Beiträge von open-minded

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    zu deider Eingangsfrage ob es zuerst bitter schmecken muß. Ich sage klar nein.
    Das hieße ja, dass ich als Trainer dafür sorgen müßte, alles erst mal in Richtung Quälerei zu lenken.
    Insofern müßte die Frage dann sinnvollerweise lauten:" Müssen manche Dinge zuerst bitter.........."!
    Du nennst das Bsp. "Beidfüßigkeit".
    Auch da bin ich als Trainer gefordert, wenn schon kein "Heidenspaß" aufkommt, das Erlernen so zu steuern, dass es eben nicht bitter, im Sinne von frustrierend, schmeckt, sondern eingebunden in ein Gesamtpaket "freudvolles Training" irgendwo zwischen "bitter" und "superspaßig" beim Kind ankommt. Das kann auch mal die Empfindungsstufe "neutral" sein. Wichtig ist, dass der Trainierende einen Sinn/ Vorteil/ Ziel für sich sieht.

    Vielleicht kannst du ja mal mit @uzunbacak für 2 Jahre tauschen. wenns Frauentausch gibt, darf es ja wohl auch Trainertausch geben.

    hat etwas gedauert. Aber hab mich erst jetzt getraut meine Frau zu fragen.
    Ergebnis: kein Frauentausch und auch keinTrainertausch! Basta!
    Hab ich mir fast gedacht!
    :rolleyes:
    Dann halt ich´s halt wie deine Oma. Konzentriere mich auf das Schöne hier.

    die Fußballwelt hat im Spiel Bayern vs. Real auch gesehen wie wichtig Standardsituationen sein können, wenn sonst nichts vorwährts geht.
    Hoffe unsere Nationalelf hat das besser drauf (offensiv u. def.) als Bayern. :P

    Man sollte aber zumindest mal gehört haben, was so möglich ist, damit man das einkalkuliert und nicht plötzlich den Hammer auf den Schädel bekommt.

    Für Eltern und Trainer hilfreich um die Vielzahl der Schicksalswendungen/-möglichkeiten, Changen, Gefahren zu erahnen, die es im Fußballleben genauso gibt wie im übrigen Dasein (Horizonterweiterung).
    Obwohl Karrieren, die nicht in der Budesliga enden, bei weitem überwiegen, sind sie im Denken und Reden vieler Eltern/ Trainer wenig präsent.
    Oft wäre eine Sicht- und Sprechweise die realitätsnäher ist für alle Beteiligten zielführender und spannungsfreier.

    da müssten unsere Politiker ja handeln, anstatt grosse reden zu schwingen und von anderen einfordern.


    stimmt Guenter, aber da den Politikern hauptsächlich daran gelegen ist die Vorgaben der Großwirtschaft und Großfinanz zu erfüllen,
    wird vieles ein Wunschtraum bleiben.
    Aber mal ehrlich, reichen in der heutigen Zeit "Ehrenauszeichnungen" o.ä. Würdigungs- Pseudomaßnahmen noch aus?
    Der Bürger soll produktiv arbeiten und zwar Männer u. Frauen, Väter und Mütter. Damit verdienen sie dann gerade mal soviel (wenn überhaupt) dass die Familie über die Runden kommt. Das gleiche Ergebnis erledigte früher einer pro Familie.
    Gleichzeitig soll beim Bürger aber nicht zu viel Geld ankommen. Weder über die Lohntüte, noch über die Gemeinden/ Kommunen (bei uns wird schon diskutiert, ob der Sportverein die Plätze bald selber mähen muß) oder andere Kanäle soll er "überversorgt" werden. Gleichzeitig sollen wir immer glauben das Geld wäre knapp. Aber das führt jetzt wirklich zu weit. ;)

    wie könnte das Ehrenamt wirkungsvoll gefördert werden?
    - Gleichstellung des Ehrenamtes im Sport mit demjenigen in Politik, Gewerkschaften, Justiz und Feuerwehr, bzgl. Freisellung im Beruf !
    (eine Woche Trainerlehrgang nicht vom Urlaub/ Überstunden abzicken, wär das was ? =) )
    - Kündigungsschutz bei Ehrenamtlern verbessern.

    Ich glaube trotzdem, dass es für die Jungs eine gute Erfahrung ist, wenn sie einen JG darüber spielen und sich gegen ältere durchsetzen müssen.

