Beiträge von soccerbook

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    Fazit: Ich bewerte das Thema des Tages...

    Danke Andre, für die Ausführungen. Also ein Thema/Schwerpunkt pro Training.


    berichte mal wie die Übung ankam...

    Werde ich machen... :thumbup:


    Sie werden an den Pfosten stehen und zunächst labern und unaufmerksam sein.


    Da weiß ich jetzt schon wer von meinen Pappenheimern wieder quasselt und den Einsatz verpennt. Immer wieder zu beobachten bei der Übung "1:1 nach Sprint" von Soccerdrills.
    Erst wird gelabert was das Zeug hält und wenn sie ihren Einsatz verpennen und der Gegner kann ungehindert das Tor erzielen, merkt man genau das es ihnen voll peinlich ist.
    Immer wieder schön zu sehen, vor allem weil ich garnix mehr sagen brauch. :D (ausser das ich ihn ermunter, dass es beim nächsten Durchlauf ja bestimmt klappen wird)
    Und absolut klasse fand ich, als einer der Jungs zu mir kam und meinte ich soll den Ball doch mal hoch einwerfen. Da merkt man, dass eine Übung voll einschlägt...


    Konzentrierter wirst du die noch nicht gesehen haben.


    Deshalb würde ich gern mehr solcher Übungen machen. Hatte ja die Übung "Tunnel" von Horst Wein erwähnt.
    Wenn meine Jungs die machen (weil der eine passt und der andere muss zählen) ist eine Ruhe auf dem Feld und VOR ALLEM man merkt es ihnen an wie sie sich richtig reinhängen und Spass dran haben.
    Und ich bin ein Training in der Woche allein mit 14 - 17 Jungs auf dem Platz. 8o


    Danke auch an FB. Ist als Anfänger mal sehr interessant, Trainingseinheiten von anderen Trainern zu lesen.
    Auch das du kognitive Übungen immer wieder dabei hast. Habe letzte Woche die Übung "Kopf hoch und nachsetzen" von Soccerdrills gemacht. Die Spieler laufen auf drei Minitore und ich halte irgendwann die Nummer hoch auf welches Tor geschossen werden muss. Vor allem auch da interessant zu beobachten - wenn ich erst hinter den Toren stehe und dann links und rechts seitlich von den Toren - wie die Jungs voll konzentriert sind und dennoch so viel Spaß an einer Übung haben.


    Gewundert hatte ich mich letzte Woche als mein Kollege 4:4 gespielt hat und ich die restlichen Spieler nebenbei beschäftigt habe. Ich habe dann ganz eifaches Torschußtraining gemacht. Die Spieler dribbeln an, passen auf mich und ich lege zum Torschuß vor. Als ich die Bälle mal links oder rechts vorgelegt habe, meinten zwei Spieler das ich immer auf ihren guten Fuß auflegen soll, weil es bisher immer so gemacht wurde. Ich glaube da herrscht Nachholbedarf...
    Ich habe ihnen dann erklärt warum ich das so mache und wir hatten richtig Gaudi weil sie beim loslaufen so gespannt waren, welche richtung ich jetzt wohl vorlege... ;)


    Sorry nochmal wenn es jetzt ein bisschen vom Threadthema abweicht...


    Gruß,
    sb

    Wichtig war immer, dass man nur den Teil bewertet, den man auch als Thema deklariert hat. Alles andere nehme ich zur Kenntnis, und bearbeitete es zu einem anderen Termin, dann mit einer anderen Überschrift. Also wenn Torschuss das Thema ist, nicht den Zweikampf bewerten.


    Andre, gut das du das mal ansprichst auch wenn es vielleicht nicht direkt zum eigentlichen Thema passt.
    Meinst du damit ein Thema für das gesamte Training oder das Thema der jeweiligen Übung?


    Ich mache es so, dass ich verschiedene Schwerpunkte in ein Training reinpacke.
    Also z.B.:
    Übungsform 1 zum Passen mit dem Hinweis, dass wir das gleich in Spielform 1 umsetzen wollen.
    Übungsform 2 dann 1:1 wieder mit dem Hinweis das ich das gleich in der Spielform 2 umgesetzt sehen möchte


    Oder meinen wir damit das gleiche?


