Beiträge von AKjfv

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    In jedem VHS Kurs für Kinder ( z.b musikalische Früherziehung für 6 jährige) wird von den Kindern verlangt das sie in ihrer Freizeit üben.
    Wenn ein Trainer Hausaufgaben aufgibt, wird er als übereifrig und fanatisch tituliert.
    Wieso?
    Sinnvolle Aufgaben wie Ballmastery oder auch jonglieren usw. dienen der Verbesserung und Vertiefung der individuellen Technik.


    Ab einem gewissen Alter übernimmt der Spieler auch eine gewisse Eigenverantwortung für seine Entwicklung und verläßt die Rolle des reinen Konsumenten.
    An trainingsfreien Tagen 5-10 Minuten sinnvoll an seinen technischen Stärken und Schwächen zu feilen ist sicherlich keine Zumutung und steht im geringen Verhältnis zum durschnittlichen medialem Konsum in diesem Alter.
    Der Trainer trägt auch im normalen Training nur die Verantwortung für die Rahmenbedingungen der individuellen sportlichen Weiterentwicklung. Die intrensische Motivation des Kindes kann er nur verstärken, nicht ersetzen.
    Die Hausaufgaben können und dürfen jedoch nicht durch Zwang oder Druck begleitet werden, sondern müssen in die Verantwortung des Kindes gestellt werden.
    Beim Jonglieren, üben von Finten, oder bei Coerver Ballübungen stellen sich in der Regelschnell spürbare Fortschritte ein, die diesen Prozess unterstützen. Die Kinder können das Erlernte vorführen und auch damit " angeben".

    Sicherlich hat Nela mit vielem Recht, daher gilt es nicht eine Mannschaft zu trainieren, sondern jeden einzelnen Spieler. Für das betreffende Alter gilt es die Basis für die individuellen Fertigkeiten und Techniken zu setzen.
    Ohne Ballan- und Mitnahme kein Dribbling, usw.
    Für die 1 x 1 Techniken spricht auch der höhere Koordinative Nährwert.
    Sicherlich gehört auch das Passspiel und fördernde Spielformen in das betreffende Alter.
    Diese sollten jedoch primär der Entwicklung des Einzelsspielers dienen und nicht auf den Erfolg der Mannschaft abstellen.
    Sicherlich impliziert das eine das andere.
    Aber es ist ein Unterschied ob ich den etwas unsicheren Spieler im Training " auffordere zu dribbeln und offensiv zu spielen, oder ob im Training oder Wettkampf er jeweils auf den stärkeren Spieler passen soll.


    In besseren Mannschaften werden die Spieler ihren Ball auch aus Eigennutz abspielen.
    Denn sie werden ihn ja auch in gleicher Situation zurückbekommen.

    Problem- Problemlösung- Transfer bzw. Analogie
    Ich glaube ich habe mich unklar ausgedrückt.
    Das bloße kennen der Dreiecksformation reicht nicht aus.
    Der Spieler muss den Vorteil erkennen und später in der Lage sein, sein eigenes Verhalten danach auszurichten. Hier versuchte ich auf den Unterschied von theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungsschatz, der später den Transfer auf unterschiedliche Situationen ermöglicht, abzustellen.
    Scheint mir nicht gelungen zu sein.

    Wenn die Lernenden das Antworten gefunden haben und der Lehrende diese mit eigenen Worten zusammenfasst und wie hier beschrieben ergänzt, übernimmt er wieder die Aktive Rolle und das Ergebnis wird im pädagogischen Prozess zu seinen Ergebnis.
    Nicht schlimm, aber nicht erforderlich.

