Beiträge von Bondscoach

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    Wie bildet ihr denn die LKs?

    Die Teams qualifizieren sich in der Vorsaison. In jeder Altersklasse spielen in der LK 12 Teams, zwei steigen ab und wenn es gut läuft einer auf. Je nach dem wie viele Teams aus der Niederrheinliga absteigen und evtl. aufsteigen, ändert sich entweder die Anzahl der Aufsteiger aus der Kreisklasse oder es steigen mehr Teams aus der LK ab oder es bleiben mehr drin. Dies hat natürlich zur Folge das Mannschaften mitspielen die da eigentlich nichts zu suchen haben. In der C-Jugend hat ein Verein mit vier Punkten den Klassenerhalt geschafft, weil ein anderer Verein während der Saison zurückgezogen hat und zwei andere nach Saisonende angekündigt haben, das sie nächste Saison keine Leistungsklassenmannschaft stellen wollen. Da die D-Jugend von diesem Verein ähnlich erfolgreich war und der Club keine C2 hat, kann man sich ja ausrechnen, wie es nächste Saison laufen wird...
    Die Aufsteiger zur Niederrheinliga werden dann wie auch in den anderen
    Kreisen durch eine Quali-Runde mit den neuen Mannschaften ausgespielt.




    So sieht der Schlüssel in der C-Jugend LK aus:



    Absteiger Niederrheinliga 0 1 1 0 2 2 3 3 Mannschaften


    Aufsteiger Niederrheinliga 0 1 0 1 1 0 1 0 Mannschaften


    Absteiger Leistungsklasse 1 1 2 0 2 3 3 4 Mannschaften


    Aufsteiger Kreisliga Gr.1 2 2 2 2 2 2 2 2 Mannschaften



    Wie wird das bei euch gelöst?

    Sorge dafür das die Jungs noch vor dem Turnier eine Anmeldung unterschreiben und schicke die Pässe noch vor dem Turnier zum Verband! Falls ihr eine Geburtsurkunde bei der Anmeldung vorlegen müsst, kannst du die Nachreichen. Fehlerhafte Anträge auf Spielberechtigung können zumindest beim FVN im Jugendbereich ich glaube vier Wochen korrigiert werden.
    Im Spielbericht trägst du einfach ein, dass die Pässe beim Verband sind und dann können die Jungs spielen.
    Das ist aber ohne Gewähr, dass es bei anderen Verbänden genauso läuft!

    In NRW sind noch Sommerferien. Wir trainieren seit der letzten Woche und die halbe Mannschaft ist beim Training... Direkt nach den Ferien ist Pokalwochenende, wir haben aber nen Freilos gezogen und spielen auf einem Turnier. Eine weitere Woche später beginnt dann die Meisterschaft...

    Wenn ich das richtig verstehe, so vermutet Paule systematisches Doping in der Bundesliga, speziell bei Borussia Dortmund?


    Es wechseln Spieler durchschnittlich alle 2 - 3 Jahren den Verein. Beim Trainerstab findet der Wechsel meist in noch kürzeren Abständen statt. Wenn man im Zusammenhang von Doping überhaupt von Know-How sprechen sollte, dann hätte ich da mal eine Frage: Warum halten die denn alle dicht? Wenn ich als Spieler, Trainer, Sportarzt, Mananger usw. auf meinen alten Verein sauer bin, weil man gerade rausgeschmissen wurde. Welche Skrupel sollte ich da haben, deren Dopingmethoden an die Öffentlichkeit zu bringen? Oder bekommen die zusätzliches "Doping-Schweigegeld"?


    Es mag sehr wohl das eine oder andere im Dunkeln passieren, von denen die Öffentlichkeit nichts erfahren soll, aber von systematisch gedopten Spielern beim BVB zu sprechen, nur weil die Bayern gerade mal in einer Saison nicht Meister wurden und deren Spielweise als unattraktiv empfunden wurde .... ich weiß nicht...?!? Also mir ist es egal, gegen wen die Bayern gerade verlieren ... ! Und was kann es für einen normalen Fan schöneres geben, wenn dem Höneß nach einem verlorenen Spiel der Kamm schwillt, der "Töppi" in der Nähe ist, seine Fragen nach dem kollektiven Versagen der Mannschaft stellt und dem Ulli das Mikro solange vor die Nase hält, bis der "fertig hat"?

