Beiträge von Goodie

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    Mein Achtjähriger hatte letzte Woche auch keine Lust. Ich habe ihm dann gesagt, dass das für mich ok ist, er aber den Trainer anrufen solle um sich abzumelden. Der Blick war göttlich: "Anrufen??? Du schreibst doch immer" Ja, ich schon, du rufst an...
    Und schwups ist er zum Training gegangen. :D


    Gerade wenn alle Kumpels im Freibad liegen, kann das schon mal sein. Ist das häufiger der Fall dürfte das wohl in der Tat der Anfang vom Ende sein. Bei allen Kindern, die bei uns wieder aufgehört haben, war zuvor ein Einbruch der Trainingsbeteiligung zu verzeichnen. Aus vollem Lauf geht keiner

    na eher anders herum. Einige Eltern sind nicht bereit, sich auf Fußball einzulassen und unterstützen das wenig. Oder Kinder die noch Tennis, Hockey, Handball und Minigolf spielen...
    Da würde die Orga den Bedürfnissen der Spieler folgen. Macht ja auch keinen Sinn, ein Team zu melden wenn von denen drei zusagen, vier absagen und sich fünf garnicht melden würden.
    Aber wir werden sehen.

    Teilt ihr die Mannschaften nach Leistung/Stärke ein?

    ein bißchen
    F1 09er mit zwei starken 10ern
    F2 09er mit vier normalen 10ern zum Auffüllen
    F3/F4 erstmal gemeinsam, später dann Trennung. Wie genau wird sich zeigen. Wenn alle Trainingsfleißig sind, dann halbwegs gleichstark. Sollte man sich auf größere Teile nicht verlassen können, dann würde die F3 die zuverlässigen bekommen und die F4 nur noch trainieren (ohne Spielbetrieb)

    ...vor allem ist es DEIN Problem !!!...deine Nerven, deine Idealvorstellungen die du mal wieder über Bord werfen kannst....
    ...und es ist das Problem der Kids, die dank zu großer Kadergrößen Stress haben und wenig lernen dürfen!

    nö, das ist machbar... Die JL sucht schon einen Trainer. Ich habe eine Übergangsphase definiert, in der wir mit 20 Kindern drei Einheiten machen. Dann ist jede Einheit max. 15 Kinder stark. Alle lernen sich untereinander kennen und am Ende der Übergangsphase wird getrennt

    Beim unserem neuen Verein sind sie zu doof zum zählen. :D Statt 45 Kinder für die F-Jugend sind es jetzt 51...
    Problem: ein Trainer für eine vierte Mannschaft ist nicht in Sicht und der Überhang landet wo? Klar, bei uns


    Aber das ist ganz klar ein Luxusproblem :thumbup:

    Ich sprach auch schon mit den anderen Trainern F2 und E auch mit dem Bambins. Jeden kotz es nur noch an. Schade um die Jungs.

    Aber unterstellen wir mal, der TE hat recht mit seiner Beschreibung dieses Trainers/Jugendleiters.
    Dann muss es doch Mittel und Wege geben, sich zu wehren. Klar, ich kann immer die persönlichen Konsequenzen ziehen aber sollte nicht der ein oder andere Vollpfostentrainer auch mal seinen Hut nehmen müssen?


    Wir haben einen Verein verlassen auch weil Brülltrainer toleriert, ja teilweise sogar hofiert wurden.


    Bei einem Bambiniturnier habe ich mir die Trainerkollegen mal unter dem Aspekt des Rumbrüllens angeguckt. Ganze zwei haben es leise gemacht, 4 waren moderat und der Rest gab so schlaue Rufe wie: "Mann, was war das denn jetzt schon wieder! Pass doch auf, der Kevin war doch frei! Das gibts doch gar nicht!" von sich...

    Man könnte den Spuk wahrscheinlich sehr schnell beenden, wenn man einfach organisierte Spielrunden bei den Bambinis abschaffen würde. Spielbeginn erst in der F-Jugend, so wie beim Handball, Volleyball, sonst was!
    Darunter: nur Training/Spielstunden. Evtl. mal ein paar FS mit den Nachbarverein. Fertig.


    Oder ist das jetzt zu einfach?

    Sorry, aber wie würdest du bei so etwas reagieren?
    Auf einmal stehen neben dir 3 Eltern, die du eventuell seit Jahren kennst und ein neuer Trainer ist auch schon da. Und du hattest keine Chance einer Stellungnahme.



    Und dann wird dir von Laien die Vereinspolitik diktiert.
    Die nächsten Jahre werden in diesem Verein für alle Beteiligten bestimmt super.

    Verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Was sollte denn an dem Vorgehen falsch sein?
    Kritikpunkte sachlich aufführen (schriftlich), vorab an die Beteiligten und einen Vermittler (Vorstand) senden (Zeit zur Vorbereitung) und dann ein hoffentlich klärendes Gespräch.

    Ihr solltet versuchen, die Auseinandersetzung auf der Sachebene zu führen.


