Beiträge von Bondscoach

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    Sogar die schwedische Nationalmannschaft macht das: http://www.bild.de/sport/fussb…strafe-24641382.bild.html


    Sicherlich ist das doof, wenn man im Tor steht. Aber da mussten wir doch alle mal durch. Außerdem trifft doch eh fast niemand. Mit ner ehemaligen Mannschaften haben wir - wenn nicht so viele da waren - am Anfang "hochhalten" gespielt und der Verlierer musste dann ins Tor und den Hintern hinhalten. Und wenn wir Trainer verloren haben, dann mussten wir halt den Hintern hinhalten... Ich habe mich damals nicht gedemütigt gefühlt :D

    Trainer sein ist eigentlich keine große Leistung! Denn fast jeder Verein sucht Trainer. Du wirst schnell merken, dass es in vielen Vereinen absolute Knalltypen gibt! Du bist mit viel Elan und Begeisterung dabei und der gegnerische Trainer am Wochenende hat ne Fahne, ist überhaupt nicht motiviert oder hat überhaupt keine Ahnung! Deshalb sucht jeder Verein ständig Trainer. Trainer - egal ob im Senioren- oder Juniorenbereich ist also keine besondere Leistung oder ein Merkmal für großen Fußballsachverstand!


    Versuch erstmal erste Erfahrungen im unteren Jugendbereich zu machen, bevor du dir Gedanken machst, ob man damit Geld verdienen kann! 99% der Benutzer dieses Forums sind froh, wenn sie überhaupt ihren Aufwand entschädigt bekommen! Und der Aufwand ist nicht gerade gering, aber alle Trainer in diesem Forum machen es gerne!


    Melde dich bei einem Verein in der Nachbarschaft und erkundige dich, ob du bei einer Mannschaft als Co-Trainer reinschnuppern kannst! Am besten in der F- oder E-Jugend. Das ist ein ziemlich dankbares Alter! Die Jungs träumen alle noch von der großen Karriere, leben hoffentlich nur für den Fußball und ihre Trainer sind die größen Vorbilder!


    Um irgendwann einmal Geld damit zu verdienen benötigst du eine A-Lizenz oder sogar am besten den Fußballlehrer und ganz viel Glück! Mach dir also nicht zu viele Hoffnungen das du damit jemals Geld verdienen kannst. Aber wenn du dich auf dieses Hobby einlässt, dann kannst du dich auf eine Aufgabe freuen die meistens wirklich Spaß macht. Bei der du viele Charaktere kennenlernst, bei der du Verantwortung übernehmen musst, bei der du ständig vor neuen Herausforderungen stehst! Für mich kann es nichts schöneres geben, als zweimal in der Woche für mehr oder weniger Peanuts mit "meinen Jungs" auf dem Platz zustehen.


    Der DFB informiert auf seiner Seite recht ansehlich über die Ausbildungsstufen:


    http://www.dfb.de/index.php?id=11284


    Der Trainingsplan ist ab der F-Jugend wichtig und unerlässlich!
    Ich plane meine Einheiten immer von Schulferien zu Schulferien. Dann lege ich mit meinem Trainerstab Schwerpunkte fest die trainiert werden. Jeder Schwerpunkt ist mindestens eine Woche dran, aber lieber zwei Wochen.


    So habe ich selber einen Überblick über das trainierte um meine sportlichen Ziele zu erreichen (nicht Spiele gewinnen, sondern gewisse Fähigkeiten an die Kinder zuvermitteln) und stehe nicht jede Woche vor der Frage, was machen wir heute.

    Was heißt Halbfeld bei der D-Jugend? Eure Spiele finden nur in einer "normalen" Spielfeldhälfte statt?
    Wir spielen von 16er zu 16er mit kleinen Toren.


    In der C-Jugend wird auch bei uns mit großen Toren gespielt. Das ist auch richtig so, denn in dieser Altersklasse erfolgen die größen Wachstumschübe. Habe schon Kinder kennengelernt, die in der D-Jugend viel zu klein fürs Große Tor waren und zwei Jahre später in der C-Jugend "plötzlich" Gardemaß hatten! Aber leider ihr Handschuhe schon an den Nagel gehangen haben, weil sie zunächst zu klein waren! Die Umstellung vom kleinen aufs große Tor ist in meinen Augen nicht das Problem!

    Wie bereitest du deine Jungs auf das Spiel vor? Habt ihr auf dem Platz nur kurz Zeit zum warmlaufen oder gibts du ihnen auch Zeit richtig rein zu kommen durch kleine Spielformen. Torschuss mit nem Zweikampf etc. Das hat bei meinen Mannschaften meistens geholfen...


    Lange Bälle sind ja auch nicht mehr das Allheilmittel und haben mit gepflegten Fußballspiel wenig am Hut!



