Beiträge von AKjfv

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    Es geht nicht um meine Auffassung von den Grundrechten von Jugendlichen, sondern um die Entscheidung des OLG Bremen und dieses setzt nach meiner Meinung lediglich das Bosman Urteil konsequenter um, die Ausbildungsentschädigung wird nur beim Übergang zum professionellen Sport in Frage gestellt und auch nur in ihrer pauschalen Berechnung.


    Es geht lediglich um die Umsetzung von EuGH Rechtsprechung.


    Wer sich mehr erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden.

    Warum dieses Urteil für den Jugendbereich kurzfristig Wirkung erzielen sollte, entzieht sich meinem Verständnis.


    Die Richter haben lediglich auf das europäische Recht hinsichtlich der Freizügigkeit der Arbeitnehmer abgestellt.


    Da eine weitere rechtliche Prüfung scheinbar bewußt vermieden wurde, wird dieses Urteil auf den Breitensport nach meiner Auffassung keinen Einfluß nehmen.

    Sir Alex
    Eigentlich bin ich häufig deiner Meinung!
    Aber TW hat in Ausführungen in großen Teilen recht.


    In den meisten " oder" fast allen Vereinen fehlt es an einem wirklich gelebten und umgesetzten Jugendkonzept.
    Die Konflikte Trainer- Eltern, Trainer - Trainer innerhalb des Vereins, Trainer- Trainer ' gegnerische" Vereine lassen sich selbst bei den jüngeren Jahrgängen der Vereinen beobachten.
    Der Erfolgsdruck, bzw. der Erwartungsdruck auf die Trainer steigt. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe.
    Hatte in den letzten Wochen das Vergnügen das Meckern der Eltern mehrerer NLZ bei einer ungesunden Angewohnheit zu belauschen. Aber auch in den unteren Leistungsbereichen wird der Trainer ob berechtigt, oder unberechtigt ständig in Frage gestellt. Sicherlich nicht unbegründet! Aber die meisten Trainer werden von ihren Vereinen im Regen stehen gelassen. Mangelnde Unterstützung und Transperenz in den Ausbildungszielen haben dann gewollt oder ungewollt, geplant oder ungewollt die Mißstände wie von TW angesprochen zur Folge. Sicherlich gibt es unbelehrbare, aber die meisten Fehler von mir und meiner Trainerkollegen entstehen aus Unwissenheit und unter dem Druck der Umstände.
    Unwissenheit und Druck lassen sich jedoch abbauen. Dafür Bedarf es jedoch dem ehrlichen, transparenten und respektvollen Umgang aller Verantwortlichen in dem Spannungsverhältnis unter dem die jungen Spieler Leiden.


    Wobei Ehrlichkeit gegenüber Eltern manchmal der wiederstreitende Kampf zwischen Ehrlichkeit und Diplomatie ist.

    Guenter als alter Hase, solltest du Hallenphase insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Kinder eigentlich besser einschätzen können.
    Viele Vereine gehen mit den jüngeren Jahrgängen Mitte Oktober in die Halle und gehen nach Ostern wieder auf den Platz. Ziehe ich die Sommerferien ab, trainieren viele 5- 10 Jährige mehr Zeit in der Halle als auf dem Platz.
    Auch die 80 Min Spielzeit sind viel zu niedrig. 5- 8 Turniere mit zwischen 40-60 Min Spielzeit sind bei uns im Kreis bei den Vereinen bis zur E jugend die Regel. Unsere E 1 wird etwa 13 Turniere bestreiten.
    Daher sind die Rahmenbedingungen auch nicht beliebig, sondern die Hallenzeiten sollte effektiv im Sinne der Kinder genützt werden.

    Zum einen ist eine Vereinheitlichung der Wettkampfregeln eher wünschenswert. Noch vor 3 Jahren wurde man als Trainer bei jedem Turnier mit anderen Regeln überrascht.
    Bei uns werden als Ausnahme nur noch Turniere mit Rundumbande genehmigt.
    Die wenigsten Vereine und Hallen verfügen bei uns jedoch über solche und der organisatorische Aufwand ist für normale Pflichtturniere viel zu groß.


    Warum bestehen Widerstände von Vereinen, Schiedsrichter und Trainern gegenüber den Futsalregeln.
    Nicht weil der trostlose Hallenfußball eine tolle Geschichte ist, oder die Kinder das neue Regelwerk nicht verstehen würden.
    Wohl eher weil sie zu faul, zu borniert oder manchmal auch jegliche Veränderung ersteinmal ablehnen.


