Beiträge von Willi

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    Hallo,
    mich würde interessieren, ob ich der einzige im Forum bin, der sich kritisch äußert gegenüber den Plänen und dem bisher geschehenen des WfV oder des DFB. Zwar haben viele im direkten Gespräch sich nicht unbedingt positiv ausgedrückt wovon einige mich angesprochen haben und nicht umgekehrt und trotzdem bringt der Verband alles durch was er möchte. Das wundert mich schon etwas. Im übrigen habe ich es bisher noch nicht erwähnt, kenne aber das System eigentlich schon von Wales, nur mit noch kleineren Toren. Was ich dort sah, bestätigte meine Kritik deutlich. Mir ist es nur nicht eingefallen. Ein Gespräch mit einem Coach aus Wales brachte mich darauf. Was stimmt ist, dass mehr Tore fallen, besser wird der Fußball aber dadurch nicht. Zumindest ist Wales deshalb nicht unbedingt viel stärker geworden. Es erinnert mich sehr stark daran, dass es ist wie im öffentlichen Dienst. Dort wird auch gehandelt, hauptsache es wird etwas gemacht. Dann verteidigt man das Ganze vehement gegen Kritik von außen und innen, unabhängig vom Sinn oder Unsinn. Sicher ist nicht immer alles negativ zu sehen, ich finde jedoch man sollte das negative auch sehen und nicht zerreden oder weg wischen. Genauso sollte man nicht davor zurückschrecken Fehler zu zugeben und wieder zu revidieren. Ich versuche aus allem das Positive heraus zu nehmen und das negative zu ändern oder zu vergessen.


    Hallo Edgar,


    ich diskutiere gerne mit dir. Und zwar - sorry für die Härte - sobald du mit diesem allgemeinen Geschwätz aufhörst und Argumente bringst. Den deutschen Fußball mit Wales zu vergleichen... Wales hat 2,9 Millionen Einwohner - Berlin allein hat mehr!


    Am Verbandstag hat die Basis - die Delegierten der Vereine - die Einführung der neuen Jugendordnung beschlossen.


    Vor ein paar Jahren, als die E-Jugend von 11er auf 7er umgestellt wurde, gab's auch großes Geschrei und der Untergang des Abendlands wurde propagiert. Heute kräht kein Hahn mehr danach. Genauso wird es auch jetzt wieder sein.

    Nochmal zur Zusammenfassung, in Württemberg wird ab kommender Runde verpflichtend so gespielt:


