Hallo Uzun,
schwanke zwischen a) und b)
Beiträge von open-minded
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Hallo,
hat jemand schon mal das Game "Fluid Football" (oder "Fluid Fussball") gespielt ?Gibt´s als App für mobile Geräte.
Klingt ganz gut, da es weniger Gedaddel und mehr Taktik verspricht.Zitat -
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Bin mit Steini.
Bei den Kindern weißt du manchmal nicht genau woher die Aussage kommt. Kann eine plötzliche Laune sein oder ein Kumpel in der Schule geht seit neuestens in´s Judo oder ähnliches. -
was ich nicht rauslesen kann, ist wie der Kapitän seine Rolle selber findet. Er wurde zwar gewählt, aber wollte er das auch. Warum wurde er gewählt denkst du? Weil er der beste Fußballer ist, oder weil er ein Wortführer ist, oder weil er die Klappe hält und keinen Ärger macht, oder warum.
Wie reagiert er auf Gemecker?
Was sind die Faktoren die einen Kapitän auszeichnen ??? -
... ergeben sich daraus?
sind sie nicht auch kunden und haben anspruch auf eine betreuung, die ihnen zusag
Alles anzeigenwir sind anbieter, ich sags immer wieder, und wir müssen unser ding ja auch verkaufen.
ich meine, in den heutigen zeiten, reicht hier fanatismus nicht mehr sondern empathie ist angesagt.
ein, so war das immer und das hat nie geschadet, voilà, hier sind meine regeln, geht bei veränderten demografischen bedingungen
zuzüglich übersensible eltern nicht mehr.
Können dann Vereine so bleiben wie sie immer schon waren?
Ein vollkommen neues Gesamtkonzept müsste dann her, wobei der von Andre gefoderte Verhaltenskodex ala KIFU/FairPlay nur ein Teil wäre. Zusätzlich müsste das Angebot der Fussballabteilung überdacht werden.
Geht FunSoccer den Verein wirklich nichts an ( nach Motto: sollen sie´s halt auf Bolzplätzen privat organisieren)?
Muß die Fußballgolfanlage, Soccer-Funpark,e.c.t. tatsächlich Gemeinden oder gewerblichen Anbietern überlassen werden?
Gutes Beispiel sind die Ski-Orte, die allerhand Einfälle haben, wie sie junge Generationen anziehen wollen (Kidsclub, Kids-Funpark...).
Da könnte man doch als Verein doch glatt Geld für verlangen! -
fußball ist bei weitem nicht so wichtig wie wir immer vorgeben und wie er es für manche von uns ist.
es ist im breitensport lediglich eine weitere form der bewegung, eines hobbies, eine kinderbetreuung was weiss ich.
jedenfalls für viele eltern und selbst für manche ehefrauen der trainer.
ich verstehe ja, was du damit meinst. Mir wurde in diesem Forum auch schon vorgeworfen ich nähme Fussball zu wichtig.
Mir ist diese Floskel aber zu platt. Wer entscheidet wie wichtig Fussball für den anderen sein darf. Ab wann ist man ein Spinner? Wann verlässt man die Norm? Wer legt das fest? Wichtigkeiten können sich ändern, sind nicht statisch, sind für jeden anders.
Anfang der Woche war im TV ein Bericht aus Griechenland. Es wurde ein junger Mann gezeigt, der seine Rechnungen nicht mehr öffnete und seine Wohnung mit Holz heizte. Er sagte sinngemäß, nur das tägliche Fussballspiel hielte in seelisch über Wasser. -
und zwar durch eine in einem Konzept niedergeschriebene Philosophie des Vereins
wundert mich jetzt , dass du das eingangs nicht schon im Sinn hattest
.
So überraschend dürfte diese Erkenntniss doch nicht sein.
Überall wo Menschen was gemeinsam "aufziehen" geht es nur mit Regeln, die gewisse Grenzen setzen, innerhalb derer sich die unterschiedlichen Charaktere bewegen soolten.
Besonders bei so sensibler Thematik wie Kindererziehung (egal ob Sport oder anderweitig) ist doch sonst Nichts dem Zufall überlassen! Stell dir mal vor, in der Schule würde ein Lehrer unangemessen aus er Reihe tanzen.
Regeln vermindern Reibungsverluste, machen Positionen und Fahrtrichtung klar. Das heißst nicht, dass es keine Freiräume geben darf.
Nicht zuletzt gewinnt der ganze Verein dadurch an Profil und dürfte sich aus der Masse positiv erheben.
Innerhalb eines sinnvoll geschaffenen Rahmens dürften sich dann alle wohler fühlen! -
...aus Emotionen, Erfahrungen, Wünschen,Erziehung, Erwartungen e.t.c., teils bewußt, teils unbewusst, treibt uns an.
Um wirklich wahrhaftig auf Andre´s Eingangsfrage zu antworten, müsste man sich selbst ausführlich reflektieren (evtl. unter fachkundiger Anleitung?!)