    Futsal bevorzugt die technisch gut ausgebildeten Mannschaften im Jugendalter.
    Im Gegensatz zum alten Hallenfußball, setzen sich nach meiner Erfahrung nicht die körperlich überlegenen Mannschaften durch, sondern die cleveren mit mehr Spielintiligenz ausgestatteten Spieler.


    Sicherlich eine nicht für jeden Trainer wünschenswerte Entwicklung.
    Erforderlich ist jedoch der Einsatz des richtigen Spielgerät und eine konsequente Überwachung der Regeln durch den Schiedrichter.


    Warum beim betreffenden Turnier ein 360 Gramm schwerer Futsalball eingesetzt wurde, kann ich zum Beispiel nicht verstehen. Denn dieser ist für eine E Jugend viel zu schwer und verhindert wieder das eigentlich gewünschte technische Spiel.
    Aber einen zu schweren oder zu hartem Ball zu nutzen, kann man leider immer wieder beobachten.

    Wow 2 Feldverweise bei einem E Jugendspiel- Respekt!!!
    Egal welche Darstellung 100 prozentig stimmt, eine Werbung für den Kinderfußball hat hier sicherlich nicht stattgefunden.
    Landesmeisterschaften sind eigentlich in diesem Alter total überflüssig und wenn sollten sie mehr als Event wahrgenommen werden.
    Bei den Hessischen Futsalmeisterschaften der E Jugend, gab es jedenfalls keinen einzigen Feldverweis.

    Die Regel des Einkicken beim Futsal ist sicherlich sinnvoller.
    Da zum einen die Kinder beim Fußball und nicht beim Kegeln sind.
    Des weiteren werden insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen, die Bälle häufig unkontrolliert aus der Hüfte geschossen. Folge: Einrollen auf der anderen Seite.
    Von einer wirklich kontrollierten und altersgemäßen Spieleröffnung kann hier meist keine Rede sein.
    Ich hab mich damals immer gefragt, wer sich diesen Quatsch einfallen hat lassen.

    Präzises Grätschen bei 9 Jährigen ?
    Ja ! Ich lehne insbesondere in der Halle jedes flache Tackling ab!!
    Die Grätsche steht bei mir nicht auf dem " Lehrplan".
    Ohne auf den Unsinn von Grätschen als Mittel in der defensiven 1-1 Situation für die jüngeren Jahrgänge eingehen zu wollen, ist in der Halle das Risiko der Verletzungsgefahr ( stumpfer Boden, Wände,usw.) als Folge dieses " Zweikampfverhaltens" viel zu hoch.

    Eigentlich nicht! Bei uns spielen die G und F Jugenden Beschäftigungsturniere, diese sind keine offiziellen Meisterschaftsspiele und daher nach Hallenfußballregeln, aber mit Futsalball. ( Ab E jugend ist Futsal Pflicht)
    Daher auch nach FPL Regeln
    Aber ich würde mir eine Modifizierung der Regeln wünschen.
    Einschießen- statt einrollen und ein absolutes Grätschverbot auch für die " Kleinen".
    Wir spielen jetzt im zweiten Jahr Futsal auch mit der E jugend und der Rückgang der Verletzten bei den Turnieren ist augenfällig.
    Was eigentlich auch den Gedanken von KiFu entspricht.

    Bei uns nur als reine Mädchenmannschaft. Diese Regel ist nach meiner Meinung jedoch nicht sehr zielführend.
    So kommt es vor das 10 Jährige Mädchen, die im Sützpunkt sind, auf F jugendliche losgelassen werden.

    Eine kurze Frage. Warum spielt ihr überhaupt noch Hallenfußball. Ab nächster Saison ist Futsal eh bundesweit verpflichtend.
    Nach meiner Kenntnis klare Vorgabe vom DFB.

    Kleiner Tipp von einem Vater mit einer Fußball spielenden Tochter.
    Wenn Mädchen in den jüngeren Jahrgängen G- E Jugend annähernd mit den Jungs mithalten können, sollte man auf die Sonderregeln verzichten.
    Mädchen sind in dem Alter in der Regel in den meisten Bereichen reifer als die gleichaltrigen Jungs.
    Sie spielen in der Regelauch lieber mit ihren gleichaltrigen Freunden und Klassenkamaraden.


    Daher halte ich es, sollte es fußballerisch möglich sein, sicherlich für sinnvoll mit den gleichaltrigen Jungs in die nächste Jahrgangsstufe aufzusteigen.