    F-Jugend und Bambinis 5 gegen 5, Spielfeld Mini = 35m x 25 m, Tore 5m


    E-Jugend 7 gegen 7, Spielfeld Klein = 55m x 35m, Tore 5m


    D-Jugend 9 gegen 9, Spielfeld Kompakt = 70m x 55 m, Tore 7,32m


    C- bis A-Jugend 11 gegen 11, Normalspielfeld, normale Tore

    Ich bin absolut kein Freund von 9:9, denn wir haben z.b. letzte Woche gegen ein Team gespielt, das die Nachteile dieses Unsinns wiederspiegelte. Von der spielerischen positiven Entwicklung kann keine Rede sein. Dadurch, dass die Torspieler und die Abstände zum Tor kleiner sind fallen zwar mehr Tore, aber herausgespielt sind die wenigsten. Die meisten resultieren aus Fernschüßen, wie bereits im Vorbericht angedeutet, da manche Vereine extra Spieler suchen und haben, welche schon vom Anstoßpunkt aus schießen. Von wegen Ballorientiertes verschieben. Wir haben zwar trotzdem gewonnen, aber mit Fußball hat das wenig zu tun, wenn auch vielleicht mehr Tore fallen. Ich denke in diesem Alter sollten die Kinder herausspielen von Torchancen üben und lernen, auch weil Kinder in diesem Alter anscheinend am besten lernen. Also warum die Zeit vergeuden. Dann zum 5:5, welches wie übrigens auch das 9:9 zu ähnlichen Problemen führte und führt. Welcher Verein hat genügend Platz, Zeit und Trainer, so wie Betreuer. Wir haben z.b. bei den Knirpsen 15 Kinder, die nächste Saiason in der F - Jugend spielen möchten und wenn ich mit Trainern aus anderen Vereine spreche sind die der gleichen Meinung, da es bei denen ähnlich ist. Also was mache ich? Sortiere ich einfach 5 Kinder aus und die gehen dem Verein, vielleicht sogar dem Fußball verloren, oder gründe ich da bereits eine 2. Mannschaft. Nur nach welchen Kriterien? Leistung oder momentanes Talent? Vielleicht bin ich auch nur ein Nörgler und sehe als einziger Probleme wo keine sind. Ich bin nämlich auch gegen die Einführung von Jugend Bundesligen ect. und Einführung der Oberliga C - Jugend. Das sind alles Maßnahmen, die für die großen Vereine vielleicht nicht ganz schlecht sind, obwohl die z.b. dem ganzen ausweichen indem sie mit den Jüngeren immer eine Altersgruppe weiter oben spielen. Die kleineren Vereine haben durch diese Maßnahmen gar keine Chance mehr auch da sie es sich finanziell nicht leisten können. Eine Qualitätsverbesserung konnte ich bisher aber nicht unbedingt erkennen. Bedenkt man dann noch, dass es größere Vereine gibt, die bereits in der F/ - E - Jugend Kinder abwerben und locken um diese, sollten sie die Erwartungen nicht erfüllen dann nach 2 Jahren oder so wieder weg zu schicken. Ich sehe hinter all dem keinen Sinn. Aber wie bereits angedeutet, mich kann man nicht unbedingt als Freund der Verbände sehen und ich halte damit nicht hiner dem Berg. Ein Thema wäre da noch die Trainerausbildung, bei der man möchte man keinen Umweg gehen einen Fitnessstand wie ein Aktiver benötigt und oder von Leuten beurteilt wird, welche aussehen, als ob sie einen Ball verschluckt haben und natürlich den vollen Durchblick haben. Ich habe einige Trainerscheine, die sogar vom Amt für Arbeit als Unterstützungswürdig angesehen werden. Da musste ich aber nicht vorab eine Aufnahmeprüfung machen, sondern lernte und legte dann zum Schluß eine Prüfung ab. Im Bereich Mensch und Trainierbarkeit so wie Trainingsaufbau lernte ich da weit mehr. Im Fußball bin ich mit Pause seit 1977 als Trainer tätig und es macht immer weniger Spass. Ich bin immer offen für neue Sachen im und ums Training, aber dabei nicht blind. Ich wäge ab, ob es mich oder mein Team so wie meinen Kunden weiter bringt, bevor ich es anwende. Ich bin nämlich noch Fitness und Personaltrainer. Ich wollte mir nur einmal Luft machen als ich den obigen Bericht gelesen habe. Da ist wohl jemand sehr Verbandtreu. Denn ein Großteil an der Basis hält das ganze für Quatsch und Nonsens. Das kam übrigens auch schon bei einem Lehrgang des WfV kritisch zur Sprache, als das Ganze noch in der Erbrobung war und wurde überhört oder ignoriert je nach dem wie man es es sieht. Wirkliche Vorteile sehe ich keine. Auch werden Spieler die schwächer sind deshalb nicht öfters angespielt.


    Hallo "border",


    wenn man ein Thema diskutiert, sollte man schon ein kleines bißchen sachlich bleiben können.


    Du bist Fitness- und Personaltrainer --> was hat das mit einer Diskussion um Fußballentwicklung zu tun?


    Bei der Trainerausbildung benötigt man eine Fitness wie "ein Berg" und wird von Leuten mit Kugelbauch beurteilt --> Ich bin der mit Kugelbauch (sind sogar eher zwei Kugeln) und hab trotzdem den Trainer C. An unserer Sportschule gibt's vier Verbandstrainer, die die Lehrgänge leiten - die sind alle fit. Und zwar körperlich und pädagogisch.


