Beiträge von AKjfv

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    Frage Im ersten Bericht hast du ausgeführt, niemand hätte einen vorherigen Tritt des Gegners bestätigen können. Was im allgemeinen Gewirr auch möglich wäre.
    Jetzt führtest du aus, jeder hätte erklärt der Tritt wäre ohne Grund erfolgt.



    Obwohl du das Geschehen nicht genau beschrieben hast, stellt sich mir die Frage der Abweichung.
    Denn du hast die Vorereignisse scheinbar nicht beobachtet, was ich verstehen kann.
    Aber die anderen Spieler und Eltern.


    Du hast in besraft, ihm weitere Konsequenzen angedroht, soweit so gut und richtig.


    Aber du hast ihm (Vorsicht bei der zeitnähe usw. von kindlichen Wahrnehmungen) scheinbar jegliches Vertrauen entzogen. Leider fehlt hier jeglicher Hinweis auf das Verhalten und die Rolle des Vaters.


    Was war eigentlich dein Ziel vor dem Gespräch. Ist mir nicht wirklich klar.
    Bereits unmittelbar nach dem Vorfall hat ein Gespräch stattgefunden. Hast du wirklich erwartet der Spieler würde seine Entschuldigung ändern, ob er sie wirklich glaubt oder nicht.
    Was wolltest du daher mit dem Gespräch für seine Zukunft in der Mannschaft erreichen.
    Was wäre den zweckmäßig gewesen. Vielleicht die eigene persönliche Enttäuschung und Betroffenheit nicht so in den Vordergrund zu stellen.
    Denn die Frage, was möchtest du von ihm in der Zukunft, wurde zumindest hier nicht angesprochen.


    Eine wesentliche Frage wäre für mich auch wie die Mannschaft auf den Vorfall reagiert hat.

    Pedro87 eigentlich habe ich dich garnicht nicht ansprechen wollen.
    Ich bin auch nicht der Meinung im ländlichen Raum ist alles Pink.
    Aber im städtischen, insbesonderen in den sozialen Brennpunkten sind andere Probleme vorhanden, die sich nicht mit den Erfahrungswerten aus dem ländlichen Raum lösen lassen.
    Zwar ist auch im ländlichen Raum zu beobachten, dass das Interesse der Eltern ab der D jugend scheinbar plötzlich nachläßt und Eltern nicht mehr präsent sind.
    Aber das Aufeinandertreffen verschiedener sozialer Gruppen und die daraus entstehende Probleme sind doch in vielen Kreisen und deren Vereine nicht zu beobachten.
    In der von mir trainierten Trainingsgruppe haben auch etwa 40 Prozent einen Migrationshintergrund.
    Dies spielt bei der Integration der Kinder in das Team jedoch keine Rolle. Die unterschiedlichen Migrationsbiografien sind den Kindern nach meiner Ansicht häufig auch garnicht bewußt.


    Zurecht wurde auf die kulturelle und nationale Identitätsbildung hingewiesen.
    Dies erfolgt zumeist in der Abgrenzung zu der anderen Gruppe. Die leider häufige zu beobachtende starke Negation der Gruppe oder anderen Gruppe, die sich meist verstärkt wenn die eigene Identität eher unsicher ist, verhindert logischerweise eine Teambildung in einer Fußballmannschaft.


    Das Beispiel eines hessischen Bundesligisten ist sogar wirklich treffend.
    Den hier haben alle Beteiligten ein annähernd gleiches Ziel, welches nur in der Gemeinschaft erreicht werden kann.
    Wenn es dessen überhaupt eines solchen Bedarf. Denn unterschiedliche Migrationsbiografien sagen zunächst nichts aus.


    Hier fehlt es jedoch scheinbar an einer die bestehenden Konflikte überlagernden gemeinschaftlichen Sinnstiftung.
    Leider gelingt es nur noch wenigen Stadtteilvereinen die multikulturellen divergierenden Kräfte und Konflikte zu überlagern und eine wirkliches Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen.
    Die Folge das jeder seinen eigenen Verein gründet.
    Mit diesen Problemen ist ein 16 jähringer sicherlich allein überfordert. Aber nach seiner Aussage ist er nicht allein. Denn wahrscheinlich ist die vorliegende Problematik eine des gesamten Vereins.

    Scheinbar hat Sonny doch recht. ein junger " Kollege" sucht hier RAT.
    Vielleicht teilweise etwas unglücklich formuliert.
    Folge:
    Ihm wird direkt oder indirekt Ausländerfeindlichkeit unterstellt.
    Die Kollegen aus dem ländlichen Raum, die urbane Zentren oder ihre Probleme aus den wenigen Einkaufsbummeln in der großen Stadt, oder der Bildzeitung kennen, geben völlig ahnungslose und teilweise realitätsferne Kommentare ab.