Bei mir selbst ist es wahrscheinlich ein grosser Teil Menschenfreundlichkeit und Liebe zu meinen beiden Jungs (die mich dann auch andere Kinder besser verstehen lässt).
Dazu kommt aber sicherlich eine Portion Ehrgeiz (will es besser machen als XY; "der wird staunen") und der Wunsch nach Anerkennung.
Letztere beiden Punkte aber nicht zu jedem Preis.
Ach ja, Neugier auch noch. Und Sportbegeisterung als Neigung und und und und.... -
da du uns ja immer zum Mitdenken aufforderst möchte ich dich auf folgendes aufmerksam machen.
Nicht die Regeln wirken sich auf den Wandel aus, sondern umgekehrt !
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allerdings denke ich, dass wir uns nicht anmaßen sollten, die Art und Weise sowie Methoden eines der besten Trainer der Welt zu kritisieren.
warum denn nicht. Dazu ist ein Forum doch da, um mehrere Sichtweisen zur Meinungsbildung beizusteuern. Meinungsvielfalt ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.
Wenn alle in Ehrfurcht erstarren würden vor der nächst höheren/erfolgreicheren Instanz, dann dürfte ja der Trainer mit C-Lizenz dem Trainer mit B-Lizenz nicht wiedersprechen.Habe Pep in der Säbener Str. beim Training erlebt. Er war immer mitten drin und sehr engagiert. Wenn er was zu verbessern oder zu verändern hatte geschah das ähnlich emotional und gestenreich, war aber viel dosierter als in diesem Film hier.
Könnte mir vorstellen, daß er hier was Essentielles umstellen wollte und nicht locker lassen wollte.
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meinst du damit, das die 'unselektierten', sprich nicht ganz so talentierten "emotional zu instabil" sind, als das man sie mit dem kompletten "wettkampfgedanken" belasten könnte???
Nein, Talent alleine hat sicher keine Aussagekraft über emotionale Belastbarkeit.
Wollte nur den Satz von "FB" ergänzen ...n erster Linie spielen die Kids guten Fussball weil sie richtig gutes Training bei einem richtig guten Trainer haben und zudem Eltern haben, die das so unterstützen
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So, einige von euch hatten das E-Book als "Geschenk" bereits erhalten und ich bin mir sicher, es ist eine spannende Lektüre.
Stimmt !
Besonders gut gefällt mir an dem Buch, daß es nicht einfach Übungen vorsetzt, sondern viel Wert auf das "Warum" gelegt wird.
Die Übungen selbst sind auch für Jugendfußball-Breitensport wertvoll. -
Was hier geschehen ist, stellt eine Themaverfehlung dar !
Ziel war:ZitatDies wurde nicht erreicht, sondern das Gegenteil erreicht! Spieler und Eltern wurden und werden vergrault.
Warum dies geschehen konnte beschreibt Andre ja sehr treffend.
Schaden ist entstanden.
Hier ist keine unerschöpfliche Quelle von ewig nachrückenden Spielern vorhanden. Was rät wohl die Mütter eines hier enttäuschten Kindes den anderen Frauen des Dorfes wenn es um die Frage ginge, ob der Fußballverein empfehlenswert sei?
Wer finanziert wohl einen Dorfverein? Wohl kaum nur die Eltern der besseren. -
Evtl. findest du das hier in interessant...
Zitat -
Ach das galt doch nur für Politiker, glaub ich jedenfalls

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Hallo Uzun,
freut mich, daß das mit den Zitaten nun klappt
Hier Zukünftiges aus Bayern:
Zitat -
Zitat
Es ist ja auch klar, dass Hansi Flick nach der WM Sportdirektor wird.
aus einem Interview mit DFB-Präsident Niersbach kurz vor Weihnachten !
Ist Hansi Flick nun gut oder schlecht für die Nachwuchsarbeit im Breitensport?
Ist er die Marionette von Löw?
Wer kümmert sich um den Breitensport?
Wer weiß was Gescheites?
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Man sollte nie spiegelhaft sein Abbild in anderen suchen, sondern grad die Differenz zwischeneinander in ihrer Spannung als bewegend empfinden
das ist ja gerade das Schwierige, zu kapieren, daß die eignene Begeisterung und Zielsetzung nicht dieselbe sein muß wie die jedes einzelnen Spielers. Was wissen wir eigentlich über die Art der Begeisterung unserer Spieler?
Man sollte sich nicht verstellen, denke ich.Ich glaube, dass auch ein ruhigeres Vorgehen erfolgreich sein kann.
Glaube ich auch. Begeisterung des Trainers (auch eines Spielers) muß nicht "laut" nach außen dringen. Kinder merken, ob man als Trainer konzentriert auf die Sache ist oder lieber mit allem Anderen beschäftigt ist.Zitat
gute Idee !