    Kann es sein, dass ihr die Spielfelder vielleicht kleiner macht als vorgegeben?


    In welchem Verband seid ihr? Diese Regel ist ja ziemlich Fußballfremd!




    Zitat

    Ist
    das der richtige Weg? Möchte der DFB nun kleine Iniestas, Xavis und
    Götzes heranzüchten? Oder sehe ich das einfach nur falsch oder verbohrt?


    Ja! Denn zurzeit ist das die Zukunft des Fußballs. Das Spiel wird immer schneller und dynamischer. Schau dir doch mal die Bundesliga, da gehörst du mit Ende Zwanzig zum alten Eisen. Vor fünf Jahren war das noch das richtige Alter, ich glaub man sagte damals "im besten Fußballeralter". Aber diese Spieler kommen mit den neuen Gegenbenheiten nicht mehr zurecht und fallen durchs Raster!



    Ziel des kleinen Platzes liegt doch auf der Hand: Wesentlich mehr Ballkontakte, mehr Zweikämpfe und kein Junge kann sich mehr auf dem Platz verstecken. Das Spielfeld ist so klein das jeder mitspielen muss!

    Hallo,


    heute starte ich mit den Spieler meiner D2 Jugend. Meine Spieler sind alle samt komplett aus der E Jugend hoch gekommen. In unser Vorbereitungszeit lege ich den Schwerpunkt natürlich auch auf die Kondition. Grundkondition haben die Kids in dem Alter ja sowieso. Meine Frage ist folgende: Wann ist es in dem Alter zuviel? 2x die Woche Kondition und 1 x die Woche taktische und spielerische Sachen sind mein Gedanke. Wir haben 3 Wochen Zeit bis zum 1. Spiel, allerdings haben unsere Gegner ein recht hohes Tempo. Wie viele Konditonstraining ist angebracht?


    Was meint Ihr?


    Ganz unabhängig davon, dass ich der Meinung bin, das Konditionstraining in dieser Altersklasse überhaupt nichts zu suchen hat: Bist du Meinung, dass du deine Jungs in drei Wochen konditionell wirklich verbessern kannst? Und dann? Dann hörst du wieder auf mit dem Konditionstraining? Und wie willst du deine Jungs Konditionell weiter bringen? Rundenlaufen lassen? Sollen sie Medizinbälle schleppen? Ist das Fußballspezifisch? Nein!

    1) Der wird dir nicht gefallen, aber: Mach ein besseres Training. Ist 100 % so gemeint, wie es da steht. Laufen gehen ist schlechtes Training. Mehr im Forumarchiv und überall im Internet.

    Würde ich so auch unterschreiben! Runden laufen ist von Anno Tobak...
    Wenn schon laufen, dann verpacke dieses "Konditionstraining" in Spielformen, da geben die Jungs von alleine mehr gas, es macht Spaß und keiner bekommt mit wie viele Meter er schon runtergespult hat...
    Oder mach mit den Jungs Übungen die sie einfach nicht kennen. Versuch es mal mit dem Shuttle Run Test:


    http://www.youtube.com/watch?v=3VSPr8GrKFY


    Das macht Spaß, da es einen Wettkampf-Charakter hat, etwas neues und unbekanntes für die Jungs ist....

    Eine Taktiktafel würde ich in diesem Alter nich verweden. Man muss es ja nicht übertreiben! Ich habe aber mal mit ner F-Jugend folgendes gemacht: Die Jungs haben es einfach nicht auf die Reihe bekommen, ihre Position auch nur Ansatzweise zu halten. Deswegen haben wir das Spielfeld in 6 Rechtecke unterteilt und jeder Junge "durfte" nur in bestimmte Felder laufen. Dies haben wir vor dem Spiel auf einem DIN A 4 Zettel aufgemalt und durchgesprochen. Bevor ich hier dresche von euch bekomme: Nein, die Jungs wurden nicht in ein enges taktisches Konzept gezwängt und wir haben aus den Jungs auch keine Positionsidioten gemacht...

    Moin moin,


    ich habe mir für meine Spielstarke D-Jugend für die kommende Saison etwas ausgedacht und wollte mal hören, wie ihr darüber denkt.