    Ich möchte dem jungen Kollegen erst einmal meine Anerkennung für sein Engagement ausdrücken.
    Angesichts der beschriebenen Probleme weiter an seiner Position festzuhalten und nach Lösungen zu suchen, verdient zunächst meinen Respekt.
    Ich werde versuchen ihm morgen auch mit Rat zur Seite zu stehen.
    Bevor jetzt jemand mein bestehendes Profil nachliest. Ich bin in der Gegend aufgewachsen, aus der auch Jermain Jones stammt.
    Also mehr als 50.000 Einwohner.
    Ich bin heute aber sicherlich froh im eher ländlichen Bereich tätig zu sein.

    Sonny, ich fände einen endgültigen Abschied übrigens Schade.
    Falls du wirklich eine Spielermuter bist? Fände ich die Perspektive durchaus hilfreich.
    Ein wenig Provokation finde ich durchaus manchmal hilfreich.
    Eine Überspitzung an der richtigen Stelle, kann bei manchen durchaus zum Nachdenken anregen.


    Ich glaube jedoch nicht, dass die Frage der angesprochenen Modernität ein Altersproblem ist.
    Konservatismus ist fast gleichmäßig über alle Altersschichten verteilt.

    Ob ein Fake oder nicht! Vielleicht hat Sonny gewollt oder nicht in ihrem Fazit zwei Begriffe verwendet die durchaus zum Nachdenken anregen.
    " Ehrgeiz" ist begrifflich eher auf den eigenen Nutzen ausgerichtet. Bei uns allen wahrscheinlich unterschiedlich ausgeprägt, aber außer bei den professionellen Trainern, wohl eher nicht die richtige Antriebsfeder.
    Perfektion als Ziel ist das Streben nach " Vollkommenheit" und " Unfehlbarkeit", ob diese hohen und unerreichbaren Ziele im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sinnig sind, ist durchaus hinterfragbar.


    Über den Umgangston möchte ich mich nicht äußern, aber die Diskussion am gestrigen Abend, war sicherlich interessanter als das Fernsehprogramm.

    Wenn er bereits weiß, das sowas nicht geht stellt sich tatsächlich die Frage nach dem Inhalt des Gesprächs.
    Aber nun mal ernsthaft! Warum ein Gespräch mit den Eltern?
    Was willst du erreichen?
    Wenn der Spieler sich provoziert und möglicherweise zunächst im Recht fühlte, gilt es diese Handlungsmuster aufzubrechen.
    Lasse z.Bsp. den Spieler seine Strafe selber bestimmen, aber distanziere dich nicht von ihm.
    Wichtig ist, dass der Spieler merkt das sein Verhalten und nicht seine Person abgelehnt wird.
    Die Eltern einzubinden, die sein Verhalten in den letzten 12 Jahren mitgeprägt haben, kann durchaus aus vielen Gründen nach Hinten losgehen.

    Ich verstehe kein Wort!
    Christof ihr spielt mit einem E 1 Jahrgang ( 2004) gegen D 2 Mannschaften ( 2003) Bezirksoberliga, obwohl diese Klasse wohl in der Regel von D 1 also Jahrgang 2002 gespielt wird.
    Ich glaube diese Ausgangslage und Erfahrung spiegeln das Problem von Bomber 11 und werden ihm sicherlich weiterhelfen.

    Natürlich ist eine zuverlässige Talenterkennung schwer.
    Fraglich ist jedoch, ob eine wirkliche Talentförderung in dem bestehenden System unter dem bestehenden Erfolgsdruck überhaupt möglich ist.
    Hierfür müsste auf das entwickelbare Potential abgestellt werden und nicht auf dem Ist- Zustand.
    Nimmt man die Stützpunkte des DFB zum Maßstab sollten hier individuell die besten Talente des Einzugsgebietes gefördert werden.
    In der Regel wird jedoch eine Mannschaft zusammengestellt, die im Wettbewerb mit den anderen Stützpunkten bestehen kann. Insbesondere in den jüngeren Jahrgängen sind hier häufig körperlich sehr weit entwickelte zu beobachten.
    Abgestellt wird dadurch nur auf den Ist- Zustand. Übrigens wird in den Stützpunkten im gleichen Umfang selektiert.
    Dieser doppelte Druck von Verein und Verband ist sicherlich insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen zu überdenken.
    Ich kenne viele Eltern die daher auf die Fördermaßnahmen des Verbandes verzichten, um die physische und physische Belastung für ihre Kinder zu reduzieren.