    Wenn, dann dopen alle! Und dann kann auch keiner auspacken, weil er ja daran beteiligt ist!

    Wir konnten das damals fast gefahrlos machen, weil zwei - für die Liga - ausnahme Spieler in unseren Reihen waren. Der eine Sauschnell und der andere stark am Ball. Der Stürmer wusste genau wo der Ball hinfliegt, der Rest rückt nach und schon kann man den Gegner überfallen.
    Da ich in meiner neuen Mannschaft weder den starken Mittefeldspieler habe noch den schnellen Stürmer, überlege ich gerade über Alternativen. Ob man vielleicht etwas machen kann um schnell zum Erfolg zu kommen...

    Wir haben da keine Vorgabe, aber es ist zu beobachten, dass die Jungs von selbst nach hinten spielen um dort wie im "normalen" Spielverlauf unseren Spielaufbau umzusetzen.
    Das bedeutet möglichst schnell die Breite und Tiefe des Feldes zu nutzen und im besten Fall die Abwehrreihen der Gegner etwas zu entzerren!


    Wie handhabst du das?


    Grüße
    Zodiak

    Stimmt, das hätte ich auch dazu schreiben sollen ;)


    Bei einer Mannschaft die ich zuvor in einem anderen Verein trainiert habe, haben wir direkt nach dem Anstoß einen präzisen langen Ball gespielt, den sich unser Stürmer im optimal Fall erlaufen hat. Der Rest der Mannschaft rückt nach und wir haben versucht überfallartig zu einem schnellen Torerfolg zu kommen...


    Dabei ist das Risiko aber natürlich groß das der Ball schnell wieder weg. Unser Vorteil damals war, dass wir einen sauschnellen Stürmer hatten und einen Spieler der mehr oder weniger präzise die Bälle schlagen konnte.

    Mal angenommen, keiner der Bundesligisten dopt, dann wäre es ja fast schon fahrlässig wenn ein Trainer im Abstiegskampf auf EPO verzichtet! Mit 12 statt 11 Mann auf dem Platz müssten doch ein paar Siege mehr drin sein...

    Dopingfälle im deutschen Fußball:


    • 5. Januar 1995: Roland Wohlfarth -VfL Bochum- wird positiv auf das Stimulanzmittel Norephedrin getestet - zwei Monate Sperre.


    • 11. März 1997: Holger Gehrke -MSV Duisburg- nimmt mit einem Medikament gegen Erkältung den Wirkstoff Phenylephrin auf. Da er nicht eingesetzt wurde, wird Gehrke nicht bestraft-


    • 26. September 1998: Dem Bochumer Thomas Ernst wird die Einnahme einer Kreislauf stabilisierenden Substanz nachgewiesen. Ernst wird freigesprochen, der VfL erhält eine Geldstrafe von 80.000 Mark-


    • Februar 1999: Petr Kouba -1. FC Kaiserslautern- erstattet nach Verabreichung des anabolen Steroids Closterbol Selbstanzeige - vier Wochen Sperre.


    • 29. Mai 1999: Thomas Ziemer -1. FC Nürnberg- wird auf ein anaboles Steroid positiv getestet - neun Monate Sperre-


    • 15. Januar 2000: Dem Gladbacher Quido Lanzaat wird nach dem Hallen-Masters-Turnier in Folge von Haschischkonsum die Einnahme von Tetrahydrocannabinol -THC- nachgewiesen: Acht Wochen Sperre für Lanzaat und Aberkennung des Masters-Titels für Gladbach-


    29. November 2000: Der Dortmunder Ibrahim Tanko wird positiv auf THC getestet - vier Monate Sperre und 15.000 Mark Geldbuße-


    • 19. Oktober 2003: Raymond Kalla -VfL Bochum- meldet nicht die Einnahme des Entzündungshemmers Triamcinolon - drei Spiele Sperre-


    • 9. November 2003: Daniel Gomez -Alemannia Aachen- wird positiv auf das Kortison-Präparat Methylprednisolon getestet - zwölf Spiele Sperre-


    • 11. April 2004: Kai-Uwe Jendrossek -Aue- gibt die Anwendung eines kortisonhaltigen Mittels nicht an - sechs Spiele Sperre-


