Beiträge von betreuer72

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    Ich hätte meinen 4jährigen Sohn nie und nimmer zu einem Turnier mitgeschickt.


    Hängt aber auch mit meiner persönlichen Auffassung zusammen, dass die Kinder heute viel zu früh einem Spielbetrieb ausgesetzt werden.


    Auch wenn ich da vielerorts ziemlich allein mit meiner Meinung stehe, wogegen aber auch Puplikationen von kompetenten Personen dies ebenso sehen,,
    ist dieser allzufrühe Einstieg mitverantwortlich für gewisse Entwicklungen im Fussballerleben eines Kindes.


    hm, okay ich verstehe deinen Standpunkt - sie haben sie damals das erste Mal mitgenommen, da war sie drei Monate dabei. Gespielt hat sie anfangs nur ein paar Minuten und hatte ein paar wenige Ballkontakte.


    Bei dem zweiten Turnier, bei dem sie dabei war, hat sie bei den Spielen kurz gespielt und eher keine Ballkontakte gehabt, aber dann im abschließenden Siebenmeterschießen den entscheidenden zum Turniersieg versenkt.


    Ich weiß nicht, warum unsere beiden Trainer sie damals schon mitnahmen, aber sie schienen bei ihr irgendwas zu sehen...


    Kann ja jeder anders sehen, aber 4 jährige einem Spielbetrieb auszusetzten halte ich persönlich absolut gar nichts.


    Ich glaube, die einzige Vierjährige, die solange wir dabei sind, mitgenommen wurde zu Spielen und Turnieren, war meine Kleine.


    Zur Zeit sind es eher die 5 Jährigen

    @open: also, alle die nicht über ihre eigenen Füße fallen, dürfen auch spielen *g*


    Wir haben ja auch Vierjährige dabei und manche spielen eher mit Gleichaltrigen Kriegen als auf den Ball zu schauen.


    Und selbst beim Jahrgang 2007/2008 gibt es Riesenunterschiede

    Unser Bambinitrainer hat vorher eine B-Jugend trainiert und das merkt man noch immer an der Art und Weise, wie er mit den Kindern (von 3-7 Jahren) umgeht.


    Seitdem wir so viele Kinder bei uns haben, haben wir auch drei statt vorher einem Trainer. Die anderen beiden reden ganz anders mit den Kindern, gehen ganz anders mit ihnen um.


    Meine Tochter wird z.B. mit Abstand am meisten von ihm kritisiert. Sie ist bei weitem nicht die Älteste. Darauf angesprochen sagte man mir, sie müsse halt die Kritik als positiv verstehen, da sie die einzige wäre, die seine Anweisungen und das Spiel verstünde (Zitat).


    Ihr hat diese ständige Kritik (gegenüber keinem oder nur sehr geringem positiven Feedback) ziemlich zugesetzt, ein Kind von gerade mal 6 Jahren kann das nicht unterscheiden.

    So ein Beispiel kenne ich auch aus meinem Bekanntenkreis. Ein Junge, der immer sagt, dass er keine Lust hat, kommt aber doch meist zum Training, weil sein Vater nachhilft und nicht nur das, er macht nebenher noch mehrere andere Sportarten, wo er auch mehr oder weniger gerne hingeht. Es ist ja okay, vieles auszuprobieren, aber doch nicht alles gleichzeitig, oder ?


    Meine beiden machen auch zwei Sportarten, aber beide sehr gerne, wobei die Kleine Fussball über alles liebt, aber momentan ein bisschen aufgrund einer sehr großen Zahl neuer Kinder nicht wirklcih glücklich da ist wo sie ist, bei der Großen ist mal die eine, mal die andere Sportart wichtiger.

    Ich denke nicht, dass das Problem v.a. bei den Migranten liegt. Es hat durchaus vielfach mit Erziehung zu tun und sehr oft mir Gleichgültigkeit der Eltern den Kindern gegenüber, wobei es nicht heißt, dass in Elternhäusern, die finanziell besser gestellt sind, alles so viel besser ist. Auch Kinder, deren Eltern wenig haben, können durchaus im sozialen Bereich einen Vorsprung haben und da zähle ich auch die Aggression gegenüber anderen mit.

    Meine Tochter ist Jahrgang 2008 und spielt Bambini. Sie gehört hier zu den Leistungsträgern (lt. Trainer). Seit zwei, drei Monaten bekommen wir immer mehr Zulauf an Kindern, viele im sehr jungen Bambinibereich, aber z.Zt. auch im Altersspetrum 2007 (Mädchen) und 2008 (Jungs). Die würden ja nächstes Jahr alle hoch gehen. Meine Tochter muss rein altersmäßig noch ein Jahr länger bleiben, ist aber total unterfordert. Was macht man dann in so einem Fall ?

    Wir haben (allerdings bei der Leichtathletik) ein Mädchen, dass sich überhaupt nicht benehmen kann. Sie verletzt auch andere Kinder (z.B. schubst meine kleine Tochter, die fällt und verletzt sich heftig - keine Entschuldigung), spuckt andere an, pöbelt.


    Einige der Kinder haben mit ihr ein Problem, altersmäßig müßte sie wechseln, aber unsere Trainerin läßt sie drin und gewähren. Als ich mal meinte, sie tut meiner Tochter weh, sagte die Trainerin nur, dann sollte meine sie halt nicht provozieren, indem sie sie anguckt...


    Also was ist mit den Opfern in diesem Fall ?

    Hallo,


    grundsätzlich finde ich die FPL gut, wenn sie richtig angewendet wird. Daneben gibt es aber bei uns immer noch dieses Gewinndenken. Interessant ist schon, was für Typen von Trainern und Betreuern am Rand stehen. Ich sehe nur oft, dass die Kinder, zumindest bei den G-Junioren oft nicht in der Lage sind, auf dem Platz zu entscheiden. Da sollte schon von außen eingegriffen werden, falls nötig. Unser Trainer tut das - zu oft- nicht, v.a. bei Fouls. Auch Kinder in dem Alter sollten schon wissen, dass es nicht das Ziel sein kann, dem Gegenspieler die Beine zu brechen. Das hat meiner Meinung nach auch mit Fair Play zu tun

    Ich musste beim Lesen der Überschrift gerade an unseren Trainer denken. Meine kleine Tochter spielt Bambini und er hat beim letzten Spiel richtig reingebrüllt und die Kinder an. Auch wer er nicht gerade besonders feinfühlig in der Pause.


    Wenn es mal Gründe gibt, einzuschreiten, hält er sich raus (spielen ja ohne Schiri und die Kinder sollen es alleine unter sich ausmachen) und normalerweise ist er eher ruhig bis normal drauf, aber letztes Mal... Da habe selbst ich mich gewundert.


    Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen Kindern ist, aber wenn er meine so anbrüllt, zieht sie sich zurück und will dann nicht mehr. :]

    die hat mich schon lange verlassen :rolleyes: