Beiträge von open-minded

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    dass beim Torabstoß auf der Torlinie sein Spieler direkt 1m vor dem Ball stehen darf,

    Abstoß auf der Torlinie??? Auf der Torlinie stehen die Tore !
    Der Abstoß wird aus einer beliebigen Position innerhalb des Torraums (5 Meterraum) ausgeführt.

    Zitat

    Die Spieler der angreifenden Mannschaft müssen sich zum Zeitpunkt des Abstoßes außerhalb des Strafraums der verteidigenden Mannschaft befinden.

    wie soll da jemand direkt vor dem Ball stehen?

    1. Ballkontroll-Druck, 2. Gegnerdruck, 3. Raumdruck, 4. Zeitdruck (2, 3 u. 4 = räumliche Enge, die 1 oft verhindern lässt), 5. situativer Entscheidungsdruck (mehrere Optionen: allein durchgehen, schießen, 2 Pass-Optionen...), 6. Lautstärkedruck (viele Rufe um einen herum, aber der geniale Pass ist unsichtbar u. artikuliert sich nicht laut), 7. Binnendruck (multiple Ziel- o. Selbst-Vorstellungen, Ängste, Zweifel im Kopf, Erwartungen, oft von Mitspielern o. Trainern stimuliert etc.), 8. Physis-, Psyche- o. Lebensdruck (Gedrücktheit etwa nach schlechter Schulnote, Streit zuhause, Klassenarbeit am nächsten Tag etc.), 9. Fehler- o. Niederlagendruck (wer grad einen Fehler machte, wem wg. Rückstand die Niederlage droht, ist nicht mehr frei fürs Spielerische im Kopf), 10. Visualisierungsdruck (wer ideale Ausführung im Kopf hat, sie aber nicht in die Bewegungspraxis umzusetzen weiß)

    manchmal denke ich, was müssen Menschen für verdammte Spießer sein, um all diesen Zeugs zu analisieren und dann die Microteile optimieren wollen. Da frage ich mich dann, ob das dieselben sind, die im Urlaub noch vor dem Frühstück das Handtuch auf die Liege legen, um dann erst am späten Nachmittag davon Gebrauch zu machen? Vorteile erringen um jeden Preis. Manche können nicht anders.
    Oder haben diese Aspekte die Menschheit erst so richtig weitergebracht?
    Bei uns im Verein geht derzeit jedenfalls das große Ringen um die Pfründe (wer welches Team, welche Spieler........) los. Im Kinderfußball !
    Du denkst es geht um die große Kohle! Schlimm!

    dass mir mitunter schon suizidal dies ganze Leben verleidet ist


    das ist es aber dann auch wieder nicht wert. Da würd ich doch glatt zum Tennis wechseln :] , oder Bogenschießen........
    Schönes Wochenende!

    DSV

    was haben die 'klugen förderer' gemacht, damit du dich richtig reingehängt hast (dir quasi selbst druck gemacht hast)?

    erst mal klingt "kluge Förderer" ziemlich geschwollen, jetzt wo ich´s nochmal lese. Zweitens möchte ich gar nicht den Eindruck erwecken ebendiese hätten meinen Lebensweg allzu zahlreich gesäumt. Evtl. wären mehr besser für mich gewesen ?!
    Aber wenn ich an konkrete Situationen denke, haben diese Förderer zuerst mich als Mensch gesehen und entsprechend agiert. Weniger ging es dabei um Erfüllung von allgemenein Erwartungen oder Standards.

    als Ergänzung noch folgender Gedanke:

    Hab manchmal das Gefühl fehl am Platz zu sein, dass meine Anweisungen nicht mehr 100% ankommen.

    Klar nutzt man als Trainer irgendwann mal ab.

    Mein Team betreue ich nun das 4 Jahr seit der U8.

    Es sind nicht mehr die "Kleinen" von damals. Die Eigenschaften die dich als Trainer bisher auszeichneten, haben nicht in allen Altersklassen das gleiche Gewicht.
    Evtl. liegt dir einfach das Arbeiten mit jüngeren Kindern mehr.

    ich kann mich noch gut an ein berufliches Fortbildungsseminar erinnern, an dem ich mal teilnahm.
    Da mußten wir zu einem vorgegebenen Thema nicht unseren eigenen Standpunkt einnehmen und kommunizieren/ diskutieren, sondern ebenfalls einen vorgegebenen, der teilweise den eigenen Ansichten wiedersprach und /oder sogar extrem war.
    Neben anderen Dingen war zu beobachten, dass es der eigenen Meinungsbildung förderlich war und den eigenen Horizont erweiterte.
    Die Gefahr dadurch tatsächlich auf "Abwege" anzuspringen, war nicht zu beobachten.
    Will damit sagen, dass ich verschiedene Ansätze hier schätze.
    Auch klar ist, je verifizierter der Autor ist, desto mehr Gewicht wird seine Aussage haben.

    und seinen "differentiellen" Trainingsmethoden.

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    Ich kann nur dringend dazu raten, nicht wild von Woche zu Woche in den Schwerpunkten hin und her wechseln. Ist wesentlich nachhaltiger in Blöcken zu trainieren.


    zu beachten lediglich, dass es dabei für die Kids nicht eintönig wird. Also ist Kreativität gefragt, den jeweiligen Schwerpunkt mit unterschiedlichsten Übungen/ Spielformen auszufüllen.

    normale Spielweise durchzuziehen


    da wird´s aber mal Zeit die "Norm" zu verlassen. Die Kinder förderst du am besten mit wechselnden Untergründen, wechselnden Bällen, wechselnden Spielen u.s.w..
    Seit ihr ein Leistungsverein? Wie wichtig ist das Gewinnen für euch? Ansonsten zuviel Taktiererei. Das Umstellen auf die veränderten Platzeigenschaften wird schon genug Konzentrationsleistung von den Kids fordern. Da noch kurfristig umzustellen ist nicht altersgemäß.
    Statt auf Ergebnis lieber gucken, welche deiner Kinder mehr und welche weniger Probleme mit dem Fußballspielen haben, wenn sich mal was Gewohntes ändert. Evtl. erwachsen da neue Erkenntnisse. Ist doch auch was?!

    Allein nur schon wegen der Unfallgefahr (vor allem dann wenn kleine Geschwister an der Linie rumtapsen) sollte man meinen, dass man das Eltern eigentlich nicht erklären müsste.


    Zustimmung!
    Erst muss immer was Schlimmeres passieren. Eigentlich komisch, dass da oft kein Gefühl für die Gefahr vorhanden ist. Weder bei Vereinsverantwortlichen, noch bei den Eltern. Anscheinend ist das für manche schwerer einzuschätzen als im Strassenverkehr o.ä.

    Ich habe mich bereiterklärt, den Pressewart zu machen, da kann ich unterstützen.


    ne, ne ,ne, jetzt geb ich´s dann auf.
    Dem "Hohlo" die Kinder überlassen und das Ganze dann auch noch freiwillig kommentieren müssen.
    Schlimmer kann man sich kaum selber in Position bringen.
    Sorry für deutliche Worte.