Gerade das zögernde Verhalten des Erziehungsberechtigten ist mir sehr sympathisch.
Inzwischen ist nach meinen Erfahrungen ein Tourismus der Castingtage zu beobachten, in denen völlig betriebsblinde Eltern ihre Kinder von einem Castingtag zum anderen schleifen, in der Hoffnung ihr Zögling würde mal einen Wundertag erwischen.
Viele Aspekte wurden bereits angesprochen: Alter, soziales Umfeld usw.
Da wir die Qualität des Trainings im betreffenden NLZ nicht einschätzen können, würde ich primär auf die
" Lerngeilheit" ( Sorry für die Wortwahl, aber mir ist kein besserer Begriff eingefallen) abstellen.
Ich meine damit nicht, dass das Kind Spaß am Fußball hat, sondern bereits den intrensischen Willen und Ehrgeiz hat, sich immer weiter zu verbessern.
Insbesondere unter dem Druck, der Belastung, den disziplinischen Anforderungen, usw nicht den Spaß am Fußball verlieren wird.
Bereits in diesem Alter gibt es Kinder die sind begierig darauf, sich weiterzuentwickeln, sich durchzusetzen, neues zu erlernen und dafür vieles auch zu opfern( Freizeit usw.).
Sollte das Kind diese Eigenschaften haben, ist eine Frühförderung sicherlich zu berücksichtigen, sollte er bereits die beschriebene Qualität haben.
Sollte das Kind aus seiner Trainingsgruppe wirklich herausragen, kann übrigens auch ein nicht förderlicher Druck auf das Kind, durch Trainer, Kinder und die anderen Eltern entstehen.
Giftet Childs ( sollte es sich hier um ein solches handeln) sind meist insbesondere bei den restlichen Eltern nicht sonderlich beliebt, da viele insbesondere in den jüngeren Jahrgängen ihre Kinder ständig mit den anderen vergleichen.
Aber wir alle können hier nur kurze Denkanstöße geben!