    Die Grundübung ist hier sicherlich zu sehen!
    Das Regelwerk der Übung wurde jedoch wahrscheinlich modifiziert.
    Diese Abweichung verhindert jedoch einen wirklichen Nutzen der Übung.
    Es fehlen die Lernziele, die über eine Passübung als Technikübung hinausgehen.
    Der Pass in den Lauf unter Zeitdruck ist zwar eine wichtige Technik, wird von dir jedoch nicht benannt und die weiteren Möglichkeiten der Übung abgeschnitten


    Übrigens frage ich mich, wenn es dir wirklich um einen gemeinsamen Wissensstand geht, du scheinbar die Literaturtipps ignorierst und ständig einen ausschließenden Gegensatz von Instruktion und Stimulation behauptest.
    Übrigens.
    Trainerfeststellung der schnellsten Variante- klare Instruktion
    Vorgabe der schnellsten Variante- klare Instruktion

    Nach meinem Verständnis dient die "Frageform" weniger dem kognitiven Wissenserwerb, wobei das Erlernte sicherlich durch diese Methode besser gefestigt wird, sondern soll die Eigenreflexion anregen.
    Daher sollten die Antworten auch die der Lernenden sein, ansonsten hat man eine Chance vertan.

    Strichpunkte:
    Bitte nie hinter dem Rücken des anderen Trainers.
    2 1/2 Maßnahmen sind noch kein Konzept, auch wenn es gute Ideen sind.
    Ich bezweifele jedoch ob alle den Begriff Legende wirklich verstehen.
    Besseres Ziel wäre den Teamgeist zu stärken, oder zu vermitteln, als die eigene überschätzte Selbstwahrnehmung noch zu verstärken.


    Übrigens was ist wenn es nicht klappt.


    Die angesprochenen Disziplinprobleme haben scheinbar bereits eine Eigendynamik entwickelt. Warum?
    Den Versäumnissen der Vergangenheit wird man nur mit konsequenten aber kleinen Schritten entgegnen können.

    Keller Kicker hat sicherlich recht.
    Der erste Schritt jedes Lernens ist die intrensische Motivation des Lernenden.
    Diese ist in einer auf die Interessen des Lernenden ausgerichteten Lernsituation höher, als in der klassischen Trainingssituation in der sich die Intention der Lerninhalte ausschließlich vom Lehrenden vorgegeben sind und sich dem Lernenden nicht erschließen.
    Stimulation im Sinne von Horst Wein verstehe ich im Sinne der konstruktivistischen Didakt, wonach vereinfacht gesagt der Lehrnende in den Bildungsprozess eingebunden wird und seiner Passivität entrissen wird. Dabei soll ein Erfahrungsschatz geschaffen wird, der analog immer wieder auf veränderte Situationen angewendet werden kann. Daher sind Übungen unter den immer selben Rahmenbedingungen nur begrenzt geeignet das gewünschte Ziel zu erreichen.
    Konstruktivistische Didaktik bitte selber Googeln!
    ( Sinnvoll Folien der Uni Augsburg von Professor Altenberger Spirtdidaktik I)
    Wesentlich für der Lehrenden ist nun diejenigen Übungen und gegf. Korrekturübungen auszuwählen, die genau die gewünschten Erfahrungen vermitteln, erweitern usw. sollen.
    Die Frageform des pädagogischen Gesprächs ist ein methodisches Mittel der Motivation und des Erkenntnisgewinns, nicht jedoch die Stimulation an sich.


    In dieser Form habe ich Horst Wein verstanden, lasse mich jedoch gerne korrigieren.

    Wo ist in der Übung die Stimulation.
    A spielt den Ball ab, ( bleibt stehen, bekommt den Ball ja eh nicht mehr) B spielt auf C ( selbes Verhalten wie A) C der in Passzone gerannt ist, schließt ab.
    Deine D Jugendlichen wußten wohl vorher schon, dass der Ball schneller ist als sie.
    Resultat eine unterschwellig vorgegebene Passübung, ohne wirkliches Entscheidungspotential bei den Spielern. Nah immerhin hatte der Startspieler noch zwei Möglichkeiten.
    Den Kopf kann ich bei dieser Übung auch zu Hause lassen.


    Stimulation heißt auch die Kinder oder Jugendliche in den Lernprozess einzubinden und ihre Lust am spielerischen Experimentieren zu nutzen.
    Daher ist derartig vorgegebene Übungsform gänzlich ungeeignet.
    Auf welche Erfahrungen, bzw. Analogien sollen sie in der Folgezeit zurückgreifen.