    Warum Unsinn?
    Der Geburtstermin ist eine Zufälligkeit, die im Kinderfußball sehr stringent geregelt ist.
    In einem reinen Breitensportverein trenne ich den am 15.1 geborenen jüngeren von seinem im Dezember geborenen Freund des nächsten Jahrgang. Beide gehen in die selbe Klasse. Ich habe es schon mehrfach erlebt das Kinder aufgehört haben, weil sie nicht mehr mit ihren Freunden spielen durften.


    Auch hinsichtlich der sportlichen Entwicklung ergibt sich ein Problem. Die motorische und athletische Entwicklung kann zwischen Kinder bis zur Pupertät bis zu 2 Jahren differieren, unabhängig ihres Lebensalter.


    Warum also ein unterfordertes Kind nicht hochziehen. Da jedoch der Schwerpunkt auf der inviduellen Entwicklung und nicht nur auf der sportlichen Entwicklung liegt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.
    Das Kind muss sich in der höheren Lerngruppe auch wohl fühlen und sozial eingebunden sein.


    Da sich das Spiel in seinen Rahmenbedingungen in den drei ersten Jahrgängen nicht sehr ändert, ist hier auch keine besondere Schwierigkeit zu beobachten.
    Problematischer sehe ich das Hochziehen von der E- Jugend in die D Jugend.


    Eine Pendelbewegung zwischen den Jahrgängen halte ich jedoch in diesem Alter nicht für sehr förderlich.
    Aushelfen oder einmal die Woche im älteren Jahrgang trainieren stellen kein Problem dar, jedoch sollte das Kind wissen in welchem Team er seine " Basis" hat.

    Schöne Idee, aber praktisch und rechtlich wohl nicht durchsetzbar.
    Außerdem würden dann die Kinder nicht spielen. Und was passiert wenn die Betreuer mal krank sind.
    Im Normalfall betreuen dann Eltern die Mannschaft, was nicht mehr möglich wäre.

    Ich glaube der Gedanke durch die FPL wäre wirklich nachhaltig etwas nachhaltig verändert worden und man müsse nur warten bis der immer wieder angesprochene Trainertyp wie die Dinos ausstirbt ist sehr blauäugig.
    Vorweggenommen stehe ich vielen Änderungen sehr positiv gegenüber, in der Praxis zeigt sich eine Rückkehr zum Business wie vorher.
    Wir hatten auch vor der Einführung der FPL keinen Meisterschaftsbetrieb, sondern Beschäftigungsturniere.
    G- Jugend 5 Mannschaften jeder gegen jeden. F Jugend 6 Mannschaften jeder gegen jeden.
    Ergebnisse durften nicht veröffentlicht werden. Manchmal dann doch in der Zeitung.
    Auf den Internetseiten der Vereine wurden und werden weiterhin inoffizielle Sieger und Platzierte gefeiert.


    Bei Einladungsturnieren Pokale für den Sieger, den besten Torschützen und den besten Spieler verteilt.


    Bei den Turnieren wurden die Schiedsrichter vom Ausrichter gestellt, nun heißen sie Fair Play Beauftragte und wirken etwas mehr von außen, oder wieder direkt auf dem Feld.


    Die Eltern sind zum Glück immer noch vom Spielfeld verbannt. Leider wurde die Bannmeile von unserem Kreis so großzügig bemessen, das auf kleineren Sportplätzen nur noch wenig Platz für das Feld übrig blieb.
    F Jugendspiele wurden dadurch zum Treibball der Torhüter und man kam sich vor wie beim Tennis.


    Konflikte zwischen den Trainern sind weiterhin so häufig wie vorher.


    Spieler mit falscher Altersangabe sind weiterhin zu beobachten.


    Vieles an der FPL ist sicherlich wichtig und richtig und bei uns im Kreis waren die Missstände scheinbar nicht so groß ( viele Berichte hier sind wirklich erschreckend). Ein wirklichen nachhaltigen Turn der durch die FPL ausgelöst wurde, kann ich leider jedoch nicht feststellen.

    Punkt 1 positionstreues Verhalten zu verlangen ist in diesem Alter absolut tötlicher für ihre fußballerische Entwicklung. Die meisten Kinder dieser Altersklasse haben noch keine ausreichende räumliche Wahrnehmung.
    Stelle ich dann einen linken Verteidiger wird der Spieler dem Trainer zu liebe vielleicht seine Rolle beibehalten und statisch darauf warten, ob jemand in seinen wahrgenommenen Raum mit Ball eindringt und auf diesen zurennen.
    Wenn der Trainer Pech hat kann das auch der eigene Mitspieler sein.


    Die Kinder die so bereits in der G Jugend gespielt haben erkennt man später noch in der E Jugend.