    Viele D9er Mannschaften spielen ja bereits im 4-4 System. Das habe ich in der kommenden Saison auch vor. Die meisten Trainer versuchen aber in der Defensive anders zu stehen, als in der Offensive! Ich habe mir nun überlegt, das sich beide Viererketten vor und auch zurück bewegen, sodass wir in der Angriffssituation quasi mit vier Stürmer und vier Mittelfeldspielern agieren und wenn wir verteidigen, haben wir vier Verteidiger und vier Mittelfeldspieler. Sicherlich bedeutet das ein schnelles Umschalten, aber es ist nicht so komplex, wie unterschiedliche Staffelungen in der Offensive oder in der Defensive einzunehmen... In der E-Jugend habe ich das bereits erfolgreich mit zwei Dreierketten praktiziert, aber da war der Platz aber auch kleiner, die Kinder aber auch ;)


    Durch die beiden Viererketten erhoffe ich mir, dass wir ständig in Überzahl sind und durch diese Anspielstationen schnell nach vorne spielen können.
    Außerdem können alle Kinder (grob) erlernen wie eine Viererkette funktioniert und keiner muss sich nur auf Defensiv-Aufgaben konzentrieren. Die größte
    Schwäche dieses Systems wird es sein, dass wir sehr anfällig für Konter sein werden. Da werden wir bestimmt einige Gegentore kassieren, aber Ziel des Spiels
    ist es ja ein Tor mehr zu schießen als der Gegner und nicht sich wie Chelsea hinten rein zustellen...

    Ich kann mich nicht wirklich entscheiden:


    Spanien ist sicherlich der Top-Favorit, aber ohne Villa wird es schwer für den Titelverteidiger! Die Spanier haben in der Quali zwar überzeugt, aber kaum Tore geschossen...


    Die Deutschen können es schaffen, aber kommen sie damit klar, das viele Deutsche den Titel von ihnen erwarten?

    maxmars ich wollte dich nicht angreifen, aber häufig ist es leicht die Schuld nur am Trainer zu suchen! Ich lese nur das es in allen Vereinen doof war, die Trainer hatten alle keine Ahnung oder waren unfähig mit Kindern umzugehen! Kaum habe ich das angezweifelt, gehst du in die Luft! Ich habe als Außenstehender den Eindruck, dass du einfach zu viel von deinem Sohn verlangst! Anders kann ich es mir auch nicht vorstellen, warum du als Papa dir so ein Forum suchst und fragst, was du bzw. dein Sohn besser machen kannst!


    Sprich doch mal mit deinem Jungen und frag ihn was er überhaupt will.

    Coopertest?
    Willst du nen Marathon gewinnen oder Fußball, auf einem kleinen Feld, spielen?


    Außerdem ist der Coopertest auch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit! Viel Aussagekräftiger wäre doch der Interval Shuttle Run Test. Aber was sagt der über die fußballerischen Fähigkeiten deiner Jungs aus?
    http://www.youtube.com/watch?v=3VSPr8GrKFY



    Hier eine Anleitung zum Shuttle Run Test:


    Anleitung zum 20-m
    Shuttle-Run-Test
    Die Aufgabe des Tests ist, zwischen zwei Linien mit 20 m Entfernung hin und her zu laufen.
    Die Laufgeschwindigkeit wird durch Intervalle zwischen zwei Tonsignale angegeben. Die Tonsignale werden mit Hilfe eines CD-Spielers und einer CD wiedergegeben.
    Die Laufgeschwindigkeit wird jede Minute durch Verkürzung der Intervalle zwischen den Tonsignalen erhöht.
    Zu Beginn des Tests beträgt die Laufgeschwindigkeit 8 km/h. Pro Minute nimmt diese Geschwindigkeit um 0,5 km/h zu. Nach vier Minuten (Stufe 4) beträgt die Geschwindigkeit zum Beispiel 10 km/h. Die Zunahme der Laufgeschwindigkeit ist in Stufen angegeben.
    Diese Stufen werden gleichzeitig als Ergebnis des Tests benutzt.
    Eine Stufe entspricht ungefähr einer Minute hin und her laufen. Die Stufen sind mit einer Genauigkeit von halben Stufen auf der CD wiedergegeben.
    Das Markieren des Feldes für den 20-m-Shuttle-Run-Test
    Ausgehend von der Mitte klebt man an beiden Seiten des Feldes auf 10 Meter Abstand jeweils eine Linie. Dies sind die „20-m-Linien“, zwischen denen man während des Tests hin und her läuft. Gewendet wird auf Höhe dieser Linien.
    Was wird gemessen ?
    Die Anzahl der gelaufenen Stufen (Minuten), mit einer Genauigkeit von halben Stufen, jeweils abgerundet.
    1
    Testanweisungen für die Teilnehmer
    Die Teilnehmer laufen in gleichmäßigem Tempo. Das bedeutet, dass sie nicht schneller und nicht langsamer, als das durch die Tonsignale angegebene Tempo laufen.
    Der Wendepunkt ist die 20-m-Linie. Dabei reicht das Berühren mit einem Fuß aus.
    Das Wenden geschieht so eng wie möglich.
    Bei korrekter Ausführung laufen die Teilnehmer in einer geraden Bahn, nicht diagonal.
    Wenn ein Teilnehmer vor dem Tonsignal an der 20-m-Linie ist, muss er auf das Tonsignal warten, bevor er weiterlaufen darf.
    Wenn ein Teilnehmer die 20-m-Linie bei dem Tonsignal noch nicht erreicht hat, dann muss er weiterlaufen und erst die 20-m-Linie berühren, bevor zurückgeh- laufen werden darf.
    Der Test endet für einen Teilnehmer, wenn die Person selber aufgibt oder wenn die Person zweimal hintereinander beim Tonsignal mehr als 3 Meter von der 20-m-Linie entfernt ist. Das letzte Kriterium wird vom Testleiter beurteilt.
    Wenn die Teilnehmer das Lauftempo nicht mehr einhalten können und den Test beenden müssen, sollen sie das Feld so schnell wie möglich verlassen, ohne andere Teilnehmer beim Fortsetzen des Tests zu behindern.
    Den Teilnehmern sollte deutlich sein, dass der Test mit einem leichten Lauf-
    tempo beginnt, dass das Tempo pro Minute erhöht wird und dass es immer schwieriger wird, das vorgegebene Tempo einzuhalten.
    Das Testergebnis ist die Anzahl der erreichten Stufen, mit der Genauigkeit von halben Stufen. Die Anzahl der erreichten (halben und ganzen) Stufen ist auf der CD angegeben. Als Testergebnis gilt die letzte ganz ausgelaufene halbe oder ganze Stufe.
    2

