Beiträge von Goodie

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    @Goodie


    Wir haben bei unseren Bambini auch Superfußballer. Die spielen auch Pässe, weil sie es im heimischen Garten so vorgelebt bekommen haben. Ist doch völlig klar, dass man Kinder dahin gedrillt bekommt. Oft sind die Abspiele sinnfrei, weil sich dadurch 0,0 Situationsverbesserung ergibt. Hin und wieder sieht das gut aus. Manchmal finden sich auch Paare. Das sind so seltene Ereignisse und auf der anderen Seite gibt es in diesem Alter so hohes Entwicklungspotential bei anderen Punkten, dass es sich doch überhaupt nicht lohnt, Passspiel zu fördern. Diese anderen Entwicklungsmöglichkeiten anzuregen, da denke ich schon, dass Betreuer eine Rolle spielen. Eine Stunde Straßenfußball wäre auch gut, aber da dürfte oder wöllte der dicke Paul vielleicht nicht mitmachen.....

    schon klar, mir ging es nur darum, dass eben die kleinen Passgeber noch längst keine Supertalente sein müssen sondern oft auf Bolzplätzen und Schulhöfen entsprechend gedrillt werden.

    Ja, @luibo, du hast recht, es gibt trotz all dieser Schwierigkeiten Kinder die schon im ganz frühen Alter zu gutem Passspiel In der Lage sind. Toni Kroos war so ein Kind. Ich selbst habe mal bei einem Fußball-Camp einen 6jährigen Doppelpässe spielen sehen, genial. Ja, es gibt das. Aber das sind absolute Mega-Ausnahme-Talente.

    Ich glaube nicht, dass das alles Mega-Ausnahme-Talente sind. Häufig sind das auch einfach kleine Brüder. Mein kleiner (6) hat einen permanenten und sehr strengen Trainer, nämlich seinen zwei Jahre älteren Bruder. Zwischen den Beiden sitzt jeder Pass und der Kleine weiß durchaus schon wie man den Ball in den Lauf spielt.

    Wenn ihr welche habt, dann kann man sich sicher Spiele drum herum überlegen. Ob das funktioniert und den Kindern Spaß macht weiß ich freilich nicht. Ist das Gefummel mit dem Gurtzeug nicht viel zu aufwendig im Vergleich zu anderen Geschichten?


    Man kann auch einfach dünne Decken/Handtücher mitnehmen und immer zwei Kinder müssen ein drittes damit transportieren. Oder man schlingt die Decke um die Hüfte eines Kindes, zwei Kinder halten hinten die beiden Enden und der erste versucht den beiden anderen wegzulaufen. Mit den Handtücher kann man dann gleich noch Bälle hochwerfen (zu zweit) oder geworfene Bälle damit auffangen...

    Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder nen Parcour bemüht. Ich bin zum "schwierigsten" Abschnitt und habe die Übung erklärt. Natürlich war die Hälfte mit den Gedanken woanders. Das ist hier genau so wie überall
    Dann sollte es losgehen. Der erste steht am Start...
    Kind 1 "äh, ich weiß nicht was ich machen soll" - "na gut, dann stell dich hinten an und guck zu."
    Kind 2 dribbelt völlig planlos los - "auch nicht aufgepasst? Stell dich hinten an."
    Kind 3 hat gar noch ne Trinkflasche in der Hand - "stell die Trinkflasche weg und stell dich hinten an. Ich bin gespannt wann der erste vorne ist der aufgepasst hat"
    Das vierte Kind hat dann schon mal grob die Richtige Richtung eingeschlagen. Und als ich dann die Korrekturen genannt hatte (und somit die Übung auch nochmal kundgetan hatte) haben ALLE mitgeschnitten, wie es geht.
    Geht doch.


    Die nächste halbe Stunde waren alle eifrig bei der Sache und ich konnte rumgehen und an einzelnen Stationen Hilfestellungen bieten. War gut heute. Und endlich war ich mal nicht pläddernass!


    Das hat mich nämlich in letzter Zeit frustriert: das Wetter.

    Ich glaube es gibt noch einen Mittelweg. Bei mir dürfen die Kinder auch rumalbern aber eben nicht in den Übungen. Wer Blödsinn machen will, kann das am Anfang (Tummelphase), zwischen den Übungen oder am Rand tun. Nur wer mitmachen will, muss auch mitmachen. Klar wecke ich die Träumerle und stehe schon mal "zufällig" genau neben einem potentiellen Störer. Aber wenn man sich von 2-3 Kindern alles torpedieren lässt, dann wird man ja den 12 anderen nicht gerecht...


    Von dem Hühnerhaufen den wir im Juni übernommen haben ist fast nichts mehr zu sehen, die Kinder kommen regelmäßig und gerne.


