Beiträge von AKjfv

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    Hier ein hessisches Fragewort mit 3 Buchstaben Hää?
    Zuerst eine kleine Bemerkung, Onkel ich glaube du hast fak mißverstanden.
    Aber ich möchte nachfragen.
    Die stärkeren Spieler durften ihre Erfolgserlebnise haben und die schlechteren durften sich verhauen lassen.
    Ich hoffe ich habe dich auch mißverstanden?

    Kurze Info!
    Im betreffenden Raum wurde entgegen der Vorgaben des Verbandes in den letzten Jahren ein offizieller Wintercup in der Halle, auch für G und F Jugend gespielt.
    Mit veröffentlichten Ergebnissen, Siegerlisten, Siegerfoto usw. Die Frage wo veröffentlicht?
    Gesponsert und mit dem Namen eines Bankenverbundes.


    Zwar ist einiges der Kritik nicht unbegründet, aber hier wird wohl scheinbar nicht nach Lösungen für gewisse Probleme ( Bei uns auf den Turnieren wird jetzt häufig ein Fair- play " Beauftragter" gestellt, von außen die Sache lenkend) , sondern eine gänzlich andere Intention verfolgt.
    Im Raum Gießen wurden in den betreffenden Jahrgängen auch keine Schiedsrichter gestellt, sondern die Vereine stellten diese. Hat nach Erzählungen bei problematischen Spielen auch nicht funktioniert.

    Tobn Toller Bericht und eine Mahnung an uns alle!


    Ich habe sicherlich auch den einen oder anderen von dir angesprochenen Fehler, manchmal leider mehr als einmal bereits begangen.


    Hinsichtlich des Ausgangsbericht oder Frage - System in einer F- Jugend habe ich jedoch eine andere Ansicht.


    Egal wie ich das Ding nenne, ob Grundgerüst, System oder welche anderen Begriffe hier verwendet wurden, ist es Teil der taktischen Ausbildung der Kinder. Die Umschreibungen die hier verwendet wurden, um nicht in den Verdacht zu geraten, taktische Ausbildung im KIFu zu betreiben sind schon abenteuerlich.
    Möchte nicht mehr alles nachlesen, daher nur sinngemäß. Ich habe ein Spielsystem aber das ist nicht wichtig.
    Also Kinder wir spielen so und so, aber ist mir eigentlich egal.
    Berechtigte Gegenfrage der Kinder, wenn sie sich trauen," Trainer warum machen wir es dann".


    Gerade die Intention die hinter dem gewählten System steht, ist dann der wirkliche wesentliche Aspekt.
    Der zeigt sich nach meiner Auffassung im wesentlichen in zwei Gegensätzen.


    kurzfristiger Erfolg vs. nachhaltige Ausbildung
    Zu früh werden Stürmer, Manndecker, usw. ausgebildet.
    Das 1-1 Manko gilt nicht nur in der Offensive, sondern häufig genauso im defensiven Bereich für die häufig sog. Stürmer. Positionsstarre und ein völlig falsches Positionsverständnis gilt es unbedingt zu vermeiden.


    kollektive Ausbildung vs. individuelle Ausbildung
    natürlich ist Fußball ein Mannschaftssport, aber das ist keine Ausrede dafür in den jungen Jahren, aber auch in den Folgejahren, zu früh nur auf eine mannschaftsdienliche Spielweise abzustellen.
    Problem es gibt bereits in diesem Alter Kinder die diese Rolle sehr gerne annehmen.


    Niemand, so hoffe ich, wird in diesem Alter ein Spielsystem mit der Taktiktafel erarbeiten. Aber insbesondere in einer älteren F- Jugend, sollten gewisse Grundlagen für ein Spielsystem gesetzt werden.
    Sicherlich nicht als Trainingsschwerpunkt, hier gibt es wie angesprochen grundlegendere und notwendigere Themenfelder.


    Aber eine kurze Frage zur Alternative!
    Rückwirkend Betrachtet haben sich in der F Jugend bei den mehr oder weniger planlosen Mannschaften immer die körperlich überlegenen Mannschaften durchgesetzt. In der Spielertraube und durch die langen Abschläge, die leider häufig als taktisches Mittel gewählt wurden, waren andere Spielertypen auf dem kleinen F Jugendfeld den körperlich bereits robusteren Gegenspieler meist unterlegen.
    Ein Spielsystem dient auch dazu, den Spielern den Raum zu schaffen eine erfolgsversprechende 1 gegen 1 Situation überhaupt herbei zu führen.
    Die bereits angesprochene Spielertraube hat dann auch nicht wirklich etwas mit einer ballorientierten Spielweise zu tuen.


