Beiträge von open-minded

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    Servus Uzun,


    genau das meine ich, die Kid´s sind ab einem gewissen Alter sowieso schnell bei der Hand mit "lustigen" Bezeichnungen (Mongo, Behini u.s.w.)
    Sowas möchte ich nicht hören. Da darf ich natürlich dann folgerichtig nicht den Bezug zu Paralympics bringen.

    Aber wäre das was schon was für meine Bambinis?


    würde ich höchstens für eine "Parkour-Übung" ohne Zeitdruck empfehlen, aber nicht in einer Spielform.
    Koordinativ sind sie noch nicht so weit. Da ist die Gefahr groß, dass jemand im Tumult auf den kleinen Ball tritt. Das ergibt bei dem kleinen festen Ball eine enorme Ansaugkraft zum Erdkern 8)

    gültiges Argument. Hat jemand eine Idee, wie ich das verpacken könnte?


    du mußt nichts verpacken ! Verpacken heißt etwas zu verbergen. Verpacken tut der Nikolaus und verbergen tun Politiker.
    Du bist aber Trainer. Warum möchtest du keine festen Nummern, Positionen, Schützen? Das Ergebnis dieser Überlegungen sind deine Argumente. Diese bringst du vor, damit jeder die Vorgehensweise verstehen kann. Diskutieren mußt du das nicht. Olli Kahn würde sagen: "jetzt baruchst du Eier in der Hose" ;)

    Wie schaffe ich es im Training alle so zu fordern, dass es dem Leistungsniveau angepasst ist?


    hast du Co-Trainer? Könntet ihr eine zweite "G" installieren?

    Ich versuche wirklich viel, aber entweder laufen die Übungen total aus dem Ruder weil die schwächeren Spieler sie nicht verstehen oder durchführen können, oder aber die stärkeren Spieler langweilen sich und verlieren die Lust.

    da kannst du jetzt geradebiegen, was dein Vorgänger zu verantworten hat. Die schwächeren Spieler sind es nicht gewöhnt mit "ran" zu müssen und die stärkeren mußten noch nie auf andere Spieler eingehen. Das dauert u.U. einfach länger als die 8 Wochen, die du die Truppe schon hast.


    Auf meine sachliche Erklärung,


    die sachliche Erklärung soll eine "sachliche Ansage" sein. Klare Kante mit klaren Regeln und klaren Konsequenzen.

    ich bin noch nicht mal überzeugt davon das mehr finanzmittel die lösung sind,


    alleinig seelig machend ist Geld sicher nicht. Auf der anderen Seite ist es das, was wir "normalen" Bürger glauben sollen, eben dass Geld nicht so wichtig ist ("Geld alleine macht nicht glücklich"), dass es ohne Geld auch geht, wenn nur der persöhnliche (freiwillige, kostenlose, heroische, aufopfernde) Einsatz stimmt, oder die Strafen resolut genug sind.
    Dabei wird überall, erst recht im Fußball doch jeden Tag der Beweis erbracht, dass sich mit Hilfe einer guten Finanzdecke viel bewirken lässt !
    Soziale Projekte und gesellschaftliche Aufgaben benötigen Kapital. Fußballvereine in Problembezirken haben in hohem Maße integrative Aufgaben. Dort könnte richtig angelegtes Geld doch viel bewirken.
    Die ...

    "persönliche freiheit" und das erlangen des "individuellen maximums"

    ....ist doch noch recht ungleich verteilt.


    jedoch ist das nicht mit dem von "uns gewählten" gesellschaftssystem vereinbar.

    bekommen wir noch das was wir wählen? Haben wir noch soziale Marktwirtschaft oder schon Turbokapitalismus, oder irgendwo dazwischen?

    C Jugend, gerade in der Kreisklasse ist Paralympics.


    möchte ja nicht gern den Moralapostel geben, aber auch die Wortwahl ist für einen Trainer nicht ganz unwichtig.
    Noch dazu, wenn das verwendete Beispiel unsachgemäß ist.
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    dann sollte man endlich beginnen an den ursachen zu arbeiten und nicht mit kampangen und 'freundlichkeit' nur an den sympthomen zu kratzen....................


    genau, aber wer soll das bewerkstelligen?
    Sind die Vereine und Verbände dafür potent genug im Angesicht der vorherrschenden politischen Stimmung?

    Zitat


    "Bei Kindergärten, Schulen, Hort, Freizeiteinrichtungen für Jugendliche, Sport, preiswer-
    ten Wohnungen, billigem Nahverkehr, öffentlicher Verwaltung, Arbeitslosen und im Ge-
    sundheitswesen wird gekürzt, um die Senkung der Spitzensteuersätze der Reichen oder
    die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 46% auf 25% zu finanzieren...

    aber jetzt wird´s wohl zu politisch... ?(

    Ein G Spieler hat in der F nichts verloren. Was soll der Unsinn?