    Böse Großvereine werben Spieler ab --> was hat das mit einer Diskussion um Fußballentwicklung zu tun?


    C-Jugend-Oberliga können sich kleine Vereine nicht leisten --> Was hat das mit einer Diskussion um Fußballentwicklung zu tun? Und: Verklagst du jetzt die Bundesligisten, weil dein Heimverein sich die Bundesliga nicht leisten kann?


    Welcher Verein hat genügend Platz, Zeit, Trainer und Betreuer --> Pseudo-Argument - im Training hast du die gleiche Anzahl Spieler wie vorher. Der Platzbedarf am Spieltag wird weniger oder bleibt höchstens gleich dank der kleineren Spielfelder. Trainer brauchst du im Normalfall auch nicht mehr - du hast nach wie vor die gleiche Anzahl Spieler zu betreuen. Und wieso brauchst du mehr Zeit??


    Du bist Trainer seit 1977 --> Aha. Ich bin Mensch seit 1981. Macht mich das zu einem besseren Menschen?


    Der Großteil an der Basis hält das für Quatsch und Nonsens --> bist du der Großteil der Basis? Wenn nein, hast du eine Befragung der Basis vorgenommen? Am 23.5. stimmt die Basis beim Verbandstag ab. Schauen wir mal wie.



    Zu den (leider wenigen) sachlichen Argumenten:


    Die meisten Tore fallen durch Fernschüsse --> Spiel ballorientiert, dann passiert das nicht. Ich habe letzthin ein Spiel unserer D1 angeschaut, 10:3 gewonnen, und ALLE Tore wurden herausgespielt. Keines wurde aus weiterer Entfernung als 14 m vor dem Tor erzielt.


    Du hast 15 Kinder, was machst du --> natürlich zwei 5er-Mannschaften. Was sonst? Und wer darüber nachdenkt, nur eine zu melden und dann Kinder wegzuschicken, anstatt evtl dann eine Rotation zu machen, der hat den Kinderfußball nicht verstanden.


    Schwächere Spieler bekommen wenig Bälle --> ach ja - aber wenn mehr Spieler auf dem Spielfeld sind (7 statt 5 oder 11 statt 9), dann bekommen die mehr??



    Ich freue mich auf einen weiteren argumentatorischen Austausch mit dir...

    Also ich denke das Willi Recht hat. 5 gegen 5 in der F-Jgd. wird ab September in Württemberg eingeführt.Es soll dann auch keine einzelnen Spiele mehr geben , sondern kleine Turniere.Dann gibt es auch keine richtigen Tore mehr sondern nur noch Hüttchen oder Stangen. Also ich weiß nicht was ich davon halten soll. Für mich überwiegen die Nachteile. Zum Beispiel keine richtigen Tore mehr, ich sehe da schon Riesenärger auf uns zukommen. War der Ball drin, war er nicht drin, hier ist doch Streit vorprogrammiert.


    Bezüglich Einführung: Jörg hat da schon recht. Der Verbandstag am 23.5. muss dem noch zustimmen. Ich denke und hoffe aber, dass das nur eine Formsache ist. Einige Vereine laufen ja dagegen Sturm und verbreitend das auch - ich hoffe, die finden aber nicht genügend Rückwärtsgewandte.


    Bezüglich den Toren bist du falsch informiert, Uwe. Es soll sehr wohl mit 5-m-Toren gespielt werden. Das mit den Hütchen ist lediglich eine kann-Formulierung, um ganz kleinen Vereinen ohne gescheite bewegliche Tore auch die Möglichkeit zum Spielen zu geben.

    Danke für das Kompliment.


    Vielleicht legen wir aber ja dieses Jahr bezüglich der D-Jugend schon vor.