    Ich meine, kommt darauf an ob sie eine reelle Change haben sich in sinnvollem Zeitmaßstab auch wirklich durchzusetzen.
    Leider schreibst du nur, dass ihr "Alles" verliert. Wie deutlich, wäre interessant. Sind knappe Ergebnisse dabei? Lässt sich nach einer Zeit der "Etablierung" in der höheren Liga Besserung erwarten?
    Nicht vergessen sollte man, dass es sich, neben allem Talent und höchster Liga, um unter 11-Jährige handelt, deren fußballerische Ausbildung im Fokus stehen sollte.
    Sieht man dann auch hier das Punktspiel als "Kontrolle" dafür, ob und wie im Training Erlerntes im Wettkampf angewendet wird, liefert dauernde Unterlegenheit sicher nur einseitig brauchbare Ergebnisse.
    Auch ein Spiel gegen einen schwächeren (teilaktiven) Gegner kann Nutzen haben. Z.B. erleichtert es eben das "Frisch Erlernte" mal im Spiel anzuwenden. Beim ausschließlichen gnadenlosen "Hinterherhecheln" kommt das auf Dauer zu kurz.
    Irgendwann wird der Fokus dann zu sehr auf "Verhindern" liegen satt auf "Kreieren".

    ch weiss ja nicht wie es bir dir ist, aber ich habe meine Elternschaft gekannt, wusst so ziemlich genau was los war,


    stimmt natürlich.

    dass ich bevor ich bestimmte Massnahmen ergreife, sehr wohl andere Wege gegangen bin.


    wenn du´s sagst :rolleyes: .

    Was glaubt du woher das kommt, wenn ein Kind sagt, dass es nur im Sturm spielen will, und sich praktisch verweigert wenn es sonstwo aufgestellt wird? vom Kind doch nicht, das kommt von den Eltern, wird gerne unterschätzt.


    könnte auch vom großen Bruder kommen (zugegeben wenn er einen hat ;) ).

    Fakt ist doch, dass fast Alles hier NEU ist.
    Die Spieler müssen dich und ihre Kollegen kennen lernen. Du must die Spieler kennen lernen.
    Bevor du irgendwas planen kannst mußt du erst mal sichten, was du zur Verfügung hast. Welche Positionen können mit welchen Spielern besetzt werden. Wo haben diese ihre größten Schwächen, die es am dringensten zu beheben gilt.
    Wenn der Überblick da ist und du weißt, wie oft mit welchen Spielern und mit welchem Engagement zu rechnen ist, dann lässt sich sinnvoll planen.
    Nix überstürzen, absteigen ist ja nicht das Thema oder ?! ;)

    Nee, nee.
    Auf keinen Fall darf ich das Kind in Konflikt bringen zwischen mir und den Eltern.
    Wenn mir an den Eltern was nicht passt muß ich das mit denen direkt regeln.
    In meinen Augen realitätsfern zu erwarten, alle Väter würden kommen, weil ich das mir idealerweise so vorstelle.
    Zuviele Unwägbarkeiten könnten im Spiel sein. So z.B. psychische Erkrankung eines Elternteils, von denen der Trainer unter Garantie nix weiß.

    @Uzun

    verunsichert bin, ob es richtig war, mit 12 Jahren zu wechseln.


    meinst du, ob es richtig war nicht sofort zum Bundesligisten zu wechseln sondern zum Partnerverein?
    Oder meinst du, ob es richtig war überhaupt in den Leistungsbereich zu wechseln?


    guenter

    sind meistens überzeugt


    ich kenne zuviele die überzeugt sind von sich, von dem was sie machen und meinen. Woher sie das nehmen ist mir oft schleierhaft, denn wird das Ganze dann näher "durchleuchtet", bleibt oft nicht mehr viel Verwertbares übrig. Die Menschen neigen scheinbar dazu sich ein "passendes" Weltbild zu basteln. Da niemand davon ganz frei ist, hab ich mir hier im Forum meinen Namen so gewählt, um mich selber zur "Offenheit" anzuhalten.

    Wir können doch nur hoffen,


    Das ist mir eben zu wenig. Hoffen will ich erst, nachdem ich zuvor möglichst wenig dem Zufall überließ.