Beiträge von open-minded

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    Zitat

    vorab wäre es interessant zu wissen, wie hoch eigendlich die Trainingsbeteiligung ist.

    ....ist ein Punkt, der eine Rolle spielt.
    Einzig interessant ist doch die Frage: "wie oft pro Jahr hat der jeweilige Spieler ein hochwertiges Training genossen ?"
    Fokus bzgl. der Häufigkeit sollte dabei immer auf dem Wohl des Kindes liegen, nicht des Vereins, nicht des Trainers.


    Hochwertiges Training deshalb, weil ein super Training sicher besser ist als zwei schlechte.


    Begrenzt wird die jeweils mögliche Trainingshäufigkeit durch zahlreiche Faktoren:
    z.B. Regen, Gewitter, Überschwemmung, Sturm, Hitze, Dürre, Glätte, Schnee, Platz gesperrt wegen Rasenarbeiten oder Fest oder.., Schule, Krank, Urlaub, Familienfest, Verletzung, Feiertage, u.s.w.


    Wenn man das bedenkt ist bei einmal Training pro Woche schon viel Schwund dabei. Da tut jedes Training das ausfällt weh.


    Sicher, es ist eine E, aber was, wenn der Nachbarverein 2 mal die Woche gut trainiert, evtl. noch einen Kunstrasenplatz hat, auf dem
    er weniger Ausfälle hat und die Saison draußen verlängern kann, während du in der Halle nur ein mal kannst?
    Dann wird man schon irgendwann Unterschiede sehen.
    Man könnte jetzt wieder sagen, mir egal was andere machen, es geht ja um Kinderfußball. O.K.
    Aber dann die Kinder in Punktspielen gegeneinander antreten zu lassen bei so unterschiedlichen Trainingsvoraussetzungen ist den Kindern gegenüber nicht fair.


    Oder wie seht ihr das?

    Hallo,


    ...echt heiß am Sportplatz dieser Tage...


    hab trotzdem mit den Jungen von der "C" einen Gaudi-Kick mitgemacht, und zwar barfuß!


    Mir war schon mehrmals aufgefallen, daß die Jungs oft am liebsten barfuß kicken. Evtl. liegt´s an den FlipFlops mit denen sie immer rumlaufen sobald es mehr als 20°C hat und mit denen spielen ja schwer möglich ist.


    Meine Erfahrung nach 1/2 Stunde (danach konnte ich nicht mehr...schwitz):


    - Barfußfussball ist sehr technikbetont, da ohne Schuhe und Schoner das Körperliche zurücksteht.


    - es werden viele Tricks ausprobiert, da niemand Angst haben muß "umgemäht" zu werden (man nimmt Rücksicht aufeinander).


    - man nimmt die eigene jeweilige Fußstellung bei der Ballbehandlung bewusster war (visuell und sensorisch).


    - es wird rechtzeitig abgespielt (den eigenen Zehen zuliebe).


    - die Jungs haben alle ziemlich kräftige Füße (laut eigener Ausage durch Barfußspielen.)


    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Danke für eure Antworten,


    ich glaube ja auch nicht, daß die Technik den Trainer ersetzen wird oder soll und damit all die zwischenmenschliche Kommunikation und Emotion.
    Aber als ergänzendes Detail könnt ich´s mir schon vorstellen (in Situationen wo´s passt.)


    Gibt ja schon Technik am Fußballplatz wie z.B. Ballschußmaschinen, Radar-Geschwindigkeits-Messer, elektr. Torwand, Chip im Ball...


    Stimmt auch was 7Heby sagt, daß in der "F" die Übungen nicht so komplex sind. Aber zur Motivation oder als Abwechslung im Trainingsalltag, wie fändet ihr das ? Die Kinder fahren doch auf Computer ab.


    P.S. googelt mal "Tablet PC Outdoor" oder sucht nach wetterfeste Hülle für iPad


    Hab mir die "DVDFussballtrainer" auf Youtube angeschaut und finde das extrem gut gemacht um es Kindern zu zeigen.
    Da werden Übungen oder Trixs von Spielern demonstriert, die nur unwesentlich älter sind.
    Denke, daß die Kinder dann nicht nur sehen wie´s gemacht werden soll, sondern auch welche Qualität möglich sein kann.


    Das mir den Playmobilfiguren finde ich übrigens witzig. Also für einheitliche Haare sorgen. =)

    Hallo,


    da ich nix so rechtes im Forum gefunden habe, hier mal ne Frage an euch......


    .....wenn man mit Kindern (F/E) eine neue Übung im Training machen möchte, sind lange Erklärungen bekanntlich fehl am Platz.
    Besser ist da vormachen.


