Ich habe noch ein paar Interessante Artikel gefunden:
Arsenal-Coach Wenger
Vereine dopen Spieler mit Epo
Arsène Wenger, Trainer von Arsenal London, geht davon aus, dass einige europäische Fußballclubs ihren Spielern das Blutdopingmittel Epo verabreichen. Ihm sei aufgefallen, dass einige der Arsenal-Neuzugänge mit völlig überhöhten Blutwerten zum ersten Training erschienen waren.
...
Der Coach des seit 48 Ligaspielen ungeschlagenen englischen Meisters behauptete bei einer Debatte über Fußball und die europäische Integration in Brüssel: "Es gibt Vereine, die ihre Spieler ohne deren Wissen dopen."
Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,322096,00.html
1977 sagte Franz Beckenbauer:
"Medizinisch ist heute in der Bundesliga noch alles erlaubt, was den Spieler zu Höchst- und Dauerleistungen treibt, es wird geschluckt und gespritzt"
...
Der mexikanischen Nationalspieler Salvador Carmona wurde 2005 beim Confed Cup in Deutschland positiv auf das Steroid Nandrolon getestet.
...
Die neu entfachte Diskussion über Doping im Fußball hatte der derzeit vereinslose Trainer Peter Neururer angestoßen. Vor zwei Wochen hatte er erklärt, der Gebrauch des Aufputschmittels Captagon wäre Ende der 80er Jahre "gang und gäbe" gewesen. Armin Baumert, Vorstands-Chef der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), bestätigte, dass der Fußball, international und national, keine dopingfreie Zone sei.
Quelle: http://www.n-tv.de/sport/Voell…roblem-article345083.html
Sind Fußballer nicht auch zeitweilig Sprinter und zeitweilig Ausdauersportler? Selbst Zinedine Zidane, ein Star des durchdachten Spiels, hatte offenbar die Vorzüge Schweizer Kurorte erkannt und soll dort, laut Aussagen seines Freundes Johnny Halliday, zweimal pro Saison sein Blut aufgefrischt haben.
...
Rudi Völlers bekanntester Ausraster vor deutschen Fernsehzuschauern war auch nicht sein wichtigster. Bei Marseille, wo er eine Zeit lang seine Brötchen verdiente, soll er mal ausgerastet sein, als er sich, wie seineanderen Mannschaftskollegen auch, eine Dopingspritze verpassen lassen sollte. Der einstige Spieler Jean-Jacques Eydelie, von dem wir das wissen, berichtet noch Schlimmeres: In Sion will er vor seinem ersten Spiel gesehen haben, wie die beiden jüngsten Spieler Infusionen mit Rinderblut erhielten.
...
Holland-Kapitän Frank de Boer, seinem Kollegen Edgar Davids, dem Franzosen Christophe Dugarry und – siehe da – einem Nürnberger namens Thomas Ziemer (er hatte den höchsten jemals gemessenen Wert für ein Anabolikum) wurden diese Stoffe nachgewiesen. Natürlich sahen sie sich als Opfer von verseuchten Nahrungsergänzungsmitteln. Wie dem auch sei, die Fälle belegen zumindest, dass auch Fußballer offenbar vieles vertilgen, was nur den minimalen Ruf einer leistungssteigernden Wirkung haben könnte, einer legalen zunächst einmal
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/spo…-im-fussball/1471874.html
Erst wies Paul Breitner, Weltmeister von 1974, darauf hin, dass auch hier gedopt werde, dann erinnerte sich Nationaltorhüter Jens Lehmann daran, dass er in seinen ersten Profijahren bei Schalke 04 bemerkt habe, wie Spieler das Aufputschmittel Captagon einnahmen.
...
Heute beschuldigte mit dem früheren Braunschweiger Stürmer Uwe Nester erstmals ein Ex-Profi seine Trainer, ihm Dopingmittel verabreicht zu haben. Es dürfte kaum die letzte Aussage dieser Art sein, weitere Enthüllungen werden wohl in den kommenden Tagen folgen.
Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,488953,00.html
In keiner Sportart wird der Nutzen pharmakologischer Manipulationen so häufig und so vehement in Zweifel gezogen wie im Fußball. Dabei hätten die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die bekannt gewordenen Doping-Skandale der Vergangenheit doch längst alle Skeptiker verstummen lassen müssen. Erythropoetin (Epo), Steroide, Narkotika, Amphetamine, Blutdoping - dem Reiz, Leistung durch verbotene Präparate und Methoden zu steigern, unterliegen auch Fußballprofis, wie die Sporthistorie beweist.
...
Welche Dopingpraktiken machen im Berufsfußball überhaupt Sinn? Epo verbessert die Ausdauer und verschafft den Kickern dadurch gerade in der zweiten Halbzeit Vorteile gegenüber ihren Gegnern. Anabolika und Wachstumshormone können -vor allem in englischen Wochen, in denen zwei Pflichtspiele innerhalb von sieben Tagen zu absolvieren sind - die Regeneration unterstützen. Steroide helfen verletzten Spielern zudem, in der Reha schneller wieder den Anschluss zu bekommen. Mit Kokain und anderen Stimulanzien lässt sich die Ermüdungsgrenze hinauszögern. Cannabis nimmt einem Spieler die Angst und steigert seine Zweikampfbereitschaft. Und zu Analgetika greifen Profis in der Hoffnung,ihre aufgrund allzu hoher Belastung verursachten Schmerzen betäuben zu können.
...
Im Leistungssport ist schon immer gedopt worden, offenbar auch im Fußball. Ob man Berichten glauben soll, selbst das Wunder von Bern sei bloß durch die Gabe unerlaubter Substanzen zustande gekommen, sei dahingestellt. Belegt hingegen ist die weit verbreitete Einnahme des Amphetamin-Derivats Fenetyllin Ende der 1980-er Jahre. Auch deutsche Kicker versprachen sich damals von der Einnahme des unter dem Handelsnamen Captagon vertriebenen Präparats wahre Wunder.
...
Der berühmteste Dopingsünder im Fußball saß bei der WM in Südafrika auf der Bank: Argentiniens Trainer Diego Armando Maradona. 1991 wurde dem Superstar bei einer Dopingprobe die Einnahme von Kokain nachgewiesen. Drei Jahre später platzte bei der WM in den USA eine Bombe, als Maradonabei einer Dopingkontrolle positiv auf gleich mehrere Substanzen, unter anderem Ephedrin, getestet wurde. Maradona wurde vom Turnier ausgeschlossen.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/pa…faelle-betrug-system.html
Die positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getesteten Spieler Guillermo Ochoa (América), Francisco Javier Rodríguez (PSV Eindhoven), Edgar Dueñas (Toluca), Antonio Naelson (Toluca) und Christian Bermúdez (Atlante) hatten den Befund mit dem Verzehr von kontaminiertem Rindfleisch begründet. Die Kicker waren nach dem positiven Test vom Turnier um den Gold-Cup vor rund vier Wochen ausgeschlossen worden.
Quelle: http://www.n-tv.de/sport/fussb…nicht-article3772876.html
Laut Berichten von Jean-Pierre de Mondenard – ein bekannter Doping-Experte, Buchautor sowie ehemaliger Rennarzt der Tour de France – wird im Fußball leider nur sehr wenig kontrolliert. So habe laut seinen Angaben ein Radrennprofi eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10, dass er kontrolliert wird, bei Fußballern liegt diese Quote jedoch bei 1 zu 2000.
Quelle: http://www.suite101.de/content…-gibt-es-auch-hier-a94992