    Es wäre auf jeden Fall nett, dich nächstes Jahr bei einem unserer Turniere mal persönlich kennenzulernen. Ich würde sogar einen Kaffee ausgeben. :)


    Alle Poster vor dir haben dir gesagt, dass das Handeln deines Vereins in Ordnung war. Was heißt das nun?


    1. Alle sind doof und haben unrecht


    2. Du hast unrecht



    Sorry für die Überspitzung, aber dein Posting sieht für mich nach einem typischen Fall von "My Mannschaft Is My Castle" aus. Entweder du traust deinem Jugendleiter zu, die Dinge im Sinne des Vereins zu regeln, oder eben nicht. Im ersten Fall lass ihn machen, im zweiten Fall bist du im Verein fehl am Platze.

    Erst mal ein Hallo von Ehningen nach Stammheim. Kompliment für den Sieg eurer A-Jugend, der hat unserer A-Jugend sehr geholfen. :)


    Zur Sache: Mach dir da keinen Kopf. Es ist oft so, dass Trainer persönlich beleidigt sind, wenn Spieler weggehen. Wir Trainer nehmen den Fußball meist ernster als die Kinder - die sehen da oft eben den Freizeitspaß, und wenn dieser bei euch durch Freunde, Vermeidung der Fahrtstrecke etc besser gegeben ist, ist die Entscheidung logisch und nachvollziehbar.


    Im Übrigen freut mich deine Einstellung, nicht einfach gegnerische Spieler ansprechen zu wollen. Machen wir genauso. Allerdings wehren wir uns auch nicht, wenn sie von selber kommen wie in deinem Fall. :)

    Zu den Sitzungen:


    Die laufen bei uns eigentlich immer nach folgendem Muster ab:


    Berichte der Jugendteams (jede Mannschaft referiert kurz ein bis zwei Minuten über das Geschehene)


    Sportliches (Schulungen, Umsetzung Jugendkonzept, etc.)


    Organisatorisches (Arbeitseinsätze bei Veranstaltungen, Turniere, etc.)


    Sonstiges (Themen der Sitzungsteilnehmer)



    Zum Thema Konzept:


    Wir haben im letzten Jahr ein neues Jugendkonzept, basierend auf den Säulen Sozialverhalten, Organisation, Sportphilosophie erstellt. Die sportliche Philosophie wurde dabei zunächst für die Bambinis bis zur D-Jugend erstellt und soll in einem weiteren Schritt auf alle Altersbereiche ausgebaut werden.


    Bei der Umsetzung müssen wir viel Überzeugungsarbeit leisten. Wir sind ein ehrenamtlich strukturierter Dorfverein aus einer Gemeinde mit 8000 Einwohnern. Im Moment stellen wir 20 Jugendteams. Soll heißen: Keine "Befehle von oben", sondern Erreichen der Ziele über Überzeugung und Ausbildung der Trainer. Zu diesem Zweck haben wir bereits einen Verantwortlichen für ein internes Schulungsprogramm finden können, die erste Schulung hat bereits stattgefunden. Im Sommer werden wir den "Grundkurs Basiswissen", den ersten Kurs auf den Weg zum Trainerschein, auf unserem Sportgelände nur für unsere Trainer anbieten.


    Wenn jemand Interesse am Konzept haben sollte, meldet euch per PN bei mir.

    Sehr förderlich finde ich, dass ein Kreis mit der Staffelung der Mannschaftsgrößen (F 5, E7, D9, ab C 11) begonnen hat. Diese Größen + Platzgrößenanpassung + Torgrößenanpassung wären für mich das, wo wir hinkommen müßten.


    Das ist nicht nur ein Kreis, sondern ein ganzer Landesverband: Der wfv.


    Nochmals: Ballorientiertes Spiel verhindert, dass sich zu große Spieler durchsetzen!

    Bei uns in Württemberg wird seit dieser Saison in der D-Jugend verbindlich 9 gegen 9 gespielt. Ab nächster Saison wird bei F-Jugend und Bambinis das 5 gegen 5 eingeführt. Ein logischer Aufbau: F 5 - E 7 - D 9 - ab der C 11. Jede Jugend hat ein eigenes Spielfeld mit verschiedenen Maßen.