    • 15. Mai 2004: Ex-Nationalspieler Marko Rehmer -Hertha BSC Berlin- wird die Einnahme des Glukokortikosteroids Betamethason nachgewiesen - neun Spiele Sperre


    • 6. April 2005: Senad Tiganj -Erfurt- wird nach dem 2:0 gegen Unterhaching positiv auf Fenoterol getestet. Das Spiel wird zu Gunsten Hachings gewertet; Tiganj erhält eine Sperre von zehn Wochen-


    • 2. Dezember 2005: Nemanja Vucicevic -1860 München- wird vom DFB-Sportgericht nach der Einnahme eines Haarwuchsmittels mit der verbotenen Substanz Finasterid vom DFB-Sportgericht für sechs Monate gesperrt-


    • 24. Februar 2007: Mark Lerandy vom Süd-Regionalligisten SC Pfullendorf wird positiv auf Reproterol getestet. Lerandy hatte das Asthmamittel Anrame inhaliert, das Reproterol enthält und dieses nicht angegeben - sechs Spiele gesperrt-

    Ich habe noch ein paar Interessante Artikel gefunden:


    Arsenal-Coach Wenger
    Vereine dopen Spieler mit Epo


    Arsène Wenger, Trainer von Arsenal London, geht davon aus, dass einige europäische Fußballclubs ihren Spielern das Blutdopingmittel Epo verabreichen. Ihm sei aufgefallen, dass einige der Arsenal-Neuzugänge mit völlig überhöhten Blutwerten zum ersten Training erschienen waren.
    ...
    Der Coach des seit 48 Ligaspielen ungeschlagenen englischen Meisters behauptete bei einer Debatte über Fußball und die europäische Integration in Brüssel: "Es gibt Vereine, die ihre Spieler ohne deren Wissen dopen."


    Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,322096,00.html



    1977 sagte Franz Beckenbauer:


    "Medizinisch ist heute in der Bundesliga noch alles erlaubt, was den Spieler zu Höchst- und Dauerleistungen treibt, es wird geschluckt und gespritzt"
    ...
    Der mexikanischen Nationalspieler Salvador Carmona wurde 2005 beim Confed Cup in Deutschland positiv auf das Steroid Nandrolon getestet.
    ...
    Die neu entfachte Diskussion über Doping im Fußball hatte der derzeit vereinslose Trainer Peter Neururer angestoßen. Vor zwei Wochen hatte er erklärt, der Gebrauch des Aufputschmittels Captagon wäre Ende der 80er Jahre "gang und gäbe" gewesen. Armin Baumert, Vorstands-Chef der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), bestätigte, dass der Fußball, international und national, keine dopingfreie Zone sei.


    Quelle: http://www.n-tv.de/sport/Voell…roblem-article345083.html



    Sind Fußballer nicht auch zeitweilig Sprinter und zeitweilig Ausdauersportler? Selbst Zinedine Zidane, ein Star des durchdachten Spiels, hatte offenbar die Vorzüge Schweizer Kurorte erkannt und soll dort, laut Aussagen seines Freundes Johnny Halliday, zweimal pro Saison sein Blut aufgefrischt haben.
    ...
    Rudi Völlers bekanntester Ausraster vor deutschen Fernsehzuschauern war auch nicht sein wichtigster. Bei Marseille, wo er eine Zeit lang seine Brötchen verdiente, soll er mal ausgerastet sein, als er sich, wie seineanderen Mannschaftskollegen auch, eine Dopingspritze verpassen lassen sollte. Der einstige Spieler Jean-Jacques Eydelie, von dem wir das wissen, berichtet noch Schlimmeres: In Sion will er vor seinem ersten Spiel gesehen haben, wie die beiden jüngsten Spieler Infusionen mit Rinderblut erhielten.
    ...
    Holland-Kapitän Frank de Boer, seinem Kollegen Edgar Davids, dem Franzosen Christophe Dugarry und – siehe da – einem Nürnberger namens Thomas Ziemer (er hatte den höchsten jemals gemessenen Wert für ein Anabolikum) wurden diese Stoffe nachgewiesen. Natürlich sahen sie sich als Opfer von verseuchten Nahrungsergänzungsmitteln. Wie dem auch sei, die Fälle belegen zumindest, dass auch Fußballer offenbar vieles vertilgen, was nur den minimalen Ruf einer leistungssteigernden Wirkung haben könnte, einer legalen zunächst einmal


