Beiträge von open-minded

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    denn du schreibst: "daß mit einem Schiri Konfliktsituiationen einfacher zu lösen sind."


    von welchem Schiritypus reden wir denn da? Der Idealform a´la internationales Format, oder der oft anzutreffenden Realität im Kinderfußball, nähmlich der Papa oder der Jugendspieler, der sich nicht schnell genug in Deckung bringen konnte.


    DSV
    ich meine wissenschaftliche Erkenntnisse, wie Kinder sind, wie sie lernen, was sie brauchen ......da hat man doch die letzten Jahrzehnte viel an wertvollem Wissen gewonnen.
    Wenn der Staat oder andere Instituionen daraus nicht immer das Optimale rausholen, ist das kein Grund für den Fußball in Schockstarre zu verharren.

    gut recherchiert :thumbup:
    Bei der Petition kann man übrigens einen Kommentar schreiben!


    soccerbook

    ich frage mich warum immer wieder über die FPL diskutiert wird


    weil des viele Menschen gibt, die es nicht schaffen über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich dann im "Klein-Klein" verirren.
    Bei den Verbänden in vielen Ländern hat man erkannt, dass es mit "weiter so wie früher" nicht weitergehen kann. Die Welt hat sich verändert.
    Überall haben sich modernere Lehrmethoden und Umgangsformen mit Kindern und Heranwachsenden etabliert und bewährt.
    Dem muß der Fußball der Zukunft rechnung tragen, möchte er nicht an Boden verlieren.
    Da ist die FPL ein sehr geeignetes Mittel um ein Signal zu setzen -->" halt, nicht weiter so. Es hat sich was geändert und zwar nicht irgendwann sondern jetzt. "
    Dieses Signal ist dabei nicht nur wichtig für unverbesserliche Trainer, die dann aufhören, sondern auch für die stetig nachrückenden Neutrainer, denen die Weichen von Anfabg an richtig gestellt werden.
    Und ganz ehrlich, würde die FPL keine so hohen Wellen schlagen, hätte die Bombe nicht richtig gezündet.
    Das Argument, "bei uns läuft´s doch schon immer auch ohne FPL gut" ist zwar für den Einzelfall schön, aber auch hier schafft es der Blick wieder nicht über den besagten Tellerrand.
    Übersehen wird von den Gegnern auch zu gern, dass selbst bei der FPL nichts in Stein gemeißelt ist. Abstände zum Spielfeld, Einführung eines Spielleiters u.s.w. sind doch entwickelbar. Ein Beginn mußte gemacht werden.
    Aber das Gesamzkonzept gleich bei der kleinsten Unpässlichkeit im Gesamten zu kippen ist einfach kleingeistig.
    Viva la FPL, wie immer die Details in einigen Jahren auch sein mögen :thumbup:

    ...wie wunderbar. Heißt es doch, sie wollen den Ball.
    In kleinen Spielen mit kleinen Teams merken sie mit der Zeit, d.h. mit steigender Hirnleistung und wachsendem Erfahrungsschatz automatisch, wann "Klümpchenbildung" Nachteile haben kann.
    Oft genug sieht man dann in älteren Jahrgängen Spieler oder ganze Teams, denen ihre Position so "schmackhaft" gemacht wurde, dass ballorientiertes Spiel später wieder eine Herausforderung darstellt.
    Die "Haufenrennerei" schult doch auch ganz wichtige Details, die man nicht künstlich verhindern sollte. Etwa koordinative, ...achte ich im Getümmel nicht darauf was meine Füße tun, haut´s mich schon mal auf die Schnauze..." oder Findung eigener Lösungswege, ..."ne hier geht´s absolut nicht weiter. Ist ja wie ne Wand. Ich lauf mal aussenrum. Mal sehen was passiert..." oder kommunikative,..." nehm ich den Ball oder du, beide zugleich geht schlecht, das weiß ich noch von vorher..."

    der Beitrag ist mir durch die Lappen gegangen.