    Handball (oder auch Fangen) kann ich als Tummelphase absolut empfehlen. Da rennen sich die Jungs gleich mal die Lunge aus dem Hals und halten den Schnabel wenn ich die erste Übung erkläre. :D
    Und 3,2,1 werde ich morgen mal ausprobieren...


    Gruß,
    sb

    Hallo Nitram,
    also ich habe zwar keine F-Jugend aber ich haben einen Kollegen in der Firma mit dem ich manchmal die Mittagspausen nutze um mich auszutauschen oder Trainingsinhalte zu planen.
    Wir hatten letztens gerade so eine Einheit für ihn (wobei ich das auch mit meiner E gerne mache):


    Einstimmung / Tummelphase:
    Handball spielen auf zwei Minitore


    Ballschule:
    Frei in einem Feld verschiedene Übungen auf Zuruf ausführen (dribbeln mit links/rechts, Ball mit Sohle zurückziehen, etc.)


    Übungsform:
    Übung "Balltransport" von Soccerdrills. (erst mit Händen, dann mit Fuß)


    Übungsform:
    Übung "Tunnel" von Horst Wein (Passen)


    Spielform:
    freies 3:3 auf Minitore


    Abschluss:
    Elfern bzw. Siebenmeter-Schießen


    Gruß,
    sb

    Muss ja zugeben, dass ich beim Lesen deiner Posts schmunzeln musste weil ich mir vorstelle, wie du am Spielfeldrand stehst und die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, weil so viel "Chaos" herrscht. :D


    Vielleicht noch mal andersherum:


    Komischerweise beobachte ich auf unserem Bolzplatz (fast) nie Fouls oder Diskussionen zw. den Spielern. Die wollen nur spielen, rauf runter, kreuz und quer. Um mehr gehts da nicht.
    Die wollen Tore schießen und Tore verhindern. Die beißen sich da voll rein - mehr als im Training :rolleyes: - ABER Aus ist Aus, Ecke ist Ecke und Foul ist Foul. Und das ohne zu streiten, weil es Nebensache ist.
    Die Regeln gibt es und werden befolgt - natürlich mit Ausnahmen - aber das machen die Kids eher unterbewusst.


    Zum Training:
    Ich hatte es gestern gerade wieder bei einer 1:1 Übungen. Da wird dann gern mal mit der Hand gehalten oder sogar gegrätscht.
    Das habe ich sofort unterbunden und dann die beiden Spieler gefragt ob sie das im Spiel auch so machen würden.
    Antwort: "Nee, da würd es ja Foul sein." Und warum macht ihr das hier im Training? Antwort:"Weils ja nur Training ist."


    Was ich damit sagen möchte: Das was im Spiel passiert ist auf das Training zurückzuführen! Genau wie beim Dribbling oder Passen. Wir üben das im Training und präsentieren das im Spiel. Und das kann man auch schon in einer F machen...


    Recht hast du, dass es wichtig ist, dass die Verbände und Vereine ORDENTLICHE Schulungen durchführen. Oder wie ich es in einem anderen Thread schonmal geschrieben habe - und da kommen wir beide auf einen Nenner - bei den ersten Spielen sollten die Verbände ihre Lehrkräfte (oder Schiris) an Spieltagen rausschicken, damit die am Platz sind (nicht aufm Platz) und Dinge erklären könnten. Wäre gerade für mich als Trainer auch eine Art Rückendeckung die man damit hätte.


    Grüße,
    sb

    Was mich bei manchen Beiträgen stutzig macht, ist die Tatsache, dass so viel gefoult wird. 8|


    @baileys3:
    Warum foulen und diskutieren die Spieler in der F-Jugend so viel? Wo haben die das her? Wird das FairPlay nicht im Training gelehrt?


