Beiträge von open-minded

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    ich war einfach zu naiv, denke ich.


    da sind wir schon zu zweit. Hatte mich richtig darauf gefreut.

    Ich kennes leider nur so, dass die etwas besseren Sendungen ab 22:30 Uhr kommen, wo keiner mehr TV schaut.


    Deswegen habe ich gedacht, die Sendung taugt was.


    da ist schon was dran. Der "Produktionsbürger, Instandhaltungsbürger, Dienstleistungsbürger... ist um diese Zeit zu Bett, weil bratfertig.
    Der soll sich auch keine eigene Meinung bilden sondern im Vorabendprogramm Trash gucken bis ihm die Augen zufallen.
    Erst spät kommen die qualifizierteren Beiträge. Warum überhaupt? Zwecks Quotenerfüllung unvermeidbar?

    Ich hoffe, keine ist böse mit mir, da man so spät, so einen Käse geschaut hat. :(

    Grrr, Uzun, wenn ich dich...............................
    Quatsch, ich hätt´s sowieso angeschaut. =)


    Ich war auch erst sehr enttäuscht. Die Inhalte die ich mir und andere hier sich erhofften, fanden so nicht statt.
    Aber haben wir zuviel erwartet? Immerhin soll die Sendung die "Breite Masse" informieren. Unsere Themen und Wünsche sind dafür wohl zu speziell.
    Bsp.: der Drop out wurde nicht angesprochen! War aber für diese Sendung nie das Thema, sondern lediglich die geringere Anzahl der Nachwuchsteams.
    Insgesamt schaffte es die Sendung nie so richtig, sich als Anwalt des Breitensportes zu positionieren.
    Extreme Bsp. wurden gezeigt. Bei dem Verein mit 200 Mitgliedern, einem Ascheplatz und zwei Omas auf der Zuschauerbank dachten sich doch die meisten Zuseher insgeheim, "um den ist es doch nicht schade wenn er verschwindet."
    So gesehen war alles eher eine Werbung für Leistungsvereine. Unterschwellig wäre bei mir als Eltern nach der Sendung folgendes hängen
    geblieben: --> schicke dein Kind in einen Verein, der einem Leistungsverein gehört oder zuarbeitet, denn dann ist Geld da und die Infrastruktur und der Erfolg stellt sich ein.
    Tatsächlich ist die Realität ja auch so. Immer mehr Leistungszentren sorgen schon vor. Schaffen sich perfekte Zuarbeitungsbetriebe.
    Für den Dorfverein bleibt dann einmal alle 10 Jahre das DFB-mobil.

    Na ja, ganz so ist es dann auch wieder nicht.
    Wir haben ja hier im Forum hauptsächlich mit noch unmündiger Klientel zu tun.
    Da lohnt es sich schon mal darüber nachzudenken, wann ein Spiel oder Training abgesagt werden muß.
    Wie läuft das dann organisatorisch? Bin ich als Trainer/ Verein darauf vorbereitet?
    Der Veranstalter trägt selbst bei aller Mündigkeit der Besucher Verantwortung.

    schlechte Vorzeichen?
    Zur Sitzung, die der Bildung einer Spielgemeinschaft dient, kommt ein Verein mit fertigem Konzept. Lässt vermuten, dass ihn die Interessen des anderen Vereins wenig interessieren.
    Der zweite Verein hat aber anscheinend auch wenig Interesse. Selber schuld ???
    Was etwas verwundert ist die Tatsache, dass sich der Verein ohne Konzeppt zu einer Kooperation entschieden hat, ohne dass scheinbar die eigenen Leute (Jugendleitung, Trainer, Eltern, Spieler) sich vorab zusammengesetzt haben ???

    sevtl. beim Veranstalter mal vorab anfragen, was die sich schon für Gedanken gemacht haben. Dann könnt ihr besser planen.
    Evtl. lässt sich auch eine kürzere Spielzeit vereinbaren falls es wirklich dicke kommt.
    Ansonsten die Gelegenheit für viel Rotieren ;) !

