tw-trainer :
ich schätze dich als sehr kompetenten gesprächspartner , aber was du hier über migranten + presse etc sagst , stimmt überhaupt nicht .
es ist umgekehrt der fall . die presse und auch politiker behandeln die migranten immer bevorzugt .
das sieht man auch daran das alle kritiker gleich in die rechte ecke gesteckt werden oder auf den 2ten weltkrieg verwiesen wird um diese leute mundtot zu machen . das nimmt in unserer gesellschaft wirklich absurde züge an . einige andere user hier haben ja auch schon ein paar beispiele gebracht . man kann doch jemanden keinen freifahrtschein geben nur weil er migrationshintergrund hat . egal ob migrationshintergrund oder nicht , wenn es mißstände gibt muss man sie ansprechen !
wenn ich dann schon wieder die beschwichtigungs/erklärungsversuche von einigen hier höre , wird mir echt schlecht .
sobald das wort migranten auftaucht , schalten einige in den ausredenmodus . dann sind immer die anderen schuld oder die umstände . aber nie die gewalttäter und deren einstellung oder erziehung .
ich bin wirklich entsetzt , das einige hier im forum auf der linie der kuschelpädagogik bei straftaten fahren , welche schon seit jahrzehnten in deutschland versagt .
ps: ihr solltet mal mit den schiedsrichtern/spielern/eltern reden - die öfters gegen teams aus sogenannten *problembezirken* spielen müssen , vllt wacht ihr dann mal auf . sorry aber solche aussagen kommen aus meiner sicht von theoretikern , welche in der praxis mit solchen sachen noch nie zu tun hatten .
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1) "Presse und Politiker behandeln Migranten immer bevorzugt." Immer ist immer ein schwieriges Wort. Selbst wenn es oft so wäre, was ich anders sehe, dann wäre es noch nicht immer so. Wenn du das Wort immer verwendest wirkt es auf mich nicht besonders sachlich.
2) Auf den zweiten Weltkrieg verweist zumindest hier bislang niemand, außer dir jetzt. Grundsätzlich scheint es mir aber eigentlich ganz schlau, aus schlechten Taten in der Vergangenheit zu lernen, individuell wie gesellschaftlich.
3) Mein Eindruck ist nicht, dass Menschen mundtot gemacht werden. Von Sarrazin bis Pegida hatten wir in den letzten Jahren viele öffentliche Themen, die durch der Migration skeptisch gegenüber stehende Leute gesetzt wurden. Die Ansichten wurden also geäußert. Dass dann eine Mehrheit der Menschen - meines Erachtens zum Glück - letzten Endes nicht so wahnsinnig viel von den Thesen halten würde ich nicht damit gleichsetzen, dass jemand mundtot gemacht wird.
4) "egal ob migrationshintergrund oder nicht , wenn es mißstände gibt muss man sie ansprechen". Richtig, allerdings sollte man dort vorsichtig sein, wo der Migrationshintergrund an sich als das Problem betrachtet wird. Da, wo das nämlich geschieht, muss man niemanden in die rechte Ecke stellen, da stellt sich jemand dann schon selbst hin. Egal ob jemand das dann selbst merkt oder nicht.
5) Was ist die Alternative zu Erklärungsversuchen, von denen dir ja anscheinend schlecht wird? Sollte man besser nichts zu erklären versuchen? Was ist damit gewonnen? Dabei solltest du Erklärung nicht mit Entschuldigung verwechseln. Nur weil ich etwas versuche zu erklären, entschuldige ich es damit nicht.
6) "ich bin wirklich entsetzt , das einige hier im forum auf der linie der kuschelpädagogik bei straftaten fahren , welche schon seit jahrzehnten in deutschland versagt . " Kannst du mir dafür mal ein Beispiel hier aus dem Forum nennen? Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass sich irgendjemand für möglichst geringe Strafen oder gar das Ausbleiben von Strafen ausspricht.
7) "ps: ihr solltet mal mit den schiedsrichtern/spielern/eltern reden - die öfters gegen teams aus sogenannten *problembezirken* spielen müssen , vllt wacht ihr dann mal auf . sorry aber solche aussagen kommen aus meiner sicht von theoretikern , welche in der praxis mit solchen sachen noch nie zu tun hatten"
Ich habe als Jugendspieler durchaus die Erfahrung gemacht, einige Male zu einem Auswärtsspiel zu fahren mit einem etwas mulmigen Gefühl ob des Verhaltens der dortigen Spieler und Zuschauer. Übrigens überwiegend mit Migrationshintergrund. Ich mache aber zum Glück mit Studenten mit Migrationshintergrund, Polizisten mit Migrationshintergrund, Bahnkontrolleuren mit Migrationshintergrund usw. genug positive Erfahrungen, dass ich nicht auf die Idee kommen, die Aggression, die mir dort im Fußball begegnet ist, hätte direkt etwas damit zu tun, dass viele der Spieler in diesen Vereinen oder deren Eltern in einem anderen Land geboren sind.