    Ich habe zwei Spiele mit FPL gesehen und da hat es von den Spielern her super geklappt. Die Spieler haben ehrlich gesagt, wenn der Ball im Aus war und kamen nicht einmal auf die Idee ihre Coaches oder sonstwen fragend anzuschauen.
    Die Trainer und Eltern waren da nicht so begeistert von, die fühlten sich irgendwie überflüssig... :D


    In meienr E-Jugend habe ich vor 3 Wochen mal ein Spiel pfeifen müssen. Bei der Gelegenheit hatte ich mir gedacht, könnte ich das Konzept der FPL ja schonmal vortesten.
    Ich habe beiden Teams vor dem Spiel kurz gesagt, dass sie ehrlich sein sollen bei Ball-Aus oder Foul, weil ich auf Entfernung schlecht sehen kann. 8)
    Im Spiel brauchte ich nicht einmal eingreifen - bei uns in der Gruppe gibts eh kaum Foulspiele in den Spielen - weil die Jungs gleich selbst angezeigt haben wenn der Ball im Aus war.
    Der gegnerische Trainer hatte irgendwann mal gemurrt warum ich nicht anzeige wenn Ball-Aus ist. Ich habe ihm gesagt, dass die Spieler das doch super machen und sich keiner beschwert.
    Sein Kommentar: "Dann brauchen wir ja bald gar keinen Schiri mehr." :D


    Also tobn hat schon Recht: Man muss die "Regelungen" der FPL lesen, lernen und verstehen...und am besten (vor)leben!


    Gruß,
    sb

    Ich denke, das tut der Trainer. Wie schon gesagt,er bemüht sich jetzt auch, dabei sachlich zu bleiben.
    Interessant ist es immer, wenn seine Frau dabei ist (Betreuerin). Sie kann meine Tochter gar nicht leiden und würde nie versuchen, dabei freundlich zu bleiben. Bei ihr ist das eher ein Ton, den ich gegenüber meiner Tochter anbringe, wenn sie Mist gebaut hat - Ich denke, das darf ich schon mal als Mutter - aber ich weiß nicht, ob das der Betreuerin auch zusteht. Ich hatte das letzte Mal eher das Gefühl, dass sie mit einer Horde vor einem Spiel aufgeregter Kinder überfordert ist.


    Das hatte Jenny82 ja auch schon richtig angemerkt: Der Trainer und seine Frau haben ein Problem, wenn sie mit deiner Tochter nicht klarkommen. Nicht deine Tochter. Und wie Andre erklärt hat, was er machen würde, so sollte auch der Trainer im Rahmen seiner Möglichkeiten deine Tochter ermahnen oder ggf. auch bestrafen. ABER - und das wurde auch schon erwähnt - DU solltest unbedingt mit dem Trainer und seiner Frau reden. Sie müssen wissen, dass du ihnen in dieser Hinsicht den Rücken stärkst (außer Anschreien natürlich). Denn wie du beschrieben hast, beäugst du die Betreuerin und sie kann dich und deine Tochter wohl auch nicht recht leiden. Und solche Konflikte sollte man schnellstmöglich klären...


    Ich würde also sagen, du solltest dir darüber nicht so sehr den Kopf zerbrechen und einfach mal schauen, wie es sich entwickelt.


    In meiner Jugendzeit hätten wir gesagt: Mach dich mal locker! ;)


    Gruß,
    sb


    P.S. Über den Tonfall gegenüber Kindern könnte ich auch einen eigenen Thread aufmachen. Habe ich derzeit im eigenen Verein das Problem...

    Deinem Post kann ich ganz und gar zustimmen, Andre.


    Das versuche ich bei uns zu Hause auch immer wieder zu betonen. So wie unsere Kinder sind, sind auch ein Stück weit wir Eltern bzw. umgekehrt. Oder sogar soweit, dass wir sie zu dem gemacht haben was sie sind.
    Natürlich entwickeln sie auch Eigenarten die man selbst nicht hat. Aber genau das soll - für mich jedenfalls - so sein.


    Ein Beispiel:
    Ich hatte früher eine Wespenallergie und bin als Kind auch öfter gestochen worden. Irgendwann hatte ich so panische Angst vor den Viechern, dass ich jedesmal aufgesprungen bin wenn sich eine Wespe näherte.
    Als unsere Große in dem Alter war, dass sie das mitbekam hat sie sich genauso verhalten. Ich habe das erkannt und mich meiner Angst gestellt und bleibe bis jetzt bei jeder Wespe ruhig sitzen. Oder ich gehe zusammen mit den Kindern nah ran an eine sitzende Wespe nur um zu zeigen, dass sie keine Angst haben brauchen. Seitdem hat meine Große überhaupt keine Angst mehr. (Vorsicht beim z.B. Eis essen ist ok.)


    Nun zum Fussball:
    Ich habe in meiner E-Jugend auch solch einen Naseweiß'. Der möchte mit mir diskutieren ob wir diese Übung nicht so machen können oder so. Was mache ich da?
    Erstens ich verweise darauf, dass ich der Trainer bin und sage was und wie wir das machen und zweistens setze ich mich zu Hause hin und nehme mir seine Idee ernst, hinterfrage mich und meine Trainingsgestaltung und ändere die Übungen auch ab wenn es sinnvoll ist.


    Oder die zwei, die partout nicht die Klappe halten können beim Training. Ich schreie doch keinen 10jährigen an oder lasse Runden laufen!
    Nein, ich habe mich gefragt was ich machen kann, damit die beiden beschäftigt sind und gar nicht mehr ans Reden denken.
    Die Lösung: Zufällig hatte ich gerade die Seite in Horst Weins Buch am Lesen, wo er die Übung "Tunnel" aufzeigt. Da grätscht ein Spieler die Beine und der andere spielt 30 Sek. den Ball hin und her. Der Stehende muss zählen.
    Was glaubt ihr wie ruhig es bei dieser Übung war? Außer dem Schnaufen der Jungs war nix mehr zu hören. :thumbup:


    Also alles in allem, sollte man sich im Umgang mit Kindern mMn immer erst selbst hinterfragen. Dann lösen sich eh schon die meisten "Probleme"...


    Gruß,
    sb

    Das Problem ist, dass es mir leider nicht *am Arsch vorbeigeht* - auch wenn es so sein sollte, schließlich ist sie meine Kind und sie ist wie sie ist. Wer nicht mit ihr klarkommt, hat Pech gehabt !
    Ich bin da aber leider zu dünnhäutig und schäme mich oft sogar. Wahrscheinlich muss ich eher an mir arbeiten als an meiner Tochter *g*


    Gut, dass ich dich nicht mit dem Zaunpfahl hauen musste. :thumbup:


    Aber mal im Ernst:
    Ich verstehe dich schon. Bei uns ist es auch oft grenzwertig, dass ich mich auch schämen könnte.
    Ich lehne mich dann aber zurück und schaue zu wie meine Frau sich fremdschämt und die Erwachsenen das "Problem" mit meinem Kind lösen.


    Desweiteren gebe ich meine Kinder auch in Vereine, damit sie lernen in Gemeinschaften klar zu kommen. Und das Lernen braucht Zeit.
    UND - und das ist das Wichtigste - damit sie auch mal von anderen Erwachsenen Regeln zu hören bekommen.
    Gut zu vergleichen mit Oma & Opa die nie schimpfen wenn man nicht stillsitzt beim Essen - bis zu dem Tag wo Oma doch mal schimpft und genau das gleiche verlangt wie Mama & Papa.


    Sprich vielleicht auch mal ein offenes Wort mit dem Trainer und seiner Frau. Auch das du das Gefühl hast, dass es seine Frau ankotzt.
    Und vorbringen, dass du das Verhalten von deiner Tochter auch nicht gut findest aber sie doch beim Training das sagen haben.


    Na, wenn ihn eine 6jährige in seiner Autorität untergraben kann, hat da jemand wohl größere Probs als deine Tochter


    Absolut richtig, Jenny82! :thumbup:


    Gruß,
    sb

    Hallo betreuer72,


    wie ich ja schon mal in einem deiner anderen Threads geschrieben habe, kenne ich das Problem auch von meiner "Großen" (6 Jahre).
    Sie gibt auch ständig Kommandos. Egal ob in ihrer Turngruppe, im Kindergarten oder beim Spielen mit ihren Freundinnen. Sie eckt mit dieser Art auch ständig an.
    Alle sind manchmal genervt von ihrer Art. Kinder wollen nicht mehr mit ihr spielen oder Erwachsene raunzen sie oft an.