    Trainingsinhalte sollten methodisch und didaktisch durchdacht sein.
    Es ist übrigens sehr wohl sinnvoll und kindgerecht Einwürfe zu üben.
    Jedoch nicht als Spieleröffnung, sondern als Wurftechnik.
    Zur polysportiven Ausbildung meiner Kinder haben immer auch Wurf- und Fangübungen gehört.
    Da die meisten Kinder heute leider nicht mehr wirklich Werfen und Fängen können haben wir mit dem einarmigen Wurf angefangen und sind später beim Einwurf mit einem Schritt Anlauf geendet.


    Ergebnis: koordinative Bewegungserfahrung und Überraschung beim gegnerischen Verteidiger als die Bälle über ihren Kopf segelten.
    Nebeneffekt Fast alle Kinder haben bei den Bundesjugendspielen eine Ehrenurkunde errungen, da sie jetzt in der Lage waren beim Wurf den Anlauf in Weite umzuwandeln.

    Wer sich mit pädagogischem Wissen brüstet, sollte sich vielleicht ersteinmal informieren.


    Kleiner Tipp


    Kurzer Aufsatz im Netz
    Pädagogische Psychologie von Josua Handerer von der Uni Würzburg


    Möglichkeiten und Formen der Instruktionen und ihr Nutzen im Lernprozess werden dort gut beschrieben.


    Die betreffenden Erkenntnisse nützt wahrscheinlich auch Horst Wein.

    Hallo Gustl
    Ich denke das Problem der Frustration für den einen Verteidiger ist sicher ein Problem der Übung.
    Daher sollte er relativ häufig gewechselt werden.
    Obwohl ich gegen das aktive Mitwirken des Trainers bin, läßt sich hier jedoch ein kleiner Wettkampf installieren.
    Bsp. Erzielen die Kinder innerhalb von 5 Minuten ( tschenchenrolle) mehr als x Tore, muss der Trainer x Liegestützen oder sonstiges machen.
    Ob diese Übung in jeder F Jugendmannschaft eingesetzt werden sollte bezweifle ich.
    Jedoch sind die besseren Teams hierzu sicher in der Lage und profitieren auch von dieser Übung.


    Kurzer Exkurs.
    Die egozentrische Entwicklungsphase endet im Normalfall mit dem 7 Lebensjahr.


    Stimulation vs Instruktion
    Zuerst einmal stellt sich die Frage einer Def. eines instruierenden Verhaltens eines Trainers.
    Im Normalfall sollte dies ein pädagogisches Gespräch sein welches das Kind heranführt ein gewisse Tätigkeit, Verhalten usw. zu erlernen.
    Sicherlich lernt jeder durch eigene Erfahrungen schneller.
    Der Fragekatalog von Horst Wein ist im eigentlichen Sinne auch eine Instruktion!
    Er nützt und stimuliert jedoch die Reflexionsfähigkeit der Kinder.


    Kinder insbesondere in der F jugend sind jedoch nicht immer in der Lage ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und eigene Lösungsansätze zu erarbeiten.
    Daher sollte der Trainer hier auch zurückhaltend instruierend eingreifen.


    Falsche Automatismen in Bewegungsformen, Techniken, Individualtaktiken usw. Lassen sich, wenn sie ersteinmal beim Kind fest eingebunden sind, nur mit viel Aufwand korrigieren.


    Die Frage ist hierbei nur wie der Trainer vorgeht!
    Nicht mehr als ein kleiner Tipp und kein Volltexten. Nur der Weg der kleinen Schritte wird hierbei zum Erfolg führen.

    Eigentlich wollte ich an dieser Stelle auf den berechtigten Einwand von Gustl eingehen.
    Das Problem der Frustration!
    Aber jetzt warte ich lieber auf die Stimulation meines Zwergfells durch die sicherlich minütlich einschlagende umfangreiche und seitenlange Instruktion der unfähigen Jugendtrainer.
    Ich zähle mich gerne zu den 90 Prozent deren Synapsen noch nicht ausgebildet sind.