    Spiel Endete mit 2 zu 3 für den Gegner.


    da finde ich zeigt sich nun die Krux mit solch theatralischen Acts.
    Wenn ich als Spieler deiner "Einspielung" in der Kabine Glauben geschenkt hätte, wäre ich nun davon überzeugt, mein Team müße nun zerbrechen und ich als Einzelspieler untergehen. Wie jetzt die "die Kurve kriegen"?
    Am einfachsten wäre es die Schuld auf den Sprecher auf der CD zu schieben. Darin liegt aber auch der Schwachpunkt des Ganzen.
    Der Inhalt kommt nicht von dir. Er wirkt daher nicht authentisch und wenig verbindlich. A-Jugendliche haben (rein theoretisch ;) ) geistige Fähigkeiten, die ihnen z.B. das Abitur ermöglichen. Da mag der ein oder andere das "Hollywood-Gesülze" auch mal lächerlich finden.
    Das Ziel ist doch die Spieler optimal auf das wichtige Spiel einzustimmen, wobei nicht mal sicher ist, ob nicht der ein oder andere Spieler statt Aufputsch-Maßnahmen eher Ruhe und Konzentration bräuchte.

    Hallo,


    daß es für die kleinen eher darauf ankommt


    wer zu erst auf der anderen Seite ankommt, anstatt bei jedem Schritt den


    Ball zu berühren.

    ...da schlägt der Bewegungsdrang durch, den die Bambinis nun mal haben. Hinzu kommt die Freude sich mit anderen zu messen.
    Beides wichtige Eigenschaften die für´s Fußball-Lernen wichtig sind. Sehen sie freien Raum wollen sie den natürlich nutzen. Geduld ist nun mal naturgemäß nicht ihre Stärke.
    Will man als Trainer den Fokus aber eher mal auf eine, wie von dir geschilderte "feinere Technik" legen, empfiehlt es sich das Ganze zu kanalisieren und trotzdem interessant für die Kleinen zu gestalten. Am besten spielerisch mit einer interessanten Geschichte dazu.
    In vielseitigen Dribbelspielen, wie du sie hier auf der Website unter "Bambini - Dribbling" findest, wird die von dir gewünschte Genauigkeit automatisch gelehrt, ohne dass das Kind es als stupide Technikübung wahrnimmt.
    Denkbar ist auch ein kurzer Technikparcour wie hier im Video.

    Zitat


    Grüße

    bei F-Junioren ist der Trainer zu einem nicht unbedeutetem Teil "Kümmerer" und "Freund" der Kinder.
    Ausserdem trägt er Führsorge für die Gesundheit der Kinder.
    Das sportliche Gewinndenken bei Punktspielen hat ganz klar eine niedrigere Priorität, weshalb lange Ansprachen zu vermeiden sind.
    Deshalb bei der von dir geschilderten Situation folgende Pausengestaltung:
    -Jacken anziehen
    -rein in die Kabine
    -trinken u. relaxen lassen.
    ...................dann
    -keine schlechte Stimmung verbreiten, aber auch nicht künstlich auf Clown machen. Kid´s fragen wie es aus ihrer Sicht gelaufen ist, was man evtl. besser machen könnte. Die Kinder sollen über eigene Lösungen nachdenken.
    Kurz ein oder zwei Tipps hinzufügen und positiv ermutigen.
    -dann wieder mental u. physisch frisch gestärkt raus

    Da hat sich einer halt seine Argumente zusammengesucht und zurechtgebogen.
    Dabei hat er den Sinn der über allem steht, nähmlich "gebt den Kindern ihr Fußballspiel zurück" , nicht kappiert oder beachtet.
    Wie immer sind manche Dinge diskussionswürdig, bei anderen behilft sich der Autor dagegen mit Unwahrheiten.
    So ist z.B. die Behauptung, in der FPL ginge es nur um Spaß, nicht wahr.
    Insgesamt dient der Artikel natürlich der Meinungsmache gegen die FPL.
    Wer das geschrieben hat, wird schon wissen warum. :evil:

    aus meiner Sicht hast du alles nötige gemacht.
    Du hast dich so um den Vorfall gekümmert, dass der Ernst der Lage unmissverständlich klar ist. Die Sperre als Sofortstrafe und die Androhung des Ausschlusses für eine Wiederholungstat.
    Was soll´s noch mehr geben ?
    Würde mich wie guenter schon sagt nicht auf Vermutungen oder Gefühle stützen, sondern bei den Fakten bleiben, die du hast. Mehr brauchst du nicht.
    Ach ja, was noch nicht ganz klar ist --> Welchen Unterschied macht es, ob er vorher getreten wurde oder nicht.Keines von beidem rechtfertigt seine Vorgehensweise.
    Weiß der Spieler, wie er richtig reagiert hätte selbst wenn er zuerst getreten worden wäre. Ihr müßt für diesen Fall einen Lösungsweg für die Zukunft finden, z.B. dem Schiri melden oder dem Trainer statt eigene Rache.