    Jetzt ist es so, dass es meine Frau z.B. ungemein stört und ständig mit ihr das Thema durchkaut.
    "Du musst dich zurückhalten. Du musst lernen, dich einzuordnen. Die Erwachsenen sagen was gemacht wird." blablabla...


    Jetzt habe ich als Vater die glückliche Gabe, dass mir sowas am Ar... vorbeigeht. Warum? Weil meine Tochter nun mal so ist, wie sie ist.


    Man hat als Eltern ja oft (z.B. meine Frau) so Vorstellungen wie ein Kind ticken sollte:
    - zu allem Ja und Amen sagen
    - Abends gleich einschlafen und am besten durchschlafen
    - es sollte bei allen beliebt sein
    - es sollte alles Können (von den Eltern her am besten alles Können müssen)
    Von diesem "Druck" habe ich mich befreit bzw. den habe ich nie gespürt.


    Ich spreche auch solche Sachen nie mit ihr durch.
    Denn - Achtung, jetzt kommts - SIE MUSS DIE ERFAHRUNG SELBST MACHEN!!!


    Erst wenn sie selbst merkt, dass sie aneckt und z.B. traurig ist das niemand mehr ihr spielen will, komme ich ins Spiel und zeige ihr die Situation auf.
    Ich versuche dann, dass SIE SELBST Lösungen dafür findet.


    In ihrer Sportgruppe genauso. Da sprach mich die Leiterin darauf an und meinte ich soll mal mit ihr sprechen.
    Da habe ich ihr gesagt, dass sie doch froh sein das es Kinder gibt die motiviert und konzentriert sind.
    Und wenn sie ein Problem mit meiner Tochter hat soll sie das bitte mit ihr selbst klären, weil die kleine kann schon reden und ein Erwachsener wird sich ja wohl noch gegen eine Sechsjährige wehren können. :D
    Und sie solle sich das doch zum Nutzen machen und sie als "Vormachkind" auswählen.
    Und siehe da: Nach dem letzten Turnen war meine Große stolz wie Oskar, das sie alles vormachen durfte und die Leiterin war auch begeistert, dass sie so toll mitmacht. (aus dieser Sicht hatte sie es nämlich nocht nicht gesehen)


    Vielleicht hilft dir das ja ein wenig...


    Grüße,
    sb

    Vermutlich wird es noch Jahre dauern, bis diese Regeländerungen flächendeckend wahrgenommen und umgesetzt werden? Es sei denn, der DFB unterstützt es mit einer wirksamen öffentlichen Kampagne, in der auch um das Verständnis für diese Regeln geworben wird!


    ...das der DFB seine Lehrkräfte in die Vereine schickt und die Vereinstrainer UND Vörstände/JLs in diese Regeln einweist.
    Noch wichtiger wäre es wenn diese Lehrkräfte auch bei Spielen anwesend sind um Trainer und Eltern auf diese Regeln aufmerksam zu machen.
    Es bringt bestimmt mehr Respekt, wenn ein DFB'ler daherkommt, als meiner einer als Jugendtrainer, der eh schon um einiges jünger ist als die Eltern.


    Oder für die Trainer, die von euch liebevoll genannten Brüllaffen, bei denen ich mich persönlich nicht traue sie "zurechtzuweisen".


    mfg,
    sb

    Servus TRPietro!


    Er sollte für Spieler, Vereinskollegen oder Eltern immer empfangsbereit sein.
    Außerdem immer nach bestem Empfang (Fort- und Weiterbildung, sich selbst hinterfragen) ausschauhalten.
    Und wie bei den alten Handys wo es noch eine sichtbare Antenne gab, im Training und bei Spielen präsent sein.


    mfg
    sb

    Hallo StG,
    sorry aber irgendwo widersprichst du dir ja selbst...