    Ihr könnt euch mit den Grundsätzen des DFBs für eine gute Kinderarbeit vertraut machen. http://www.dfb.de/trainer/f-juniorin/leitlinien/ Dort werdet ihr wahrscheinlich reichlich Argumentationshilfen und Diskrepanzen finden. Führt die sachlichen Kritikpunkte auf und versucht die Emotionalität aus dem Spiel zu halten. (Ist schwer aber machbar)


    Euer Trainer dürfte schon gegen die Trainerregel der Fairplayliga verstoßen: "Die Trainer verstehen sich als Partner in einem fairen und nicht ergebnisorientierten Wettbewerb. Sie geben nur die nötigsten Anweisungen und helfen den Kindern bei der Regulierung des Spiels"
    http://www.fvn.de/2312-0-FairPlay-Liga.html



    Wenn alle Eltern unzufrieden sind, könntet ihr einen Brief an den Vorstand (mit Kopie an den Trainer/Jugendleiter) schicken, die Missstände aufführen und um einen Gesprächstermin bitten. Dann aber bitte nicht mit 16:1 sondern schickt 2-3 auserwählte, am Besten mit dem potentielle Nachfolger.


    Na ja und schlussendlich kann man auch mit einem kompletten Team den Verein wechseln. Was die Kinder/Eltern bei Brülltrainern hält, ist mir eh ein Rätsel.

    Wir hatten unserem ersten Turnier vorausgehend ja schon ein FS. Dennoch waren die Kinder komplett geflasht. Ich habe ein Mannschaftsfoto vor dem ersten Spiel: die Kinder waren alle bleich, eingeschüchtert, einem war schlecht. Nach dem Turnier haben wir noch ein Foto gemacht, nach der Siegerehrung mit Medaille um den Hals. Kein Vergleich! Alle super drauf, gelöst und glücklich.


    Die Situation kannst du nicht trainieren. Da müssen die Kinder durch. Irgendwann ist immer das erste Mal. Wenn von Außen kein Druck dazu kommt, ist das auch für die Kinder kein Problem - die machen das dann schon.


    Du solltest nur darauf achten, immer Gegner auf Augenhöhe zu haben. Ihr macht euer erstes Spiel? Dann bestenfalls gegen eine Truppe die ebenfalls zum ersten Mal im Trikot steckt...
    Wenn du dein erstes Turnier gegen ein Team spielst, dass schon zwei hinter sich hat, dann kriegst du wahrscheinlich auf die Socken

    Ein wichtiger Wechselgrund wurde noch nicht genannt.
    In so manchen Vereinen agieren die Verantwortlichen schlicht an den Bedrüfnissen ihrer Schützlinge vorbei und der Spaß bleibt dabei auf der Strecke.
    Zu frühe Spezialisierung ("ich möchte ja auch mal ins Tor aber ich darf ja nicht"), zu starker Erfolgsdruck, zu viele/wenig Termine, Unstimmigkeiten in der Mannschaft und der Trainer kümmert sich nicht...


    Ich beobachte bei unserem alten Verein gerade, wie es erdrutschartig zusammenbricht. Ich könnte die Probleme und deren Lösungen benennen aber das wollen die Verantwortlichen nicht hören. Und so wurschteln sie weiter, schimpfen auf die doofen Eltern, die ihre Kinder heiß machen und verkennen komplett ihren Eigenanteil.

    richtig.
    Wird aber nicht so einfach, wie gedacht.

    Ist doch wie immer...
    die Aufgeschlossenen bilden sich eh fort, besuchen Kurse, kaufen Bücher und lauschen auch gerne Erfahreneren
    und die anderen wissen es eh besser, die fühlen sich ggf. belehrt oder schlimmeres.


    Und wenn man diese "Kollegen" in die Lehrgänge nötigt (weiterbeschäftigung nur noch mit Trainerschein) sitzen sie gelangweilt in der Ecke und denken sich ihren Teil.

    na ja... es gibt auch bei den "Koordinierteren" solche und solche.
    Wir hatten unsere Kinder am Ende der Bambinijahre drei Jahre am Wickel.


    Am Ende hatten wir Kinder, die ihre Positionen - so sie ihren Lieblingspositionen entsprachen! - eingehalten hatten. Natürlich gabs bei uns auch noch stets Neuzugänge und Abgänge aber das Grundgerüst mit 8 Kindern war drei Jahre bei uns. Das führte sogar so weit, dass sich die zwei Abwehrspieler eigenständig im Spiel abgestimmt hatten, wer hinten bleibt und wer noch mit nach vorne in den Angriff geht.


    Bei starker Überlegenheit haben wir versucht, die Kinder auf andere Positionen einzusetzen, das wahr jedoch noch vergebene Liebesmüh. Aber wir hatten das immer so gesteuert, dass die Kinder ihre Gegner nicht abschlachten. Und reingebrüllt haben wir auch nur, um die Kinder fürs Auswechseln zu rufen. (da sind sie nämlich selektiv schwerhörig)


    Unser neues Team kommt jetzt in die F-Jugend und ist zur Zeit eher gemütlich. Die laufen eher als Begleitschutz für die Gegner nebenher. Und wenn der Angreifer schneller ist, joh mei. Bin sehr gespannt, wie sich diese Kinder unter den neuen Eindrücken von neuen Trainern entwickeln. Wen man richtig begeistern kann und wie lange es dauert, diese Kinder flott zu machen.
    In dieser Mannschaft wurde nämlich auf Fangenspiele weitgehend verzichtet. Und auch Staffelläufe habe ich in der Übergangsphase nicht gesehen.
    Spannend...

