Beiträge von fak

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    danke für die Antworten - das mit der DIN Norm in Deutschland hätte ich auch erwartet =).


    Es geht halt um meine Lehrprobe für die C-Lizenz. Ich habe das Thema "Kombinationsformen mit Torabschluss im Zentrum", deswegen die Frage. Ich würde das Zentrum vorm Tor halt als Trichterförmig von den Torpfosten ausgehend definieren, passt auch ganz gut zu TW-Trainers Definition "Torabschluß mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit".


    Macht für mich so auch Sinn.

    Wir sind doch in Deutschland, gibt's dafür nicht ne DIN-Norm, wie breit das Zentrum auf einem normalen Spielfeld sein sollte?


    Aber im Ernst: ich finde es nicht besonders sinnvoll, dafür eine allgemeingültige Definition zu finden. Im Zentrum heißt halt in der (vertikalen) Mitte des Spielfelds. Welche Breite dafür nun sinnvoll anzunehmen ist, das hängt vom Kontext ab. Fragst du aus einem bestimmten Grund?

    ]Das ist die Realität im Dorfverein. Ich will natürlich versuchen, das Beste aus den Kindern herauszuholen, aber ich werde nicht an Herzschmerz sterben, wenn die beidfüßige Ballbehandlung bei einigen Kindern ein reines Wunschziel bleibt, weil ein Bein nur dran ist, damit sie nicht umfallen.


    Sei da mal ruhig optimistischer. Bei konsequentem Training beider Füße kann bis zur C-Jugend jeder deiner Spieler mit beiden Füßen den Ball einigermaßen führen und einen Flachpass über ein paar Meter spielen, wenn sie keiner zu sehr dabei stört. Selbst diejenigen, die wenig talentiert sind und außerhalb des Vereins kaum mal gegen einen Ball treten, bekommen das hin.


    Ansonsten klingt das ja alles gut, wie du es beschreibst, deckt sich aber nicht ganz mit dem, was im Ursprungsbeitrag geschrieben wurde. Daher auch die unterschiedlichen Reaktionen.

    Ich glaube dass es eher durch hochziehen Neid aufkommt weil bei jedem Trainingstag/Spieltag die Mannschaft dran erinnert wird und er im Verein eine exponierte Stellung einnimmt


    Die Frage ist dann aber, ob man aufgrund erwarteter dämlicher Reaktionen von anderen eine vielleicht vernünftige Handlung unterlassen sollte. Wir haben aktuell auch einen Spieler aus der D- in die C-Jugend hochgezogen, weil er in der D bei uns kaum gefordert würde. Die sportliche Entwicklung gibt uns Recht und menschlich klappt's meinem Eindruck nach auch; er spielt ab und an in der D-Jugend mit und ich habe nicht den Eindruck, dass da wahnsinniger Neid aufkommt (selbst bei den Stützpunktkollegen aus der D-Jugend nicht).


    Wann ist denn nochmal die Erstsichtung für Stützpunkt/Kreisauswahl? Das zusätzliche Training dort wäre sicherlich eine sinnvolle Sache.

    Ja, rot ist rot. Allerdings zieht so eine Strafe meistens zwischen 2 bis 4 Wochen Sperre nach sich.
    Wenn man dann hinterher kurz mit dem schieri spricht, der Spieler nur wg "applaus" dann das Ding erhalten hat,
    kann man auch mal fünf grade sein lassen, oder? Es gibt soviele unsinnige "Vergehen" wofür man karten bekommt
    wie zB. beim Wechsel zu früh auf den Platz rennen, da kann man in der Jugend großzügig sein.
    Viele harte Fouls werden wie bei den großen oft nur gepfiffen aber nicht bestraft.


