Ich werde mal eine These in den Raum.
Um entsprechend tobns Gedankengang nachhaltig ausbilden zu können, benötigt man hin und wieder Erfolgserlebnisse für die Mannschaft, sprich Siege.
Und zwar nicht, um das eigene Gewissen oder das eigene Trainerego zu stärken, sondern um Ruhe im Umfeld, bei Eltern und Spielern zu haben. Eben, damit man keine Nebenkriegsplätze hat und den Fokus vollumfänglich auf die Ausbildung legen kann.
Dh nicht, dass man jedes Spiel gewinnen muss oder in der Tabelle oben stehen muss, aber wochenlang zu verlieren macht das ganze schwierig, da zwangsläufig Unruhe in der Elternschaft aufkommt, ganz gleich, wie gut man sein Konzept vermitteln konnte/kann.
Es eignet sich deshalb ggfs. hin und wider den passenden Freundschaftsspielgegner einzuladen oder ein "schlecht" besetztes Turnier einzustreuen, wenn man sonst monatelang keinen Sieg erringen kann.
Und nochmal, dass hat nichts mit ergebnisorientiertem Egotrainer zu tun.
Aber gelegentliche Erfolgserlebnisse brauchen die Kinder und sind aus Trainersicht helfen sie auch bei der Elternachaft.