    Ab der D wird dabei auf große Tore gespielt. Das ist für mich logisch und zwingend: Es fallen mehr Tore (was ist denn das Ziel beim Fußball spielen??). Außerdem muss zur Vermeidung des Durchsetzens von "Schussochsen" (im Handball werden körperlich starke Spielerinnen mit Mords-Wurf "Wurfkühe" genannt, das habe ich grad mal auf den Fußball umformuliert) verstärkt ballorientiert gespielt werden. So wird diese Spielweise bereits an der Basis umgesetzt.


    Die Begründung mit den großen tragbaren Toren zählt für mich nicht. Jeder Verein hat mindestens eines, das reicht - man spielt auf ein festes und ein tragbares. Die meisten Vereine haben mehrere, wir z.B. drei. Außerdem kann es ja wohl nicht sein, dass die spielerische Entwicklung unserer Kinder von tragbaren Toren oder anderen "Argumenten" wie vermehrter Linienzahl auf dem Sportplatz abhängt?

    Darf ein Hasenzüchterverein eine bestimmte Hasenrasse nicht züchten, ohne die Gemeinnützigkeit zu verlieren?


    Die Gemeinnützigkeit hängt nicht von der Güteklasse der Spieler oder der Frage der Ablehnung oder Aufnahme ab, sondern schlicht und einfach davon, ob die Mitgliedschaft in diesem Verein einer Gemeinschaft Vorteile verspricht. Z.B. sind ja auch Vereine ohne Jugendteams gemeinnützig, weil sie den erwachsenen Hobbykickern einen Mehrwert verschaffen.


    Anders herum würde man die Vereine ja zwingen, ohne Ende alles aufzunehmen, was einem so zuläuft... auf den Dorf kein Problem, aber was glaubst du, wieviele Teams dann der FC Bayern melden müsste? Das hätte mit der Realität nichts zu tun.

    Bedingt durch einen Beitrag in einem anderen Thema stellt sich für mich die Frage: Wie definiert man einen "guten" Trainer? Mir kommt es dabei weniger darauf an, jetzt einen Katalog zu erstellen, und am Schluss den nicht existenten perfekten Trainer herauszukristallisieren.


    Die Fragestellung lautet eher: Was ist für Euch DER EINE PUNKT, an dem ihr z.B. gegnerische oder euch bekannte Trainer einschätzt und nach dem ihr euch eine Meinung bildet?


    Erfolg? Ausbildung? Umgang? etc.


    Für mich ist es vor allem der Umgang mit allen Spielern im allgemeinen und schwächeren Spielern im besonderen. Daraus ziehe ich Rückschlüsse auf Verhalten, Training usw.

    "Kinder fragen nie nach Tabellen und Gewinnen ist ihnen egal" ist zwar konform mit den DFB-Zielen, aber in meinen Augen an der Realität vorbei bzw. zu romantisch formuliert. Kinder sind genauso individuell unterschiedlich wie wir Erwachsene und es gibt Kids, die den ganzen Tag nicht mehr ansprechbar sind, wenn ein Spiel verloren wurde.


    Deshalb immer gegenüber den "Trainer-Ehrgeizlingen" im Kinderbereich so zu argumentieren, halte ich für falsch. Hier ist der Verein bzw. die Jugendleitung gefordert. Logische Argumente wie z.B. "wir benötigen später für 11er-Teams 18 Spieler, und nicht nur die acht Besten" sind eher nachvollziehbar. Auf Jugendtrainer muss von Vereinsseite eingewirkt werden, alle Spieler möglichst gleich einzusetzen, natürlich auch in Abhängigkeit von Trainingsbeteiligung etc.


    Ich pflichte den meisten Usern hier bei, dass der E-Jugend-Spieler natürlich gleich lange spielen sollte wie seine Kameraden, natürlich unter der Voraussetzung dass er sich auch im Training die gleiche Mühe gibt.