    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/spo…-im-fussball/1471874.html



    Erst wies Paul Breitner, Weltmeister von 1974, darauf hin, dass auch hier gedopt werde, dann erinnerte sich Nationaltorhüter Jens Lehmann daran, dass er in seinen ersten Profijahren bei Schalke 04 bemerkt habe, wie Spieler das Aufputschmittel Captagon einnahmen.
    ...
    Heute beschuldigte mit dem früheren Braunschweiger Stürmer Uwe Nester erstmals ein Ex-Profi seine Trainer, ihm Dopingmittel verabreicht zu haben. Es dürfte kaum die letzte Aussage dieser Art sein, weitere Enthüllungen werden wohl in den kommenden Tagen folgen.


    Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,488953,00.html



    In keiner Sportart wird der Nutzen pharmakologischer Manipulationen so häufig und so vehement in Zweifel gezogen wie im Fußball. Dabei hätten die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die bekannt gewordenen Doping-Skandale der Vergangenheit doch längst alle Skeptiker verstummen lassen müssen. Erythropoetin (Epo), Steroide, Narkotika, Amphetamine, Blutdoping - dem Reiz, Leistung durch verbotene Präparate und Methoden zu steigern, unterliegen auch Fußballprofis, wie die Sporthistorie beweist.
    ...
    Welche Dopingpraktiken machen im Berufsfußball überhaupt Sinn? Epo verbessert die Ausdauer und verschafft den Kickern dadurch gerade in der zweiten Halbzeit Vorteile gegenüber ihren Gegnern. Anabolika und Wachstumshormone können -vor allem in englischen Wochen, in denen zwei Pflichtspiele innerhalb von sieben Tagen zu absolvieren sind - die Regeneration unterstützen. Steroide helfen verletzten Spielern zudem, in der Reha schneller wieder den Anschluss zu bekommen. Mit Kokain und anderen Stimulanzien lässt sich die Ermüdungsgrenze hinauszögern. Cannabis nimmt einem Spieler die Angst und steigert seine Zweikampfbereitschaft. Und zu Analgetika greifen Profis in der Hoffnung,ihre aufgrund allzu hoher Belastung verursachten Schmerzen betäuben zu können.
    ...
    Im Leistungssport ist schon immer gedopt worden, offenbar auch im Fußball. Ob man Berichten glauben soll, selbst das Wunder von Bern sei bloß durch die Gabe unerlaubter Substanzen zustande gekommen, sei dahingestellt. Belegt hingegen ist die weit verbreitete Einnahme des Amphetamin-Derivats Fenetyllin Ende der 1980-er Jahre. Auch deutsche Kicker versprachen sich damals von der Einnahme des unter dem Handelsnamen Captagon vertriebenen Präparats wahre Wunder.
    ...
    Der berühmteste Dopingsünder im Fußball saß bei der WM in Südafrika auf der Bank: Argentiniens Trainer Diego Armando Maradona. 1991 wurde dem Superstar bei einer Dopingprobe die Einnahme von Kokain nachgewiesen. Drei Jahre später platzte bei der WM in den USA eine Bombe, als Maradonabei einer Dopingkontrolle positiv auf gleich mehrere Substanzen, unter anderem Ephedrin, getestet wurde. Maradona wurde vom Turnier ausgeschlossen.


    Quelle: http://www.aerztezeitung.de/pa…faelle-betrug-system.html



    Die positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getesteten Spieler Guillermo Ochoa (América), Francisco Javier Rodríguez (PSV Eindhoven), Edgar Dueñas (Toluca), Antonio Naelson (Toluca) und Christian Bermúdez (Atlante) hatten den Befund mit dem Verzehr von kontaminiertem Rindfleisch begründet. Die Kicker waren nach dem positiven Test vom Turnier um den Gold-Cup vor rund vier Wochen ausgeschlossen worden.