    Kann mich an viele Szenen erinnern, wo mir von älteren Kickern Tipps gegeben wurden, wars nu der ältere Bruder, der Nachbarsjunge oder sonstwer.

    Hier sind es Tipps...


    Und wenn heutzutage ein Spieler im Training oder Spiel sich nun partout nicht an irgendeine Vorgabe hält, wird er halt beiseite genommen und man führt dann doch ein ernsteres Gespräch mit ihm. Er wird kritisiert.

    ... und hier Kritik.


    Ich lese hier schon seit ein paar Jahren gerne mit und habe auch ?indirekt? den einen oder anderen guten Tip oder Ratschlag mitgenommen.

    Dann hast du entweder nicht richtig gelesen oder dir die falschen Tipps mitgenommen... ;)


    Sowas hat's früher gegeben im schon fast mythisch verklärten Straßenfußball, und warum sollte es das heute nicht mehr geben?

    Weil man es heute nicht mehr so macht. Früher hat mich genau das abgehalten in einen Verein einzutreten. Ich wollte mit meinen Freunden Fussball spielen, zu Punktspielen fahren, alle im selben Trikot als Gemeinschaft. Damals gab es halt nur Trainer die einen links liegengelassen haben, wenn man nicht so gut war oder haben einen direkt im Training zur Sau oder lächerlich gemacht. Und wir sprechen hier ja von einer F-Jugend, oder?


    Ansonsten will ich nichts mehr dazu sagen.....

    Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht. Bleib doch aktiv im Forum und tausche dich mit anderen aus. Ich als Anfänger kann es nur empfehlen. Vielleicht sind nicht alle deiner Meinung aber verschiedene Meinungen beleben die Diskussionen. Also ich würde mich freuen... :thumbup:


    Gruß
    sb

    Ich glaube, Du musst uns schon etwas konkreter sagen, was sie genau machen und wie sie dadurch stören.


    Würde mich auch mal interessieren was sie genau machen.
    Ich habe nämlich auch das "Problem". dass ich einige Störer in meiner E habe. Bei mir wird gequasselt ohne Ende, wenn ich z.B. eine Übung erkläre. Ich ermahne sie zur Ruhe, es hält dann für eine halbe Minute und dann legen die üblichen Kandidaten wieder los. Da wird mit dem Ball gespielt, obwohl ich es untersagt habe oder es wird sich gegenseitig geschubst.


    Letztens habe ich es so gemacht, dass ich ruhig dastand und so lange gewartet habe bis jeder leise war (bin da nicht so der Schreihals). Auf die Frage warum wir hier blöd rumstehen habe ich ihnen erklärt, dass ich solange warte bis ich in Ruhe erklären kann und die Zeit natürlich von ihrem heiß geliebten Abschlussspiel abgeht. Danach wurde untereinander drauf geschaut, dass Ruhe ist. Da war dann für eine Minute Ruhe. :D


    Generell verstehe ich die Jungs aber auch. Einige bei uns kommen direkt von der Schule oder zuhause vom Hausaufgaben machen.
    Dann sehen sie sich das erste Mal am Tag und wollen einfach nur Spass haben. Aber einige haben Spass, sind aber bei den Übungen konzentriert, bei den Störern ist es verteilt über das ganze Training.


    mfg
    sb

    Natürlich gibt`s auch die Übergewichtigen, die von Mama oder Papa hingeschickt wurden und erst mal `ne Tüte Haribo aus ihrem Fressbeutel zücken! Auch hier finden Dehnübungen statt, wenngleich diese "Magen- und Darmdehnung" keine sportspezifische Bedeutung hat.


    8o:D Das hätte mich beim Lesen jetzt vor Lachen fast vom Stuhl gehauen!


    Das mit dem Dehnen und Warmmachen höre ich von einigen Eltern aber auch immer wieder. Es gehört für viele einfach zum Fussball dazu.
    Da wären wir wieder beim Thema Erwachsenen- vs. Kinderfussball...