    Dazu fehlt ihr vollkommen die Akzeptanz innerhalb der Mannschaft, ich kann doch nicht die Allerschlechteste zum Co ernennen. Da bekäme sie noch viel mehr Spott ab und könnte doch nur Hütchen umstellen.


    An mehr habe ich auch nicht gedacht!
    Aber dann kann sie weiterhin dabei sein und der Mannschaft nützliche Dienste erweisen...

    Zu schnell abgeschickt:


    Hab es schon versucht sie als Betreuerin bei den Pampers unterzubringen, hat ihr aber nicht getaugt...


    Es kann nur nicht sein, dass ich mich 50% der Trainingszeit mit einer einzigen Spielerin beschäftigen muß, da kann ich den Rest auch verstehen, der meutert. Es ist schließlich auch ihre Trainingszeit!

    Ich kann dich verstehen. Wieso machst du sie nicht zu deiner Co-Trainerin/Betreuerin? Dann kann sie sich um die Dinge kümmern, die ihr scheinbar Spaß machen. Sie ist beim Fußball und kann eine Aufgabe finden, bei der sie wenig bis nichts falsch machen kann und so der Mannschaft auch weiterhilft...

    Ich finde man sollte schon so früh wie möglich damit anfangen, das Spiel ohne Ball zu fördern und Spielverstädnis herzustellen, Situationen zu erkennen usw. Dass es nicht sofort klappt ist klar, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;)
    Die Anspielpartner haben die Außenspieler aber nur begrenzt, nur bei viel Bewegung können hier Pässe mit Raumgewinn erzielt werden.


    Vergiss dabei aber nicht, das wichtigste ist die Technik. Alles andere können die Jungs später noch lernen. Kann ich in der E-Jugend den Ball nicht annehmen, dann werde ich das auch in der B-Jugend nicht mehr lernen!
    Und Überfordere die Kinder nicht. Dein Ansatz ist gut, deine Idee auch. Aber können die Kinder das überhaupt umsetzen? Versuch nicht sie in ein starres Konzept zu zwingen. Ich konstruktiere für meine Mannschaft gerne Torschussübungen, in denen ich ihnen einen Lösungsansatz vorgebe, aber ihn nicht zu Ende denke. D.h. sie müssen einen bestimmten Pass spielen, was sie danach machen, bleibt ihnen selbst überlassen. Kommt dabei kompletter Mist heraus, dann korrigiere ich sie!
    Vor Jahren hab ich ne Mannschaft übernommen und die Jungs haben mich bei einer Torschuss-Zweikampf Übung gefragt, ob sie auch von hinten drauf schießen dürfen. Bei meinem Vorgänger durften sie das nicht. Mein Ziel ist es, dass die Kinder den Ball ins Tor bringen sollen. Wie sie das machen, ist mir ziemlich egal. Hauptsache der Ball landet im Tor. Wenn ich ihnen vorgebe, was sie zu tun haben, bringt das nichts. Sie müssen es selber lernen und ich führe sie in die richtige Richtung.
    Nimm die Schule als Beispiel. Da wird auch viel gemeinsam mit dem Lehrer erarbeitet und der Lehrer steht nicht vorne und bestimmt wie es ist. Natürlich weiß er was richtig ist und seine Aufgabe ist es, die Schüler auf den richtigen Weg zu bringen.