    Sehe ich anders. Gerade respektloses Verhalten (hier dem Schiedsrichter gegenüber) sollte gerade in der Jugend deutlich geahndet werden. Und das sage ich, obwohl die einzige rote Karte, die einer meiner Spieler mal bekommen hat, eine aus genau diesem Grund war (D-Jugend, beim Stand von 10:0 für die eigene Mannschaft, der Spieler hatte 8 Tore geschossen und hat dann mit Meckern und Applaus auf eine Abseitsentscheidung reagiert - gibt es eigentlich auch einen Beitrag zu den dämlichsten Verhaltensweisen, die wir im Fußball erlebt haben? :) )


    Ich bin kein Freund davon, mit persönlichen Strafen zu zurückhaltend zu sein in der Jugend. In der C-Jugend geht es einerseits schon ziemlich zur Sache teilweise, da kann man ruhig für Fouls auch Karten ziehen - und aber für respektloses Verhalten oder Tätlichkeiten erst recht. Beim zu frühen Laufen auf den Platz hast du meiner Meinung nach natürlich Recht.

    Fußballvadder,


    danke für den Link. Mal gucken ob ich an den Film irgendwie rankommen kann, da kommt im Trailer schon mehr rüber von dem was mich interessiert als bei 'Die Mannschaft' im ganzen Film. Aber ihr habt natürlich Recht, 'Die Mannschaft' soll ja gar kein Film in dieser Richtung sein und damit war die Enttäuschung natürlich vorprogrammiert. Aber richtig gut gemacht ist er auch für die anderen Zwecke eben nicht, da kann ich besser auf Youtube Weltmeisterschaftsclips suchen, kann man sich den Weg ins Kino sparen.


    'Trainer' musst du dir dann wirklich unbedingt anschauen. Hervorragender Film.

    Mit E-Jugendlichen würde ich nicht reingehen, so fesselnd ist der Film nicht das so junge Kinder 90 min. gebannt dabei bleiben. Ich glaube das wird sehr unruhig mit den Kids.


    Unabhängig davon war ich sehr enttäuscht von dem Film. Ich hätte es sehr interessant gefunden mal Einblicke davon zu erhalten, wie die Mannschaft auf den Gegner eingestellt wird, wie die Taktik vorbereitet wird, wie eine Teamsitzung aussieht usw. Aber nichts davon im Film. Einmal wurde Löw im Gespräch mit Urs Siegenthaler gezeigt. Aber aus 20 m Entfernung mit dem Hinweis: Wichtiger Mann der Siegenthaler, anasysiert vorab die Gegner, dann wird die Taktik festgelegt. Aber wie denn, wie machen die das auf diesem Spielniveau ? Hätte man doch rückblickend mal sporadisch zeigen können, der Titel ist doch da und wird nicht mehr geklaut. Schade.Schwitzende Sportler beim Training (auch hier ohne jede begleitende Erklärung warum dies und jenes gemacht wird) kann ich auch auf youtube gucken.


    Das ist glaube ich ein falscher Anspruch an den Film. Klar, ich hätte auch genau die Dinge gern gesehen, die du angesprochen hast, aber es ist halt kein Film für Trainer. Die Millionen Bundestrainer da draußen wollen dann doch lieber Feierszenen sehen, glaube ich, als ernsthaft dahinter zu blicken. Und das ist denke ich die Zielgruppe. Dass man auch mit dieser Zielrichtung einen viel besseren Film machen kann steht auf einem anderen Blatt...

    Der Film ist halt ein Werbefilm. Als solcher hat er auch keinen großen Anspruch, irgendwas mit Tiefe zu zeigen. Verständlich ist also für Kinder alles. Bei uns waren sowohl D- als auch C-Jugend drin. E-Jugend wäre für mich grenzwertig, aber Spaß werden sie denke ich schon haben, weil es halt Erinnerungen an die WM wachruft, die ja vermutlich so ziemlich alle begeistert hat.

    Sorry, aber geht gar ...... nicht!
    Vielleicht ein Fehler der Darstellung des Konzepts,
    aber das klingt für die " schwächeren" Spieler eher grauenhaft.