    Quelle: http://www.n-tv.de/sport/fussb…nicht-article3772876.html



    Laut Berichten von Jean-Pierre de Mondenard – ein bekannter Doping-Experte, Buchautor sowie ehemaliger Rennarzt der Tour de France – wird im Fußball leider nur sehr wenig kontrolliert. So habe laut seinen Angaben ein Radrennprofi eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10, dass er kontrolliert wird, bei Fußballern liegt diese Quote jedoch bei 1 zu 2000.


    Quelle: http://www.suite101.de/content…-gibt-es-auch-hier-a94992

    Ähhhm: Organisiertes EPO Doping bei Juventus Turin. Gerichtlich festgestellt und bestraft. Google ist Dein Freund ;)

    Staatsanwalt: Systematisches Blutdoping bei Juventus Turin


    Der erfolgreichste und mächtigste Fußballverein Italiens gerät immer mehr in Bedrängnis: Die Turiner Staatsanwaltschaft ist sicher, daß Juve-Spieler regelmäßig mit Epo versorgt wurden.


    Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin soll seine Spieler
    systematisch mit dem Blutdopingmittel Erythropoietin (Epo) gedopt
    haben.


    ...


    Zu den Spielern, die so unter Verdacht geraten sind, gehören aus dem
    jetzigen Kader auch Alessandro Del Piero und Paolo Montero sowie der
    frühere französische Juve-Star Didier Deschamps.Auf der Anklagebank sitzt in Turin neben Teamarzt Riccardo Agricola Juves Geschäftsführer Antonio Giraudo.


    http://www.faz.net/artikel/C30…entus-turin-30044439.html


    Das ganze war 2004 und nicht in der Steinzeit!

    Da bin ich durchaus Deiner Meinung, kann mir aber (nochmal: ohne Beweise oder genaueres Wissen) trotzdem nicht vorstellen, dass dort oder in anderen im derartigen Rampenlicht stehenden Mannschaften sowas riskiert wird. Wer nicht so belastbar ist, schafft es eben nicht zu Dortmund oder Bayern. Was wiederrum natürlich dazu führt, dass einzelne schwarze Schafe nicht widerstehen können. Aber flächendeckend vom Verein organisiert? Nein daran glaube ich nicht.

    Radsportler tun dies auch. Und da wird es auch vom Radstall organisiert!
    Ich hoffe aber, das beim Fußball dies nicht der Fall ist. Aber warum sollte ausgerechnet bei diesem Millionenspektakel das Doping außen vorbleiben?

    Die 11 Freunde hat vor einiger Zeit einen interessanten Bericht veröffentlicht:


    Doping? Mysteriöse Todesfälle bei italienischen Ex-Profis
    Der Fluch der Fiorentina


    Doping im Fußball gibt es nicht? Eine unheimliche Welle von Todesfällen und schweren Krankheiten ereilt ehemalige Fußballprofis in Italien. Vermutlich sind sie Opfer von Doping. Betroffen sind vor allem Spieler des AC Florenz.


    ...


    Nur die drei Einstiche an seinem linken Arm in Höhe des Ellbogens sind
    nie verschwunden«, sagt sie. Wenn Bruno Beatrice zu ihr und den beiden
    Kindern heim nach Arezzo kam, waren seine Taschen voller Medikamente,
    vor allem mit dem Herzmedikament »Micoren« und dem Stärkungsmittel
    »Cortex«. Im Badezimmer hatten sie ein Schränkchen, das vor Präparaten
    überquoll, die er aus Florenz mitbrachte. Gabriella erinnert sich, dass
    ihr Mann nach den Spielen fast immer zwei Nächte lang nicht schlafen
    konnte, weil seine Beine sich noch von selbst bewegten und sein Herz
    raste.


    Kompletter Artikel: http://www.11freunde.de/international/140068?page=3

    Ein großer Regionaller Zeitungsverlag im größten Ballungsgebiet deutschlands..


    Die Aufmachung ist wirklich zu überladen! Mich stört auch schon diese Klick Schinderei bis ich endlich ans Ziel komme!

    Du rechnest mit Tausenderkontaktpreisen und PageViews.


    Damit arbeiten moderne Seiten heutzutage nicht mehr. "Normal" sind - beispielsweise - Banner, die 5000x anklickbar sind und dann ersetzt werden.

    Äh Nein! Wir rechnen, genauso wie unsere Konkurrenz, mit TKPs. Und verdienen ganz gut damit!