    so jetzt mal zu den Fragen, die bei mir jedenfalls aufkommen.
    (damit kein Missverständnis aufkommt: mir gefällt das Buch gut! )


    1.) an wen genau wendet sich das Buch?
    Mal spricht es uns Breitensporttrainer an und ermuntert uns es einfach "auszuprobieren", mal habe ich den Eindruck es zielt auf die Leistungsabteilungen ab, wobei dann plötzlich ohne Analyse und eine darauf genau abgestimmte Planung nichts geht.
    Da frage ich mich als Wiesentrainer natürlich in welchem Verhältnis steht bei meiner "Gieskannenmethodik" denn der Aufwand dem Ertrag gegenüber???


    2.) Mir ist nicht ganz klar, wiso ein Spielintelligenztest eine zuverlässige Prognose für die zukünftige Entwicklung eines (Nachwuchs)spielers sein soll. Es ist doch eine Momentaufnahme und sagt wenig über das jeweils mögliche Lernpotential aus, das mit den Übungen von Nowak zu erreichen wäre?


    3.) sollte es das Buch auch mal in englischsprachiger Ausführung geben, würde ich mir das Bsp. mit American Football noch mal überlegen.
    Könnte mir vorstellen, dass Amis es nicht sehr schätzen wenn eine ihrer Lieblingssportarten zu unrecht derart "geplättet" wird. Ein Fußballspieler ohne gute kognitiven Fähigkeiten ist evtl. nicht sehr erfolgreich, ein Footballspieler aber Invalide.

    Doch ist es genauso wichtig die Kinder und ihre Eltern zu informieren, was zur Nichtberücksichtiung führte. Dabei sollte klar formuliert werden, dass es sich herbei lediglich um eine aktuelle Leistungseinschätzung handelt, für die eine Förderung auf deutlich höherem Niveau definitiv zu früh käme.
    Ein paar konkrete Hinweise, an welchen Defiziten weiter trainiert werden sollten, können als Orientierungshilfe dienen. Ebenso klar sollte transportiert werden, dass es immer eine zweite Chance gibt! Denn so, wie man sich verabschiedet, so trifft man sich wieder. Ein Abschied im Zorn kann mit der Zeit heilen, aber ein Abschied aus Desinteresse, der heilt fast nie!Der

    Der Leistungsfußball scheint immer komplexer zu werden in seinen Anforderungen an Spieler und Trainer.
    Aber auch für Eltern wird es schwieriger. War der Filius früher in der Schule nicht gut, aber im Sport, war zumindest die Hoffnung noch nicht gestorben, er könnte Fußballer oder Tenniscrack werden.
    Aber nix da. Heute braucht er selbst dafür gute Schulnoten, muß "mindmäßig" bestens aufgestellt sein und sämtliche Skills müßen im dunkelgrünen Bereich sein um weiterhin als förderungsrentabel zu gelten.
    Als wär´s nicht schon genug, funkt auch noch die Natur mit einem epidemisch anmutenden Phänomen dazwischen, die Pupertät tut ihren Zauber.
    Der Filius droht abzudriften im Kampf um einen komfortablen Platz in der Zukunft. Mit den Freunde, die ihn zur sportlichen Lebensweise anregten, darf er keine gemeinsame Sache mehr machen weil aussortiert. Bleiben die anderen Kumpels. Die Mutter macht sich sorgen, während sie vom Erst- zum Zweitjob hetzt. Zu düster?
    Wie hat sich die Kommunikationskultur der Trainer im Leistungsbereich verändert? Konnte sie schritthalten im steigenden Niveau?

    ich glaube, dass Vieles damit zu tun hat, was die Kinder gewöhnt sind, sprich wie ihre Ausbildung verlief.
    Wurde seit Beginn immer wieder die einzelnen Positionen rotiert, auch für kürzere Einsätze, dann ist doch keine Position wirklich neu.
    Dann hat Franz-Xaver aus der "E" in Trainings- und Punktspielen schon 100 mal auf der rechten Verteidigerposition gestanden, 100 mal auf der Mittelstürmerposition u.s.w.