    Die schwächeren Spieler haben bei uns, im Gegensatz zu den meisten anderen Vereinen in der Umgebung, dieselbe Spielzeit bekommen wie die stärkeren (Unterschied zwischen dem Spieler mit der meisten Spielzeit und dem mit der wenigsten am Ende der letzten E-Jugend-Saison: 5 Minuten). In jedem Spiel darüber hinaus ausreichend Spielzeit. Als Sieger und Verlierer fühlten sich entsprechend sowieso immer alle gemeinsam. Beschwerden gab es dazu auch keine und es sind insgesamt sehr wenige Spieler ausgestiegen. Das war natürlich ein gewisser Kompromiss und ich verstehe im Prinzip schon, was einen daran stören kann. Uns war halt diese Lösung mit 2 gewonnenen Spielen von 7 lieber als eine andere mit wahrscheinlich 7 verlorenen Spielen von 7. Was daran jetzt grauenhaft sein soll bzw. "geht gar nicht" ist mir ehrlich gesagt nicht so recht klar. Es ist ein kleiner Abstrich bei der Gleichbehandlung aller Spieler, aber eben genau mit dem hier ja diskutierten Ziel, auch ab und zu mal ein Spiel zu gewinnen, was wiederum allen zugute kommt.

    Hier ein hessisches Fragewort mit 3 Buchstaben Hää?
    Zuerst eine kleine Bemerkung, Onkel ich glaube du hast fak mißverstanden.
    Aber ich möchte nachfragen.
    Die stärkeren Spieler durften ihre Erfolgserlebnise haben und die schlechteren durften sich verhauen lassen.
    Ich hoffe ich habe dich auch mißverstanden?


    Wir haben kleine Spielgruppen gebildet, so dass jeder Spieler, der am Spieltag anwesend sein konnte, auch immer im Kader war. Am Spieltag hat dann auch immer jeder Spieler in ordentlichem Maße Spielzeiten bekommen, also keine 5-Minuten-Einsätze. Teilweise haben wir das dann so geregelt, dass gegen einen schlagbaren Gegner ein besserer Spieler eher 40 und ein schwächerer eher 25 gespielt hat, gegen einen stärkeren Gegner umgekehrt. Gewonnen und verloren haben alle gemeinsam, wir haben es damit aber auch so gesteuert, dass wir bei den 2 Spielen pro Runde, die wir mit unserer Vorgehensweise der gleichen Spielzeiten und gemischten Mannschaften gewinnen konnten, dann in der Regel auch gewonnen haben. Weil es eben auch Dinge erleichtert und den Kindern Spaß macht, auch mal zu gewinnen. Aber natürlich kann man der Ansicht sein, dass es noch korrekter gewesen wäre, nach dem Prinzip der Gleichbehandlung aller Spieler auf so etwas nicht zu achten. Das war aber dann für uns eben der Punkt, an dem wir uns auch mal in Richtung gewinnen orientiert haben, weil das auch mal dazu gehört, wenn möglich.

    Meine Meinung dazu ist, das die ""schwächeren" sich aber auch nicht richtig als dazugehörig fühlen müssen, denn wenn man gegen gute Gegner nicht ran darf, dann ist es nicht wirklich ein Zeichen von Vertrauen.


    Den Satz verstehe ich so nicht, kannst du das nochmal erklären?


    Wir haben das in der E-Jugend so gelöst, dass wir die Spielzeiten so gesteuert haben, dass gegen schlagbare Gegner die stärkeren Spieler etwas mehr Spielzeiten bekommen haben, was dann in anderen Spielen ausgeglichen wurde.

    Dazu, wie du ihn auffangen kannst, habe ich jetzt direkt keinen Tipp. Aber vielleicht kann ich zur Erklärung beitragen.


