Bei uns in Württemberg (Bezirk Böblingen)
E/F-Junioren haben 5 bis 6 Spieltage im September und Oktober und dann 7 bis 8 im April, Mai und Juni.
Das verlängert sich ein bisschen je älter die Jugendspieler werden. C-Jugend spielt z.B. Mitte September bis Mitte November und Mitte März bis Mitte Juni. Spielausfälle wegen des Wetters sind eher die Ausnahme. Im Schnitt weniger als einer pro Mannschaft und Saison.
Beiträge von koeppchen
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Hier ein Link zu dem Bericht

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/359600
Ist übrigens mein Verein - das mit den 70-80 % ist ein bisschen übertrieben, aber das Prinzip stimmt schon... -
Hallo Betreuer, das finde ich gut, wie du dir Gedanken machst. Dein Versuch etwas zu ändern ist eine undankbare Aufgabe, aber für jemanden, der Verantwortung übernimmt, die einzige Möglichkeit. Ich kann auch nur empfehlen, direkt mit dem Trainer zu sprechen, auch wenn man die Folgen nicht absehen kann. Leider gehen viele in einer solchen Situation den bequemen Weg, sagen "ich bin nur der Betreuer" und regen sich hintenrum auf.
Viel Erfolg! -
Hallo siebener,
ich hoffe das kann kein Trainer lange ertragen, wenn Spieler der eigenen Mannschaft andere bewusst treten und verletzen. Wenn ein Spieler das ein zwei mal gemacht hat, wird man trotzdem zunächst versuchen ihm das klarzumachen, bzw. ihn wieder "in die Spur" zu kriegen... -
Hm ich muss auch sagen, was du schreibst hat Hand und Fuß. Ich bin mir sicher , du wirst das in den Griff bekommen, du machst dir die richtigen Gedanken

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Ist ja fast unheimlich, wie wir gleichzeitig das Gleiche gedacht haben

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An deiner Stelle würde ich statt des nächsten Trainings eine Mannschaftsbesprechung machen. Dann erklären, was dich ärgert - das sind ja schon gravierende Dinge. Du musst die Mannschaft vor die Wahl stellen: Entweder ein Training zu deinen Regeln oder kein Training! Die sind alt genug, um das begreifen zu können. Mit dem Strafenkatalog - und ohne ein Umdenken deiner Spielerinnen - verbringst du mehr Zeit damit, die Spielerinnen zu bestrafen, als ein vernünftiges Training zu machen.
Noch ein paar Dinge verstehe ich nicht: Als Betreuerin kannst du nicht regelmäßig ein Training leiten. Dann musst du mindestens Co-Trainerin sein. Vielleicht sagst du jetzt "Haarspalter", aber als Trainerin oder Co-Trainerin hast du ein ganz anderes Standing. Die meisten Spieler, die ich kenne, hören nicht auf einen "Betreuer". Nächste Frage: Wo ist der eigentliche Trainer/in der Mannschaft? Was sagt er/sie zu deinen Schwierigkeiten? Wie gesagt: Die einzige Lösung die mir einfällt, ist eine Mannschaftsbesprechung. Du solltest da aber nicht alleine sein, sondern zusammen mit dem Trainerkollegen oder jemandem aus dem Jugendvorstand! -
Man kann auch mal ein bisschen im fussball.de in den Tabellen stöbern. Und da besonders nach 2. B-Jugend Mannschaften in der Kreisstaffel Ausschau halten...
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Ja, das haben sie neulich auf dem DFB-Infoabend auch erzählt. So langsam werden wir im Fußball auch zu Wirtschaftsunternehmen, die ein "Produkt" anbieten und jedes Jahr eine neue Marketing-Sau durchs Dorf treiben... Das nennt sich dann Zukunftsoffensive oder so.
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Wenn aber in der Mannschaft ein allgemeines Disziplinproblem herrscht, dann sollten auch die Trainer ihr Verhalten überdenken. Schon im Kleinen (und im Training) konsequent sein - auch wenn das ziemlich anstrengend sein kann...
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Ich selber habe mit 17 angefangen. 2 Jahre in der A-Jugend habe ich wenig gespielt, aber mich allein auf Grund des Trainings fußballerisch schon weiterentwickelt. Danach wollte ich erst in der 2. Mannschaft weiterspielen, bin aber dann auf Jugendtrainer umgestiegen. Ich hatte den Eindruck, in der 2. Mannschaft war keiner traurig, dass ich aufgehört habe. Andererseits, wenn ich mir eine schwächere 2. Mannschaft in einem Nachbardorf suchen würde, da gäbe es sicher welche, die mich auch einigermaßen gerne nehmen würden... Und man muss dazusagen, dass ich insgesamt sicherlich nicht besonders sportlich oder beweglich bin.