    Ich kann ja nochmal 4-5 konkrete Beispiele nennen:...

    Hast du dich denn mal mit der Mannschaft zusammengesetzt und diese nach den Zielen und Wünschen befragt? Eine Teambesprechung ist doch eigentlich das erste was man macht, wenn man eine neue Mannschaft übernimmt. Was sagen die denn?


    Stelle mit den Jungs gemeinsam Regeln auf und überlegt euch wie ihr Nichteinhaltung dieser Regeln sanktionieren wollt. Dazu gehört auch, dass jemand die Sanktionen eintreibt! Das kann der stupide Geldstrafenkatalog sein oder auch etwas einfallsreicheres.


    3x zu spät gekommen = statt Training dem Platzwart helfen
    verkatert zum Spiel = eine Kiste Bier fürs nächste "gruppendynamische Treffen" stiften
    oder was weiß ich...

    Ich kann JEDEM nur empfehlen, im frühen Alter schon seine Trainer-Scheine zu machen, um dann bereits im Leistungsbereich einsteigen zu können. Weil mit Visionen und vorallem Ambitionen wird es zu 90% frustrierend in einem ''Dorfverein''.

    Hier ist aber schon der Fehler! Es gibt genug Trainer, die einfch nur mit ihren Schützlingen Spaß haben wollen. Denen es Spaß macht, sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
    In meinem Trainerlehrgang wollten 3 von 24 Teilnehmern in den Leistungsbereich. Alle anderen erfreuen sich ihrer Dorftruppen mit der üblichen Spreizung bis hin zum dicken Paul.


    Ich würde dir auch empfehlen, dass Thema Dorfverein aufzugeben oder dich wirklich auf die Begebenheiten einzulassen.


    Veränderungen kann man immer nur moderat herbeiführen. Mit Sprüchen wie "von der A-D-Jugend wurde nix gescheites gemacht" wirst du dich ruckzuck ins Abseits stellen und da gehörst du dann ggf. auch hin. Viel Glück!

    Es würde bedeuten, im Kinderbereich ganz bewusst auf hohe Mitgliederzahlen zu gehen, um dann im U17/U18 wenigstens eine engagierte Truppe zu besitzen. Ist das das Ziel? In Kauf nehmen, dass in U16/17/18 die zwei Drittel der Spieler einfach die Bühne verlässt?

    Ist das nicht der "natürliche" Verlauf? Bei den unteren Jahrgängen bis zur E-Jugend sind die Vereine voll. In den Vereinen der Region ist es nichts seltenes, eine E4 zu betreiben.


    Hier gibts übrigens einen deutlichen Trend hin zu den Vereinen, die einen schicken Kunstrasenplatz haben. Die mit der alten Asche haben es deutlich schwerer! Wobei es einigen Vereinen trotzdem gelingt, als Topverein da zu stehen, bei dem man seine Kinder anmeldet.


    Aber mal aus Elternsicht: wenn der Fußball die Kinder eben doch nicht zu 100% gepackt hat, warum sollten sie nicht was anderes ausprobieren? Mit dem Wechsel in die weiterführenden Schulen und danach kommen neue Eindrücke und auch andere Sportarten auf. Ich finde das ehrlich gesagt vollkommen ok. Ebenso wie sich Freundschaften verändern, verändern sich die Interessen.
    Meine Kinder sollen sich in vielen Dingen ausprobieren können - wenn sie denn wollen. Natürlich kommt ein Späteinsteiger in der Regel nicht in den obersten Klassen an aber das schafft ja eh nur ein kleiner Teil aller Spieler.



    In vielen kleineren Sportarten gibts längst dauerhafte Zusammenschlüsse diverser Vereine. Beim Handball gibts hier seit über 25 Jahren eine Sportgemeinschaft dreier Vereine. Die Basketballer haben nachgezogen...
    Vereine die immer noch auf Dorfklüngel setzen haben meiner Meinung nach die Zeichen der Zeit verpasst. Dieses doofe Gegeneinander... Derbyzeit... Stimmung im Dorf weil der Kleckersdorfer SC gegen den FC Kleckersdorf spielt.
    Das mag in den 70ern ne angesagte Nummer gewesen sein. Ich finde das nur noch dämlich.


    Wenn hier der Spieler vom Kleckersdorfer SC nicht mit dem neuen Trainer kann, dann kann er auf Grund des Dorftheaters nicht mal zum FC K. wechseln weil - das tut man nicht...


    Seid doch mal nett zu einander... das schadet der sportlichen Auseinandersetzung meist gar nicht.