    Ich kenne das fussball.de Widget. Aber der Brüller ist das leider nicht!


    Es geht mir auch nicht um das Widget, sondern darum, das wir in unserer Freizeit dieses Millionenprojekt pflegen und überhaupt nicht davon partizipieren!

    Der DFB bzw. die Telekom haben mit Fussball.de ein tolles Internetportal auf die Beine gestellt. Ich bin mehrmals in der Woche auf dieser Seite.
    Was mich aber seit Jahren stört, ist das verhindert wird, das ein Verein auf vernünftiger Weise die Tabellen und Spielpläne auf seiner Seite einbindet. Es gab mal ein Tool, das dies Unterstützt hat, die Betreiber wurden aber von der Telekom abgemahnt!
    Seit einem halben Jahr gibt es ein wirklich gutes fussball.de App für das iPhone! Dies kostet aber nun 2,99 Euro im Jahr. Gut das ist keine riesen Summe!
    Was mich aber wirklich stört ist das die Vereine pro vergessenes (oder zu spät eingetragenem) Ergebnis min. 5 Euro bezahlen müssen, die Telekom (und auch der DFB) Millionen durch Werbung verdienen und die Vereine überhaupt nichts vom Kuchen abbekommen.


    Für ein Portal wie fussball.de - mit dieser starken Zielgruppefokusierung - kann für ein Wallpaper auf der Homepage sicherlich einen TKP (Tausender Kontaktpreis) von 60 Euro verlangen!
    Der DFB hat 6.749.788 Mitglieder (Quelle DFB). Fast alle treten aktiv gegen den Ball und informieren sich zum Großteil auf fussball.de. Hinzu kommen in höheren Amateurligen Fans und bei den reinen Amateuren noch die Papas, Mamas, Trainer und und. Außerdem hat die einprägsame Domain noch einen Streueffekt, sodass man die fussball.de Zielgruppe auf min. 15 Millionen Deutsche ausweiten kann. Sicherlich informiert sich nicht jeder auf Fussball.de, dennoch kann man mit rund 5.000.000 Besuchern ausgehen! Die meisten kommen während der Saison mindestens einmal pro Woche.


    Rechnen wir also mit 5 Millionen Besuchern, die einmal pro Woche auf die Seite gehen:


    (5.000.000 / 1.000) * 60 Euro = 300.000 Euro.
    Im Monat wären das dann 1,2 Millionen Euro und im Jahr 14.400.000 Euro!
    Sicherlich sind es in der Winter- und Sommerpause etwas weniger, dennoch werden die Werbeerlöse sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen.


    Ich habe jetzt nicht berechnet, das jeder Besucher mehr als nur eine Seite aufruft.
    Wenn ich meine Mannschaft über die Suchfunktion aufrufe, dann brauche ich fünf Klicks um zur Tabelle zukommen! Auf jeder dieser Seiten befinden sich noch weitere Werbebanner, die sind natürlich nicht so teuer wie ein Wallpaper auf der Startseite und die Besucher sind auch keine Unique User mehr, aber die zweistellige Millionensumme klettert immer weiter nach oben!


    Und nun sollen die Trainer auf Amateurebene, die direkt nach dem Spiel, die Ergebnisse erfahren wollen, auch noch 2,99 Euro zahlen? Das geht doch auf keine Kuhhaut! Was bekommen eigentlich die Vereine vom DFB dafür, das sie die Seite pflegen? Nichts! Nur Strafen wenn sie ihre Aufgabe nicht schnell genug erledigen!


    Mir kann auch keiner erzählen, das die Entwicklungskosten und die Serverkosten die gesamte Summe wieder auffreßen!

    Diese Saison habe ich eine F1 trainiert, da haben wir den Spielführer jede Woche gewechselt, sodass jeder mal durfte!
    Davor habe ich ebenfalls eine Jahrgangsmannschaft trainiert und diese vier Jahre lang betreut. Damals hatten wir ein ziemlich taffes Mädchen in der Truppe gehabt, die die Hosen anhatte. Deshalb hat sie fast vier Jahre lang die Kapitänsbinde getragen. Außerdem war sie das einzige Mädchen im Verein und deshalb war es uns auch wichtig, sie so ein wenig zu unterstützen!