An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall einsteigen, ohne zu große Erwartungen allerdings. Der Spaß am Fußball und an der Bewegung sollte das Wichtigste sein! -
Hallo bcefferen,
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte mit keinem Wort deine Situation einschätzen oder dich kritisieren. Vielmehr habe ich einzelne Aussagen - meiner Ansicht nach - sehr sachlich kommentiert. Ich bin ein Suchender und Fragender, und versuche zu argumentieren - keineswegs möchte ich eine Mauertaktik anpreisen! Ich orientiere mich absolut nicht an den Übermannschaften in meiner Staffel, sondern versuche, diese Spiele so gut wie möglich zu absolvieren. Klar ist, dass es die Spiele gegen gleichwertige Gegner sind, und nicht die gegen klar unter- oder überlegene, an denen man die Mannschaft und ihre Fortschritte messen kann - und in denen die einzelnen Spieler am meisten lernen.
Deinen letzten Text kann ich auch voll und ganz so stehen lassen, außer dass mir der Gedanke, Spieler zu "schonen", wenn sie nicht verletzt sind, noch gar nicht gekommen ist. Wie schon geschrieben, sehe ich darin absolut ein Konfliktpotenzial... -
Ich würde mal versuchen, ohne Torwart zu spielen. Hört sich nach Schnapsidee an, kann aber nichts schaden, denke ich. Entweder es geht schief und die Mannschaft sieht ein, dass man einen Torwart braucht... Oder es geht gut, mit einem Feldspieler mehr, das wäre ja mal echt lustig. Einer muss eben ein andersfarbiges Trikot anziehen, aber es steht nirgendwo, dass der im Tor stehen muss

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Andre, danke für den Hinweis auf die 1:1 Situationen, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren!
bcefferen: In deinem Beitrag gibt es schon ein paar Stellen, die mir sauer aufstoßen, bzw. die ich echt anders erlebeZitat:
bcefferen schrieb am 09.10.2007 12:50
Es ist doch nicht so, das man jedes Jahr eine Topmannschaft oder das Verliererteam schlechthin trainiert. Jeder von uns hat sicherlich schon mal recht starke, aber auch schwächere Mannschaften trainiert.
Naja, die meisten Trainer werden ihr ganzes Trainerleben entweder tendenziell erfolgreiche, gute Mannschaften oder (erfolglose) zweite Mannschaften trainieren. Im unteren Jugendbereich bleiben die meisten ihrem Jahrgang treu. Im älteren Jugendbereich bekommen die "Erfolgstrainer" oft auch die vielversprechenden Teams, während andere bewusst die schwächeren/zweiten Mannschaften trainieren, damit das überhaupt jemand macht.Zitat:
Gegen Übermannschaften, die alle anderen mit 10 bis 25 Treffern je Spiel abfertigen (kenne ich auch) hast du nie eine realistische Chance. Diese Spiele muß man direkt abharken bzw. darf sie garnicht als Maßstab für die eigene Entwicklung nehmen. Trotzdem würde ich nie das eigene Spiel nach vorn (im Rahmen der Möglichkeiten) vernachlässigen. Wir verlieren lieber 3-8 als 0-5. Die Tordifferenz ist zwar gleich, aber das was man auf dem Platz sieht, macht einfach allen (Trainern, Spielern und dem Gegner) erheblich mehr Spaß.
Leider hat man nicht die Wahl zwischen 0-5 und 3-8, sondern eher zwischen 0-5 und 2-12 oder gar zwischen 0-6 und 0-13, wie in meinem Fall...Zitat:
Bei Staffeln in den die Unterschiede so extrem sind, würde ich mich immer nur auf die Spiele konzentrieren, wo das eigene Team in Schlagdistanz ist. Was nützt es mir gegen eine Übermannschaft ein achtbares Ergenis (z.B. 0-5) zu erzielen und das Risiko einzugehen 2-3 verletzte Spieler/Spielerinnen mit lanwierigen Verletzungen zu haben. Genau diese Spieler/Spielerinnen benötige ich dringender gegen schlagbare Gegner. Eventuell würde ich einige meiner guten Spielerinnen sogar schonen.
Wie kommst du auf die langwierigen Verletzungen???? Wenn ich gegen einen überlegenen Gegner meine 3 besten Spieler schonen und die restlichen in den Untergang schicken würde, könnte ich - offen gesagt - nicht mehr in den Spiegel schauen. -
Ich werd mir das fürs nächste Wochenende noch mal durch den Kopf gehen lassen. Wir haben nämlich wieder einen starken Gegner... Das andere Thema hab ich schon gelesen - und was dazu geschrieben. Das Problem an den Qualifikationsstaffeln im Herbst ist natürlich, dass man immer einige starke Gegner dabei hat. Die Ergebnisse in unserer Staffel vom Samstag: 9:0, 0:9, 0:13, 9:0. Aber natürlich bin ich bereit, diesen Preis zu bezahlen, um im Frühjahr gleichwertige Gegner zu haben...