    Bei uns sieht es so aus:


    2 x Bambinis: Zwei A-Jugendliche, der eine mit C-Breitensport-Lizenz, der andere mit dem Basiswissen-Lehrgang. Väter helfen teilweise beim Training (nach Aufforderung der Trainer).
    F2: Zwei Väter und ein B-Jugendlicher (Trainertalent, ist verantwortlich für die Trainingsplanung, hat auch den Basiswissen-Lehrgang)
    F1: Zwei Väter, die beide früher aktiv im Verein gespielt haben
    E2 und E3: Ein 19jähriger mit C-Breitensport-Lizenz, ein Vater, ein A-Jugendlicher
    E1: Zwei Väter (einer Ex-aktiv)
    D3 und D4: Drei Väter, teilweise früher aktiv, sehr engagiert in der Aneignung von Wissen
    D1 und D2: Ein sehr erfahrener Jugendtrainer, der auch schon höher trainiert hat. Dazu vier sehr engagierte Väter.
    C1 und C2: Ein sehr erfahrener Jugendtrainer (seit 15 Jahren dabei). Dazu zwei Väter (einer Ex-Aktiv) sowie ein 19jähriger Spieler der 2. Mannschaft.
    B1: Zwei erfahrene Jugendtrainer und ein Betreuer.
    A2 und B2: ich (C-Breitensport-Lizenz).
    A1: Zwei erfahrene gleichberechtigte Trainer (einer mit C-Leistungsfußball-Lizenz) plus ein Co-Trainer (ehemaliger aktiver Spieler).
    D-Mädels: Erfahrener Jugendtrainer und zwei ehemalige Jugendspieler.
    C-Mädels: Neueinsteigerin
    B-Mädels: Erfahrene Jugendtrainerin mit Lizenz plus ihre Tochter


    Speziell im Mädchenbereich, den wir erst seit zwei Jahren haben, sind die Strukturen noch nicht so fest und wir bräuchten hier noch mehr Trainer. Ansonsten sieht es im Vergleich zu anderen Vereinen "um uns rum" sehr gut aus.


    Was ich Dir etwas krumm nehme ist, dass Du Deine Kritik so hinstellst, als würde ich gesagt haben, dass unsere Trainer alle dumm usw. seien.

    Öhhm... hab ich nicht gesagt. Ich habe formuliert, dass jeder Trainer, auch der in deinen Augen schlechte, den im Umgang nötigen Respekt verdient hat.
    Des weiteren hatte ich mir gewünscht, dass genau jene Trainer, die in deinen Augen die unerwünschten sind, das hier mal lesen würden.
    Nix anderes.


    Zurück zum Thema:
    Wenn ich pro Woche zehn bis zwanzig Stunden opfere und dann kommt einer und "zeigt mir, wo Norden ist", dann gehe ich in den sonnigen Süden - d.h. das tue ich mir dann nicht mehr an.
    Menschen werden immer dann gute oder bessere Arbeit abliefern, wenn sie davon überzeugt sind, dass ihr Arbeitsinhalt positive Auswirkungen hat und geschätzt wird. Ich hab zu einem ähnlichen Thema meine Diplomarbeit geschrieben und stelle nicht nur eine unbewiesene Behauptung auf.
    Bezogen auf den Fußballverein, wo die allermeisten Trainer deshalb Trainer sind, weil sie sozial veranlagt sind, Vereinsmenschen sind, evtl. Erfolge suchen, etc. heißt das, dass man Überzeugungsarbeit leisten muss - und die Leute nicht anfönt.


    Hallo Willi, berechtigte Frage!


    Unsere Trainer kriegen 25 -100 Euro im Monat (11x im Jahr) (Je nach Alters und Leistungsklasse). Ich denke da ist es gerechtfertigt wenn man erwartet, dass alle zu einer 2 monatlich stattfindenden Trainerversammlung erscheinen! Die Termine werden jeweils bei der vorhergegangenen Sitzung festgelegt und 2 Wochen vorher noch einmal per E-Mail verkündet.