    Gradlienig dürfte das richtige Wort dafür sein

    Ich finde in dem Zusammenhang immer auffällig, dass die Beteiligung fast immer mit dem Leistungsstand parallel läuft. Und die Spieler im unteren Tableau isind die, die eher auf dem Absprung sind, als kurz vor der nächsten Leistungsexplosion...

    Umgezogen kommen meine auch. Gestern hat uns das Wetter echt eiskalt erwischt, alle die nach uns dran waren sind gar nicht erst gekommen.
    Das Problem war auch, dass nur zwei Kinder überhaupt ne Regenjacke dabei hatten.


    Na ja, krank ist zum Glück keiner geworden :) . Und gefroren hat bis zum Abschlussspiel auch keiner. Da hat man den Kindern aber angemerkt, dass einige den Papp auf hatten. Die haben sich dann kaum noch bewegt und ich habe auch etwas eher Schluss gemacht.

    Natürlich ist bei dem Wetter das Training beeinträchtigt. Wenn man nen schicken Kunstrasenplatz zur Verfügung hat mag das anders sein aber wenn es hier regnet und stürmt wie die Luzie kann ich nicht aufn Rasen und auf der Asche gehen mir die Popuptore fliegen. Also ist mein Trainingsplan hinfällig...


    Es gibt durchaus Kinder die von Regen krank werden :/ , da würde ich den Eltern auch nie reinreden denn wer kennt schon von jedem Kind die Vorgeschichte. Aber das war ja gar nicht das Problem...

    immer deutlich kommunizieren:
    könnte, müsste, sollte? Da fühlt sich einer angesprochen. Besser: "Einladung zum Elternabend am 31.9. um 17 Uhr. Bitte Teilnahme/Absage kurz bestätigen, danke!" Anfangs kann es hilfreich sein, das Gespräch AUF den Trainingstermin zu legen. Die Kinder können draußen kicken (Aufsicht organisieren) und es gibt kaum Ausreden warum man nicht kann.


    Bei unserem neuen Team war es anfangs auch unglaublich zäh. Ein Termin im Anschluss nach einem Spieltreff wurde fast vollständig abgelehnt. Mir schwante echt schon böses. Aber das war Zufall. Zu einem anderen Termin am Trainingstag waren alle da und nach einem Durchhänger vor den Sommerferien ist die Trainingsbeteiligung und Motivation der Kinder hoch.


    Lass dich nicht schon im ersten Durchgang verunsichern.

    Gestern hat es den ganze Tag geschauert. Das hat meine F-Jugend aber nicht abgehalten und alle waren pünktlich da. Mit dem Trainingsstart fing es an zu regnen und stürmen (zum Teil echt stark) und hörte nicht mehr auf. So ein Mistwetter.


    Ich habe mein geplantes Training übern Haufen geworfen und habe ausschließlich Torschussübungen mit und ohne TW gemacht. Dabei habe ich auf viele Aktionen und kurze Standzeiten geachtet. (keine technischen Korrekturen, nur geguckt, dass das Durchlauftempo hoch bleibt und viel gelobt). Als es ganz schlimm war, haben wir ein paar Minuten unterbrochen und in der Kabine zuflucht gesucht. Die Kinder hatten auch Spaß, die Trainerin nicht so (bin zugegebenerweise wasserscheu :D ).


    Habt ihr ein "Mistwettertraining" in Petto oder reagiert ihr bei solchen Bedingungen spontan?

    Bei uns darf jeder, der will auch mal ins Tor. Einfach im Training fragen wer will und von den Freiwilligen 2 auswählen.
    Wichtig finde ich, dass schon in der Startaufstellung immer min. einer der schwächeren aufm Platz steht. Bei schwächeren Teams dann eben vorne im Sturm. Dann kannst du im Spielverlauf einen schwachen für einen schwachen wechseln und kommst gar nicht in die Verlegenheit, die schwachen auf der Bank schmoren zu lassen.


    Sicherlich kann ein TW ein Spiel entscheiden aber ist das wichtig? Wenn die Kinder stark unter Druck sind dann verlieren sie mit gutem TW 0:5, mit schwachem TW vielleicht 0:9... so what. Guck dir die kleinen Kicker und das riesen Tor an. Der TW ist doch eh die ärmste Socke aufm Platz in der Altersgruppe.
    Unsere starken TW sind auch starke Feldspieler und umgekehrt. In Spielen, die klar verloren gehen, neige ich dazu einen TW einzusetzen, der es noch übt. (wie gesagt: immer freiwillige). Wenn ein Spiel offen ist, dann lohnt schon mal, auf einen stärkeren TW zu setzen.


    TW ist nach Wein eh etwas unterrepräsentiert. Genauso wie der Torschuss auf ein Tor mit TW. Das muss man halt immer noch einbauen.

