zitat von FVN

    Die Trainer begleiten das Spiel aus der Coaching-Zone.
    Die Trainer verstehen sich als Partner im sportlich fairen, aber nicht im ergebnisorientierten Wettkampf. Sie verstehen sich als Vorbilder im Sinne der Kinder. Sie geben nur die nötigsten Anweisungen und helfen den Kindern bei der Regulierung des Spiels

    Immer wenn sich die Trainer und die Eltern an die Regeln halten ist die dritte Regel ein absoluter Selbstläufer.
    Und ich glaube, fast alle können auch gute Beispiele nennen, wo es super gelaufen ist.


    Muss man nicht also die Frage heißen: wie bekommen wir endlich alle Trainer überzeugt, sich an die Regeln zu halten???