    bin geneigt, mich dieser Meinung anzuschließen.
    Ob es Ausnahmen oder Sonderfälle geben mag, kann ich nicht zu 100% ausschließen.
    Oft relativiert sich die vermeintliche "Überlegenheit" auch relativ schnell wieder. Habe schon erlebt, wie ein G"-Spieler hochgezogen wurde, in der "F" anfangs mitziehen konnte, und nach 1/2 Jahr überfordert war. Es brauchte dann einige Zeit, bis er wieder Bock auf Fußball hatte.
    Generell ist deshalb immer als oberste Prämisse das Kindeswohl zu beachten.
    In diesem Alter G ist für das Kind Austoben, vielfältige Bewegungserfahrungen, Umgang mit Gleichaltrigen, Einfügen und Erlebnisse in der Gruppe wichtig.
    Zu leicht bleibt das dann auf der Strecke weil es wegreduziert wurde.
    Überlegungen sind wichtig, ob er mit seinen Kumpels aus dem Kindergarten zusammen ist. Schön ist es für ein Kind nicht, wenn er jedes Jahr in einem anderen Team zu Gast ist. Kontinuität ist ein wichtiger Faktor.

    ch kann dir Vorgehensweisen nennen, mit denen sofort im nächsten Spiel oder nächstem Turnier keine Zuschauer mehr am Spielfeldrand sich aufhalten.


    das glaub ich dir auf´s Wort =) . Aber lass mal gut sein. Möglichkeiten gibt´s sicher genügend. Nur am Willen zur Duchführung von Eigeninziiertem haperte es bislang, bis auf wenige Außnahmen natürlich. Deshalb hat nun die FPL ihre Change bekommen. Gut so!

    da hast du sicherlich recht, obwohl die FFW auch das Problem kennt, wenn Zuschauer zu nahe am Geschehen sind und sich schwer auf Abstand bringen lassen. Sagen müssen die gar nix um zu stören =)


    Schönen Tag

    jedes Jahr in F und E ein Tunrier mitgemacht, wo auf der einen Seite mit Bande und auf der anderen Seite mit Aus gespielt wurde.


    iss ja lustig, machen wir in unserer Halle auch immer mal wieder. Kleine Halle, auf der einen Längsseite glatte Wand als Bande, auf der gegenüberliegenden mit Auslinie, wg. dort angebrachter Sproßenwände. Die Kid´s sind da flexibel.

    Nun ja, Karl, ich verstehe ja schon, was du meinst,


    ...ich auch, denn damit ist es ja nicht getan. Dazu kommen vereinsinterne Trainersitzungen, stundenlange Onlinesitzungen bei Trainertalk :D , und u.U. viel Zeit für Erwerb einer Trainerlizenz oder für deren Verlängerung. Apropo Verlängerung von Lizenzen, wie wäre es, wenn man bei Teilnahme an solch wichtigen "Fortbildungen" was angerechnet bekommt?
    Aber trotzdem bin ich tobn´s Meinung :

    dass man auch von freiwilligen Helfern auch mal etwas erwarten kann und muss........

    .....damit ein gewisses Maß an Qualität in dem verantwortungsvollen Job "Nachwuchstrainer" erhalten oder gefördert wird.
    Nimmt man als Bsp. die freiwillige Feuerwehr (auch sehr verantwortungsträchtig), so würde niemand auf die Idee kommen Pflichtübungen mit Atemschutz o.ä. zu unterlassen. Da hilft´s auch nix, wenn man dann beklagt, man sei zum Eintritt in die Staffel der FFW am Stammtisch überredet worden. =)

    Servus,


    nachdem ich jetzt auf zwei Hallenturnieren frische Eindrücke über Futsal gewinnen konnte, wollte ich das mal mit eueren Erlebnissen abgleichen.
    Grundsätzlich bin ich ein Futsal-Befürworter, wenngleich ich in der Halle verschiedene Bälle verwende und mal mit, mal ohne Bande spielen lasse.
    Wenn man sich im Fernsehen ein hochklassiges Futsalturnier ansieht, ist es schon faszinierend, wie genau die Pässe kommen und wie gekonnt die Ballannahmen erfogen. Der Spielfluß ist trotz massivem Zeitdruck schön anzusehen.
    Nun ist es ja naturgemäß so, dass bei den Junioren mit sinkendem Alter und technischem Ausbildungsstand der Spielfluß abnimmt. Der Ball landet vermehrt im Aus.
    Macht nix, höre ich manchen sagen, die Auslinien zwingen zu genauem Spiel und präziser Technik. Das schult dieselben und man macht dafür beim Spielfluß Abstriche. Stimmt ja auch.
    In der Ausbildung sind aber auch viele Ballkontakte, viele unterschiedliche Spielerlebnisse wichtig.
    Meiner Meinung nach kippt das Ganze bei den Bambini. Es ist größtenteils "Hackwerk". Was wir am springenden Filzball beklagten, nämlich, dass der Ball selten am Fuß des Spielers sei, trifft auch hier zu. Der Ball ist zu oft im Aus. Die Spielweiterführung per Einschuss klappt noch nicht schnell. Nun kann ja der Ball nix dafür, aber die fehlende Bande könnte den Ball im Spiel halten.
    Wenn die These lautet, "passt den Fußball den Kindern an und nicht umgekehrt", wäre es dann besser bei Bambini / G exclusiv mit Futsalball und Bande (der Futsalball prallt von der Bande bei der geringen Schußkraft sowieso nur leicht ab) zu spielen?


    Was habt ihr bei den Kleinsten für Erfahrungen?