    Also ich habe mir einige "lockere" Übungen bei soccerdrills rausgesucht, die ich vor dem Spiel machen werde. Natürlich nicht in der Intensivität wie im Training.
    Mein Trainerkollege macht gerne ein Quadrat und läßt alle darin mit Ball verschiedene Sachen machen, also dribbeln, Ball hochwerfen und fangen und so weiter.


    Gut finde ich den Ansatz von CokeFreak. Das mit dem "Kopf warmmachen" und die Konzentration erhöhen.


    sb

    Ich möchte nicht Andres Ausführungen in Abrede stellen, aber du darfst ruhig auch 3:3 und auch 4:4 spielen lassen. Lasse sie aber auch 1:1 bis 2:2 spielen. Gute Möglichkeiten dazu findet man z.B. im Coerver-Repertoire. Sehr praktisch in diesem Zusammenhang sind Popup-Tore, die es für unter EUR 30,- gibt -- ich habe mir mal vier bei Intersport geholt, als sie für EUR 15,- im Angebot waren.


    Das werde ich machen... ;)


    Was ich wichtig finde bei Andre's Aussage ist, dass man es steigern sollte. Da hat er bei mir einen Denkanstoß ausgelöst...
    So wie z.B. bei meiner Einheit, wo ich gleich mit 3:1 und 3:3 anfangen wollte und gar nicht auf die Idee gekommen bin, erst mal mit dem 1:1 anzufangen.


    Ich werde jetzt für meine Einheit am Mittwoch erst mal mit dem 1:1 anfangen und dann, wenn ich sehe das die Jungs sich da durchsetzen, es stetig steigern.
    Die von dir angesprochenen 3:3 oder 4:4 Minifussballspiele werde ich natürlich auch beibehalten, z.B. als Abschlußspiel.


    Mit Coerver wollte ich mich auch noch auseinandersetzen, genauso wie LifeKinetik, bin aber gerade noch beim Buch von Horst Wein...
    Die PopUp-Tore habe ich auch schon gesehen. Mal sehen ob unser Verein da was springen läßt... :D



    Im Moment habe ich mich dazu entschlossen immer 2 Einheiten Dribbeln, Finten, 1:1 2:2 etc. zu machen und dann 2 Einheiten Passen (auch mit 3:3 auf je 2 tore ...), jeweils mit Koordination, Schnelligkeit und Übungen mit dem Linken Fuß drin.


    koelnerkicker,
    wie meinst du das genau? 2 Einheiten in der Woche mit Dribbeln und in der nächsten Woche 2 Einheiten Passen?


    Gruß,
    sb

    Hallo Andre,
    danke für deine Ausführungen. Die habe ich mir gleich notiert um sie in meine Trainingsplanung einfliessen zu lassen. :thumbup:


    Mit dem, dass bei einigen E-Spielern die Grundlagen fehlen hast du absolut Recht. Also was meine Jungs betrifft.


    Wir hatten letztens eine Übung wo sie durch Reifen laufen mussten. Einige sind fast hingefallen weil sie ihre Beine nicht unter Kontrolle bringen konnten.
    Einige Spieler schafften es nicht , einen normalen Pass mit der Innenseite unter einer Bierbank durchzuspielen. Mein Trainerkollege wär fast an nem Herzkasper gestorben. Für mich war damit klar, dass man da an den Grundlagen weiterarbeiten muss.


    Deinen Vorschlag mit 1:1, 2:1, 1:2, 2:2 werde ich auch berücksichtigen. Ich hätte, wie in einem anderen Thread beschrieben, hier eher das 3:3 gespielt aber deine Ausführung klingt logisch, weil die Intensität höher ist (hoffe mal ich habe das richtig gedeutet)


    Gruß,
    sb

    Danke für die Antwort tobn!


    Das mit den Spiel- und Übungsformen habe ich so vom DFB übernommen. Hatte mich aber auch schon gefragt ob ich nicht erst die Übungsform und dann die Spielform machen sollte. War mir aber nicht so sicher...