    Ich kann ja verstehen, dass du dir kein faules Ei in ein kuscheliges Nest legen willst aber ich glaube, bei einer Beschwerde an den Vorstand hättest du wenig Argumente auf deiner Seite. Wenn sich das Kind normal benimmt, dann darf es auch mitmachen und zwar vollumfänglich.
    Vertrösten im Sinne von "jetzt machste erstmal 2 Monate mit und dann sehen wir weiter" würde ich mich als Elternteil auch nicht. Ebenso gehts nicht wenn ich dem Verein sage: na ja, ich werde in 2 Monaten erst Mitglied, mal sehen wie es sich entwickelt.

    mich regt gerade folgendes auf:


    in unserem Team haben wir ein Mischmasch einiger normalen Kinder und zahlreichen Anfängern, die bei den Bambinis nach DFB-Lehrbuch geschult wurden (wenig Fußball, viele Spielchen, keine Technik)


    Nun versuche ich FS zu organisieren und sage immer, dass ich für ein spielschwaches Team einen Gegner suche. Es melden sich immer die Platzhirschen... Sorry, ich bin ja nicht doof und kenne inzwischen meine Pappenheimer. Auf direkteste Nachfragen bekommt man keine oder ausweichende Antworten. "Niederlagen gehören ja auch dazu" blablabla.
    Beim letzten FS: ein netter Kontakt mit einem Koordinator - das Team sei mittel. Und was war dann vor Ort?
    Zwei Toptalente, die angeblich schon bei den Bundesligisten auf der Liste stünden, haben das spiel gerockt. Hinten mussten zwei Kinder stehen bleiben und vereitelten dann besonders in der ersten Halbzeit jeden Angriffsversuch und im Tor... der war der Hammer!
    Warum bitte schön sagen die Verantwortlichen nicht einfach: wir sind eine starke Truppe! Warum läd man sich einen spielschwachen Gegner ein? Finden die wirklich, dass ein 16:0 gegen überforderte Kinder ein Grund zum Jubeln ist?


    Geil war, dass unsere Kinder sich von der zweiten Hälfte viel mehr haben elektrisieren lassen als vom Ergebnis. In der Halbzeitpause (0:10) hab ich den Jungs mit auf den Weg gegeben, dass ab jetzt gerempelt wird. Zum Ballführenden sollte immer Schulterkontakt gesucht werden. Das konnten einige gut umsetzen und ab da wurde angegriffen und nicht nur nett begleitet. :D Und so konnten sich die Jungs in der Folge selber sechs blitzsaubere Torchancen erarbeiten. Leider ist keiner rein gegangen aber die zweite Halbzeit war eine extreme Steigerung zur ersten.


    Unser altes Team war spielstark und ich fand es immer doof, wenn wir es mit deutlich schwächeren Teams zu tun bekommen haben. Bin ich denn die Einzige, der das Herz bei zweistellig nicht aufgeht? Hmpf! :evil:

    Ich trainiere schon seit 12 Jahren diverse Teams in unterschiedlichen Altersklassen. Trainingszeit ist immer kostbar und ich habe mich anfangs immer gehetzt gefühlt. Kaum konnten die Kinder dieses, sah man beim Gegner schon jenes und fühlte sich genötigt, baldmöglichst nachzuziehen. Aber das war nur in mir! Die Kids haben die Notwendigkeit ja überhaupt nicht erkannt, "jenes" schnellstmöglich zu lernen.
    Dennoch kann man zielgerichtet bleiben... das ist kein Widerspruch


    Ich lasse mich nicht mehr stressen. Ein Grashalm wächst nicht schneller wenn man dran zieht. Du hast eine Rumpeltruppe? Dann guck dass die Mädels Spaß haben! Ein Eis in der Eisdiele oder ein Grillabend kann da manchmal mehr ausrichten als ein 1a-durchgestyltes Training.
    Und die Mädels nehmen es ja auch nicht so genau, oder? zu spät, unkonzentriert, am plappern...


    Wenn ich in deiner Alterklasse was erklären will, würde ich so lange stumm warten, bis alle ruhig sind. Das kann zwar schon mal dauern aber mei... ist doch deren Zeit, die sie rumstehen statt zu spielen. Irgendwann gucken einen dann die ersten an. Denen erklärt man dann halblaut, dass man wartet bis auch Otto und Fred zuhören... Dann regeln die das schon untereinander.

    Alles, was du mit den Kleinsten machen kannst, kannst du auch mit Erwachsenen machen. Anders herum verbietet es sich!
    Beim Trainerlehrgang haben wir (nur mit Erwachsenen) die blödesten Kinderspiele ausprobiert und haben viel gelacht.


    In welcher Stufe du einsteigst, schreibt dir ja keiner vor. Manchmal denkt man "zu simpel", ein anderes mal steigt man schon durch die Beschreibung nicht durch... Das was dir gefällt, kann so falsch nicht sein.


    Zum Thema Angst in Zweikämpfen: Rempeln kann man lernen. Wenn du hier im Forum eine konkrete Frage stellst, wirst du sicher Antworten bekommen ;)