    Ergänzung: in vielen anderen Sportarten wird heute der Begriff " Goldenes Lernalter" bewußt vermieden.
    Da die motorische, koordinative, athletische usw. Fähigkeiten sich in unterschiedlichen Phasen entwickelt.
    Viele koordinative Fähigkeiten sind nach dem 13. Lebensjahr nur noch mit viel Aufwand zu verbessern.

    Provokant!
    Was hat es mit KiFu oder der Fair Play Liga zu tuen, wenn ( ausgehend von einer Trainingszeit von 1 Stunde)
    ich G Jugendliche 50 min spielen lasse.
    Ball in die Mitte geworfen und ab.
    Dass dies am Ende eskaliert liegt wie bereits angesprochen an der noch geringen Frustrationsgrenze, gepaart mit der noch zu geringen Konzentrationsfähigkeit usw. und verwundert mich nicht.
    Wenn die Mannschaften vielleicht noch als ungleich wahrgenommen wurden, kommt noch ein weiterer Faktor hinzu.
    Der beschriebene Ausbruch der Gewalt, insbesondere die Form ist zwar schon etwas extremer als üblich, jedoch nicht wirklich überraschend.
    Dulden und Unterlassen hat wie bereits angesprochen mit KiFu und der Fair Play Liga nichts zu tuen.
    Die Verantwortung liegt weiterhin beim Trainer.

    Warum wechseln heute bereits in jungen Jahren viele Spieler den Verein.
    Die wenigsten sie unterstützende Eltern werden von der Bundesliga träumen.
    Kinder dürfen ja noch Träume haben.
    Die Frage ob es sich hierbei und ab welchem Alter es sich um Breitensport oder Leistungssport handelt, wird hierbei keine Rolle spielen.
    Oliver hat die Gegebenheiten in Hessen geschildert. Obwohl auch hier nicht völlig einheitlich.
    In Wirklichkeit ist die immer stärkere " Spreizung" der Konkurrenzfähigkeit der Teams im E und D Jugendalter noch viel stärker. In vielen Kreisen wird die Kreisliga und Kreisklasse in einer Quali ausgespielt.
    Für die E Jugend ergeben sich dann zum Beispiel eine Kreisliga und 5-6 leistungsabgestufte Kreisklassen.
    Für die D Jugend eine Gruppenliga, eine Kreisliga und 4-5 abgestufte Kreisklassen.
    Zweistellige Ergebnise sind in den Qualirunden eher die Regel, als die Ausnahme.
    Die hier dargestellte Spreizung verstärkt sich nach Auffassung erfahrener Trainer als meine Person in den letzten Jahren.
    Im selbem Umfang verstärken sich die Wechsel in den jüngeren Jahren.

    Ausgehend von Frage " Was ist wichtig?"


    In diesem Alter ist ein Vereinswechsel nicht zwingend erforderlich.
    Zumal es zu den NLZ in den jüngeren Jahrgängen ausreichend gute Alternativen gibt.


    Wesentlicher ist, ob die Rahmenbedingungen in dem bisherigen Verein stimmen.
    - altersgemäßes Training insbesondere hinsichtlich der fußballerischen individuellen Fähigkeiten und der Koordination.
    - wichtig ist auch die vorhandene Infrastruktur. Insbesondere in den nun folgenden Monaten trainieren viele Vereine ( mangels eines Kunstrasenplatzes) nur 1 x pro Woche in einer schuhkartoon großen Halle.
    Hier haben andere Vereine in den kommenden Monaten einen Vorteil.
    - Wettbewerb und Training/ in den meisten Vereinen werden talentierte jüngere Spieler in den älteren Jahrgängen eingesetzt.
    Dies reicht in der Regel in diesen Jahrgängen aus. Da es in diesen Altersstufen in der Regel noch an einer starken Leistungsdifferenzierung durch unterschiedliche Leistungsstaffeln mangelt.
    - der soziale Wohlfühlfaktor und die Rolle in der Mannschaft.
    Diese und sicherlich weitere Punkte sind nach meiner Ansicht zur Zeit noch wesentlicher, als die Klassen der Vereine im sog. Leistungsalter.


    Ein kleiner ketzerischer Punkt. Turnen ist als Ergänzung zum Fußball Top. Schwimmen eher nicht.
    Hierzu kann ich dir jedoch keinen wissenschaftlichen Beleg geben, sondern Stütze mich nur auf eigene Beobachtungen.

    Guenter
    Das Problem ist ja gerade, dass die einzige berechtigte Annahme ist, dass der Sohn der Leidtragende ist.
    Da jetzt nicht mehr in der E 1 spielen wird.


    Ob er vorher in den anderen Spielen in der E 2 eingesetzt wurde, wie seine Trainingsbeteiligung, wie groß der Kader ist, wie möglicherweise rotiert wird, keine Ahnung!