    Sir Alex
    Sehr gute Zusammenfassung!
    Nach meinen Erfahrungen sollten bis zum Ende der E 1 die Herausbildung und Förderungen der individuellen Kompetenzen im Vordergrund stehen.
    Mannschaftsspiel ja, aber nicht zu Lasten der individuellen Entwicklung jedes Einzelnen.
    Dies sollte jedoch auch für die individuelle Entwicklung gelten, die nicht zu Lasten der Entwicklung der Anderen führen darf. Hier hat FB sicherlich nicht Unrecht.
    Mit mannschaftlicher Geschlossenheit lassen und gutem Mannschaftsspiel lassen sich nach meinen Erfahrungen mit einer relativen guten Mannschaft zwar leicht Erfolge erzielen.
    Nachhaltigere Wirkung entfalten jedoch die technische, motorische und koordinative Entwicklung jedes Einzelnen.
    In Spielformen sollten jedoch allen Grundtechniken Rechnungen getragen werden, wozu auch das Passspiel gehört.
    In der Praxis steht und fällt diese Ausführungen mit dem Ausbildungsstand der Lerngruppe.

    Das sog " Goldene Lernalter" gilt jedoch nicht für die Enwicklung und Förderung von koordinativen Fähigkeiten.
    Den höchsten Lerneffekt erzielt man hier im Grundschulalter.( Nicht im Kindergarten)
    Empfehlenswert Googlen - Sensible Phasen der Motorik-


    Insbesondere wie an anderer Stelle angesprochen, sind Gleichgewichtsübungen sehr wichtig in dem Alter.
    Im Goldenen Lernalter ist hierfür der Zug schon fast abgefahren.

    Zuersteinmal Kinder im F 1 erreichen das 9 Lebensjahr.
    Aber vielleicht ist das Straßenverkehrsbeispiel trotzdem ein gutes Beuspiel für die unterschiedlichen Philosophien im KIFu.


    Die Gefahren im Straßenverkerkehr sind für Schulkinder unbestritten.
    Die Frage ist jedoch wie begegnen Eltern dieser realen Gefahr.


    Teile der Elternschaft fahren ihre Kinder jeden Tag zur Schule und erhöhen durch ihr Verkehrsaufkommen die Gefahr für die anderen Kinder und verhindern jede Verkehrserfahrung bei ihren Kindern.
    Ein weiterer Teil begleitet jeden Tag ihre Kinder zu Fuß auf dem Weg zur Schule in der Absicht sie von jeder Gefahr zu behüten, dadurch verhindern sie jedoch ein Gefahrenbewußtsein beim Kind.
    Ein großer Teil versucht seine Kinder auf die Gefahren vorzubereiten und vertraut auf gemachten Erfahrungen.
    Betet zwar nicht jeden Tag, aber hofft dass die Kinder lernen sich bewußt und selbstständig im Verkehr zu bewegen.


    Im KIFu stellt sich scheinbar auch die Frage, ob wir die Kinder behüten, oder zu einem selbständigen Verhalten befähigen wollen.

    Jedes verletzte oder Tote Kind ist sicherlich eins zuviel.
    Die betreffenden Experten der benannten Seite wollen dieser Gefahr jedoch durch Übungen und Erfahrungen entgegenwirken.
    Hier handelt es sich jedoch nicht um Schulanfänger. Sondern um 2 und 3 Klässler. Übungen und Erfahrungen können auch in der fußballerischen Raum und Geschwindigkeitssituation im Training erzeugt und gelenkt und später für die Entwicklung genützt werden.

    Also doch wie immer!
    Kruder Quatsch der jedem als erhellende Weisheit verkauft wird.
    Unzählige Seiten aus der Ergotherapie beleuchten die Entwicklung und die Förderung der räumlichen Wahrnehmung.
    Doch hier wird der Straßenverkehr herangezogen.


    Sollte ich diese Erkenntnisse teilen, würde ich insbesondere Kindern das Skifahren usw. verbieten.

    Bitte wissenschaftliche Erkenntnisse belegen.
    Bitte keine Statistik des ADAC!
    Sondern wirkliche wissenschaftliche Erkenntnisse zur koordinativen oder sensorischen Wahrnehmung von Kindern in dem betreffendem Alter.
    Ansonsten Individuelle Pseudotheorie ohne praktischen Nährwert.
    Ich bin gespannt und erwartungsvoll, jedoch wahrscheinlich nur weitere Phrasen und Anklagen, Verurteilungen, Verallgemeinerungen, Unterstellungen und absichtliche Fehlinterpretationen.