Zum eigentlichen Thema: Mir persönlich macht die hohe Niederlage nichts aus. Aber zu sehen, wie hilflos unsere Defensiv-Spieler in der zweiten Halbzeit waren - da unsere Mittelfeldspieler weiter aufgerückt sind, hatten die gegnerischen Stürmer viel Platz, um ihre spielerische Überlegenheit und ihre Schnelligkeit auszuspielen - das war schon etwas traurig.
Provokant formuliert: Ich habe die eine Hälfte der Mannschaft hilflos gemacht, um der anderen Hälfte des Teams etwas Spaß (und meinetwegen Lerneffekt) zu ermöglichen.
Naja, beim nächsten Spiel kommen hoffentlich 2 - 3 kranke Spieler zurück, und ich muss nicht wieder so eine krasse "entweder-oder"-Entscheidung treffen
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Was heißt Doppelbelastung? Spielen diese Spieler zweimal an einem Tag?
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Na ich weiß nicht, bcefferen.
Ich hatte am Samstag mit meiner C2 ein Spiel gegen den (neuen
)Tabellenführer, der nach 4 Spielen 30:0 Tore auf dem Konto hatte. In der ersten Halbzeit habe ich alle stärkeren Spieler auf die defensiven (Abwehr und DM) Positionen gestellt. Die 5 schwächeren (und die sind wirklich schwächer, klein, langsam und technisch auch nicht gut) Spieler in den Sturm bzw. auf die Außenpositionen im Mittelfeld. So kam es in der ersten Halbzeit zu einer Abwehrschlacht, der Torwart hielt stark, meine Abwehrspieler sind oft im letzten Moment dazwischen gegangen. Aber wir hatten teilweise 8 oder 9 Feldspieler im eigenen Strafraum und kamen genau ein (!) Mal über die Mittellinie. Pausenstand 0:3. Dann dachte ich mir, das ist kein Fußball, stelle ich doch zwei von den stärkeren Spielern etwas offensiver. So hatten wir in der zweiten Halbzeit vielleicht 5 Angriffe und zwei halbe Chancen, aber wurden hinten dermaßen ausgespielt, dass der Endstand 0:13 lautete, die höchste Niederlage meiner Trainerkarriere (nicht dass mir das etwas bedeuten würde, ist mir bloß so eingefallen.) Und so bin ich schon der Meinung, mit meinen Umstellungen zur Halbzeit einen großen Fehler gemacht zu haben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir von Anfang an hätten mitspielen wollen. Man muss einfach Möglichkeiten und Grenzen der Mannschaft kennen und nicht auf Teufel komm raus einem Prinzip folgen, finde ich! -
Bei uns gibt es in der C- und D-Jugend eine Bezirksstaffel mit 10 Teams und normalem Auf- und Abstieg. Alle anderen Mannschaften spielen im Herbst Qualifikationsstaffeln und werden im Frühjahr nach den Vorrundenergebnissen neu eingeteilt - die besten Teams in zwei Leistungsstaffeln aus denen jeweils der erste in die Bezirksstaffel aufsteigt. Das System mit den Qualistaffeln gefällt mir, die Bezirksstaffel darüber ist für die größeren Vereine gut, wenn sich mal ein kleinerer Verein dahin verirrt, und es kommt ein schwächerer Jahrgang nach, dann kann schon mal ein Abstieg mit Pauken und Trompeten passieren. Andererseits kann man ja auch vor der Saison auf die Teilnahme an der Bezirksstaffel verzichten...
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Wichtig ist dann schon, in der Besprechung nur ganz wenig auf den Gegner einzugehen. Allerdings spreche ich vor solchen Spielen nicht vom Gewinnen, sondern sage wie Big Bopper: Wir sind nach dem Spiel zufrieden, wenn jeder Spieler 100 % gegeben hat, unabhängig vom Ergebnis. Vor zwei Wochen hatten wir nur 10 Spieler und haben gegen den Tabellenführer gespielt. Ergebnis war 0:8, aber 6 oder 7 Spieler der Mannschaft haben wirklich bis zum Letzten gekämpft und in den letzten 20 Minuten keinen Gegentreffer mehr zugelassen. Da gab es nach dem Spiel auch einen Spezistiefel für die Jungs!
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Das 1:0 fiel aus heiterem Himmel. Ende der ersten Halbzeit war das deutsche Spiel ziemlich konzeptlos, und den (eigentlich eher gewönhlichen) Pass der eingewechselten Bajramaj die Linie entlang auf Birgit Prinz habe ich schon als erste gelungene Offensivaktion nach 25 Minuten gefeiert. Dass daraus auch noch ein Tor entsteht - das erinnert schon fast an die Dusel-Bayern von früher. So wird man dann auch Weltmeister