    Das 3 gegen 3 + 2 werde ich dann in einer der nächsten Trainingseinheiten ganz in Ruhe einführen.
    Tja und das mit den Minitoren habe ich mir auch gedacht aber leider hat unser Verein nur 4 Stück von denen. Aber ich überlege ob ich die Tore vielleicht mit Hütchen oder Hütchenhürden mache. Sie sollen den Ball ja auch am besten flach ins Tor "schieben", von daher reicht das sicherlich.


    Ist schon was ganz anderes, wenn der erfahrene Trainer an seiner Seite fehlt. Da kommt man schon ins Grübeln ob das alles so passt. ;)
    Danke nochmal!
    sb

    Hallo zusammen,
    da ich eure Meinungen sehr schätze, würde ich gerne eure Meinungen hören.


    Am Mittwoch leite ich zum ersten Mal alleine das E-Jugend-Training, da mein Trainerkollege im Urlaub ist. Nun habe ich mir eine Einheit aus verschiedenen Quellen (soccerdrills, DFB,...) zusammengestellt. Obwohl ich in den letzten Monaten sehr viel über Kinderfussball und Trainingsgestaltung gelesen habe, habe ich doch eine gewisse Unsicherheit ob die Einheit gut geplant ist. Ich habe das Gefühl das es bisschen viel Input war... :rolleyes:


    Ich habe sie mal als Anhang hinzugefügt: training001_1.pdf


    Kurze Erläuterung dazu:


    Es werden 10 - 14 Kinder sein. Es soll um Schwerpunkt "Passen und Zusammenspiel" gehen. Habe für jede Übung 10-15 Minuten geplant. Wenn eine länger dauert weil es nicht auf Anhieb klappt oder den Jungs Spass macht, würde ich auch kurzfristig eine weglassen bzw. ich habe noch 1-3 Übungen als Lückenfüller.


    Einstimmung:
    Habe die Übung "Balltransport" von soccerdrills genommen.


    Spielform 1:
    3 gegen 3 (je nachdem wie viele Spieler kommen, höchstens 4 gegen 4) vom DFB.
    Team 1 soll möglichst viele Tore erzielen, Team 2 soll den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen halten.


    Übungsform 1:
    Übung "Dreieck" von soccerdrills. Um die Ballkontrolle zu üben.


    Spielform 2:
    3 gegen 3 + 2 - Habe ich bei DVD-Fußballtrainer gesehen. Sie sollen so spielerisch die Breite des Platzes erkennen, ausnutzen und das Passspiel festigen.


    Übungsform 2:
    "Treibball" als Wettbewerbsspiel fürs Passen. Natürlich wieder von soccerdrills. :thumbup:


    Als Abschluss dann noch ein Spiel 6+1 gegen 6+1 um schon mal ein bisschen "Punktspiel-Luft" zu schnuppern...



    Sind das zuviele Übungen? Habt ihr Vorschläge was ich besser machen kann bzw. muss?


    Danke schonmal für euer Feedback...
    Gruß, sb

    Erst DANACH werden die besten Lösungen notiert, um sie später im Rahmen der konventionellen taktischen Arbeit wieder abrufen zu können.


    Du meinst das sinnbildlich, also das der Spieler je nach Situation intuitiv handelt, oder?


    3. Schwarmintelligenz steht zur Taktik in etwa so wie Fitness, Ausdauer, Zweikampfstärke. SI ist ein FAKTOR welcher die Taktik beeinflusst, ist damit eine taktische Komponente, aber sie nicht die Taktik !


    Stimme dir in diesem Punkt zu, das verschiedene Faktoren die Taktik ausmachen. Das Wort Taktik wird eh oft falsch eingesetzt. Taktische Aufstellung ist auch so ein Ding. Für mich ist das ein Spielsystem aber keine Taktik. Das aber nur mal am Rande.


    Die Schwarmintelligenz hat auch was mit Intuition zu tun, finde ich. "Ahnendes Erfassen" steht bei Wiki. Das finde ich passend.
    Doch wie schon einige schrieben, braucht man dafür auch den Spielertyp der das versteht bzw. verstehen will.


    mfg
    sb