    Nach meiner Ansicht zeigt es sich bereits im älteren E Jugendbereich (natürlich sind die meisten Defizite noch aufholbar), ob ein Spieler multipel ausgebildet wurde, nicht nur hinsichtlich seiner polisportiven Ausbildung, sondern auch hinsichtlich seines Spielverständnisses und hierzu gehören auch die Basics eines " taktischen" Spielsystems.

    Das Kind, bzw. der Jugendliche hat nach deiner Beschreibung sichtbar den Spaß an dem Spiel verloren.
    Warum?
    Kann ich aus der Ferne nicht sagen!
    Dies ist die Frage die du dir und auch ihm stellen müßtest.
    Vielleicht hat das Verhalten auch nur mittelbar mit dem Fußball zu tuen und die Animateuraufgaben eines Trainers sind sicherlich nicht grenzenlos, aber es gilt auch die Kinder wenn möglich bei der Stange zu halten.

    Natürlich wollen Kinder gewinnen.
    Aber sollten sie nur Fußball spielen, weil sie gewinnen wollen, werden sie wohl dem Sport nicht lange erhalten bleiben.
    Für mich in meiner Altersklasse ist der wesentliche Aspekt, ob sie wirklich Spaß am Fußball haben.
    Am erlernen neuer Tricks, neuer koordinativer Fähigkeiten usw.
    Der Spaß am lernen und am Vorführen des Erlernten ist in dem betreffenden Alter der wesentliche Aspekt,
    Dazu kann auch ein Beinschuss usw. gehören.
    Insbesondere in den jüngeren Jahrgängen wollen die Kinder zeigen was sie können und manchmal auch damit angeben.
    Bewegungsfreude, Spielfreude, Lernbegierigkeit, Einsatzfreude und auch das Gruppenerlebnis ( sicherlich eine nicht völlug abschließende Aufzählung) sind nach meiner Ansicht der Spaß den wir als Trainer vermitteln und fördern sollten.
    Sollte die intrensische Motivation des Kindes gänzlich anders gelagert, wird es den Spaß am Fußball sicherlich bald verlieren.

    Hallo Frank,
    erste einmal eine Frage, gehen die Kinder noch zusätzlich zum Kinderturnen.
    Hier kann man sich die eine oder andere Übung abschaue.
    Wie an anderer Stelle angesprochen steht in diesem Alter die polysportive Ausbildung noch im absoluten Vordergrund.
    Fangspiele: Wie wer hat Angst vorm weißen Hai( schwarzen Mann) oder Fuchs und Hase usw. schulen in Kleingruppen die räumliche Wahrnehmung und sind auch eine gute Vorbereitung für das 1-1.


    Wichtig nach meiner Erfahrung ist auch die häufig fehlende Balancefähigkeit.
    Übungen: Auf einem Bein stehend, mit dem anderen Zahlen in die Luft malen.
    Über eine umgedrehte Bank balancieren.


    Da wir eure räumliche und personelle Ausstattung nicht kennen, sind viele weitere Tipps schwierig.


    Ich persönlich habe meist allein mit dieser Altersgruppe trainiert und daher von aufbauaufwendigen Pacours abgesehen. Hoher Zeitfaktor und eher unbeaufsichtigte Kinder die in der Zwischenzeit die Räumlichkeiten erkunden haben mich davon absehen lassen.


    Mit geeigneten Turnmatten lassen sich tolle Bahnen auslegen, für Verfolgungsfangen usw.
    Purzelbaum usw. kann und sollte dann auch geübt werden.
    Selbst bei leichten turnerischen Übungen sollte man sich jedoch über die korrekte Durchführung und die lernschritte informieren.


    Fangen und Werfen waren für mich auch wichtige Lerninhalte, da leider im Kindergarten und Grundschule und Privat total vernachläßigt.
    Leider kennen nach meiner Erfahrung nicht einmal die Hälfte aller Kinder die wesentlichen Bewegungsformen des Wurfes.
    Außerdem schult Werfen und Fangen von Bällen die für Fußball wesentliche Einschätzung von Flugbahnen von Bällen. Wie soll ich viel später einen Ball Köpfen, wenn ich ihn nicht fangen kann.


    Sorry!
    Viel zu lange!