    Ob ich nun die Schuld beim Verein oder bei der Mutter suche, ist reine Interpretation und ich kann mir auch beide Variationen vorstellen.


    Die einzige Frage die sich mir stellt, kann und sollte ein Trainer einen Spieler aufgrund des Verhaltenes der Eltern ausschließen.
    Ich bin dagegen, obwohl manchmal ein vertrauensvoller Umgang mit Eltern von Spielern sehr schwer ist.
    Doch wir trainieren die Kinder und nicht die Eltern.
    Die Unruhe die unzufriedene Eltern in eine Mannschaft bringen können, ist jedoch nicht zu unterschätzen.

    Leider fehlen uns wie so oft viel zu viele Informationen.
    Daher müssen wir mutmaßen oder auf eigene Erfahrungen zurückgreifen.


    Denn über das eigentliche Gespräch zwischen dem Trainer und der betreffenden Mutter erfahren wir nur, dass der Trainer bereit war weitere Konsequenzen zu tragen.
    Die Antworten und der Gesprächsverlauf haben den Spielereltern scheinbar nicht gepasst und weitere Konsequenzen in Aussicht gestellt.
    Dies ist unzweifelhaft eine gestörte Kommunikation.


    Warum oder Wieso es hierzu kam wissen wir jedoch nicht.
    Ob der Rückhalt durch den Vorstand möglicherweise berechtigt war? Keine Ahnung?

    Kurze Ergänzung: da heute wenig Zeit


    Zu zwei: unser Ziel ist kein Marjonettenfußball, unsere Spieler sind auch bemüht die Vorgaben umzusetzen.
    Daher geht es nicht um Durchsetzung, sondern um Unterstützung.
    In der Regel geht es um Vertiefung von taktischem Verhalten welches vorher in Übungen von H. Wein erarbeitet wurde.


    Natürlich spielt hier die Spielstärke des Gegners eine Rolle.
    Nicht hinsichtlich einer Ergebnisorientierung, sondern unter weniger Gegnerdruck usw. ist es für den Spieler leichter sich auf solche Vorgaben zu fokussieren.


    Zu drei: Dieser Abfall konnte in dieser Saison bisher nicht festgestellt werden. Ob dies am Training liegt ist sicherlich nur Interpretation.

    Antwort:
    Zu eins . Wie ich bereits an anderer Stelle ausgeführt habe, habe ich dies etwas unklar ausgedrückt.
    Abgestellt war auf die Intensität. Im Normalfall wird darauf geachtet keine Ermüdung in der Vorbereitung aufs Spiel zuzulassen. Bei schwächeren Gegnern wird hier die Intensität gesteigert.


    Zu Zwei: Kleine unterschiedliche Anweisung!
    Spielsystem 3-3
    Z. B. Spielverlagerung von den Außen über zentralen Spieler auf die andere Seite usw.
    Grundlagen des ballorientierten Verschieben der Außenspieler.


    Zu Zwei: in den betreffenden Spielen haben wir Zeit an der Außenlinie kurze Gespräche mit den Spielern zu führen.



    Zu drei: Kondition und Konzentration fallen in dieser Altersklasse häufig zum Ende des Spiels stark ab.

    Sorry, aber der Begriff Normalgruppe war mir wirklich unbekannt.
    Habe es jetzt gegoogelt, welch ein Wunder diese Stilblüte kommt aus Bayern.
    In unserem Kreis wäre der Einstieg von 3 Mannschaften in der untersten Klasse( D jugend) garnicht möglich.
    Schlimm finde ich die Einsatzzeit von 5 Minuten in einer Gesamtspielzeit von 60 Minuten, viel schlimmer finde ich es jedoch wenn ein Verein nicht in der Lage ist, seine Kinder und Jugendliche einigermaßen auszubilden.
    Wenn die Angaben stimmen, dass der betreffende Jugendliche seit 5 Jahren regelmäßig trainiert und nun scheinbar zu schlecht für die unterste Klasse ist, ist dies nach meiner Ansicht ein Armutszeugnis.
    Dies gilt insbesondere für einen des älteren Jahrgangs.

    Scheinbar wieder ein Verein in dem jeder macht was er will.
    Beispiel: Warum spielen Kinder des älteren E Jugendalter D- Jugend.
    Und dann in einer D 3.
    Dafür trainieren dann Spieler des älteren D- Jugendjahrgangs nicht mit ihren Altersgenossen und dies in der untersten Klasse.
    Prognose : in den nächsten Jahren mit dem Umstieg auf das Großfeld wird sich der Kader sicherlich von selber erweitern und die abgeschobenen Spieler mit Freude auf die Bank setzen.