    Daher erst im Rahmen der altersgemäßen Möglichkeiten die räumliche Wahrnehmung und das Verhalten im Raum schulen und erst später dies auf den Fußball übertragen.


    Punkt 2 Fußballtraining im Grundlagenbereichs ist die polisportive Ausbildung der Kinder.
    Das Credo soviel wie möglich mit Ball ist für die unteren Altersgruppen nicht immer sinnvoll und machbar.
    Dies gilt insbesondere für die Bambinis.
    Fangspiele z.B. sind nach meiner Erfahrung bestens geeignet nicht nur die motorischen Fähigkeiten zu schulen, sondern auch die räumliche Wahrnehmung.


    Der Verzicht auf eine multiple Ausbildung kann sich später schwer rächen. Ohne die Fähigkeit des Rückwärtslaufen, brauche ich später Übungsformen des 1-1 Defensiv garnicht erst zu planen.
    Dann bin ich in den späteren Jahrgängen gezwungen die durch falsch gesetzte Schwerpunktsetzung entstandenen Defizite aufzuholen.

    Ohne Tobn vorgreifen zu wollen, er meint nach meiner Meinung den Ligabetrieb.
    Ein Ligabetrieb in der G- Jugend und in der F 2 halte ich im übrigen auch für nicht altersgemäß.
    Allein die deutlichen Ergebnise aus den Nachbarkreisen die auch im Ligabetrieb spielen, sind sicherlich nicht förderlich für die Altersgruppe. Die Kinder haben ja zählen gelernt.
    Ab der F 1 möglicherweise, aber auch nicht wirklich erforderlich.


    Die Sonderregelungen für Mädchen sind von Landesverband zu Landesverband unterschiedlich.
    Hessen hat sie, andere nicht.


    Kröte: Für den Einstieg in die Trainingsformen von Horst Wein, dessen Konzept ich auch sehr schätze, google Funino hier findest du einige der Übungen als PDF. In Englisch glaube ich sogar 40 Seiten aus dem Buch.

    Gerade das zögernde Verhalten des Erziehungsberechtigten ist mir sehr sympathisch.
    Inzwischen ist nach meinen Erfahrungen ein Tourismus der Castingtage zu beobachten, in denen völlig betriebsblinde Eltern ihre Kinder von einem Castingtag zum anderen schleifen, in der Hoffnung ihr Zögling würde mal einen Wundertag erwischen.


    Viele Aspekte wurden bereits angesprochen: Alter, soziales Umfeld usw.


    Da wir die Qualität des Trainings im betreffenden NLZ nicht einschätzen können, würde ich primär auf die
    " Lerngeilheit" ( Sorry für die Wortwahl, aber mir ist kein besserer Begriff eingefallen) abstellen.
    Ich meine damit nicht, dass das Kind Spaß am Fußball hat, sondern bereits den intrensischen Willen und Ehrgeiz hat, sich immer weiter zu verbessern.
    Insbesondere unter dem Druck, der Belastung, den disziplinischen Anforderungen, usw nicht den Spaß am Fußball verlieren wird.
    Bereits in diesem Alter gibt es Kinder die sind begierig darauf, sich weiterzuentwickeln, sich durchzusetzen, neues zu erlernen und dafür vieles auch zu opfern( Freizeit usw.).
    Sollte das Kind diese Eigenschaften haben, ist eine Frühförderung sicherlich zu berücksichtigen, sollte er bereits die beschriebene Qualität haben.


    Sollte das Kind aus seiner Trainingsgruppe wirklich herausragen, kann übrigens auch ein nicht förderlicher Druck auf das Kind, durch Trainer, Kinder und die anderen Eltern entstehen.


    Giftet Childs ( sollte es sich hier um ein solches handeln) sind meist insbesondere bei den restlichen Eltern nicht sonderlich beliebt, da viele insbesondere in den jüngeren Jahrgängen ihre Kinder ständig mit den anderen vergleichen.


    Aber wir alle können hier nur kurze Denkanstöße geben!

    Steini , da wir leider nicht in einer Black- Box trainieren, kann keiner sagen ob es 3 in den mittleren Leistungsbereich wegen oder trotz deines Verzichtes geschafft haben.


    Und wenn ich in der Halle ein System vorgebe, kann dies aus Gründen der individualtaktischen Ausbildung geschehen, aber es bleibt der Einstieg in ein gruppentaktisches Konzept. Wie immer ich es umschreibe.
    Insbesondere beim Futsal und deren Spielsysteme können die Kinder viel für die späteren taktischen Anforderungen mitnehmen.


    Hier wäre mir eine F Jugend jedoch zu früh