    Wäre es nicht auch gut, direkt am Platz die Übung einer entsprechend kleinen Spielergruppe per iPad zu visualisieren ?
    Geeignetes Videomaterial vorausgesetzt.
    Die Aufmerksamkeit der Kinder wäre jedenfalls gesichert !


    Wer hat sowas schon mal versucht ?
    Wie waren die Erfahrungen ?
    Welche Tipps könnt ihr geben bzgl. Quellen des Lehrmaterials?

    Die Fair-Play-Liga kann´s zwar sicher nicht alleine lösen, da gebe ich Dir recht, aber sie ist ein wichtiges Detail. Sie drückt nämlich direkt die öffentliche Haltung der Verbände aus. An dieser Haltung orientieren sich wiederum die Vereine, und an den Vereinen orientieren ich die Trainer und Betreuer, und an denen wiederum die Eltern und Kinder.
    Die F-P-L ist wie jedes andere Projekt auch einem Entwicklungsprozess unterworfen, und der braucht Zeit. Wer weiß, evtl. wird sie in einigen Jahren ein solches Erfolgsmodell sein, daß sie tatsächlich bis in die 1. Lia strahlt (Geld-/Vertragsstrafen für ausfällige Trainer/Spieler sind doch heute schon nicht mehr abwegig).--> Revolutionen fangen meist unten an.
    Fazit: Wenn man etwas verändern will, ist es falsch vorzeitig aufzugeben, weil man man die schnelle, allumfassende Lösung nicht gleich findet, und Alles so schwierig ist. Statt dessen müßen alle Hebel bedient werden, auf die man Einfluß hat (siehe diese Forum).

    P.S. Der einzige Punkt, wo Horst Wein wirklich "neue Wege" beschreitet, ist der Ansatz mit dem Spiel zu beginnen, dann das Spiel in seine Einzelteile zu zerlegen, diese dann isoliert trainiert und in einem weiteren Wettkampfspiel die Erfolge zu überprüfen. Ich habe es in dieser Konsequenz noch nicht umgesetzt...

    Warum hast Du es noch nicht umgesetzt ? Klingt doch logisch, daß man erst was macht, daraus eine Schwäche erkennt und diese darufhin zu beheben versucht. Ist irgendwie nicht so´n Gieskannenprinzip.

    Wenn man das hier sieht, wieviel Torerlebnisse nach zielgerichteter (nicht zufälliger) Vorarbeit die Kinder innerhalb von einigen Minuten erleben, und das dann vergleicht mit so manchem Trainingsmatch herkömmlicher Art a´la 1 Tor alle 15 Minuten und das noch evtl. durch Zufall, da wird man doch automatisch zum Fan von. Danke für den Link Don Quijote

    Zitat

    Bei 1899 Hoffenheim kann man sich tagesaktuelle Trainingspläne runterladen, bei denen immer was von Horst Wein dabei ist, aber eben doch eher beigemischt.

    Danke für die Antworten.

    Zitat

    Du wirst hier einige Leute treffen, die einige Ansätze von Horst Wein
    ausprobiert und für gut befunden haben. Mir ist nicht klar, welche
    längerfristigen Erfahrungen Du suchst. Bist Du unsicher, ob die
    Methodik von Wein funktioniert?

    Nein, nicht unsicher, aber ich könnte andere besser überzeuen wenn man "was auf der Hand hätte". Nach dem Motto... Schau mal, der FC XY in der Liga XY macht das seit Jahren und ist sehr zufrieden damit.

    Hallo,


    habe jetzt seit drei Jahren Erfahrung als Trainer/ Co-Trainer von Bambini,G, F.
    In dieser Zeit hat sich meine Sichtweise über Kinderfußball und das Erlernen desselben grundlegend geändert.
    Die erste Zeit dachte ich auch noch, daß Kinderfußball (Training und Spiele) so ähnlich wie Erwachsenenfußball sein müsse, bzw. schnell dort münden müsse.
    Innerlich wurde ich aber immer unzufriedener mit dem, was ich in meinem Umfeld sah, ohne es aber konkret benennen zu können. Also fing ich an Wissen anderswo zu suchen

    (Internett, Bücher, Gespräche, Fortbildung ...).
    Zufällig fand ich dann im Netz Info´s über Horst Wein und bestellte mir sein Buch "Spielintelligenz im Fußball".
    Seite für Seite stellte ich fest...ja genau, das ist es was ich gefühlsmäßig als Richtig vermutete, aber selber nicht ausdrücken konnte.
    Leider scheint bei uns im Verein so gut wie niemand meine Einstellung zu teilen.
    Hier im Forum habe ich gelesen, daß es auch anderen ähnlich ergangen ist.
    Mich interessiert jetzt, ob es jemand gelungen ist auf kindgerechte Jugendarbeit a´la Horst Wein umzustellen und so auch von längerfristigen Erfahrungen berichten kann.


    Vielen Dank