    Anhand der Ergebnisse gehe ich davon aus, dass ihr in den Spielen überwiegend mit Verteidigen beschäftigt seid. Ständiges Verteidigen ist auf Dauer unheimlich ermüdend, physisch, aber eben gerade auch mental. Irgendwann hat man einfach keinen Bock mehr, immer wieder zu Verschieben, oder schon wieder nach einem schnellen Ballverlust wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Da braucht es eine stabile mentale Verfassung in puncto dessen, was man in einem Spiel erwarten kann und erreichen möchte, um das durchzuhalten über ein ganzes Spiel hinweg, bzw. auch wenn die vorliegt, wird es irgendwann schwierig. Ein Punkt dabei ist natürlich auch die Erwartungshaltung, die man an Fußballspiele hat. Wenn Gibraltar gegen Deutschland spielt, dann wissen die vorher, dass sie fast nur Verteidigen werden. Und wenn sie dann trotzdem Bock auf das Spiel haben, dann kriegen sie das auch über lange Strecken hin. Wenn aber deine Mannschaft das ständige Verteidigen nicht gewöhnt war und sich vielleicht auch noch nicht wirklich auf die neue Situation eingelassen hat, dann wird es umso schwerer, am Ende eines Spiels noch diszipliniert zu bleiben. Kennen wir ja alle, 20m nach vorne laufen in Führung sind gefühlt höchstens halb so lang wie 20m nach hinten laufen bei Rückstand; zumindest wenn es in Richtung Spielende geht. Was sich daraus jetzt für mich mal zunächst ableiten lässt, ist, dass ihr euch auf die Situation in der Liga einlassen müsst, weil man nur dann vernünftig damit umgehen kann. Darüber hinaus werden aber andere sicher noch konkretere und hilfreichere Ratschläge haben.

    Zum Sichtungstraining können andere sicher mehr sagen, aber eine zusätzliche Idee wäre es vielleicht, mal die infrage kommenden Jahrgänge auf Spieler abzuklopfen, die schon mal im Verein waren und irgendwann aufgehört bzw. gewechselt haben. Vor allem ersteres kann zu Ergebnissen führen. Auf jeden Fall quantitativ, aber auch qualitativ kann das passen, wenn ein einigermaßen talentierter Spieler irgendwann aufgehört hat, sei es aus Zeitmangel, fehlender Lust, Problemen mit dem Trainer, oder welchem Grund auch immer. Bezirksliga ist ja jetzt in der A-Jugend leistungsmäßig auch nicht die Welt, so dass man nach 1-2 Jahren Pause da auf keinen Fall mitspielen könnte.

    fak


    du gehst ja direkt in die Vollen. aber vorbildlich.


    Natürlich ist das noch sinnvoller, wie du vorgehst.


    Das bin nicht wirklich ich, der so vorgeht, das ist unser Trainerteam, in dem ich nur die Nr. 2 bin. Dass wir so vorgehen, ist hauptsächlich auf dem Mist des Kopftrainers (gleichzeitig auch Jugendleiter) gewachsen und beruht bei ihm auf vielen Jahren Erfahrung gepaart mit überbordendem Engagement. Vorbildlich finde ich's aber trotzdem =) . Bei uns sind mittlerweile die Planungen, was Trainerteams anbelangt, in der Regel so im März oder April abgeschlossen, was so eine Vorgehensweise überhaupt erst ermöglicht. Die Jahrgangswechsel finden dann auch schon so bald wie möglich, nach dem letzten Spiel einer Jugendmannschaft, statt, was Vorbereitungszeit für die nächste Saison bringt. Das ist aber dann jetzt wirklich weit entfernt vom Ausgangsthema, fällt mir auf...

    vor Saisonbeginn und nicht erst wenn die Diskussionen losgehen.


    und dann ist es so einfach. Und in der Regel gibt es dann keine nennenswerte Probleme mehr.


    Nachmachen!


    Um es nochmal zu präzisieren: der Elternabend findet nicht zu Beginn der Saison statt, wie ich oben schrieb, sondern früher. Letzte Saison hatten wir etwa Anfang Juni. Das gibt jedem Spieler und den Eltern die Gelegenheit, sich noch abzumelden, den Verein zu wechseln, oder ähnliches, wenn sie nicht einverstanden sind mit den Dingen, die unverrückbar gelten (und uns auch die Gelegenheit, notfalls noch zu reagieren, sollten Spieler abspringen).

    Sorry Juri, hab unaufmerksam gelesen.