    Die Kritik hier war doch wohl trotz der teilweise unglücklicher Formulierungen etwas hart.
    Teilweise etwas putzig finde ich, wenn sich hier Trainer eines NLZ zu Wort melden.
    ( Sorry, wenn nicht zutreffend)
    Aber die meisten NLZ spielen eine Altersstufe höher, zumeist mangels Konkurrenz verständlich, aber dadurch werden erfolgreiche Mannschaften und nicht die erforderlichen individuellen Topspieler trainiert.
    Der zu frühe Umstieg auf die nächste kollektive Stufe ist nach meiner Ansicht nämlich totaler Quatsch.

    Warum sich nicht bereits in einer F Jugend über ein Grundgerüst, Ausrichtung, oder Spielsystem Gedanken machen.
    Betrachtet man die traurige Realität, spielt fast jeder Trainer im KiFu mit einer Art Spielsystem.
    Leider häufig zu Lasten der Ausbildung der Kinder.
    Häufig beobachtet! 2 Manndiener laufen vor dem Anstoß zur Strafraumlinie die sie dann als pseudo Links- und Rechtsverteidiger in Regel nicht verlassen. Ihre Funktion Bälle zu den besseren Spielern zu spielen und bei relativer Gefahr, wenn möglich kraftvoll über die Auslinie zu schießen.
    In der Regel spielen die meisten Mannschaften ein wie auch immer geartete 2-3-1 System.
    Wobei die meisten Spieler einer gewissen Positionstreue unterliegen und nur ausgesuchte Spieler Freiheiten genießen.


    Ich kenne die betreffende Mannschaft nicht und sicherlich kommt eine " Gruppentaktische" Ausbildung zu früh.
    Aber F Jugendliche die stark mit den Kleinfeldspielformen a Funino vertraut gemacht wurden sind häufig in der Lage ein gewisses Grundgerüst gut umzusetzen.


    Die bereits angesprochen individualtaktische Ausbildung, insbesondere im Offensiven oder Defensiven 1-1 erfordert aber auch ein gewisses Verständnis vom Verhalten und Bewegen des Spielers im Raum.


    Fazit: Das "System" sollte die individuelle Fortschritte der Kinder unterstützen und nicht Selbstzweck oder Zwangsjacke sein.
    Rotation eins der Gebote und die Umsetzbarkeit für die Lerngruppe oberste Prämise.
    Ich bevorzuge das 3-3 System.

    Viele Trainer tuen sich scheinbar schwer mit den Einwechselungen.
    Sicherlich wollen und brauchen Kinder aller Spielklassen ihr Erfolgserlebnis.
    Fraglich ist jedoch ob gewisse Konzepte wirklich erfolgsversprechend sind.
    Häufig wird mit der stärksten 9 oder ab C mit der 11 begonnen.
    In heterogenen Mannschaften entsteht mit den beginnenden Wechseln ab der 15- 20 Minute ein Bruch im Spiel.
    Problem: nach meiner Erfahrung sind die wenigsten Kinder und Jugendlichen konditionel und vom Konzentrationsvermögen in der Lage ein Spiel wirklich durchgehend zu bestreiten.
    Für den Bruch sind nicht nur die " schlechteren Spieler" verantwortlich, sondern auch die sog. Leistungsträger sind jetzt sicherlich nicht mehr in der Lage die sich durch die Auswechselungen entstehende neue Ausgangslage zu kompensieren.
    Daher ist es sinnvoller bereits in der ausgeruhten Startelf eins oder zwei der sog. Ergänzungsspieler einzubauen und später möglicherweise auch für den Gegner überraschend einen oder zwei der " stärkeren" Spieler zu bringen. Nach meiner Erfahrung bringen in diesem Auswechselsystem auch die schwächeren Spieler bessere Leistungen.

    Ab Oberliga C Jugend wird bei uns im Land bereits nach den Wechselvorschriften der Senioren gewechselt.
    Ziel ist es wohl die nicht eingesetzten am nächsten Tag eine Klasse tiefer einzusetzen.
    Sicherlich gilt hier stärker der Leistungsgedanken als in der Kreisklasse.
    Trotzdem reden wir von Heranwachsenden und ihrem Hobby.
    Diese Praxis zu hinterfragen ist sicherlich nicht fragwürdig.
    Ich werde auf diesm Niveu sicherlich auch in Zukunft keine Verantwortung übernehmen.
    Hinsichtlich dieses Punktes bin ich auch eher froh, diese nicht tragen zu müssen.