    deine geschilderte Vorgehensweise klingt für mich recht plausibel.
    Wenn du das schon vor Jahren so praktiziert hast ...Hut ab.
    Mit dem "wie oft" möcht ich mich noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, stecke wie gesagt noch am Anfang des Buches und da bin ich wohl besser beraten es erst mal im Ganzen zu überblicken.
    Grundtenor des Buches ist jedoch, den Kindern diese mentalen Techniken systematisch zugänglich zu machen, um eine optimale Entwicklung zu fördern. Wie oft und bei welchen Gelegenheiten da die einzelne Übung an der Reihe ist kann ich noch nicht bebennen.


    Schönes WE ^^

    grundsätzlich sind (bisher) so gut wie keine Übungen dabei, die dir oder mir nicht möglich wären weil sie zu "hochgestochen" sind.
    Eher stellt sich (für mich jedenfalls) bei Manchem die Frage, wann es noch machen soll, oder ob derweil nicht andere Dinge Vorrang hätten.
    Es muß natürlich auch abgewogen werden, in wie weit die jeweilige Übung zu meinem Team, zu mir als Trainertyp und zur Altersklasse...passt.
    Z.B. Gedankenreisen-Übung zur Entspannung und Fokussierung auf Positives. Die Kinder legen sich im Kreis auf Matten und jeder soll sich gedanklich mit einem Vorkommnis beschäftigen, das er selbst als Spieler als besonders positiv im Gedächtnis hat, u.s.w.. Sicher aufwändig, wenn man es regelmäßig machen möchte?!
    Dann sind aber auch wieder Dinge dabei die im normalen Trainigsablauf ohne großen Aufwand durchführbar sind. Z.B. Thema Innenseitstoß:
    vor der tatsächlichen Ausführung sollen die Kids sich bei geschlossenen Augen vorstellen, wie der optimale Ablauf "aussehen" könnte. Dann Augen öffnen und tatsächliche Ausführung durchführen. Im direkten Anschluss sollen sie berichten ob geistige Ausführung mit tatsächlicher übereinstimmte, oder welche Abweichungen feststellbar waren...u.s.w.
    ....also tatsächlich interessant, wenn man mehr in die "Hintergründe" einsteigen möchte.

    Ja und nein, hab das Buch seit einigen Tagen, und bin noch im vordersten Drittel unterwegs.
    Finde es recht interessant, weil es einen Teil des Werdegangs von Jugendspielern beleuchtet, den man ansonsten in unseren meinen Sphären nicht oder spärlich "beleuchtet" bekommt. Nähmlich die Zusammenwirkung von Körper, Geist und Seele bei jungen Sportlern.
    Gut an dem Buch finde ich, dass es erstens ein wissenschaftlich kompetentes Fundament vorweist und zudem bereits für den Fußballsport praxiserprobt ist. Beides ist ja bei so sensiblen Themen wie Mentaltraining bei Kindern /Jugendlichen im Sportverein essentiell.


    Obwohl wahrscheinlich viele der im Buch vorgestellten Dinge aus Zeit- , Prioritäts- und Kompetenzgründen den seeeehr ambitionierten Ausbildungsvereinen vorbehalten bleiben werden, erhält man doch immer wieder Anregungen, die auch im Breitensport sinnvoll wären, und sei es nur drum, dass man sich als Trainer mal Gedanken drüber macht und weiß, was auf diesem "Zukunftsgebiet" Stand der Dinge ist.
    Obwohl das Buch aus der wissenschaftlichen Ecke kommt, ist es nicht abgehoben oder unverständlich geschrieben.


    Hoffe das hilft ?! :)