    Gruss Yannik

    Hallo Yannik,


    da hast du natürlich recht.
    Wer Geld bekommt, hat eine Gegenleistung zu erbringen. Eine Sitzungsteilnahme, v.a. weil wohl so die meisten organisatorischen Dinge geregelt werden, kann dann erwartet werden.


    Es gehört zwar nicht zum Thema des Postings, interessiert mich aber trotzdem:
    Bekommt die Jugendleitung auch was? Oder die Abteilungsleitung?

    Wir haben bei nichterscheinen auf Trainerversammlungen vorerst einen Betrag von 10 Euro angesetzt. Ob dus glaubst oder nicht selbst dieser recht kleine Betrag zeigt Wirkung. Wenn auch noch nicht in ausreichendem Umfang.

    Hierzu die Frage: Werden eure Trainer bezahlt?


    Wenn ja: Konsequent und richtig entschieden.


    Wenn nein: In meinen Augen an eine Frechheit grenzend. Ich (bin selber Jugendleiter und) hätte in diesem Fall einige Jugendtrainer weniger.

    Koepchen, du meinst wohl, dass du besonders schlau bist, naja, ....was ich für Dich nicht alles mache. Ich werde es Dir erklären ;( .


    Das was ich zu dem Zeitpunkt so schrieb, meinte ich dort auch so. Ich habe als Kodi in meinem Verein ein Problem zu bearbeiten, ein großes Problem das andere Vereine wahrscheinlich auch haben. Es geht um die Dickfälligkeit/Ignoranz, Dummheit, Frechheit und Egoismus einiger ganz weniger. Grundsätzlich ist es so, wie ich es geschrieben habe, das wäre die beste Lösung. Auf der Suche nach dieser Lösung fällt mir halt auf, dass diese ganze Diplomatie, diese unendliche Vorsicht, bestimmte Typen ums verrecken nicht erreicht. Deshalb habe ich einige wenige, aber dafür sehr intensive Gespräche in und um meinen Verein und hier im Forum geführt -übrigens mit Menschen die mehr Ahnung haben als ich- und das Ergebnis hieraus ist, dass sich meine Ansichten diesbezüglich ein wenig krasser darstellen. Warum? Weil ich -soweit man mich läßt- gewissen Leuten zeigen werde, wo Norden ist! Gruß Andre Andre8) :D

    Andre, wenn jemand eine andere Meinung vertritt, ist er "besonders schlau" (was hier ja abwertend gemeint ist)?
    Willst du dich hier argumentativ auseinandersetzen oder eigentlich nur der Welt deine ganz persönliche Sichtweise mitgeteilt haben?


    Koeppchens Überzeugung rührt daher, weil er im letzten halben Jahr ein Jugendkonzept miterstellt hat und auch die Regeln zur Implementierung miterstellt hat. Also "aus Erfahrung".


    Wir haben dieselbe Situation wie ihr - ehrenamtliche Trainer - wir müssen froh sein um jeden der da ist - da kann man nicht einfach kommen und als Kontrolleur oder Besserwisser auftreten. Überzeugung, Schulung, gemeinsamen Spirit erzeugen - so lautet die Devise.


    Manchmal würde ich mir wünschen, dass einige der Trainer aus deinem Verein hier mitlesen. Besonders die, die du als "dumm" oder "dickfällig" beschreibst. Meiner Meinung nach verdient JEDER, der sich ehrenamtlich engagiert, den nötigen Respekt. Dem Tun dieser Ehrenamtlichen die gewünschte Zielrichtung zu geben, ist Sache der (Jugend-)Leitung.


    Zum Schluss noch eine Frage zum Thema:
    Denkst du wirklich, dass diejenigen, denen zu "zeigst, wo Norden ist", im Anschluss das von dir vertretene Konzept umsetzen?