    Wie bereits ausgeführt sollte der Spieler nicht von der eigenen Verantwortung befreit, sondern unterstützt werden.
    Der Verweis auf H.Wein überzeugt mich jedoch nicht.
    Nach meiner Meinung wird durch die Kommunikation und der dem Mitspieler bewußt gemachten Verantwortung über den eigenen Part, der Prozess der Erlangung von Spielintelligenz eher gefördert.
    In den jüngeren Jahrgängen ist häufig ein kurzes Abschalten nach eigenen Aktionen zu beobachten.
    Ziel sollte jedoch ein über die eigenen Aktionen hinaus mitspielender und mitdenkender Spieler sein.
    Der Ansatz kommt in der F - Jugend sicherlich zu früh, aber in den folgenden Jahrgängen ist eine eingeforderte Kommunikation sicherlich hilfreich den Prozess von Antizipation des Spielgeschehens zu unterstützen.
    Zutreffender Weise darf hierdurch jedoch kein Ambivalent der Fernsteuerung durch den Trainer entstehen.

    Wow! Wir reden von einem 11 Jährigem der seinen Gegenspieler einen Tritt verpasst.
    Offensichtlich nach dem Spiel. Egal der möglichen Gründe ein No Go!
    Scheinbar ist seine Frustrationstoleranz und Selbstbeherrschung selbst für das betreffende Alter nicht ausreichend ausgeprägt.


    Ich kenne einen Haufen Jugendspieler bei denen im Alter bis zu 12 Jahren einmal die Gäule durchgegangen sind. Keiner hat bisher den Schiedsrichter angegriffen.
    Mal wieder ein wenig provokant gesagt, hätte ich viele gerne in meiner Mannschaft gesehen. Jedenfalls lieber als Schafe die nach einer Klatsche brav Hipp Hipp Hurra schreien.
    Mit Vertrauen und Konsequenz kann man zumeist ihr Verhalten ändern.

    Dani ich bin völlig deiner Meinung, aber eine gewisse Konsequenz muss dieses Verhalten nach sich ziehen.
    Obwohl natürlich sich die Frage stellt, wann die nächsten 2 Hallenturniere sind.
    Zieht sich die Strafe bis in den Dezember, wäre sie für mich nicht mehr Zeitnah und verfehlt daher möglicherweise seine Wirkung.

    Warum sollte es eine Beleidigung sein. Ein mehrsprachiges Informationsblatt zu erstellen.
    Übrigens haben 25 Prozent der Bevölkerung keinen Internetzugang. Nach einer Studie von 2008 hatten 40 Prozent der Älteren mit direktem Migrationshintergrund keinen Internetzugang.
    Wichtig ist jedoch wie angemahnt ein respektvoller Umgang.
    Wen der bisherige Kommunikationsweg nicht funktioniert, ohne genau zu Wissen warum, einen neuen probieren.
    Übrigens nütze ich auch Facebook und Whats App. nicht und möchte auch nicht von einem Trainer genötigt werden dies zu tuen.

    Abklatschen und sich beim Gegner und Schiedsrichter bedanken, finde ich sinnvoll und entspricht dem Notwendigen Fair- Play Gedanken.
    Nach einer 10-0 Klatsche Hipp Hipp Hurra schreien zu müssen finde ich jedoch für 11 und 12 Jährige eine Zumutung.

    16 wenn ich dich richtig verstehe hast du folgende Probleme:
    Kommunikation mit den Eltern:
    Auch heute verfügen nicht alle Internet, Smartphone usw.
    Wenn die Eltern der deutschen Sprache nicht so mächtig sind um mit dir zu Kommunizieren, wäre ein Formblatt in ihrer Sprache nicht schlecht.
    Inhalt Kommunikation herstellen. Viele Schulen kommunizieren in solchen Fällen über die älteren Geschwister, Tante usw.
    Dadurch könntest du die scheinbar bestehende Hürde überwinden.
    Ein Versuch kostet nichts.


    Das Problem der unterschiedlichen Gruppen wirst du nur überwinden können, wenn du ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft vermittelst.
    In Hessen gibt es Vereine die für Schulen und Vereine solche Teambuildings vornehmen und dafür ausgebildet wurden. In NRW keine Ahnung. Bei Klassen haben sie jedoch gute Erfolge.
    Sorry muss jetzt erst einmal abbrechen