    Bei einem Wechsel zB von der C in die B kann sich der Spieler nicht mal festspielen. sollte die B an einem anderen Tag spielen kann der Spieler beide Spiele bestreiten, und das eigentlich jede Woche.
    Aber ich schätze mal es handept sich um die 1. Und 2. Mannschaft in einer Jugend. Meines Wissens sollte das kein Problem sein. Nur darf der Spieler beim 2. Mal in 4 Wochen nur noch 1. Spielen. Also die normale Festspielregel. Ist ja nicht eure Schuld wie die Gruppeneinteilung ist


    Die normale Festspielregel, wie sie bei euch ist. Hier ist sie zum Beispiel anders. Bei uns darf zum Beispiel ein Stammspieler der 1. Mannschaft (Einsatz in mehr als 50% der Spiele der 1. Mannschaft) nicht am gleichen Spieltag (ein Spieltag geht von Donnerstag bis Montag bzw. Dienstag bis Mittwoch) zuerst in der 1. und dann in der 2. Mannschaft spielen. Andersrum geht das allerdings schon, wenn also zum Beispiel die 2. Mannschaft samstags und die 1. sonntags spielt.


    Es läuft also drauf hinaus, dass du dir die Jugendordnung bzw. die Durchführungsbestimmungen dazu anschauen musst, Juri.

    fak
    Kommt ja immer wieder hier rüber, dass Trainer mit der Rotation oder auch Aufstellung auf Widerstand bei Spielern und Eltern stossen. Für einige hier offensichtlich doch ein grösseres Problem.


    Du schreibst da von eher wenig. Ich selbst hatte da auch keine nennenswerte Probleme. Ich habe da gar keine Diskussionen geführt, sondern als Normalfall hingestellt. Kein Thema daraus gemacht, sondern das ist einfach so in diesen Altersstufen.
    Natürlich auf dem Elternabend etwas Hintergrund für mein Vorgehen vermittelt, aber keineswegs eine Diskussion geführt, ob das sinnvoll oder vielleicht anders doch besser wäre. Das ist einfach so und halt auch notwendig., und auch zum Vorteil der Kinder. Basta!


    Würde es gut finden, hier mal deine Vorgehensweise kurz vorzustellen. Sicherlich für den ein und anderen durchaus hilfreich.


    Der Punkt war bei uns auch nur immer das, was du schon gesagt hast: das wird so gemacht und in diesen Punkten gibt es auch keine Diskussion. Zu Beginn der Saison gab es einen Elternabend und die Präsentation von dem Elternabend dann nochmal als Email und da war ganz klar gesagt, dass Spielzeiten gleichmäßig verteilt werden und nicht nach Stärke sortiert wird. Weil es den Kindern gut tut, sowohl zu gewinnen als auch zu verlieren. Weil in der Altersklasse noch kein Leistungsdenken herrscht und jeder, der regelmäßig beim Training ist und sich benimmt, auch entsprechend Spielzeiten verdient hat. Und letztlich auch aus dem Ausbildungsgedanken heraus, weil man mit fehlenden Einsatzzeiten vielleicht Spieler frühzeitig verliert, die sich später noch entwickeln. Wir haben zum Beispiel einen Spieler dabei, der (als absolute Ausnahme) noch ein Jahr in den Bambini trainierte, weil er sehr schmächtig war und in der F-Jugend zu viel Angst hatte. Der Spieler hat dann später aber über die Jahre immer seine Einsatzzeiten bekommen. Jetzt (C-Jugend) spielt er regelmäßig in der Bezirksliga. Bei einer anderen Vorgehensweise würde er mutmaßlich gar nicht mehr spielen. Es ist sowohl in puncto Spaß und Gleichberechtigung, Respekt voreinander als auch in puncto Ausbildung sinnvoll, im Kinderbereich alle gleichmäßig zum Einsatz kommen zu lassen und nicht nach Stärke zu sortieren. Vor ein paar Jahren fand ich das theoretisch richtig und wusste aber nicht, wie es dann in der Umsetzung sein würde. Nach der Erfahrung aus der Praxis bin ich von dieser Vorgehensweise absolut überzeugt.